Beiträge von cano

    Nicht so übertreiben... 2008 war noch schlimmer. Der schleichende Verfall war bösartiger als die jetzt ablaufende Korrektur, bis jetzt jedenfalls


    Richtig, abwarten.


    Ein Arbeitskollege sagte mir vor ca. 2 Wochen dass Silber empfohlen wurde, weil es so billig sei. Danach ist Silber dann binnen weniger Tage um über 25% gefallen. Da braucht man schon eine richtige Schrottaktie, um so einen Verlust binnen weniger Tage zu erleiden.


    Ich frage mich nur, warum Silber und Gold nicht vor 5 Jahren empfohlen wurden. Da waren die Metalle offensichtlich billig.


    Nun ... wenn Dummheit ein Argument sein soll, dann mag dem wohl so sein. :D


    Gruss


    bettel


    Wer andere für dumm hält oder deren Ansichten mit Dummheit in Verbindung bringt, ist meistens selbst unterbelichtet. Hat mi sachlicher Argumentation - wie sie in einem Forum sein sollte - nichts zu tun. Postings wie diese, kann man sich einfach ersparen. Sind als Foren-Spam zu bewerten. Wenn du dich für schlau hältst ist ja schön, aber es interessiert keinen.

    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,788982,00.html


    Das bedeutet wohl QE3 usw. Bernanke wird keine Deflation zulassen. Lieber wirft man Geld mit dem Helikopter ab.


    Das betrifft die USA. Die "Schuldenbremsen" in Europa wirken aber deflationär, bzw. werden deflationär wirken. In Griechenland haben wir durch die Sparpolitik bereits Deflation und Depression:


    http://www.gevestor.de/details…echenland-auf-504919.html


    Die US-Geldpolitik wurde durch Europa bereits kritisiert. Auch in den USA wurde bereits ein Sparpaket verabschiedet.


    Ohne Asien wäre die Deflation in USA und Europa m.E. längst Realität.

    Kannst du mir einen einzigen Investor nennen der über lange Zeit mit Bargeld nicht verarmt ist? Selbst Cashhalter in Tagesgeld haben 08 ordentlich geblutet , was sich mit Bargeld fast einzigartig in der Geschichte vermeiden lies aber nur WENN er dann sofort wieder in etwas reales wechselte, womit einige dann noch größere Schwierigkeiten haben.


    Was verstehst du unter lange Zeit? Für mich sind 20 Jahre ein langer Zeitraum. In der Zeit von 1980 bis 2000 hat ein Gold-Investor über 60% Verlust gemacht, wenn er sein Geld stattdessen in Dollar-Bargeld angelegt hätte. Wenn man die Inflation noch einrechnet, dann war Gold in diesem Zeitraum eine noch beschissenere Anlage.


    Ich bin seit 2007 mit (damals) 15% Edelmetall und Rest Tagesgeld und ein paar SFr Bundesanleihen gut gefahren.


    Wenn man nicht von einem totalen Wirtschaftskollaps in Deutschland ausgeht, dann sind Aktien z.Zt. auch wieder interessant, wenn ich mir beispielsweise die Dividendenrendite von RWE, E.ON und Telekom ansehe.


    In der Weltwirtschaftskrise in den 30ern war "sicheres Dollar-Bargeld" übrigens die Top-Anlage.


    Das gute an EUR- und USD-Bargeld ist, dass es nicht solchen Schwankungen unterliegt wie Silber und Gold.


    Und der der JPY war (trotz der hohen Verschuldung der Japaner) in diesem Jahr eine bessere Anlage als Silber:


    http://www.finanzen.net/chart.…zen_net_300x200&stTime=y5


    Und auch seit 2008 ist der JPY eine Top-Anlage.


    :hae: Träumt´s du ? Meinst du mit Bargeld die sogenannten Euros oder sonst eine Währung ? Wer zahlt wohl die ganzen Schulden und wie ?


    In einer Depression "verschwinden" Schulden durch Bankrotte. Hyperinflation ist m.E. Quatsch. Griechenland ist so gut wie bankrott aber von Hyperinflation keine Spur.


