Beiträge von vatapitta

    hallo value,


    ich weiß über das mitlesen, daß du rbi im visier hast. habe heute ein casey-update zu ghana bekommen und er rät zum verkauf von rbi und kgn. seine quellen lassen auf eine mögl. krise schließen, die durch eine abänderung der minengesetzgebung ausgelöst wird. grüße


    Moin moin,


    tja das Länderrisiko hat mittlerweile fast globale Ausmaße.
    Ghana galt lange Zeit als relativ sicher und es sind auch einige große Minengesellschaften dort tätig.
    Hier habe ich einen Link für alle, die sich etwas genauer über das Land informieren möchten:


    ghanaweb


    Die aktuellen Infos findet Ihr oben links unter NEWS, für die Musik bitte ON AIR anklicken und auf Ghana Beats gehen.
    Ihr findet alle möglichen Infos über die Seite. Könnt den Präsidenten und seine Familie kennen lernen und so weiter.
    Es findet sich auch eine Liste mit allen Ministerien.
    Hier gibt es die Telefonnummer des Ministry of Lands, Forestry & Mines:
    Frag den Minister?


    Und hier ist es schon: WACAM commends government for plans to amend mining law:


    Accra, 01.05.2008



    Red Back und Keegan sind heute laut American Bulls um 7% bzw. 6% gestiegen. :D


    Alles Gute
    Vatapitta

    @ Tengu1 und PMChris,


    ich sehe das genau so. Bei dem Verkauf von IKB Aktien ging es doch um einen Bestand in einem Fond oder Chris?
    Hier noch ein Kommentar aus der Wiwo:


    Tja so ist das, die Katze - DB - hat sich mit den Mäusen beschäftigt und dabei ganz übersehen, dass sie von einem gut
    ausgebildeten Jagdhund beobachtet wird. Und nun versucht sie über das Wasser zu flüchten vor lauter Angst. 8)


    Herzliche Grüße
    Vatapitta

    Moin moin,


    hier mal wieder ein Kunststückchen der DB:



    Bilanzieren ist eine Kunst :thumbdown:


    Das heißt, der Verlust fällt erst an, wenn der Finanzinvestor/Hedgefund Pleite ist und davor könnte ja noch die FED sein.


    Herzliche Grüße
    Vatapitta

    Moin moin,


    ich habe gerade einen interessanten Artikel gefunden:


    Neuer Katalysator auf Silberbasis entwickelt


    silberinfo (München) Aufgrund des Rekordpreises für Platin hat Mitsui Mining and Smelting Co Ltd einen neuen Katalysator
    für Dieselfahrzeuge entwickelt, bei welchem Silber zum Einsatz kommt. Wie ein Unternehmenssprecher sagte, kann das
    bislang verwendete, sehr teure Platin komplett ersetzt werden. Dadurch reduzieren sich die Kosten um mehr als 90 %. Als
    Zielmärkte sieht das Unternehmen vor allem die schweren Fahrzeuge in der Land- und Bauwirtschaft, für welche ab dem
    Jahr 2012 in mehreren Ländern verschärfte Abgasnormen in Kraft treten sollen (24.04.2008 si/as/tw).
    [/font]


    Silberkatalysator


    Gruß
    Vatapitta

    dies hatte ich schon an den Anfang der Eröffnung dieses Threads gestellt.


    Es gibt im gelbenforum einen Beitag von MausS, der uns in dieser Hinsicht weiterhilft.
    Nur selber lesen hilft selber verstehen. Die Verlinkungen im Text von MausS zeigt die Entwicklung des Themas.


    Die "Veranstaltung" des "Game-Over-Crash"


    Einfach fleißig lesen!


