Beiträge von Goldbugs500

    @ goldstaender


    Auch dir ein Herzliches Willkommen im Forum der Goldseiten...


    Zu deiner Frage:


    Zitat

    Hallo,


    hab mal eine Frage ich möchte über 4-5 Jahre 2000-3000 € in Goldmünzen anlegen.


    Könnt Ihr mir das empfehlen oder würdet ihr mir eher davon abraten?


    Nun...um deine Fragen genauer zu beantworten, solltest du schon noch ein paar Details von Dir Preisgeben...


    So kann gezielter geantwortet werden...aber ich fange schon mal an...das Thema ist so Komplex, das es unmöglich ist in einem einzigen Beitrag darauf einzu gehen...


    abraten oder empfehlen... das kannst alleine nur du entscheiden....


    ...doch wir können dir ein paar Tipps geben und ein paar Sachverhalte aufzeigen...


    ...da gibt es viele Fragen....wo bist du noch investiert? Ist es deine erste Anlage ? Kannst du auf das Geld verzichten? Denkst du an eine Krisen Vorsorge?


    Die Hauptfrage stellt sich: Was willst du mit dem Investment erreichen? Warum möchtest du in Edelmetallen Investieren?


    Geht es dir nur darum um an einem steigenden Goldpreis zu partizipieren? Oder willst du dich für den Verfall des Papiergeldes absichern...oder einfach nur eine hohe Rendite erzielen....


    Interessieren dich nur Bullion Münzen oder Sammlermünzen?


    Klar, zu all den Fragen findest du hier im Forum schon antworten in verschiedenen Threads... einfach die Suchfunktion verwenden...und eingeben was du wissen möchtest....


    Nun der aktuelle Goldpreis ist zur Zeit wie du sicherlich weißt, ca. 390 US für die Unze, ein event. Kauf würde vermutlich in €uro erfolgen. Da kostet die Unze 9999 ca. 322 €. Sicher sind die Kurse zur Zeit nicht schlecht zum einsteigen, doch die Gefahr das es nochmals tiefer geht besteht. Deshalb empfehle ich dir nicht alles auf einmal zu Investieren. So bleibst du liquide, und kannst dann deinen Einstiegskurs drücken. Sollte es zu einem raschen Anstieg kommen, bist du dabei.


    Bedenke, Münzen haben einen Prägeaufschlag gegenüber Barren.


    Überlege dir auch, wie du die Münzen oder Barren wieder verkaufen willst, es gilt die regel, je größer das Gewicht, je geringer der Spread zwischen An und Verkauf. Achte auf jedem Fall auch auf die Reinheit der Münzen oder Barren die du erwerben möchtest. Kaufe keine Exoten...


    Etwas stört mich dein Anlage Horizont von 4-5 Jahren.... nun was machst du wenn in 5 Jahren der Preis geringer ist wie heute? Als Gold und Silber anleger solltest du Zeit mitbringen...wie lange...das ist nicht genau vorher sehbar. Alternativ kann ich dir ein Investment in Silber empfehlen, denn nach meiner Meinung bieten sich da die noch besseren Einstiegschancen. Empfehlungen findest du z.b. im Thread " Silber günstig kaufen"


    Wie gesagt...mit dem phys. Metall bist du auf der sicheren Seite, gerüstet für jede Krise....doch solltest du dein Kapital niemals dringend schnell benötigen...


    Doch geht es dir um eine gute Rendite...dann solltest du ein Investment in Goldminen, Zertifikaten und der gleichen vorziehen. Denn diese haben einen größeren Hebel auf Preisssteigerungen aus. Bedenke, dies gilt auch in die umgekehrte Richtung. Beachte dabei unbedingt noch das Wechselkursverhältnis Dollar / €uro...


    Solltest du dich damit überhaupt noch nicht auskennen, empfehle ich dir, unser Forum ausführlich zu Studieren, da wirst du die meisten Antworten finden...



    Frage ruhig weiter, du wirst hier gute fachkundige Antworten bekommen...


    ...und in unserem Lunarsilberspiel kannst du mit 10 € Einsatz...1 kilo Silber gewinnen...


