Beiträge von Goldbugs500

    ..ja so schnell kann es manchmal gehen...nur ist die Richtung heute eine andere...


    Jetzt wird es spannend....sollte es dem Gold gelingen über die Marke von 407,70 $ zu klettern...dann wird das Lager der Bullen hier schnell größer werden... denn genau da fängt die Ausbruchbewegung aus dem bearishen Keil an....


    ...warten wirs ab...hinter her sind wir alle schlauer...

    @ Kalle14


    ..danke, habs gelesen...


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    Rußland


    Chodorkowskij bietet Kreml Aktien an



    07. Juli 2004 Unmittelbar vor einem drohenden Insolvenzverfahren haben die Großaktionäre des russischen Ölkonzerns Yukos ihre Aktienmehrheit dem Staat angeboten, um das Unternehmen in letzter Minute zu retten.


    Der seit acht Monaten inhaftierte Ölmilliardär und Firmengründer Michail Chodorkowskij sei bereit, alle oder einen Teil seiner Aktien abzugeben, um eine Pleite von Yukos zu verhindern, meldet die „Financial Times“ am Mittwoch. Ein entsprechender Vorschlag sei von Yukos in einem Schreiben Ministerpräsident Michail Fradkow und Finanzminister Alexej Kudrin übermittelt worden.


    Chodorkowskij besitzt mit seinen Partnern 44 Prozent an Yukos. Im Gegenzug erwarte Yukos, daß Gerichtsurteile aufgehoben werde, nach denen die Konten des Unternehmens eingefroren sind und dem Unternehmen die Veräußerung jeglicher Aktiva untersagt ist.


    Vorschlag zum Ende der Zahlungsfrist für Steuerschuld


    Der Vorschlag der Aktionäre erfolgte unmittelbar bevor die Zahlungsfrist für eine Steuerschuld von 2,8 Milliarden Euro am Mittwoch ablief. Der Betrag ist die Hälfte der 5,6 Milliarden Euro, die der Staat bisher als Steuerschuld von Yukos fordert. Der Ölkonzern kann die Schuld nicht zahlen, da ihm durch die Gerichtsurteile die Hände gebunden sind. Ab diesem Donnerstag kann der Staat deshalb auf die Vermögenswerte von Yukos zurückgreifen. Yukos hatte mehrfach vorgeschlagen, die Steuerschuld in Raten im Laufe von drei Jahren zu zahlen, was jedoch bisher abgelehnt wurde.


    Bis zum Mittwochnachmittag sah es nicht danach aus, als würde die russische Führung auf das Angebot eingehen. Der Büroleiter von Ministerpräsident Fradkow teilte mit, man habe bisher keinen solchen Brief erhalten. Finanzminister Kudrin sagte, er habe „wegen eines Kurzurlaubs“ keine Möglichkeit gehabt, den Brief zu lesen.


    Reaktion Putins steht offenbar noch aus


    Offenbar wartet man auf eine Entscheidung von Präsident Putin. An diesem Donnerstag nimmt Bundeskanzler Schröder gemeinsam mit Putin an einem Wirtschaftsforum in Moskau teil. Die Yukos-Affäre, so hieß es vorher, werde dabei kein Thema sein.


    Yukos nahm zu der neuen Entwicklung am Donnerstag keine Stellung, doch einer von Chodorkowskijs Anwälten, Anton Drel, bestätigte indirekt den Vorschlag. Chodorkowskij habe „wiederholt gesagt, daß er zu finanziellen Einbußen bereit ist - einschließlich solcher im Zusammenhang mit Aktien“, sagte Drel der Agentur Reuters. Die Aktie von Yukos, deren Wert sich in den vergangenen Monaten halbiert hatte, legte am Mittwoch an der Moskauer Wertpapierbörse mehr als zehn Prozent zu.


