Beiträge von vatapitta

    Das war richtig! - DAX nun um 13.100 Punkte, S&P 4040
    Wer kann einschätzen, wie hoch die Indizes steigen?


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    die verbliebene kleine Shortposition auf den Dax (MD23BR - LZ Dez/22) ist kräftig gefallen.


    Heute morgen habe ich die Position gut verdoppelt (bei 3,21 €/Schein) und stehe jetzt mit der Gesamtposition auf Einstand. Der Schein fiel noch bis auf 2,99 € - aktuell 3,86 €.


    Drei Monate sind ausreichend damit der Dax noch ordentlich Federn lässt.


    Danke an @Buche für deine Einschätzung. [smilie_blume]


    Aktuell Dr. Andreas Beck zur Weltwirtschaft (Ww).
    Die Weltwirtschaft ist keine Maschine, die kaputt gehen kann, die Weltwirtschaft ist ein Organismus mit Milliarden Menschen und Millionen Unternehmen (6.000 - 8.000 Aktiengesellschaften), die stets auf die Optimierung ihrer Ziele hinarbeiten. Die falsche Annahme der Anleger, dass die Ww. eine Maschine ist führt zu falschem Verhalten in einer Krise. - Top Beitrag, 12.09.22, 9 Minuten


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    LG Vatapitta

    Moin moin,


    Glückwünsche für die Gewinner: Fehldruck, SilberMX und Mike42FFM.


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11. - 1634,49 €
    am 04.12. - 1574,21 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    am 21.01. - 1617,16 €
    am 19.02. - 1676,04 €
    am 12.03. - 1825,24 €
    am 19.03. - 1736,82 €
    am 16.04. - 1825,35 €
    am 28.05. - 1726,91€
    am 11.06. - 1778,96 €
    am 16.07. - 1692,37 €
    am 23.07. - 1690,16 €
    am 13.08. - 1757,10 €
    am 20.08. - 1741,66 €
    am 28.08. - 1745,88 €
    am 03.09. - 1719,35 €
    am 10.09. - 1708,86 €


    Neuer Tipp 1.724,52



    LG Vatapitta

    Ein interessanter Beitrag von Martin Armstrong zum Gold und zur politischen Entwicklung.
    @Caldera - Zyklen aus der Sicht Armstrongs


    Zitat:
    "Nun, die Goldbugs sind in voller Stärke unterwegs und behaupten, dass Putin einen Moskauer Weltstandard für Gold einführt. Diese Leute werden nie lernen, dass ihr Traum von einem festen Goldstandard in der Geschichte immer gescheitert ist. Sie haben nie in der großen Liga gespielt und verstehen daher nicht einmal die Spielregeln. Es ist, als stünden sie an einer Straßenecke und sähen einen Mann in einer schwarzen Limousine vorbeifahren und beklagten sich, dass das Leben nicht fair sei, weil sie so sein sollten wie er, ohne jemals zu wissen, worum es ihm wirklich geht.

    Ja, Goldmünzen gibt es seit dem 8. Jahrhundert vor Christus. Jahrhundert v. Chr., aber es handelte sich NIE um einen Goldstandard, denn wenn das auch nur versucht worden wäre, wäre er zusammengebrochen, wie Bretton Woods, die asiatische Währungskrise von 19997, der Euro-Schweiz-Kurs oder der Zusammenbruch des britischen Pfunds in der WKM-Krise, die Soros ein Vermögen eingebracht hat. Während der gesamten aufgezeichneten Finanzgeschichte der Welt gab es NIEMALS einen "Goldstandard", wie man den Leuten immer wieder erzählt. Gold schwankte mit der Wirtschaft auf und ab, genau wie der Dollar heute - es war immer ein Währungssystem mit schwankenden Wechselkursen.

    Es gab Zeiten, in denen die Goldmünzen von Byzanz entwertet wurden, insbesondere während der großen Währungskrise von 1092. Die Münzen, die einst aus Gold waren, wurden so weit entwertet, dass sie zu Silber wurden.

    Auch das Verhältnis von Silber zu Gold war nie konstant. Es gab Zeiten, in denen neue Silberfunde aus den Minen strömten, was zu einem Rückgang der Kaufkraft des Silbers führte. Ebenso gab es Zeiten, in denen Gold häufiger zu finden war als Silber. Selbst während des kalifornischen Goldrausches von 1849 ging die Kaufkraft von Gold stark zurück, weil zu viel davon im Umlauf war.

    Warum also scheitern ihre unerbittlichen Theorien über eine Rückkehr zum Goldstandard und enden nur damit, dass die Menschen ihre Hemden, Hosen, ihr Haus und manchmal ihre Frauen verlieren? Die Antwort ist EINFACH, doch sie können ihren eigenen Überzeugungen nicht entkommen, die Gold zu einer Religion gemacht haben. Es kann NIEMALS einen FESTEN WECHSELKURS geben, egal ob es sich um Gold, Silber, Bronze, Papierdollar oder Muscheln handelt - ja, auch sie waren Geld, zusammen mit Vieh und Sklavinnen.

    Denn sehen Sie, es gibt so etwas wie einen GESCHÄFTSZYKLUS. Sie weigern sich einfach, die grundlegende Geldtheorie oder die Geschichte des Geldes zu verstehen, die seit über 6.000 Jahren viele Dinge waren. Es spielt keine Rolle, was das Geld zu irgendeinem Zeitpunkt sein mag, es wird an Wert verlieren, wenn die Vermögenswerte steigen, was wir Inflation nennen, und wenn die Menschen Bargeld brauchen und die Vermögenswerte sinken, nennen wir das eine Rezession. Das hat IMMER stattgefunden, unabhängig vom Jahrhundert, dem damaligen Geld oder der Kultur. Das ist der Grund, warum es NIEMALS einen "Goldstandard" geben kann, der jemals überleben wird, denn das ist der KOMMUNISMUS, bei dem man eine Rezession verhindert, indem man die Freiheit beseitigt. Marx versuchte, den Konjunkturzyklus zu stoppen, indem er alles private Vermögen konfiszierte, und selbst das konnte nicht verhindern, dass der Konjunkturzyklus siegte.

    Sogar der Vorsitzende der Fed während des Zusammenbruchs von Bretton Woods erklärte dessen Epitaph. Der Konjunkturzyklus gewinnt IMMER! Das bedeutet einfach, dass der Wert von Gold WEIL der Konjunkturzyklus steigt und fällt. Es handelt sich nicht um einen Plan, ihn zu manipulieren. Das ist Teil des natürlichen Zyklus.

