Wünsche feuchte Träume.
Ja, ja, stimmt schon.
5. Februar 2026, 08:26
Wünsche feuchte Träume.
Ja, ja, stimmt schon.
GM Desaster bedroht US Wirtschaft:
http://www.focus.de/finanzen/b…irtschaft_aid_347865.html
Gruß Henry
Apropos Detroit. Irgendwo in diesem Forum ist mal ein Link zu einer Bildersammlung in der Art "Straßen und Plätze" in Detroit eingestellt worden.
Das war irgendwie vor 1-2 Jahren. Und schon damals sah das alles derartig fertig-Dritte-Welt-mäßig aus. Ich konnte mir zumindest damals schwer eine Steigerung vorstellen. Jetzt arbeite ich allerdings mit Hochdruck dran, meine Phantasie zu stimulieren ;).
Hat jemand vielleicht mal Links zu Seiten, wie es aktuell in amerikanischen Produktions-Städten jetzt so aussieht?
Dies alles geht wie gesagt nur, wenn die USA bereit sind, von ihrem Machtanspruch und ihrer Leitwährung, dem „Petrodollar“, abzurücken.
...
Ob dieser mit oder ohne Totalkollaps kommen wird, das liegt einzig und
allein daran, ob die heutigen Entscheidungsträger in der Lage sind,
zumindest die richtigen Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung zu treffen.
Gute Systembeschreibung, danke.
Mal ehrlich, kannst Du dir vorstellen, dass sich in 'God's Own Country' diese Erkenntnis des freiwilligen(!) Machtverzichts durchsetzen könnte? Diese bigotte Gesellschaft ist viel zu sehr selbstverliebt, als das derartige Reflexionen reifen könnten.
Was dann bedeuten würde: mit Totalkollaps. Nicht gerade rosige Aussichten.
Von Reuters. Kann schon sein, dass die short in europäischen Titeln sind ...
Danke. Hatte nur in der engl. Ausgabe von heute gesucht. Dort aber bereits gestern drin gewesen:
Global losses from crisis to reach $1.4 trillion: Goldman
Mon Nov 10, 2008 1:11pm EST
Also VT wieder beendet. Klar sind die short. Ich auch :D.
Wo kommt diese Meldung her?
Goldman Sachs sieht schwarz
Düsteres Szenario: In der Finanzkrise wurden bisher
Hunderte von Milliarden verbrannt. Doch ein Ende der riesigen Verluste
ist nach Ansicht der Bank Goldman Sachs noch lange nicht in Sicht. Im
Gegenteil: Es könnte noch schlimmer werden.
http://www.ftd.de/boersen_maer…sieht-schwarz/437538.html
Keine Nachrichtenagentur, kein Redakteur ist angegeben. Kommt das direkt auf den Ticker von GS?
Soll hier der Markt runtergezogen werden, so wie letztes Jahr das Öl rauf?
Vieles ist schon be- und geschrieben worden.
Auf den Punkt gebracht, aus diesem Thread, danke mvd.
Hier zum Nachlesen: "Es sind nicht die Waren die teurer werden, es ist der unaufhaltsame Wertverlust der Währungen."
"30 - 40 % Rabatte lösen keinen Kaufanreiz mehr aus"
![]()
Dazu passend:
NEW YORK (Reuters) - American International Group Inc is in talks with the U.S. government to restructure the troubled
insurer's credit facility, which could lead to the government buying
AIG preferred shares worth several billion dollars, a source familiar
with the matter said on Friday.
The talks are at a sensitive stage and it is not a done deal, with
terms still being worked out, the source said. An announcement could be
made as soon as this weekend or on Monday, when AIG is due to report
its quarterly results.