    Jemand der in Griechenland sein Geld in Bargeld Euros angelegt hat, kann jetzt die Staatsanleihen seines Landes mit einem Abschlag von über 50% erwerben. Aktien und Immoilien sind ebenfalls stark gegenüber Euro-Bargeld gefallen. Wer Silber zum falschen Zeitpunkt gekauft hat, hat jetzt riesige Verluste. Und wer garantiert, dass es nicht noch 50% runter geht?


    Ich antworte mal aus meiner Sicht:


    - ich besitze Gold und ein wenig Silber als Absicherung gegen einen Systemcrash und nicht um horrende Gewinne zu erzielen. Ich hoffe natürlich, dass der Systemcrash nie eintritt. Gold habe ich im Schnitt bei 500 eur pro Unze gekauft und seitdem nicht mehr nachgekauft. Einen Goldpreis, der die Inflation abdeckt, wäre für mich o.k. D.h. würde der Goldpreis jetzt bei ca. 550 - 600 EUR, bzw. auf diesen Wert fallen, wäre das für mich vollkommen i.O. Hätte ich nicht schon ein schuldenfreies Haus, dann hätte ich mir zuletzt mit den Edelmetallgewinnen und einem Teil des Tagesgeldes eines zugelegt.


    - Mein Geld hatte ich bis zum Crash 2008 zu etwa 15% in Gold/Silber und den Rest in EUR Tagesgeld (Tagesgeldanleihe) und ein wenig in SFr angelegt. Der Edelmetallanteil ist inzwischen - durch die Edelmetall-Hype - stark angestiegen. Am Tagesgeld hat sich nicht viel geändert, außer der minimalen Verzinsung und der SFr hat sich auch gut entwickelt.


    - da ich von einer Deflation/Depression ausgehe, gehe ich davon aus, dass Gold und Silber (betrachtet von meinem Einstiegskurs) sich unter dem Strich nicht besonders entwickeln werden. Ich gehe davon aus, dass "sicheres" Bargeld besser abschneidet. Die Kunst dürfte sein das Bargeld sicher anzulegen.

    FIAT ist genauso spekulativ wie alles andere.


    Wenn ich die letzten Jahre betrachte, dann ist mein Tagesgeld wesentlich geringeren Schwankungen unterlegen als z.B. Edelmetalle. Silber hat fast 25% an einem Tag verloren.


    Die Edelmetalle habe ich mir nur zugelegt, um gegen einen Systemcrash abgesichert zu sein, nicht aber um mehrere 100% Gewinn einzufahren, wie es z.Zt. der Fall ist.


    Die Entwicklung ist m.E. vollkommen unrealistisch. Mir würde es nichts ausmachen, wenn der Goldpreis wieder auf 600 EUR zurückkäme. Dann hätte ich aus meiner Sicht eine einigermaßen realistische Entwicklung, wenn man die Inflation als Maßstab sieht.

    Der Inflationsschutz stimmt seeeehr langfristig. Aber da muss man schon fast in Jahrhunderten denken, nicht in läppischen Jahrzehnten. Zwischendurch ist Gold auch immer mal radikal unterbewertet oder überbewertet im Vergleich zu anderen Werten. Wer Gold 1971 gekauft hat, der wartet immer noch darauf, jemals reale Kaufkraftverluste damit zu machen. Damals war es einfach gnadenlos unterbewertet durch die vermeintliche und längst gescheiterte Goldbindung des Dollars. Und in der Tat, wer im Januar 1980 gekauft hat, der wartet immer noch drauf, real wieder die gleiche Kaufkraft zu bekommen. Die wird man vermutlich nur in einer erneuten Übertreibungsphase des Goldwertes sehen.


    Also, nur weil Gold langfristig vor Inflation schützt und Werte erhält, ist man nicht prinzipiell vor Wertschwankungen und Übertreibungen in beide Richtungen gefeit damit. Und ganz sicher kann man den "fairen Wert" von Gold nicht an den Phasen während der massiven Unterbewertung in der Geschichte festmachen, zu denen sicher auch 1999-2001 gehört hat!


    Demnach wäre Gold ein Spekulationsobjekt. Inflationsschutz ist es nur für den, der zum richtigen Zeitpunkt einsteigt. Wer garantiert mir den Zeitpunkt des richtigen Einstiegs?

    Jep, der aktuelle Verfall (es scheint NICHT die "übliche" hektische Drückung durch Leerverkäufe und so zu sein...) ist fundamental m.E. durch nix gerechfertigt.