    Gold gibt es schon seit langer Zeit. In Ägypten hatten sie das erste Papiergeld. Es gab Lagerbestätigungen für das Getreide, das man einlagerte. Gold wurde als die Tränen des Gottes Ra, des Sonnengottes, angesehen. Die einzige Person, die es anfassen durfte, war der Pharao. Die Kelten verwendeten Gold in Form von Ringen, nicht von Münzen. Aber während der gesamten Geschichte des Goldes stieg und fiel es und hatte keinen solchen FESTEN Wert.
    Während die Goldbugs also die neueste Meldung verbreiten, dass Russland jetzt einen Goldstandard einführt, verstehen sie nicht, was wirklich vor sich geht. Russland hat sich von Europa und Amerika abgewandt und sich Asien zugewandt, indem es seine Märkte und seine wirtschaftliche Macht sogar auf Indien und den Iran ausgedehnt hat. Putin hat die Öl- und Gasproduzenten im Nahen Osten dazu gebracht, sich Asien zuzuwenden. Einige haben mir vorgeworfen, dass ich Putin in seiner letzten Rede beraten habe - alles, was er gesagt hat und was er tut, entstammt unseren Modellen. Ich berate Putin nicht persönlich. Natürlich haben wir auch in Russland viele Leser. Ich wurde sogar von RT angerufen und darauf hingewiesen, dass unser Modell die Ukraine ein Jahr im Voraus als Krisenherd vorausgesagt hat.

    Biden hat die Weltwirtschaft zerstört. Ich glaube, dass sogar Bill Browder nur eine Fassade für die CIA ist, die diese Agenda vorantreibt, die eigentlich den Westen untergräbt - nicht Russland. Die Weltwirtschaft wurde in zwei Hälften geteilt, und sie wird NIE wieder zur Normalität zurückkehren. Putin ist sehr klug. Wahrscheinlich viel klüger als jeder andere Führer der Welt zu dieser Zeit. Sowohl Russland als auch China sehen die Welt in Zyklen. In Europa und Amerika sehen wir die Welt als linear an, und das ist unser Untergang.

    Lady Margaret Thacher sprach auf unserer Weltwirtschaftskonferenz im Jahr 1996. Sie verstand etwas von Zyklen. Als sie mir sagte, dass Tony Blair gewinnen würde, lange bevor es irgendwelche Umfragen gab, sagte sie, es sei "einfach an der Zeit". Der Untergang des Westens ist, dass wir die Welt nicht in Zyklen sehen. Es ist einfach an der Zeit, dass die Herrschaft der Vereinigten Staaten zu Ende geht.
    Selbst Bill Clinton sagte zu Jelzin nach einem Treffen mit Putin: "Er ist ein sehr kluger Mann." Putin sieht die aufstrebende Macht Asiens in deren industrieller Revolution. Bidens irrsinnige Sanktionen gegen Russland haben die Bindung an China gestärkt, im Gegensatz zu dem, was Nixon tat. Dank Bidens Sanktionen schmiedet Russland eine alternative Weltordnung zu derjenigen der Weltwirtschaftsform und ihrer Direktive an die westlichen Führer. Putins Schritt, eine Moskauer Goldbörse einzurichten, ist einfach deshalb, weil er im Westen kein Gold mehr verkaufen kann. Putin wird hoffentlich nicht so dumm sein und versuchen, einen Goldwert festzulegen, der nur den Zusammenbruch Asiens und Russlands bedeuten würde.

    Gold muss frei steigen und fallen können, wie es das seit Tausenden von Jahren getan hat."


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    stern-Militärexperte Gernot Kramper ordnet das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine ein. Heute geht es um Excalibur-Granaten, benötigte Panzer und die Großoffensive der Ukraine. - 09.09.22, 20 Minuten


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    Gernot Kramer sieht im großen Bild Russland im Vorteil.



    LG Vatapitta
    PS: @MarcusAureus - Bist Du sicher, dass Armstrong einen kalten Winter meint?

    Martin Armstrong zur Lage in der Ukraine.
    (Da ich die Lage nicht einschätzen kann, zitiere ich nur unterschiedliche Quellen.
    Daraus ergibt sich mit der Zeit ein halbwegs realistisches Bild, vermute ich.)


    Zitat:
    Die ukrainische Armee ist mindestens ein Drittel größer als im letzten Jahr, manche behaupten sogar, sie habe sich verdoppelt. Sie konzentriert ihre Anstrengungen nicht auf den Donbas, sondern auf die ukrainische Region Charkow. Das russische Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass Russland seine Truppen von mehreren Standorten in der ukrainischen Region Charkow abgezogen hat und sich angesichts einer ukrainischen Großoffensive in der Region in den Donbass zurückzieht. Das Ministerium erklärte dazu: "Um die Ziele der speziellen Militäroperation zu erreichen, wurde beschlossen, die Truppen in den Gebieten Balakleya und Izyum umzugruppieren, um die Bemühungen in Richtung Donezk zu verstärken."


    Die Truppen, die in der Region Charkow stationiert waren, wurden in den letzten drei Tagen in die Volksrepublik Donezk "verlegt". Sie erklärte auch, dass das Militär während seines Rückzugs "eine Reihe von Ablenkungs- und Demonstrationsaktivitäten durchgeführt hat, die das tatsächliche Vorgehen der Truppen imitieren". Sie ging nicht näher darauf ein. Sie griffen die Ukrainer an, um den Rückzug mit Artillerie-, Raketen- und Flugzeugangriffen zu ermöglichen und ihnen so Deckung zu geben. Sie behaupteten, sie hätten in den vergangenen drei Tagen über 100 Panzer und Artillerie zerstört und "mehr als 2.000 ukrainische und ausländische Kämpfer" ausgeschaltet. Die ukrainische Offensive wurde am Donnerstag in der Region Charkow gestartet, war jedoch nicht so erfolgreich.


