ich halte den vogel wie eigentlich alle anderen selfmade investorenexperten der youtube accademy für einen vollpfosten, aber hier erklärt er das ganze in kurzform:
Sebastian Hell ist bzw. war auch Autor auf goldseiten.de
30. April 2026, 03:05
ich halte den vogel wie eigentlich alle anderen selfmade investorenexperten der youtube accademy für einen vollpfosten, aber hier erklärt er das ganze in kurzform:
Sebastian Hell ist bzw. war auch Autor auf goldseiten.de
Alles anzeigen
Top-Ökonom Thomas Mayer über das Dilemma der Notenbanken, die Zukunft der europäischen Gemeinschaftswährung und wie Privatanleger jetzt ihr Vermögen schützen können
[...] Fangen wir damit an, dass die EZB wohl technisch pleite ist. [...] Mit Beschlüssen der EZB hat das System Anleihen im Wert von etwa fünf Billionen Euro aufgekauft. Das haben sie durch die Ausgabe dieses Zentralbankgelds finanziert. Am 31. Dezember ist Bilanzstichtag. Und in der Bilanz müssten für diese Anleihen, die ja für geldpolitische Zwecke gekauft wurden, eigentlich die Marktwerte angesetzt werden. Die Papiere müssen ja wieder verkauft werden, um die Inflation zu bekämpfen. Dieses Jahr haben wir den größten Bond-Crash seit Jahrzehnten, vielleicht sogar des Jahrhunderts. Das heißt, das Anleihenportfolio des Euro-Systems hat massiv an Wert verloren. Bei ehrlicher Bilanzierung könnte der Verlust das Eigenkapital und die Reserven übersteigen. [...]
Man kann mal überschlagen, um welche Summen es hier geht. Wenn man annimmt, dass die Laufzeit der Staatsanleihen im Portfolio des Euro-Systems noch ungefähr acht Jahre beträgt, dann haben Sie für jede Zinserhöhung von einem Prozentpunkt einen Kursverlust von beinahe acht Prozent oder rund 400 Milliarden Euro zu verkraften. Die Reserven und das Eigenkapital der EZB betragen in Summe weniger als 700 Milliarden Euro. Bis jetzt sind die Zinsen inzwischen wahrscheinlich um die drei Prozentpunkte gestiegen. Auch wenn die Duration des Portfolios vielleicht etwas geringer als acht Jahre ist und damit der Verlust für jeden Prozentpunkt Zinsanstieg etwas kleiner ausfällt, so würde ich dennoch sagen: Pi mal Daumen ist das Euro-System technisch pleite. Das möchte man tunlichst unter der Decke halten. Denn es ist ein unheimlicher Gesichtsverlust, wenn man als Zentralbank das ganze Kapital verspielt. [...]
Hier auch als ungekürzter grob einstündiger Podcast
Mission Money | Thomas Mayer: Darum hat der Euro keine Zukunft
Alles anzeigenIn Ergänzung zum Beitrag oben drüber ...
FAZ: Den Notenbanken drohen hohe Verluste
Die steigenden Zinsen machen betriebswirtschaftlich auch den Notenbanken selbst zu schaffen. [...] Den Notenbanken drohen mit dem Anstieg der Zinsen Verluste – dies kann dazu führen, dass die Zahlungen an die Finanzministerien versiegen oder sich sogar umkehren [...]
Bei der amerikanischen Notenbank Fed ist das Woche für Woche zu beobachten. „Die Ausschüttung von Überschüssen an das Finanzministerium ist seit Ende September weit unter null gesunken“, sagt Rieger. Nach den Regeln in Amerika werden zwar keine umgekehrten Zahlungen vom Finanzministerium an die Notenbank fällig. Die Überweisungen der Fed an den Staatshaushalt würden aber voraussichtlich für mindestens drei Jahre ausgesetzt.
Besonders stark seien die Auswirkungen des Phänomens schon in Großbritannien, [...] Bislang erhielt das Finanzministerium regelmäßig Ausschüttungen. „Dort kehrt sich das um, [...] vom Schatzamt an die Bank of England, [...] Im aktuellen Haushaltsjahr sollen sich diese Zahlungen schon auf mehr als 11 Milliarden Pfund belaufen. [...]
