Also ich finde es Interessant. Wo kann man mehr über die CT erfahren,bzw. lernen wie man sie richtig deutet?
Gibts dazu ein Buchtipp oder eine HP wo man sich damit beschäftigen kann?
Es gibt Bücher und Websites ohne Ende zu dem Thema. Das von Walker erwähnte Buch von John J. Murphy ist vielleicht eher für schon etwas 'fortgeschrittene', da sehr umfangreich. Um das Interesse an der Disziplin 'Technik' zu wecken, finde ich Murphy's Werk zum Thema 'Intermarkt' sehr empfehlenswert. Hier werden grundlegende Zusammenhänge der unterschiedlichen Anlagekategorien (Aktien/Anleihen/Rohstoffe...) ausführlich und plausibel erklärt, die JEDER Marktteilnehmer wissen sollte, wissen muss. Mir sind jedenfalls jede Menge Schuppen von den Augen gefallen bei der Lektüre dieses Buches. Was heisst Schuppen...ganze Tomaten !
(Neue Intermarket-Analyse. Profitieren vom Zusammenspiel der globalen Märkte von John J. Murphy )
Ich habe ca. 2 Meter Literatur zum Thema CT im Regal stehen...und muss sagen: am Ende sind es aus meiner Sicht wenige Werkzeuge die wichtig und sozusagen zur täglichen Anwendung übrig geblieben sind. Diese sind in absteigender Wichtigkeit :
1. Erfahrung
2. Erfahrung
3. Erfahrung
4.Trend : (Trendlinien werden auf der ganzen Welt gezogen ! Setzt der Kurs auf einer Trendlinie auf werden Kaufknöpfe gedrückt...bricht der Trend die Verkaufsknöpfe.)
5.Widerstand/Support (buy@support/sell@resist)
6. Sentiment (buy fear/sell greed ) !!! [Blockierte Grafik: http://www.my-smileys.de/smileys3/angst_4.gif]
7.Marktindikatoren die auf konkreten Handlungen basieren wie beispielsweise die Advance/decline line, Volumenidikatoren etc.
8. Muster. (Der Markt/die Preiskurven zeichnen Muster und Muster wiederholen sich. Die kleinsten Muster sind Candlestick-Formationen wie beispielsweise der Morning-Star etc.) ![]()
Vollkommen vergessen kann man mathematische Indikatoren !!!
Diese beeinflussen den zukünftigen Preis nicht, sondern sind Abbild der Vergangenheitspreiskurve. Das einzige was ein mathematischer Indikator aufzeigen kann sind Extremzustände des Marktes . (Überkauft-/überverkauftheit)
Wie resci schon sagte: ich kann überhaupt nicht verstehen , wie man ohne technische Analyse überhaupt in den Markt kann ! Das ist als ob man bei bewölktem Wetter inmitten eines lastenden Tiefdruckgebietes auf eine mehrstündige Wanderung gehen würde und den Regenschirm zu hause lassen würde. Der Regenschirm schützt einen zwar nicht davor nasse Füße zu bekommen, aber er hält doch eine ganze Menge Wasser von oben ab. ![]()
Und Leute, wenn das (technische Analyse) alles bar jeglicher Vernunft wäre, dann frage ich mich wieso die großen Geldinstitute,Investmentbanken,Hedge Fonds so große Technikabteilungen mit Riesenrechnerkapazität und hohen Kosten fahren um die zukünftige Marktrichtung zu ergründen....warum ? Zu was ?
Wo es doch genügen würde einen 'erfahrenen Kopf' wie vielleicht Herrn Bimetall einzustellen ? ![]()