Beiträge von cano


    Komisch, dass der Zins für 30-jährige US-Anleihen bei unter 3% liegt. :hae:


    http://www.handelsblatt.com/fi…gern-beliebt/5850196.html


    << Angesichts der Schuldenkrise in Europa stehen US-Wertpapiere bei Anlegern hoch im Kurs - vor allem bei ausländischen Investoren. Die Vereinigten Staaten verzeichneten im September einen Zufluss von langfristigen Kapitalanlagen von netto 68,6 Milliarden Dollar, wie das US-Finanzministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Im August waren es 58 Milliarden Dollar gewesen.


    Vor allem internationale Anleger griffen zu: Sie kauften US-Staatsanleihen im Wert von 24,4 Milliarden Dollar. Das war der stärkste Zuwachs seit mehr als einem Jahr. China als größte Gläubiger der USA stockte seinen Besitz von US-Staatsanleihen um 11,3 Milliarden auf 1148 Milliarden Dollar auf.>>


    Zunächst einmal ist das meiste, was an den Märkten abläuft Psychologie und hat wenig mit der Realität zu tun.


    Beispiel: Japan ist mit 190% des BIP verschuldet. Der JPY stieg seit Beginn der Wirtschaftskrise um ca. 50% gegen EUR, obwohl Europa "nur" mit 100% verschuldet ist ...


    Der Yen wäre also in den letzten Jahren eine Top Bargeldanlage gewesen. Da die Preise in Europa aber nicht explodiert sind, war auch der Euro eine einigermaßen erträgliche Anlage. Eigentlich hat nur Gold besser abgeschnitten. Aber wer garantiert, dass es nicht wie 2008 abwärts geht? Niemand ...


    Ich denke ein Bargeld-Mix ist sinnvoll: BRD-Tagesgeldkonto, Tagesgeld bei Sparkasse, Geld im Tresor


    Aber muss jeder für sich entscheiden, was er für sinnvoll hält.


    Ich habe ja einen Edelmetallanteil von ca. 30%. Da ist m.E. ausreichend. Zu den jetzigen Preisen würde ich niemals nachkaufen.

    Das mag für Pappehäuser in Übersee gelten oder Fukushima oder Geisterstädte in China, aber sicher nicht für Monaco, Schweiz, Hawaii, München oder Düsseldorf. :thumbup:


    Artikel nicht gelesen? Es handelt sich um "average single family home in the United States".


    Also ein durchschnittliches Einfamilienhaus in den USA.


    Für ein EFH in Deutschland muss man jetzt auch wesentlich weniger Unzen hinlegen als noch vor ein paar Jahren.


    Wer also an ein Eigenheim denkt, der ist vielleicht nicht schlecht beraten sein gold in ein Eigenheim umzutauschen.

    ...so schnell wie das dann kommt, kannst du noch nichtmal fu** sagen...oder glaubst du es werden vorher Einladungen verschickt... [smilie_happy] ...


    ...und...es könnte ja sein...dass es zumindest ein EM-Verkaufsverbot in dieser Zeit gibt...abba egal....mach du nur...iss nicht mein Geld...


    ... und ... es könnte ja sein ... dass es zumindest ein EM-Besitz-Verbot geben wrid ... abba egal ... nach du nur ... iss nicht mein EM

    ...eine Deflation, schliesst einen Haircut in Bezug auf die spezielle Währungssituation nicht aus...siehst dann deine Kohle durch die Hände rinnen...


    ...wie Sand in der Eieruhr.... 8|


    Ich denke das dauert noch eine Weile - wenn es denn so kommt. Da kann man immer noch umschichten. Ich denke mit Bargeld kann man am schnellsten reagieren.


    Warum schichtest Du dann nicht den Edelmetall-Anteil Deines Vermögens in bessere = sicherere Anlagen um :hae: :?:


    Niemand weiss was kommt. Ich denke der Mix aus Bargeld und Edelmetallen ist z.Zt. das Richtige.


