Beiträge von cano

    Gold unter 900,-$ ist dein Grund zur Panik.
    Charttechnisch ist das lupenrein und äußerst positiv - für mich jedenfalls. :rolleyes:
    Nur Silber und Platin spielen noch nicht richtig mit.

    Kommt drauf an. Zumindest sehr ärgerlich, wenn man sich - durch diverse Gold-Pusch-Seiten beeinflusst - bei einem Preis von ca. 850 EUR große Mengen Gold zugelegt hat. Wenn man dann noch die Prognose von Prechter sieht, deren Eintreffen nicht ausgeschlossen ist, kann einem sicherlich sehr mulmig werden. Das Timing spielt eben eine Rolle. Und wenn fast auschließlich Optimisten im Markt sind, ist in der Regel Zeit zum Verkaufen.

    Prechters Prognose war wieder mal - wie schon im März letzten Jahres - äußerst treffsicher:


    GOLD : Märkte und Informationen


    Es ist doch gut, wenn man nicht nur bei hartgeld.com und auf goldseiten.de liest ... :D ... und sich billiges Gold bei einem Kurs von ca. 1000 USD zulegt.


    Der Boden der Edelmetalle so ja in 2012 erreicht werden. Wer dann noch Geld hat, kann bestimmt günstig nachkaufen. 8o

    http://www.google.com/hostedne…o_-cpZIHVH3cy_OEDA-n9z5hQ


    Zitat

    ie beiden führenden Lebensmitteldiscounter Aldi und Lidl haben in mehreren Preissenkungswellen seit Jahresbeginn die Preise von jeweils über 100 Artikeln gesenkt. Aldi Nord zählte in doppelseitigen Zeitungsanzeigen 117 Produkte auf, deren Preise es seit dem 15. Januar dauerhaft gesenkt hatte, Aldi Süd veröffentlichte eine Liste mit 112 dauerhaft billigeren Artikeln. Die Nummer zwei auf dem deutschen Markt, Lidl, warb damit, seit Januar die Preise von über 100 Artikel dauerhaft gesenkt zu haben.


    Die Liste war heute bei uns in der Tageszeitung. Der Preis vieler Produkte wurde um 10% reduziert.

    http://newsticker.welt.de/inde…ir&module=dpa&id=20582374


    Zitat

    Die Weltwirtschaft wird in diesem Jahr nach Einschätzung der Weltbank erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg schrumpfen. Das teilte die Organisation am Sonntag (Ortszeit) mit, ohne eine konkrete Prognose zu nennen. Der Welthandel werde 2009 den stärksten Rückgang seit 80 Jahren erleiden, hieß es weiter. Die globale Industrieproduktion könnte Mitte des Jahres um 15 Prozent unter dem Wert des Vorjahres liegen.

    Das bedeutet für mich evtl. den Verlust des Arbeitsplatzes weil viele Firmen pleite gehen. Meine Schulden werden relativ aufgewertet, da allgemein die Häuserpreise und Mieten sinken. Meine Edelmetallreserven dürften vielleicht 20 % an Wert verlieren.


    Aha, und wer garantiert Dir, dass Deine Edelmetalle nur 20% an Wert verlieren und nicht 50 oder 80% (10% Prozent Verlust in einer Woche sind ja schon "normal")?


    Hier im Forum sicherlich niemand. Die werden dir alle die Unwahrscheinlichkeit bestätigen aber garantieren wird dafür niemand, nicht mal ein Hr. Eichelburg.


    Es gibt durchaus ernst zu nehmende Leute, die solch ein Szenario in einer deflationären Depression für wahrscheinlich halten (die haben auf ihren Seiten natürlich nicht zahlreiche Links zu Edelmetallhändlern).


    Schulden schnellstmöglich tilgen. Das solltest Du tun und hoffen, dass Du und Deine Partnerin den Arbeitsplatz behalten.

    Anstatt den Bürgern reinen Wein einzuschenken, wird dieser gepanscht und so lange mit Geldmengensteigerungen verwässert, bis unser Geld nichts mehr wert ist. Vermögen, die nicht inflationssicher angelegt sind, werden sich in Zukunft in Luft auflösen. Was tun?
    http://www.mmnews.de/index.php…auf-deinem-Bankkonto.html
    Gruß Henry

    Zitat aus dem Artikel:


    Zitat

    Einer der erfolgreichsten Anleger mit dieser Strategie ist sicherlich Warren Buffet.