    Das sehe ich anders. Der Goldpreis war ja mal bei 300 EUR. Gold ist ja angeblich Inflationsschutz. D.h. um für denjenigen, der bei 300 EUR gekauft hat, einen realistischen Inflationsschutz zu erreichen, müsste der Goldpreis weit zurückgehen (so auf 350 - 400 EUR).


    Bekommen, bzw. erwarten wir eine Deflation mit fallen Rohstoffpreisen, d.h. mit sinkenden Preisen, dann müsste der Goldpreis sogar noch weiter zurückgehen.


    Im übrigen gibt es genügend Leute, die für ihr Gold jetzt 2 - 3 x so viel Euros bekommen als beim Kauf und kaufen sich jetzt war schönes davon. Denn der Euro hat gegenüber Immobilien, Autos etc. garnicht viel abgewertet in dieser Zeit. Was nutzt einen das Gold im Schließfach oder Tresor?

    Der Dollar steigt und steigt (in Silber, Gold und Aktien gemessen).


    Zinsen in USA und Deutschland auf Rekord-Tief.


    Von Inflation keine Spur.


    Habe Gold bei ca. 500 eur gekauft. Wenn Gold für mich Inflationsschutz wäre, dann müsste es auf ca. 550 EUR zurückkommen. Wenn Rohstoffe und Öl allerdings unter den damaligen Preis fallen, dann kann es als Inflationsschutz noch weiter zurückgehen, d.h. unter Einstiegspreis.


    Für wen ist es jetzt eigentlich Inflaitonsschutz? Für den der bei 1400 gekauft hat oder für den der bei 300 gekauft hat?

    Den Geldcharakter von Silber kenne ich an, nur leider die Börse heute nicht ;)


    In der Weltwirtschaftskrise verlor Silber von 1928 bis 1931 ca. 50% an Wert gegenüber dem Dollar.


    Die beste Kaufgelegenheit für Silber ist wohl, wenn die Depression ihren Höhepunkt erreicht.

    Ausserdem steigen die Preise und reziprok dazu verlieren die Menschen ihr Vertrauen in die Währung. Besonders bitter, wenn gleichzeitig "realwirtschaftlich" gespart wird.


    Ich denke es wird anders kommen. Wenn gespart wird, geht die Wirtschaft in den Keller (siehe Griechenland) und die Preise werden fallen. Der Ölpreis ist heute z.B. stark eingebrochen.


    Kurzarbeitergeld in 2008/2009 hat zu steigender Staatsverschuldung in Deutschland geführt. Wird es demnächst nicht mehr gezahlt, so wird es Massenarbeitslosigkeit geben. Wird es gezahlt, verschuldet der Staat sich weiter.


    Das Vertrauen in den Dollar ist doch voll da. Wie sonst kann die Rendite auf US-Treasuries auf so niedrigem Niveau sein? Der Yen ist ebenfalls im Höhenflug, obwohl Japan mit 200% des BIP verschuldet ist.

    Tatsache ist, dass wir gerade eine (kurzfristige) Dollar-Rallye sehen: Edelmetalle wie Silber, Gold und Platin fallen massiv, AUD, CAND sind wieder hinter USD angekommen, der SFR und EUR wertet weiter ab..


    Der Markt erwartet z.Zt. eine Rezession, die schnell zur Deflation werden kann.


    Ich denke mal dass die Deflation früher oder später kommen wird.


    Dann rauschen die Rohstoffe (inklusive Silber und Gold) dahin wo sie mal herkamen.


    Die US-Treasurie-Rendite ist - trotz Rating-Abstufung - auf dem niedrigesten Stand seit einem halben Jahrhundert. Von einem Verall des US Dollar kann also überhaupt keine Rede sein.


    Die Sparpolitik in Europa wird zu einem Wirtschaftseinbruch in Deutschland - führen, sofern Asien die Entwicklung nicht abfedert.

    Mit Gold kann man auch Dollars vernichten, wenn man zum falschen Zeitpunkt einsteigt.


    von 1900 auf 1760 = minus 140


    Wenn man dann noch die Preisspanne von An- und Verkauf dazurechnet (5 %), d.h. ca. 90 USD dann sind es zusammne minus 230 USD in 2 Tagen, d.h. weit über 10%.