„Bei der Europäischen Zentralbank werden ähnliche Verluste auftreten“,[...] Die Masse der Verluste falle bei den nationalen Notenbanken der einzelnen Eurostaaten an. [..] „Es ist damit zu rechnen, dass auch im Euroraum die Zahlungen der Notenbanken an die Finanzministerien jetzt weitgehend versiegen werden – soweit das nicht schon passiert ist.“ Einige Notenbanken hätten ihre Finanzminister darüber informiert, die entsprechenden Mitteilungen könne man als eine Art Gewinnwarnung bezeichnen: „Das ist etwa gerade in den Niederlanden und Belgien passiert“,[...]
Der nächste Schritt für die Notenbanken sei nun der Abbau der Anleihebestände. Die Bank of England verkaufe schon Anleihen vor Laufzeitende und müsse zum Teil hohe Verluste realisieren. Die Fed und die EZB hätten bisher nicht gesagt, dass sie Anleihen auch vor Fälligkeit abstoßen wollten, sagt Rieger: „Wenn sie diese bis zur Endfälligkeit halten, entstehen nicht noch einmal zusätzliche Verluste – sondern lediglich während der Laufzeit durch eine Rendite unterhalb der von der Notenbank zu zahlenden Zinsen auf die Bankeinlagen auf der anderen Seite der Notenbankbilanz.“
Zitate von oben aus dem November ... und jetzt aktuell in der Presse ...
VERLUSTE AUS ANLEIHEN
Rechnungshof sorgt sich um Bundesbank
26.06.2023
[...] Nach Einschätzung des Bundesrechnungshofes könnte die Bundesbank wegen der Verluste aus dem Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank eine Geldspritze benötigen. [...] Im März hatte die Bundesbank dann erklärt, die Verluste dürften in den kommenden Jahren zunehmen und seien womöglich nicht vollständig durch die Rückstellungen abgedeckt, die sich damals auf 19,2 Milliarden Euro beliefen.
„Die möglichen Verlustvolumina der Bundesbank sind erheblich und könnten daher eine Rekapitalisierung der Bundesbank mit Haushaltsmitteln notwendig machen“, heißt es im Bericht des Rechnungshofs an den Haushaltsausschuss des Bundestags. Das Finanzministerium erklärte, es teile diese Schlussfolgerung nicht. [...]
Die Bundesbank selbst hatte im März gesagt, die Verluste würden vorgetragen und durch künftige Gewinne ausgeglichen. Damit wäre eine Kapitalspritze nicht erforderlich. Der Bundesrechnungshof indessen ist der Ansicht, dass solche Fehlbeträge möglicherweise nicht tragbar sind. Die Risiken „könnten den Bundeshaushalt im Schadensfall erheblich belasten, im Extremfall könnten sie die haushaltspolitische Gesamtverantwortung des Deutschen Bundestags gefährden.”
Die Rechnungsprüfer bezweifeln, dass die Bundesbank die Verluste in jedem Fall eigenständig tragen könnte. „Denn nicht nur der Extremfall des Austritts eines großen Mitgliedsstaats aus der Währungsunion könnte bei der Bundesbank zu negativem Eigenkapital führen. Sondern auch die laufenden geldpolitischen Aktivitäten bergen angesichts ihrer Größenordnung das Risiko negativen Eigenkapitals bei der Bundesbank.”
--------------------------
Mögliche Verluste der Zentralbank
Muss der Bund bei der Bundesbank einspringen?
26.06.2023
[...] Seit die Notenbanken in der Eurozone aktiv Anleihen kaufen, um die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zu unterstützen, hat sich das Risikoprofil ihrer Bilanzen verändert. Zwar erscheinen die Ausfallrisiken aufgrund der hohen Anforderungen an die gekauften Staats-, Unternehmens- und Hypothekenpapiere gering. Die hohen Anleihebestände bei den Zentralbanken unterliegen aber dennoch einem hohen Kursänderungsrisiko.
Grund ist die historisch beispiellose Zinswende, die auch in Europa zu einem rasanten Anstieg des Zinsniveaus geführt hat. Neue Anleihen werden also mit deutlich höheren Zinsversprechen ausgegeben. In der Folge verlieren die älteren Anleihen mit geringeren Nominalzinsen (Kupons) entsprechend an Wert.
Das schlägt sich auch in den Bilanzen der nationalen Notenbanken nieder, die im Auftrag der EZB billionenschwere Anleihenbestände angehäuft haben. [...]
