woernie was macht den unsere Tasse / Henkel beim Silber
müsste doch langsam schöne Formen geben
Ganz so ernst darf man diese Formation zumindest nach den geltenden und niedergeschriebenen Regeln nicht nehmen.
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Liest man bei O'Neil dem 'Erfinder' der Formation oder bei Bulkowski der unzählige Chartformationen akribisch und wissenschaftlich untersucht hat, nach, so qualifiziert sich das Dingens in Silber nicht als valide Tassenformation. Die zeitliche Dimension dieses Gebildes von 1980 bis heute, sprengt alle Regeln. Ich bin aber immer für eine fraktale Herangehensweise zu gewinnen und was im Minutenchart, im Stundenchart und im Tageschart gilt, sollte auch im Wochen-, Monats- oder Jahreschart gelten. Wenn man sich den Silberlangfristchart genau anschaut, so ist er geradezu die Mutter aller tassen-Henkel-Formationscharts ! Schon in dem Gebilde seit den 70 ern bis heut 'verbergen' sich mindestens 7 bis 8 C & H Formationen:
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Und wenn wir den ganz langfristigen Chart anschauen sehen wir auch hier wieder die typischen 'rounding-Formationen'...wobei nicht jede Rundformation regelgerecht nach oben aufgelöst wird/wurde
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Kommen wir auf den fraktalen Gedanken zurück: wenn wir beispielsweise 3 Monatskerzen im Silberchart zu Quartalskerzen zusammen ziehen, dann haben wir einen Quartalschart mit ca. 120 Kerzen. Der würde sich locker für eine C&H Formation qualifizieren. Laut den Angaben verschiedener Autoren sollen die zwischen 30 und 240 Kerzen haben . Der Henkel hat dann in der Regel eine 30 - 50 % Korrektur zu vollziehen und dauert in der Regel ca. 1/5 der Zeit , die für die Ausbildung der Tasse erforderlich war. Hier haben wir Silberbugs natürlich ein ernst zu nehmendes Problem. 1/5 der Zeit für die Tasse , würde bedeuten, dass der Henkel ungefähr 6 Jahre dauern würde. Getriggert würde die Formation 'regelkonform' also erst etwa 2015/2016...
Da würden mich jetzt viele der ungestümen jungen Bullen hier vermutlich steinigen ! Was die Korrekturtiefe anbelangt. haben wir die Anforderungen hier locker erfüllt. Eine 50 % Korrektur zwischen Hoch und Tief liegt exakt bei ~ 26 $ . Et voila ! Und wie man an den Langfristcharts sieht wurde die 'Henkelbedingung' in der Vergangenheit auf der Zeitschiene selten korrekt erfüllt.
Also dürfen wir zumindest hoffen, dass auch das Gebilde seit 1980 bis heute dem C & H Pfad folgt letztlich nach oben aufgelöst wird. 
Konservatives Kursziel wäre dann etwa der Bereich 100 $ . Hier wird nämlich die 'Tiefe der Tasse' (Differenz vom Oberrand zum Boden der Tasse= ~ 47 $ ) dem alten Top zugeschlagen.
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Aber ! Sind wir etwas couragierter in der Kurszielbestimmung ! Warum denn nicht ? 
Wenn wir daas Gebilde das sich in der Zeit von 1860 bis 1960 gebildet hat als Tasse (Rounding bottom) betrachten, so sehen wir, dass sich in logarh. Skalierung wenn es nach oben geklappt wird (lila Pfeil) ziemlich exakt das TOP des Bullenmarktes der 70 er Jahre bei ca. 50 ergeben hatte. Wenn wir so mit dem Rounding das sich zwischen 1980 und 2011 entwickelt hat verfahren...erhalten wir als pro forma Kursziel etwa 650 ( $ ).
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Wenn wir jetzt noch berücksichtigen, dass die Geldschöpfungs-/Falschgeld-Exzesse der Gegenwart alle historischen Rahmen um Fantastillionen sprengen dürften, dann dürfen wir getrost das Kusrziel noch etwas höher ansetzen (Übertreibungsphase). Ich sag' deshalb mal in Erinnerung an einen 'großen Analysten' der Techzeit: Dausend !
Aber locker !