    Gruß Goldbugs500

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    Yukos droht Kaufinteressenten für Kerngeschäft mit Rechtsweg


    Sonntag 25 Juli, 2004 09:56 CET

    London (Reuters) - Der angeschlagene russische Ölkonzern Yukos hat Konkurrenten rechtliche Schritte angedroht, falls sie das Kerngeschäft des Unternehmens zu einem Schleuderpreis erwerben sollten.


    Die britische Zeitung "Sunday Telegraph" zitierte den Finanzchef des Unternehmens, Bruce Misamore, mit den Worten, falls ein Rivale die Lage des Konzerns ausnutze und keinen angemessenen Preis zahle, müsse er mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der größte russische Ölproduzent hat im Streit mit den Steuerbehörden des Landes vor dem Konkurs des Unternehmens gewarnt, sollte das vom russischen Justizministerium zum Kauf angebotene Kerngeschäfts von Yukos, Yuganskneftegaz, tatsächlich veräußert werden. Yukos sei dann nicht mehr in der Lage, laufende Exportverträge zu erfüllen.


    Yuganskneftegaz soll zur Begleichung einer Steuerforderung von 3,4 Milliarden Dollar für 2000 verkauft werden. Analysten rechnen im Fall eines schnellen Verkaufs der Sparte mit Einnahmen von etwa zwölf Milliarden Dollar. Insgesamt muss Yukos für die Jahre 2000 und 2001 Steuern in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar nachzahlen. Zusammen mit Nachforderungen aus den Jahren 2002 und 2003 könnten sich die Steuerschulden nach Schätzungen von Analysten auf zehn Milliarden Dollar summieren.


    Quelle: /www.reuters.de


    Yukos ist schon ne coole Aktie... kein Tag wo nichts in der Presse steht...ja, es ist wie beim Roulette ...keiner weiß was als nächstes kommt....doch da liegen die Gewinnchancen immerhin bei fast 49 %...


    ...also bleibe ich ganz cremig und setze weiterhin auf die 49 % ....

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    Goldsucher: Bakterien und Pilze


    Canberra - Nicht nur Amerika, sondern auch Australien erlebte einen Goldrausch. Das ist zwar wenig bekannt, aber Melbourne verdankt seinen Aufstieg zur Großstadt den Goldfeldern im Staat Victoria. Von dort stammen sogar die größten Nuggets der Welt, darunter der 1869 gefundene Rekordhalter "The Welcome Stranger", ein Brocken von 72 Kilogramm Gewicht.


    "Der willkommene Fremde" lag nur drei Zentimeter unter der Erdoberfläche im Wurzelgewirr eines Eukalyptusbaums. Auch andere große Nuggets und Gold von Sandkorngröße lagen und liegen in Australien häufig unmittelbar an der Oberfläche. Fragen, wie das Edelmetall dorthin kommt und ob die Nuggets womöglich im Erdboden heranwachsen, beschäftigen nicht nur Forscher. Zu den Wissbegierigen gehört Frank Reith von der Australian National University in Canberra. Der junge Geologe untersucht den Einfluss von Mikroorganismen auf das Verhalten des edlen Metalls im Boden.



    Die größte Schwierigkeit dabei ist die ungeheure Vielfalt dieser Lebewesen. "Es gibt 30 000 bis 70 000 verschiedene Arten natürlicher Mikroflora mit bis zu einer Billion Zellen in einem Gramm Erde", sagt Reith. "Und 99 Prozent dieser Organismen wurden nie isoliert und wissenschaftlich beschrieben." Dennoch deutet vieles darauf hin, dass einige Bakterien und Pilze elementares Gold auflösen, es somit im Boden beweglich machen und in ihre Zellen aufnehmen. Sie nehmen es sogar aktiv auf; denn es reichert sich in ihnen an.



    Insgesamt ist das Zusammenspiel zwischen Mikroben und Gold jedoch äußerst komplex. An dem Prozess müssen mehrere unterschiedliche Arten beteiligt sein: Sie lösen das Gold, stabilisieren es in so genannten Komplexverbindungen und setzen es wieder frei. Dies Wechselspiel kann mehrmals ablaufen, bis schließlich Nuggets im Boden liegen und Goldsucher anlocken. Kürzlich gelang Reith sogar die Isolation von Erbgut aus Goldkörnern. Damit hofft er, jene Organismen ausfindig machen zu können, die wesentlich an der Goldanreicherung beteiligt sind.