    Herzliche Grüße
    Vatapitta



    Bitte mal eine PN von den Leuten, die sich dieses geniale Hörbuch (17,90 € ) gekauft haben.
    Lernen für das Leben, spart im Zweifel den Scheidungsanwalt oder macht ihn nötig, je nachdem.
    :thumbsup:

    @ thejedi und Zweifler,


    habt Ihr den Originalartikel gelesen? Der Link war dabei:
    FAZ.NET


    Auch im aktuellen GEAB 24 wird auf Seite 5 über 10.000 MIlliarden Dollar Scheinvermögen berichtet.
    Das dürften dann die 0,5 oder 2% sein die beim Netting ( siehe Originalartikel) der unterschiedlichen
    Positionen überbleiben.
    Jens Ehrhardt spricht in der aktuellen Ausgabe der Finanzwoche sogar von Trillionen für Derivate.


    Also sicher kein Übersetzungsfehler.


    Mit herzlichen Grüßen
    Vatapitta

    Moin moin,


    weiter oben hatte ich diesen Text an einen Beitrag angehängt:


    PS.: Wenn JPMorgan und Bear Stearns Counterparts von Dervategeschäften sind, dann kann JPM diese jetzt doch einfach mit Null schließen.
    Bear Stearns wird nicht auf der Gewinnerseite gewesen sein, sonst hätten sie ja einfach JPM Margin Calls erteilen können.
    Aber wenn Bear Steans untergegangen wäre, hätte niemand gewusst, wie diese Derivate zu bewerten wären.
    Z.B. mit einer Insolvenzquote von 10% ??? - das hätte JPM dann zu entsprechenden Abschreibungen gezwungen.
    Da JPM als der größte Derivatehalter gilt, haben sie wohl noch mehr große Counterpartner.
    Werden die jetzt aus Buchhaltungsgründen auch alle übernommen? Oh OH OHA
    JPM ist auf Grund ihres irrsinnigen Derivate Volumens DAS Zentrum des Risikos.
    Wenn sie fallen, reißen sie ALLES mit!!!!!!
    Deshalb müssen sie überleben, koste es was es wolle!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Nun findet sich in der FAZ.NET zu diesem Thema ein interessanter Artikel, den ich hier aus einer völlig
    ungewohnten Perspektive betrachten möchte.

    Zitat

    Wäre Bear Stearns nicht gerettet worden, wäre das Kontrahentenrisiko tatsächlich schlagend geworden: Ungezählte Geschäftspartner hätten dann ihre Forderungen fällig gestellt. Schon allein aufgrund der Vielzahl der Kontrakte hätte dies vermutlich ein Chaos von bislang ungekanntem Ausmaß verursacht. Die Ungewissheit, ob Bear Stearns etwaige Forderungen erfüllen könnte, hätte die allgemeine Unsicherheit zusätzlich verschärft. In der Konsequenz hätte es zu einer nicht mehr kontrollierbaren Kettenreaktion kommen können. Nicht von ungefähr sprach Bundesfinanzminister Peer Steinbrück nach der Rettung von Bear Stearns davon, er habe eine "Kernschmelze" des internationalen Finanzsystems befürchtet.


    Eigentlich sollte das ganze für Bear Stearns kein Problem sein, da sich die unterschiedlichen Positionen
    gegenseitig aufheben. Zumindest theoretisch. Man hatte aber nicht bedacht:

    Zitat


    Die Beinahe-Pleite hat den Finanzakteuren das sogenannte Kontrahentenrisiko bewusstgemacht, und zwar gleich doppelt.
    Auslöser der Krise bei Bear Stearns waren Sorgen einiger Geschäftspartner, dass die Investmentbank ihren Verpflichtungen aus Derivate-Kontrakten nicht nachkommen könnte. Sie hätten deshalb Engagements aufgelöst und Liquidität abgezogen, berichtet Marco Ryll, ein Kreditstratege bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Dies habe die Bank innerhalb weniger Stunden in existenzbedrohliche Bedrängnis gebracht.


    "Engagements aufgelöst und Liquidität abgezogen": damit läßt sich die Derivateposition jeder Bank in volatilen Märkten innerhalb von Stunden
    ins Ungleichgewicht bringen. Und schon hat man den Konkurrenten weg vom Markt oder gleich in der eigenen Tasche. Der größte
    Couter"partner" wird schon wissen, an welcher Stelle es am meisten schmerzt und kann in Ruhe einen günstigen Zeitpunkt abwarten.



