Beiträge von tankist

    Wie schade um die ganze Energie, Zeit und Geld .... das da im Glauben an irgendwas hineinzuwerfen.
    Erkennen, wenn der Aufwand zu gross wird und dann loslassen ist die Kunst ...

    Ja so kann man das sehen und so sehe ich das auch. Da aber Wirecard mein letztes "Aktieninvestment" für immer gewesen ist kann man hier noch ein letztes Mal was hineinwerfen. Es würde auch sehr schmerzen es nicht zu versuchen und nicht zu tun. Die restlichen Jahrzente würde man sich doch vorwerfen nicht alles getan zu haben.

    Hallo Theodor,


    welche Formulare hast du für die Anmeldung der Insolvenztabelle genutzt? Die einzigen, welche ich for free gefunden habe, waren die der DSW.
    Für die Klagen gibt es aber mehr Möglichkeiten als oben aufgeführt. Zum Bsp. TILP. Ich überlege auch, ob ich an einer Prozesskostenfinanzierten Klage teilnehme. TILP möchte 20% von dem was nach Kosten übrig bleibt.
    Andererseits wundert es mich, dass es in dem Fall scheinbar so viele Prozesskostenfinanzierer gibt. Die müssen doch wirklich mit Erfolgen rechnen... Da kann ich vielleicht auch abwarten, was dabei rauskommt und dann entsprechend handeln. Allerdings weiß ich natürlich nicht, wie lange sich das hinziehen wird und irgendwann ist es dann ja verjährt wenn man nichts unternimmt...

    Hallo eineunze,


    genau die beiden von der DSW habe ich genutzt und alles bereits zu Raffé gesendet. Eine Rückmeldung blieb bislang aus (so habe ich es bei anderen aber auch immer gehört).


    Ja es stimmt es gäbe noch TILP. Der ist auch eher von der unseriösen Art habe ich das Gefühl und dort kein gutes Gefühl, deswegen habe ich es nicht aufgeführt. Du kannst es ja anders darstellen und alle Feinheiten (wie Gebühren, Prozesskostenfinanzierer) hier toll ausarbeiten.


    Mit Abwarten meine ich aber nur einige Tage und Wochen. Verjähren tun die Ansprüche nach 3 Jahren, wenn du aber jetzt nicht auf eine Klage aufspringst, dann beginnen die ganzen Klagen => Du bist nicht dabei und die Klagen laufen ja 6-10 Jahre. Nach 6-10 Jahren ist es dann verjährt, d. h. du musst schon die nächsten Tage und Wochen irgendwo draufspringen. Hoffe wie gesagt auf die DSW vollkostenlose, prozesskostenfinanzierte Klage.


    Nachtrag: Just heute haben die Kollegen von Mingers angerufen und wollten das ich den Klagevertrag unterschreibe. Haben also die Klage auch noch nicht begonnen und sammeln noch die Geschädigten. Lese mir den Vertrag an diesem WE durch und stelle es auch nochmal dar.


    Danke und Gruss,


    Theodor

    Hallo zusammen,


    es ist bald Oktoboer und daher melde ich mich gerne nochmal mit den Neuigkeiten:


    1. Bis zum 20.10 sollte man seinen Schaden in einer tabellarischen Form beim Insolvenzverwalter Raffé anmelden. Dazu gesonderte Vordrucke ausfüllen (als PDF, kann ich hier anhängen) und direkt zum Insolvenzverwalter senden. Einen RA würde ich dafür nicht einschalten, obwohl sie damit "werben" das die Forderungen ohne sie nicht akzeptiert werden.


    2. Sich einer Sammelklage anschliessen. Es gibt drei Möglichkeiten, die man tun kann:
    1. Mingers: will klagen und trommelt aggressiv dafür. Sieht nicht so seriös aus und ich würde es erstmal sein lassen.
    2. Investor Rights/SdK/Pinsent Mansons: will nun bei den Rechtsschutzversicherungen abklappern, ob da eine Deckung übernommen wird. Sieht insgesamt nicht schlecht aus aber SdK will 200 EUR (nicht-SdK-Mitglieder) bzw. 100 EUR (SdK-Mitglieder) für die Vertragsvermittlung haben. Diese 100/200 EUR sind dann bereits zuviel "des Guten".
    3. DSW: tut aktuell nichts und versendet noch Newsletter. Weiss nicht so recht worauf die Kollegen warten. Hoffe diese starten noch eine vollkostenlose, prozesskostenfinanzierte Klage.


