Beiträge von matthiasch

    Sag mal Caldera, du willst die Leute hier doch zum Narren machen [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.c…lies/smilie_happy_058.gif]


    Mir ist das ja eigentlich gänzlich egal, aber diese Windei-Nummer ist schon nicht schlecht. Gestern schreibst du noch deinen Post im Torex-Faden, dass du rechtzeitig bei 7 Minen, u.a. bezüglich des Torex-Kursgewinns, eingestiegen bist.


    Schon wieder raus ohne Ankündigung und heute wieder ganz anders? Du hast in der Vergangenheit Kritik dafür geerntet - man muss nicht zwangsläufig auf der richtigen Seite stehen, um Gehör zu erhalten. Deine Charts sind für die Meinungsbildung hier ein Gewinn. Aber Authentizität ist ein hohes Gut, das sollte man nicht unterschätzen.




    Lieber @Neo,


    ich möchte hierzu noch kurz Stellung beziehen, da du mich letzte Woche ja diesbezüglich persönlich angeschrieben hattest. In meinem letzten Absatz letzte Woche habe ich die Beiträge von @Caldera als einen Gewinn für die Meinungsbildung beschrieben, dabei bleibe ich auch bei seinem neuesten Beitrag. Es kann so kommen, warum nicht. Elli aus dem Gelben ging damals schon von einer deflationären Phase aus. Bitte lies dir noch mal meinen letzten Absatz durch, das war weder aggressiv noch emotional. Hier wurde auch nichts editiert.


    Mir ging es letztlich nur um die in der Vergangenheit vielfach erfolgten rückwirkenden Trades - diese Info braucht hier niemand, wenn nicht Echtzeit gepostet wird! @Nebelparder postete in seinem eigenen Faden oft minutengenaue Entry-Punkte, daran kann man sich wenn man es denn möchte messen lassen. Aber ob ich hier jetzt poste, seit letzter Woche mit einem AG-Short 50% mitgenommen zu haben ist mit Verlaub - absoluter Käse. Dafür gibts Depotfäden, da kann sich doch jeder gerne auslassen.


    Mir gehts einfach darum, hier nicht zusätzliche Schärfe aufkommen zu lassen. Diese rückwirkenden Trades sind auch eine Provokation für Mitglieder, die hier in Echtzeit posten, unterschätze das nicht. Das triggert, denn es schmälert die Leistung derer, die zeitnah posten. Nachher ist man immer schlauer. Und für diesen Unterschied haben besonders auch die stillen Mitlesen meist ein ganz gutes Gespür.


    Ansonsten bin ich absolut bei dir, deine Beiträge wertschätze ich deshalb ebenso.


    Und @Caldera - auch ein Dank von mir für deine mutigen Analysen. Das sind klare Zeitfenster, an denen man sich über die nächsten vier Jahre messen lassen kann. Wir tappen jetzt im dritten Jahr im Dunkeln, warum soll in einer deflationären Weltwirtschaft dies in den nächsten vier Jahren nicht auch noch möglich sein. Auszuschließen ist nichts, vielleicht entspricht die Kaufkraft im Rest sonstiger Assets wie etwa Immobilien oder sonstiger Unternehmensbeteiligungen bis dahin ja einem gewinnbringenden Wert. Auch das ist Vermögenserhalt, Zahlen sind immer relativ.


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    Mir ist das ja eigentlich gänzlich egal, aber diese Windei-Nummer ist schon nicht schlecht. Gestern schreibst du noch deinen Post im Torex-Faden, dass du rechtzeitig bei 7 Minen, u.a. bezüglich des Torex-Kursgewinns, eingestiegen bist.


    Schon wieder raus ohne Ankündigung und heute wieder ganz anders? Du hast in der Vergangenheit Kritik dafür geerntet - man muss nicht zwangsläufig auf der richtigen Seite stehen, um Gehör zu erhalten. Deine Charts sind für die Meinungsbildung hier ein Gewinn. Aber Authentizität ist ein hohes Gut, das sollte man nicht unterschätzen.