Muss der Bund Verluste der Bundesbank ausgleichen?
In dieser neuartigen Konstellation sind Verluste der Bundesbank wahrscheinlicher geworden. Der Bund wäre in diesem Fall möglicherweise gezwungen, den Verlust aus dem Bundeshaushalt, also aus Steuergeldern auszugleichen.
[...] Laut "Wirtschaftswoche" monierten die Bonner Rechnungsprüfer außerdem, dass das Bundesfinanzministerium es versäumt habe, die Anleihe-Kaufentscheidungen der EZB kritisch zu hinterfragen, wie es das Bundesverfassungsgericht geboten habe.
[...] Die Bundesbank erklärte dazu, ihre Bilanz werde voraussichtlich künftig durch den zügigen und starken Anstieg der Zinsen in Verbindung mit den großen Anleihebeständen erheblich belastet werden. Schon im vergangenen Jahr hatte das Institut auf seine Wagnisrückstellungen zurückgegriffen, um einen Verlustausweis zu vermeiden. Die normalerweise übliche Ausschüttung an den Bund war bereits das dritte Jahr in Folge ausgefallen.
[...] Die Annahme, dass dann eine Rekapitalisierung durch den Bund nötig wäre, wies die Zentralbank allerdings zurück: In diesem Fall werde sie Verlustvorträge ausweisen, die sie mit Hilfe künftiger Gewinne ausgleichen könne. Auch im Falle eines Verlustvortrages sei die Bilanz der Bundesbank solide. Sie besitze Eigenmittel einschließlich Bewertungsreserven in beträchtlicher Höhe. Bereits im Herbst hatte Bundesbank-Präsident Joachim Nagel erklärt, es sei nicht damit zu rechnen, dass der Staat Kapital nachschießen müsse.
Die Bundesbank hatte bereits in den 1970er-Jahren sieben Jahre lang rote Zahlen geschrieben, als sie nach dem Zusammenbruch des Systems fester Wechselkurse hohe Abschreibungen auf ihre Fremdwährungsbestände vornehmen musste. Diese Verluste konnte die Bank aber mit späteren Gewinnen verrechnen.
Geduldsprobe für Postbank-Kunden: Letzte Welle der IT-Umstellung
Die Verträge von zwei Mio. Kunden werden von Freitag aufs IT-System der Deutschen Bank migriert. Bankgeschäfte sollten die Postbankkunden vorher erledigen: Bis Montagnachmittag ruhen die Services.
[...] In der vierten und letzten Welle sollen rund vier Millionen Verträge von etwa zwei Millionen Kunden übertragen werden. Dabei geht es um Konsumentenkredite, Baufinanzierungen, Girokonten, Tages- und Termingeld sowie gewerbliche Finanzierungen. [...] Von Freitag, 17.00 Uhr, bis Montag, 9.00 beziehungsweise 14.00 Uhr, sind Bankgeschäfte weder per Postbank-App übers Smartphone noch online am heimischen Computer oder per Telefon möglich. In Postbank-Filialen kann man in diesem Zeitraum zwar Postdienstleistungen erledigen wie Pakete abgeben und Briefmarken kaufen, aber keine Bankgeschäfte tätigen. [...]
Diese Werte sind leider nur bedingt nutzbar, denn der "aktuelle" Fahrplan von Fit for 55 sieht vor, dass alle Immobilien in der EU neu eingruppiert und mit neuen EU-Bedarfsausweisen versorgt werden sollen (Verbrauchsausweise gibt es dann nicht mehr).
So sollen die schlechtesten 25% der Immobilien eines Landes in die Klasse E und die besten x% in Klasse A (habe leider den Wert vergessen) eingruppiert werden, der Rest wird dann grob gedrittelt in B, C und D eingeteilt.
Man bräuchte also eine Matrix, wie viel Prozent der Immobilien eines Landes heute in welcher Klasse ist.
Hier eine Grafik von McMakler mit Daten aus 2021 für Deutschland ...
D.h. natürlich immer noch nicht, dass dann eine Klasse A oder B eines Landes besser ist, als die Klasse C oder D eines anderen Landes.
D.h. aber auch, je besser der Bestand eines Landes zum Zeitpunkt der Neueingruppierung ist, desto härter werden die Anstrengungen werden.