    Hoffe noch eine Hilfsbeitrag geleistet zu haben.


    Danke und Gruss,


    Theodor

    Die Abkürzung für Milliarde heißt Mrd.Million = Mio.
    Mias gibt es nicht.
    Natürlich werden die Aktionäre in die Röhre gucken. Am besten vergessen und unter Lehrgeld verbuchen, wenn man da was verloren hat ...

    Mia gibt es auch aber ja Mrd ist besser und habe es auch geändert. Denke auch das ist ein ganz dickes Lehrgeld und mehr gibt es nicht.

    Hallo zusammen,


    am Dienstag, den 25.08.2020 wurde das Insolvenzverfahren zu Wirecard eröffnet. Die Pressemitteilung des Insolvenzverwalters Jaffé hänge ich mal an. Hier der Link: https://www.jaffe-rae.de/index…der-wirecard-ag-eroeffnet


    Nach Prüfung der Pressemitteilung sieht es ganz schlecht für uns Aktionäre und Derivatehändler aus. In der Mitteilung wird klar gesagt, das die Gläubiger bedient werden sollen. Bei einer Überschuldung von 2,8 Mrd EUR stehen nur liquide Vermögenswerte von 26,8 Mio EUR gegenüber. Selbst wenn alles verwertet werden sollte, sollte das Minus weiterhin bei 2,8 Mrd EUR sein.


    Nur wenn andere Mitverschwörer und Mitbetrüger in die Haftung genommen werden können gibt es da Möglichkeiten auf einen Ersatz für uns. Ich sehe diese nicht in der Höhe, da kommen doch nie 2,8 Mrd EUR bei raus.
    Es laufen aktuell mehrere Möglichkeiten zur Sammelklage (SdK/Investor-rights.de, Gringers) und welche noch in Vorbereitung (DSW). Bei der SdK bzw. Investor-rights läuft bald die "Zeit ab". Sie wollten Anfang September konkrete Angebote machen. Denke, das ist das aussichtsreichste und ich würde mich da registrieren und da mitmachen.

    Hallo zusammen,


    wollte mich hier nochmal mit den Neuigkeiten melden:


    Dr. Greger wil nun klagen, will jedoch nach dem derzeitigen Angebot 3-8% der Gesamtsumme als Pauschalbetrag habem. Das Schreiben hänge ich mal an, es ist unpersonifiziert.


    Gleichzeitig will nun auch die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz klagen, eine konkrete Vorgehensweise gibt es noch nicht. Den letzten Newsletter von 2020-07 hänge ich mal auch an.


    Die SdK hat mittlerweile 7 Newsletter veröffentlicht, hier der Link zu allen:


    https://sdk.org/leistungen/kla…m_content=Mailing_7550207


    Aber auch da gibt es noch kein konkretes Vorgehen. Warte daher auch erstmal weiter ab und melde mich wieder bei Neuigkeiten.

    Hier auch nochmal das gleiche wie im Spekulationsfaden:


    "Die Wirecard-Abzocke, -Betrug und -Verarsche dazu nutzen sich vollständig aus der Börse zurückzuziehen.


    Bin ganz ohne WDI-Position und heute meine Konten bei Ariva.de und Guidants.com löschen lassen. Habe noch eine Löschung am Laufen. Die eigentlichen Maklerkonten ("Broker") nicht sofort schließen. Dort sind Verlustvorträge und die ganz wichtigen Kauf- und Verkaufsbelege. Vielleicht gibt es da noch was zurückztuholen mittels Klagen und Rechtsanwälten."

    Die Wirecard-Abzocke, -Betrug und -Verarsche dazu nutzen sich vollständig aus der Börse zurückzuziehen.


    Bin ganz ohne WDI-Position und heute meine Konten bei Ariva.de und Guidants.com löschen lassen. Habe noch eine Löschung am Laufen. Die eigentlichen Maklerkonten ("Broker") nicht sofort schließen. Dort sind Verlustvorträge und die ganz wichtigen Kauf- und Verkaufsbelege. Vielleicht gibt es da noch was zurückztuholen mittels Klagen und Rechtsanwälten.

    hoffnung... Dass noch irgendwas zu holen ist. Die geier (anwälte) kreisen also auch schon.


    Pass bloss aufdass du am ende dem schlechten geld nicht noch gutes hinterherwirfst. Waren es vorzugsaktien?


    Ich glaube kaum dass der normale anleger da irgendwas ausser anwaltsrechnungen rausbekommt, der steht ganz hinten in der nahrungskette.