    Kompensation für Großaktionäre noch unklar


    Unklar blieb am Mittwoch, ob die Großaktionäre für ihre Aktien im Wert von mehreren Milliarden Euro eine finanzielle Kompensation erwarten. Nach Meinung unabhängiger Beobachter hat der Kreml derzeit wenig Veranlassung, auf den Vorschlag einzugehen. Die Zeit spiele für den Staat, solange die Behörden Yukos mit immer neuen Steuernachforderungen in die Enge treiben könnten, heißt es.


    Dabei sind sich die Fachleute einig, daß Yukos Gesetzeslücken zur Verminderung seiner Steuerlast im In- und Ausland nutzte, was möglicherweise als amoralisch, aber nicht als illegal galt und übliche Praxis aller russischen Großunternehmen war.


    Die Yukos-Affäre entspringt einem Machtkampf zwischen Präsident Putin und dem ehrgeizigen Unternehmer Chodorkowskij, der seinen Reichtum auch in politischen Einfluß umzumünzen versuchte. Daß das ehemals größte Unternehmen des Landes dabei gezielt in den Ruin getrieben wird, verunsichert die Investoren in Rußland.


    Amerikanische Regierung zweifelt an Einhaltung der Investorenrechte


    Die amerikanische Regierung äußerte sich abermals besorgt über den Fall. Es gebe ernsthafte Zweifel, daß Investorenrechte respektiert würden; auch scheine es einen Mangel an Rechtsstaatlichkeit in dem Verfahren zu geben, sagte der Sprecher des Außenministeriums am Mittwoch.


    Kritik übte auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Es gehe im Yukos-Fall um eine „hochgradig selektive“ Durchsetzung von Recht, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht zur russischen Wirtschaft. „Die Gerichte unterwerfen sich oft der Exekutive, während die Sicherheitskräfte, die Staatsanwaltschaft und Polizei in hohem Maße politischem Einfluß unterliegen“, heißt es weiter.


    Quelle: http://www.faz.net



    .... Ja...die Entscheidung steht aus... wie es ausgeht läßt sich momentan nicht sagen...doch wie heißt es ...nicht gierig werden...auch mal zufrieden sein...


    Aus diesem Grund habe ich meine Position soeben bei einem Kurs von 25,25 € glattgestellt.


    Ja, ich muß sagen...die Yukos Aktie hat mir viel Freude bereitet... im letzten trade sind wieder weit über 20 % hängen geblieben...


    Schön wäre es, wenn der eine oder andere User im Forum ebenfalls den Mut hätte, uns Life an seinen Aktivitäten teilhaben lassen würde...


    ...natürlich kann auch mal was in die Hose gehen... doch das wissen wir alle...

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    Dienstag, 6. Juli 2004


    Rettung in letzte Sekunde?


    Yukos-Kompromiss noch möglich


    Die russischen Finanzbehörden haben dem vor der Pleite stehenden Ölkonzern Yukos Hoffnung auf eine Umschuldung der in dieser Woche fälligen Milliardenzahlungen gemacht. Dazu bräuchte man einen Antrag von Yukos, sagte der stellvertretende Finanzminister Sergej Schatal


    Dem Ölkonzern droht nach eigener Darstellung der Bankrott, nachdem die Behörden Steuernachzahlungen in Höhe von 2,8 Mrd. Euro gefordert und die Konten eingefroren hatten. Die Summe übersteigt die verfügbaren Barmittel des Konzerns um ein Vielfaches. Am Mittwoch um Mitternacht läuft die Frist für die Steuernachzahlungen ab.

    Banken fragen nicht nach Hilfe

    Yukos ist zudem bei einem Milliardenkredit in Zahlungsverzug geraten. Ein Konsortium mit Beteiligung von Commerzbank und Deutscher Bank hatte ein Darlehen in Höhe einer Milliarde Dollar gewährt und stellt dieses nun fällig. Die deutschen Banken haben jedoch entgegen anderslautender Berichte nicht um Hilfe bei der Bundesregierung gebeten.

