Beiträge von Bembelpetzer

    Zitat

    Original von nepton
    Um den Supermarkt, seine Mitarbeiter, die dir verkauften Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe musst du dich genau deshalb nicht kümmern, da dir der Staat diese schwierige und umfangreiche Arbeit abnimmt.
    Der sanktioniert es nämlich, würde dir jemand Verdorbenes oder Ware mit giftigen Inhaltsstoffen verkaufen.


    Schaust Du beim Einkaufen nicht auf das MHD? Schaust Du nicht ob das Fleisch schon grau ist? Ob der Deckel des Sahnebechers sich wölbt? Ob das Obst schon matschig ist? Das sind alles Informationen die Du dir einholst und bewertest. Der Staat zeigt nur Grenzen auf, die Grauzonen/Übergangszonen bewertest Du.

    Zitat


    [quote]Original von nepton
    Vielleicht lebst du ja in einem armen Land - das weiß ich nicht. Bei uns in Europa werden einem deine geschildeterten Sorgen von der Allgemeinheit mit ihren Steuergeldern abgenommen.


    Irgenwie muss Deine Bequemlichkeit (Reduzierung der einzuholenden Informationen) doch bezahlt werden, oder? Wenn Du noch mehr Sorgen abgenommen haben möchtest, dann suche Dir einen unabhängigen Berater, aber der kostet auch wieder Geld, denn Informationen und deren Zusammetragen sind nunmal eine Ware. Entweder zahlt man dafür oder macht das in Eigenleistung.

    In meinen Augen gibt es einen Unterschied, ob ich etwas in einem Supermarkt kaufe oder ob ich einer Bank mein Geld anvertraue.
    Klar konnte es niemand vorhersehen, dass es die Northern Rock (als erstes) trifft, aber das der Hypothekenmarkt überhitzt war/ist und es die Hypothekenhäuser mit als erstes trifft war abzusehen. Desweiteren war die Northern Rock auf Expansionskurs auch das muss irgendwie finanziert werden.
    Man muss beim Pferderennen auch nicht wissen, welches Pferd stürzt, sondern nur bei welchen es recht unwahrscheinlich ist und welches nach Möglichkeit auf einen der forderen Plätze landet.
    So wie Du argumentierst, könnte jeder x-beliebige ein Ladenlokal neben einer Bank eröffnen, Bank drüber schreiben, und Du würdest dort Dein Geldabgeben wo es grad für Dich am bequemsten ist. Ohne irgendwelche Informationen zu bewerten.
    Sorry, aber Informationen sind Holschulden, und jeder muss wissen wieviel er davon benötigt um zu meinen, dass er ausreichend informiert ist. Wenn das dann zu wenig war, dann ist das nicht die Schuld der anderen.

    1.) Man sollte wissen was für einem Unternehmen man sein Geld anvertraut. Ob dazu ein Studium der Bilanz dazugehört oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke das Geschäftsmodell, die Verbindungen zu anderen Unternehmen, der Marktanteil, etc sollte man schon "grob" wissen und bewerten.
    2.) Die meisten Risiken wird niemand in der Bilanz finden, da diese über s.g. SPVs ausgelagert sind.

    Habe das folgende zufällig beim goggeln in einem anderen Forum gefunden. Es soll angeblich vom Bäcker-Meister stammen. Keine Ahnung von wann das ist, aber wer die Geschichten um den Bäcker die letzten Monate verfolgt hat kann sich leicht ausmalen, was das für Auswirkungen auf die Bestände der Online-Händler haben könnte.

    Zitat

    Original von Fragezeichen
    Auf der Kippe steht auch der geplante Verkauf von fast 200 über ganz Deutschland verstreuten Immobilien des Allianz-Konzerns für rund 2 Mrd. Euro. Hier ist ebenfalls Goldman Sachs interessiert, doch bei der Finanzierung hakt es. Dem Vernehmen nach will die Investmentbank nun deutlich weniger zahlen und droht, aus dem Bieterverfahren auszusteigen.


