Beiträge von cano


    Der Dollar kollabiert doch. Nur eben wie ein kranker Baum. Zwar sieht der Stamm noch sehr stabil aus, aber wenn er demnächst im Sturm fällt, dann wird man erkennen, dass er schon lange tot war! ;)

    Wo kollabiert denn der Dollar? Für den gleichen Dollarbetrag bekommt man in den USA wesentlich mehr Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Euros als noch vor einem halben Jahr. Das Behauptung, dass der Dollar gerade kollabiert ist Nonsens.

    Zitate aus "The Elliot Wave Theorist" (Robert Prechter, Ausgabe Februar 09):


    Zitat

    Seit Langem geben wir als Zielzeitpunkt für das Tief der Edelmetallpreise das Jahr 2012 an. Da die Anleger wieder von Gold und Silber begeistert sind, sehen wir keinen Grund, diese Prognose zu ändern.


    Zitat

    Diese gemeinsamen Werte sind ein weiterer Grund, aus dem ich den Gedanken hege, dass Gold und Schatzanleihen gemeinsam einen Höhepunkt überschreiten können, und zwar ungefähr jetzt


    Zitat

    Ein möglicher Grund für einen Rückgang beider Märkte könnte entstehen, wenn der Aktienmarkt in diesem Quartal den Boden von Primärwelle 1 findet und sich zu einem kräftigen Welle-2-Anstieg aufmacht. Die Anleger würden ihre Sicherheitsbedenken schnell wieder vergessen und wieder anfangen, Aktien und anderen Investments nachzujagen. Nach den aktuellen Zahlen zu schließen ist dies das wahrscheinlichste Szenario.


    Ein anderes Szenario tritt wahrscheinlich erst später ein, aber da es auch jetzt schon eintreten könnte, geben wir es durch ...

    war das nicht in den 30ern genau so? Immerhin die Nachfrage nach Energie und Lebensmitteln steigt... Zumindest nach dem 30er-Crash stiegen Aktien für Getreide wie verrückt.


    Weizen fiel von 1929 bis 1933 von ca. 140 Cent pro Pfund auf 50 Cent pro Pfund und stieg anschließend steil auf ca. 90 Cent.


    Ähnlich andere Lebensmittel wie Mais (max. -80%) und Rohzucker.

    R. Prechter in "Besiege den Crash":


    Zitat

    Die meisten Goldverfechter behaupten heute, Gold und Silber seien eine <Absicherung gegen Deflation>, eine <Absicherung gegen einen Krieg> und eine <Absicherung gegen deine Depression>; die historischen Zahlen stützen diese Behauptung nicht. Der Preisverlauf im Jahre 1931 ist aufschlussreich, weil der zeigt, dass sich der Silberpreis mitten in der Depression ein Jahr lang erholte und die Erholung mit einem starken Ausschlag nach oben endete, der auf Panikkäufe schließen lässt. Die damaligen Anleger waren wie die heutigen davon überzeugt, Silber böte während der Währungsprobleme Trost gegen den Trend. Sie erinnerten sich an die Performance des Silberpreises in den schweren Inflationsjahren 1914 - 1919. Auf ähnliche Weise denken die heutigen Edelmetallenthusiasten an die inflationären 70er Jahre. Jedoch waren die wirklichen Probleme der 30er Jahre deflationärer Natur, und damit ist auch jetzt zu rechnen.


    D.h. m.E. man sollte in der jetzigen Phase nicht zu stark auf Edelmetalle setzen. Denn die deflationäre Depression kann noch kommen ...

    ETFs treiben die Goldpreise hoch. Wenn die aussteigen sollten (warum auch immer), dann gehts richtig in den Keller ...


    http://www.stock-world.de/nach…B_Baden_Wuerttemberg.html


    Zitat

    Das hohe Interesse der Anleger an Gold werde derzeit nirgendwo so gut sichtbar wie bei den physisch hinterlegten ETFs (Exchange Trades Funds). Beispielsweise habe der Weltmarktführer SPDR seit Anfang des Jahres knapp 250 Tonnen des gelben Metalls gekauft und damit fast 100 Tonnen mehr als im Gesamtjahr 2008. Bei den weltweiten Mittelzuflüssen in Gold-ETFs stünden 9,1 Mrd. US-Dollar während den ersten Wochen des Jahres 2009 etwa 9,5 Mrd. US-Dollar von Januar bis Dezember 2008 gegenüber.


    Dass der Goldpreis in den letzten Wochen dennoch nicht viel höhere Notierungen erreicht habe, sei hauptsächlich der Schmuckindustrie geschuldet. Ihre Nachfrage sei aufgrund der hohen Preise und der Kaufzurückhaltung der Konsumenten förmlich zusammengebrochen. So seien in das wichtige Abnehmerland Indien in diesem Jahr bisher nur zwei Tonnen Gold eingeführt, während in der Vergangenheit monatlich zwischen 30 und 70 Tonnen importiert worden seien.


    D.h. den Indern ist das Gold wohl inzwischen zu teuer.

