Das System hat den Zustand der Homöostase verlassen.
Das war natürlich nur eine zeitlich befristete, die so lange angehalten hatte, wie neue Energie (Geld) in das System geleitet wurde.
Das ist jetzt weitestgehend beendet und das System hat angefangen zu schwingen. Man könnte auch etwas weniger klassisch formulieren, dass das System begonnen hat chaotisch zu reagieren. Das bedeutet vor allem, das kleine Veränderungen große und unvorgesehene Wirkungen erzeugen.
Nun stellt sich (im Allesklar-Thread) Nemo die Auswirkungen als nicht so schlimm vor und Weissgarnix behauptet im Gelben, dass er sich Staatsbankrotte im kapitalen Systemkern nicht vorstellen kann.
Ich fürchte doch. Es würde die Ampitude sehr schnell heftiger ausschlagen und die Explosionen ("Crashs") kämen zunehmend in den Bereich des Kerns.
Ich stimme Allesklar zu. Das Problem sind und werden die Währungsschwankungen sein, die zu Staatsbankrotten führen, die es zu dämpfen gilt - koste es was es wolle. Zumal damit auch massiv die soziale Stabilität einhergeht bzw. verloren gehen würde. Staatsanleihen würden demnächst direkt durch die ZB monetarisiert werden müssen.
Das kann natürlich nur zu einer vorübergehenden Stabilisierung führen. Bei Unterlassung würden die Schwingungen völlig unkontrollierbar und der finale Akt stünde bereits jetzt vor der Tür, ohne (Hyper-)Inflation.