    Redest Du jetz hier über die DEGI-Fonds oder über die Allianz? Also ich dachte es geht hier um die DEGI-Fonds wie auch in dem Artikel? Also der DEGI-Fonds mit den meisten deutschen Immobilien drin (Grundwert-Fonds) hat nur ca. 100 derer im Portfolio. Wo kommen die 200 nur für Deutschland her? Ansonsten werden seit April in fast allen DEGI-Fonds die Objekte ausgetauscht. Allein in den letzten drei bis vier Monaten wurde bekannt:
    Kauf von drei Objekten in Bukarest
    Kauf von einem Objekt in Toulouse
    Kauf von einem Objekt in Warschau
    Verkauf von einem Objekt in Paris zu knapp 120 MioEUR (gekauft in 2004 zu knapp 85 MioEUR)

    Zitat

    Original von Fragezeichen
    Vatapitta, die Allianz ist auch betroffen...


    ??? Die DEGI wird die Immobilie doch zu einem super Preis los, nur Goldman Sachs kann sie aufgrund der derzeitigen Marktlage nicht mehr so günstig weiterverwerten wie gedacht. Die haben sich verkalkuliert und in einen strauchelnden Markt investiert.

    Zitat

    Original von Arthur
    Übrigens bekommt die Bahn seit ihrer Privatisierung noch 18 Milliarden Euro pro Jahr an Subventionen. 50 Millionen täglich...


    ... und die Ökösteuer-Subventionen nicht vergessen!
    Die Deutsche Bahn ist halt zu teuer und wird künstlich am Leben gehalten. Wer wäre denn bereit für seine Fahrkarten mehr zu bezahlen, damit die Subventionen gestrichen werden können? (Das wird nach dem Börsengang früher oder später durch das EU-Recht eh kommen.)
    Mehr zahlen möchte keiner und auf die Bahn verzichten auch nicht.


    Das ist doch überall so. Letzten Sommer habe ich im Radio einen Bericht über die städtischen Schwimmbäder in Hessen gehört. Würden die nicht von den Kommunen subventioniert werden, dann müssten die Eintrittspreise bißchen mehr als doppelt so hoch sein. Ich denke, dass ist in anderen Bundesländern nicht anders.


    Also für micht steht fest, dass die Bahn Aktie kein Investment ist.

    BSVs kann man pauschal nicht schlecht reden. Hier noch mal ein alter Beitrag von mir...war zwar in einem anderen Zusammenhang, aber vielleicht nochmal interessant für den ein oder anderen...

    Zitat

    Original von fs_fra
    Wenn die Prognosen, die hier im Forum diskutiert werden eintreten, dann sollte der US$ die nächsten Jahre ordentlich an Wert gegenüber dem €uro verlieren, Gold sollte Richtung 1000 gehen und ein Gold Quanto Call wäre eine gute Sache...


    Die Fragen die Du Dir dann stellen solltest wären:
    Was macht das Gold denn in EUR? Wenn der USD-Wert steigt und der USD immer weniger Wert wird im Vergleich zum EUR, geht dann der EUR-Goldwert noch nach oben? Und wenn ja, stark genug um die Quanto-Kosten zudecken (meist ein paar Prozent) und evtl. noch etwas abzuwerfen?

    Zitat

    Original von martin1ws
    Oder seid ihr bei einer Spezialbank, die nicht im ausländischen Immobilien / Derivate / ABS / .... Geschäft steckt, bei der jeder Kunde werden kann?Oder gibt es eine Bank für (unvermögende) Privatkunden, die nur in diesem Bereich arbeitet?


    Diese "Spezialbank" findest Du in jedem Kaff, denn genau das ist die eigentliche Aufgabe der Sparkassen (öffentlich rechtlich getragen) und den VR-Banken (genossenschaftlich getragen). Es ist eigentlich deren vordringliche Aufgabe regional zu agieren und entsprechende "klassische" Bankdienstleistungen zu erbringen.


    Das Mitspielen im internationalen Geschäft ist/war eigentlich nur den Banken (privat getragen) vorbehalten. Meiner Meinung nach wussten einige SPK (inkl. LBs) und VRB nicht was für Geschäfte sie da tätigen. Deshalb gibt es ja in D diese Trennung ör/geno vs privat was von der EU uns vorgehalten wird. Kein Wunder, wenn in der Praxis kein Unterschied zu erkennen ist.


