Beiträge von woernie
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...jetzt habe ich doch tatsächlich den wichtigsten Chart vergessen. Wegen der ganzen Korrelationstheorie...
Formationstechnisch könnte , u. U. nach einem Pulback an die ~ 500, sogar ein Ziel unterhalb des 50 ers als aktiviert gelten.
Am Fuß des roten Abwärtskästchens wäre auch eine solide Kreuzunterstützung.
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....die meisten dieser Untersuchungen sind für meine persönlichen Anlageentscheidungen völlig irrelevant - etwa alle Vergleich von Edelmetallen und Edelmetallaktien. Da gibt es überhaupt keine einigermaßen belastbaren Zusammenhänge. Das kann aber natürlich jeder Leser anders sehen.
Die Aussage , dass es keine belastbaren Zusammenhänge zwischen der Preisentwicklung von Edelmetallen und Edelmetallaktien gibt, ist , mit Verlaub , vollkommener Nonsens ! Es gibt natürlich keine monodirektionale Entwicklung , aber eine sehr, sehr hohe positive Korrelation die sich zeitlich überwiegend > 0,75 bewegt. Dazu später mehr.
Nun ist letzte Woche etwas 'passiert', was in diesem Zusammenhang (direktionale Konvergenz Minen/POG) zumindest bemerkens- und beachtenswert ist. Die Minen haben ihren Support klar und zweifelsfrei unterschritten. Das lässt (eigentlich) auch einen weiteren Preisverffall bei den Metallen selbst erwarten. (Kann !!! Muss nicht !!!Aber relativ hohe Wahrscheinlichkeit!!!)
Wie ein Blick auf den Monatslinienchart zeigt, nimmt der Chart jetzt einen 'ähnlichen' Verlauf wie 2008. Da nützen momentan all die (gezeigten) Unterschiede zu 2008 nichts. Bemerkenswert an der Stelle: auch 2008 hat sich der POG zu diesem frühen Zeitpunkt des Ausbruchs der Minen nach unten, noch kommod über seiner damaligen Unterstützungszone befunden. (gestrichelte rote Linien). Technisch ein ebenfalls bemerkenswerter Unterschied: Gold handelte 2008 zu diesem Zeitpunkt noch über der 200 Tagelinie.(Womit ich deren Relevanz nicht überbewertet wissen möchte)
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Die Monatskerzencharts von POG und HUI zeigen deutlich, dass die Richtungsentscheide des einen vom anderen über kurz oder lang nachvollzogen werden und somit BESTÄTIGUNG finden. (Ähnlich wie in der DOW-Theorie die Korrelation von Industrial und Transportation-Index). Jetzt haben wir folgende Situation : Die im POG-Chart blau eingefärbte Preiszone wurde von den Minen bisher NICHT bestätigt ! Mehr noch : mit dem Bruch des Supports bei ~ 500 befindet sich der Minenindex im Moment nicht eine (1) Preiszone unterhalb des POG sondern mindestens ZWEI ! Im Klartext: der zum augenblicklichen Preisbereich der Minen historisch 'passende' Goldpreis liegt eigentlich < 1000 $ (in Worten: Tausend ) pro Unze !
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Nun wird ja schon lange ge-wehklagt, dass die Minen unterbewertet seien und dass sich die Minen ganz anders entwickelt haben/hätten als der Goldpreis selbst dies erwarten hat lassen. Ein Blick auf den Chart zeigt, dass das nur teilweise stimmt.Ich habe überall dort wo sich Goldpreis und Preise der Minenaktien in unterschiedliche Richtungen bewegten, rote Linien in den Chart gezeichnet. Das heisst überall dort wo das eine während eines Monats gestiegen und das andere gefallen ist. Wie man sieht, entwickeln sich Minen und Goldpreis seit nahezu 2 Jahren ( 23 Monate!) konstant in die gleiche Richtung. Unterschiedlich sind nur die preislichen Ausmaße !!! So kommt es natürlich , wenn der eine konstant 'übertreibt' und der andere konstant 'untertreibt' mit der Zeit zu einem beträchtlichen Bewertungsunterschied.
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Kommen wir zum Kern dieser Betrachtung, nämlich zu den 'einigermaßen belastbaren Zusammenhängen' zwischen den Preisentwicklungen von Minen und physischen Metallpreisen. Dazu bedienen wir uns des Korrelationskoeffizienten.
Dazu Wiki:
ZitatEs gibt positive und negative Korrelationen. Ein Beispiel für eine positive Korrelation (je mehr, desto mehr) ist: „Je mehr Futter, desto dickere Kühe.“ Ein Beispiel für eine negative Korrelation (je mehr, desto weniger) ist: „Je mehr zurückgelegte Strecke mit dem Auto, desto weniger Treibstoff ist im Tank übrig.“
Häufig benutzt man zu Recht die Korrelation, um einen Hinweis darauf zu bekommen, ob zwei statistische Größen ursächlich miteinander zusammenhängen. ...
Allerdings gilt nicht:
ZitatAus der Tatsache, dass in Sommern mit hohem Speiseeisumsatz viele Sonnenbrände auftreten, darf man nicht schließen, dass Eisessen Sonnenbrand erzeugt, aber auch nicht, dass es die Sonnenbrandbeschwerden lindert.

