Beiträge von cano


    "..China hat im Zeitraum 2000 bis einschließlich dem ersten Quartal 2008 seine Goldbestände um 205 Tonnen oder 52 Prozent erhöht. Dagegen hat die Schweiz im selben Zeitraum mit 1.477 Tonnen Gold mehr als die Hälfte ihrer Bestände (-57 Prozent) auf den Markt geworfen, geht aus einer aktuellen Analyse des World Gold Council (WGC) hervor, die sich dabei auch auf Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF) beruft. Statt 2.590 Tonnen besitzt die Schweiz jetzt nur mehr 1.113 Tonnen Gold..."


    Grüsse

    Was dem Schweizer Franken aber offenbar nichts ausmacht, denn der "explodiert" gerade auf Allzeithoch gegenüber dem Euro:


    Schweizer Franken in Euro


    (sieht irgendwie besser aus als bei Gold und Silber)

    Den Kanam US Grundinvest habe ich nicht. Ich hatte ihn nur als Beispiel gebracht, weil er ja trotz Immo-Krise in den USA auf Dollarbasis gestiegen ist. Die meisten Anleger sollen ausgestiegen sein, weil sie Gewinne mitgenommen haben. Verständlich, denn der Fonds hat wegen des Dollaranstiegs auf Eurobasis innerhalb von 3 Monaten 26% (!) an Wert zugelegt. Deshalb bekam der Fonds Liquiditätsprobleme.


    Ich habe SEB Immoinvest, CS Euroreal und Axa Immoselect gehabt und diese heute verkauft. Der Depotanteil an Immofonds war ca. 25%. Was mache ich nun mit dem Geld?


    Gold? Silber? Cash? Goldminenaktien?


    Wenn ich mir die Seite von Hr. Eichelburg ansehe, dann ist Gold angeblich billig. Wenn ich mir die Seite von Hr. Prechter ansehe, dann muss ich bei Gold und Silber in nächster Zeit mit starken Verlusten rechnen.


    Prechter lag mit seinen Empfehlungen ("Safe Cash") richtig. Während Eichelburg dies eher "verteufelt" hat. U.a. sagte Eichelburg ja das "Abschmieren" des Dollar voraus. Bisher ist genau das Gegenteil eingetreten, was für Prechter spricht.

    wieder ein sehr qualifizierter Beitrag.


    Wie hoch ist denn der Silber- und Goldanteil im Depot? Die Angaben reichen schon, um zu sehen ob Du demnächst auf der Gewinner oder Verliererstraße bist.

    Wenn es so käme, dann wären die Prognosen von Prechter nicht richtig, da er von einer Deflation über mehrere Jahre ausgeht. Er rät auch aktuell zu Cash und nicht zu Gold oder Silber.


    Auch Marc Faber scheint einiges von Prechter zu halten, da er mit einer seiner Analysen argumentiert:


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=3673


    Allerdings komme ich nach lesen auf der Seite von Prechter einen anderen Eindruck als Faber (hier wird zu "Safest Cash" geraten und nicht zu Gold:


    www.elliotwave.com


    "There is an important difference between now and periods of accelerating
    inflation [such as the 1970s]. In those periods, the trends in hard
    assets and financial assets went in opposite ways; precious metals and
    commodities soared, while stocks languished. In the current
    environment, stocks and junk bonds have recovered right along with
    gold, silver, and commodities."


    "Liquidity is everything right now and it is driving the prices of ALL investment classes.
    These markets have been going up together, and we think that when liquidity contracts, they will go down together.
    This outcome happens only at rare times in history, when a society-wide
    credit expansion reaches its zenith and social psychology changes from
    expansive to defensive. The resolution of all of this is likely to be a credit contraction followed by a drop in most asset classes."

    wassergeist. deine beiträge sind immer noch so "qualifiziert".


    Dann sag uns doch mal wie dein Depot strukturiert ist, damit wir sehen, wer hier in Zukunft in die Kloschüssel greift oder nicht.

    Dem stimme ich zu, falls es nicht schon zu spät ist. Die REITs sind schon alle fast bei Null.

    Die offenen Immobilienfonds kann ich sofort über online-banking verkaufen. Komischerweise war aber der Kanam US-Grundinvest bisher eine sehr gute Anlage, obwohl die Immobilienkrise ihren Ausgang in der USA hat.