    Das eigentliche Problem wird sich mit dem kommenden Winter stellen, und es wird wahrscheinlich ein sehr harter Winter werden. Während NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Ukraine immer wieder auffordert, den Kampf gegen Russland fortzusetzen, wird diese Aufforderung mit dem Hinweis versehen, dass das Land andernfalls "aufhören könnte, als unabhängige Nation zu existieren". Putin hat von Anfang an nicht versucht, die gesamte Ukraine zu erobern. Man muss sich fragen, ob der Westen nicht diesen Krieg propagiert, indem er behauptet, die Ukraine würde aufhören zu existieren, wenn sie nicht gegen Russland kämpft. Das schließt eine Einigung oder einen Friedensvertrag mit Sicherheit aus. Die NATO braucht den Krieg mit Russland, und Putin muss inzwischen begreifen, dass sein wahrer Feind die NATO und die USA sind. Die Propaganda, die diese Agenda vorantreibt, zeigt sich in den Worten Stoltenbergs, der der AP sagte:
    "Wenn Präsident [Wladimir] Putin und Russland aufhören zu kämpfen, dann werden wir Frieden haben. Wenn die Ukraine aufhört zu kämpfen, dann wird die Ukraine aufhören, als unabhängige Nation zu existieren".


    Stoltenberg räumte ein, dass es "keine Anzeichen" dafür gebe, dass Putin oder Moskau ihre Ziele in der Ukraine aufgäben. Er beharrt darauf, dass Russlands ultimatives Ziel in dem Konflikt die "Übernahme der Kontrolle über die Ukraine" sei. Er weiß, dass das nicht stimmt und bettelt vielleicht darum, dass Putin dieses Ziel übernimmt. Wenn dies der Fall wäre, sollte er das tun, was die USA im Irak getan haben - (1) das Stromnetz ausschalten, (2) die Kommunikationsnetze ausschalten, (3) die Wasserversorgung angreifen und (4) die Lebensmittelversorgung angreifen.


    "Der Winter kommt", wie es in Game of Thrones heißt. Reuters meldet, dass die russischen Gaslieferungen über die Ukraine nach Europa zu Beginn der Woche stabil waren. Die Nord-Stream-1-Pipeline von Russland nach Deutschland "blieb geschlossen, und die Gasflüsse von Deutschland nach Osten über die Jamal-Europa-Pipeline nach Polen blieben auf niedrigem Niveau."


    Vorsicht vor dem vorgetäuschten Rückzug ist eine militärische Taktik, bei der eine Streitkraft vorgibt, sich zurückzuziehen, um den Feind in eine verwundbare Position zu locken. Die Ukraine konzentriert jetzt ihre Kräfte in der Region Charkow. Putin kann nicht dumm sein, und angesichts des nahenden Winters sollte er das gesamte Gas, das durch die Ukraine nach Europa fließt, abstellen und tun, was Stoltenberg immer wieder sagt. Es gibt zwei Möglichkeiten. Einsatz Taktische Atomwaffen, auch nicht-strategische Atomwaffen genannt, sind in der Regel für den Einsatz auf dem Schlachtfeld konzipiert und haben eine geringere Reichweite als strategische Atomwaffen oder Langstreckenwaffen, mit denen das Heimatland des Gegners direkt angegriffen werden soll. Herodot berichtet, dass die Spartaner in der Schlacht bei den Thermopylen (480 v. Chr.) die Taktik des vorgetäuschten Rückzugs anwandten, um eine Streitmacht der persischen Unsterblichen zu besiegen.[5]
    Vor der Schlacht von Agrigentum auf Sizilien (262 v. Chr.) - der ersten Feldschlacht des Ersten Punischen Krieges und der ersten großen militärischen Konfrontation zwischen Karthago und der Römischen Republik - wurde der karthagische General Hanno, der Sohn Hannibals, entsandt, um den von den Römern in Agrigentum belagerten Karthagern Hilfe zu leisten. Hanno wies seine numidische Kavallerie an, die römische Kavallerie anzugreifen und dann einen Rückzug vorzutäuschen. Die Römer verfolgten die Numidier auf ihrem Rückzug und stießen auf die karthagische Hauptkolonne, wo sie viele Verluste erlitten.[6] Die römische Belagerung dauerte mehrere Monate, bevor die Römer die Karthager besiegten und Hannibal zum Rückzug zwangen.


    Russland schickte am 24. Februar Truppen in die Ukraine und begründete dies mit der Nichteinhaltung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew, die den Regionen Donezk und Lugansk einen Sonderstatus innerhalb des ukrainischen Staates einräumen und ihnen die Möglichkeit geben sollten, über ihre Abspaltung abzustimmen, da sie ethnisch russisch sind. Diese Vereinbarung wurde von Deutschland und Frankreich vermittelt und erstmals 2014 unterzeichnet. Der ehemalige ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko gab damals zu, dass das Hauptziel Kiews darin bestand, mit dem Waffenstillstand Zeit zu gewinnen und "starke Streitkräfte zu schaffen". Und genau das wurde getan.


    Das Problem ist nun, dass es sich offenbar um einen totalen Krieg handelt, von dem der Westen immer wieder behauptet, dass Russland ihn verliert. Ich fürchte, wenn das stimmt, werden wir (=USA) in der Ukraine taktische Atomwaffen einsetzen, um Europa zu bluffen - wer wird der Nächste sein? Hüten Sie sich vor dem nächsten April, und im kommenden Januar sieht es an der westlichen Front nicht sehr ruhig aus."



    LG Vatapitta

    Es gibt ja durchaus Meldungen zur Lage an der Front Stand 08.09.22, 20 Uhr


    Juri Podoljakas Frontanalytik zum Ukraine-Krieg: Kiews Generaloffensive bei Charkow


    Veröffentlicht bei RTDE.


    Zitat:
    "Diese Woche wurde, wie von Juri Podoljaka schon angekündigt, durchaus ereignisreich. Kiew hat sich wirklich zu einer Generaloffensive am Frontabschnitt Charkow, Stoßrichtung Charkow-Isjum, entschieden.


    Damit sind russische Truppen auf dem dazwischenliegenden Territorium Stand 08. September tatsächlich in Bedrängnis geraten, der Großteil der Stadt Balakleja wurde unter schweren Kämpfen geräumt. Doch auch für diesen Vorstoß von 30 Kilometern musste die ukrainische Führung bereits Reserven in den Kampf werfen sowie ihre Truppenaufgebote in nahegelegenen Gebieten ausdünnen. Die prorussischen Truppen auf anderen Frontabschnitten wurden jedoch nicht nach Balakleja oder Isjum verlegt, sondern setzen gegebenenfalls ihre Offensivhandlungen einfach fort – mit Erfolgen, etwa bei Artjomowsk, wo sie die Ortschaft Kodema endlich vom Gegner gesäubert haben und nun an das strategisch wichtige Kurdjumowka vorgerückt sind. Auf dem Frontabschnitt Charkow ist das Aufgebot der russischen Truppen und der verbündeten Volksmilizen der beiden Donbass-Republiken also in Gefahr, eingekesselt zu werden. Doch der ausgedehnte Vorstoß des ukrainischen Militärs birgt für Kiew auch Risiken der Gegenangriffe in die Flanke oder ins Hinterland – und das scheint sich Stand 09. September (zum Zeitpunkt dieser Ausgabe noch nicht bekannt) anzubahnen: Russland verlegt Reserven aus dem eigenen tiefen Hinterland zum Charkower Frontabschnitt.


