Beiträge von Bembelpetzer
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Credit Suisse wieder zweistellig im Minus
aktuell 16:43 Uhr Aktie -10,73% heute
die Märkte sind nicht beruhigt...
BB
Ja, aber es wäre fair zu erwähnen, dass das keine weiteren 10% nach den 20% vom 15.03. sind.
Zwischenzeitlich ist die Aktie von ihrem Tief wieder 25% hoch, bzw. hat ihren vorherigen Fall auf minus ~7% relativiert. Da werden viele auch Kasse gemacht haben. Zu diesen niedrigsten Kursen muss ja auch wer gekauft haben, sonst gäbe es diese Kurse ja nicht - und 25% in 24h ist nicht schlecht.
Hinzukommt, dass Morningstar heute die Firma auf BBB downrated hat - damit ist sie auch für einige nicht mehr investierbar und die mussten jetzt verkaufen.
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In Ergänzung zu Post #30, #31 und #37 ...
Die Zinswende frisst die Gewinne der EZB auf
Die steigenden Zinsen sorgen für Verluste bei der Notenbank.
[...]... Die Bundesbank sollte Anfang März ihre Zahlen veröffentlichen - schaunmermal
Bundesbank greift für 2022 auf Risikovorsorge zurück | Deutsche Bundesbank
Abschreibungen auf finanzielle Vermögenswerte und -positionen: 922 MioEUR
Auflösung von Rückstellungen für allgemeine Wagnisse : 972 MioEUR -
EZB erhöht Leitzins auf 3,5 Prozent
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins für den Euroraum erneut angehoben, er steigt um einen halben Prozentpunkt auf 3,5 Prozent. [...]
Der sogenannte Einlagensatz, den Kreditinstitute erhalten, wenn sie Geld bei der EZB parken, steigt nach der Entscheidung des EZB-Rates auf drei Prozent. [...] -
Mich würde es mal interessieren, wie es den Impflingen der ersten Stunde ergangen ist, als man noch versehentlich die x-fache Dosis verspritzt hat, oder denjenigen, die sich mangels Kontrolle täglich mehrere Bratwürste abgeholt haben.
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Wien: KULTUR-TOKEN - Klima schonen und Kultur genießen
Ein digitales Pilot- und Forschungsprojekt zur spielerischen Belohnung von klimafreundlichem Verhalten.
Aufgrund der COVID-Pandemie wurde die Testphase des Kultur-Tokens vorübergehend beendet. Die Wiederaufnahme der Pilot- und Forschungsphase ist im 1. Halbjahr 2023 geplant.
Die Stadt Wien arbeitet am weltweit 1. Kultur-Token. Der Kultur-Token ist:
- Ein Pilotprojekt mit wissenschaftlicher Begleitung und Begutachtung
- Ein digitales Bonus-System, das mit einer Smartphone-App umweltbewusstes Verhalten mit kostenlosem Zugang zu Kultur-Veranstaltungen belohnt
- Eine digitale Gutschrift, die in Kultur-Einrichtungen eingelöst werden kann
- Konkret wird in der 1. Version für die aktive Verringerung von CO2durch Gehen, Radfahren sowie Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ein virtueller - Token erzeugt. Dieser kann gegen Gutscheine für Tickets namhafter Kultur-Einrichtungen eingetauscht werden.
- Ein digitales Anreizsystem, das das Alltagsverhalten der Bürger*innen mit Kultur-Nutzung verbindet. Alle Beteiligten haben einen Vorteil davon.Wie werden die Kultur-Token gesammelt und genutzt?
- Mittels Motion-Tracking, das heißt dem Aufzeichnen von Bewegungsdaten, misst die Kultur-Token-App aktiv zurückgelegte Wege. Sie erkennt automatisch, ob - Sie zu Fuß gehen, mit dem Rad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die App berechnet dann anhand von Daten des Umweltministeriums, wieviel CO2 - Sie im Vergleich zu einer normalen Autofahrt eingespart haben.
- Ein Token soll der Vermeidung von etwa 20 Kilogramm CO2 Um so viel CO2 einzusparen, müssen Sie etwa 2 Wochen lang den täglichen Arbeitsweg zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen.