    Noch besser sieht es bei JPM und der Deutschen Bank aus, die nach diesem Artikel der weltweit zweitgrößte
    Derivatehalter nach JPM ist:


    Zitat

    Mit dem Derivate-Engagement von 13,4 Billionen Dollar (am Bilanzstichtag 30. November 2007) hat Bear Stearns zwar ein großes Rad gedreht, aber keineswegs das größte.
    Die Deutsche Bank zum Beispiel hat für Ende 2007 ein Derivate-Engagement von rund 70 Billionen Dollar ausgewiesen. Mit 77 Billionen Dollar noch stärker engagiert war J. P. Morgan Chase - die Bank, die Bear Stearns praktisch über Nacht rettete. "Mit der Rettung von Bear Stearns haben J. P. Morgan und die amerikanische Notenbank Fed nicht zuletzt einen Kollaps des Derivate-Marktes verhindern wollen", sagt Ryll.


    Nun erst einmal zu den konkreten Zahlen:
    Deutsche Bank 70 Billionen, das sind 70.000 Milliarden oder als Zahl
    7 0 . 0 0 0 . 0 0 0 . 0 0 0 . 0 0 0 , - Dollar


    Da eine Abwicklung von Derivategeschäften mit unzähligen verschiedenen Counterpartnern
    wohl unmöglich erscheint, da diese "Assets" mit jedem Tag ihren "Wert" ändern und Derivate darüber
    hinaus auch einen eingebauten Zeitwertverfall haben, wird niemand noch mit z. B. einer
    Deutschen Bank in Konkurs Geschäfte machen wollen.


    Da bleibt den staatlichen Stellen im Zweifel gar keine Wahl.
    Jetzt lohnt sich das Zocken für die Banken wieder,
    je höher die Derivateposition, desto sicherer der Bailout! 


    Jederzeit kann eine Bank ganz nach Wunsch der Finanzmafia in New York oder London durch Gerüchte oder Absprachen
    zum Absturz gebracht werden, um zum Beispiel eine widerstrebende Notenbank unter Zugzwang zu setzen oder um auf
    Politiker in aufmüpfigen Staaten Druck auszuüben. Für ein paar Tage Ruhe werden sie dann gerne "ihre" Goldreserven opfern
    oder nach einer entsprechenden "Schutzgelderpressung" mit Truppen bei der "Terrorismusbekämpfung" aushelfen.
    Zumindest die Figuren, die sich derzeit als Volksvertretung bezeichnen dürfen, haben bisher weder Mut noch Klugheit bewiesen.



    FAZ.NET


    OHA
    Vatapitta :boese:


    Moin moin mesodor,


    einen Teil deiner Argumente lasse ich so stehen.
    Du meinst die meisten haben sich schon mit Barem und Rettungsbotten versorgt?
    Ich sehe immer noch viele mit Scheckkarten bezahlen, auch kleine Beträge. Gerne frage ich dann:
    "Und wie bezahlen Sie, wenn ihre Bank pleite ist?" Antwort: ein Grinsen.
    Manchmal lasse ich es auch bei einer spitzen Bemerkung: " Wegen einer Bankpleite brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen,
    die staatlichen Stellen werden dann Lebensmittelkarten ausgeben."
    Du hast sicher Recht, dass viele Menschen kaum Rücklagen haben und sich Rettungboote nicht leisten können.
    Nehmen wir mal die ca. 40 Mio., die angeblich im Arbeitsleben stehen, ziehen davon 10Mio. ab, weil das Geld kaum für das Überleben reicht,
    und lassen die Rentner unberücksichtigt. Dann bleiben 30 Mio. Bürger, die jeweils 3 Unzen Gold gekauft haben könnten.
    3 x 30 = 90 Mio Unzen Gold x 600,- € = 54 Mrd. € Anlage in Gold.
    90 Mio x 31,1 Gramm : 1000 ergibt 2.799.000 Kg = 2.799 Tonnen Gold in den Händen der Bürger????
    Da diese Leute den Durchblick haben, haben sie die gleiche Summe in Silber angelegt.
    Zur Berechnung der Menge können wir das Goldsilber Ratio nicht verwenden, da der Aufpreis beim Silber höher liegt.
    Deshalb multipliziere ich die Menge an Gold nur mit 40:
    2799 x 40 ergibt knapp 112.000 Tonnen Silber im Besitz der Bürger der BRDDR
    Wunderbar! Oder habe ich mich verrechnet?