    Der Kursverlauf von B.H. zeigt, dass Buffet mit seiner Strategie z.Zt. nicht richtig liegt. Wenn die Deflation noch mindestens 3 Jahre dauert (was zu erwarten ist), dann werden noch so manche angebliche Qualitätsaktien (inklusive B.H.) den Bach runter gehen.

    Wieso nimmst Du Artikel vom "Silberjungen" als ernst zu nehmend an?


    Da zitierst Du m.E. besser die Bild-Zeitung. M.E. sind die meisten Autoren auf goldseiten.de (genauso wie die Seite selber) von Leuten gesponsert, die über den Handel mit Edelmetallen viel Geld verdienen. Hr. Eichelburg ist übrigens auch einer von der Sorte, wie die Werbung auf seiner Seite belegt.


    Hier zwei Beispiele für die "Treffsicherheit" des Silberjungen:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=7356


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=6840


    Hiervon war auf goldseiten.de nichts zu lesen:


    http://www.metacafe.com/watch/…_on_bloomberg_march_2008/


    Dumm, dass solch treffsichere Prognosen nicht veröffentlicht werden. Stattdessen werden die Leute dazu "getrieben" ihr sauer verdientes Geld mit Silberinvestments während Peak-Zeiten zu verbrennen.

    Das war 1929/30 ja ein Zwerg gegen 2008/09 ! Hier im Forum war eine gute bewegte Graphik als Film (ähnlich YouTube) eingestellt, dann sie Dir die einmal an und halte am Ende des Filmes eine gute Lupe bereit, damit Du 1929/30 auch noch erkennen kannst! :thumbsup:

    Die Verschuldung und Kredite muss man immer relativ zum BIP betrachten. In Japan ist die Verschuldung 160% des BIP und Japan ist dennoch eines der reichsten Länder der Welt.


    Für die BR Deutschland ist die Krise nicht so schlimm wie damals, weil Deutschland damals viele Kredite aus den USA in Anspruch genommen hatte.


    Würde die "Smart Money" von einem Staatsbankrott ausgehen, dann würden die Zinsen der US- und D-Staatsanleihen nicht gegen null gehen.

    Countdown zum Kollaps
    Entwicklung der Finanzkrise - Ein unbequemer Ausblick in eine düstere Zukunft: Erst Deflation, dann Inflation. Staatsbankrott aller Industrienationen. Ende des Dollars und Euros. Insolvenzen ohne Ende. Einlagen und Renten sind weg. Zusammenbruch der EU. Zusammenbruch der USA. Versorgungslücken.


    http://www.mmnews.de/index.php…Finanzkrise-Ausblick.html
    Gruß Henry

    M.E. Quatsch, denn in der Weltwirtschaftskrise der 30er ging keine Industrienation bankrott.

    Da wir vermutlich auf eine deflationäre Depression zulaufen, wie es sie in den 30ern gab, folgende Frage:


    Welche der Indurstrienationen ging während der Weltwirtschaftskrise, d.h. zwischen 1929 bis 1933 (oder auch bis 1940) bankrott?


    Keine Antwort? Wenn keine große Industrienation damals bankrott ging, warum sollte sie es diesmal tun, wo wir eine ähnliche Situation haben?!

    Da wir vermutlich auf eine deflationäre Depression zulaufen, wie es sie in den 30ern gab, folgende Frage:


    Welche der Indurstrienationen ging während der Weltwirtschaftskrise, d.h. zwischen 1929 bis 1933 (oder auch bis 1940) bankrott?

    Demnach hatte der Preisindex 1980 einen Stand von etwa 95, wenn man den Stand von 1982 als Basis 100 heranzieht. Heute steht der Preisindex bei 200 (natürlich nur die offiziellen, d.h. geschönten Verbraucherpreissteigerungsraten berücksichtigt).
    Daraus ergibt sich, wenn man das AZH von 1980 auf heute überträgt, ein inflationsbereinigter Preis der beim doppelten stehen müßte, also 2000 USD.


    Sorry, aber was hat 1980 mit heute zu tun? M.E. nicht viel. Die damalige Entwicklung war stark inflationär, während sie z.Zt. stark deflationär ist. Und ob sich das so schnell ändert? Ich wage es zu bezweifeln.


