Beiträge von cano

    Das Sparbuch ist seit Jahren Asche


    Echt komisch, dass ich jetzt wesentlich mehr Gold für die Euros, die auf dem Sparbuch liegen bekomme als zu Jahresbeginn. [smilie_happy]


    Wer mit Gold nichts verlieren will, der muss zum richtigen Zeitpunkt einsteigen.


    Es gibt Zeiten, da steigt Euro-Papier wesentlich im Wert gegenüber Gold. [smilie_happy] Und diese Zeiten können sich sehr lange hinziehen, wie die Vergangenheit gezeigt hat.


    Die angeblich so niedrig bewerteten Goldminen-Aktien schmieren noch weiter ab. Würd mich mal interessieren, wiviele hier auch noch Geld versenkt haben. Vielleicht stehen demnächst die ersten Bankrotte von Minengesellschaften an.

    Ich lach mich kaputt. Gold - die angebliche Krisensicherung - schmiert voll ab. Bin mal gespannt, wann wir die 1000 eur unterschreiten.


    Jedes Sparbuch ist eine bessere Anlage.


    Die, die bei den hohen Preisen noch ins Gold getrieben wurden, werden jetzt zu Ober-Loosern.

    Realistisch gesehen, wird irgendwann die Zeit kommen in der sich kaum noch jemand für Gold (und damit auch für dieses Forum) interessiert:


    a) weil es eine lange Seitwärtsbewegung gibt


    b) weil es stark abwärts geht


    Entweder a) oder b) werden früher oder später eintreten. Da ich bei 500 eingestiegen bin, wäre mir ein Rückgang auf ca. 600 noch egal, d.h. Halbierung von jetzingem Niveau. Es kann aber durchaus noch weiter runter gehen.

    Die Bewertung von Goldminen steht etwa da, wo 2001 die Goldhause begann.


    D.h. entweder die Minen sind unterbewertet oder Gold überbewertet.


    Vielleicht sehen wir in der nächsten Zeit einen Rückgang im Goldpreis, so dass sich die angeblich niedrigen Minenkurse relativieren.


    Diese Jahr war mit Gold kein Geld zu verdienen. Selbst Tagesgeld war eine bessere Anlage, wenn man An- un Verkaufsgebühren beim Gold mit einbezieht.

    Klar, jetzt wird mir einiges klar. Vor allem , dass ich Deine Kenntnise jetzt etwas besser einschätzen kann und künftig entsprechende Zurückhaltung üben werde. Volcker wurde übrigens keineswegs als 'Retter' verstanden.



    Bringst Du da nichts durcheinander ? Die PIGS-Anleihen haben Verluste auf den Emmisionspreis erfahren und viele Halter haben diesen auch entrichtet , also wirklich entsprechende Verluste erfahren.. Silber wurde aber nicht zu 50 $ emmitiert. Die allermeisten haben einen Einstandspreis der deutlich darunter liegt. Vergleichbare Verluste als Silberinvestor hat also nur der , der zum TOP gekauft hat.Aber gut,
    ...Gratuliere, wenn Du alles immer richtig 'erspürt' hast...


    Eine Anleihe, die bis zum Schluss gehalten wird und bei der der Emittent dann noch liquide ist, bringt keinen Verlust.


    Verluste gab es bei den PIGS bisher nur mit Griechenland-Anleihen.


    Natürlich ist es auch nicht schön, wenn eine Anleihe während der Laufzeit eben mal um mehrere Prozent abschmiert, weil das Rating des Emitenten gesenkt wird oder weil das Vertrauen sinkt.


    Aber wer Silber zum falschen Zeitpunkt gekauft hat, der hätte genauso Griechen-Bonds kaufen können. [smilie_happy]

    >>Silber war in 2011 eine scheiß Anlage.<<


    ...wie so vieles! Mit Puts hätte man schon früher absichern sollen, wo es noch günstiger war.


    Tagesgeld war 2011 wesentlich besser als Silber.


    Was sagen die Geld-Verteufeler dazu?


    Die sogenannten "wahren Werte" erweisen sich als hochspekulativ, während das angeblich so schlechte Bargeld besser abschneidet.

    Bringen wir es auf den Punkt:


    Silber war in 2011 eine scheiß Anlage. Insbesondere, wenn man die Spanne zwischen An- und Verkauf noch mitrechnet.


    Bin ich so froh, dass ich "nur" 25% in Edelmetallen habe.


    Bald sollte man sich Gedanken machen, den Edelmetallanteil mit Puts abzusichern.

    wuffwuff [smilie_happy]


    Nach nur 10 Jahren Euro ist derselbe zum Stand der DM 2001 weginflationiert. Schachtel Kippen damals 5 DM heute 5 Euro. Opel Astra 20.000 DM heute 20.000 Euro.


    Jaaaaaaaaaaaaaaa die Deflation klopft schon an der Haustür, willst du sie nicht reinlassen. [smilie_happy]


    Der Gold-Chart inflationsbereinigt:


    http://www.markt-daten.de/char…nigt/images/gold-typ1.gif


    Daraus folgt:


    1. Gold = Inflationsschutz = Märchen


    2. Wer Gold 1980 gekauft hat, hat 30 Jahre später immer noch nicht den Einsatz zurück. Mit Papier wäre er wesentlich besser gefahren.