    Selbst dann wäre der Goldkreislauf noch nicht entschlüsselt, denn sogar höhere Pflanzen sind daran beteiligt. "Blätter verschiedener Eukalyptus- und Akazienarten, die im Gebiet einer Goldmine wachsen, enthalten einen gewissen Goldanteil", erzählt Reith. Damit ist klar, dass die Bäume mit ihren Wurzeln Gold aus der Tiefe holen und mit ihrem Laubabwurf auf der Oberfläche deponieren. "Doch es gibt immer noch viel zu viele unbeantwortete Fragen", gibt der Forscher zu. Wobei nicht nur ihn interessiert, ob es eines Tages möglich sein wird, mithilfe lebender Organismen Gold zu schürfen.


    Rolf H. Latusseck


    Quelle: http://www.wams.de/data/2004/07/25/309826.html

    @ hpopth


    ...ob der POG nochmals fällt oder ob es das schon war, die Frage kann keiner beantworten... doch denke ich das wir Edelmetall Investierten die nötige Zeit mitbringen, es erwarten können.... der Anstieg wird kommen...und es sieht nach einen goldenen Herbst aus...


    @ freefly


    ...also gut...ich habe den Tankwart gefragt, ob ich mit Krügerrand bezahlen kann... die Antwort: Er nimmt nur 9999 /1000 ...Kupfer hat er schon genug!

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    Konsortium will Yukos vor der Pleite retten

    Private britische Investoren will Tilgung der Steuerschuld übernehmen



    London/Moskau/dpa. Ein britisches Konsortium aus privaten Investoren will russischen Medienberichten zufolge den angeschlagenen Ölkonzern Yukos vor der Pleite retten. Das Konsortium habe der russischen Regierung vorgeschlagen, für die Tilgung der Steuerschuld im Gegenzug Yukos-Vermögenswerte zu übernehmen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Freitag unter Berufung auf einen Sprecher des Konsortiums in London. Aus Moskau gab es dazu zunächst keine offizielle Reaktion.
    Hinter der Initiative steht nach den Angaben auch der frühere Yukos-Minderheitsaktionär Konstantin Kagalowski. Er sei an der Privatisierung des Unternehmens im Jahr 1995 beteiligt gewesen, hieß es seitens des Sprechers aus London. Kein Mitglied der kleinen Investorengruppe habe einen Wohnsitz in Russland.


    Konkrete Summen wurden in dem Vorschlag nicht genannt. Der bislang größte russische Ölkonzern Yukos kann Steuernachforderungen in Höhe von 2,8 Milliarden Euro derzeit nicht begleichen, weil Konten gesperrt und Vermögenswerte beschlagnahmt sind. Der Konzern des in Untersuchungshaft sitzenden Großindustriellen Michail Chodorkowski steht vor der Zerschlagung.


    Geld spielt offenbar für das britische Konsortium keine Rolle. Es sei unklar, wie hoch die Schulden seien, sagte der Sprecher. «Wir sind uns aber sehr wohl bewusst, dass wir hier über Milliarden sprechen und wir haben ausreichend Mittel, um das abzudecken», sagte er.


    Von Großbritannien aus führen mehrere einflussreiche russische Großunternehmer, so genannte Oligarchen, ihre Geschäfte, darunter auch Boris Beresowski sowie der Anteilseigner des Yukos-Konkurrenten Sibneft, Roman Abramowitsch.


    Quelle: http://www.mz-web.de

    @ Erismann Peter



    ...ein grüazi in die Schweiz.... und Herzlich Willkommen im Forum!


    Leider muß ich dir wiedersprechen....Edelmetalle sind sehr wohl Spekulationsobjekte... und zwar ganz gewaltige!


    ...denn wer Sie kauft, hat wenig vertrauen ( oder gar keines) ins marode Papiergeld.....