    Wer glaubt, dass Gold "billig" ist, der lese diesen Artikel:


    http://news.goldseek.com/GoldSeek/1321632000.php


    <<Gold / Housing Ratio Falls To Historic Low>>

    Gibs auf cano, deine 300$ Gold und 5$ Silber kommen nicht. ;)
    Und falls du nur auf Bargeld sitzt, au weia, da könntest du genauso schnell der Gelackmeierte sein wie jemand, der nur auf Silber sitzt.


    Ich "sitze" z.Zt. auf ca. 70% Bargeld und Rest Edelmetalle, die ich frühzeitig gekauft habe. Der Anteil betrug damals nur ca. 15% und hat sich aufgrund der Wertsteigerung erhöht.


    Ein Rückgang des Goldpreises um 60 - 70% wäre für mich kein Problem und ich halte ihn sogar für wahrscheinlich.


    Es reicht mir, wenn ich ca. 50% meines Vermögens durch die Krise bringe.



    Würd' ich bei einem deflationären Schock auch für möglich halten - allerdings muss man abwägen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit zu einem solchen crash wirklich ist. Die Politik hier in Europa und in den USA sowieso wird alles - ich betone: alles unternehmen, um das zu vermeiden. Also wird Geldschöpfung betrieben werden in extenso - die Weichen für die EZB sind doch schon gestellt. Nur Merkel wehrt sich noch etwas, aber das sind bekannte Rückzugsgefechte. wenn's wirklich ernst wird, wird's das Geld geben: Für alle, die es brauchen werden: PIIGS und Banken. Wie lange das halten wird, weiß ich nicht, aber die Politik wird ihr Heil deutlich eher in der Inflation als in der Deflation sehen.


    In meiner Perspektive: "Alternativlos" :rolleyes:


    Problem ist, dass Deutschland (noch) gut da steht und sich als Vorbild ansieht. Insbesondere sehen das auch viele Deutsche so. Dass Deutschland davon profitiert hat, dass die anderen über ihre Verhältnisse gelebt haben, wird nicht bedacht. Das ist vorbei.


    Die deutsche Stimme hat sehr hohes Gewicht, insbesondere weil Deutschland ja auch mit hohen Beträgen haften muss. Die einzige Lösung ist, dass die EZB ankündigt/umsetzt unbegrenzt Anleihen der hoch verschuldeten Länder aufzukaufen und damit den Zinssatz erheblich drückt. Das wird funktionieren. Aber die EZB darf es nicht und ob sie es demnächst darf ist zumindest fraglich.


    Bis dahin sehe ich Gold, Silber, Aktien, Rohstoffe, Konjunktur, Arbeitsplätze wie 2008 im Abwärtsstrudel. So lange sehe ich - wie 2008 - Bargeld als Trumpf.


    Sollte also die EZB nicht eingreifen, dann ist der Crash vorprogrammiert. Das ist wegen der Haltung Deutschlands und der Deutschen nicht unwahrscheinlich, denn die Kanzlerin wird auf Volkes Stimme hören und m.E. kann das Volk die Konsequenzen nicht einschätzen.

    Und wenn schon, das wären jetzt auch nur noch etwa 5$, die halten wir nach den 20$ Korrektur in 2011 auch noch aus.


    Ich denke, dass Silber und Goldbei einem deflationären Crash in etwa auf den Wert abstürzen können, wo sie herkommen.


    D.h. Gold auf ca. 300 USD und Silber auf ca. 5 USD.

    Warum sollten Griechenland, Portugal und eventuell Italien/Spanien einen entscheidenden Einfluss auf den Silberpreis haben? Das Wirtschaftswachstum (oder der Rückgang) im industriellen Bereich werden global gesehen wohl kaum in diesen Pleitestaaten gemacht.