    Ich möchte nur mal ein paar Beispiele nennen, wie absurd die Bewertungen inzwischen sind:


    Apollo Silver 26 Mio CAD Market Cap - 15 Mio CAD Cash
    E79 9,5 Mio CAD Market Cap - 7 Mio CAD Cash
    Fosterville South Exploration 23 Mio CAD Market Cap - 20 Mio CAD Cash
    Golden Ridge Resources 4,5 Mio CAD Market Cap - 6 Mio CAD Cash
    Minco Silver 11 Mio CAD Market Cap - 10 Mio CAD Cash
    Nighthawk Gold 34 Mio CAD Market Cap - 31 Mio CAD Cash
    Northern Dynasty Metals 172 Mio CAD Market Cap - 122 Mio CAD Cash
    Treasury Metals 39 Mio CAD Market Cap - 24 Mio CAD Cash



    Auf den Monat genau kann ich den Cash nicht bilanzieren, aber in etwa - alle natürlich schuldenfrei.


    Man stelle sich vor, die politische Stimmung kippt von Demokraten zu Republikanern - Apollo 155 Mio Unzen AG, Northern Dynasty mit Pebble als wohl weltgrößtes Vorkommen überhaupt.



    Kann sich jeder selbst sein Bild machen.

    Schaut nach einer abgesprochenen Aktion aus und würde ich nicht überbewerten.


    Ich bin bei Sibanye mittlerweile skeptisch. Operativ haben sich viele Probleme aufgetan (Streiks in SA, Überschwemmung in USA), dazu kommen sinkende Metallpreise und steigende Energiekosten.


    Ich warte auf bessere Zeiten.


    Ich kann dich verstehen, derzeit ist Cash einfach King. Allerdings solltest du die Reserven- /Ressourcenbasis nicht vernachlässigen. Nur mal zur Info:


    Allein Stillwater und East Boulder haben


    27.3Moz
    2E PGM Mineral Reserves at 31 December 2021
    89.6Moz
    2E PGM mineral resources at 31 December 2021



    Das sind Assets, die bis in die 2070er reichen, wo bekommt man das für diesen Preis gerade in Zeiten, in denen man werthaltige Investitionen sucht.

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    Für alle, die aktuell Trübsal blasen und ein wenig Euphorie tanken wollen - HUI mit Ziel von Minimum 1100 Punkten.

    Ganz ehrlich, allmählich gebe ich auch auf. Ukrainekrieg mit wirtschaftlichen Einbrüchen allein aufgrund des Wegfalls eines wichtigen Zielmarktes, Rezession weltweit voraus, China-Taiwan-Konflikt spitzt sich ebenfalls zu - aber alle Indices aber auf Höhenflug, Nasdaq schon wieder mit RSI von 70. Wahrscheinlich nehmen wir die Zwischenkorrektur an den Standardmärkten dankend mit und korrigieren ebenfalls weiter [smilie_happy]


    Also wenn sich das nicht auf den Herbst allmählich mal zu Gunsten der Commodities entkoppelt, müssen wir uns hinsichtlich unserer Performance der Realität stellen, wohl auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Drei Jahre an den Börsen hinterherzuhinken sind Welten. Noch hab ich Hoffnung, aber allmählich werde auch ich ungeduldig.

    Interview mit dem neuen CEO


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    Cash 7 Millionen CAD, damit gut finanziert und nicht gezwungen jetzt verrückte Dinge zu tun.


    MarketCap: 12 Mio CAD

    Polymetal meldet solide Produktionsergebnisse für das zweite Quartal 2022


    „Im zweiten Quartal haben wir unsere Produktionsziele erreicht und sind auf Kurs, unsere Prognose für das Gesamtjahr zu erfüllen. Internationale Sanktionen gegen Russland haben weiterhin erhebliche Auswirkungen auf Vertrieb, Beschaffung und Logistik. Das Management konzentriert sich voll und ganz darauf, die operative und finanzielle Stabilität des Unternehmens aufrechtzuerhalten“, sagte Vitaly Nesis, Group CEO von Polymetal.


