Beiträge von cano

    Während der "Allmighty Dollar" Glück hat wegen der Euro / Griechenlandkrise, schwächelt er immer mehr gegen den CAN $ , aber auch gegen den AUS $.
    Beides Währungen, die nicht nahezu ausschließlich mit dünner US- Luft , sondern durch Rohstoffe /- Exporte gedeckt sind.


    Na toll. Und bei einer möglichen Deflation werden diese Rohstoffe abschmieren und der US Dollar anziehen.


    Im übrigen haben sich die Inflations-Szenarien als Nonsens erwiesen, da die Zinsen in den USA immer noch auf einem extrem niedrigen Niveau sind. Von Inflation nicht die geringste Spur. Eher vom Gegenteil. Die Griechenland-Krise ließ den T-Bond-Future mal wieder in die Höhe schnellen und den Ölpreis nachgeben.

    Seit 01.01.2010 performen Schweizer Franken und US Dollar zu Euro besser als Gold:



    CHF/EUR


    USD/EUR


    Es kann wohl eher vom Verfall des Euro gesprochen werden als vom Verfall des US Dollar. Von einer starken Inflation geht der Markt momentan jedenfalls nicht aus.

    Kaum gehen die Aktien runter, dann geht auch das Gold runter, welches mit den Aktien und Rohstoffen gestiegen ist.


    Der Dollar zieht stark an. Wenn sich da mal kein Trend (Deflation) abzeichnet.

    http://www.businessinsider.com…e-a-big-down-year-2009-12


    Zitat

    Elliott Wave International CEO Robert Prechter appeared on Bloomberg earlier today. Here's what he had to say:


    "I think it's a great time for people who turn bullish in the first quarter to get out of the stock market... we're now in territory where you need to think about lightening up stocks, even getting short. I think 2010 is going to be a big down year very much like 2008."


    He expects the dollar to go up throughout 2010 with most of the financial markets falling.


    Wenn das so eintrifft, dann sind die Hyperinflationisten aber auf dem falschen Dampfer. Beim Dollar gibt es schon die ersten Anzeichen:


    http://isht.comdirect.de/html/…sCat=CUR&sSym=DUSDEUR.TGT

    http://www.spiegel.de/wirtscha…men/0,1518,657604,00.html


    Zitat

    Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank kommen die Unternehmen immer schwieriger an Kredite. Sorge bereitet auch das Wachstum der Geldmenge


    Zitat

    Damit nehmen die Anzeichen für eine Kreditklemme massiv zu. Die Summe der an Firmen und private Haushalte ausgereichten Darlehen fiel um 0,3 Prozent, wie die EZB am Dienstag mitteilte. Im August hatte es noch ein Plus von 0,1 Prozent gegeben.


    Zitat

    Auch das Wachstum der Geldmenge M3 verlangsamte sich. Das Plus lag nur noch bei 1,8 Prozent nach 2,6 Prozent im August. Analysten hatten ein Plus von 2,2 Prozent erwartet. Die Geldmenge M3 ist für die Zinspolitik der EZB wichtig. Sie umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen bis zu zwei Jahren Laufzeit.


    Für Europa ist m.E. ein Szenario ähnlich Japan wahrscheinlich. Zinsen annähernd 0 und 0- oder Negativ-Wachstum. Die überalternde Gesellschaft - wie in Japan - trägt mit dazu bei. Das dürfte dem Gold allerdings keine Auftrieb geben, sondern eher das Gegenteil.

    Gold 50 % überbewertet


    Zitat

    To summarize the picture: Since 1913, the purchasing power of the dollar has fallen 96%. To match that loss, gold should be up 25 times from its pre-1934 fixed value of $20.67.
    It's not. It's up 50-times. On this basis, gold is 50% overvalued.
    In Bob Prechter’s own words:
    "A gold buyer today must be really convinced that inflation is going to take off in order to justify buying at today's prices. Of course, buyers today are convinced that inflation will rage, just as they were convinced that inflation was no threat at all back when gold was at $253.”
    Bob goes on to reveal a major development in the relationship between gold and silver prices, AND a possible game-changing event in the current price chart of gold-mining shares.