Aber eine enge Beziehung zwischen Goldpreistrends und Minenpreistrends ist mathematisch eindeutig nachweisbar:
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Zum Vergleich die Berechnung der Korrelation von GOLD und S&P 500 und die Korrelation von XAU und S&P500:
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Detailcheck:
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Bei der Gelegenheit will ich mal Tripodes zitieren, eine 'Traderlegende' bei Tradesignal:
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...und meine Antwort dazu als 'mittelfristiger Mutmacher'.
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Dieses 50 % RT welches Tripodes angesprochen hat, sollte man in jedem Fall auf der Rechnung haben...könnte recht schnell (im Laufe der nächsten Woche ? ) erreicht werden.
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Eins ist sicher...der Hebel bei den Minen funktioniert in beide Richtungen
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Moin Edelweiss, Dein Chart zeigt aber soetwas wie eine 'bullische Divergenz' für Silber . Das Ratio SIL/SILVER mit steigenden Tiefs...

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Manchmal ja. Charttechnik ist, wie Du doch selbst immer betonst, kein Gesetz.
Mir geht es um etwas anderes. Ich kenne Leute, die nicht nur als Privatanleger Charttechnik betreiben, sondern die es von Berufs wegen machen und die an ihren Prognosen beruflich gemessen werden. Diese Leute sagen mir, dass es aufgrund übler Erfahrungen mit komplizierten Verfahren in der Vergangenheit wieder eine wachsende Neigung gibt, zu simplen Verfahren zurückzukehren. Ein solches Verfahren ist eine 200-Tage-Linie, natürlich nur für langfristige Aussagen. Für kurzfristiges Trading eignet sie sich selbstverständlich nicht. Es gibt aber jede Menge empirischer Untersuchungen, die zeigen, dass man in den vergangenen 20 Jahren mit der 200-Tage-Linie an Aktienmärkten den Gesamtmarkt locker geschlagen hat. Wie gesagt, sie ist kein Gesetz und sie liefert auch immer mal wieder Fehlsignale. Aber wenn man aus einem Markt herausgeht, wenn die 200-Tage-Linie unterschritten wird, liegt man in etwa mehr als 50 Prozent der Fälle richtig. Und das ist mehr, als man verlangen kann. Mehr sage ich auch nicht. Ich finde die Menge an charttechnischen Untersuchungen, die Du hier bringst, außerordentlich interessant und Deinen Einsatz höchst lobenswert. Aber die meisten dieser Untersuchungen sind für meine persönlichen Anlageentscheidungen völlig irrelevant - etwa alle Vergleich von Edelmetallen und Edelmetallaktien. Da gibt es überhaupt keine einigermaßen belastbaren Zusammenhänge. Das kann aber natürlich jeder Leser anders sehen.
Dagegen ist ja meinerseits überhaupt nichts einzuwenden. Was mich ZIEMLICH gestört hat, war Dein Verweis auf 'Verschwörungstheorien' und 'umgekehrte SKSen'...beides nicht wirklich meine Welt.
Ob allerdings der GD 200 im Falle von Gold zielführend sein wird, muss die Zukunft zeigen. In der Vergangenheit war er es jedenfalls tendenziell ( deutlich > 50 % ) nicht.
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Und selbst wenn man einen zusätzlichen Filter in Form eines backtest des GD von unten einbaut, entspricht der aktuellen Situation, nur 1 ( in Worten :ein ) mittelfristig erfolgreiches Signal
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Womit ich die allgemeine Lage im Moment nicht schön reden will. Wie lautet eine weitere 'einfache' (simple) Regel ? In doubt stay out. Hilft natürlich nur Tradern.