    HÖHEPUNKTE


    Im zweiten Quartal 2022 ereigneten sich keine tödlichen Unfälle unter den Mitarbeitern und Auftragnehmern des Konzerns. Während dieses Zeitraums wurden zwei kleinere LTI-Vorfälle unter Mitarbeitern verzeichnet. Die Unfallhäufigkeitsrate (LTIFR) mit Ausfallzeiten ging im Sechsmonatszeitraum im Jahresvergleich um 53 % auf 0,08 (0,17 im ersten Halbjahr 2021) zurück.


    Die Goldäquivalentproduktion („GE“) im zweiten Quartal ging im Jahresvergleich um 9 % auf 326 Koz zurück. Niedrigere Gehalte und geplante lange Wartungsstillstände bei Amursk POX reduzierten die Produktion von Kyzyl und Albazino und glichen den neuen Beitrag von Nezhda mehr als aus.


    Die Produktion von GE für das erste Halbjahr betrug 697.000 Unzen, ein Rückgang um 7% im Jahresvergleich, einschließlich 453.000 Unzen in Russland und 244.000 Unzen in Kasachstan. Einschränkungen im Zusammenhang mit СOVID in China zwangen das Unternehmen, die Lieferungen von Goldkonzentraten aus Nezhda und Kyzyl zu reduzieren. Das Unternehmen bekräftigt seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr von 1,7 Mio. Unzen GE (1,2 Mio. Unzen in Russland und 500.000 Unzen in Kasachstan), weist jedoch auf das Risiko einer Underperformance angesichts anhaltender Abriegelungen und logistischer Einschränkungen in chinesischen Häfen und Eisenbahnen hin.


    Im zweiten Quartal sammelten sich in den russischen Minen der Gruppe 130.000 Unzen GE an Gold- und Silberbarrenbeständen an. Diese Lücke zwischen Verkauf und Produktion wird wahrscheinlich im dritten Quartal geschlossen, wenn das Unternehmen die Exportverkäufe in verschiedene asiatische Märkte steigert.


    Der Umsatz für das Quartal verzeichnete einen Rückgang von 36 % gegenüber dem Vorjahr auf 433 Millionen US-Dollar, während der Umsatz im ersten Halbjahr um 18 % auf 1.048 Millionen US-Dollar zurückging (605 Millionen US-Dollar in Russland und 443 Millionen US-Dollar in Kasachstan). Die negative Dynamik war das Ergebnis geringerer Verkaufsmengen aufgrund des Lageraufbaus, während der durchschnittlich realisierte Preis geringfügig höher war.


    Die Nettoverschuldung belief sich zum Ende des zweiten Quartals auf etwa 2,8 Milliarden US-Dollar. Ein vierteljährlicher Anstieg von 0,8 Milliarden US-Dollar war auf die Anhäufung von Edelmetall- und Konzentratbeständen, beschleunigte Käufe von Ausrüstung und Ersatzteilen, die Finanzierung der äußerst wichtigen Auftragnehmer und Lieferanten und die Aufwärtsbewertung von auf Rubel lautenden Schulden in US-Dollar zurückzuführen, die auf eine erhebliche Rubel-Stärkung zurückzuführen waren während des Quartals. Das Unternehmen verfügt mit 0,5 Milliarden US-Dollar in bar und 0,4 Milliarden US-Dollar an nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien bei nicht sanktionierten Banken über ausreichende Liquidität.


    Angesichts der deutlichen Aufwertung des Rubels gegenüber dem US-Dollar wird das Unternehmen seine Barkosten- und Investitionsprognose für das Geschäftsjahr 2022 mit der Veröffentlichung seiner Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2022 am 22. September 2022 aktualisieren.


    https://www.polymetalinternational.com/en/investors-and-medi…


    (von google übersetzt)

    Bin ziemlich sauer, meine erste Insolvenz und dann noch aus politischen Gründen. Heute kam der Brief meiner Bank. Zwar eine überschaubare Position, das "Wie" jedoch nervt gewaltig. Nun werden die Filets verteilt und mit großer Wahrscheinlichkeit gehen wir leer aus. Der Zwangsverwalter hat leichtes Spiel und kann die Barren zu Geld machen und die Schuldner bedienen. Gleichzeitig werden die Assets verschleudert. Hat mir tatsächlich zu denken gegeben, wie leicht unsere Assets auf der Zielgerade noch den Eigentümer wechseln können.