    Sorry, aber der Threaderöffner scheint ein guter Kontraindikator zu sein.


    Überhaupt war mir die Stimmung in letzer Zeit zu gut und in meiner Tageszeitung stand auch schon positives über Gold.


    Dabei sind Inflationsentwicklungen momentan nicht mal im Ansatz erkennbar.


    Vielleicht sehen wir jetzt ein ausgeprägtes Doppeltopp wie beim Dax ...

    Durch die Wertsteigerungen der letzten Wochen habe ich z.Zt. ca. 25% in Edelmetallen. Das reicht erst mal. Ich gehe weiterhin von einer deflationären Depression aus, die ca. 5 - 10 Jahre andauert und favorisiere erst mal Bargeld.

    Papier bleibt Papier! Wenn die Scheinchen wertlos werden, werden sie alle (gleich) wertlos.



    silver1st

    Wobei das Papier in meinem Keller gegenüber Rohstoffen, Aktien, vielen Unternehmensanleihen und Immobilien in den letzten Monaten stark an Wert zugelegt hat. Um das umzukehren, muss erst mal eine Inflation einsetzen, was ich z.Zt. nicht sehe.


    Ich glaube allerdings nicht, dass Leute, die X-Euronoten haben besser gestellt werden als die die z.B. Y-Noten haben.

    Im Link Kolumne von Dr. Otte (von dem ich nicht allzu viel halte, weil er im Abschwung noch auf so genannte "Qualitätsaktien" gesetzt hat). Die Empfehlung finde ich dennoch interessant:


    http://www.finanzen.net/nachri…utsche_Euros_gibt__846454


    Zitat

    Schauen Sie sich also Ihre Banknoten an, und reichen Sie diejenigen mit den Kennungen S, T, Y, V, P und M schnell weiter.


    War grad im Keller. Hab zum Glück nur Banknoten mit X gelagert ..., auch wenn ich diese Empfehlung nicht ganz ernst nehme. Bin mal gespannt ob in Kürze eine Tauschwelle einsetzt ... [smilie_happy]

    Passt auch hier:


    http://www.elliottwave.com/fre…e-Not-As-Lucky-As-US.aspx


    Zitat

    The United States is bankrupt. The total government liabilities of Medicare and Social Security now total $56.4 trillion. As of January 2009, this amount is now greater than the total net worth of all Americans. The debt equates to more than $480,000 per household. Currently, the average U.S. consumer owes $1.4 dollars for every $1 of income. Nevertheless, the Treasury still enjoys robust bidding at every auction. The Treasury can literally refinance four-week loans at no cost. Institutions worldwide prefer to have their money on deposit with the Fed, or invested in treasuries at a negative real rate of return – just to ensure capital preservation. Fear indeed.


    Europe, however, is finding limited demand for euro-based debt. Funding auctions are being postponed or withdrawn due to insufficient bidding. The only answer is to offer higher yields in order to attract investors. Europe will see record debt issuance over the next year, requiring maximum flexibility in the EU stability pact. But, because bond yields are now at historic lows (in both Europe and the U.S.), future interest rates may become onerously high when the time comes to refinance this debt. Certainly bad news for any hopes of a quick euro zone recovery.

    http://www.elliottwave.com/fre…e-Not-As-Lucky-As-US.aspx


    Zitat

    The United States is bankrupt. The total government liabilities of Medicare and Social Security now total $56.4 trillion. As of January 2009, this amount is now greater than the total net worth of all Americans. The debt equates to more than $480,000 per household. Currently, the average U.S. consumer owes $1.4 dollars for every $1 of income. Nevertheless, the Treasury still enjoys robust bidding at every auction. The Treasury can literally refinance four-week loans at no cost. Institutions worldwide prefer to have their money on deposit with the Fed, or invested in treasuries at a negative real rate of return – just to ensure capital preservation. Fear indeed.


    Europe, however, is finding limited demand for euro-based debt. Funding auctions are being postponed or withdrawn due to insufficient bidding. The only answer is to offer higher yields in order to attract investors. Europe will see record debt issuance over the next year, requiring maximum flexibility in the EU stability pact. But, because bond yields are now at historic lows (in both Europe and the U.S.), future interest rates may become onerously high when the time comes to refinance this debt. Certainly bad news for any hopes of a quick euro zone recovery.

    Prechter geht in den USA von einer Arbeitslosigkeit wesentlich höher als bei der "Great Depression" aus, d.h. wesentlich höher als 25%.


    Gegenwärtig liegt die Arbeitslosigkeit lt. Prechter bereits bei 17% (wenn man die Leute mitzählt, die nicht mehr in der Statistik auftauchen).


    Dann frage ich mich allerdings, warum es in Japan bisher keine Währungsreform gab und das Land gerade wieder in eine Deflation abgleitet, denn das Land ist um ein vielfaches mehr verschuldet als die USA und Deutschland. Die japanische Währung hat - trotz riesiger Staatsverschuldung - übrigens stark an Wert gegenüber Dollar und Euro gewonnen (in den letzten Monaten mehr als Gold), was die Rezession in Japan erheblich verschärft.