- Wenn Sie einen Kultur-Token für eine bestimmte Veranstaltung einlösen, erhalten Sie automatisch einen QR-Code auf das Smartphone. Diesen müssen Sie beim - Eintritt in die ausgewählte Kultur-Einrichtung vorzeigen.Folgende Rahmenbedingungen sind bei der Umsetzung wesentlich:
- Wahrung von Privatsphäre und Datenschutz
- Forschungsinteressen
- Keine Unternehmensinteressen
- Deutlicher Mehrwert für Bürger*innenEine geschlossene Test-Gruppe von 2.000 Personen wird den Kultur-Token voraussichtlich ab dem 1. Halbjahr 2023 testen. Erworbene Token können die Nutzer*innen nach der Wiederaufnahme des Projekts etwa 6 Monate lang gegen Kultur-Leistungen eintauschen. Die Teilnahme ist freiwillig, Nutzer*innen können die Kultur-Token-App jederzeit deinstallieren und haben ein Recht auf Löschung ihrer Daten.
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[Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/FrQ4BhBWYAAn1Yo?format=jpg&name=1000x1000]
Die Kreditausfallversicherung bei der CS explodiert aktuell. Hierrechnet man offenbar mit dem schlimmsten.
Aktuell bei 875$. Ich meine der Kurs der CDS bei Lehmann kurz vor deren Pleite lag etwas über 600 USD. Wenn die CS zusammenbricht, dann bricht auch die Deutsche Bank. Die ist zu groß um gerettet zu werden.
Denken ja immer alle Mutti Staat springt ein. Vorsicht. Auch hier ist mal Ende. Denn dann heißt es Abbruch.
Die CDS-Kurve bei Credit Suisse ist in den letzten vier Tagen invers geworden ... d.h. es herrscht hauptsächlich kurzfristige Nervosität vor und es ist entscheidend, was in den nächsten Tagen passiert.
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So wie es aussieht, kommt ja die Zangssanierung von Gebäuden bis 2030/2033 auf die Energieklasse E/D.
Was kann man sich darunter vorstellen? Alles, was ich im Internet gefunden habe, ist total schwammig.
Von Enteignung aller bis "betrifft nur alte Bruchbuden" ist alles dabei.Was hat z.b. ein unsaniertes Haus mit Ölheizung aus 1970? (Bei mir bei vielen älteren Leuten im Dorf Standard.)
Was hätte ein Haus aus 1970 mit gedämmter Fassade (ohne Dachdämmung, da unbewohnt) und hochwertigen Fenstern aus ca. 2004-2010? (In der Familie)
Usw.
Gibt es da Übersichten, was da auf einem zukommt? So ganz grob.Grenze Deine Suche mal auf den Zeitraum Ende 2021 bis Herbst 2022 ein. Damals war das ja bereits Thema und es gab einige Zusammenfassungen die aussagekräftiger waren, als die in den letzten zwei drei Wochen.
Ansonsten anbei ein aktueller Artikel von Haufe.
Gebäudebestand: EU-Parlament stimmt für Sanierungspflicht | Immobilien | Haufe -
HSBC übernimmt britische Tochter der Silicon Valley Bank
Der Kaufpreis beträgt ein Pfund. Die britische Regierung will damit auch Kundeneinlagen schützen, ohne Steuergelder auszugeben.
Die Großbank HSBC hat am Montagmorgen die britische Tochter der in die Pleite gerutschten Silicon Valley Bank (SVB) für ein Pfund übernommen. ”Diese Übernahme ist für unser Geschäft in Großbritannien strategisch sinnvoll”, erklärte HSBC-Chef Noel Quinn.
Die britische Notenbank unterstütze die Transaktion und versicherte den Kunden der britischen SVB-Tochter, dass sie Zugang zu ihren Einlagen und zu den üblichen Bank-Dienstleistungen haben.
”HSBC ist die größte Bank Europas und die Kunden der SVB UK sollten sich von ihrer Stärke, Schutz und Sicherheit vergewissern,” erklärte der britische Finanzminister Jeremy Hunt. Die Transaktion schütze die Kundeneinlagen ohne Unterstützung der Steuerzahler, sagte Hunt. -
Pressemitteilung | 13.03.2023
BaFin ordnet Moratorium über die Silicon Valley Bank Germany Branch anDie Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat heute gegenüber der Silicon Valley Bank Germany Branch aufgrund der bestehenden Gefahr für die Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber Gläubigern ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot erlassen. Außerdem ordnete die BaFin an, die Bank für den Verkehr mit der Kundschaft zu schließen (Moratorium). Die Maßnahmen der BaFin sind sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.