    Fazit: 30. Kalenderwoche


    Analyse: Heute von Goldbugs500, Freitag der 23.07.04



    Wir Edelmetall investierten haben keine all zu freundliche Woche erlebt…In der Natur der heutigen Menschheit liegt es, für alles Irgendwelche Begründungen zu finden…


    Warum ist der POG diese Woche um über 11 $ gefallen? Silber erwischte es mit fast 30 Cent noch ärger! Also suche ich nach Erklärungen…


    Schuld ist das Wetter! Und zwar genau das von Indien ( Siehe Thread „Diskussionen zu Gold und Silber“ ) Wenn es dort zu trocken und zu heiß ist, muß ja zwangsläufig das Interesse an den Edelmetallen abnehmen…


    …Gott sei dank, das Gold erst bei 1063 ° C schmilzt und Silber bei 961° C …sonst wären die Verluste noch größer geworden…


    Was ist sonst noch passiert? Der Dow Jones ist unter die wichtige Marke von 10000 Punkten gerutscht, auch bei der Nasdaq ging es bergab… die ersten trüben Anzeichen am Konjuktur Himmel


    ziehen auf. So ist der Ausblick von Microsoft und Amazon schlechter ausgefallen als erwartet…


    Auch der Euro zeigte diese Woche schwäche Erscheinungen, verlor über 2 Cent…ein weiterer Grund für die Goldschwäche und dem Abverkauf des Gold-Futures…


    Chinas Wirtschaftsdaten sind im 2. Quartal schlechter ausgefallen als erwartet, erste Gerüchte tauchen auf, das die chin. Notenbank die Zinsen erhöhen könnte. Verwundern würde es mich nicht, denn


    mittlerweile hat die Inflationsrate im Reich der Mitte die Marke von 5 % überschritten. Da sieht es in Australien schon besser aus, dort zeichnet sich ein stabiler Zinssatz von 5,25 % bis Jahresende ab.


    Wobei wir beim Thema wären…denn unsere Musterdepots sind „ Australien lastig“ Nach der Korrektur in den letzten Tagen, ist es nicht verwunderlich, das unsere Depots weiter ins Minus gerutscht sind.
    Am Ende könne wir mit dem Abschlag sehr zufrieden sein, obwohl unsere Minen einen deutlichen Hebel auf die Rohstoffpreise besitzen, zeigten Sie im schlechten Umfeld doch eine gewisse Stärke. Ja…als Rohstoff Investierter sollte man gute Nerven und auch Zeit mitbringen…


    Doch uns stimmt es nach wie vor Optimistisch, nachdem die ersten 2 Quartale in der Regel nicht sehr Gold und Silber freundlich sind, das diese nun vorbei sind… der Endspurt zum Jahresende steht noch aus…Für unsere Depots sind keine Veränderungen geplant, wir behalten unsere Strategie bei, wobei wir davon Überzeugt sind, das die Silbernen Tage und der Goldene Herbst kommen werden…


    Nächste Woche stehen wieder wichtige Konjunktur Daten an… vielleicht findet der Markt wieder seine Richtung, so kommen unter anderen die Daten zum BIP des 2. Quartals…


    Warten wirs ab…hinter her sind wir schlauer…


    … eine schöne Woche mit hoffentlich guten Aussichten, wünscht Goldbugs500

    Fazit: 30. Kalenderwoche


    Analyse: Heute von Goldbugs500, Freitag der 23.07.04



    Wir Edelmetall investierten haben keine all zu freundliche Woche erlebt…In der Natur der heutigen Menschheit liegt es, für alles Irgendwelche Begründungen zu finden…


    Warum ist der POG diese Woche um über 11 $ gefallen? Silber erwischte es mit fast 30 Cent noch ärger! Also suche ich nach Erklärungen…


    Schuld ist das Wetter! Und zwar genau das von Indien ( Siehe Thread „Diskussionen zu Gold und Silber“ ) Wenn es dort zu trocken und zu heiß ist, muß ja zwangsläufig das Interesse an den Edelmetallen abnehmen…


    …Gott sei dank, das Gold erst bei 1063 ° C schmilzt und Silber bei 961° C …sonst wären die Verluste noch größer geworden…


    Was ist sonst noch passiert? Der Dow Jones ist unter die wichtige Marke von 10000 Punkten gerutscht, auch bei der Nasdaq ging es bergab… die ersten trüben Anzeichen am Konjuktur Himmel


    ziehen auf. So ist der Ausblick von Microsoft und Amazon schlechter ausgefallen als erwartet…


    Auch der Euro zeigte diese Woche schwäche Erscheinungen, verlor über 2 Cent…ein weiterer Grund für die Goldschwäche und dem Abverkauf des Gold-Futures…


    Chinas Wirtschaftsdaten sind im 2. Quartal schlechter ausgefallen als erwartet, erste Gerüchte tauchen auf, das die chin. Notenbank die Zinsen erhöhen könnte. Verwundern würde es mich nicht, denn


    mittlerweile hat die Inflationsrate im Reich der Mitte die Marke von 5 % überschritten. Da sieht es in Australien schon besser aus, dort zeichnet sich ein stabiler Zinssatz von 5,25 % bis Jahresende ab.