Deutscher Bankenrettungsfonds mit Milliardengewinn
Der Finanzmarktstabisilisierungsfonds hat von einer Bankbeteiligung und einem Vergleich profitiert. Dennoch bleibt die Bilanz mit mehr als minus 21 Milliarden Euro negativ.
Der Wertzuwachs der Commerzbank und die Beilegung von Anlegerklagen gegen die ehemalige Hypo Real Estate haben dem staatlichen Bankenrettungsfonds FMS 2022 einen Milliardengewinn beschert. Der in der Finanzkrise vor 15 Jahren eingerichtete Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) schloss das vergangene Jahr mit einem Gewinn von 1,31 Mrd. Euro ab, wie die Finanzagentur des Bundes mitteilte. Die Bilanz der großflächigen Bankenrettung war aber Ende 2022 mit minus 21,5 (Ende 2021: 22,8) Mrd. Euro immer noch stark negativ. Wie viel davon am Ende beim Steuerzahler hängen bleibt, wird erst mit dem Abschluss des FMS klar werden.
Vergleich mit HRE-Anlegern geschlossen
Schon 2022 hatte der Rettungsfonds nach drei Verlustjahren schwarze Zahlen geschrieben, einen Milliardengewinn gab es aber zuletzt 2017. Die größte Entlastung für den FMS brachte im vergangenen Jahr ein Vergleich bei Anlegerklagen, die ehemalige Aktionäre der HRE nach deren Zusammenbruch angestrengt hatten.
Die HRE zahlte am Ende 190 Mio. Euro, um die Verfahren beizulegen. Das finanzielle Risiko hatte einschließlich aufgelaufener Zinsen bei mehr als 1,4 Mrd. Euro gelegen. Deshalb konnte der FMS der HRE in seinen Büchern um 689 Mio. Euro zuschreiben. In diesem Jahr soll die HRE zudem 807 Mio. Euro an den Fonds überweisen, weil sie angesichts der geringeren Risiken weniger Kapital braucht.
Rückstellung für HRE aufgelöst
Bei der Bad Bank FMS-Wertmanagement, die die riskanten und exotischen Papiere der HRE abbaut, rechnet der Rettungsfonds nun nicht mehr damit, dass er für weitere Verluste einstehen muss. Das ergebe sich aus deren Abwicklungsplan, hieß es im Bericht der FMS. Die dafür gebildete Rückstellung von 484 Mio. Euro sei daher aufgelöst worden - auch das erhöht den Gewinn. Der steigende Aktienkurs der Commerzbank, an der der Bund über den FMS weiter 15,6 Prozent hält, schlug sich mit einem Buchgewinn von 419 Mio. Euro bei der FMS nieder.
Wurden Steuererhöhungen, Abgaben und sonstige nutzlose Zahlungen, die der Bürger an das Staatsgebilde abgeben darf, in die Rechnung auch mit einbezogen? Nein? Dacht ich's mir...
Es steht im zitierten Handelsblatt-Artikel nicht drinnen, was alles beim "verfügbaren Einkommen" alles berücksichtigt wurde.
Zwar war früher die Progressionsbreite etwas höher, dafür waren aber die Tarifsätze höher, so dass das für Normalverdiener grob vergleichbar sein sollte.
Ein andere nicht unwichtige Passage im Artikel:
"Früher habe man sich aber auf jeden Fall mehr einschränken müssen als zuletzt und habe auch mehr gespart als heute, ist sich Reiner Braun, Chef des Wohnungsforschungsinstituts Empirica, sicher. „Wenn man sich anschaut, wie sich das reale durchschnittliche Geldvermögen entwickelt hat, dann hat sich da nicht viel getan. Da aber die Immobilienpreise und Löhne deutlich gestiegen sind, bringen Käufer heute weniger Eigenkapital mit.“
Illusion: Immobilien sind in Deutschland gar nicht teurer geworden
Immobilien sind in Deutschland enorm teuer geworden. Spätestens seit dem jüngsten Zinsanstieg ist es für Normalverdiener endgültig unmöglich, sich noch eine Immobilie zu leisten. Stimmt doch, oder?
