Beiträge von cano

    Nur weil etwas mit 128,49 (Bundfuture) bewertet wird, heißt das noch lange nicht das es sich nicht um Schrott handelt. An dem Tag wo die Zinsen um 0,5% oder ganz und gar 1,0% angehoben werden, möchte ich die Klopapiere nicht besitzen [smilie_happy]


    Tagesgeld ist Trumpf und keine Langläufer. Allerdings preist der Rentenmarkt eine Deflation ein. Und der Rentenmarkt irrt sich fast nie.

    Sind Staatsanleihen empfehlenswert?


    Ich denke ja. Sofern es sich um Anleihen kurzer Laufzeit und höchster Bonität handelt. Z.B. Tagesgeldanleihe des Bundes. Diese bringt zwar z.Zt. fast keine Zinsen, aber wenn demnächst (nach meiner Einschätzung) Aktien, Edelmetalle, Immobilien und Rohstoffe billiger werden, dann steigt der Wert des Geldes an. Alternativ bieten sich Tagesgeldkonten bei Online-Banken an. Hier kann man schnell reagieren und die Verzinsung ist ein gutes Stück höher als bei den Staatspapieren. Von lang laufenden Anleihen rate ich z.Zt. ab. Denn sollten die Zinsen tatsächlich anziehen, dann verlieren die Langläufer stark an Wert. Mit Tagesgeld ist man in diesem Fall auf der sicheren Seite.


    Wer hat welche und kann aus eigener Erfahrung berichten?


    Ich habe welche schon seit längerem (Tagesgeldanleihe und Bundesanleihen der Schweiz in SFr). Konnte damit bisher gut schlafen. Bei einer Wirtschaftskrise mit Deflation steigt der Wert relativ zu Rohstoffen, Aktien, Immobilien, da diese normalerweise dann in den Keller gehen. Auch Edelmetalle werden dann m.E. folgen.


    Sind Staatanleihen lukrativ?


    Bei einer Wirtschaftskrise mit Deflation steigt der Wert relativ zu Rohstoffen, Aktien, Immobilien, da diese normalerweise dann in den Keller gehen. Auch Edelmetalle werden dann m.E. folgen. Wer sich vor zwei Tage Gold gekauft hat, hat jetzt 11 % weniger Kaufkraft (6% Wertverlust und 5% für An/Verkauf). Mit der Tagesgeldanleihe hat er die Kaufkraft erhalten. Ähnlich verhält es sich mit Aktien und Rohstoffen.


    Wie sicher sind Staatsanleihen im Vergleich zu anderen Finanzprodukten?


    Hierbei kommt es darauf an, welche Staatsanleihen. Langläufer sind z.Zt. unsicherer, da sie bei steigenden Zinsen (wovon ich zwar nicht ausgehe, aber was nicht ausgeschlossen ist) im Wert fallen. Dann kommt es auf das Rating des Staates an. Deutsche Staatsanleihen oder Schweizer sind m.E. sicher und unterliegen nicht solchen Wertschwankungen wie Edelmetalle oder Aktien.


    Sind sie die sicherste, gewinnbringende Anlageform?


    Gewinn ist immer relativ. Die letzen zwei Tage haben sie sicher mehr Ertrag gebracht als Gold.


    Sind sie als Ergänzung zu Gold- und Silber empfehlenswert?


    M.E. auf alle Fälle. Gold und Silber sollte man aber schon einige Jahre besitzen. Wer jetzt einsteigt, kann auf die Schnautze fallen.

    - 4 % an einem Tag.


    Was bin ich so froh, dass ich auch noch Tagesgeld habe.


    Der Depotwert meiner Edelmetalle hat sich mitlerweile von 15 auf 25% erhöht.


    Bleibt die Kaufkraft erhalten (wozu Gold ja angeblich dienen soll), so müsste der Goldpreis stark einbrechen. Dumm für die, die mit 1000 EUR pro Unze die Kaufkraft erhalten wollen. [smilie_happy]

    Großangriff auf den Euro


    Zitat

    Es läuft ein brutaler Krieg gegen den Euro. Aus allen angelsächsischen Rohren wird gefeuert und es steht zu befürchten, dass diese Angriffe aufgrund der Kakophonie in Europa erfolgreich sein werden. Eine Sprengung des Euro ist das klare Ziel. Jetzt rächt sich, dass wir es nie geschafft haben, aus der Währungsunion eine politische Union zu machen.