    Sprott bestätigt sein Kursziel von 2,8 CAD.
    Derzeit 20 Mio CAD Cash und damit gut finanziert für die weitere Exploration.


    https://sprott.com/media/5461/220712-tlg-scp-metallurgy.pdf



    Die CAPEX werden in Summe mit rund 840 Mio CAD angegeben. Gibts da von den Investierten hier keine Bedenken, dass die Summe a) aus dem Ruder laufen könnte und b) überhaupt aufgebracht werden kann?


    Also wenn ich mir die benötigten Mittel so ansehe, komme ich da mit anstehenden Finanzierungsrunden nicht wirklich auf ein solches Kursziel...

    Bei allen Ängsten aber auch immer rational bleiben. Es gab in der jeder Phase Minenwerte, die sich gegen den Trend stemmen konnten. Kirkland etwa als Musterbeispiel hatte seinen entscheidenden Aufstieg vom Explorer zum Produzenten über die Baisse-Jahre ab 2013 bis Anfang 2016. Wir stehen nicht am Anfang, wir sind wie ich im letzten Posting hier erwähnt hatte bereits seit Ende August 2020 im vollumfänglichen Abverkauf. Explorer sind bereits faktisch um 80-90 Prozent gefallen. Beispiele? Freegold Ventures, E79, Kore Mining, Integra Resources, Nighthawk, Treasury Mining, Bear Creek... ich könnte aus dem Stand 100 Minen aufzählen. Daher würde ich mir, sofern ich weiter an die Story glaube, allmählich eher Gedanken machen, wo ich aufstocke.


    Kore Mining kam bereits von 1,96 CAD auf nun 0,18 CAD zurück. Bei aller Liebe, da schüre ich jetzt keine Panik mehr, sofern ich die hätte. Wenn ich von Kore Mining überzeugt wäre, würde ich ein Stink Bid setzen. Überlegt mal, was ein 1000er jetzt an zusätzlichen Stückzahlen bringt. Dies gilt nicht für Kore Mining, es ist nur verbildlicht. Ich habe das etwa bei E79 gemacht.


    Zweiter wichtiger Punkt: Fundamentaldaten. Ich habe eine 10-Punkte-Checkliste, an erster Stelle steht hier der Enterprise Value. Wenn ich eine Calibre Mining für einen 2023 EV von 160 Millionen bekomme, gehe ich nicht raus. Wenn die noch weitere 0,20 USD fällt, kann ich auch gleich ein obligatorisches Übernahmeangebot machen und zahle die Übernahme nächstes Jahr aus dem Cashbestand - zu 100 Prozent. Das macht keinen Sinn, das haben auch die Vorstände erkannt und kaufen daher zuletzt bereits vermehrt zu. Kann man über alle Unternehmen hinweg beobachten. Der Rückkauf eigener Aktien ist ein weiteres Indiz. Wenn wie gesagt die Gesellschaft auf das Corona-Tief fallen würde, könnte man mit dem Cashbestand alle ausstehenden Aktien von der Börse kaufen und das Drama wäre erledigt. Wäre für manche Unternehmen tatsächlich nervenschonender und keine schlechte Idee.

    Deifintiv. Das beste Produkt zur falschen Zeit findet keinen Markt. Nicht umsonst ist das perfekte Timing im Leben prinzipiell einfach der alles entscheidende Faktor. Bei den meisten Menschen sieht das dann doch eher so aus:





    Antizipation auf sich verändernde Umstände, kein Beharren auf festgefahrenen Meinungen. Warten wir aufmerksam ab, wohin die Reise geht - und positionieren uns rechtzeitig...