Nein, stimmt so nicht. Früher waren Immobilien in Deutschland kaufkraftbereinigt deutlich teurer als heute. Seit 1980 haben sie real, also nach Inflation betrachtet, um gerade mal 15,5 Prozent im Preis zugelegt. Im gleichen Zeitraum stiegen die verfügbaren Realeinkommen jedoch um 40,9 Prozent. Die Industriestaatenorganisation OECD errechnet aus beiden Größen einen Erschwinglichkeitsindex für Immobilien. Der ist seit 1980 deutlich gesunken, wie unsere Grafik zeigt.
Bezieht man zusätzlich die Hypothekenzinsen ein, die damals Rekordstände erreichten, war es 1980 sogar viermal so schwer wie heute, eine Immobilie zu finanzieren. Warum gelang es trotzdem so vielen Bundesbürgern? Früher habe man halt mehr gespart als heute, ist sich Reiner Braun, Chef des Wohnungsforschungsinstituts Empirica, sicher: "Meine Eltern haben bei zehn Prozent Zinsen als Einverdiener-Haushalt finanziert, das war eine ganz andere Belastung als heute. Wir sind ein paar Jahre nicht in den Urlaub gefahren oder nur in den Schwarzwald."
Studie: COVID-Risiko bei nicht vollständig geimpften Personen geringer
Kategorie: Epoch Times Plus, Gesundheit | 2023-06-20
Eine neue Studie stellt Annahmen über COVID-19-Immunität auf den Prüfstand: Nicht vollständig geimpfte Personen könnten weniger anfällig für die neuen Varianten des Virus sein als jene, die nach gültigen Richtlinien „vollständig geimpft“ sind.
Kameras von Google Street View unterwegs
nicht nur google
BMF-Mitteilung 20.06.2023
Die Pandemie trifft die Überlebenden des NS-Terrors besonders hart. Eine neue Richtlinie sorgt dafür, dass neben jüdischen NS-Verfolgten jetzt auch nicht-jüdische NS-Verfolgte eine Corona-Sonderzahlung erhalten.
Analog zu einer mit der Jewish Claims Conference (JCC) für jüdische NS-Verfolgte getroffenen Vereinbarung erhalten nach einer am 18. Januar 2021 in Kraft getretenen Richtlinie des Bundesfinanzministeriums jetzt auch nicht-jüdische Verfolgte und NS-Opfer auf Antrag eine pandemiebedingte Sonderzahlung. Die Sonderzahlung beläuft sich auf insgesamt 2.400 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren und soll Holocaust-Überlebenden durch die Pandemie helfen.
Die Richtlinie kommt NS-Opfern zugute, die bislang lediglich eine Einmalzahlung erhalten haben (vergleiche „Richtlinien der Bundesregierung für die Vergabe von Mitteln an Verfolgte nicht jüdischer Abstammung zur Abgeltung von Härten in Einzelfällen im Rahmen der Wiedergutmachung vom 26. August 1981 in der Fassung vom 7. März 1988 (WDF)“ oder „Richtlinien der Bundesregierung über Härteleistungen an Opfer von nationalsozialistischen Unrechtsmaßnahmen im Rahmen des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes (AKG-Härterichtlinien) vom 28. März 2011“. Empfängerinnen und Empfänger laufender Leistungen sind von dieser Sonderzahlung ausgeschlossen.
Voraussetzung für die Leistung ist, dass eine Antragstellerin oder ein Antragsteller in den Jahren zwischen 1933 und 1945 persönlich von nationalsozialistischen Verfolgungs- oder Unrechtsmaßnahmen betroffen wurde, insbesondere aus Gründen der politischen Gegnerschaft gegen den Nationalsozialismus oder aus Gründen der Rasse, des Glaubens oder der Weltanschauung.
Leider werden in den sozialen Medien aktuell allerdings Falschinformationen über die Berechtigung zum Erhalt dieser Corona-Sonderzahlungen verbreitet.
Insbesondere viele Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion rufen derzeit im Bundesfinanzministerium an oder stellen entsprechende schriftliche Anträge, die aber keine Aussicht auf Erfolg haben.