    Einigen Meldungen zufolge sind die ersten Verstärkungen bereits am Ostrand von Balakleja eingetroffen und halten die ukrainischen Truppen gerade davon ab, die Stadt in Gänze einzunehmen. Angriffe mit Raketen, Raketenartillerie und aus der Luft gegen logistische Knoten der kiewtreuen Truppen in deren Hinterland, aus denen sich ihre Offensive speist, gehen unterdessen weiter.



    Juri Podoljaka ist ein ukrainischer politischer Blogger (auf YouTube hatte sein Kanal vor der Löschung durch die Verwaltung der Plattform 2,6 Millionen Abonnenten) und Journalist aus Sumy (er wohnt seit dem Jahr 2014 im russischen Sewastopol), dessen Einsichten im Zeitraum um den Beginn der Intervention in den russischen Medien zunehmend gefragter wurden.

    Seine Analytikausgaben warten mit nur wenigen Zahlen auf – dafür vermittelt er durch Arbeit mit Karten aber ein gutes Verständnis vom räumlichen Umfang der jeweiligen Entwicklungen und bietet dann und wann kurzfristige Prognosen.

    An Quellen bemüht Podoljaka einerseits offen zugängliche Daten: Dies sind Meldungen von Augenzeugen in den sozialen Medien sowie Meldungen des russischen, aber auch des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Um es mit dem aktuellen Jargon der Aufklärungsdienste auszudrücken, ist Juri Podoljaka also vornehmlich ein OSINT-Analytiker. Andererseits gibt er Insiderquellen an: Neben solchen in den Volksmilizen und Sicherheitsorganen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk seien dies solche in den ukrainischen Sicherheits- und Regierungsbehörden, die er aufgrund alter Beziehungen aus der Zeit als ukrainischer Journalist noch zu unterhalten erklärt."



    Mein Kommentar: Wenn die russischen Truppen die Stellungen nicht halten können, ist das zumindest kein Zeichen von Stärke oder Überlegenheit. - Wo ist die russische Luftwaffe?



    LG Vatapitta

    Ganz offiziell meldet RTDE das Folgende:


    Zitat:
    "10.09.2022 16:42 Uhr16:42 Uhr
    Russische Streitkräfte verlegen Truppen aus Gebiet Charkow an den Frontabschnitt Donezk


    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die russischen Truppen aus Balakleja und Isjum abgezogen, um sich neu zu formieren und ihre Anstrengungen am Frontabschnitt Donezk zu verstärken.
    Damit sollen die erklärten Ziele der militärischen Sonderoperation zur Befreiung des Donbass erreicht werden.Im Verlauf dieser Operation sei eine Reihe von Ablenkungs- und Demonstrationsmaßnahmen durchgeführt worden, die das eigentliche Vorgehen der Truppen kennzeichneten. Um Verluste bei den russischen Streitkräften zu vermeiden, sei der Feind mit Luft-, Raketen- und Artilleriebeschuss angegriffen worden. Mehr als 2.000 ukrainische und ausländische Kämpfer sowie über 100 Einheiten von gepanzerten Fahrzeugen und Artillerie seien dabei in den letzten drei Tagen vernichtet worden.


    16:15 UhrRussland meldet weitere Angriffe auf militärische Infrastruktur in Ukraine: Bis zu 300 ukrainische Soldaten getötet[Blockierte Grafik: https://cdni.russiatoday.com/deutsch/images/2022.09/original/631c891148fbef406d23bc6b.jpg]Auf dem Bild: Ein Angehöriger einer Artillerie-Einheit des privaten Militärunternehmens "Wagner" greift mit einer 122-Millimeter-Haubitze vom Typ D30 Stellungen der ukrainischen Armee in der Nähe von Bachmut an, 7. September 2022.WIKTOR ANTONJUK / Sputnik


    Auf dem täglichen Briefing des russischen Verteidigungsministeriums hat der Behördensprecher Igor Konaschenkow über den weiteren Verlauf der russischen Sonderoperation in der Ukraine berichtet.


    Demnach habe die russische Armee mit Hochpräzisionswaffen den Stab der 5. Brigade der ukrainischen Nationalgarde sowie Einheiten der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte und des Nationalisten-Verbandes "Kraken" in der Nähe der Ortschaften Balakleja und Tschugujew im Gebiet Charkow angegriffen. Getroffen worden sei auch der Kommandopunkt der 54. mechanisierten Brigade in der Nähe der Ortschaft Rai-Alexandrowka auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk. Bei diesen Schlägen seien bis zu 300 ukrainische Armeeangehörige getötet und bis zu 15 Kriegsgeräte außer Gefecht gesetzt worden. Ferner berichtete Konaschenkow über andauernde Luft-, Raketen- und Artillerie-Angriffe, die das russische Militär auf militärische Infrastrukturobjekte in der Ukraine vornehme. In den letzten 24 Stunden seien sieben Kommandopunkte der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Rosowka, Otscheretino, Wodjanoje, Nowomichailowka und Ugledar auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk sowie Snigirjowka und Nowonikolajewka im Gebiet Nikolajew getroffen worden. Auch seien 48 ukrainische Artillerie-Einheiten sowie 178 Ansammlungen von Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte angegriffen worden. Dabei seien sechs Lager mit Raketen und Artilleriemunition auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk und in den Gebieten Dnepropetrowsk und Saporoschje zerstört worden. In der Nähe der Ortschaft Kaluga im Gebiet Nikolajew sei zudem eine ukrainische Radarstation außer Betrieb gesetzt worden. In der Nähe der Ortschaft Nowossjolowka Perwaja auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk sei außerdem eine 155-Millimeter-Haubitze vom Typ M777 aus US-Produktion zerstört worden.Abschließend berichtete der russische Militärsprecher über den Abschuss von 13 ukrainischen Drohnen. Diese seien über den Gebieten Cherson, Charkow und Saporoschje sowie über der Volksrepublik Donezk getroffen worden. In der Nähe der Stadt Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson seien fünf HIMARS-Geschosse abgefangen worden.Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar insgesamt 293 Flugzeuge, 152 Hubschrauber, 1.929 Drohnen, 374 Flugabwehrraketenkomplexe, 4.870 Panzer und andere Panzerfahrzeuge, 830 Mehrfachraketenwerfer sowie 3.375 Geschütze und Mörser verloren."