Die Silicon Valley Bank Germany Branch hat keine systemische Relevanz. Das Institut ist eine Zweigstelle der Silicon Valley Bank mit Sitz in Santa Clara, California, USA. Am 10. März 2023 hat die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) ihre Maßnahmen zum Schutz der Einleger gegenüber der Silicon Valley Bank in Santa Clara veröffentlicht. Das Moratorium gegenüber der Silicon Valley Bank Germany Branch musste angeordnet werden, um die Vermögenswerte in einem geordneten Verfahren zu sichern. Die Maßnahmen gelten solange, bis die weitere Entwicklung für die auf die FDIC übertragenen Geschäfte der Silicon Valley Bank in Santa Clara geklärt ist.
Die Notlage der Silicon Valley Bank Germany Branch stellt keine Bedrohung für die Finanzstabilität dar. Die Bilanzsumme des in Frankfurt am Main ansässigen Instituts belief sich gemäß aufgestelltem Jahresabschluss zum 31.12.2022 auf 789,2 Millionen Euro.
Die Silicon Valley Bank Germany Branch ist seit dem 30. Mai 2018 in Deutschland ansässig und betreibt in Deutschland das Kreditgeschäft. Die Silicon Valley Bank Germany Branch betreibt in Deutschland kein Einlagengeschäft. Aus dem Moratorium ergeben sich somit keine Konsequenzen für die Einlagensicherung in Deutschland.
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Nun, das Fitfor55 ist die globale Überschrift für die Vorhaben, die in Angriff genommen werden, um die vermeintlichen Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Dazu werden nach und nach Richtlinien, Verordnungen, Handlungsanweisungen, Gesetze und so nen Scheiß verabschiedet. Der Sanierungszwang wird wohl ein Baustein davon sein.
Ah danke, dann ist das das, wo in mehreren Schritten die erlaubten Energieklassen stufenweise runtergeschraubt werden sollen. Anbei ein paar Links dazu von Anfang letzten Jahres ... welt capital ey
Da gab es letzten Sommer auch eine schön simple aber ausführlich auf mehreren Seiten beschriebene Aufstellung, was alles in dem EU-Programm "Fit for 55" wie wo wann umgesetzt werden soll ... finde ich aktuell leider nicht.
Gut, dann bekommen nun die einzelnen Umsetzungsrichtlinien langsam aber sicher ihre mediale Aufmerksamkeit.Kann ich mir nicht vorstellen. Bei denkmalgeschützten Häusern kann man heute schon beobachten, daß sie bis zum Verfall "geschützt" werden. Sanierungen an solchen Immobilien sind mit exorbitanten Auflagen und Kosten verbunden, außerdem ist man auf das Wohlwollen der Denkmalschutz- und nicht nur der Baubehörde angewiesen. Tatsächlich glaube ich aber, daß sich darüber sowieso noch keiner Gedanken gemacht hat. In D wird doch grundsätzlich nichts zu Ende gedacht.
Hier ein Ausschnitt der Ausnahmen aus einer Gesamtgrafik link
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EU plant Zwang zur Sanierung – und einen großen Nachteil für die Deutschen
Millionen Eigenheimbesitzer in Europa sollen schon bald ihre Fenster austauschen, Solaranlagen auf ihre Dächer schrauben und ihre Fassaden besser dämmen. So fordert es die Europäische Kommission in einem Richtlinienentwurf, der WELT vorliegt. Alle Häuser und Wohnungen auf dem Kontinent, heißt es in dem Dokument, müssen künftig einen bestimmten Energiestandard erreichen. Das würde für viele Gebäude nichts weniger bedeuten als eine Zwangssanierung.
Das entspricht dem, was ich letztens während einer Fortbildung mitgeteilt bekommen habe. Wenn die EU damit durchkommt und hier keine massiven Umwälzungen stattfinden, dann sollen bis zum Jahr 2033 alle Häuser der Effizienzklasse 50 und bis 2050 nur noch Passivhäuser stehen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Artikel ist hinter der Paywall.