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...der steht fraglos nicht zur Debatte. Der mittelfristieg Aufwärtstrend seit 2008 ist aktuell gefährdet. Zum Thema Trendlinien könnte man ein Buch füllen. Lass 2 Techniker die TTrendlinie ziehen und Du hast 3 Trends.

Für relativ präzise Trend linien sollte man Schlußkurse , also Liniencharts nehmen. Lin/log kann man streiten...
Hier mal 'grob' die nötigen Charts.
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Hi Automatix

Ja klar, den Schritt weiter kann man 'gehen'...
Das DOW/Gold Ratio bietet hier wieder einen starken Anreiz GOLD gegenüber Standardaktien deutlich überzugewichten. Nochmal: von DOW/GOLD ~ 42 bis auf einen Ratiowert ~6 entspricht etwa der gleichen relativen Performance wie von 6 auf einen Ratiowert ~ 1. Wenn das also das Ziel wäre, hätten wir erst weniger als die Hälfte des Weges hinter uns. -
...wurde die 200 Tage Linie vor 17 Handelstagen von oben gescchnitten. Da hat der Markt ja eine ganz schön lange Leitung. Manche jedenfalls.

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Das soll schon mal vorkommen, wenn die 200-Tage-Linie von oben durchschnitten wird.
Dazu braucht man keine Verschwörungstheorien und da braucht man auch nicht ratlos nach (meist sowie sehr unpräzisen) S-K-S-Formationen zu suchen.
Keep it simple!

Was hat das gesagte (Steigende Realrendite) mit Verschwörungstheorie zu tun und wer sucht nach S-K-S Formationen ?
Keep it real ! -
sowie die bekannten Durchhalteparolen...nützt aber nix. Nur die Harten kommen in den Garten.
Robert Rethfeld heute:
ZitatAnziehende Renditen, obwohl die Wahrscheinlichkeit einer deflationären Entwicklung steigt: Eine solche Kombination lässt den Realzins positiver werden. Eine offizielle USInflationsrate von 2,9% (Februar) und eine Rendite für 10jährige US-Anleihen von knapp 2,3% ergibt eine Realrendite von minus 0,5%. Ende September letzten Jahres notierten man eine Realrendite von minus 2%. (Inflation 3,9% minus nominaler Rendite von 1,9%). Das bedeutet: Der Fall des Goldpreises seit September ist einem Anstieg der Realrendite von -2,0% auf aktuell nur noch -0,5% zu verdanken.
So wird das jedenfalls von relevanten Marktteilnehmern 'wahr'genommen. Die Renditen sind heute zwar schon wieder auf dem Rückzug...aber Gold konnte sich trotz relativ hoher negativer Correlation nicht nennenswert stabilisieren. Der Abwärtsdruck scheint beträchtlich !
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...spricht bei Silber im Moment ALLES für diese Variante:
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Für Gold würde dazu diese Variante passen...
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Verkaufsoffensive !
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...will ich mich mal raushalten.

