Beiträge von cano

    So, wie cano die U.S.-am. Staatsanleihen lobt, hat er sein ganzes Geld wohl den U.S.-am. Rettungspaketen zur Verfügung gestellt -> kein Touareg. ;)

    Ich habe hier lediglich die Renditen von US-Staatsanleihen aufgezeigt und nie Deutsche, die in Deutschland leben zu deren Kauf geraten. Hier ist das Währungsrisiko viel zu hoch. Und bei langlaufenden US-Staatsanleihen kommt noch das Verlustrisiko bei anziehender Inflation dazu.


    Lt. Prechter sind kurzfristige Geldmarktinstrumente angesagt.

    Die Prognosen sind doch harmlos, wenn man bedenkt, dass von 1929 bis 1933 das US-BIP um ca. 45% schrumpfte und die "Rahmenbedingungen" heute schlechter sind als damals.


    Was wir jetzt sehen, ist m.E. erst Vorgeplänkel zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch und Massenarbeitslosigkeit größer 20%. Die USA ist uns hier etwas voraus.

    Ich zitiere mal Prechter aus dem Buch "Besiege den Crash":


    Zitat

    Genau jetzt halte ich es für wahrscheinlich, dass Gold und Silber zum Boden der Deflation hin auf ihre absoluten Dollartiefs fallen werden, denn genau das passierte während der letzten großen Deflation mit dem Silberpreis


    http://www.value-stocks.com/mo…article.php?storyid=13522



    Deflationsszenario - in was investieren wenn alles fällt - Banken knausern mit Krediten - Rohstoffe werden billiger, ausser Gold als Absicherung gegen alles Mögliche

    Bargeld.


    Ein Krügerrand hat übrigens vor nicht allzu langer Zeit mal 800 Eur gekostet (u.a. wegen angeblicher Knappheit von physischem Gold ...)

    http://www.handelszeitung.ch/a…n-geht-weiter_458409.html


    Zitat

    Nach der uneinheitlichen Vortagsentwicklung haben die US-Staatsanleihen am Donnerstag wieder alle zulegen können. Besonders gut entwickelten sich erneut Papiere mit längeren Laufzeiten, was Börsianer mit einer anhaltenden Flucht in Anlagen mit sicheren Gewinnen zum Jahresende erklärten.


    Zitat

    Zweijährige Anleihen stiegen um 3/32 Punkte auf 101 2/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,692 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 15/32 Punkte auf 103 15/32 Punkte. Das drückte die Rendite auf 1,271 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen legten um 1 5/32 Punkte auf 115 1/32 Punkte vor und rentierten mit 2,063 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren sprangen um 3 1/32 Punkte auf 140 16/32 Punkte hoch, was einer Rendite von 2,536 Prozent entsprach.


    2% Rendite auf 10 Jahre. Der Rentenmarkt erwartet eine Deflation ...

    Dies ist aussergewöhnlich und spricht für die momentane Goldstärke.

    Ich sehe momentan keine Goldstärke, sondern eine Dollarschwäche (aufgrund der niedrigen Zinsen in den USA wird Geld in andere Währungen verlagert).


    Auf Euro-Basis schwächelt Gold in den letzten Tagen. D.h. selbst unverzinstes Euro-Bargeld wird z.Zt. wertvoller als Gold.


    Auch die Versorgung mit physischem Gold scheint kein Problem mehr zu sein. Bei MP liegt der Unzenpreis z.Zt. bei 650,89, d.h. 1,25% niedriger als gestern.

    http://www.bernerzeitung.ch/wi…der-nichts/story/15017515


    Zudem hat das Fed gar unmissverständlich erklärt, notfalls auch die Notenpresse anzuwerfen und Papiergeld zu drucken, um die eingefrorenen Kreditmärkte wieder aufzutauen. Geld à discrétion zu drucken, das kennt man sonst nur noch von Ländern wie Zimbabwe oder Weissrussland.Das aggressive Vorgehen des Fed-Präsidenten Ben Bernanke spaltet denn auch die Meinungen. Für die einen tut er das einzig Richtige, um eine Depression wie in den 30er-Jahren zu verhindern. Für die anderen wird er immer mehr zum verantwortungslosen Pokerspieler, der zu viel wagt und damit eine Hyperinflation riskiert.