Deshalb möchten wir ergänzend darauf hinweisen, dass insbesondere
- Personen, die erst nach 1945 geboren wurden,
- Personen, die zwischen 1945 bis 1955 in der Sowjetunion unter dem Kommandanturregime Zwangsarbeit leisten mussten,
- Personen, die als Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler aus der früheren Sowjetunion in die Bundesrepublik gekommen sind und hier Lastenausgleichsleistungen, Entschädigungen nach dem Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz, Leistungen aus der Heimkehrerstiftung oder nach dem Heimkehrerentschädigungsgesetz oder vergleichbare Leistungen für Vertriebene oder Aussiedler erhalten haben,
keine Corona-Sonderzahlungen erhalten können.
Wo wir schon nicht ganz beim Thema sind, eine Frage zu Banknoten und Geldautomaten. Ich habe mehrmals mit zeitlichem Abstand jeweils 1.000 Euro in Wunschstückelung (immer gleiche Scheine) abgehoben. Die Scheine waren 100% druckfrisch und nach Seriennummer sortiert, jedoch nicht lückenlos. D.h. man hatte beispielsweise 001, 004, 007, 011, etc., also immer eine Lücke von 3-4 dazwischen. Habt ihr das auch beobachtet und was könnte der Grund sein, dass die Scheine nicht fortlaufend nummeriert sind?
Die letzte Ziffer ist eine errechnete Prüfziffer.
EDIT: https://www.geldschein.at/euro…en/euro_seriennummer.html
Zwangsversicherung für Gebäude wegen des bösen Klimawandels?
Drastischer Kostenanstieg absehbar
Habe es hierhin übertragen ...
Elementarschaden-Pflichtversicherung
Post wegen letzter Frage ... man fängt wohl an, an der Büchse der Pandora zu kratzen ...
Im Interview: Holger Schmieding
„Die Zentralbanken sollten ihr Inflationsziel nicht anheben“
Der Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Holger Schmieding, beobachtet seit vielen Jahren intensiv die Geldpolitik dies- und jenseits des Atlantiks. Im Interview äußert sich der Ökonom über die aktuelle Lage von Fed und EZB – und zu grundsätzlicheren Themen der Geldpolitik.
Herr Schmieding, die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Leitzinsen erneut um 25 Basispunkte angehoben und zugleich recht deutlich signalisiert, dass sie im Juli nochmals die Zinsen erhöhen wird. Wie weit müssen die Leitzinsen noch steigen, um die Inflation von aktuell 6,1% in angemessener Zeit und vor allem nachhaltig auf das Ziel von 2% zurückzuführen?
Der Inflationsdruck geht bereits spürbar zurück. Die Energiepreise sinken, der Druck bei den Nahrungsmittelpreisen lässt nach, und die Einfuhrpreise für viele Güter außerhalb des Energiebereiches sind bei wieder geringeren Transportkosten ebenfalls leicht rückläufig. Da Geldpolitik zeitlich verzögert wirkt und sich die volle Wirkung der bereits um 4 Prozentpunkte angehobenen Leitzinsen erst Ende 2023 und im kommenden Jahr zeigen wird, sollte die EZB bald innehalten und abwarten, wie sich Konjunktur und Inflation weiter entwickeln. Notfalls könnte sie später nachlegen.
Ist es aus Ihrer Sicht derzeit für die EZB die größere Gefahr, bei der Straffung der Geldpolitik zu viel zu tun oder zu wenig zu tun?
Die EZB hat Ende 2021 und Anfang 2022 zu lange gezögert, bevor sie die geldpolitische Wende eingeleitet hat. Jetzt läuft sie Gefahr, dass ihr der Folgefehler unterlaufen könnte. Sie könnte die Konjunktur unnötig destabilisieren, indem sie ihre Leitzinsen zu sehr anhebt. Der scharfe Einbruch des Geldmengen- und Kreditwachstums sollte gerade den monetaristisch geschulten Ratsmitgliedern zu denken geben. Zudem weht dem verarbeitenden Gewerbe angesichts der schwachen Konjunktur in China der Wind ins Gesicht. Auch in den USA geht die Industrieproduktion aktuell zurück. Das belastet den Ausblick für die europäische Ausfuhr. Für die Eurozone zeichnet sich für 2023 und Anfang 2024 nur ein mickriges Wachstum ab, das von sich aus den Preisauftrieb weiter dämpfen wird.
In den USA hat die Fed nun erstmals seit März 2022 eine Zinserhöhungspause eingelegt. Hat sie bereits genug getan, um die Inflation von aktuell 4% wieder unter Kontrolle zu bringen, oder muss sie noch nachlegen, wie ihre eigene, neue Zinsprognose signalisiert – zumal die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel mit mehr als 5% hartnäckig hoch ist?