    Wobei wir beim Thema wären…denn unsere Musterdepots sind „ Australien lastig“ Nach der Korrektur in den letzten Tagen, ist es nicht verwunderlich, das unsere Depots weiter ins Minus gerutscht sind.
    Am Ende könne wir mit dem Abschlag sehr zufrieden sein, obwohl unsere Minen einen deutlichen Hebel auf die Rohstoffpreise besitzen, zeigten Sie im schlechten Umfeld doch eine gewisse Stärke. Ja…als Rohstoff Investierter sollte man gute Nerven und auch Zeit mitbringen…


    Doch uns stimmt es nach wie vor Optimistisch, nachdem die ersten 2 Quartale in der Regel nicht sehr Gold und Silber freundlich sind, das diese nun vorbei sind… der Endspurt zum Jahresende steht noch aus…Für unsere Depots sind keine Veränderungen geplant, wir behalten unsere Strategie bei, wobei wir davon Überzeugt sind, das die Silbernen Tage und der Goldene Herbst kommen werden…


    Nächste Woche stehen wieder wichtige Konjunktur Daten an… vielleicht findet der Markt wieder seine Richtung, so kommen unter anderen die Daten zum BIP des 2. Quartals…


    Warten wirs ab…hinter her sind wir schlauer…


    … eine schöne Woche mit hoffentlich guten Aussichten, wünscht


    Goldbugs500

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    Große rote Kerzen und 10.000 Dow-Punkte


    Von Jochen Steffens


    Ein Schmunzeln lag gestern auf meinen Lippen, als ich die Kursverläufe der Amis um 22.00 Uhr anschaute. Große rote Kerzen, verdatterte Börsenkommentatoren, die sich in Schulterzucken übten – wobei deswegen habe ich nicht geschmunzelt. Ich kann Ihnen auch nicht ganz genau sagen, warum die Börse gefallen ist. Manche sagen, es hätte etwas mit Microsoft zu tun. Die Nachricht, dass Microsoft 75 Mrd. Dollar an die Aktionäre auszahlen will, sei ein Zeichen dafür, dass Microsoft KEINE lukrativen Anlagemöglichkeiten für sein Geld gefunden habe. Das wäre wahrlich ein schlechtes Zeichen ...


    Doch direkt so ein Abverkauf? Immerhin hat der Dow mal wieder die 10.000 Punkte Marke getestet, das dritte Mal in diesem Jahr. Ich habe geschmunzelt, weil die Börse wieder einmal den Weg des Schmerzes geht, die ersten Bullen haben eins aufs Näschen gekriegt, die Bären wittern Morgenluft. Doch, so möchte ich warnend den Zeigerfinger heben, wir befinden uns in den Monaten Juli/August, die gemeinhin bekannt sind für solch seltsamen Kursbewegungen. Das macht genauere Analysen schwierig.


    Jetzt noch short einzusteigen ist, ohne dass es zuvor zu einer stärkeren Gegenbewegung gekommen wäre, sowieso zu spät. Aggressiv Long zu gehen ist ebenso wenig anzuraten. So kann man sich gelassen zurücklehnen, das sich verbessernde Wetter genießen, zuschauen und darauf warten, wann und wo sich der nächste Boden bildet. Dort sollten Sie eine erste kleine Position aufbauen, warten bis wichtige Marken nach oben brechen, weitere Positionen eingehen, warten bis die obere Begrenzungslinie der Seitwärtsbewegung bei 4170 Punkten erreicht wird, bei Überschreitung noch weitere Positionen ausbauen, dann darunter einen Stop im Gewinn setzten und abwarten bis die Wahlrallye ihr Hoch findet.


    Aber natürlich ist eine Prognose, der man sich zu sicher ist, immer gefährlich. Was wäre, wenn es nicht zu einer Wahlrallye kommt? Ich hege leise Zweifel. Mir kommen Zweifel, weil mittlerweile zu viele Leute genauso wie ich selbst auf eine US-Wahlrallye setzten – zu viele Menschen davon ausgehen, dass der Dax im Herbst oder Ende des Jahres höher als jetzt steht. Die Quote soll bei 65 % stehen. Das ist bedenklich ...