    Kein Kommentar!


    LG Vatapitta

    das Torex in dieser Woche unter den Verlierern zu finden ist, könnte mit der Minenblockade bei Los Filos (Equinox) zusammenhängen, die im Bau befindliche Media Luna Mine von TXG befindet sich nicht weit entfernt von der Los Filos Mine

    Ich vermute, dass Torex eine Minenblockade nicht fürchten muss. Das war auch schon in der Vergangenheit auffällig. Vermutlich zahlen sie ein sehr hohes Schutzgeld an die Drogenmafia und haben sich so mit der Mafia arrangiert.


    Die Blockaden werden m. E. von der Drogenmafia organisiert um den Unternehmen Schutzgeld abzupressen.
    Da die Mafia besser zahlt als der mexikanische Staat, arbeiten mittlerweile viele ehemalige Militärangehörige für die Mafia.


    First Mining unterhält eine eigene bewaffnete Schutztruppe von ca. 200 Mann.


    Die Minen liegen oft in abgelegenen Gegenden und ihre Infrastruktur - Straßen und Stromleitungen - sind sehr verletzlich. Staatliche Hilfe gibt es kaum.



    @Vassago kannst Du bitte in Zukunft K92 Mining mit in deine Listen aufnehmen?



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    auf Grund der extrem überverkauften Situation an den Aktienmärkten habe ich meine Shortpositionen auf DAX und S&P von 12% auf ca. 3% reduziert. In Summe gab es wieder einen kleinen Gewinn.

    Das war richtig! - DAX nun um 13.100 Punkte, S&P 4040


    Wer kann einschätzen, wie hoch die Indizes steigen?


    Laut Markus Fugmann könnten die nächsten Inflationsdaten in den USA zwischen 6 und 7% liegen, was ein deutlicher Rückgang wäre. Dann Dollar Rücksetzer und Aktien hoch, auch Dank Short Squeeze.


    Charttechnik oder Elliott - Danke



    LG Vatapitta

    Prof. an der Bundeswehrhochschule München, Carlo Masala zum Ukrainekrieg, 05.09.22, 2:52 Stunden :pinch:


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    Zu Gast im Studio: Carlo Masala, Politikwissenschaftler und Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Politik an der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr MünchenEin Gespräch über den Krieg in der Ukraine, Carlos Werdegang, seine Denkschule des Neorealismus, Militär und Machtpolitik, Imperialismus der USA, von China und Russland, die Vetomächte im UN-Sicherheitsrat und die globale Weltordnung, Deutschlands Rolle in der Welt, deutsche Interessen und Werte, Doppelmoral, die Bundeswehr, das Afghanistan-Desaster und aktuelle Geopolitik + eure Fragen



    Mein Kommentar: Nach ca. 15 Minuten des Videos stelle ich es für euch in den Thread. Der Mann ist sachlich und bringt neue Infos über die Strategien der Kriegsparteien und ihre Ziele. Die Ukraine hat (angeblich?) Fake HIMARS gebaut, die die Russen dann zerstört haben. Diese Info ist eine Woche alt.



    LG Vatapitta

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    Ukrainische Offensive bei Charkiv, gefunden im Gelben, 08.09.22, 9 Minuten



    Hört sich nicht gut an. Kann ich nicht beurteilen.



    LG Vatapitta

    Das Desaster von GPR noch einmal in Deutsch, wie von Goldmarie verlinkt.
    Die Aktie ist vorerst(?) vom Handel ausgesetzt.


    Zitat:
    "Diese Pressemitteilung ist eine "designierte Pressemitteilung" im Sinne des Prospektnachtrags des Unternehmens vom 15. Oktober 2021 zu seinem Kurzprospekt vom 10. September 2021.


    VANCOUVER, BC , 7. September 2022 /CNW/ - Great Panther Mining Limited (TSX: GPR) (NYSE-A: GPL) ("Great Panther" oder das "Unternehmen") gibt im Anschluss an die Bekanntgabe vom 6. September 2022 ein Unternehmens-Update bezüglich der Einreichung einer Mitteilung über die Absicht, Gläubigerschutz zu beantragen (die "NOI").


    Gerichtliche Reorganisation (Brasilien)
    Great Panther's brasilianische Tochtergesellschaft, Mina Tucano Ltda. ("Mina Tucano") und ihre beiden Anteilseigner, Beadell ( Brasilien ) Pty Ltd und Beadell ( Brasilien 2) Pty Ltd, haben ein gerichtliches Reorganisationsverfahren im Gerichtsbezirk Rio de Janeiro, Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien, eingereicht. Bei dem gerichtlichen Reorganisationsverfahren handelt es sich um eine gerichtlich überwachte Vereinbarung zwischen den Schuldnern und ihren Gläubigern, die es den Schuldnern ermöglichen soll, ihren Betrieb und ihre Verbindlichkeiten umzustrukturieren, um eine finanzielle Notlage zu beheben.


    Im Rahmen des gerichtlichen Sanierungsverfahrens bleiben Mina Tucano und seine Anteilseigner im Besitz ihrer Vermögenswerte und werden das Unternehmen weiterhin kontrollieren und führen. Sie erhalten Schutz vor Inkasso- und Vollstreckungsmaßnahmen, um ihre Liquidität und ihr Vermögen zu bewahren und mit ihren Gläubigern effektiv einen gerichtlichen Reorganisationsplan auszuhandeln, der den Wert für alle Beteiligten maximiert.


    Eine Liste der häufig gestellten Fragen im Zusammenhang mit der Einreichung des NOI und der gerichtlichen Reorganisation ist auf der Website des Unternehmens unter http://www.greatpanther.com/corporate/restructuring zu finden.


    Maßnahmen zur Beendigung der Börsennotierung
    Am 6. September 2022 setzte die Toronto Stock Exchange ("TSX") den Handel mit den Stammaktien des Unternehmens aus und teilte dem Unternehmen mit, dass die TSX eine Überprüfung der Aufhebung der Börsennotierung vornehmen werde. Die TSX prüft derzeit im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens, ob die Stammaktien des Unternehmens weiterhin an der TSX notiert werden können. Die Überprüfung der Aufhebung der Notierung wird voraussichtlich am 16. September 2022 stattfinden.