Konditionen Laufzeitkonto (Stand: 03.11.2008 ) Laufzeit Konditionen
6 Monate 4,75 % p. a.
1 Jahr 4,00 % p. a.
2 Jahre 3,80 % p. a.
3 Jahre 3,80 % p. a.
4 Jahre 3,80 % p. a.
5 Jahre 3,80 % p. a.
walpel, mal schön aufpassen, dass sie Dich nicht im Morgengrauen wegen Volkverhetzung abholen kommen.
DETROIT (Reuters) - General Motors Corp and Ford Motor Co posted more
than $27 billion of net losses in the first half of 2008 -- and that
was before a deepening economic slowdown pushed industry sales beyond
15-year lows.
Die Bank of England (BoE) senkte den Leitzins um 150 Basispunkte auf 3,0 Prozent.
...
Für die Insel sind das neue Verhältnisse. Im September legte die
Teuerung noch auf [offizielle!] 5,2 Prozent zu. Das war der höchste Stand seit elf
Jahren.
...
Nach Angaben des National Institute of Economic and Social Research
schrumpfte die Wirtschaft im dritten Quartal um 0,5 Prozent. Die
Wirtschaftsleistung ist auf einem tieferen Niveau als im Vorjahr. Es
sei der erste Einbruch auf Jahressicht seit 1990, teilte das
Forschungsinstitut mit.
...
Meine Sorge ist, dass die Inflation unter ein Prozent fallen und
sogar negativ werden könnte", sagte David Blanchflower diese Woche, der
im geldpolitischen Rat der BoE sitzt. Er geht davon aus, dass der
Teuerungsdruck stark nachlässt, und sieht dringenden Handlungsbedarf.
"Wenn die Notenbank nicht aggressiv die Zinsen senkt, droht uns eine
lange und tiefe Rezession", sagte Branchflower in einer Rede an der
University of Kent.
Einige Volkswirte halten es sogar für angebracht, dass die
Notenbank den Leitzins mittelfristig auf null Prozent senkt. "Das
Leitzinsniveau muss erheblich nach unten. Die BoE sollte auch darauf
vorbereitet sein, auf null Prozent zurückzugehen", sagte Michael
Saunders, Chefvolkswirt Westeuropa der Citigroup. Für die BoE wäre das
ein historischer Schritt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1694 senkte die
Zentralbank den Leitzins niemals unter das Niveau von zwei Prozent.
http://www.ftd.de/boersen_maer…die-Notbremse/435577.html
Sie haben offizielle 5,2% Teuerung, senken um 150 BP und haben Angst vor einer Inflationsrate < 1% ![]()
Baltic Dry Index [BDI], Nov 03, 2008, 827.00
PS: ...its lowest level of 554 points was in July 1986
PPS: Ich nehme nicht an, dass die 827 "inflationsbereinigt" sind. ![]()
Imho nein. Das Gerücht kommt daher das am 15.11 sich die G8 Länder (oder mehr) in Washington treffen um "Lösungen" für die Finanzkrise zu finden...daraus stammen all diese Ableitungen das am 15.11 etwas passiert diesbetreffend
In Washington... ![]()
Ich bin mir nicht sicher, ob am 15.11. klar sein wird, wer in Democrazy No. 1 eigentlich Präsident ist.
Im Zweifelsfall der alte... ![]()
Nicht der New Deal, sondern die Kriegswirtschaft brachte ab 1941 den Aufschwung.![]()
Und Europa wurde schon per Kredit in den 30ern hochgerüstet. Man wußte schon wo die Bomben fallen sollten später...
Wer wird heute hochgerüstet? ![]()
Taiwan zum Beispiel.
Das System hat den Zustand der Homöostase verlassen.
Das war natürlich nur eine zeitlich befristete, die so lange angehalten hatte, wie neue Energie (Geld) in das System geleitet wurde.
Das ist jetzt weitestgehend beendet und das System hat angefangen zu schwingen. Man könnte auch etwas weniger klassisch formulieren, dass das System begonnen hat chaotisch zu reagieren. Das bedeutet vor allem, das kleine Veränderungen große und unvorgesehene Wirkungen erzeugen.