    Aber auch die Informationen, dass der US-Wahlkampf seltsam ruhig bleibt – und so das Gefühl entsteht, dass irgendetwas nicht wirklich stimmt, treibt mich unruhig umher. Wenn doch endlich die ersten klaren Zeichen am Horizont erscheinen würden – ein drastisch sinkender Ölpreis, steigende Kurse – die ersten Kommentare, die von einer Ölschwemme reden – dann wüsste ich, dass ich mit meiner Prognose richtig liege.


    Wenn das jedoch nicht eintreten sollte – bestätigt sich wenigstens meine Lieblingsbörsenweisheit: Eins an den Börsen ist gewiss: ihre Ungewissheit.


    65 % sollen bullish sein? Nur offenbar kauft keiner – was machen also diese Bullen? Wahrscheinlich sitzen diese, genauso wie ich vor ihren Monitoren, beobachten nervös den Markt und hoffen, endlich ein klares Umkehrsignal ausmachen zu können. Die meisten Anleger rechnen wohl mit einer Trendwende in der Nähe der 3700er Marke. Aber auch diesmal gilt: Das ist die unwahrscheinlichste aller Möglichkeiten. Entweder dreht der Markt vorher oder er bricht diese Marke deutlich nach unten – nur eins wird er nicht tun, genau an dieser Marke drehen.


    Es wird also spannend zu erfahren, wo sich der Boden im Dax ausbilden wird. Ich würde nach wie vor auf unter 3692 Punkten tippen – der Weg des größten Schmerzes.


    Etwas betrüblich finde ich, dass die Rohstoffpreise allgemein etwas im Fallen begriffen sind – wirklich schlimm ist das nicht. Ein Invest in Rohstoffe ist eine langfristige Positionierung auf Sicht von mehreren Jahren. Der Einbruch im Moment ist deutlich in den Rohstoffindizes abbildenden Zertifikaten spürbar. Ich bin mir aber sicher, dass sich das bald wieder ändert.


    Damit komme ich zum letzten Punkt: Gold. Gold sollte eigentlich steigen, da die Ankündigung von lediglich moderaten Zinssteigerungen den Goldpreis stützen sollte. Es gibt noch einen weiteren Grund. Gold ist ein zyklisches Invest – im ersten Quartal neigt es zur Schwäche (das war auch in diesem Jahr so), im zweiten erholt es sich (auch das ist geschehen), im dritten und vierten Quartal ist es häufig stärker. Das hat etwas mit der physischen Nachfrage zu tun. Verantwortlich dafür ist besonders die Nachfrage in Indien und in arabischen Ländern, die besonders in der zweiten Jahreshälfte zulegt.


    Nur, in Indien ist der Monsum in diesem Jahr nicht besonders regenreich gewesen, das belastet die Ernte – niedrigere Einkommen durch die niedrigere Ernte werden auch die physischen Goldkäufe belasten. Aus diesem Grund ist Gold für den kurzfristigen Anleger eher uninteressant. Für den langfristigen Investor bleibt Gold immer noch einer der sichersten Investments.

    Quelle:http://www.instock.de/Kommentare/10144170.html


    ...nun das ist auch eine Erklärung... der Goldpreis sinkt... weil es in Indien wenig regnet... da sträuben sich mir die Haare...Ideen haben die Leute...


    ....ach halt, hat es dafür bei uns nicht genug geregnet...


    Ist Börse wirklich so einfach?

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    YUKOS


    Bankrott in einem Monat


    Der russische Ölkonzern Yukos leidet schwer unter den Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe. Schon im August sollen die Reserven aufgebraucht sein. Verschärft wird die Situation durch den drohenden Verkauf des wichtigsten Förderbetriebs.



    Moskau - Sollten geplante Kreditaufnahmen scheitern und der Staat den Förderbetrieb Juganskneftegas verkaufen, müsse man Insolvenz anmelden, hieß es heute in einer Mitteilung der Konzernspitze. Die russische Justiz hatte am Dienstag angekündigt, Juganskneftegas zu verkaufen, um einen Teil der Yukos-Steuerschulden in Höhe von 2,8 Milliarden Euro einzutreiben.