    Es gebe keine Bitte oder Anfragen der beteiligten Banken, erklärte Regierungssprecher Bela Anda. Das "Handelsblatt" hatte zuvor berichtet, dass die deutschen Banken Bundeskanzler Gerhard Schröder um Hilfe bei der Absicherung ihres Yukos-Engagements bitten wollen. Sprecher der Deutschen Bank und der Commerzbank lehnten einen Kommentar ab. Schröder will sich bei seinem anstehenden Besuch in Moskau für verstärkte Handels- und Investitionsmöglichkeiten zwischen beiden Länder einsetzen. Bei seinem eintägigen Besuch am Donnerstag wird er auch Präsident Wladimir Putin treffen.


    [Blockierte Grafik: http://www.n-tv.de/images/200405/5248625__yukos.jpg]

    Die drohende Insolvenz des zu den größten Ölförderern Russlands zählende Konzerns hat sich längst zu einem Politikum entwickelt. Obwohl Putin Mitte Juni versichert hatte, dass er Yukos nicht in den Ruin treiben wolle, schließen politische Beobachter nicht aus, dass das profitable Unternehmen unter Kreml-treuen Konkurrenten aufgeteilt wird. Es gilt als wahrscheinlich, dass der wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung inhaftierte Firmengründer Michail Chodorkowski die Mehrheit am Konzern verlieren wird.

    Ökonomen warnen Russland vor den negativen Auswirkungen der Yukos-Affäre. Eine Insolvenz könnte die wirtschaftliche Stabilität des Landes gefährden, hieß es. Am Ölmarkt sind die Auswirkungen der Yukos-Krise bereits zu spüren, die Nachricht von der drohenden Insolvenz ließ den Ölpreis weiter anschnellen. Yukos fördert pro Tag etwa 1,8 Mio. Barrel (1 Barrel = 159 Liter), das entspricht in etwa der Ölfördermenge des Irak.


    Quelle: http://www.n-tv.de/5261262.html


    Nun vor nicht einmal 24 Stunden schrieb ich folgendes:


    Zitat

    Ja...ich lasse mich nicht manipulieren und behalte meine kleine Position Yukos Aktien noch... irgendwie habe ich das Gefühl... da geht noch was...


    ...ja da wird noch was gehen... ich glaube das Yukos so schnell nicht aufgegeben wird...eins aber auf jedenfall: Es bleibt spannend...

    *********Dienstag, 06. Juli 2004*********


    10:30: GB; Industrieproduktion für Mai


    10:30: GB; Produktion verarbeitendes Gewerbe für Mai


    13:45: US; ICSC-UBS Index (Woche)


    14:55: US; Redbook (Woche)


    15:00: EU; EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven


    16:00: US; Challenger Report für Juni


    16:00: US; ISM Dienstleistungsindex für Juni


    17:00: US; Ankündigung 5-jähriger T-Notes


    19:00: US; Auktion 4-wöchiger Bills

    Hallo zusammen...


    ja so ein Forum.... da passiert schon so einiges...es gibt viele Infos und Interessante Diskussionen...


    ...aber leider auch ab und an mal Ärger...
    ...und genau diesen haben wir jetzt...



    Nun dieses Forum wird Privat und nicht kommerziell vom Administrator und seinen Moderatoren betrieben.


    Diese haben eine bestimmte Vorstellung über Verhaltensweisen der einzelnen User untereinander...


    ...nun sollte der ein oder andere sich nicht daran halten... müssen auch ab und an Unpopuläre Maßnahmen ergriffen werden.


    ..Genau dies ist heute erstmals im Forum passiert.


    Die User goldistgeld und ghost_ghod wurden vom Administrator und den Moderatoren gesperrt. Zahlreiche Versuche und Aufforderungen wurden von diesen einfach ignoriert.