    Ob Hyperinfla oder Defla, eine der Ionen wird wohl einsetzen. Wer am Ende recht gehabt hat, gewinnt einen Blumenstrauß und bekommt einen feuchten Händedruck gratis noch dazu. 8o

    Der Anleihenmarkt geht für dien nächsten 30 Jahre jedenfalls nicht - trotz den Sprüchen mit der Notenpresse - von der Möglichkeit einer Hyperinflation oder Staatsbankrott der USA aus. 30-jährige Staatsanleihen rentieren momentan mit 2,65%. Einjährige mit 0,45%. 8o :rolleyes: [smilie_happy]


    Es stellt sich die Frage, ob der Anleihenmarkt sich irrt ... :hae:


    Denke in ein paar Monaten sind wir wieder schlauer ...


    Pleite ist man, wenn man seine Schulden nicht mehr zahlen kann !

    Richtig. Wenn ein Staat aber eine neue Anleihe auflegt und diese vom Markt zu (für den Staat) guten Konditionen angenommen wird, dann kann der Staat seine Schulden bezahlen und ist somit nicht pleite. Der amerikanische Staat kann z.Zt. 30-jährige Anleihen mit unter 3% Rendite ausgeben und die werden abgenommen. Somit ist die USA momentan alles andere als Pleite.


    Die Abnehmer (hier sind riesige Summen im Spiel) solcher Anleihen gehen von einer lang anhaltenden Deflation aus und sicher nicht von einer starken Inflation oder gar Hyperinflation. Hierzu eine interessante Aussage:


    http://www.finanzen.net/nachri…mne_Unsere_Meinung_821371


    Zitat

    Anleihenmärkten wird nachgesagt, "smarter" zu sein als Aktienmärkte.


    Anders sieht es im Unternehmensbereich aus. Dort muss man hohe Zinsen zahlen, damit die Anleihen angenommen werden, da man von "Bankrottgefahr" ausgeht ...

    http://de.biz.yahoo.com/171220…asst-asien-deflation.html


    Zitat

    Die deutliche Abschwächung des weltweiten Wachstums hat die Rohstoffpreise dem IWF-Rohstoffpreisindex zufolge seit Juli bereits um 36 Prozent sinken lassen. Seit 2003 erklärt dieser Index die Schwankungen der Inflationsraten in Asien zu zwei Dritteln, und dieser jüngste Rückgang deutet darauf hin, dass die Inflation in den kommenden Monaten wieder auf die Anfang 2007 verzeichneten Tiefstände zurückgehen wird. In Singapur, Südkorea, Taiwan und Thailand dürfte Mitte 2009 insgesamt eine Deflation verzeichnet werden, und vorübergehend dürfte dies in Q1 auch in China der Fall sein. Bei einem unter dem Trend liegenden Wachstum im Jahr 2010 könnte die Deflation bis 2011 anhalten. Aufgrund der verzögerten Auswirkungen des Mietniveaus auf den VPI in Hongkong dürfte die Deflation dort erst im Jahr 2010 zu spüren sein und bis 2011 anhalten.

    In einer Deflation steigen die Realzinsen, obwohl der Zinssatz gleich oder annähernd null ist.


    Die Japaner haben schon lange annähernd 0% Zinsen sind und sind nicht pleite. Pleite ist ein Staat, wenn keiner mehr die Anleihen haben will. In der USA sind die Renditen aber auf historischen Tiefs, d.h. die USA ist momentan alles andere als pleite!


    Mitlerweile passiert in den USA genau das, was Prechter in seiem Buch "Besiege den Crash" vorhergesagt hat. Außer bei Gold liegt er (bisher ? ) nicht ganz richtig. Aber er liegt viel richtiger als z.B. ein Eichelburg und die Schar der (Hyper-) inflationisten. Und wenn - wie Prechter voraussagt - wirklich eine Depression kommt, dann wird alles noch viel schlimmer als es jetzt ist. Z.B. Arbeitslosenzahlen höher als 20% und Rückgänge beim BIP im mittleren 2-stelligen Bereich. Dow unter 1000.

    http://www.handelsblatt.com/fi…en-auf-rekordtief;2111645


    Zitat

    Die US-Leitzinssenkung am Dienstagabend hat die Kurse am Rentenmarkt am Mittwoch nach oben getrieben, die Renditen gaben markant nach. In den USA rentierten Treasuries mit Fälligkeit in zehn Jahren 14 Basispunkte niedriger bei 2,11 Prozent, einem Rekordtief.


    Und das, obwohl der Dollar stark gegenüber dem Euro verliert. Sieht stark nach einer Spekulation auf Defaltion in den USA und einem "USD-Carry Trade" aus ...