Beiträge von elsilbero

    wenn proaurum short ist kann man eigentlich nur (demnächst) kaufen, nicht auf Sicht von ein paar Wochen, aber auf ein paar Monate schon. Schließlich wird Bernie doch bald die Zinsen massiv senken. Das kann so schlecht nicht sein.


    Mit Gruß

    Zitat

    Original von mesodor39

    Besser Investor bleiben, als unbedingt "Geschäftsmann" werden wollen....


    sehe ich genauso und mache es auch so.
    Trotzdem habe ich größten Respekt vor jemand, der Arbeitsplätze schafft (sichere). Das setzt voraus, daß er seinen job gut macht, schon eher sehr gut.
    He mesodor, mach`doch nicht alle Manager schlecht. :D
    Es soll auch Ingenieure geben, die schon einen Betrieb in den Sand gesetzt haben. Zum anderen, Du meinst Betriebswirte, denke ich, denn Ingenieure können auch Manager sein, kommt darauf an, was sie machen.
    Natürlich ist es so, daß heutzutage Manager nach dem "American Way of Business" handeln. Also hire and fire und nur auf den Umsatz/Ertrag schauen, koste es was es wolle. Wenn es nicht funktioniert wird halt wieder umstrukturiert. Und die Erträge möglichst in den nächsten Wochen, zumindest aber mit Blick nur auf das Quartal. Wie man mittelfristig abschneidet oder gar langfristig, ist heut sch...egal. Und wer was dagegen hat ist weg vom Fenster. Zu alt, nicht mehr anpassungsfähig, zu wenig flexibel und vermeintlich nicht mehr lernfähig. Wird zumindest gesagt.
    Das alles mag nicht für jeden Betrieb zutreffen, aber für die großen und jungen Gesellschaften schon, zumindest ist das meine Erfahrung.
    Du solltest Deinen Beitrag H. Eichelburg schicken, dann braucht er keine Lebensberatung mehr. Ja zurückblicken, das bringt es nicht und hindert einen am momentanen Weiterkommen.
    Ich hoffe Du hast WCM verdaut, jeder macht mal eine falsche Investition und im Nachhinein sieht man erst, daß es falsch war. Aber man lernt auch. An der Börse kommen erst die Schmerzen und dann erst das Geld. So oder so ähnlich sagt es Kostolany.
    Mit Immobilien in D habe ich so meine Probleme: Sicher, die Idee ist gut. Nur habe ich die Befürchtung, daß dann wieder einer kommt (Lafontaine oder wie der dann heißt) und alle möglichen Steuern oder Lastenausgleich etc. erfindet. D ist ein Neidland, solche Gesetze lassen sich einfach durchsetzen. Momentan ist doch schon zu erkennen, daß die, die können, gehen. Und ihr Geld nehmen sie mit. Das Vertrauen ist weg und wird so schnell auch nicht wieder kommen, egal, welche
    Gesetze man macht.


    Die von Dir genannten sind Angestellte, der Prinz ein Geschäftsmann.
    Aber auch der kann sich verheben. Schon klar. Keiner liegt immer richtig.
    Und zu Eichelburg:
    Mein Eindruck ist, daß man ihn entlassen hat (mit Abfindung) oder frühpensioniert. Wo er es doch besser gemacht hätte als die MBA´s
    Das wurmt ihn. Er möchte es denen zeigen, wie gut er doch ist.
    Sicher ein falscher Weg und dazu gefährlich, wie Du geschrieben hast.

    Zitat

    Original von mesodor39

    Das weis der Prinz noch nicht......


    Der Prinz ist doch bestimmt nicht blöde, hat es schließlich zum Milliardär gebracht.
    Für mich ein ausgekochter Geschäftsmann.
    Wenn er weiter dort investiert wird er denen schon sagen, was zu tun ist. Das wird seine Bedingung sein.
    Ansonsten läßt er es.

    Zitat

    Original von GOLD_Baron
    [


    Lieber 25 Jahre auf eine monetäre und gesellschaftlich-politisch-soziale Katastrophe (im heutigen Sinne ist ja selbst der Verlust des Arbeitsplatzes eine Katastrophe ^^) vorbereiten, als einen Tag zu spät.
    .


    Lieber GB, das war doch ein bißchen zu arg dramatisch.