    Dies stellt keine Zensur dar, es wird nur an die Umgangsformen untereinander errinnert.


    Ja... wir machen uns die mühe Euch zu Informieren... doch eine Diskussion wird es darüber nicht geben. ...wir sind die Schiedsrichter und es sind tatsachen Entscheidungen... diese sind nicht wiederrufbar.


    Die Ausgesprochene Sperre beträgt vorerst eine Woche... sollten dieselben User weiterhin die Netiquette mißachten... erfolgt die endgültige Sperrung


    Sicher gibt es für und wieder, verschiedene Meinungen... diese kann sich jeder selbst bilden...


    ... Ob er will oder nicht... er muß diese Entscheidung akzeptieren!


    Die Moderatoren Thunderbirdy, Goldbugs500 und Warren

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    Yukos-Krise

    Deutsche Banken bitten Schröder um Hilfe


    Deutsche Banken wollen bei Bundeskanzler Schröder intervernieren, um ihr Engagement bei dem von der Insolvenz bedrohten russischen Ölkonzern Yukos abzusichern.


    HB FRANKFURT. Yukos ist mit einem Milliardenkredit in Verzug, bei dem Deutsche Bank und Commerzbank jeweils mit gut 80 Mill. Euro beteiligt sind, erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen des von der französischen Großbank Société Générale geführten Bankenkonsortiums. Das Konsortium werde Bundeskanzler Gerhard Schröder bitten, sich bei Russlands Präsidenten Wladimir Putin für die Sicherung der Forderungen einzusetzen, wenn Schröder am Donnerstag mit einer deutschen Wirtschaftsdelegation in Moskau eintrifft, hieß es in den Kreisen.


    Gleichzeitig kritisieren Vertreter westlicher Yukos-Minderheitsaktionäre das staatliche Vorgehen gegen den größten russischen Ölexporteur massiv. Sie bittten den russischen Präsidenten um Vermittlung. "Unser Eigentum wird faktisch expropriiert und das Institut des Privateigentums in Frage gestellt", heißt es in einem Schreiben von zwölf westlichen Investmentfonds - darunter Deka und Union Investment - an Putin. Das Schreiben liegt dem Handelsblatt vor. Es sei "ökonomisch absurd", einen an sich gesunden Konzern wie Yukos in die Insolvenz zu treiben, kritisieren die Investmentfonds, die insgesamt fünf Prozent der Yukos-Aktien halten.



    HANDELSBLATT, Montag, 05. Juli 2004, 19:10 Uhr

    Quelle: http://www.handelsblatt.com/



    Nun es gibt zur zeit kaum eine andere Aktie die so im Mittelpunkt der internationalen Presse und der Anleger stehen dürfte...


    Ja...in den letzten Tagen hat sich die Situation noch beträchtlich zugespitzt... Putin wäre langsam gut beraten... jetzt die Notbremse zu ziehen... nur so könnte sich ein größerer schaden für die langfristige Entwicklung der russichen Wirtschaft vermeiden lassen.


    Sollte dies nicht bald passieren... kann es zu einer imensen Krise mit unabsehbaren folgen kommen...Ich denke die russiche Führung sollte diese Warnzeichen eigentlich ernst nehmen... denn es ist bereits eine Minute vor "Zwölf"


    Ich denke das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen... doch die Entscheidung bahnt sich an...


    Ja...ich lasse mich nicht manipulieren und behalte meine kleine Position Yukos Aktien noch... irgendwie habe ich das Gefühl... da geht noch was...


    ...warten wirs ab... gibts einen Total Verlust? Ich denke nein... hinterher ist man immer schlauer...

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    Yukos-Krise zieht internationale Kreise: Erstes Verfahren vor US-Gericht


    von Jens Hartmann und Manfred Quiring


    Moskau - Die Krise des größten russischen Erdölkonzerns Yukos weitet sich immer mehr zu einem internationalen Skandal aus, der den Finanzplatz Russland um Jahre zurückwerfen könnte. Wahrscheinlich ist eine Klagewelle vor internationalen Gerichten gegen die russische Regierung, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PwC) als Auditor sowie gegen Yukos, sollte das größte Privatunternehmen des Landes tatsächlich pleite gehen.