Ansonsten: bin heute echt angepisst ! First Majestic übernimmt Silvermex .
War/ist eine meiner größten Minenpositionen. Hatte da im (für später erwarteten) Minenhyp mit wesentlich mehr Schmerzensgeld gerechnet. Wenn man sich die langfristigen Charts kritisch anschaut, muss man sich echt fragen, wieso man sich den Stress mit den Minen überhaupt antut.[Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild1tak86.jpg]
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Aber die letzte 'Beschleunigungsphase ... wie hier im BGMI würde man ja schon gerne 'mitnehmen'.

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...wef, ich verstehe Dich schon.
Also mit den Minen und 'vorauslaufender Indikator' und so: man muss da ganz genau hinschauen. Im Grunde genommen haben die Minen nämlich das letzte Gold/Silberhoch, liegt ja schon eine ganze Weile zurück, schon bestätigt . Die derzeitige relative Permanentschwäche ist so gesehen schon ein 'Damoklesschwert' für den Metallmarkt. Zweitens lohnt ein Blick zurück in die 70 er: auch dort kam es zu einer lang anhaltenden Underperformance der Minen, die sich aber letztlich gewaltig nach oben aufgelöst hat. Sicher hast Du recht, wenn Du sagst, die jüngere Vergangenheit 'übermalt' die ältere. Aber man sollte ob dieser Tatsache die ältere Vergangenheit nicht ganz aus den Augen verlieren.Zu Kupfer dreii Bemerkungen:
1. ist Kupfer aktuell an einem beinharten Widerstand angekommen. Hier von einem Ausbruch zu sprechen ist zumindest leichtsinnig.
2. Ist Kupfer seit 2006 'realtiv schwach' im Vergleich mit Silber und auch mit Gold
3. Scheint bei unteren Wendepunkten in der jüngeren Vergangenheit eher Silber in Relation zu Kupfer die 'Musik' zu machen...Hier ein paar unkommentierte Charts um das gesagte zu dokumentieren:
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Ständig wird hier der HUI (und andere Minenindices) diskutiert. Ich persönlich halte ihn für charttechnsich nicht relevant: zu wenig Marktkapitalisierung, zu grosser Einfluss der Fonds (Blackrock) bzw. der Grossinvestoren(JPM). In den letzten 1 bis 2 Jahren gab es auch kein einziges brauchbares Chartsignal! Dafür Fehlausbrüche nach oben und unten in rauen Mengen.
Immernoch glauben einige, dass die Minen die Bewegung der EM preise vorwegnehmen könnten! Seit ich mich intensiver mit EM Kursen beschäftige (Anfang 2006), ist mir kein einziges Beispiel dafür bewusst.
Dagegen halte ich den Kupferpreis für einen viel besseren Indikator! Kann mich aber nicht erinnern, hier mal einen Chart gesehen zu haben????
Das ist für mich ein schulmässiger Ausbruch und ein starkes Signal! Kupfer korreliert sehr stark mit Silber. Mal sehen, ob das reicht die 33 im POS sauber zu überspringen? Ich wette darauf!
Ich hoffe Du bist von Beruf nicht Lehrer ? Didaktisch finde ich Deine 'Herangehensweise' nämlich ziemlich unproduktiv. Erstmal auf den Tisch des Hauses scheixxen und abwatschen die Saubande, und dann weitersehen, gell !