    Bei Pleiten von Banken muss der Privatinvestor dran glauben, bei SPK/LB die öffentliche Hand und bei VR/Genos die Anteilseigner. Letzeres ist aber den meisten gar nicht bewusst. An den ausgegebenen Anteilsscheinen, zu meist attraktiven Zinskonditionen, hängt auch immer eine Nachschusspflicht von bis zu 250% (je nach Satzung). Ich lach mich immer schlapp, wenn ich Leute z.B. reden höre: Ich habe bei der VB Anteilsscheine von 5000 EUR zu 6%, total sicher. Total sicher ist jedoch, dass im Zweifel 5000 EUR + 12500 EUR weg sind.


    Ich glaube die Vermischung hat damit begonnen, als man vor einigen Jahren die Ausbildungsberufe Sparkassenkaufmann (inkl VRBs) und Bankkaufmann zusammen gelegt hat - die machen doch alles das Gleiche :D

    @arzt
    Mir sind da ein paar andere Zahlen aus den Wirtschaftsmedien bekannt, als Deine 200MrdEUR/8MrdEUR.
    Meines Wissens nach ist die DB "nur" 180MrdEUR inkl. dem Schienennetz wert, der Bund möchte bis zu 20% der Aktien platzieren und daraus abzüglich aller Kosten und Provisionen einen Gewinn von 20MrdEUR "sicher" erziehlen. Keine Ahnung welchen Wertanteil das Schienennetz, aber wenn er im Bereich von 30%-40% liegt ist die Rechnung schon realistischer.

    Zitat

    Original von goldstaub
    Oh Danke Twinson !


    Hab garnicht gewust das der Dollar an der Börse gehandelt wird .
    Na ja ich bin ziemlich Neu auf den Gebiet . Sag mal ich spiele Lotto gewinne aber fast nix . Was muß ich mir kaufen wenn ich auf einen fallenden Dollar setze ? Mir ist es egal ob mein Geld drauf geht , dann spiel ich weniger Lotto .


    Gruß goldstaub


    Gestern im TV gab es einen Kurzbericht über die aktuelle Dollarschwäche. Im Beitrag kamen u.a. mehrere Passanten zu Wort, die sich gerade für ein paar hundert EUR Dollar-Noten besorgten. Argument: Der Dollar ist gerade so günstig, da kann man nichts falsch machen, irgendwann braucht mal einer in der Familie den Dollar zum bezahlen z.B. wegen Urlaub etc., und wenn nicht bekommt man bestimmt später mal wieder mehr EUR zurück beim zurückwechslen.


    Ich glaube bei dem Lottospiel sind die Gewinnchancen höher als beim Klassiker! Oder vielleicht doch nicht??? :D

    Wenn Du Dein Depot bei einer Bank hasst, dann kannst Du doch über die in Canada kaufen. Sparkassen und VR-Banken bieten das meist nicht an. Eine Außlandsausführung Ist allerdings ein bißchen teurer als eine Inlandsausführung. Meiner eigenen Erfahrung nach ca. das Doppelte. Wenn Du natürlich traden möchtest, dann wäre ein Online-Broker und Depot vor Ort natürlich interessanter.

    Zu welchen Konditionen möchtest Du denn Deine Resthypothek zurückzahlen? Mit dem günstigen Zinssatz aus dem BSV oder zum teureren Marktzins?
    Oder kannst Du die Resthypothek aus dem BS-Guthaben plus Angespartem komplett bedienen?

    Zitat

    Original von highfly
    ... versuchs mal mit der DM! wurde glaub ich auch von höheren stellen (medien und co) als möglichkeit vorgeschlagen sich verteuerungen besser merken und vorstellen zu können...


    ??? Verteuerungen gab es auch schon zu DM-Zeiten und die waren nicht unbedingt weniger drastisch als heute. Das Ganze ist nur eine Fortsetzung einer alten Geschichte.
    Vergleichbar kann man nur relative Verteuerungen machen, d.h. wieviel Prozent des verfügbaren Einkommens musste ich wann für was ausgeben. Blanke Zahlen ohne Bezugspunkt sind nicht vergleichbar.