Beiträge von cano

    Euro schmiert ab.


    Gold verliert zu Dollar.


    Öl verliert zu Dollar.


    T-Bond-Future (Anleihen) zieht an.


    Aktien fallen.


    Das Szenario hatten wir schon mal Ende 2008.


    Von Inflation weit und breit keine Spur.


    und ... Hr. Eichelburg entpuppt sich immer mehr als Ahnungsloser.

    Aber wenn schon mathematisch-statistischer Unsinn, dann bitte komplett. Bitte also dann vergleiche doch auch den nominellen einmaligen Ausreisser-Spitzenpreis eines anderen beliebigen Assets (z.B. Aktie) mit dem von Dir geschätzten Sparbuch. Welche Erkenntnis?


    Aha und Du garantierst, dass wir z.Zt. keinen Ausreisser-Spitzenpreis sehen oder wie darf ich das verstehen?


    Und wie kann der Anleger den Ausreisser-Spitzenpreis erkennen? Das dumme ist, dass - wie bei Aktien - die meisten beim Ausreisser-Spitzenpreis kaufen. Selbst als monatliche Anlage hat Gold über Jahrzehnte nichts getaugt.


    Es kommt wie Aktien auf den Einstiegszeitpunkt an. Inflationsschutz ist ein Märchen.

    You see people now as gold gets to a new high saying, "Oh my goodness, I bought at $200, and I can sell out at $1,100 making a good profit." What people don't realize is that they haven't made a real profit. What they've done is retained the purchasing power of the dollars that they invested in gold, and they've lost proportionately the purchasing power of the amounts left in dollar-denominated paper assets over the same time. Gold is a long-term wealth preserver.


    So viel Müll hab ich ja noch selten gelesen. Während Gold also von 200 und 1100 Dollar gestiegen ist, ist die Purchasing Power des Dollars im gleichen Verhältnis gefallen. Wirklich lachhaft.


    Als Langzeit Wererhaltungsanlage hat Gold auch nicht immer getaugt. Wer vor ca. 30 Jahren gekauft hat, hat nicht mal die Inflation ausgleichen können. Da war sogard das Sparbuch besser als Werterhalt geeignet.

    Weiter zu Italien: Na die Autobahnen sind dort natürlich aller erste Sahne, besser als in D. oder Ö. Für 860 km Autobahn habe ich 94,90 Euro Autobahn Gebühr bezahlt. Aber: Die Autobahnen waren nicht leer. Es war zwar ein sehr angenehmes fahren, aber die Straßen waren voll. Was mir auffiel waren die vielen BMW 5 neueste Modell. Auch sonst viele Audi und Mercedes, wenig Kleinwagen. Ich fragte einen Geschäftspartner in Italien, ob die Italiener alle reich sind, weil sie können sich schließlich die teure Gebühr leisten, da lachte er nur. Kann sich hier einer vorstellen ob er sich diese Gebühr in D. leisten könnte? Ich jedenfalls könnte es nicht. Ich weiß nicht wie viele Italiener es gibt, aber ich behaupte den Italienern geht es besser als den Deutschen. Ich sehe was ich sehe!


    Hallo,


    Um mal ein paar Vorurteile zu beseitigen hier das Pro-Kopf-BIP einiger Regionen:


    Rheinland-Pfalz:24.200 EUR
    Saarland: 25.900 EUR
    Bayern: 32.100 EUR
    Baden-Wüttermberg: 30.500 EUR
    Mecklenburg-Vorpommern: 18.600 EUR


    Italien:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Italien


    Lombardei: 31.618
    Latium: 29.645
    Toskana: 26.462
    Kalabrien: 15.641


    Wie man sieht, ist das Pro-Kopf-BIP der norditalienischen Regionen teilweise höher als das westdeutscher Bundesländer. Es gibt in Italien ein großes Nord-Süd-Gefälle, auch bei der Mentalität. Daran wird sich nach meiner Einschätzung auch nichts ändern. Italien hat also ein Problem mit dem Süden des Landes.


    Die Autobahngebühr ist im übrigen - verglichen mit Frankreich - relativ gering. Genauso ist Bahn fahren vergleichsweis billig. Und mit den vielen BMWs dürft wohl auch am Mentalitätsunterschied liegen. Einige Deutsche bevorzugen eher ein dickes Sparkonto, während einige Italiener ein dickes Auto bevorzugen.


    Interessant auf der Pro-Kopf-Kohlendioxid-Ausstoß (etwas off-topic):


    Pro Kopf Kohlenioxid:


    Deutschland: 9,9 t
    Italien: 7,8 t
    Frankreich: 5,8 t


    Wie man sieht ist Deutschland einer der größten Klimakiller in der EU spielt sich aber als Saubermann und Vorbild auf. Fazit: Deutsche kehren am besten vor ihrer eigenen Haustür.