Anders als die EZB, die es vor allem mit einer importierten Inflation zu tun hat (Stichwort Putin-Schock), muss die US-Notenbank eine hausgemachte Inflation bekämpfen. Das erfordert deutlich höhere Leitzinsen. Vermutlich wird die Fed noch mindestens einmal nachlegen müssen.
Viele Marktteilnehmer spekulieren bereits auf baldige Zinssenkungen in den USA, noch in diesem Jahr. Ist das angesichts der weiter viel zu hohen Inflation vorstellbar – und ratsam?
Ratsam wäre es nicht. Aber möglich ist es schon. Die Fed ist eher bereit als die EZB, auch eine Inflationsrate von knapp 3% hinzunehmen. Gerade für das Wahljahr 2024 möchte sie vermeiden, dass bei einer allzu straffen Geldpolitik die Arbeitslosigkeit spürbar hochschnellen könnte. Da bei langsam rückläufiger Inflation ja die Realzinsen steigen und so die Bremswirkung der Geldpolitik zunimmt, wird sie wahrscheinlich etwa zum Jahreswechsel wieder den Fuß etwas von der geldpolitischen Bremse nehmen wollen.
Die Folgen der Zinserhöhungen für die Banken und die Finanzstabilität nehmen zu. Droht das Ziel der Preisstabilität da unter die Räder zu kommen?
Bisher gibt es dafür kein Anzeichen. Die Finanzturbulenzen im März haben die Notenbanken nicht davon abgehalten, ihre Geldpolitik weiter zu straffen. Sie setzen andere Instrumente ein, um Risiken für die Finanzstabilität einzugrenzen, beispielsweise indem sie dazu beitragen, dass strauchelnde Banken ordnungsgemäß abgewickelt statt chaotisch geschlossen zu werden.
Zuletzt haben die Forderungen wieder zugenommen, die Zentralbanken sollten das verbreitete 2-Prozent-Inflationsziel anheben, auf 3% oder 4%. Wäre das sinnvoll oder würde das die Glaubwürdigkeit vollends untergraben?
Nein, die Zentralbanken sollten ihr Inflationsziel nicht anheben. Das würde einen Präzedenzfall schaffen und könnte die Erwartung wecken, dass sie künftig vielleicht sogar eine noch höhere Inflation zulassen könnten. Das heißt aber nicht, dass die Zentralbanken nicht gelegentlich ein leichtes Unter- oder Überschießen des Zieles, beispielsweise eine Inflationsrate von 1,5% oder 2,5%, hinnehmen sollten. Punktgenau lassen sich in einer unsicheren Welt voller unerwarteter Schocks die 2% nicht immer erreichen.
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Neben "The Line" wird auch an "The Mukaab" geplant...
... und der Neugestaltung von Mekka...
Alles anzeigenDie FDP ist erwartungsgemäß umgefallen:
Einigung im Heizungsstreit – Worauf sich die Ampel verständigt hat
Mithilfe des Kanzlers, Vizekanzlers und Finanzministers gelingt der Durchbruch beim Heizungsgesetz. Der Gesetzentwurf kommt diese Woche zu Beratungen in den Bundestag. Die FDP spricht von „fundamentalen Änderungen“, die SPD sieht einen „Paradigmenwechsel“.
https://www.welt.de/politik/de…erungen-angekuendigt.html
Das mit dem Wasserstoff ist eine Nebelkerze, denn Heizungen, die sowohl 100% Erdgas wie auch 100% Wasserstoff verbrennen können, gibt es nicht auf dem Markt. Somit sind ab dem 01.01.2024, nur noch Wärmepumpen erlaubt!
Durchbruch beim Heizungsgesetz – Das sind die wichtigsten Änderungen
... Hauseigentümer, die Aussicht auf den Anschluss an ein Wärmenetz haben, können sich den kostenträchtigen Einbau einer elektrischen Wärmepumpe sparen. ...
kostenträchtig ??? bisher wurde doch immer kolportiert, dass der Wärmepumpeneinbau gar nicht teurer wäre ???
Alleine an nicht vorhanden Knickfalten würde ich das nicht festmachen.