    Ich gehe davon aus, dass Gold stark einbrechen wird. Die Finanzzeitschriften sind alle voll mit Goldempfehlungen ...

    Dies (Öl und Molkereierzeugnisse) wird auch Auswirkungen auf den Großteil der anderen Produktpreise (Milch, ... Käse, und über Energie- und Transportkosten auf den Rest) - also wird es bis zu einer wieder ansteigenden Inflation auf über zwei Prozent wohl eher wenige Monaten anstatt zwei Jahre dauern.


    Naja ...


    http://www.stern.de/wirtschaft…m-preiskrieg-1513560.html


    Zitat

    Käse, Fleisch, Pommes, Reis - alles wird billiger: Die Discounter haben zum zehnten Mal in diesem Jahr die Preise gesenkt. Marktführer Aldi machte es vor, und die Konkurrenz zog nach. Was den Kunden freut, wird für den Handel selbst langsam zum Problem.


    Zitat

    Zum zehnten Mal in diesem Jahr setzte Marktführer Aldi am Donnerstag die Preise auf einen Schlag für rund 30 umsatzstarke Artikel wie Joghurt, Käse oder Reis um bis zu 20 Prozent herunter. Und den Konkurrenten blieb keine andere Wahl als zu folgen.

    Zitat

    Das Publikum... wendet sich von dem Gebrauche des durch die Umlaufmittelvermehrung kompromittierten Geldes ab, flüchtet zum ... Barrenmetall, zu den Sachwerten, zum Tauschhandel, kurz, die Währung bricht zusammen. (Ludwig von Mises)


    Hä?


    http://www.godmode-trader.de/n…ekordniveau,a1895099.html


    Zitat

    New York (BoerseGo.de) - Internationale Investoren haben Bloomberg zufolge ihre Käufe von amerikanischen Staatsanleihen nach oben gefahren. Als Hintergrund gelte insbesonders die Spekulation über ein Verharren der Inflation auf niedrigem Niveau. Dem stehe nicht der Umstand entgegen, dass der Dollar mittlerweile auf Jahrestiefstände gesunken ist und das Budgetdefizit der US-Regierung die Schwelle von einer Billion Dollar überschreitet.


    http://www.bild.de/BILD/news/t…r,rendertext=9865316.html


    Zitat

    Die Ölpreise sind am Donnerstag den zweiten Tag in Folge deutlich unter Druck geraten. Nach überraschend schwachen Daten vom amerikanischen Häusermarkt gaben die Notierungen kräftig nach.


    http://diepresse.com/home/wirt…o?from=gl.home_wirtschaft


    Zitat

    In den USA sind im August weniger Eigenheime verkauft worden. Die Börsen gingen nach Bekanntwerden der Daten auf Talfahrt. Der US-Häusermarkt gilt als Schlüssel für eine weitere wirtschaftliche Erholung.

    http://www.faz.net/s/RubF3F7C1…Tpl~Ecommon~Sspezial.html


    Zitat

    Ja, ich bin sehr bärisch für Rohstoffe allgemein. Nicht nur, weil der Dollar stärker werden wird. Sondern ich denke, die Preisrückgänge, die wir im vergangenen Jahr gesehen haben, waren der Auftakt für einen lang laufenden Trend fallender Rohstoffpreise. Ich wage sogar die Voraussage, dass der Ölpreis auf Sicht von zehn Jahren unter die Marke von zehn Dollar je Fass fallen wird.


    http://kurse.focus.de/news/US-…en_id_news_119532482.html


    Zitat

    Die Rohöllagerbestände in den USA haben in der Woche zum 18. September gegenüber der Vorwoche um 2,9 Mio Barrel auf 335,608 Mio Barrel zugelegt. Analysten hatten hingegen einen Rückgang um 1,4 Mio Barrel erwartet.