Ist das das EU-Programm Fitfor55 worüber wir schon letzten Sommer diskutiert haben, oder ist das etwas Neues/Zusatzliches?
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... no test ... no covid ...
Jepp, in Hessen gehen die Zahlen schon merklich runter, nachdem jetzt die meisten Teststellen zugemacht wurden.
Ich habe in den letzten Wochen auch die Zahlen anhand einer eingefärbten Landkreiskarte für Hessen beobachtet. Für mich auffällig war, dass insbesondere in den großen/größeren Städten die Positivfälle schneller und stärker zurück gegangen sind, als in den ländlichen Regionen, weil "auf dem Land" man trotz geringerer Bevölkerungsdichte halt konsequenter zum freiwilligen Testen gegangen ist.
Was sagte Spahn nochmal sinngemäß 2021 bei 'Hart aber Fair': Wenn wir nicht aufhören zu testen, hört die Pandemie nie auf.
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The transition will require the installation of solar panels covering the equivalent of 43 soccer fields and 1,600 heat pumps every day. It also needs 27 new onshore and four offshore wind plants to be built per week
Die täglich benötigten 43 Fußballfelder summieren sich so ziemlich genau auf die Gesamtgröße vom Saarland.
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Die Frage ist, für welche Art der Forderung wird eine Forderungsausfallversicherung gesucht.
Ich habe eine in meiner PHV enthalten die zahlt, wenn ein Schädiger mich nicht entschädigen kann. -
Ein kleiner Tipp für Bayern. Öl / Gasheizungen mit Photovoltaik/Solarkopplung sind Hybridheizungen und von den Regelung ausgeschlossen. In anderen Ländle sicher auch so. Bisher: rein ein Ph-Modul am Dach reicht aus, denn niemand weiß was

Ja, aber laut den Plänen muss auch bei den Hybridheizungen 65% des erzeugten Wärmeanteils aus dem regenerativen Teil der Anlange - also Photovoltaik/Photothermie - kommen.
BMWK
[...] Ab dem 1. Januar 2024 soll jede neu eingebaute Heizung in Neubauten und Bestandsgebäuden mindestens 65 Prozent erneuerbare Energie nutzen. Bereits eingebaute Heizungen dürfen in Betrieb bleiben. [...] Beim Einbau neuer Heizungen soll es eine breite Palette an zulässigen Möglichkeiten geben.
Dazu gehören [...]
- Hybridheizungen, bei denen eine Wärmepumpe die Grundlast abdeckt und eine fossile Heizung nur an besonders kalten Tagen anspringt [...]
[...]Die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes wird aktuell vom BMWK gemeinsam mit dem BMWSB vorangetrieben und soll bereits im März 2023 vom Kabinett beschlossen werden. Wenn die neuen Regeln dann im Januar 2024 in Kraft treten, haben Betroffene ausreichend Zeit für die Umstellung. Denn die neuen Vorgaben greifen erst bei einem Heizungsaustausch. So ist genügend Zeit, sich auf den Umstieg auf das Heizen mit Erneuerbaren einzustellen und die nächsten Schritte zum klimaneutralen Gebäude zu planen. [...]Auf der Seite des BMWK ist auch eine Studie publiziert, was der ganze Spaß denn die Eigentümer kosten soll.
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In Ergänzung zu Post #30, #31 und #37 ...
Die Zinswende frisst die Gewinne der EZB auf
Die steigenden Zinsen sorgen für Verluste bei der Notenbank.
Die EZB schüttet daher keinen Gewinn aus.
Ökonomen warnen vor Reputationsrisiken.Lange Zeit waren Notenbanken eine Art Goldesel für die Finanzminister. Jahr für Jahr überwiesen sie Milliardenbeträge an die nationalen Haushalte in Europa.
Diese Zeiten sind vorerst vorbei, wie das aktuelle Ergebnis der Europäischen Zentralbank (EZB) für das vergangene Jahr zeigt. Die Notenbank erlitt einen Verlust von 1,6 Milliarden Euro. Nur durch Auflösung von Rückstellungen in dieser Höhe weist sie insgesamt ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Bereits 2021 war ihr Jahresüberschuss deutlich auf 192 Millionen Euro zusammengeschmolzen.