    Toll, und was wenn es mal anders rum geht? Hier wollten doch einige die Kaufkraft erhalten. Die Kaufkraft des Goldes hat sich aber mitlerweile mehr als verdreifacht. D.h. zum Erhalt der Kaufkraft müsste Gold drastisch sinken. Oder es war unterbewertet. Aber dann müsste mal jemand den realen Wert von Gold festlegen.


    Bei Aldi merk ich z.Zt. nichts von Kaufkraftverlust des Euro, sondern vom Gegenteil:


    Discounter senken zum fünften Mal in diesem Jahr die Preise


    Edelmetalle sind vielleicht nur die nächste Speku-Blase, die bis zum Platzen aufgeblasen wird. Vorsicht ist auf alle Fälle angesagt.


    Verglichen mit manchen Aktien haben Edelmetalle im übrigen schwach abgeschnitten. Wenn der Aktienmarkt in den Keller geht, dann werden Edelmetalle vermutlich wieder die gleiche Richtung einschlagen.

    [quote='Edel Man',index.php?page=Thread&postID=528175#post528175] Waren sich doch vor zehn Jahre alle einig, dass Gold ins wertlose Unendliche fällt, selbst Prechter&Co.


    Prechter in "Besiege den Crash" (2002): "Kaufen Sie auf jeden Fall Gold und Silber" ;)


    Auch ich habe mir nach Lesen des Buches Gold und Silber zugelegt. Aber auch SFr.


    Dem Dollar trau ich nicht so richtig. Wenn Prechter recht behält, wird der aber stark aufwerten.


    Wichtig soll sein, dass man nur Bargeldäquivalente bester Schuldner hält.

    schreibt hier:


    http://www.goldseiten.de/conte…artikel.php?storyid=13438


    "Mit Gold und Silber wird sich am Ende nur die Kaufkraft erhalten lassen"


    Welche Kaufkraft meint der gute Mann? Die heutige oder die vor drei Jahren, als dich das Gold gekauft habe. Seitdem hat sich die Kaufkraft nahezu verdoppelt.


    Da müsste er sich schon etwas präziser ausdrücken, wenn er den Leuten heute empfiehlt, noch in Gold anzulegen.


    Wenn nämlich die Kaufkraft meines Goldes erhalten bleibt, dann müsste sich der jetzige Preis gegen Euro, Öl, Häuser, etc. halbieren. [smilie_happy]

    Wo ist die Inflation un der Tot des Dollars?


    Der Zins für lang laufende US-Anleihen ist winzig und der Dollar zieht weiter an.


    Öl schmiert ab.


    Griechenland wir durch die geforderten Sparmaßnahmen in die Rezession gezwungen. Da sind Unruhen vorgrammiert.

    Euro schmiert ab.


    Gold verliert zu Dollar.


    Öl verliert zu Dollar.


    T-Bond-Future (Anleihen) zieht an.


    Aktien fallen.


    Das Szenario hatten wir schon mal Ende 2008.


    Von Inflation weit und breit keine Spur.


    und ... Hr. Eichelburg entpuppt sich immer mehr als Ahnungsloser.

    Aber wenn schon mathematisch-statistischer Unsinn, dann bitte komplett. Bitte also dann vergleiche doch auch den nominellen einmaligen Ausreisser-Spitzenpreis eines anderen beliebigen Assets (z.B. Aktie) mit dem von Dir geschätzten Sparbuch. Welche Erkenntnis?


    Aha und Du garantierst, dass wir z.Zt. keinen Ausreisser-Spitzenpreis sehen oder wie darf ich das verstehen?


    Und wie kann der Anleger den Ausreisser-Spitzenpreis erkennen? Das dumme ist, dass - wie bei Aktien - die meisten beim Ausreisser-Spitzenpreis kaufen. Selbst als monatliche Anlage hat Gold über Jahrzehnte nichts getaugt.


    Es kommt wie Aktien auf den Einstiegszeitpunkt an. Inflationsschutz ist ein Märchen.