    Bei WDI gibt es nur Stammaktien, daher keine Vorzüge. Die Kapitalklagen sollen, das ist mindestens eine Möglichkeit, so laufen, das man nichts nachschießt sondern nur was von dem Schadensersatz abgibt. Bin auch gespannt und muss das leider erleben.

    Hier nachfolgend einige Links für Mitgeschädigte:


    Auch einige Amerikaner wollen nun anscheinend Untersuchungen anstellen und ggf. Klagen auf WDI, ADRs und F-Aktien erheben:


    https://www.ariva.de/news/wolf…tion-on-behalf-of-8531107


    Hier die Rechtsanwälte Greger und Collegen:


    https://www.dgap.de/dgap/News/…laeubiger/?newsID=1356361


    Und hier die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. mit zwei Neubriefen zu WDI:


    https://sdk.org/leistungen/kla…m_content=Mailing_7544257


    Die Links gilt es sich abzuspeichern und die Neuigkeiten weiter zu verfolgen. Einen genauen Plan habe ich selbst auch noch nicht, es eilt auch nicht ganz und man kann einige Tage und Wochen warten. Es würde dann wahrscheinlich - ich habe bei Kapitalklagen leider keine Erfahrungen, wäre auch meine Erste und Letzte - auch Monate dauern.

    Ja der Vorwurf mit den themenfremden ist nicht schlecht aber man will ja nicht immer das gleiche hören und lesen. Auch GSF-Leser sollen doch tolle Sachen bekommen (und ich dachte WDI wäre toll) und nicht nur immer nur Edelmetalle konsumieren. Da kann man doch was (potenziell) tolles neues einführen.


    Wollte hier noch Technik-Faden eröffnen mit tollen Technik-Tipps, warte aber noch bis ich wieder normalisiert bin von WDI und Börse.

    kannst Du begründen, warum Du die Autoren/Redakteure von "Der Aktionär" als Betrüger tituliert hast?

    Das wäre eine Art "Trivialbeweis". Das Haus hat nur Betrüger. Man denke an die "Sendungen" von Alfred Maydorn, die alle nur zur Kontraindikation geeignet sind. Oder die "Sendungen" von den weiteren Betrügern wie dem Börsenpunk, dem DAX-Check oder auch der Riedl-Report.


    Leider wusste ich das alles und habe mich dann doch betrügen lassen. Haben die externen Betrüger alle erkannt, nur die internen Betrüger (Markus Braun und Rest des Vorstands/Aufsichtsrats) leider nicht.

    wie Du @Zweifler0815 da runtergemacht hast bzw. ihm vorgeworfen hast "konstruierten Unsinn" wiederzukäuen war ja wohl nicht angemessen ...

    Das ist doch kein Runtermachen, lies dir doch den moderaten Inhalt durch. Der ganze "Unsinn", der da von Februar bis Oktober 2019 erzählt wurde, war alles nur konstruierter Unsinn. Ich habe diesen Unsinn, wie gesagt schon 2016 mit Zatarra erlebt.


    Die Vorwürfe aus Oktober 2019 waren echt, das habe ich dann auch als "konstruierten Unsinn" begriffen - leider.

    Das schwierige an diesem Fall war doch, das das alles Betrüger waren.


    Die FT-Vorwürfe aus Mitte Oktober 2019 mit dem fehlenden Guthaben aus Drittpartnerumsätzen haben sich im Nachhinein bestätigt. Aber die FT-Betrüger haben doch davor die Jahre nur Betrugslügner-Geschichten erzählt.


    Sie haben bei den Zatarra-Lügen aus 2016 mitgemacht und auch im Februar 2019 (der erste Großabsturz) haben sie ihren Lügengeschichten dazu verbreitet. Wer soll diesen Betrügern dann im Oktober 2019 noch glauben, wenn ihr Dasein offentlich nur aus Erfinden und Verbreiten von Betrugsgeschichten besteht.


    Ich sehe einen "Schadensersatz" im Oktober 2019 (besagter Drittpartnerumsatzvorwuf), im April 2020 (Fertigstellung des KPMG-Berichts) und nun im Juni 2020 (Zugabe das die Guthaben wohl nicht existieren, obwohl man diese schon hätte im Oktober 2019, spätestens, prüfen müssen und dann die Meldung des Betrugs melden müssen, nicht 10 Monate später). Werde auch im Rechtsweg tätig, es gibt schon zwei mögliche Rechtswege, und schaue das ich möglichst viel zurückgewinne.