    http://nachrichten.boerse.de/a…t/e7577581&page=&segment=


    Zitat

    Die DOE-Daten würden den von den Analysten erwarteten Rückgang der Ölpreise unterstützen. Die hohen Lagerbestände bei den Ölprodukten dürften dazu führen, dass die Raffinerien in den kommenden Wochen und Monaten weniger Rohöl verarbeiten würden. In der Folge dürften die ohnehin hohen Rohöllagerbestände steigen, weil das Ölangebot nicht weiter zurückgeführt werden dürfte. Man erwarte einen Ölpreis von 50 USD je Barrel zum Jahresende

    Gold bringt in Geld gerechnet zunächst einmal ca. 5% Verlust.


    Tagesgeld ist Bargeldäquivalent aber kein Bargeld.


    Zu den aktuellen Zinssätzen bei Tagesgeld kann man das Geld auch zu Hause liegen lassen. Ist aber wohl weniger sicher ...


    Wer im Februar glaubte, er müsse Gold kaufen (weil er manche Beiträge auf golseiten, in diesem Forum oder die Seite von Hr. Eichelburg gelesen hat), der hat aus heutiger Sicht ca. 18% zu viel dafür bezahlt.


    Nein ..., die Antwort gibt Prechter doch im Artikel:


    Zitat

    Es ist wichtig, sich davon nicht erwischen zu lassen! Das sicherste ist, in geldnahen Anlageformen investiert zu sein, bis der Bärenmarkt wirklich vorbei ist. Damit meine ich möglichst kurz laufende Papiere von Staaten bester Bonität und nicht etwa Geldmarktfonds. Denn die haben vielfach in Schuldscheine (IOUs) investiert. Viele ihrer Emittenten jedoch werden pleite gehen.


    Zitat

    Ich bin sehr optimistisch für den Dollar. Fundamentale Argumente führen immer wieder dazu, dass zu viele Anleger auf der falschen Seite des Marktes stehen. So hat etwa die Sorge über eine mögliche Hyperinflation dazu geführt, dass es unter Devisenhändlern gerade noch drei Prozent Dollaroptimisten gibt. Das ist so ziemlich die geringste Quote, die es jemals gab. Alleine deswegen ist es ein guter Zeitpunkt, um Dollar zu akkumulieren, denke ich.


    Die aktuelle Entwicklung gibt Prechter Recht und nicht den Hyperinflationisten wie z.B. Eichelburg:


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,642529,00.html


    Zitat

    Für Optimismus sorgte auch nicht, dass die Verbraucherpreise im Juli so stark sanken wie seit fast 60 Jahren nicht mehr. Sie gaben um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat nach, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Das ist der stärkste Rückgang seit Januar 1950.

    Deutschland hätte zu guten Zeiten eine solche Summe stemmen können,


    aber jetzt?


    Woher nehmen die anderen ihr Geld?


    Gold fällt z.Zt. . Geld (u.a. EUR) steigt.


    Deutschland ist z.Zt. mit 65% des BIP verschuldet, Japan mit 180%. Der Yen ist aber Ende 2008 gegen Euro stark angestiegen.


    Für Deutschland ist noch viel Luft nach oben.

    ....ich kann dein Problem auch nicht lösen - nimm einfach mal eine Aktie und eine Goldmünze in die Hand :D Ich glaube du bist mal mächtig auf die Nase gefallen und mißtraust nun allen, dabei gehen dir aber auch Chancen verloren..... Nochmal: Die Gewichtung, ob und wann bestimmst DU selbst.... Kenne ja auch dein Alter und deine bisherigen Lebensumstände nicht, aber du hast bestimmt eine kapitalbildende fondsgebundene Versicherung und schiebst hier Frust :D :D Lass doch einfach jeden selbst entscheiden und vielleicht investieren andere aus ganz anderen Gründen? :hae:


    Sorry, es geht mir nur darum, dass unerfahrene Leute - aufgrund von "Expertenempfehlungen"hier im Forum - ihr Geld nicht mit schlechten Investments verbrennen, wie es Edelmetalle im Februar waren. Edelmetalle müssen auch kritisch betrachtet werden, wie die Entwicklung der Vergangenheit zeigt.