    Am 6. September 2022 erhielt das Unternehmen außerdem die Mitteilung, dass die NYSE American (die "NYSE-A") beschlossen hat, ein Verfahren zur Einstellung der Notierung der Stammaktien des Unternehmens an der NYSE-A einzuleiten. Die NYSE-A teilte der Gesellschaft mit, dass sie die im NYSE American Company Guide festgelegten Standards für die weitere Notierung nicht mehr erfüllt. Wenn das Unternehmen nicht innerhalb von sieben Kalendertagen Widerspruch gegen die Entscheidung über die Einstellung der Börsennotierung einlegt, wird die Entscheidung über die Einstellung der Börsennotierung endgültig. Das Unternehmen prüft derzeit seine Optionen im Zusammenhang mit der Mitteilung über die Einstellung der Börsennotierung."


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    was kostet die oz Gold im Boden bei EVN? - Präsentation 01.08.22
    Die Präsentation ist eher dünn. Es wird vieles weggelassen. Auf der anderen Seite erfährt der geneigte Leser, was
    EVN investiert hat und was noch dieses Jahr erledigt werden soll.
    Mungari:

    • Remain committed to complete Feasibility Study by December 2022

    Die Kosten für das Finden einer Reserveunze betragen 50 - 55 $/oz
    Die Kosten für das Finden einer Ressourcenunze betragen 35 - 40 $/oz



    Marktkap. ca. 2,65 Mrd. US $

    Net Debt 20231 621 M


    = 1,09 Milliarden US$ - Quelle



    Reserven: 10,3 Mio. oz
    Ressourcen: 30 Mio. oz
    Kupfer: 640 kT Kupfer, reduziert als Beiprodukt die ASCI.


    4 produzierende Minen in Australien und Red Lake in Kanada.


    2,65 + 1,09 = 3,74 Mrd. US$ müsste ein Käufer aufbringen (plus Aufgeld)


    3.740.000.000 US$ : 40.300.000 oz Gold = 92,80 US/oz


    EVN passt zu NST und NCM. Übernahme wegen der Schulden vermutlich nur per Aktientausch.
    NCM hat ebenfalls netto Schulden, NST eine kleine Position Netto Cash.


    Marktkap. NCM 10,05 Mrd US$, NST 5,69 Mrd. US$


    Was meint ihr?


    Vielleicht interessieren sich die beiden auch mehr für Lio!



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    auf Grund der extrem überverkauften Situation an den Aktienmärkten habe ich meine Shortpositionen auf DAX und S&P von 12% auf ca. 3% reduziert. In Summe gab es wieder einen kleinen Gewinn.


    Nur noch der DAX Discout Put MD23BR befindet sich im Depot. Dax 12815 Punkte.


    Laufzeit bis 16.12.2022, 13.500 - 12.500. Ziel 10 €, gekauft für 4,53 €
    Selbst wenn der DAX bis zum Verfall auf 13.000 Punkte steigt bleibt, ein kleiner Gewinn.


    Der Discount ist beachtlich.
    Der innere Wert beträgt derzeit 6,82 €., das Abgeld 2,12 €, bei einem Kurs von 4,70 €.
    Die aktuelle Seitwärtsrendite wird mit 44,8% angegeben.
    Emittent ist Morgan Stanley.



    LG Vatapitta

    Auch wenn die US Börsen heute geschlossen sind, tut sich etwas an den EM Märkten.


    Schaut euch auf Goldseiten.de die EM Kurse an.


    Plötzlich gibt es eine relativ große Geld/Brief Spanne von 16 $ beim Gold. Das ist ungewöhnlich. Langsam verstehen einige, dass wir vor größeren Veränderungen des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems stehen.


    Das könnte interessant werden morgen.


    Upps, alles wieder "normal". :whistling:



    LG Vatapitta

    Nein. Das ist grüner Endzeitquatsch. Es wird alles grenzenlos überzogen. Selbst bei Tschernobyl leben (seit damals bis heute) noch Menschen, die sich nicht verjagen lassen haben.

    Anfang der 1990er Jahre war ich mit einer Gruppe in Kiew um medizinische Hilfsgüter zu übergeben.


    In dem Krankenhaus gab es eine große Zahl an Krebs (meistens Schilddrüse) erkrankte Erwachsene und Kinder.
    Ein Jahr später war eine andere Gruppe wieder dort. Auf Grund persönlicher Kontakte haben wir erfahren, dass von den Krebskranken keiner mehr lebte!


    Und das war kein grünes Geschwafel.



    LG Vatapitta

    Bekannte von mir zahlen Gas im Schnitt 150€ / Monat (2 Pers.)
    Die neuen Abschläge ab Oktober: 750€ / Monat
    Das sind 500% Inflation.


    Danke für das Beispiel @noli.melavo.


    In der Epoch Times findet sich das folgende aktuell berechnete Beispiel:


    Zitat: "Zuletzt waren die Erdgaspreise aufgrund der schnellen Befüllung der Gasspeicher gefallen. Der russische Lieferstopp durch Nord Stream 1 macht sich zum Wochenstart in den Preisen nun jedoch deutlich bemerkbar.
    Der vorläufige Lieferstopp Russlands über die wichtige Pipeline Nord Stream 1 hat den europäischen Gaspreis am Montag nach oben schnellen lassen.


    Am Vormittag sprang der Preis des Terminkontrakts TTF für niederländisches Erdgas um etwa 72,5 Euro auf zuletzt 281 Euro je Megawattstunde. Das waren rund 35 Prozent mehr als am Freitag. Der TTF-Kontrakt wird häufig als Richtschnur für das europäische Preisniveau verwendet.


    Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 39 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Gasumlage, anderer Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Für einen Durchschnittshaushalt mit etwa 12.000 Kilowattstunden Verbrauch im Jahr entstünden in diesem Fall monatliche Gas-Kosten in Höhe von rund 367 Euro, und damit etwa 307 Euro mehr pro Monat als im Durchschnitt der letzten Jahre."

    Auch hier hat sich die Umlage versechsfacht.


    Ich habe einen Vertrag ohne Laufzeit. Wird Zeit, dass ich die Styroportapete, die im Keller liegt, an die Außenwände klebe.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    Glückwünsche an EvilGenius, Weizenbiertrinker und SilverNils!