Grund für die aktuellen Verluste ist die Zinswende, die die Bilanzen der Notenbanken mit vielen Milliarden belastet. Die EZB ist dabei der Vorreiter, weil sie besonders früh ihre Zahlen vorlegt. Die Bundesbank und andere Notenbanken dürften aber ein ähnliches Schicksal erleiden. [...]
... Die Bundesbank sollte Anfang März ihre Zahlen veröffentlichen - schaunmermal
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Putins Geheim-Plan aufgedeckt: Belarus in drei Schritten annektieren
Russland hat offenbar vor, das verbündete Belarus heimlich zu annektieren. Angebliche Pläne Wladimir Putins sind jetzt ans Licht gekommen. [...]
Doch jetzt deckt ein als geheim eingestuftes Dokument der Moskauer Präsidialverwaltung die tatsächlichen Machtverhältnisse auf. Das Erschreckende: Der Kremlchef benutzt Lukaschenko demnach nur, um Belarus bis 2030 sukzessive zu annektieren. [...]
Demnach wollen Putins Strategen Belarus [...] in drei Etappen politisch, wirtschaftlich und militärisch unterwandern, mit dem Ziel, einen gemeinsamen „Unionsstaat“ unter russischer Führung zu schaffen. [...]Entstanden sein soll das Dokument im Sommer 2021, also noch vor Russlands Einmarsch in die Ukraine. [...]
Mitarbeiter westlicher Geheimdienste bewerten das Geheim-Papier als Teil von Wladimir Putins Plan, ein neues großrussisches Reich zu schaffen. [...] „Der Belarus-Plan ist eine Blaupause, der auch für Kasachstan, Armenien und Moldau angewandt werden kann“, [...]... hat sich Biden u.a. deshalb separat auch mit der "Bukarest-9-Gruppe" getroffen?
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..., dass sie etwas anders machen würden heißt nicht, dass sie weniger 'radikal' vorgehen würden.
(kenne den Artikel nicht)
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Zitat
Der Irrsinn geht weiter.
MRNA Impfstoffe gegen Krebs.
Biontech will in den kommenden Jahren Impfstoffe gegen Krebs an bis zu 10.000 Patienten in Großbritannien testen.Für mich ist das erstmal kein Irrsinn.
Die mRNA-Technik ist seit locker 20 Jahren im Versuchsstadium, aber lediglich als Gentherapie ... u.a. genau gegen Krebs. Beim Menschen kam diese Technik aber (bis auf SARS-Cov-2) nie flächendeckend zum Einsatz, da die Nebenwirkungen zu groß waren und es bis jetzt nie eine Zulassung gab. Lediglich in der Tiermast kam sie hier und da zum einsatz.
Durch die Änderung des Arzneimittelgesetzes und des Infektionsschutzgesetzes wurde es aber möglich, dass Art der Gentherapie in bestimmten Fällen - und zwar bei Infektionskrankheiten - als Impfung benannt werden darf.
Da eine Krebserkrankung in der Regel jedoch keine Infektionskrankheit ist, ist die Aussage "mRNA Impfstoffe gegen Krebs" schon mal nicht korrekt. (Ok, es gibt Studien an Mäusen, die eine mögliche Übertragung von Krebs analog einer Infektion in bestimmten Konstellationen nicht ausschließen lassen.)Wenn man es nun schafft, Krebszellen durch individuelle mRNA-Spritzen zu bekämpfen, finde ich das schon mal gut - aber es muss auch funktionieren und man sollte auf Grund der Nebenwirkungen nicht Pest gegen Cholera tauschen müssen. Dann kann jeder Betroffene selbst entscheiden, ob er eine Gentherapie via mRNA oder eine Chemotherapie für sich bevorzugt.
Ich habe durch dieses Vorpreschen der Biothech-Unternehmen die kleine, aber wahrscheinlich unbegründete Hoffnung, dass wenn mRNA als Gentherapie gegen Krebs auf den Markt kommt (und dann auch so richtig benannt wird), die Begriffe 'mRNA' und 'Gentherapie' in den Hirnen der Leute verknüpft werden und die Verknüpfung zwischen 'mRNA' und 'Impfung' relativiert wird. Denn dann werden sich hoffentlich mehr Leuten als heute die Frage stellen, warum ein und die selbe Sache einmal als krebsbekämpfende Gentherapie verkauft wird und einmal als vorbeugende Impfung.
