Oh, bin ich hier im falschen Film?
Markus Blaschzok schreibt:
"Laufende US-Wahl wird noch starke Turbulenzen verursachen in den kommenden Wochen
Der US-Dollar brach vergangene Handelswoche drastisch ein und diametral gegensätzlich stieg der Goldpreis deutlich an. Der aktuell ablaufende Wahlkrimi in den USA, der die Grundfeste demokratischer Wahlen erschüttert und Unsicherheit an den Märkten erzeugt, ist die Ursache für diese Marktturbulenzen. Herausforderer Joe Biden hatte in jenen Staaten, in denen er teilweise weit abgeschlagen zurücklag, zum Ende der Auszählung überraschend aufgeholt und den amtierenden Präsidenten Donald Trump knapp überholt.
Trumps Anwalt Rudy Giuliani kündigte einen großen Rechtsstreit an, um die Wahl neu auszuzählen und den seiner Meinung nach undemokratischen Wahlbetrug, für den es Hunderte von Beweisen und Indizien im ganzen Land geben soll, auf den Grund zu gehen. Die wichtigsten Anknüpfungspunkte von Trumps Wahlkampfteam sind:
1. In 2019 hatte der Gesetzgeber in Pennsylvania den Act 77 verabschiedet, der besagt, dass keine Abwesenheits-Briefwahl gezählt werden darf, die nach 20 Uhr am Wahltag eingeht, ganz so wie es die Verfassung vorschreibt und in allen Bundesstaaten gehandhabt wird. Die Deadline für Briefwahlen muss die gleiche sein, wie für die Stimmabgabe im Wahllokal, womit ein Missbrauch der Briefwahl verhindert werden soll. Vor einigen Wochen hatte der Supreme Court in Pennsylvania jedoch das Gesetz geändert, sodass Briefwahlstimmen auch später eingehen dürfen, solange sie am Wahltag von der Post abgestempelt wurden.
Das Verfassungsgericht der Vereinigten Staaten könnte nun feststellen, dass die Entscheidung des Obersten Gerichts in Pennsylvania verfassungswidrig war, womit alle Briefwahlzettel, die in den Tagen danach eingingen, illegal sind. Der US-Bundesstaat Pennsylvania dürfte in diesem Fall flippen und an die Republikaner gehen. Verfassungsrichter Samuel Alito hatte am Freitag die Anordnung erlassen, dass alle Stimmen in Pennsylvania, die nach 8 Uhr, am 3. November eingingen, separiert und nicht gezählt werden dürfen.
2. Die Dominion-Wahlautomaten in einem County des Staates Michigan hatten aufgrund einer "Software-Panne" 6.000 Stimmen zu Ungunsten von Trump falsch Joe Biden zugesprochen. Nach der Korrektur des Fehlers flippte der County von den Demokraten zurück an die Republikaner. Allein in Michigan wurde in über 47 weiteren Countys die gleiche Software verwendet, weshalb überall dort nun von Hand neu ausgezählt werden muss, was einige Tage oder Wochen in Anspruch nehmen wird. Sollte es dort ähnliche Fehler gegeben haben, so könnte Michigan ebenfalls flippen und an die Republikaner gehen.
3. Aufgrund von Betrugsvorwürfen und Unregelmäßigkeiten wird es wahrscheinlich eine Neuauszählung aller Stimmen in Georgia geben. Der State House Speaker von Pennsylvania fordert aktuell ebenso, dass "kein Kandidat, egal von welcher Partei, aufgrund von Fehlverhalten oder Misswirtschaft gewinnen sollte." Er bittet den "Gouverneur von PA dringend, eine Prüfung aller Stimmen durchzuführen, damit alle Pennsylvanier und der Rest der Welt Vertrauen in den Wahlprozess haben können."
4. Das Stoppen der Auszählungen um 4 Uhr morgens in den demokratischen Bundesstaaten soll untersucht und alle illegalen Stimmen entfernt werden. So gab es am Mittwochmorgen eine Tranche von 65.000 Stimmen in Wisconsin die zu 100% an Biden gingen, was nach Angaben des Wahlkampfteams von Trump unmöglich sei. In Michigan wurde eine Tranche mit 130.499 Stimmen gänzlich für Biden um 4 Uhr morgens in das System gespielt. Trump vermutet hier eine Manipulation der Wahl.
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Biden hat mit seiner eigenmächtigen Siegeserklärung die Spaltung der USA verschärft und immensen außenpolitischen Schaden angerichtet. Die Medien entscheiden nicht, wer der nächste Präsident wird, sondern der Wähler und das Gesetz. Würden die Medien diese Entscheidung treffen, so gäbe es wohl nie wieder einen republikanischen US-Präsidenten. Es scheint, als hätte Biden Angst vor einer neuen Auszählung und man wollte mit der voreiligen Siegeserklärung Fakten schaffen und über die Medien Druck auf Gerichte, Abgeordnete, Anwälte und Unterstützer Trumps ausüben.
Die Weigerung der "Democrats" das Ende der Wahl und die Neuauszählung abzuwarten, sowie geltende Gesetze und Regeln zu befolgen, lässt auf mangelndes Demokratieverständnis sowie die Achtung geltender Gesetze und der US-Verfassung schließen. Weder Russland, Mexiko, noch die Europäische Union, sowie viele weitere Staaten, haben bis dato Joe Biden als Sieger der US-Wahl anerkannt, wohl wissend, dass der nächste Präsident der USA noch nicht feststeht und man nicht weiß, mit wem man in den nächsten vier Jahren am Verhandlungstisch sitzen wird.
Die nächsten Wochen werden turbulent werden, doch womöglich gibt es bis 8. Dezember bereits einen eindeutigen Sieger der Wahl. Bis dahin dürften die Märkte weiter volatil bleiben und man sollte im Trading nicht zu viel riskieren und stets Stop-Loss Orders setzen. Alles scheint aktuell möglich zu sein!"
Herr Blaschzok liegt oft richtig. - Politische Börsen haben kurze Beine.
Bei mir hat es "nur" KL, FSX und TLG erwischt und Polymetal hat von den kürzlichen Fortschritten etwas abgegeben.
Am Ende des Tages standen Gazprom und Northern Oil and Gas fett im Plus, AOT und MMG waren hellgrün, WVM und PGX unverändert.
Die Aussies schaue ich mir gleich an: "Gehen sie in das Gefängnis, gehen sie nicht über Los." 
Ich vermute aufgrund der extremen Bewegung, dass einigen Robinhoodern das Konto liquidiert wurde. Die sollen mit Kredit in Optionen unterwegs (gewesen) sein. Viele hatten Panik und sind jetzt pleite. Einige haben heute gefeiert, dass ihr Plan so gut gelungen ist.
Wenn das ein fake Ausbruch bei den EM war, warum sollte der Ausbruch von DOW und DAX etwas Anderes sein?
Die US Futures sind jedenfalls rot.
LG Vatapitta