    Schönes Wochenende in die Runde :D

    Ich weiß, ihr wollt zocken - aber ist da nicht der Deckel schon drauf? Die Finanzierung steht doch schon so gut wie sicher und soll soweit ich das noch in Erinnerung habe bis 05.07. durch sein, danach ist durch die katastrophalen Bedingungen und dem Hedge sowie der Unsicherheit, ob die Mine dann tatsächlich anläuft und ob das überhaupt ohne weitere Nachfinanzierung läuft IMHO das CRV nicht so besonders, da gibts derzeit doch wesentlich sinnigere Möglichkeiten. Verbrennt euch nicht an der heißen Herdplatte :rolleyes:

    Differenzierte Betrachtung ist in unserer immer komplexeren Welt eine Fähigkeit, die uns manchmal hilft, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Dazu gehört auch, sich den verändernden Gegebenheiten anpassen zu können. Von daher finde ich es nicht förderlich für den Erfolg von uns allen, wenn @woernie und @Caldera hier nun als Gegenpole in diesem oder dem Charttechnikthread positioniert werden, denn die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Verluste bereiten den meisten Menschen aus ihrem Naturell heraus innere Schmerzen, wenn der Umgang damit nicht frühzeitig erlernt wird. Dies führt zu Spannungen, die sich nun entladen. Faktisch wurden hier viele auf dem falschen Fuß erwischt. Das tut weh. Was kann man dagegen tun? Wer sich auf seine eigene spirituelle Reise begibt und auch die Meditation für das Geistige und vielleicht für das Körperliche etwas Yoga macht, ist da oftmals ein Stück gefestigter. Stimmungsschwankungen werden geringer und man begreift, dass alles Weltliche letztlich vergänglich ist. Überlegt euch gut, wie viel Lebenszeit ihr mit diesen Dingen verbringt. Einige hier scheinen ja bereits 1950er und 1940er Baujahre zu sein. Lasst euch die letzten guten Jahre nicht durch materielle Dinge und den damit verbundenen Stimmungen wie Angst und Gier kaputtmachen. Was mir seit ich hier wieder aufgeschlagen bin sofort aufgefallen ist, war die spirituelle Weiterentwicklung vieler User über die vergangene Krise. @Nebelparder zuletzt eingestellte Videos, @Caldera Weiterentwicklungen. Daher finde ich den Vorwurf, dass @Caldera seine Sichtweise nach seinen geäußerten Kurszielen für Torex von 50$ oder Kirkland im dreistelligen Bereich nun selbst revidiert kein Totschlagargument für alles, was er nun von sich gibt. Gleichzeitig aber sollte man auch so ehrlich sein: auch @Caldera hat nun nicht den Beginn der Abwärtsbewegung vorausgesagt hat, sondern eben weitere Tiefstände im Abwärtstrend. Faktisch sind wir bereits seit Mitte August 2020 auf dem absteigenden Ast. Wir brauchen hier jetzt keinen neuen Messias suchen, die braucht es ohnehin nirgends.