    Nachdem ein internationales Bankenkonsortium mit der Société Générale an der Spitze den ersten Kredit über eine Mrd. Dollar am Wochenende fällig stellte und damit Yukos für zahlungsunfähig erklärte, wackelt der Konzern mit seinen 105 000 Mitarbeitern in seinen Grundfesten. Am Freitagabend hatten die Banken Yukos eine so genannte "Notice of material adverse change" zukommen lassen, also eine Benachrichtigung über eine deutliche Verschlechterung der Position der Gläubiger.



    Mit diesem Vorgang, ist der Weg zu den Gerichten geebnet. Auch haben die Banken nun die Möglichkeit, Gelder oder Öllieferungen zu pfänden. Die Voraussetzung für den Beginn eines Insolvenzverfahrens ist damit geschaffen. "Die Banken haben Nerven gezeigt", sagte ein hochrangiger Yukos-Manager gegenüber der WELT. "Wir rechnen nun damit, dass andere Gläubiger in Kürze nachziehen werden und weitere Kredite fällig stellen."



    Dass die Banken sofort "die Reißleine" ziehen werden und Yukos in den Bankrott treiben, hält er jedoch für unwahrscheinlich. "Die wollen uns nicht platt machen, sondern haben ein Interesse daran, dass der Konzern weiter besteht. Das haben all unsere Gespräche mit ihnen ergeben." Für die Fälligstellung durch das Konsortium, dem auch die Deutsche Bank und die Commerzbank angehören, hat der Manager indes Verständnis.



    Nach der überfallartigen Durchsuchung des Yukos-Hauptquartiers am Wochenende in Moskau präsentierte die Steuerbehörde dem Konzern am Montag die erwartete Steuerforderung für das Jahr 2001 in Höhe von 98 Mrd. Rubel (ca. 2,76 Mrd. Euro). Bei Börseneröffnung am Montag verlor die Yukos-Aktie innerhalb weniger Minuten 11,5 Prozent ihres Wertes, stabilisierte sich dann aber wieder.



    Yukos hat noch bis Dienstagabend Zeit, um 2,9 Mrd. Euro an die Steuerbehörden als Nachforderung für 2000 zu überweisen. Finanzdirektor Bruce Misamore warf russischen Regierungsvertretern vor, sie hätten das beste und kreditwürdigste russische Unternehmen in eine "künstliche Zahlungsunfähigkeit" geführt.



    Verärgerte Minderheitsaktionäre haben sich bereits zusammengetan und in New York eine Klage gegen Yukos, Menatep und dessen Mitinhaber Michail Chodorkowski, Platon Lebedjew und Wassili Schachnowski sowie Finanzdirektor Bruce Misamore angestrengt. Sie werfen ihnen betrügerische Machenschaften vor, in deren Folge die meisten Aktionäre Yukos-Wertpapier zu überhöhten Preisen erworben hätten. Eine andere Gruppe will die russische Regierung verklagen, sollten die Kleinaktionäre bei einem möglichen Bankrott ihr Eigentum verlieren.



    Die Klage führende amerikanische Kanzlei Lerach Coughlin Stoia & Robbins hat sich bereits in den USA einen Namen durch eine Sammelklage gegen den Enron-Konzern gemacht. "Die Initiatoren der Klage glauben, dass die Chefs und Miteigentümer von Yukos sowie der Auditor die ganze Zeit über den wahren Zustand des Unternehmens hinweggetäuscht haben", sagte Sergej Sokolow, Rechtsberater der Kanzlei


    Quelle: http://www.welt.de/data/2004/07/06/301391.html

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    Montag 5. Juli 2004, 15:44 Uhr


    Westliche Gläubiger kündigen Milliardenkredit an Yukos



    Moskau (dpa) - Nach der Justiz und den Steuerbehörden haben auch westliche Gläubiger den Druck auf den vor der Pleite stehenden russischen Ölkonzern Yukos erhöht. Ein Bankenkonsortium unter Führung der Société Générale kündigte einen Kredit über 1 Milliarde Dollar (810 Mio Euro).