    Vor 25 Jahren hatte man auch Angst, daß die Russen kommen.
    Und heute sind sie da:


    http://de.youtube.com/watch?v=4VajZMNyT2U


    Ich weiß, heute gibt es schon wieder neue Befürchtungen, daß noch mehr kommen würden. Man sollte sich nicht zuviel mit Weltuntergangstheorien beschäftigen. :D


    Und Gruß

    Natürlich sollte man sich mit Vorräten eindecken, habe ich nicht bestritten (nur daß wir schon bald game over haben werden, denke ich nicht).
    Wenn ich schon Spezialist höre:


    Im Januar war in Zürich die jährlich stattfindende Kapitalanlegertagung. Dort trafen sich hochkarätige Spezialisten wie Marc Faber, Felix Zulauf, John J. Murphy usw.
    Viele Spezialisten und fast noch mehr verschiedene Meinungen.
    Wie bei den Ärzten: da gibt es doch ein Sprichwort:
    4 Ärzte, 5 verschiedene Diagnosen. :D


    In diesem Sinne SilVisconti, jetzt mußte ich doch noch meinen Senf dazugeben und muß jetzt weg.


    Grüße
    elsilbero

    SilVisconti


    Um es abzuschließen (zumindest von meiner Seite):


    Ottoasta hat vielleicht Erfahrung im Gartenbau, oder sonstwo, ich weiß es nicht.
    Weissgarnix hat sicher viel Wissen, was Bilanzierungsfragen anbelangt.
    Ob er ein erfolgreicher "Vermögensanleger" ist, weiß ich nicht.
    Dottore hat vor ca.25 Jahren schon Seminare "Der Geldcrash kommt" oder so ähnlich angeboten.
    Und meine Erfahrung? Alles eine Selbsteinschätzung (vielleicht überschätzt man sich), aber auf die langen Jahre kommt es sicher nicht alleine an und täuschen kann man sich immer, wie ich schon schrieb.


    Grüße
    elsilbero

    Und da gibt es noch einen Jacques, den man auch zitieren kann:


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=12861


    Der hört sich gut an.


    "100 zu 1, daß die Bail-outs kommen".


    Aber um es klar zu sagen: GB hat recht.
    Wir wissen alle nicht, was wann passiert.
    Deshalb sollt man nicht unbedingt noch Geld in größerem Umfang bei einer Bank haben.
    Besser Gold und Silber kaufen, ein paar Silberzehner und ein bißchen Bargeld zu Hause.


    Grüße
    elsilbero

    SilVisconti


    mir ist es egal, wie die "Gurus" oder "Nichtgurus" heißen, die ich hier zitiere. Hauptsache ist doch, was sie geschrieben haben.
    Und da sind mir Leute, die nicht gleich den Weltuntergang morgen oder auf jeden Fall schon bald beschreiben oder heraufkommen sehen, lieber. Weil es einfach realistischer ist.
    Die von Dir genannten beschreiben die momentane Situation sicherlich richtig, aber ob sie die richtigen Schlußfolgerungen ziehen, werden wir sehen.
    Es gibt auch andere, die hier nicht und auch nicht im gelben schreiben (ich meine kein Banker), die eher nüchtern an die ganze Sache herangehen und auch (Hyper-) Inflationierung kommen sehen.
    Die Macht der Banken, Broker, Z-Banken und Regierungen würde ich nicht unterschätzen.
    Mesodor hat das oben gut beschrieben, wie es wohl kommen wird. So sehe ich es auch.
    So schnell wird es (wahrscheinlich) noch nicht vorbei sein.


    Grüße
    elsilbero

    dazu gibt es auch eine Erklärung von Albert, der die Entwicklung nicht so dramatisch sieht:


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=12836


    Ich will das ganze nicht verharmlosen.
    Daß das Finanzsystem ein Kartenhaus geworden ist, das jederzeit zusammenstürzen kann, dürfte sowieso klar sein.
    Stellt sich nur noch die Frage, wie erfolgreich man noch ist im Stützen dieses Kartenhauses.
    Oder sollte man besser schreiben: im Lügen und Betrügen, im Verschieben und Verstecken, im Blutenlassen des Steuerzahlers usw.
    Oder einfacher: im (Hyper-) Inflationieren. Das ist ja auch Betrug oder Diebstahl, leider merken das die wenigsten.