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Zu der Benamung von Gentherapien als Impfung bei Infektionskrankheiten habe ich nochmal ein Schreiben des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages vom 25.01.2021 hier angehängt und die relevanten Passagen hier eingefügt (ja, ich weiß hatten wir damals schon mal thematisiert).
2.1. Gentherapie
Die Gentherapie versucht, durch die Veränderung der Erbinformationen eines Menschen genetisch bedingte Krankheiten zu behandeln oder diesen vorzubeugen. Sie umfasst die Korrektur krankheitsbedingter Gene durch die Anwendung rekombinanter DNA-Techniken. Mittels rekombinanter Nukleinsäuren wird die Nukleinsäuresequenz beim Menschen reguliert, repariert, ersetzt, hinzugefügt oder entfernt. Die Gene dienen dabei als therapeutisch wirksame Stoffe (Gentherapeutika).[...]
Gemäß § 4 Abs. 9 Arzneimittelgesetz (AMG) handelt es sich bei Gentherapeutika um sogenannte Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMP). § 4 Abs. 9 AMG verweist insofern auf die Verordnung (EG) Nr. 1394/200714 über Arzneimittel für neuartige Therapien. Die Verordnung verweist hinsichtlich der Definition für Gentherapeutika auf den Anhang I der Richtlinie 2001/83/EG15. Die Definition lautet wie folgt:
„Unter einem Gentherapeutikum ist ein biologisches Arzneimittel zu verstehen, das folgende Merkmale aufweist:
a) Es enthält einen Wirkstoff, der eine rekombinante Nukleinsäure enthält oder daraus besteht, der im Menschen verwendet oder ihm verabreicht wird, um eine Nukleinsäuresequenz zu regulieren, zu reparieren, zu ersetzen, hinzuzufügen oder zu entfernen.
b) Seine therapeutische, prophylaktische oder diagnostische Wirkung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der rekombinanten Nukleinsäuresequenz, die es enthält, oder mit dem Produkt, das aus der Expression dieser Sequenz resultiert.
Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten sind keine Gentherapeutika.“[...]2.2. Impfung
Der Begriff der Schutzimpfung ist im Infektionsschutzgesetz (IfSG) legaldefiniert. Nach § 2 Nr. 9 IfSG ist eine Schutzimpfung die Gabe eines Impfstoffes mit dem Ziel, vor einer übertragbaren Krankheit zu schützen. In Bezug auf den Begriff des Impfstoffes stellt das IfSG auf den arzneimittelrechtlichen Begriff ab. Dieser ist in § 4 Abs. 4 AMG legaldefiniert. Danach sind Impfstoffe Arzneimittel im Sinne des § 2 Abs. 1 AMG, die Antigene oder rekombinante Nukleinsäuren enthalten und die dazu bestimmt sind, bei Mensch oder Tier zur Erzeugung von spezifischen Abwehr- und Schutzstoffen angewendet zu werden und, soweit sie rekombinante Nukleinsäuren enthalten, ausschließlich zur Vorbeugung oder Behandlung von Infektionskrankheiten bestimmt sind. [...]2.3. Klassifizierung von mRNA-Impfstoffen
Arzneimittel, die mRNA enthalten, sind als Gentherapeutika im Sinne des Anhang I, Teil IV, Abschnitt 2.1 der Richtlinie 2001/83/EG – und damit als ATMP – zu klassifizieren, wenn es sich bei der als Wirkstoff enthaltenen mRNA um eine rekombinante Nukleinsäure handelt und die therapeutische, prophylaktische oder diagnostische Wirkung des Arzneimittels in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser enthaltenen mRNA oder dem entsprechend exprimierten Protein steht. Arzneimittel mit mRNA, die Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten sind, werden hingegen gemäß Anhang I, Teil IV, Abschnitt 2.1 der Richtlinie 2001/83/EG nicht als Gentherapeutika und damit nicht als ATMP eingestuft. [...]