    Nein, ich glaube nicht, dass eine deflationäre Politik in der Euro-Südschiene den Silberpreis beeinflussen wird.


    http://www.handelszeitung.ch/k…er-euro-zone-hat-begonnen


    <<Das aktuelle Chaos in Griechenland und Italien könnte der erste Schritt dorthin sein. Es ist klar, dass die Flickschusterei in der Euro-Zone nicht mehr funktioniert. Wenn ihre Mitglieder nicht in der Lage sind, sich in Richtung grösserer wirtschaftlicher, fiskaler und politischer ­Integration zu bewegen (im Einklang mit kurzfristiger Wiederherstellung von Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Kreditsicherheit, die zur Sicherung fauler Kredite und Reduzierung chronischer finanzieller und externer Defizite benötigt werden), wird die rezessive Deflation mit Sicherheit zum unkontrollierten Aufbrechen der Euro-Zone führen.>>


    Unkontrolliertes Aufbrechen = Wirtschaftskollaps (vermutlich weltweit) = Deflation

    Fuer mich steht fest, Gold und Silber werden 2012 neue Allzeithochs erreichen!!!! Genaue Prognosen werde ich Ende Dezember veroeffentlichen.


    Sollte Deutschland die jetzige Politik beibehalten, d.h. die Peripheriestaaten der Eurozone in die deflationäre Depression treiben, dann gehe ich davon aus, dass Gold und Silber in 2012 wesentlich tiefer stehen als jetzt. Dürfte allerdings politisch kaum durchsetzbar sein.

    http://www.handelszeitung.ch/k…er-euro-zone-hat-begonnen


    <<Im letzten Jahrzehnt waren die PIIGS (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) die verlässlichsten Konsumenten der EuroZone. Sie gaben mehr aus, als sie einnahmen, und nahmen immer mehr Kredite auf. Währenddem waren die Kernländer (Deutschland, die Niederlande, Österreich und Frankreich) die verlässlichsten Produzenten, mit Ausgaben unter ihren Einnahmen und immer höheren Leistungsbilanzüberschüssen.>>


    <<Die zweite Option besteht in der bitteren Medizin, die Deutschland und die EZB den Peripherieländern verordnen möchten, nämlich rezessive Deflation: Sparmassnahmen, Strukturreformen zur Produktivitätssteigerung und Senkung der Lohnstückkosten sowie reale Abwertung über Preisanpassungen, im Gegensatz zu nominaler Anpassung der Wechselkurse.


    Diese Option bringt viele Probleme mit sich. Sparmassnahmen sind zwar nötig, führen aber kurzfristig zu einer Vertiefung der Rezession. Sogar Strukturreformen reduzieren kurzfristig die Wirtschaftsleistung, da sie die Entlassung von Arbeitern, Schliessung unrentabler Unternehmen und Neuzuteilung von Arbeit und Kapital hin zu Wachstumsbranchen erfordern. Also brauchen die Peripherieländer zur Vermeidung einer sich immer mehr vertiefenden Rezession eine reale Abwertung, um ihr externes Defizit auszugleichen. Aber selbst wenn in den nächsten Jahren die Preise und Löhne um 30 Prozent sinken (was höchstwahrscheinlich sozial und politisch nicht durchsetzbar wäre), würden sich die realen Werte der Kredite stark erhöhen, und die Zahlungsprobleme der Regierungen und Privatschuldner würden sich noch verschlimmern.>>

    Variante 1 läuft doch bereits. Fast 200 Milliarden Euro für Staatsanleihen ausgegeben mit ca. 10 Milliarden Eigenkapital?


    Variante 2 wäre der Untergang der etablierten Politiker und Parteien. Das können die sich gar nicht leisten.
    Variante 1 läuft in USA, alles was in USA läuft kommt zu uns. Unweigerlich.


    Variante 1 läuft nicht. Es werden nur begrenzt Anleihen gekauft. Fr. Merkel und Deutschland sind die Ursache.


    Die schweizerische Notenbank konnte allein mit der Ankündigung den Franken über 1,20 halten zu wollen, dieses auch erreichen.

    Alternativ könnte ich auch in die Staatsverschuldung oder die Inflation investieren. Alles Dinge die unweigerlich steigen. Aus Silber raus, raus aus dem Nettolohn, raus aus Sozialleistungen. Alles Dinge die 100% sinken werden. :D


    M.E. gibt es zwei Szenarien:


    1) Die EZB kündigt an und erhät die Befugnis unbegrenzt Anleihen von Euro-Staaten zu kaufen, um die Währung zu schützen. Dieses Szenario wird nicht sofort aber in ca. 1 - 2 Jahren zu höherer Inflation führen. Silber und Gold legen dann zu.