    Vom Wahrnehmen eines bisher nicht selber erfahrenen Problems bis zum Wissen ist es ein großer Schritt.
    Und bis zum Handeln auf Grund des Wissens, haben wir den Effekt des Kaninchens, das auf die Schlange starrt - leider sehr oft.
    Der Bank -- Run ist dann der letzte verzweifelte Versuch des Kaninchens der Schlange zu entkommen.
    Bis dahin möchte das Kaninchen sehr gerne den Medien/ der Politik glauben schenken.


    Herzliche Grüße
    Vatapitta


    Ein bank-run ist ja nur die Vorstufe einer Pleite (zumindest kann es so sein, wenn die Bank nicht gerettet wird). Insofern schließe ich einen bank-run bei der Pleite an der Weser mit ein (die Kunden sind halt zu spät ge-runt).


    Grüße


    Danke,
    aus dieser Perspektive habe ich es noch nicht gesehen.
    Wenn die gebratenen Tauben tief fliegen, geht Misan gerne auf Tauchstation.


    Herzliche Grüße
    Vatapitta


    PS.: Wenn JPMorgan und Bear Stearns Counterparts von Dervategeschäften sind, dann kann JPM diese jetzt doch einfach mit Null schließen.
    Bear Stearns wird nicht auf der Gewinnerseite gewesen sein, sonst hätten sie ja einfach JPM Margin Calls erteilen können.
    Aber wenn Bear Steans untergegangen wäre, hätte niemand gewusst, wie diese Derivate zu bewerten wären.
    Z.B. mit einer Insolvenzquote von 10% ??? - das hätte JPM dann zu entsprechenden Abschreibungen gezwungen.
    Da JPM als der größte Derivatehalter gilt, haben sie wohl noch mehr große Counterpartner.
    Werden die jetzt aus Buchhaltungsgründen auch alle übernommen? Oh OH OHA
    JPM ist auf Grund ihres irrsinnigen Derivate Volumens DAS Zentrum des Risikos.
    Wenn sie fallen, reißen sie ALLES mit!!!!!!
    Deshalb müssen sie überleben, koste es was es wolle!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Zitat

    Rest gelöscht.Herrschaften, Ihr unterschätzt den Einfluss der Konstruktiven Diskussion. Die Wirkung der Exponentialfunktion bricht sich Bahn. Für Italien im Euro: Game Over - ganz nichtakademisch. Es ist die Zeit da.


    Genau Allesklar


    An dieser Stelle sitzt derzeit m. E. der größte Hebel. Wie lange kann Italien unter diesen Voraussetzungen noch seine vielen Blutsauger
    (Staatsangestellten) bezahlen. Die US - Counties konnten auch für 20% (wenn ich mich recht erinnere) keine Kredite mehr auftreiben.


    So doof sind die Banken nun nicht mehr. Aber vielleicht ist es weder Klugheit noch fehlende Gier, sondern einfach fehlendes Geld.


    Sommerurlaub in Italien könnte schon kritisch werden. Die Polizisten werden sich ihr Gehalt im Zweifel bei den Touris holen.


    Bei einer Staatspleite - die auch das Merkel mit einigen Milliarden nicht verhindern kann - trifft es leider nicht nur die Richtigen.


    Herzliche Grüße
    Vatapitta
    :tired:

    Hi,


    ich brauche noch ein schönes Zielfoto von der Weserbank.
    Es könnte doch jemand einen Zettel an die Tür hängen:


    Wir möchten unseren Kunden helfen!
    Dienstag 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr Auszahlung von bis zu 500,- € pro Konto.


    Dann bitte pünktlich um 8:00 Uhr mit der Kamera da sein und die Bilder hier einstellen.


    Das wäre lieb von Euch.