    Das teilte ein Yukos-Sprecher in Moskau mit. Fristen für eine Rückzahlung wurden nicht genannt. Eine Gruppe ausländischer Investmentgesellschaften hat für die Yukos-Minderheitsaktionäre um ein klärendes Gespräch mit der russischen Regierung gebeten.


    Bis zum Mittwoch muss der bislang größte russische Erdölförderer einen ersten Teil von Steuernachforderungen von 2,8 Milliarden Euro bezahlen. In der Vorwoche hatten Gerichtsvollzieher mehrfach die Firmenzentrale durchsucht und die Konten des Konzerns gesperrt.


    Obwohl die Regierung bislang Verhandlungen mit dem Konzern verweigert, setzen Analysten in Moskau weiter auf einen Kompromiss. Eine Übereignung des Yukos-Mehrheitsanteils von der Finanzholding Menatep an den Staat oder staatsnahe Unternehmen sei noch immer die naheliegendste Lösung, schrieb die Investmentfirma Renaissance Capital. An der Moskauer Börse lagen Yukos-Aktien im RTS-Interfax- Index bis kurz vor Börsenschluss mit weiteren 5 Prozent im Minus


    Quelle: http://de.news.yahoo.com/040705/3/43qta.html


    Wenn man die Gesmt Nachrichten lage sich so anschaut.... müßte der Kurs normalerweise noch deutlicher nachgeben....
    Ich für meinen Teil meine...das ist das letzte Wort noch nicht gesprochen...

    *********Montag, 05. Juli 2004*********


    09:45: IT; Dienstleistungsindex für Juni


    09:50: FR; Dienstleistungsindex für Juni


    09:55: DE; Dienstleistungsindex für Januar


    10:00: EU; Dienstleistungsindex Eurozone für Juni


    10:00: EU; Composite-Index Eurozone für Juni


    10:30: GB; CIPS Dienstleistungsindex für Juni


    11:00: EU; Einzelhandel April und für Mai
    17:00: US; Ankündigung 4-wöchiger Bills


    19:00: US; Auktion 3- und 6-monatiger Bills


    DE; Eurex - eingeschränktes Settlement


    US; CBOT eingeschränkter Handel


    US; CME geschlossen


    US; New York Stock Exchange geschlossen

    [Blockierte Grafik: http://www.gif-para.de/Pfeile/Pfeile_1/hand7_0kb.gif] Nun, das sollte wieder spannend werden....


    Der unterschied zwischen Low and High... beträgt diesmal 1,87 $...Zur Errinerung, im Mai waren es noch über 5 $....Im Bereich zwischen 5,89 und 6,24 gibt es eine reges gerangel...


    Am Interessantesten ist für mich... das HORSTWALTER und Spancer diesmal weit auseinander liegen...Aber ich vermute, einer von den zwei...wird wieder ganz weit vorn liegen...


    Na...und wie ist es mit mir.... ich denke... das sieht diesmal nicht schlecht aus... wäre eigentlich mal dran...


    ...warten wirs ab... in 27 Tagen sind wir schlauer...


    Fazit:


    Insgesamt beteiligten sich 12 User. Der Mittelwert all unser Silber Experten beträgt Ø 6,295 $!
    Der aktuelle Silberpreis: 5,99 $

    Was sagt das aus? Solte die mehrheit recht behalten, sieht es nach einer leichten Aufwärtsbewegung aus.... Dies wäre nicht schlecht, der Markt könnte sich etwas erholen und dann zu neuen Höhen aufbrechen! Aber es kommt ja bekanntlich immer anders als man denkt....