    Ja, so ist es wohl, denn ich gehe davon aus, dass wir auf dem Weg in die Krise sind und nicht aus der Krise raus. Weiter gehe ich davon aus, dass auf dem Weg in die Krise Gold die Aktien outperformen wird. Das dreht sich erst, wenn wir auf dem Weg aus der Krise heraus sind. Gerade in einem stark inflationären Umfeld (mit nicht mithaltenden Lohnsteigerungen) wird die Wirtschaft vor sich hin kümmern (vgl. 70er) und die Aktien ebenfalls. IMO


    Sansibar


    Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Monaten Dollar-Bargeld Aktien, Rohstoffe und Gold outperformen wird.

    Während der "Allmighty Dollar" Glück hat wegen der Euro / Griechenlandkrise, schwächelt er immer mehr gegen den CAN $ , aber auch gegen den AUS $.
    Beides Währungen, die nicht nahezu ausschließlich mit dünner US- Luft , sondern durch Rohstoffe /- Exporte gedeckt sind.


    Na toll. Und bei einer möglichen Deflation werden diese Rohstoffe abschmieren und der US Dollar anziehen.


    Im übrigen haben sich die Inflations-Szenarien als Nonsens erwiesen, da die Zinsen in den USA immer noch auf einem extrem niedrigen Niveau sind. Von Inflation nicht die geringste Spur. Eher vom Gegenteil. Die Griechenland-Krise ließ den T-Bond-Future mal wieder in die Höhe schnellen und den Ölpreis nachgeben.

    Seit 01.01.2010 performen Schweizer Franken und US Dollar zu Euro besser als Gold:



    CHF/EUR


    USD/EUR


    Es kann wohl eher vom Verfall des Euro gesprochen werden als vom Verfall des US Dollar. Von einer starken Inflation geht der Markt momentan jedenfalls nicht aus.

    Kaum gehen die Aktien runter, dann geht auch das Gold runter, welches mit den Aktien und Rohstoffen gestiegen ist.


    Der Dollar zieht stark an. Wenn sich da mal kein Trend (Deflation) abzeichnet.

    http://www.businessinsider.com…e-a-big-down-year-2009-12


    Zitat

    Elliott Wave International CEO Robert Prechter appeared on Bloomberg earlier today. Here's what he had to say:


    "I think it's a great time for people who turn bullish in the first quarter to get out of the stock market... we're now in territory where you need to think about lightening up stocks, even getting short. I think 2010 is going to be a big down year very much like 2008."


    He expects the dollar to go up throughout 2010 with most of the financial markets falling.


    Wenn das so eintrifft, dann sind die Hyperinflationisten aber auf dem falschen Dampfer. Beim Dollar gibt es schon die ersten Anzeichen:


    http://isht.comdirect.de/html/…sCat=CUR&sSym=DUSDEUR.TGT

    http://www.spiegel.de/wirtscha…men/0,1518,657604,00.html


    Zitat

    Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank kommen die Unternehmen immer schwieriger an Kredite. Sorge bereitet auch das Wachstum der Geldmenge


    Zitat

    Damit nehmen die Anzeichen für eine Kreditklemme massiv zu. Die Summe der an Firmen und private Haushalte ausgereichten Darlehen fiel um 0,3 Prozent, wie die EZB am Dienstag mitteilte. Im August hatte es noch ein Plus von 0,1 Prozent gegeben.


    Zitat

    Auch das Wachstum der Geldmenge M3 verlangsamte sich. Das Plus lag nur noch bei 1,8 Prozent nach 2,6 Prozent im August. Analysten hatten ein Plus von 2,2 Prozent erwartet. Die Geldmenge M3 ist für die Zinspolitik der EZB wichtig. Sie umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen bis zu zwei Jahren Laufzeit.


    Für Europa ist m.E. ein Szenario ähnlich Japan wahrscheinlich. Zinsen annähernd 0 und 0- oder Negativ-Wachstum. Die überalternde Gesellschaft - wie in Japan - trägt mit dazu bei. Das dürfte dem Gold allerdings keine Auftrieb geben, sondern eher das Gegenteil.

    Gold 50 % überbewertet


    Zitat

    To summarize the picture: Since 1913, the purchasing power of the dollar has fallen 96%. To match that loss, gold should be up 25 times from its pre-1934 fixed value of $20.67.
    It's not. It's up 50-times. On this basis, gold is 50% overvalued.
    In Bob Prechter’s own words:
    "A gold buyer today must be really convinced that inflation is going to take off in order to justify buying at today's prices. Of course, buyers today are convinced that inflation will rage, just as they were convinced that inflation was no threat at all back when gold was at $253.”
    Bob goes on to reveal a major development in the relationship between gold and silver prices, AND a possible game-changing event in the current price chart of gold-mining shares.


    Ich gehe davon aus, dass Gold stark einbrechen wird. Die Finanzzeitschriften sind alle voll mit Goldempfehlungen ...