    Vatapitta :D


    Moin moin,


    Da es hier so eine rege Diskussion um die italienischen Zettel/ Euroscheine gibt, macht es Sinn sich einmal
    die wirtschaftliche und politische Lage in Italien zu verdeutlichen.



    Vor kurzem fand ich - wohl bei dem von allen hier geliebten Walter Eichelburg - einen Link,
    dass Italien seine Staatsanleihen nicht mehr los wird.


    Schon 2007 gab es Nachrichten, dass GS auf Divergenz der Staatsanleihen in der Eurozone
    spekuliere. U. a. Italien short - GermOney long.


    Dem wirtschaftlichen Verfall folgt nun der politische. Oder ist es umgekehrt? Egal:



    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/860090.html




    http://www.fr-online.de/in_und…n/feuilleton/?cnt=1317685



    Was wird für diesen "Staat" wohl die Insolvenz der halbstaatlichen Alitalia bedeuten?



    http://de.wikipedia.org/wiki/Alitalia



    Am 13. und 14. 04. 2008 sind Wahlen in Italien:
    Zusätzliche Stimmzettel kann man für 25,- € in Deutschland kaufen.
    http://swiss-lupe.blogspot.com…n-25-euro-fr-weitere.html


    Über solche Aussagen freuen sich die Gläubiger des italienischen Staates:
    Berlusconi: Sind die Steuern zu hoch, darf man hinterziehen
    http://www.20min.ch/news/ausland/story/30396878


    Mit dem Bild des Duce hat das leider nicht geklappt. Wer hilft mir?
    <http://bp2.blogger.com/_ELzM_S…T4/s1600-h/berlusconi.jpg>
    Ob er sich wohl daran denkt, wie Mussolini endete?
    http://de.wikipedia.org/wiki/B…schie.C3.9Fung_Mussolinis



    Gruß
    Vatapitta 8)



    Hi gutso,



    was benutzt Du denn für Abkürzungen?
    Americanbulls kennt sie nicht, bis auf SRLM!


    Zitat gutso:
    "Das Depot runter ziehen SRLM und SBUM. Die letzte hatte ich vor ein paar Monaten nochmal ordentlich nachgekauft, die wird genau wie ASLM und MERG früher oder später ein grosser Renner."




    Und wie geht das jetzt mit dem Zitieren?



    Hast Du Dir das Hörbuch von Thich Nhat Hanh schon gekauft? Das gibt dann lauschige Stunden in der Gartenlaube. :D


    Alles Gute
    Vatapitta

    Dieser Beitrag, der am 17.02. 2008 keine Resonanz im Forum gefunden hat, passt nun gut zu den aktuellen Beiträgen. Die Infos sind keine
    Theorie, sondern basieren, soweit sie sich auf den Autoverkauf beziehen, auf Informationen des Chefs eines großen Autohauses.
    Tengu1 und Wayne Schlegel: Alle Beteiligten haben ein existentielles Interesse am Weiter so.

    Es gibt ein gutes Beispiel aus den USA: Da die Banken dort von ihren Schuldnern die Hausschlüssel bekommen, sobald der Wert
    einer Immobilie unter die Restschuld sinkt, haben diese Banken das Problem, dass sie nun für Erhalt und die Steuern für die
    Immobilien aufkommen müssen. Die werden also mit dieser Last versteigert, was ihren Preis weiter drückt.
    So kommen dann Preise in Detroit zustande von 2000,- bis 30.000,- $/pro Haus. Der Käufer vermietet die
    billig erworbenen Häuser zu Mieten etwas unterhalb des in der Region üblichen Mietpreises z.B. an die, die
    vorher ausgezogen sind, weil die ja auch irgendwo wohnen müssen.