    Aber Gold ist ja nicht spekulativ ...


    Von mir aus kann der Preis nochmal auf 500 + ein wenig Inflationsausgleich zurückgehen. Da bin ich nämlich eingestiegen. Erst dann glaub ich, dass Gold nicht spekulativ ist, sondern reiner Inflationsschutz. [smilie_happy] Dumm dann nur für die, die das beim Stand von 1900 USD geglaubt haben. 8|

    ist jetzt nur meine Meinung, aber wenn ich schnell mein Vermögen retten wollte, würde ich als "Otto Normalverbraucher" oder Millionär in Gold gehen. Silber haben viele für diesen Zweck (noch) nicht auf dem Schirm.


    Silber ist ein Rohstoff. Der Markt sieht eine Rezession kommen. D.h. die Nachfrage an Silber wird abnehmen. Das war schon beim letzten mal so.


    Gold steigt auch deshalb, weil man einfach z.B. über ETFs am Goldanstieg partizipieren kann. Gold wird wie die Aktien in den Keller gehen, wenn die Fonds aus dem Gold aussteigen müssen, weil die Anleger verkaufen.


    Gold ist m.E. die letzte Blase die aufgeblasen wird, bevor die Deflation zuschlägt.

    @ cano:


    Auf die schützenden Kräfte wie Polizei unc Co würde ich mich nicht verlassen, denn die sind dann ebenfalls ziemlich sauer, wenn die Spareinlagen weg sind, was sie ja bereits schon sind.


    Ergo würde ich mir als Politiker und Beamter schon einmal einen schönen Platz in Argentinien suchen, da soll es ja deutsche Konklaven geben [smilie_happy]


    Ich weiss nicht wovon du sprichst. Für meine Euros bekommen ich heute mehr Silber als gestern und viel mehr Öl als vor einer Woche. Wir sehen eine deflationäre Schockwelle.

    Mal was zum Nachdenken:


    Ein Goldverbot könnte den Goldpreis abstürzen lassen, denn es wird zu Zwangsverkäufen kommen. Außerdem hat der Besitzer des Goldes nichts von steigenden Preisen, denn er ist als "Verbrecher" eingestuft.


    http://www.wiwo.de/finanzen/ko…-goldbesitzverbot-436995/


    Zitate daraus:


    <<„Es ist gefährlich, richtig zu liegen, wenn die Regierung falsch liegt.“ Investmentlegende Marc Faber zitiert Voltaire, wenn er gefragt wird, ob er sich ein Goldbesitzverbot vorstellen kann.>>


    <<Infolge der Weltwirtschaftskrise stellte US-Präsident Franklin D. Roosevelt privaten Goldbesitz am 5. April 1933 unter Strafe. Die Freigrenze lag bei lediglich 100 Dollar pro Person, zudem waren seltene Sammlermünzen ausgenommen. Verstöße konnten mit 10.000 Dollar Strafe belegt werden – oder mit bis zu zehn Jahren Gefängnis.>>


    <<US-Bürger mussten ihr Gold bis zum 1. Mai 1933 zum Festpreis von 20,67 Dollar pro Unze bei der Notenbank abgeben. Wenig später wurde die Parität auf 35 Dollar pro Unze fixiert. Für Anleger war der erzwungene Umtausch damit ein gewaltiges Verlustgeschäft, der Staat strich satte Gewinne ein. Das Verbot wurde erst am 31. Dezember 1974, nach dem Zusammenbruch des Gold-Dollar-Standards von Bretton Woods, aufgehoben.


    Auch Kevin Bambrough hält neue Rerstriktionen für Goldbesitzer für denkbar. Regierungen, die den Leerverkauf von Aktien verbieten, sei das zuzutrauen, sagt der Chef der kanadischen Beteiligungsfirma Sprott Resource>>



    Zwei wichtige Tage vergessen:


    - USA und EU erheben Mehrwertsteuer bei Goldgeschäften
    - USA und EU beschließen Goldverbot. Privatanleger müssen ihr Gold zu einem festgesetzten Kurs umtauschen.


    Und an einen Verfall des Dollars glaub ich nicht. Die Amis werden zum sparen gezwungen. Das wird den Dollar steigen lassen. Ebenso die US-Staatsanleihen (die kurz laufenden).