    Egal ob mit Metallen oder Uran als alternativem Energieträger, die Luft entweicht und es gibt derzeit im gesamten Aktienmarkt außer Shortpositionierungen, die für mich aber unter Spekulation mit Bruchteilen meines Geldes und damit nicht unter Anlage fallen, eben keine Möglichkeit wirklich Geld zu verdienen. Immobilien, Luxusuhren, Sportwagen - alles legt derzeit den deflationären Rückwärtsgang ein. Mir war die letzten Monate bewusst, dass ich in das fallende Messer hineingreife. Die eingegangenen Positionierungen stellen für mich auch weiterhin einen Hedge auf meine anderen Vermögensgüter dar. Die Versicherung greift bekanntlich erst im Schadensfall, nicht bei möglichen Eventualitäten. Wie ich vor ein paar Monaten beschrieben hatte, habe ich über den Jahreswechsel am Immobilienmarkt auch mal Kasse gemacht. Hätte ich erst jetzt verkauft, würde ich bereits deutlich weniger aufgrund der gestiegenen Zinsen bekommen. Nun hab ich eben einiges in Minen etwas zu früh umgeparkt, alles richtig macht man bekanntlich nie. Ich habe mich etwas von den Rekordgewinnen blenden lassen. Wenn ich mich richtig erinnere, war das 2011/2012 ähnlich und dennoch ging es danach abwärts. Möglicherweise ein Hinweis auf den Zyklus. Wie man es nimmt, man lernt nicht aus. Allerdings blind auf seinem Standpunkt zu verharren, endet meist nicht gut. Faktisch ist folgendes passiert und das hat bei mir zur erweiterten Einsicht geführt: Der Anstieg der Minen wird nun nicht wie von uns allen erhofft innerhalb des gesamtvolkswirtschaftlichen Boomzyklus erfolgen. Dies hat dramatische Auswirkungen auf den Sektor, wie sich zuletzt bei den Finanzierungen zeigt. Die Geldbeschaffung erfolgt im Bustzyklus nun zu Tiefststständen, was extrem verwässernd wirkt. Anstatt zu 4 CAD zu finanzieren muss Argonaut nun wohl zu einem Zehntel seine Anteile abgeben. Explorer, denen jetzt das Geld ausgeht, werden nun zum ungünstigsten Zeitpunkt verwässern müssen. Daher ist meiner Meinung nach aktuell die wichtigste Ausrichtung primär in Minen zu investieren, die es ohne Probleme bis in den nächsten Zyklus schaffen - sei es hinsichtlich Minenlaufzeiten oder Kapitalbedarf. Zu hohe Verbindlichkeiten werden dann noch zum Problem, wenn der POG abtauchen sollte - denn dann kann die Zahlung möglicherweise nicht aus dem laufenden Cash Flow erfolgen und es benötigt Reserven. Eine B2Gold wird dann mit einer Nettocashposition von über einer Milliarde USD gut durch den Sturm segeln können. Und um ehrlich zu sein rechne ich nun ähnlich wie 2008 mit einem finalen Abtauchen. Wahrscheinlich dann, wenn die Marktteilnehmer, die sich verspekuliert haben, sei es mit Kryptowährungen oder Hausfinanzierungen, alles zu Geld machen müssen. Wenn wir Glück haben, kurz und heftig. Ob sich das dann mit dem neuen Zyklus deckt ist mir dann nebensächlich, könnte aber hinkommen. Einplanen sollte man es, die Zentralbanken spielen aus Inflationionsgesichtspunkten nun die Deflationskarte. Daher Ausschau nach den oben genannten Minen oder durchfinanzierten Explorern halten, wenn es eine Portion spekulativer sein muss. Etwas Cash für den letzten Abtaucher wäre natürlich auch nicht schlecht.

    Nur mal so: Wir sind im GDXJ jetzt am 62er Retracement seit dem Corona-Tief im März 2020.


    https://mobile.twitter.com/gra…39979107567648768/photo/1



    Auch wenn @Caldera recht behalten sollte, werden wir hier nächste Woche eine technische Gegenreaktion Richtung Norden sehen. RSI nun auch knapp über 30, was definitiv dafür sprechen sollte.


    Gilt IMHO für den Gesamtmarkt, auch dort ist man im überverkauften Bereich. Heißt (mal wieder) keine Entkopplung von den Standardmärkten.

    Mal wieder für die Statistik, da ich es aufgrund des POGs gerade für angebracht halte:


    Realtime befindet sich der POG mit 1.828 USD haargenau auf dem Stand des SKs in 2021.
    Während der Goldpreis in 2022 weder Boden gut gemacht hat noch an Wert verloren hat, verzeichnen die Goldminenindizes/ETFs derweil durch die Bank zweistellige Verluste. Der HUI von 258,87 auf realtime 230,45, der XAU von 132,34 auf 115,46, der GDX von 32,03 auf 28,80 und der GDXJ von 41,93 auf 34,16.


    Einen ausgiebigen Kommentar zur enttäuschenden Performance der Minenaktien, insbesondere in Anbetracht der für EM/Minen sprechenden fundamentals, verkneife ich mir.