    Dies (Öl und Molkereierzeugnisse) wird auch Auswirkungen auf den Großteil der anderen Produktpreise (Milch, ... Käse, und über Energie- und Transportkosten auf den Rest) - also wird es bis zu einer wieder ansteigenden Inflation auf über zwei Prozent wohl eher wenige Monaten anstatt zwei Jahre dauern.


    Naja ...


    http://www.stern.de/wirtschaft…m-preiskrieg-1513560.html


    Zitat

    Käse, Fleisch, Pommes, Reis - alles wird billiger: Die Discounter haben zum zehnten Mal in diesem Jahr die Preise gesenkt. Marktführer Aldi machte es vor, und die Konkurrenz zog nach. Was den Kunden freut, wird für den Handel selbst langsam zum Problem.


    Zitat

    Zum zehnten Mal in diesem Jahr setzte Marktführer Aldi am Donnerstag die Preise auf einen Schlag für rund 30 umsatzstarke Artikel wie Joghurt, Käse oder Reis um bis zu 20 Prozent herunter. Und den Konkurrenten blieb keine andere Wahl als zu folgen.

    Zitat

    Das Publikum... wendet sich von dem Gebrauche des durch die Umlaufmittelvermehrung kompromittierten Geldes ab, flüchtet zum ... Barrenmetall, zu den Sachwerten, zum Tauschhandel, kurz, die Währung bricht zusammen. (Ludwig von Mises)


    Hä?


    http://www.godmode-trader.de/n…ekordniveau,a1895099.html


    Zitat

    New York (BoerseGo.de) - Internationale Investoren haben Bloomberg zufolge ihre Käufe von amerikanischen Staatsanleihen nach oben gefahren. Als Hintergrund gelte insbesonders die Spekulation über ein Verharren der Inflation auf niedrigem Niveau. Dem stehe nicht der Umstand entgegen, dass der Dollar mittlerweile auf Jahrestiefstände gesunken ist und das Budgetdefizit der US-Regierung die Schwelle von einer Billion Dollar überschreitet.


    http://www.bild.de/BILD/news/t…r,rendertext=9865316.html


    Zitat

    Die Ölpreise sind am Donnerstag den zweiten Tag in Folge deutlich unter Druck geraten. Nach überraschend schwachen Daten vom amerikanischen Häusermarkt gaben die Notierungen kräftig nach.


    http://diepresse.com/home/wirt…o?from=gl.home_wirtschaft


    Zitat

    In den USA sind im August weniger Eigenheime verkauft worden. Die Börsen gingen nach Bekanntwerden der Daten auf Talfahrt. Der US-Häusermarkt gilt als Schlüssel für eine weitere wirtschaftliche Erholung.

    http://www.faz.net/s/RubF3F7C1…Tpl~Ecommon~Sspezial.html


    Zitat

    Ja, ich bin sehr bärisch für Rohstoffe allgemein. Nicht nur, weil der Dollar stärker werden wird. Sondern ich denke, die Preisrückgänge, die wir im vergangenen Jahr gesehen haben, waren der Auftakt für einen lang laufenden Trend fallender Rohstoffpreise. Ich wage sogar die Voraussage, dass der Ölpreis auf Sicht von zehn Jahren unter die Marke von zehn Dollar je Fass fallen wird.


    http://kurse.focus.de/news/US-…en_id_news_119532482.html


    Zitat

    Die Rohöllagerbestände in den USA haben in der Woche zum 18. September gegenüber der Vorwoche um 2,9 Mio Barrel auf 335,608 Mio Barrel zugelegt. Analysten hatten hingegen einen Rückgang um 1,4 Mio Barrel erwartet.


    http://nachrichten.boerse.de/a…t/e7577581&page=&segment=


    Zitat

    Die DOE-Daten würden den von den Analysten erwarteten Rückgang der Ölpreise unterstützen. Die hohen Lagerbestände bei den Ölprodukten dürften dazu führen, dass die Raffinerien in den kommenden Wochen und Monaten weniger Rohöl verarbeiten würden. In der Folge dürften die ohnehin hohen Rohöllagerbestände steigen, weil das Ölangebot nicht weiter zurückgeführt werden dürfte. Man erwarte einen Ölpreis von 50 USD je Barrel zum Jahresende

    Gold bringt in Geld gerechnet zunächst einmal ca. 5% Verlust.


    Tagesgeld ist Bargeldäquivalent aber kein Bargeld.


    Zu den aktuellen Zinssätzen bei Tagesgeld kann man das Geld auch zu Hause liegen lassen. Ist aber wohl weniger sicher ...


    Wer im Februar glaubte, er müsse Gold kaufen (weil er manche Beiträge auf golseiten, in diesem Forum oder die Seite von Hr. Eichelburg gelesen hat), der hat aus heutiger Sicht ca. 18% zu viel dafür bezahlt.