    Wie Du aus meinen Postings (vor längerer Zeit) lesen kannst, ist mein Geld z.Zt. zu ca. 15% in Edelmetallen und der Rest in Tagesgeld und kurzlaufenden Staatsanleihen investiert. In diesem Jahr ist mir also Verlust nur durch den Edelmetallanteil enstanden, was ich aber durch Spielgeld in asiatischen Aktienfonds (Einstieg seit Februar) ausgleichen konnte.


    In den letzten Jahren sind mir überhaupt keine Verluste entstanden, weil ich Prechters Buch rechtzeitig gelesen habe. Anders sah es beim Crash 2002 aus.

    Niemand treibt hier irgendwen - noch entscheidet jeder für sich ob, wann und wieviel in EM investiert werden sollen.


    Aha, u.a. dieser Threaderöffner wurde aufgrund der kompetenten Beraterschar hier im Forum "gut" beraten:


    Ein ständiger Anlageverlierer erzählt u. sucht Rat


    25% Miese in nicht mal einem halben Jahr ...


    Tolle Anlage. Auf sehr lange Zeiträume gesehen steigen Aktien auch. Da kann man auch den Cost-Average-Effekt nutzen. Ha Ha ...


    Bei Gold funktionierte es ja nicht mal seit 1980, wenn man die Inflation einrechnet, für die Gold ja eine Absicherung sein soll.


    Bin mal auf die Reaktion im Forum gespannt, wenn der Goldpreis unter 500 EUR fallen sollte ... Man sollte es nicht für möglich halten, aber die Wahrscheinlichkeit ist in einem deflationären Umfeld nicht gering. Und die Empfehlung Sparbücher zu blündern und in Edelmetalle zu investieren? No Comment!

    Gold ist eine Versicherung, da brauch ich nicht jeden Tag den Kurs 20x abfragen und sich verrückt machen


    Aufgrund u.a. dieses Forums haben viele zum Peak in Euro gekauft, wie einige Threads hier belegen (wenn es sein muss, werde ich sie nochmal raussuchen). Inklusive An- und Verkaufsgebühren (ca. 5%) hat Gold seit seinem Peak im Februar ca. 20% gegenüber dem Euro an Wert eingebüßt. Anders gesprochen: Wer im Februar statt in Gold in EUR-Tagesgeld beim Bund mit 0 - 1 % Zinsen investiert hat, der kann heute ca. 25 % mehr Gold einkaufen. Gleichzeitig blieb das Tagesgeld wertstabil aufgrund zurückgehender Inflation und jederzeit verfügbar.


    Prechter im Februar 2009:


    GOLD : Märkte und Informationen


    - Short Positionen schließen (mit denen aufgrund seiner Empfehlung sehr viel Geld verdient wurde), obwohl es noch wesentlich weiter nach unten gehen wird aber nicht mit Sicherheit in "einem Zug"
    - Aktien sind total überbewertet. Keine Aktien kaufen, obwohl es aus technischer Sicht wahrscheinlich kurzfristig zu einer starken (Zwischen-) Erholung kommen kann.
    - Edelmetalle und Bonds erreichen z.Zt. einen Peak (Boden Edelmetalle ca. 2012)
    - Eine "kleine Menge" Edelmetalle sollte man besitzen
    - es ist eine sehr gute Idee Dollars (als Bargeld) zu besitzen
    - es gibt derzeit bessere Gelegenheiten als in Gold zu investieren


    Ich frage mich nur, warum hier im Februar nicht vor dieser möglichen Entwicklung gewarnt wurde und die Leute dazu getrieben wurden, ihre Ersparnisse mit Edelmetallen zu versenken?