Zurück zu Herrn Schmale. Er schreibt:
Zitat
Charttechnisch ist die Lage momentan ziemlich eindeutig. Gold befindet sich in einem soliden Abwärtstrend.
Es schmerzt mächtig einen solchen Stuss auf einer Internetpräsenz mit technischer Ausrichtung lesen zu müssen ! 
Wer mit langfristigen Zyklen argumentiert, sollte bei der Trendanalyse nicht ultra-kurzfristige Betrachtungen abgleiten. Was ist ein Abwärtstrend ? Eine Serie von niedereren Hochs und niedereren Tiefs. Nach dem Hoch vom September 2011 hatten wir ein niedereres Hoch im November und ein niedereres Tief im Dezember 2011. Hier hatte sich also tatsächlich soetwas wie ein kurz- bis mittelfristiger Abwärtstrend etabliert. Dieser wird aber mit Bruch der Abwärtstrendgeraden über die vorangegangenen Hochs massiv in Frage gestellt. Erst ein Schlußkurs < 1540 würde diesen 'Abwärtstrend' zunächst bestätigen. Was aber nichts am langfristigen Aufwärtstrend ändern würde. Hier exemplarisch Jahreskerzencharts in linearer und logarhithmischer Einstellung:
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...und hier die aktuelle mittelfristige Trendsituation:
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Wenden wir uns dem 'gewichtigsten' Argument des Herrn Schmale zu:
Zitat
Der Goldcrash vergangenen Jahres war für mich der erste Anlass auf das Platzen der Goldblase hinzuweisen. Das Ende einer solchen Übertreibung wird immer durch einen ersten crashartigen Abwärtsimpuls angezeigt. Bei der letzten Goldübertreibung Anfang der 1980er Jahre verlor das Edelmetall innerhalb kürzester Zeit 40%. Beim Nasdaq waren es 36%. Anleger und Investoren, die davor nicht investiert waren, freuen sich dann, dass sie noch einmal die Gelegenheit haben einigermaßen günstig einzusteigen. Das treibt die Kurse noch einmal in die Höhe – in etwa in der gleichen Größenordnung wie der vorangegangene Crash. Gold verlor im letzten Jahr gut 18% und konnte daraufhin wieder 16% zulegen. Also alles absolut regelkonform.
Ich habe einmal hervorgehoben um was es Herrn Schmale geht ! Gold befindet sich also in einer Blase, deren Platzen sich jetzt durch einen ersten crashartigen Abwärtsimpuls abzeichnet. Der bisherige und der weitere Verlauf orientiert sich dabei an dem bekannten Muster der Nasdaq-Blase.

Schauen wir uns die Details hierzu einmal genauer an:
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Nochmals Herr Schmale:
Zitat
Das Ende einer solchen Übertreibung wird immer durch einen ersten crashartigen Abwärtsimpuls angezeigt.
Dazu Wikipedia:
Zitat
Als Crash wird ein extremer Kurseinbruch bezeichnet, der sich in einem kurzen Zeitraum, zum Beispiel einem Tag oder einer Woche, an Börsen ereignet. Es handelt sich dabei um einen Zeitraum ohne funktionierenden Börsenmarkt: Verkaufsorder treffen nicht auf entsprechende Kauforder; dadurch brechen die Kurse auf breiter Front unkontrolliert ein.
Ursache ist oft das Platzen einer sogenannten Spekulationsblase. Nachdem steigende Kurse zuvor immer mehr Anleger veranlasst hatten, auf den fahrenden Zug aufzuspringen und dies die Bewertung der entsprechenden Spekulationsobjekte weiter in die Höhe getrieben hatte, „platzt“ die Blase, indem erste Verkäufe rasch weitere Anleger dazu bewegen, diese Wertpapiere bestens - also ohne Preislimit - zu verkaufen. Bei gleichzeitiger Zurückhaltung potenzieller Käufer löst dies einen Kurssturz aus. Der Anlass können Tatsachen, Meldungen und/oder Befürchtungen sein,
Ein Crash ist also ein Ereignis , welches durch sehr hohe Volatilität geprägt ist. Eine Preiskorrektur die nichteinmal 38 % der vorangegangenen Preissteigerungen seit 2009 korrigiert, als Crash zu bezeichnen , zeugt von wenig Börsen-Sachverstand. Hier versucht sich jemand seine vorgefasste Meinung 'schön' zu reden bzw. 'regelkonform' zu reden:
Zitat
Gold verlor im letzten Jahr gut 18% und konnte daraufhin wieder 16% zulegen. Also alles absolut regelkonform.
Tatsächlich hat Gold natürlich im letzten Jahr per Saldo wie all die Jahre zuvor nichts verloren, sondern um gut 10 % zugelegt.
Und wer wissen will wie Vola aussieht, der schaue sich einen Goldchart von 1979/1980 an... 
Um was es Herrn Schmale aber eigentlich geht wird im folgenden deutlich:
Zitat
Viel wichtiger sind aber wohl die Parallelen zur letzten Goldblase. Die 70er Jahre waren geprägt von hoher Inflation und schwierigen ökonomischen Bedingungen. Das gesamte wirtschaftliche Umfeld ist im Großen und Ganzen ähnlich. Ein entscheidender Unterschied ist jedoch die Inflation und Inflationserwartung. Nach 2008 wurden die Märkte, wie im Prinzip auch heute noch, mit sehr viel Liquidität versorgt. Nicht zuletzt diese Geldschwemme und wirtschaftliche Unsicherheit haben Gold in die Höhe getrieben. Die Angst vor übermäßiger Inflation bei einem immer stärker abwertenden Dollar ließ quasi nur eine Schlussfolgerung zu: Gold kaufen. Jetzt stellt sich heraus, dass die Inflation moderat geblieben ist und wohl auch weiterhin moderat bleiben wird, dass die Wirtschaft stärker ist als erwartet, was wiederum mittelfristig zum Ende der Dollarabwertung führen wird und langfristig zu steigenden Zinsen und weiter aufwertendem Dollar. Das Argument Inflationsschutz verliert an Kraft. Die Angst vor dem ganz großen Schuldenkollaps ist zunächst gebannt. Die Wirtschaft wächst wieder und die USA sind doch nicht so marode und am Ende wie erwartet usw. Vor allem die gute Verfassung der Wirtschaft bedeutet steigende Risikoaffinität. Bereits jetzt beginnt die Flucht aus sicheren Anlagen. Das betrifft nicht nur Gold, sondern auch vor allem Staatsanleihen. Hier zeichnet sich ebenfalls ein Trendwechsel ab. Die Kurse fallen, die Zinsen steigen. All diese fundamentalen Gründe sind bereits gut in den Charts zu erkennen. Der Geschichte von Gold als Fluchtwährung wird gerade nach und nach jegliche Grundlage entzogen.
Spätestens jetzt wissen wir also: wir Edelmetallinvestoren und Kritiker des Geldregimes sind auf Falschmeldungen herein gefallen.
Alles war gut, alles ist gut und alles wird noch besser werden ! Ist das nicht Turbo-Gail !
![smilie_happy [smilie_happy]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_happy_058.gif)
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...nur raus aus dem Edelmetallscheiss ! Schnell weg damit ! Hiiiiiiiiiiiilfe !
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