Nun stellt sich (im Allesklar-Thread) Nemo die Auswirkungen als nicht so schlimm vor und Weissgarnix behauptet im Gelben, dass er sich Staatsbankrotte im kapitalen Systemkern nicht vorstellen kann.
Ich fürchte doch. Es würde die Ampitude sehr schnell heftiger ausschlagen und die Explosionen ("Crashs") kämen zunehmend in den Bereich des Kerns.
Ich stimme Allesklar zu. Das Problem sind und werden die Währungsschwankungen sein, die zu Staatsbankrotten führen, die es zu dämpfen gilt - koste es was es wolle. Zumal damit auch massiv die soziale Stabilität einhergeht bzw. verloren gehen würde. Staatsanleihen würden demnächst direkt durch die ZB monetarisiert werden müssen.
Das kann natürlich nur zu einer vorübergehenden Stabilisierung führen. Bei Unterlassung würden die Schwingungen völlig unkontrollierbar und der finale Akt stünde bereits jetzt vor der Tür, ohne (Hyper-)Inflation.
Baltic Exchange Dry Index fällt weiter und ist nunmehr mit 982 unter 1000.
Deutsche Nachrichtenagentur sieht schwarz für die Schweiz
Die Agentur zeichnet das Schreckensszenario: «Geht die UBS pleite, dann
dürfte die Finanz-Schweiz fertig sein – dies ist mittlerweile nahezu
gängige Meinung unter Bankenexperten.»
http://bernerzeitung.ch/wirtsc…ie-Schweiz/story/21589038
BTW: Interessant auch die zahlreichen (gegenseiteigen) Ressentiments in vielen der Kommentaren.
Bestätigung ließt man spätestens Donnerstag im Mainstream...
Mehr geht leider nicht.
Gruß
Eulenspiegel
PS.: Die Geldmaktfonds folgen den Immofonds...
Auch Axa kündigte am Dienstagabend an, den "Axa Immoselect" vorübergehend zu schließen. Zum "Schutz der Anleger" würden Verkaufsaufträge, die nach Montagmittag eingegangen seien, nicht mehr ausgeführt, hieß es.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/krise-bei-immobilienfonds-weitet-sich-aus;2075017
Grund genug einmal genauer hin zu schauen, auf Seite 23 wird dann auch
endlich einmal Tacheles geredet. Demnach stehen zum 30.06.2008 enorme
Risiken in den Büchern. Die LB hält zum genannten Zeitpunkt Asset
Backed Securities (ABS) und US-Kreditverbriefungen in Höhe von 21,2
Mrd. Euro, zusättzlich stehen 4,6 Mrd. Euro verpackte CDOs an und im
Portfolio finden sich 13,2 Mrd. Euro verbriefte Hypothekenkredite
darunter 3,4 Mrd. Euro verbriefte Subprime Hypotheken. Nicht schlecht
für eine konservativ orientierte Landesbank. Das damit ausstehende
(nominale) Derivatvolumen ist schlappe 1,529 Billionen Euro groß,
darunter (Toxic-Waste) 123,8 Mrd. Euro CDS (Seite 53).
Nicht genug, hält die LB auch noch eine Menge offener Verbindlichkeiten
(Seite 29) bereit. 96,7 Mrd. Euro im Interbankenhandel und 95,9 Mrd.
gegenüber Kunden und 121,6 Mrd. Euro verbriefte Verbidnlichkeiten.
Da die LB natürlich keine Zockerbank ist und für solide und stabile
Werte und ein kluges operatives Geschäft steht, verwundert auch der
Hebel von 36 (Eigenkapital/Bilanzsumme) nicht (seite 4). Einem
derzeitigen Eigenkapital von ca. 11,5 Mrd. Euro steht eine Bilanzsumme
von 415 Mrd. gegenüber.
the winner is:
USD
Richtig.
Da fallen die Minen in den Schoß.
Nach der Umverteilung wird inflationiert!