Auch ich erhalte mehrmals im Jahr Schrieben mit nur 1 bis 3 Seiten verpackt in einem DIN A4 Umschlag - ist halt eine Frage, welche "Wertigkeit & Wichtigkeit" man als Absender suggerieren möchte oder seinem Schreiben beimisst.
Alles anzeigenEs kommt nicht auf die absoluten Zahlen an, sondern auf die relativen!
"Sehr viel interessanter ist der andere Bilanzposten, der dem „Depot A“ zugerechnet wird, nämlich die „Aktien und anderen nicht-festverzinslichen Wertpapiere“. Das waren zuletzt 84 Mrd. Euro – eine erstaunliche Größenordnung. Schließlich handelt es sich hierbei qua Definition um zumindest tendenziell spekulative Papiere. Zur Einordnung: Die 84 Mrd. Euro entsprechen zwei Dritteln des Eigenkapitals aller Sparkassen. Bzw. 6,5% der Bilanzsumme. Bei den „Großbanken“ (gemäß Definition der Bundesbank) machen die spekulativen Eigenanlagen gerade mal 1,4% der Bilanzsumme aus. Bei den „Kreditbanken“ sind es sogar nur 0,9%.
...
Welche Anteil des „Depot A“ entfällt auf Aktien? ...gemessen an den „Aktien und anderen nicht-verzinslichen Wertpapieren“ bei etwa 10-11%.
...
Merklich höher als der Aktienbesitz ist die Immobilienquote. ... also etwa 17% bezogen allein auf die tendenziell spekulativen Anlagen."
>>> ~72% der 6,5% sind spekulativer als Aktien angelegt
>>> oder ~72% der zwei Drittel des Eiegenkapitals ist spekulativer als Aktien angelegt
>>> oder fast 50% des Eigenkapitals der Sparkassen ist spekulativer als Aktien angelegt
>>> oder die Sparkassen sind 4-5 Mal so spekaulativ unterwegs wie die privaten Banken
Bei Sparkassen haften automatisch neben den Einlegern und Schuldverschreibungbesitzern die Städte und Gemeinden. Hier ist quasi die Sozialisierung der Verluste alleine aufgrund des Konstrukts der Sparkassen vorgegeben. Wo die sich wiederum das Geld herholen ist ja allgemein bekannt - Steuern und Abgaben. Damit es nicht soweit kommt, dass Sparkassen (aber auch Volksbanken) medienwirksam umkippen, wird gerne vorab rumfusioniert und damit die angelaufenen Defizite auf mehrere Schultern verteilt - gerne gibts dazu auch schon mal "Umstrukturierungszuschüsse" z.B. von den Landesbanken. Oft höhrt man: wir sind zu klein, durch die Fusion sind wir größer und können kostendeckender arbeiten, blabla ... die allermeisten Dienstleistungen werden doch eh zentral vom Spitzeninstitut zum Einheitspreis eingekauft ... wo soll denn da etwas billiger werden? Höchstens, wenn dann ein Vorstand komplett geht. Schaut Euch mal in Eurem Umfeld um, wieviele Sparkassen und Volksbanken fusionieren ... wieviele Vorstände sind denn tatsächlich gegangen? Meist bleiben die doch, damit man die Interessen der Sparer auch im fusionierten Institut entsprechend vertreten kann, blabla
Weil es dazu passt ... was nicht heißt, dass die Gründe auch diese sind ...
In Finanz-Szene wurde ein Artikel veröffentlicht laut dem noch in diesem Jahr bis zu 70 VRBs miteinander fusionieren könnten. Habe die Tabelle dort herausgezogen und mal nach Bundesland sortiert ...
Laut Bloomberg ...
The European Central Bank will neither raise interest rates too far nor stop lifting them too early, according to economists surveyed by Bloomberg who see borrowing costs peaking in July.
Following two quarter-point moves this month and next, the deposit rate is expected to remain at 3.75% for nearly a year to ensure inflation — still more than three times the target — retreats sustainably. Only seven of 42 respondents anticipate a third hike to 4% in September.
... Anhebung des Einlagenzinses in zwei Schritten auf 3,75%, danach ein Jahr schauen was die Inflation macht ... ergänzt um eine aktuelle Grafik des Zinsverlaufs ...
Kleinanzeigen.de informiert hier...
https://themen.kleinanzeigen.de/hilfe/Allgemein/DAC7/