    Mich wundert es ja, dass die Indizes nicht schon wesentlich tiefer stehen wenn ich mir die einzelnen Minen anschaue. Ich habe es eben schon im Thread zu Argonaut Gold geschrieben:


    Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir unser gutes Geld nicht in Unternehmen investieren, die kalkulatorisch einfach schlecht gewirtschaftet haben oder wirtschaften. Nun kommen aufgrund der Zinswende auch für uns wieder Zeiten, in denen knallhart kalkuliert werden muss, da auf dem POG der Deckel wohl noch länger drauf bleiben wird. Und von unten drücken die Kosten, was den Druck im Topf weiter erhöht. Jetzt trennt sich doch deutlicher die Spreu vom Weizen. Meine Watchlisten sind heute wieder tiefrot, teils leider mehr als berechtigt. Schaut euch genau an, wo die Bilanzen sauber sind und die Schuldensituation überschaubar. Das bricht einigen demnächst sonst das Genick.


    Bei den Explorern gibt es derzeit ehrlich gesagt keinen wirklichen Grund für Käufe, da die Miner vom CRV betrachtet einfach wesentlich attraktiver sind. Verabschiedet wir uns von dem Gedanken, dass da irgendwo noch im Interesse von Aktionären Bankenfinanzierungen stattfinden könnten, das geht ab jetzt aus risikoaversen Gründen ohnehin alles nur noch über Eigenkapital sprich externe Investoren, die faktisch extrem verwässernd sein werden. Nicht besser als die Techszene werden die Kosten reduziert werden müssen und auch Drillings etc. spätestens in 2023 sichtlich zurückgeschraubt werden. Ab jetzt heißt es schütteln und sich neu aufstellen. Ich habe die Explorationen, die nicht sonderlich aussichtsreich sind und noch nicht zu stark im Wert gefallen waren erst mal komplett in Minen getauscht, die saubere Bilanzen aufweisen und die Minen soweit man das aus heutiger Sicht beurteilen kann problemlos laufen. Ob derzeit Vizsla oder Wallbridge noch Investoren finden, wage ich zu bezweifeln. Maximal Übernahmen, aber selbst die waren was die Aufschläge betrifft zuletzt eher enttäuschend. In den soliden Minern jedoch warten enorme Chancen. Wenn das so weiter geht, können sich eine Silvercorp, Sibanye oder GCM Mining bald selbst vom Markt kaufen.

    Ich habe das nach euren Postings jetzt alles mal überschlagen und bin bei Vassago:


    aktuell sind es 332 Mio Shares, das werden am Ende auf jeden Fall Minimum 600 Mio Shares. Nur falls hier Kursziele berechnet werden. Man steht durch die Kostensituation faktisch an der Wand und wird zwecks Überleben diluten wie es die oben in der Graphik aufgezeigten Investoren verlangen. Daran geht kein Weg vorbei. Demnach sind die alten Kursstände IMHO außer Reichweite.


    Ich gehe eher davon aus, dass es nicht die letzte Finanzierung gewesen sein wird.



    Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir unser gutes Geld nicht in Unternehmen investieren, die kalkulatorisch einfach schlecht gewirtschaftet haben oder wirtschaften. Nun kommen Zeiten, in denen knallhart kalkuliert werden muss, da auf dem POG der Deckel wohl noch länger drauf bleiben wird. Und von unten drücken die Kosten, was den Druck im Topf weiter erhöht. Jetzt trennt sich doch deutlicher die Spreu vom Weizen. Meine Watchlisten sind heute wieder tiefrot, teils leider mehr als berechtigt. Schaut euch genau an, wo die Bilanzen sauber sind und die Schuldensituation überschaubar. Das bricht einigen demnächst sonst das Genick.

    Ramelius wird heute richtig zerpfügt, Minus zehn Prozent in Australien unter einem Aus$ jetzt.


    Der Grund ist eine moderate Kappung der Produktionsprognosen um maximal 10k Oz von 260-265k auf 255-260k bei gleichen Kosten von etwa 1475-1525 Aus$ die Unze. Bei einem POG heute über 2550 Aus$ sind das mal eben 1000 Aus$ auf 250k Unzen kann sich bei einer MarketCap von jetzt 945 Mio Aus$ jeder selbst was da vor Steuern hängen bleibt.


    https://cdn-api.markitdigital.…35c2d45a094df02a206a39ff4


    Nettoliquidität 2023 laut Marketscreener übrigens 265 Mio Aus$, die kann man noch mal abziehen...


    Völlig irrationale Märkte derzeit, die ich für Zukäufe nutze.