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11. - 1634,49 €
    am 04.12. - 1574,21 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    am 21.01. - 1617,16 €
    am 19.02. - 1676,04 €
    am 12.03. - 1825,24 €
    am 19.03. - 1736,82 €
    am 16.04. - 1825,35 €
    am 14.05. - 1740,62 €
    am 28.05. - 1726,91€
    am 11.06. - 1778,96 €
    am 18.06. - 1750,94 €
    am 25.06. - 1728,87 €
    am 09.07. - 1709,66 €
    am 16.07. - 1692,37 €
    am 23.07. - 1690,16 €
    am 06.08. - 1743,18 €
    am 13.08. - 1757,10 €
    am 20.08. - 1741,66 €
    am 28.08. - 1745,88 €
    am 03.09. - 1719,35 €


    Neuer Tipp - 1733,81 €


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    da die wirtschaftlichen Beiträge im D-Forum schnell untergehen packe ich den von Gareth Vaughan hier rein.


    Gareth Vaughan über 22% Inflation & Energierationierung, die Europa bedrohen, Zoltan Pozsar & Handelserwartungen, Jackson Hole & mehr


    1) Hohe Inflation und Energierationierung bedrohen Europa.
    Über Nacht gab es gute Nachrichten auf dem europäischen Energiemarkt. Die Großhandelspreise für Gas fielen, und die Europäische Kommission erklärte, sie prüfe Optionen zur Begrenzung der Energiepreise und zur Senkung der Stromnachfrage, um die steigenden Energiekosten zu bekämpfen. Die deutschen Stromterminkontrakte für das nächste Jahr fielen um bis zu 54 % von den Rekordwerten von über 1 000 € pro Megawattstunde.
    Da sich der Sommer in der nördlichen Hemisphäre dem Ende zuneigt und Wladimir Putins Krieg in der Ukraine weiter tobt, sind die europäischen Gaspreise ein Thema, das man im Auge behalten sollte. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sich die Situation auf ziemlich hässliche Weise zuspitzen könnte. Und die Auswirkungen der Abhängigkeit des Kontinents von russischer Energie könnten weit über Europa hinausreichen.
    Goldman Sachs sagte diese Woche voraus, dass die Inflation im Vereinigten Königreich im nächsten Jahr um 22 % steigen könnte, wenn die Energiepreise weiter ansteigen. Das ist deutlich mehr als die 13 %, die die Bank of England kürzlich prognostiziert hat. Hier ist CNBC:
    ....gekürzt ...


    Das Ausmaß des Problems ist enorm. Die Financial Times berichtet, dass der europäische Verband der Düngemittelindustrie davor gewarnt hat, dass 70 % der Produktion durch die hohen Gaspreise gedrosselt wurden, "was zeigt, wie die Energiekrise auf alle Branchen übergreift und Sektoren von der Glasherstellung bis zur Lebensmittelproduktion bedroht".
    Der Vorstandsvorsitzende von Shell, Ben van Beurden, sagt, die Probleme könnten noch mehrere Jahre andauern. Reuters wirft hier einen Blick auf Europas potenzielle alternative Energiequellen und stellt unter anderem fest, dass:
    Deutschland hat die zweite Stufe seines dreistufigen Gasnotstandsplans eingeleitet und Unternehmen und Verbraucher aufgefordert, Gas zu sparen, um eine Zwangsrationierung zu vermeiden.


    .... deutlich gekürzt ....
    [Blockierte Grafik: https://www.interest.co.nz/sites/default/files/2022-09/Russia-Gas-Blog-Chart-2-1152x1536.jpg]
    2) Zoltan Pozsar und die Handelserwartungen.
    Zoltan Pozsar ist in der Regel interessant, und seine jüngste Notiz zu Krieg und Industriepolitik bildet da keine Ausnahme. Pozsar, globaler Leiter für kurzfristige Zinsstrategien bei der Credit Suisse, sieht einige ziemlich große Veränderungen in der Welt auf sich zukommen.


    Globale Lieferketten funktionieren nur in Friedenszeiten, aber nicht, wenn sich die Welt im Krieg befindet, sei es in einem heißen Krieg oder in einem Wirtschaftskrieg. Die Welt der niedrigen Inflation hatte drei Säulen: billige Arbeitsmigranten, die das nominale Lohnwachstum in den USA "stagnieren" ließen, billige chinesische Waren, die die Reallöhne bei stagnierenden Nominallöhnen in die Höhe trieben, und billiges russisches Erdgas, das die deutsche Industrie und Europa im weiteren Sinne antrieb. In dieser "Dreifaltigkeit" waren zwei riesige geostrategische und geoökonomische Blöcke implizit enthalten: Niall Ferguson nannte den ersten "Chimerica". Ich werde den anderen "Eurussia" nennen.


    Beide Vereinigungen waren ein "himmlisches Spiel": Die EU zahlte Euro für billiges russisches Gas, die USA zahlten US-Dollar für billige chinesische Importe, und Russland und China recycelten ihre Einnahmen pflichtbewusst in G7-Forderungen. Alle Seiten waren sowohl kommerziell als auch finanziell miteinander verflochten, und wie eine alte Weisheit besagt, profitieren alle vom Handel, so dass wir uns nicht streiten werden. Aber wie in jeder Ehe gilt auch hier, dass dies nur dann der Fall ist, wenn Harmonie herrscht. Harmonie beruht auf Vertrauen, und gelegentliche Meinungsverschiedenheiten können nur dann friedlich beigelegt werden, wenn Vertrauen vorhanden ist. Aber wenn das Vertrauen weg ist, ist alles weg, das ist die erschreckende Schlussfolgerung aus Dale Copelands Buch: Wirtschaftliche Verflechtung und Krieg.