    You see people now as gold gets to a new high saying, "Oh my goodness, I bought at $200, and I can sell out at $1,100 making a good profit." What people don't realize is that they haven't made a real profit. What they've done is retained the purchasing power of the dollars that they invested in gold, and they've lost proportionately the purchasing power of the amounts left in dollar-denominated paper assets over the same time. Gold is a long-term wealth preserver.


    So viel Müll hab ich ja noch selten gelesen. Während Gold also von 200 und 1100 Dollar gestiegen ist, ist die Purchasing Power des Dollars im gleichen Verhältnis gefallen. Wirklich lachhaft.


    Als Langzeit Wererhaltungsanlage hat Gold auch nicht immer getaugt. Wer vor ca. 30 Jahren gekauft hat, hat nicht mal die Inflation ausgleichen können. Da war sogard das Sparbuch besser als Werterhalt geeignet.

    Weiter zu Italien: Na die Autobahnen sind dort natürlich aller erste Sahne, besser als in D. oder Ö. Für 860 km Autobahn habe ich 94,90 Euro Autobahn Gebühr bezahlt. Aber: Die Autobahnen waren nicht leer. Es war zwar ein sehr angenehmes fahren, aber die Straßen waren voll. Was mir auffiel waren die vielen BMW 5 neueste Modell. Auch sonst viele Audi und Mercedes, wenig Kleinwagen. Ich fragte einen Geschäftspartner in Italien, ob die Italiener alle reich sind, weil sie können sich schließlich die teure Gebühr leisten, da lachte er nur. Kann sich hier einer vorstellen ob er sich diese Gebühr in D. leisten könnte? Ich jedenfalls könnte es nicht. Ich weiß nicht wie viele Italiener es gibt, aber ich behaupte den Italienern geht es besser als den Deutschen. Ich sehe was ich sehe!


    Hallo,


    Um mal ein paar Vorurteile zu beseitigen hier das Pro-Kopf-BIP einiger Regionen:


    Rheinland-Pfalz:24.200 EUR
    Saarland: 25.900 EUR
    Bayern: 32.100 EUR
    Baden-Wüttermberg: 30.500 EUR
    Mecklenburg-Vorpommern: 18.600 EUR


    Italien:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Italien


    Lombardei: 31.618
    Latium: 29.645
    Toskana: 26.462
    Kalabrien: 15.641


    Wie man sieht, ist das Pro-Kopf-BIP der norditalienischen Regionen teilweise höher als das westdeutscher Bundesländer. Es gibt in Italien ein großes Nord-Süd-Gefälle, auch bei der Mentalität. Daran wird sich nach meiner Einschätzung auch nichts ändern. Italien hat also ein Problem mit dem Süden des Landes.


    Die Autobahngebühr ist im übrigen - verglichen mit Frankreich - relativ gering. Genauso ist Bahn fahren vergleichsweis billig. Und mit den vielen BMWs dürft wohl auch am Mentalitätsunterschied liegen. Einige Deutsche bevorzugen eher ein dickes Sparkonto, während einige Italiener ein dickes Auto bevorzugen.


    Interessant auf der Pro-Kopf-Kohlendioxid-Ausstoß (etwas off-topic):


    Pro Kopf Kohlenioxid:


    Deutschland: 9,9 t
    Italien: 7,8 t
    Frankreich: 5,8 t


    Wie man sieht ist Deutschland einer der größten Klimakiller in der EU spielt sich aber als Saubermann und Vorbild auf. Fazit: Deutsche kehren am besten vor ihrer eigenen Haustür.

    Ja, so ist es wohl, denn ich gehe davon aus, dass wir auf dem Weg in die Krise sind und nicht aus der Krise raus. Weiter gehe ich davon aus, dass auf dem Weg in die Krise Gold die Aktien outperformen wird. Das dreht sich erst, wenn wir auf dem Weg aus der Krise heraus sind. Gerade in einem stark inflationären Umfeld (mit nicht mithaltenden Lohnsteigerungen) wird die Wirtschaft vor sich hin kümmern (vgl. 70er) und die Aktien ebenfalls. IMO


    Sansibar


    Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Monaten Dollar-Bargeld Aktien, Rohstoffe und Gold outperformen wird.