    Grüße
    elsilbero

    weissgarnix


    Wenn man sieht, was die Stunde geschlagen hat, wer weiß, wo dann der Goldpreis ist.
    Ob Inflation oder Deflation, ich vermute, das geht erst mal so weiter wie bisher, d.h. das eine geht hoch (z.B. Lebensmittel), das andere fällt (z.B. Immobilien in den USA). Bargeldbestände entwerten jedes Jahr auch bei schleichender Inflation, in den letzten Jahren mit zunehmender Tendenz (und mehr als die offiziellen, geschönten 2,5%). Ich glaube, so schnell ist das game noch nicht zu Ende. Nichts anderes wollte ich sagen, wenn auch ein wenig provokativ.
    Daß Du (und dottore) Gold hast habe ich schon gelesen.
    Von Hannich und Prechter aber nicht. Das ist mir neu.
    Und zum möglichen Goldverbot irgendwann:
    Das ist das stärkste Argument gegen Gold bzw. für eine Diversifikation der Anlagemittel, aber auch ein Ansporn zu überlegen, was man dagegen tun könnte.


    Grüße
    elsilbero

    Robertino


    Vielleicht hast Du recht, besser als $ und Euro allemal, wie ich auch schrieb.
    Allerdings gibt es in dieser Rechnung zwei Unbekannte, mir ist das schon mindestens eine zuviel:
    1. wir wissen nicht, wieviel Gold die CH-Zentralbank noch verkaufen wird bzw. gezwungen wird zu verkaufen (von unseren "besten Freunden")
    2. ebenso wie auch dort die weitere Ausweitung der Geldmenge, oder sollte ich besser schreiben die (Hyper-) Inflationierung, weiter vonstatten gehen wird.


    Grüße
    elsilbero

    Edel Man


    Dan Norcini hat die offizielle (also geschönte) Inflationsrate für seine Berechnungen herangezogen, nimmt man die wirkliche Inflation, dürfte das bisherige Hoch (also inflationsbereinigt) eher so bei 250 $ gewesen sein. Und damit gibt es noch mehr Potential, wenn der wahre Wert von fiat erst einmal entdeckt ist, wielange das auch noch dauern mag.


    Grüße
    elsilbero

    Pechvogel


    Wenn Du Gold gekauft hast bist Du doch ein Glückskind, und kein Pechvogel! =)
    Aber Hannich hält doch nichts von Gold, woher hattest Du also die Idee, Gold zu kaufen?
    Der Schweizer Franken ist nicht mehr Gold gedeckt, also sicher nicht so gut wie Gold und Silber, zumindest mittel- u. langfristig. Kurzfristig ist immer (fast) alles möglich, da steckt man nicht drin.
    Natürlich ist er wohl besser als Euro oder gar $, wird vielleicht auch überleben.


    PMChris


    Die Aufsichtsbehörden werden solange den Deckel draufhalten, wie es notwendig ist, um keine Bankenpleite auszulösen. Das war schon in Japan so, warum sollte es bei uns anders sein. Notfalls werden die dafür notwendigen Gesetze und Verordnungen geschaffen.


    Grüße
    elsilbero

    Das Sommerloch beginnt frühestens im Mai, wenn nicht erst im Juni.
    So stark wie Silber im Moment ist (wer hätte das gestern so gedacht bei 19,60) sind 25 in Reichweite, vielleicht im Extremfall auch mehr.
    Schwer, den richtigen Zeitpunkt für den Absprung zu finden (ich meine nicht fürs Physische, sondern nur mal Gewinnmitnahmen für einen Teil der Aktien und ggf. Derivate, wer sowas hat). Aber so ab 25 gebe ich dann mal peu a peu was, man braucht ja wieder Munition für Konsolidierungszeiten. =)


    Grüße
    elsilbero

    Da gibt es ja noch den obersten Elliott-Waver Robert Prechter, der einen deflatorischen Crash voraussieht. Ich weiß übrigens nicht genau, wielange schon, könnte aber durchaus schon mehr als 10 Jahre sein.
    Interessant, was amanito hier zu sagen hat:


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=12662


    Prechter, Hannich, dottore, weissgarnix, alles Deflationisten.
    Wenn die mit ihrem vielen Bargeld falsch liegen werden (was sie bis jetzt ohnehin schon tun), könnte es in ein paar Jahren für sie eng werden:
    Dann sind ihre Bargeldbestände durch die (Hyper-) Inflation entwertet und bestenfalls noch mit "Heiz"-Wert zu vergleichen.
    Hoffentlich haben Prechter und Hannich doch noch (heimlich) ein paar Goldmünzen, damit sie sich dann noch eine Suppe leisten können.


    Grüße
    elsilbero