    3. Es kommt auf das Timing an


    Im übrigen habe ich geschrieben, dass der Markt eine Deflation erwartet. Oder erklär mir bitte, warum 10-jährige US-Anleihen und Bundesanleihen mit knapp über 2% rentieren?


    Sicher, weil man eine Hyperinflation erwartet?

    schon seit August



    Ob das so gut für die Schweizer ist? Wollte im Sommer in der Schweiz übernachten. Nachdem ich die Preise gesehen habe, hab ich es mir anders überlegt. Und ich war nicht der einzige.


    Außerdem:


    http://www.ftd.de/finanzen/alt…den-franken/60139531.html


    Zitat

    Schon am Dienstagabend hatten erste Gerüchte die Runde gemacht, die SNB könnte ihr Wechselkursziel von mindestens 1,20 Franken pro Euro anheben. Anlass für diese Vermutung war ein Rückgang der Verbraucherpreise. Die SNB warnt seit Monaten vor der Gefahr einer Deflation, weil der Franken in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Euro stark aufwertete. Das gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit der Exportunternehmen und auch den Absatz Schweizer Produkte in der Eidgenossenschaft selbst, weil die Verbraucher relativ leicht in benachbarte Länder ausweichen können.


    Deutschland kann sich z.Zt. zu Minizinsen refinanzieren und das trotz Euro.

    für 0 % Schatzbriefe zeichnen
    das ist erklärungsbedürftig
    welcher Treasurer hat für seinen Vorstand
    dafür eine plausible Erklärung
    mir fällt keine ein


    Schon mal was von Deflationserwartung gehört?


    In der Schweiz denkt man sogar schon über negative Zinsen nach ...


    Wer will schon sein Geld überwiegend z.B. in Silber anlegen, welches kurzfristig mal ca. 30% gg. Papiergeld an Wert verliert?


    Bei einer Währungsreform ist davon auszugehen, dass die deutsche Währung stark zulegt. Hier winken also starke Währungsgewinne.


    Wenn das Pendel mal richtig Richtung Deflation schwenkt, dann wird womöglich so manchen Edelmetallbesitzer, der spät eingestiegen ist, sein blaues Wunder erleben. Es gibt Phasen, da ist es besser Papiergeld zu besitzen.

    Positives ist aus Italien zu vermelden:


    http://www.spiegel.de/wirtscha…men/0,1518,801903,00.html


    Zitat

    Investoren fassen offenbar wieder Vertrauen in die Haushaltspolitik der italienischen Regierung. Erstmals seit rund einem Monat ist die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen des Landes am Montag wieder unter die Marke von sechs Prozent gefallen. Anfang November war sie mit 7,45 Prozent noch auf einen Rekordstand seit der Euro-Einführung gestiegen.

    Vollkommen Falsch! - Denn die Zentralbanken kaufen die Anleihen auf! Im Schnitt eine halbe Billion pro Jahr (in Euro/EZB und in Dollar/FED)


    Das was Du schreibst ist falsch:


    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boe…bt/5850196.html


    << Angesichts der Schuldenkrise in Europa stehen US-Wertpapiere bei Anlegern hoch im Kurs - vor allem bei ausländischen Investoren. Die Vereinigten Staaten verzeichneten im September einen Zufluss von langfristigen Kapitalanlagen von netto 68,6 Milliarden Dollar, wie das US-Finanzministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Im August waren es 58 Milliarden Dollar gewesen.


    Vor allem internationale Anleger griffen zu: Sie kauften US-Staatsanleihen im Wert von 24,4 Milliarden Dollar. Das war der stärkste Zuwachs seit mehr als einem Jahr. China als größte Gläubiger der USA stockte seinen Besitz von US-Staatsanleihen um 11,3 Milliarden auf 1148 Milliarden Dollar auf.>>


    Der Markt erwartet keinen Zahlungsausfall der USA. Ebenso keine starke Inflation. Er erwartet niedrige Zinsen über einen sehr langen Zeitraum.

    - Der Markt erwartet allenfalls ein "defauft" ganzer Nationen ... Das habe ich Dir aber schon mal erklärt ... Totalausfall und ein Reset ganzer Währungen!l


    Ein Default der USA und einen Reset des US-Dollar erwartet der Markt jedenfalls nicht. Oder willst Du mir das erzählen bei unter 3% Zinsen auf 30-jährige US-Anleihen.


    Ebensowenig erwartet der Markt einen Reset des Euro in Deutschland. Auch hier sind die Zinsen auf Anleihen extrem niedrig.


    Im Moment kann man m.E. von einer Stagflation mit erwarteter Deflation sprechen. Inflationswerwartungen sehen anders aus.


    Der Markt spiegelt in der Regel die Erwartungen wieder, nicht das was z.Zt. ist.


    D.h. der Markt erwartet Deflation und mageres oder kein Wachstum oder Rezession. Wie sonst kann man Zinsen bei 30-jährigen US-Anleihen von unter 3% erklären? Wenn der Silberpreis noch etwas fällt, dann war die Silberanlage im Jahresvergleich nicht besser als US-Staatsanleihen. [smilie_happy]


    Und wer sein sauer verdientes Geld irgendwann im letzten Jahr in Silber zu Höchstkursen angelegt hat, weil er vielleicht zu viel hier im Forum gelesen hat, naja ... ;(