    Die Beteiligung war auf grund des Sommerloches und der Fußball EM recht dürftig. Doch sehen wir es mal aus einem anderen Blickwinkel... Die Chance einen der 3 Gewinnplätze zu belegen steigt ...
    Schaun wir mal... vielleicht findet sich ja noch ein Sponsor... der die eine oder andere Unze drauflegt...dieser darf sich hier im Thread gerne outen...


    Im Thread, kann jeder die Regeln nachlesen. Ich hoffe das alle Fair miteinander umgehen, die Gewinner akzeptieren und Ihnen zum Erfolg Gratulieren!



    Alle Tipps waren frist gemäß eingetroffen, danke für die Diziplin!


    Für den Fall, jemand kann die Grafik nicht genau lesen hier noch dieTabelle...



    5,31 Sam2a
    5,89 EvilGenius
    5,99 HORSTWALTER
    6,10 Tobias
    6,14 KROESUS
    6,17 The Merowinger
    6,24 bytewurm
    6,30 Spancer
    6,48 clarius
    6,58 Thunderbirdy
    7,16 Goldbugs500
    7,18 Alavas


    Die Nachfolgenden Chart veröffentliche ich unter vorbehalt der eingegangen Zahlungen bei Frank Ewers. Sollte jemand nicht überwiesen haben, wird er gelöscht und ist von der nächsten Runde ausgeschloßen!


    Ich bitte jeden, seinen Tipp zu überprüfen!



    Uns allen Viel Glück! Topp, die Wette gilt!

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    Diebestrio
    100000 Liter Heizöl gestohlen


    Leopoldsburg


    Am gestrigen Freitag sind dem Untersuchungsrichter in Hasselt drei Männer vorgeführt worden, die verdächtigt werden, rund 100000 Liter Heizöl, Diesel und Benzin gestohlen zu haben. Bei den Festgenommenen handelt es sich um Männer im Alter von 20, 27 und 31 Jahren aus Peer, Genk und Houthalen-Helchteren. Es wurde auch ein Tanklastwagen beschlagnahmt, der für den Transport des Diebesgutes gedient haben soll. Die Diebstähle wurden sowohl an Tankstellen als auch an Heizöltanks bei Privatpersonen verübt. Das gestohlene »schwarze Gold« soll dem Diebestrio 60000 Euro an Bargeld eingebracht haben.


    Quelle: http://www.netecho.info


    Glossar: ...ich vermute da steckt die Opec dahinter! ?

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    Yukos befürchtet Kollaps


    Konten des größten russischen Ölkonzerns gesperrt - Offenbar Verstaatlichung geplant


    Moskau - Der größte russische Erdölkonzern Yukos befürchtet den Kollaps. Das Unternehmen hat mit Einstellung der Produktion gedroht, nachdem am Donnerstagabend die Finanzbehörden wegen hoher Steuerforderungen alle Bankkonten gesperrt hatten. Hinzu kam am Freitag eine juristische Niederlage: Ein Gericht bestätigte die Rechtmäßigkeit der Beschlagnahme des Firmenvermögens im Wert von 20 Mrd. Dollar.



    Der neue Aufsichtsratschef Viktor Geraschtschenko warnte: "Die Gesellschaft wird gezwungen sein, ihre Arbeit komplett einzufrieren, wenn die laufenden Kosten nicht mehr beglichen werden können." Die Ölförderung sei akut bedroht, hieß es aus dem Management.



    Yukos muss bis Anfang kommender Woche eine Steuerschuld aus dem Jahr 2000 von 2,9 Mrd. Euro begleichen. Auf den Firmenkonten befinden sich jedoch nur rund 1,2 Mrd. Inzwischen werden für das Jahr 2001 noch einmal Nachzahlungen über 2,8 Mrd. gefordert. Gegen den entsprechenden Bescheid kann das Unternehmen noch klagen - eine Maßnahme, die für das Jahr 2000 aber gescheitert war.