Nur weil Du die Minenindizes für 'charttechnisch irrelevant' hälst , muss das nicht auch so sein. Und wenn Du meinst , dass Dich 6 Jahre Marktbeobachtung qualifizieren alles am besten zu wissen...denn man Tau ! Abgesehen davon, dass hier nicht 'ständig' Minenindizes diskutiert werden, ist für mich Kupfer übrigens ein sehr relevanter 'Inflations-Indikator', wenn nicht sogar zusammen mit Öl DER Indikator für inflationäre Trends. Insofern ist Kupfer natürlich auch nicht irrelevant für die Preisentwicklung von EM's und , als Indikator der konjunkturellen Entwicklung auch speziell für die 'industrielle Preiskomponente' von Silber von prognostischem Nutzen. Der Ausbruch von Kupfer ( ? ) ist insofern zumindest beachtenswert. Ich persönlich schaue noch lieber auf den GYX, den Index für Industriemetalle in ihrer Gesamtheit.
Dass Du hier noch nie einen Kupferchart gesehen hast liegt jedenfalls nicht daran, dass noch nie einer gebracht wurde.

Kann es sein, dass Du ein bisschen schlecht gelaunt bist ?

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...aber stagnieren (Eurozone) bzw. steigen leicht (UK/USA).
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Das sicher mit ein Grund, wieso die EM's derzeit nicht aus den Puschen kommen. Auch der Chart der Bilanzsumme der EZB zeigt eigentlich, dass die ZB's die Sache zur Zeit 'gut im Griff' haben. Nach den Spikes ist 'nach der Krise' .
Und nach der Krise ist vor der Krise. 
Silbersentiment hat Sentimenttrader nicht so positiv. Hier Gold eigentlich mit vergleichsweise 'günstigeren' Werten:
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Zitat...streben Gold und Silber neue Höhststände an?
Radio Eriwan antwortet: im Prinzip ja. Die Frage ist wann ?
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bin Dir noch eine Antwort schuldig. Hier ist sie: an Spekulationen unter welchen Umständen ein Preisratie DOW/Gold von ~ 1 ergibt, will ich mich eigentlich nicht beteiligen . Es wäre/ist reine Raterei. Wenn ich raten müsste, würde ich eher auf den 5 stelligen als den 4 stelligen Wert tippen. Die entscheidende Frage ist natürlich immer die , welche Kaufkraft dieser Wert dann repräsentiert,
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...interessante Grafiken

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Gold:
Stimmung schlecht ( also GUT! 3 von 3 Punkten.
Chart gut (Auf Support/Kreuzunterstützung...) 2,5 von 3 Punkten
COT bullisch. 3 von 3 Punkten8,5 von 9 möglichen Punkten sprechen für eine feste Woche in Gold

Da hatte ich mir ehrlich gesagt mehr erwartet. Wenigstens ist noch ein Bonsai-Wochenplus dabei heraus gekommen.
Aber man muss sagen, dass die 'Battle Royale' wie es Sinclair nennt und die Erwartung schnell steigender EM Preise im gegenwärtigen Umfeld wohl noch etwas nach hinten verschoben werden muss. Ich habe vor dem Ausbruch von Gold folgenden Chart gepostet:[Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild5vhkmq.jpg]
Es sieht so aus , als ob auch diesmal wieder Geduld gefragt ist. Habe auf 321gold einen guten Artikel von Steve Saville gelesen:
http://www.321gold.com/editorials/saville/saville032812.html
ZitatAlles anzeigenWhile the idea that the next major advance won't begin until at least the final quarter of this year is primarily based on historical price action as discussed above, it also has a fundamental basis. The fundamental basis is that economic confidence is presently on the rise, leading to the conclusion in the collective mind of the investing community that central banks will no longer feel the need to aggressively promote inflation. This explains why gold and other 'safe havens' are falling out of favour. The upward trend in economic confidence probably won't last much longer, but once it ends -- as indicated by a downward reversal in the stock market -- it wouldn't be normal for gold-related investments to immediately benefit. A normal sequence would go something like this:
1. The stock market reverses downward on an intermediate-term basis, indicating the start of a multi-quarter decline in economic confidence.
2. During the first few months of the downturn, cash -- especially the US$ variety -- is king.
3. The Fed panics and either introduces new inflation-promoting schemes or clearly hints that such schemes are in the offing.
4. Gold begins to trend upward in anticipation of more Fed profligacy and its deleterious effects on money and the economy.
In other words, economic trends, or at least the general perception of the economy's trend, could push the starting points of the next major advances in the prices of gold, silver and the associated equities out to at least the final quarter of this year. In the interim there would be tradable rallies, but these rallies would end prematurely.
Also...Geduld! Geduld! Geduld!
In der Phase muss man den Markt ja nicht unbedingt in 'enge Manndeckung' nehmen...

