Beiträge von cano

    http://www.aerztezeitung.de/pr…anzen_steuern/?sid=545659


    Zitat

    Konjunkturell wichtiger ist das Kreditvergabevolumen der Banken an Konsumenten und Unternehmen. Bei diesem Indikator, der vor allem für die mittel- bis langfristigen Börsenaussichten wichtig ist, stehen die Zeichen immer noch auf schlecht. Insbesondere in den USA halten sich die Banken mit neuen Kreditvergaben zurück, was die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen drosselt.


    Fazit: Kurzfristig ist durchaus eine Fortsetzung der Erholung an den Aktienmärkten denkbar. Längerfristig dürften die Realwirtschaft und die Börsen aber weiter unter Druck bleiben.

    http://www.elliottwave.com/fre…Below-1000-Seriously.aspx


    Zitat

    The only monetary outcome that will make sense of the Elliott wave structure is for the market value of dollar-denominated credit to shrink by over 90 percent. Given the eroded state of capital goods in the U.S. and the depletion of manufacturing capacity, it is not hard to see why all these IOUs have a deteriorating basis of repayment. The future has already been fully mortgaged; it's time to pay. But there is no money to pay, only more IOUs, which cannot be paid, either. So the credit supply (after a brief respite) will continue to shrink, which means that wealth, and therefore purchasing power, will disappear along with it. In the broadest sense, this change will constitute a collapse in the "money supply."


    Den "brief respite" haben wir gerade. Danach gehts erst richtig abwärts ...

    Sieht nach Abwärtstrend aus...

    Sieht nicht nur so aus. Komisch, Gold wird nicht nur in Euro immer billiger, obwohl es superbillig ist (Eichelburg, der wohl eher ein Werbeagent für Goldverkäufer ist als neutral, wie die Links auf seiner Seite zeigen). Wer zum Peak gekauft hat,ist inklusive "Ausgabeaufschlag" z.Zt. über 20% im Minus. Oder anders gesagt: Wer sein Geld im Tresor hatte, bekommt jetzt viel mehr Gold dafür. So was nennt man "Geld verbrennen".

    Kein Schwein hat Geld in der Wirtschaft - egal - was ich meine ist, in Deutschland lebt mittlerweile ein Großteil, wie viele genau, weiß ich nicht, jedenfalls ein solch großer Anteil der Bevölkerung von Transferleistungen, inkl. Lehrer, Beamte, öffentliche Bedienstete, Hartzer, Rentner, Politiker etc., dass die gar keine Krise spüren, bis der Ofen aus ist - solange weiter Geld vom Amt kommt, der Großteil lebt von der Umverteilung und auf Pump, und der Rest versucht, über die Runden zu kommen oder die anderen zu bescheißen....


    Auch die Transferleistungen des Staates werden bald gekürzt. In der Weltwirtschaftskrise in den 30ern wurden die Gehälter der Staatsbediensteten um 30% gekürzt.

    http://www.handelsblatt.com/un…rbeitern-den-lohn;2256634


    Zitat

    Der Autobauer Daimler verlangt Zehntausenden Mitarbeitern in Deutschland wegen der dramatischen Absatzkrise von Mai an herbe Lohneinbußen ab. Ihre Arbeitszeit wird um 8,75 Prozent gekürzt - und das ohne Lohnausgleich. Auch die Führungskräfte müssen einen spürbaren Sparbeitrag leisten.


    Das wird demnächst Schule machen. Die Deflation kommt m.E. unaufhaltsam. Auch der Staat wird bald die Renten und die Gehälter kürzen, weil ihm die Steuereinnahmen wegbrechen.

    Hallo liebe Freunde des "Altmetalls", jetzt habe ich mal "zweit Tage nicht aufgepasst" und dann dies. Der drecks Euro steigt 0,25%, Gold -2,5% und Silber -4%.


    Was ist denn nun wieder passiert? Habe ich da schon wieder was verpasst?

    Offensichtlich hast Du was verpasst:


    GOLD : Märkte und Informationen


    Prechter am 24.02.09:


    Zitat

    - Edelmetalle und Bonds erreichen z.Zt. einen Peak (Boden Edelmetalle ca. 2012)
    - es gibt derzeit bessere Gelegenheiten als in Gold zu investieren


    Fazit: Nicht von Gold- und Goldjüngern blenden lassen, sondern auch möglichst viele Infos sammeln und sich eine Meinung bilden.


    Momentan werden m.E. übrigens Inflationsängste geschürt, weil man damit ereicht, dass die Leute Geld ausgeben, was ja das gute Konsumklima in Deutschland belegt. Eigentlich will man aber die herannahende Deflation bekämpfen. Das Wort nimmt natürlich keiner in den Mund. Aber das ist so wie mit dem wirtschaftlichen Absturz. Da hat vor 1 Jahr auch noch keiner drüber geredet ...

    Sachwerte (inklusive Edelmetalle) werden in 2 - 3 Jahren höchstwahrscheinlich viel günstiger zu haben sein. Aber muss jeder für sich selbst entscheiden.