    Nach einem Rückblick auf 200 Jahre Geschichte, einschließlich der napoleonischen Kriege und der Krimkriege, erklärt das Buch: "Wenn Großmächte positive Erwartungen an das künftige Handelsumfeld haben, wollen sie in Frieden bleiben, um sich die wirtschaftlichen Vorteile zu sichern, die ihre langfristige wirtschaftliche Macht stärken. Wenn sich diese Erwartungen jedoch ins Negative wenden, befürchten die Staats- und Regierungschefs wahrscheinlich einen Verlust des Zugangs zu Rohstoffen und Märkten, was sie dazu veranlasst, Krisen zu initiieren, um ihre Handelsinteressen zu schützen". Aus dieser "Theorie der Handelserwartungen" lassen sich nicht nur Lehren für das Verständnis des heutigen Konflikts zwischen den USA auf der einen und Russland und China auf der anderen Seite ziehen, sondern auch für die Inflationsaussichten. Einfach ausgedrückt...
    ...wenn Vertrauen vorhanden ist, funktioniert der Handel. Wenn das Vertrauen weg ist, funktioniert er nicht. Heute ist das Vertrauen weg: Chimerica funktioniert nicht mehr, und auch Eurasien funktioniert nicht mehr.
    Stattdessen haben wir eine besondere Beziehung zwischen Russland und China, den Kernwirtschaften des BRICS-Blocks und dem "König" und der "Königin" auf dem eurasischen Schachbrett - ein neues "himmlisches Spiel", das aus der Scheidung von Chimäre und Eurasien entstanden ist...


    3) Was hat es mit Jackson Hole auf sich?
    Haben Sie sich schon einmal gefragt, worum es bei dem jährlichen Treffen der Zentralbanker in Jackson Hole, Wyoming, eigentlich geht? An der diesjährigen Veranstaltung, die letzte Woche stattfand, nahmen neben unserem Adrian Orr auch der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, teil.
    Wie Adam Tooze, Autor und Geschichtsprofessor an der Columbia University, es ausdrückt, ist die Konferenz in Jackson Hole anders.
    Es handelt sich nicht um einen Rummel wie in Davos oder um ein riesiges globales Treffen wie die IWF/Weltbank-Treffen in DC. Jackson Hole ist ein exklusives Wonkfest, an dem kaum mehr als 100 Zentralbanker, Regulierungsbehörden, Wirtschaftswissenschaftler und handverlesene Journalisten teilnehmen. Die Konversation wird von Zentralbankern und der Elite der akademischen Ökonomen dominiert, die sich einen freundschaftlichen Schlagabtausch über akademische Arbeiten liefern.


    Die Federal Reserve Bank of Kansas City, die die Veranstaltung ausrichtet, hat eine nützliche Erklärung zum Hintergrund. Die Jackson-Hole-Konferenz, wie wir sie heute kennen, begann 1982, als Paul Volcker Vorsitzender der Fed war.


    Im Sommer 1982 hatte wohl niemand mehr mit der Hitze in Washington zu kämpfen als der Vorsitzende der Federal Reserve Paul Volcker. Eine Reise in die kühle Luft Wyomings in jenem August versprach eine gewisse Erleichterung.


    Drei Jahre zuvor hatte der Offenmarktausschuss der US-Notenbank unter der Leitung von Volcker angekündigt, dass er die Geldpolitik nicht mehr durch die Vorgabe des Leitzinses durchführen, sondern stattdessen die zunehmende Inflation in der Wirtschaft bekämpfen würde, indem er sich auf die Geldmenge konzentrierte und die Festlegung der Zinssätze den Märkten überließ. Infolgedessen erreichte der Leitzins 1981 ein Rekordhoch von 20 Prozent, während die Inflation auf über 13 Prozent anstieg.

    Diese Lösung des Inflationsproblems stürzte die Wirtschaft in eine Rezession, in der die Amerikaner nicht nur mit historisch hohen Kreditkosten und steigenden Preisen, sondern auch mit zweistelligen Arbeitslosenquoten konfrontiert waren. Es überrascht nicht, dass der Fed-Vorsitzende in diesem Kampf gegen die Inflation mit Kritikern von allen Seiten konfrontiert wurde, einschließlich eines Präsidenten, der die Wahl 1980 zum Teil aufgrund der Unzufriedenheit der Öffentlichkeit mit der Wirtschaftsentwicklung unter seinem Vorgänger gewonnen hatte, und eines Kongresses, der es leid war, von verärgerten Wählern zu hören.


    Aber wenn Volcker nach Wyoming kam, um sich zu erholen, sei es durch die Möglichkeit, ein wenig seiner geliebten Fliegenfischerei nachzugehen oder die kühle Morgenbrise in der Jackson Lake Lodge zu genießen, würde er auf dem Symposium nur wenig Erholung finden. Dies war kein Urlaub.


    Wirtschaftswissenschaftler sind von Natur aus wie lebende und atmende Versionen der Picasso-Gemälde, die beide Seiten eines einzelnen Bildes zeigen. Ihre Redewendung "einerseits ... andererseits" ist so bekannt, dass Präsident Harry Truman einmal um einen einarmigen Wirtschaftswissenschaftler gebeten hat, der ihm wirtschaftliche Ratschläge geben sollte. :thumbup:


    Setzt man fast 100 bekannte Ökonomen in einer für die Wirtschaft schwierigen und umstrittenen Zeit in einen Raum und nennt das Thema "Geldpolitische Fragen in den 1980er Jahren", so werden sie viel zu sagen haben.


    .... Die Punkte 4 und 5 habe ich weg gelassen, da sie für meine Bewertung der Lage keine Rolle spielen.




    Mein Kommentar:

    Das dürfte der Minsky Moment für die europäische Wirtschaft und damit für die Kapitalmärkte sein.
    Ohne kalkulierbare Energiepreise gibt es keine Grundlage für Produktion und Handel. Die Wirtschaft wird sozusagen schockgefroren. - Die Kapitalmärkte dürften entsprechend deutlich reagieren.


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    die immer wiederkehrende Frage im Forum, ob China und Russland Teil des Great Resets sind, beantwortet Ernst Wolf in seinem Youtube vom 23.07.22, 25 Minuten ganz klar.


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    Auch Russische Banken Sberbank und VT-Bank arbeiten mit der BIZ zusammen bei der Einführung der "Digitalen Währung". China ist ohnehin am Weitesten und drangsaliert seine Bevölkerung am grausamsten.


    Gesehen bis Minute 11.


    Mein Kommentar:
    Alles verläuft in Zyklen. Wenn Menschen drangsaliert werden, entwickelt sich passiver Widerstand. Man konzentriert sich auf die Dinge zur Erhaltung des eigenen Überlebens und streut wo immer möglich Sand in das Getriebe der Drangsalierungs-Maschine.


    Wie Russland letztlich agieren wird, ist m.E. noch nicht endgültig entschieden.
    Dazu verweise ich auf den Satz von Putin an Klaus Schwab.
    "Ich hoffe Sie nicht enttäuschen zu müssen."
    Das lässt m. M. n. alles offen.


    LG Vatapitta