    Der Aktienkurs des Ölkonzerns brach am Freitag um 15 Prozent ein. Der Börsenwert hat sich in den vergangenen zehn Wochen von 41 Mrd. Dollar auf 15 Mrd. Dollar reduziert.



    Sollte Yukos die Produktion einstellen, wäre das ein herber Schlag für die russische Wirtschaft und hätte Auswirkungen auf den Weltmarkt. Yukos will in diesem Jahr 90 Mio. Tonnen fördern, also jedes fünfte Fass in Russland. Mehr als die Hälfte des Yukos-Öls geht in den Export. Der Konzern erwirtschaftet allein fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Russland war in den vergangenen beiden Jahren der weltweit größte Ölproduzent. Das Land ist Deutschlands Hauptlieferant mit mehr als 35 Mio. Tonnen pro Jahr, was rund einem Drittel des hiesigen Ölverbrauchs entspricht. Andere russische Konzerne wie Lukoil, TNK-BP oder Surgutneftegaz könnten die Produktionslücke nur teilweise füllen.



    Die Moskauer Zeitung "Kommersant" meldete unter Berufung auf Regierungskreise, dass der Kreml nun eine "zeitweilige Nationalisierung" des Ölgiganten anstrebe. Der Mehrheitsaktionär Menatep Group, der rund 60 Prozent an Yukos hält, soll demnach dem Staat sein Aktienpaket als Pfand übertragen, bis die komplette Steuerschuld getilgt sei. Der Konzern selbst rechnet auch noch mit Nachforderungen für 2002 und 2003, so dass sich die Schuld auf etwa zehn Mrd. Euro belaufen dürfte. Menatep verwaltet die Vermögen des inhaftierten Ex-Yukos-Chefs Michail Chodorkowski und seiner Mitstreiter.



    Hinter der Yukos-Affäre wird der Kampf zwischen den politischen Gegnern Wladimir Putin und Chodorkowski vermutet. "Yukos wird in seiner gegenwärtigen Form nicht weiter existieren", meint Steven Dashevsky, Chefanalyst der Brokerfirma Aton. "Es müssen Schlüsselaktiva verkauft werden." Regierungsquellen zufolge ist Finanzminister Alexej Kudrin die treibende Kraft. Er wolle die staatliche Übernahme, ein offizielles Insolvenzverfahren aber vermeiden - und habe deshalb bereits mit Gläubigern verhandelt, um sie davon abzuhalten, die Zahlungsunfähigkeit auszurufen.



    Der Konzern (105 000 Beschäftigten) steht vor dem Aus, aber der Präsident schweigt. Wladimir Putin traf sich zwar am Donnerstag mit Wirtschaftskapitänen. Dabei war es aber verboten, das Thema Yukos anzuschneiden. JH


    Artikel erschienen am 3. Juli 2004


    Quelle: http://www.welt.de/data/2004/07/03/300088.html



    Ja... es ist verdammt heiß, ich als momentaner Yukos Aktionär komm auch ins schwitzen....obwohl ich gerade so eine Nachrichten lage liebe...


    Meine aktuelle Position ist mit 7 % leicht angestiegen... nun ich versuche nicht gierig zu werden... sollte es Montag nochmal paar Pünktchen nach oben gehen...stelle ich diese Position sofort wieder glatt....denn der nächste Absturz kommt gewiß!

    @ Alavas


    ...na das war ja noch knapp geworden...


    Na wenigstens einer der mich noch übertroffen hat..... und wenns um zwei Cent ist...


    @ alle


    die Tabelle gibt es Morgen, vorbehaltlich der Einzahlungen....


    die Tipps sind wieder rechtzeitig eingetroffen... dafür allen ein silbernes Lob!