    Das heisst für unsere Autos, wer zahlt, wird in Ruhe gelassen, die Fahrzeuge der säumigen Schuldner
    werden zu Marktpreisen reingenommen und die Restschulden bleiben als Forderung an den Leasingnehmer
    bestehen ( so vermeidet man Abschreibungen, die in die eigene Insolvenz führen würden!)
    Die zurückgeholten Fahrzeuge werden nun mit kleiner Gewinnspanne an den Markt gegeben, da ja
    durchaus ein gewisser Ersatzbedarf vorhanden ist. Der Preisverfall bei den gebrauchten Fahrzeugen
    übt einen entsprechenden Druck auf die Neuwagenpreise aus mit Folgen für die Realwirtschaft.
    Neue Leasingfahrzeuge werden nur noch wenig nachgefragt und auch - wegen der Risiken - nur noch
    ungern oder nur zu miserablen Konditionen finanziert. Der oben genannte Käufer der verbrieften
    Kredite wird an zusätzlichen Risiken keinen Bedarf haben.

    Alle Beteiligten der Kette sitzen in einem Boot; das merken sie erst, wenn der Kahn absäuft.

    Nun habe ich fertig und es wird hoffentlich an diesem Beispiel klar, dass mit
    dem Durchschlagen der Kreditkrise auf die Realwirtschaft das Ende der Fahnenstange
    erreicht wird. Dies dürfte in den USA in der zweiten Jahreshälfte der Fall sein.
    Die anderen Dominosteine fallen mit unterschiedlicher Verzögerung, was bei der
    globalen Vernetzung nicht verwundern sollte.

    Wer als erster den Kopf wieder über Wasser hat, wird zu gegebener Zeit an anderer Stelle diskutiert.

    Gruss Vatapitta

    Moin moin heron,


    erst einmal vielen Dank für dein Posting - die Infos über die revidierten Aussagen auf der Webpage und
    den Rauswurf des Präsidenten.


    Meinen Schuss aus der Hüfte nimmst Du bitte nicht persönlich, das ist für mich ein Mittel gewesen, um auf
    den sehr guten Artikel von Ronald Gehrt aufmerksam zu machen. Da kam mir dein Posting gerade recht.


    Wenn Vertrauen erst einmal zerstört wurde, ist es schwer wieder zu gewinnen.
    Ich meine Skygold und sein neuer Präsident haben dies geschafft, sonst hätte Dr. Graham Birch den
    Wert nicht in seinem Fond und eine erfahrene Kraft wie Brian Groves hatte sicher noch andere Angebote.


    Der Einstieg eines prominenten Investors zeigt, dass Skygold nicht nur ein Loch mit einem Lügner
    daneben ist. Ein solcher Fonds schafft die notwendigen Vernetzungen innerhalb der Szene zu
    qualifiziertem Personal und sichert die weitere Finanzierung des Projektes.


    Dennoch ist mein Posting nicht als Empfehlung zu verstehen!!! Jeder möge selber prüfen
    ob ein Explorer zu seinen übrigen Anlagen passt. Wer schon 70 % Produzenten von Silber und Gold
    und eine ordentliche physische Position hat, für den könnte Skygold interessant sein.
    Wer allerdings mehr als 50% seiner Minen mit den Assets in Kanada hat, der mag zuerst an anderer
    Stelle schauen.
    Wer einen schnellen Trade möchte, ist mit Skygold ebenfalls nicht gut beraten, dazu ist der Wert zu
    markteng.


    Jeder kann sich seine Investments hinsichtlich seiner Ziele selber aussuchen. Es gibt im Moment
    viele ausgezeichnete Chancen und jeden Tag ergeben sich neue.
    Vor allem gibt es aber völlig unübersichtliche Risiken!
    Also zuerst den Vorrat an Lebensmitteln, dann den Cash in der Täsch, dann die physischen
    Edelmetalle, usw.


    Dieses Posting habe ich angefügt, da Ihr überraschend häufig auf das Thema zugegriffen habt
    und es sehr viele Neue im Forum gibt.
    Für die Neuen ist dieser Artikel ein Muss:
    <http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=6768>


    Und heron das Hörbuch kann ich wirklich allen bedenkenlos ans Herz legen. :D
    Und hier die passende Musik:
    <http://de.youtube.com/watch?v=GKV88N7UXgI> fängt erst nach drei Minuten richtig an.
    Dazu den Button über das L von maiL ziehen.


    Vatapitta