    Habe, da ich das Forum schon länger verfolge, inzwischen auch einiges an Gold. Ca. 10%. Hab fast nur Krügerrand-Münzen zum Durchschnittskurs von 600 Euro pro Unze. Sollte ich den Goldanteil noch erhöhen? Nach Prechter ist Gold und Silber ja keine richtig gute Anlage in einer Deflation.


    Bei Versicherungen ist das Geld ganz sicher nicht gut angelegt und das unabhängig von Problemen am Finanzmarkt. Die Gesellschaften wirklich nichts anderes, als dein Geld zu nehmen, einen großen Patzen davon für die Versicherungsgesellschaft und die tausenden Vertreter einzustreichen und den rest legen sie dann für diech zu x% in gemischte Aktien und zu y% in Staatsanleihen an. Das kann jeder selbst tun, ganz ohne Schulabschluss und ohne Aufwand und zu weeeeesentlich geringeren Kosten.
    Wer den Klemptner anruft, ihn zu sich nach Hause bestellt um ihn wegen einer neuen Dichtung zu beraten und ihn später wieder ruft um dieses 3-Cent-Produkt einzubauen, der darf auch einen Versicherungsvertreter für seine Geldanlage rufen.

    Wobei eine private Renten- oder Lebensversicherung - frühzeitig (aktuell nicht mehr) abgeschlossen - steuerfrei ist. Die eigene Anlage in Staatsanleihen z.B. nicht.

    Habe leider erst jetzt das Buch von R. Prechter "Besiege den Crash" gelesen und habe mit Aktien und einigen Unternehmensanleihen schon starke Verluste erlitten. Er geht von einer langjährigen Deflation in den USA aus, nicht von einer starken Inflation (diese hält er erst am Ende der Deflation für möglich).


    Hr. Prechter hat sein Buch allerdings für die USA geschrieben. Bisher hatte er -für die USA - zu 100% Recht, denn - sofern ich das Buch richtig verstanden habe - hat er dazu geraten:


    - keine Aktien (auch nicht Minen)


    - keine (vermieteten) Immobilien


    - keine Rohstoffe


    - keine Schulden


    - Anleihen nur bedingt, d.h. es sind nur Anleihen akzeptabel, die von Anfang bis zum Ende AAA Rating behalten


    - geringer Goldanteil (ca. 10 - 15%), wobei er davon ausgeht, dass Gold und Silber im Crash gegenüber dem Dollar fallen und er empfahl Gold bei einem Stand von zirka 300 Dollar (das Buch ist schon älter)


    - Rest sicherste Cash-Equivalente (z.B. kurz laufende US-Treasury-Bills)


    Auf Deutschland übertragen denke ich würde das folgendes bedeuten: 10 - 15% Gold und der Rest Bundesschatzbriefe oder Tagesgeldanleihe des Bundes.


    Hätte ich mein Depot so ausgerichtet, dann hätte ich noch keine Verluste erlitten. Wie sieht Euer Depot aus? Wie sollte man sich gegen den Crash ausrichten?


    Ich bin noch mit 25% in offenen Immobilienfonds, die sich bisher sehr gut gehalten haben. Verkaufen?

    Hallo,


    habe ein Verständnisproblem mit den Aussagen von Eichelberg:


    http://www.hartgeld.com/filesa…86_ImmobilienVerloren.pdf


    Wenn ich das richtig verstehe, dann soll man alle seine Immobilien verkaufen und in Edelmetalle investieren?!


    Beispiele:


    1) Jemand hat eine eigene Immobilie (komplett bezahlt) und wohnt darin. Warum sollte er diese verkaufen und in eine Mietwohnung ziehen?


    2) Jemand hat eine eigene Immobilie (mit Schulden, z.B. 100 TEUR und z.B. 5% Zinsen und 1% Tilgung auf 10 Jahre festgeschrieben). Warum sollte er diese verkaufen und in eine Mietwohnung ziehen?


    In einer Hyperinflation würden ja die Schulden auch entwertet. Man würde sogar noch davon profitieren - oder?


    Depression und Konkurs der Bank wäre wohl auch kein Problem für den Kredit - oder?