    2) Die EZB erhält die Befugnis nicht und es kommt ein deflationärer Crash mit Zusammenbruch des Finanzsystems. Dann werden Silber und Gold stark fallen. Wenn Szenario 1) nicht bald eintritt, dann ist 2) bereits sehr nahe.


    Persönlich halte ich Variante 1) für die bessere. Variante 2) wird m.E. auch in Deutschland zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch führen.

    Ein guter Artikel hierzu:


    http://www.dasinvestment.com/i…i-ist-nicht-entscheidend/


    <<Trotzdem wurde das Land lange Zeit als stabil eingestuft. Italien ist zwar mit 119 Prozent (2010) seines Bruttoinlandproduktes (BIP) verschuldet. Dem steht aber ein Nettoprivatvermögen von 180 Prozent des BIPs gegenüber. Deutschland und Frankreich kämen jeweils nur auf etwa 140 Prozent. >>


    <<Nahezu 60 Prozent der Staatsanleihen werden von italienischen Investoren gehalten. Alles Argumente für ein stabiles Italien. Weshalb nun aber der Druck seitens des Finanzmarktes?>>


    Interessant auch diese Tabelle:


    http://de.wikipedia.org/w/inde…etimestamp=20110709024708


    Italien war 1995 bereits mit 120 % des BIP verschuldet, reduzierte dann auf 105 und ist in den letzen 3 Jahren wieder auf 120 hochgefahren.


    Dagegen ist Deutschlands Verschuldung seit 1995 angestiegen. Beginnend bei ca. 55% auf jetzt fast 85% des BIP. Allein fast +20% in den letzten beiden Jahren. Das Vorbild für Italien?


    Wenn man sieht, was in Deutschland allein Gelder in vollkommen unnützen Solar-Suventionen versenkt werden. Obwohl es der Konjunktur relativ zügig wieder gut ging, werden - statt das Konjunkturprogramm zu stoppen - immer noch Gelder daraus investiert. Vorbildliches Sparen nennt man so was ...

    Dem Markt sei Dank! Etwas Besseres kann uns wohl kaum passieren.


    Wem? Ich denke, dass kurz- bis mittelfristig wirtschaftlicher Zusammenbruch und Deflation/Depression mit Massenarbeitslosigkeit - auch in Deutschland - folgen.


    Als Nicht-Beamter würde ich mir gedanken machen.

    Die Deflation und Depression kommt in Zeitlupe, aber sie kommt.


    http://www.deutsche-mittelstan…richten.de/2011/11/30768/


    <<Das Wachstum der peripheren Länder sei zu schwach. Die meisten Länder würden nicht in der Lage sein, ihre Handelsbilanzdefizite abzubauen. Die einzige Chance bestände im vermehrten Gelddrucken durch die Europäische Zentralbank (EZB). Dies werde jedoch von Deutschland blockiert, wo aus historischen Gründen eine große Angst vor inflationären Entwicklungen herrsche. So bewege sich das Drama unaufhaltsam auf einen Crash zu, wie ein „Zugsunglück in Zeitlupe“.>>


    Der Mann hat m.E. Recht.


    Massenarbeitslosigkeit in Deutschland voraus ...

    Ich verstehe das alles langsam nicht mehr. Die Krise spitzt sich immer mehr zu, Staaten und Banken stehen vor der Pleite, die Realzinsen sind negativ, und trotzdem prügeln der verwi... Amis heute wieder auf Gold ein.


    Eigentlich müsste der Preis doch deutlich steigen.


    Wieso? Der Silberpreis ist in der Weltwirtschaftskrise ab 1929 um ca. 50% abgeschmiert. Diesmal ist das Absturzpotential noch wesentlich höher. Dürfte bei Silber so bei 80% liegen.


    Das einzige was weg muss, sind die Schulden. Und das geht wohl nur über Bankrotte, wie sich immer mehr herausstellt.