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Dann wird meiner Meinung nach der Zins greifen, der für das neue FIAT angeboten wird. Es muss vll kein 20%Volcker kommen, doch ich denke, das sich die Zinsen an die Gegebenheiten "angleichen" werden. Ja müssen. Vll reichen auch 15% aus, zumindest sehe ich den Zinssatz klar zweistellig. Andernfalls wären die Konsequenzen eine immerwährende Goldrally stellvertretend für eine Rally echter Werte.
Aber an sowas glaube ich nicht, solange die Menschen nicht bereit sind dazu zu lernen.
Hirn ausschalten und der Geiz ist Geil Faktur ist einfach zu hoch.Übrigens ist mein Synonym davon abgeleitet: Geiz Ist Geil Verblödet. Aber das nur nebenbei.
Ob dann 'das neue' wieder FIAT sein wird/muss, wollen wir mal abwarten. Ich hoffe nicht...und beim Thema Zins hast Du gleich den 'wunden Punkt' eines jeden Geld- und im weiteren Sinn Gesellschaftssystems herausgegriffen. Da könnten wir jetzt eine ausufernde 'Diletanten-Diskussion' führen, die diesen Trööt thematisch sicher sprengen würde. Ich bin zwar auch der Meinung, dass Kapital etwas kosten muss ! In jedem System muss ein Anreiz geschaffen werden, der bewirkt dass Kapital (als maßgeblicher Produktivfaktor) von den Haltern des Kapitals zu denen fließt, die kein Kapital aber Ideen und Arbeitskraft haben, diese Ideen umzusetzen. Letztlich birgt aber dieses Anreizsystem wie auch immer es gestaltet wird, den Keim des Untergangs JEDER Gesellschaftsform in sich. Weil der Zins letztlich dazu führt, dass sich das Kapital in den Händen weniger ansammelt die nicht mehr 'arbeiten' müssen , sondern ihr Kapital für sich arbeiten lassen können und so wird die Gesellschaft (letztlich in unüberwindlicher Form) polarisiert. (Zins = Leihgebühr, Verleihen kann man Eigentum, will man ein generelles Zinsverbot bedarf es einer Gesellschaft ohne Eigentumsrechte = Kommunismus oder Anarchie...ojeh mineh ! )
Zu Volcker: da haben wir uns wohl missverstanden. Volcker gilt als derjenige der die Stagflation der 70 er durch eine schmerzhafte Kur beendete! Durch 'Geld-/Kreditverknappung' , das Gegenteil der heutigen Notenbankpolitik. Mit dem Satz, diesmal wird es keinen Volcker geben, der die Zinsen auf 20 % hochzieht, wollte ich ausdrücken, dass heutzutage alle Marktteilnehmer (Private/Unternehmen/Staaten) nicht mehr verschuldungsfähig sind ! In dem Sinne nämlich, dass eine realistische Kreditrückzahlungsfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Das System MUSS also zwingend neu strukturiert werden. Kreditverknappung a la Volcker 1980 würde dies enorm beschleunigen. Ich habe keine Ahnung welches Zinsniveau das System sofort kollabieren lassen würde: sind es 3/5/7 Prozent ?

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...die Charttechnik als auch die Fundamentaldaten ziemlich machtlos.
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Es ''soll'' zur Zeit wohl nicht steigen. Dann eben später.