    Selbst ein Jens Ehrhardt sagt folgendes im Interview mit MONEY:


    Zitat

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass es im zweiten Halbjahr wieder erhebliche Rückschläge geben wird, denn das Tauziehen zwischen deflationären Kräften einerseits sowie zinsmäßiger und staatlicher Ankurbelung andererseits wird schelcht ausgehen

    Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Lohn- und Rentenkürzungen werden dazu führen, dass die Nachfrage sinkt und damit die Preise. Europa (und insbesondere Deutschland) wird es wegen der Überalterung und Exportabhängigkeit letztendlich wahrscheinlich härter treffen als die USA.

    http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=21022848


    Zitat

    Aldi Nord und Aldi Süd gaben am Donnerstag per Anzeigen Preissenkungen bei Cola und Limonaden um 25 Prozent bekannt. Den Cola-Preis von 29 Cent je 1,5 Liter der Aldi-Eigenmarken bewerten Experten als «Kampfpreis». Außerdem wurden Preise von einigen Tiefkühlprodukten (Eis, Pizza) gesenkt, allerdings in einem deutlich geringerem Umfang. Aldi gilt als Vorreiter im deutschen Lebensmittelhandel, an dessen Preisen sich andere Discounter und selbst große Supermarktketten orientieren.

    Und was ist mit der Erwartungshaltung der Verbraucher? Solange meine Nachbarschaft in Erwartung steigender(!) Preise wie blöde Heizöl ordert, sind wir noch ein gutes Stück von einer klassischen Deflationsspirale entfernt.


    Klar, momentan macht sich fast jeder die Tanks voll. Schon mal überlegt, was deshalb mit dem Ölpreis im Sommer/ Herbst geschehen wird?!

    Das kann durchaus noch eine ganze Weile so weitergehen, ohne dass der Gold-Investor seine Outperformance gegenüber dem DAX verliert, so beeindruckend die Aktien-Rallye jetzt auch ist, war es aber eben doch schlauer seit 2000 auf EM zu setzen, bedeutend schlauer übrigens, und so wird es vorerst auch bleiben.


    Wer ist denn 2000 voll in Edelmetalle eingestiegen? Viele sind zu Höchstkursen oder irgendwo dazwischen durch lesen von goldseiten oder Eichelburg (Gold bis 1000 USD superbillig) eingestiegen, wie einige Threads hier im Forum beweisen. Vor einem Peak beim Goldpreis - wie von Prechter vorhergesagt - wurde nirgends gewarnt.


    Wie sieht es übrigens mit den Leuten aus, die 1980 in den DAX und nicht in Gold investiert haben oder sogar einfach nur in Bargeld?


    Nun könnte man sagen: Es kommt auf den Zeitpunkt an. Genau! Gold ist wie alle Anlagen mit Vorsicht zu genießen.


    [Blockierte Grafik: http://forum.tour-magazin.de/images/smilies/new/applaus.gif]


    Es ist doch gut, wenn man (u.a.) nicht zu viel Eichelburg liest und vor allen Dingen nicht zum falschen Zeitpunkt.

    Aber gaanz langsam: Wer wird durch Edelmetallwerbung finanziert ??


    Nicht gleich alles aufs Forum bezogen nehmen. Diese Forum hier wird z.Zt. tatsächlich wenig bis nicht manipuliert (obwohl einige Leser das ja - einseitig Richtung pro Gold - gerne hätten). Eichelburg wird mit hoher Wahrscheinlichkeit stark von Edelmetallhändlern gesponsert. Ansonsten hätte er nicht so viele Links zu diesen auf seiner Seite. Wo wurde auf goldseiten.de gewarnt, dass Gold (Doppel-) und Silber (Bärenmarkt-) ein Top ausbilden könnten?


    Weil es so treffend war, nochmal ein Zitat aus dem Elliot Wave Theorist Februar 09:


    Zitat

    Ein möglicher Grund für den Rückgang beider Märkte (Gold und US-Schatzanleihen) könnte entstehen, wenn der Aktienmarkt in diesem Quartal den Boden von Primärwelle 1 findet und sich zu einem kräftigen Welle 2 Anstieg aufmacht. Die Anleger würden ihre Sicherheitsbedenken schnell wieder vergessen und wieder anfangen, Aktien und anderen Investments nachzujagen. Nach den aktuellen Zahlen zu schließen ist dies das wahrscheinlichste Szenario.


    Auch im Verlauf der Weltwirtschaftskrise in den 30ern ging es nicht in einem Zug abwärts, sondern es gab eine ca. 50% Bärenmarktrally und mehrere kleine Rallys, d.h. es könnte jetzt einen Anstieg des Dow auf ca. 9000 Punkte geben, bevor es dann weiter richtig in den Keller geht. 8o

    Da muß nicht bei jedem Zacken Prechter zitiert werden, cano. ;) Wohin orakelt P. überhaupt ???Grüsse


    Nein, man könnte auch die Seite von Eichelburg zitieren, bei dem der Dollar gerade abstürzt und Gold bei 1000 USD superbillig ist. Oder Silberjunge, etc. von goldseiten.de . Ich denke zur Meinungsbildung und Investmententscheidung ist es gut auch mal Einschätzungen von Leuten zu lesen, die nicht durch Edelmetallwerbung finanziert werden.


    Bekomme leider nicht mehr den "Elliot Wave Theorist" (hatte ein Probeabo). Der Boden bei den Edelmetallen soll 2012 erreicht werden. Wäre also noch ne Weile Zeit zum Nachkaufen.