    Unabhängig von Zwangsverkäufen des Yukos-Vermögens sind die Aussichten düster, denn das operative Geschäft des größten russischen Erdölexporteurs ist insgesamt gefährdet. Nach Einschätzung von Finanzexperten kann das Unternehmen in einigen Wochen seine laufenden Kosten für Förderung und Transport nicht mehr zahlen, da die Geschäftsführung keinen Zugriff mehr hat auf die Konten. Die laufenden Ausgaben betragen nach Yukos-Angaben monatlich knapp 1,4 Milliarden Euro.


    "Das Unternehmen war noch im Stande, sein Cash-Defizit im Juli zu decken, aber es könnte möglicherweise nicht länger als maximal bis Mitte August dazu in der Lage sein", erklärte das Yukos-Managment am Vormittag.


    "Ich glaube nicht, dass wir aus der Erklärung neue Informationen bekommen haben", sagte John Bates, Analyst der WestLB in London, der Nachrichtenagentur Reuters. "Die Regierung hat das Problem, dass sie faktisch die Kontrolle über den Fortbestand des Unternehmens übernimmt, aber dass sie den Markt nicht attraktiv macht für potenzielle Käufer."


    Insgesamt muss Yukos für die Jahre 2000 und 2001 Steuern in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar nachzahlen. Zusammen mit Nachforderungen aus den Jahren 2002 und 2003 könnten sich die Steuerschulden nach Schätzungen von Analysten auf zehn Milliarden Dollar summieren.


    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,309984,00.html




    @ Warren



    ...in der Tat, es wird immer spannender...wie es ausgeht...das ist pure Spekulation!


    ...doch sind wir nicht alles Spekulanten? Mit dem Geldverdienen...das ist ja so ne sache....doch genau wenn das Risiko am größten ist, läßt sich davon am meißten verdienen...oder auch verlieren...


    Ich denke, es wird noch eine weile so weiter gehen...auf und ab....genau aus diesem Grund, habe ich heute zum Kurs von 16,70 € nochmals eine kleine Position aufgebaut...Ich habe es mir nicht leicht gemacht.... warten war angesagt...doch zum gegenwärtigen Zeitpunkt... möchte ich es nocheinmal wagen...


    Klar, kanns in die Hose gehen...doch meine ich in der Vergangenheit mir ein Polster allein von der Yukos Aktie geschaffen zu haben...so das selbst ein Total Verlust unterm Strich noch zum positiven Ergebnis führen würde... ( Aktionen Transparent hier im Thread)


    Angst und Gier... der Gedanke... eine große Chance zu verpassen...


    Warnung:


    Es besteht die Gefahr des Total Verlustes!!!

    Aktuell haben sich 29 User beteiligt...absoluter Teilnahmerekord...


    ...nun die Rechnung ist aufgegangen.... wir kommen mit einer Startgebühr von 10,00 € aus... diese wird nun offiziell festgelegt.


    da ich davon ausgehe, das sich der eine oder andere noch entschließt mit zu machen... wird der entstehende Überschuß auf andere Plätze aufgeteilt... somit gibt es mehrere glückliche Gewinner.


    Bitte die 10,00 € bis 20.08.2004 auf Frank Ewers Konto überweisen...


    die Konto Nr. findet Ihr hier...




    bzw. auf dem Überweisungsformular.


    Bitte unbedingt den Nicknamen angeben!

    *********Donnerstag, 22. Juli 2004*********


    08:45: FR; Haushaltsausgaben für Juni


    09:30: EU; EZB Ratssitzung


    10:30: GB; Einzelhandelsumsatz für Juni


    11:00: EU; Auftragseingänge Industrie für Mai


    14:30: US; Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


    16:00: US; Frühindikatoren für Juni


    17:00: US; Ankündigung 3- und 6-monatiger Bills


    22:30: US; Wochenausweis Geldmenge

    *********Dienstag, 20. Juli 2004*********


    11:00: DE; ZEW Konjunkturerwartung für Juli


    13:45: US; ICSC-UBS Index (Woche)


    14:30: US; Wohnbaubeginne für Juni


    14:30: US; Wohnbaugenehmigungen für Juni


    14:55: US; Redbook (Woche)


    15:00: EU; EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven


    19:00: US; Auktion 4-wöchiger Bills

    *********Mittwoch, 21. Juli 2004*********


    13:00: US; MBA Hypothekenanträge (Woche