    Außerdem lässt der Langfristchart darauf schließen, dass es 1980 zu einer Übertreibung kam. Warum sollte es diesmal (in einem deflationären Umfeld) wieder zu Übertreibung kommen? Vielleicht kommt es sogar zu einer Übertreibung nach unten? Wer weiß das schon ... ^^


    Tatsache ist, dass der Dollar sich ohne große Schwankungen gut hält, während Gold sehr volatil ist. Wer vor 2 Wochen Gold gekauft hat, ist z.Zt. mit ca. 10% im Minus.

    Mal wieder gut getimte Prognose von Prechter (Interview auf Bloomberg vom 24.02.09):


    http://www.bloomberg.com/avp/a…om/cache/vqnWdbAyUyzI.asf


    Kurze Zusammenfassung:


    - Short Positionen schließen (mit denen aufgrund seiner Empfehlung sehr viel Geld verdient wurde), obwohl es noch wesentlich weiter nach unten gehen wird aber nicht mit Sicherheit in "einem Zug"
    - Aktien sind total überbewertet. Keine Aktien kaufen, obwohl es aus technischer Sicht wahrscheinlich kurzfristig zu einer starken (Zwischen-) Erholung kommen kann.
    - Edelmetalle und Bonds erreichen z.Zt. einen Peak (Boden Edelmetalle ca. 2012)
    - Eine "kleine Menge" Edelmetalle sollte man besitzen
    - es ist eine sehr gute Idee Dollars (als Bargeld) zu besitzen
    - es gibt derzeit bessere Gelegenheiten als in Gold zu investieren

    z.B. Double-Inverse-ETFs auf Aktien-Indizes. Aber nur kurzfristig halten und bei zu hoher Vola sollte man nicht drin sein. Ansonsten beobachte ich die Goldminen, die bei mehr oder weniger stabilem Goldpreis bei der deflationaeren Kostenentwicklung profitieren sollten...Konsolidierung abwarten.


    Prechter in seinem Buch: Besitzen Sie grundsätzlich keine Aktien

    Cano, immer dieselbe Schallplatte bei dir? :hae: Hüte dich vor Wellen-Gurus. Die sehen auch nur die nächste Welle bei normalem Seegang. Ein Tsunami ist auf offener See auch nur eine scheinbar normale Welle. Wehe sie trifft auf Land... Schau dir mal das Prechter-Video an, das ich hier verlinkt habe. Und achte darauf, wie er sich beim Thema EM windet, als der Moderator fragt "Sell?"... :D


    Ich kenne das Video. Prechter macht eigentlich sehr präzise Aussagen. Er empfiehlt in seinem Buch "eine gewisse Menge" Edelmetalle zu besitzen, obwohl er davon ausgeht, dass diese während der Depression stark gegenüber dem Dollar verlieren. Dann kann er im Fernsehinterview wohl schlecht zum Verkauf aufrufen. Auch im Interview macht er folgende klare Aussagen, sinngemäß wie folgt:


    - Short Positionen schließen (mit denen aufgrund seiner Empfehlung sehr viel Geld verdient wurde), obwohl es noch wesentlich weiter nach unten gehen wird aber nicht mit Sicherheit in "einem Zug"
    - Aktien sind total überbewertet. Keine Aktien kaufen, obwohl es aus technischer Sicht kurzfristig zu einer starken (Zwischen-) Erholung kommen kann.
    - Edelmetalle und Bonds erreichen z.Zt. einen Peak
    - Eine "kleine Menge" Edelmetalle sollte man besitzen
    - es ist eine sehr gute Idee Dollars (als Bargeld) zu besitzen
    - es gibt derzeit bessere Gelegenheiten als in Gold zu investieren (hatte er aus heutiger Sicht schon mal Recht - das Interview ist vom 24.02.09)

    Aber wozu Aktien ?? Wer vor 4 Jahren Gold kaufte, hat in € den Wert von rd. 320 auf rd. 720 € erhöht.


    Das sind 23 % pro Jahr, auch nicht schlecht, oder?? [smilie_blume]


    Grüsse


    Fragt sich nur, wer vor 4 Jahren Gold gekauft hat. Ich denke kürzlich als der Preis auf 1000 USD war, waren es wesentlich mehr. 8|


    Und für 10% Minus binnen 1 Woche kann man sich auch Aktien kaufen. :D


    Von den zahlreichen Käufern beim 80er Peak sprechen wir erst garnicht. :rolleyes: