ja genau es gibt immer pro und contra.
Ob Du allerdings 2099 noch erleben wirst? ![]()
Ich vermute schon eher wird es vorbei sein, trotz (Hyper-) Inflationierung
gebe ich dem "System" höchstens noch 5 Jahre, eher weniger.
Beiträge von elsilbero
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Es gibt auch "Cracks", die nicht glauben, daß schon bald alles crasht bzw. "game over" ist:
z.B. "zeigt der Libor (US-$, 3-Monate) übrigens an, daß das Vertrauen untereinander (Banken) wieder einigermaßen gewährleistet ist. Anstelle eines Zinssatzes von 6.5 % Ende Aug. 2007 werden heute lediglich 3% gefordert. Dieser Satz entspricht dem aktuellen Leitzins." Soweit R. Rethfeld von heute.
Und B. Bernanke malt deshalb so sehr in Moll, damit er einen Grund hat, die Zinsen weiter massiv zu senken. Ich vermute wir haben bis Anfang Mai nur halb so hohe Zinsen wie heute.
Die nächsten ca. 2 Wochen könnte sich das ganze nocheinmal zuspitzen und die Tiefs (Aktien) vom Januar nochmals getestet werden.
EM könnten dann eine Konsolidierung (hat gestern schon begonnen) erfahren, also um den 20. März kaufen bzw. nachlegen.
Aufgrund der aufgezeigten Zinsentwicklung dürften die Realzinsen weiter sinken und deutlich negativ werden, das müßte doch für Gold und Silber sprechen, zumindest verhielten sich die beiden Metalle immer besonders stark, wenn die Realverzinsung negativ wurde.Grüße
elsilbero -
Banken drücken und dann billig einsteigen, auch eine Idee:
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Die Hälfte selbst bankrott?
Ich kann es mir immer noch nicht vorstellen, daß was größeres pleite geht, sonst wäre die Gefahr der Ansteckung eben doch zu groß.
Und dann wäre wirklich bald "game over".
Nix inflation, sondern deflation usw.Ich glaube, man wird alles tun, um genau das zu verhindern.
Spannende Zeiten.Grüße
elsilbero -
@freefly
Vielleicht doch nicht.
Wenn sich neue Chancen ergeben und eine andere Anlageklasse billig ist (wird) kann man, zumindest teilweise, wieder wechseln.
Vielleicht in Aktien, wenn die KGV´s bei 5 sind oder sie um 80 % (inflationsbereinigt) nachgegeben haben. So vielleicht in 10 Jahren, oder in 15, keine Ahnung.
Wer immer in Gold bleibt wird irgendwann auch wieder solche Zeiten wie die von 1980 bis 2001 erleben. Gleichwohl, den optimalen Absprungzeitpunkt wissen wir erst hinterher. Aber solange sich fundamental nichts geändert hat, wir noch keine Bereinigungskrise mit neuer Währung hatten, sollte man lieber im Gold bleiben. Was nützt Dir viel Papier auf dem Konto, egal, ob man nun für 1000 oder 2000 verkauft hat bzw. verkaufen wird?Grüsse
elsilbero -
Zusammen wäre das schon fast ein big bar, also 12500 Gramm.
Aber kein Fort Knoxx bar, das ist ja golden angemalte Pappe.
Grüße
elsilbero -
Gold war fast bei 5000 im Jahre 1980, bei reeller Betrachtung.
Siehe:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=12178
Wer 1980 zu Höchstkursen gekauft hat, hat tatsächlich real einen immensen Verlust zu Buche stehen.
Wie man aber sei 2001 sieht gibt es einen Aufwärtstrend, einen neuen Zyklus für Edelmetalle.
Bis wir bei 5000 sind wird es aber noch etwas dauern.Grüße
elsilbero -
Wieso hat er das gemacht?
DT im gelben:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=12179
Das ist natürlich jetzt nichts für Leute, die dem Mekel, dem GWB oder anderen Politikern alles glauben. Die also bitte nicht lesen!
Grüße
elsilbero -
H. Creutz ist 85 Jahre alt, daß der nicht mehr so lernfähig oder - willig ist, ok.
Aber Hannich ist noch jung genug, der müßte schon noch was dazulernen können, wenn er nur wollte.Grüße
elsilbero -
An einen "final blow off" glaube ich auch nicht, viel zu früh.
Aber so ein kleiner "Zwischen blow off" könnte schon drin sein, wir ja auch langsam Zeit, daß mal wieder (wie Ende 2005 bis Mai 2006) was geht.
Grüße
elsilbero -
Wir haben ohnehin keinen richtigen Kapitalismus in Deutschland, bei einer Staatsquote von mehr als 50 % kann man schon eher von Kommunismus reden, aber hier kennt sich die Merkel bestimmt auch besser aus.
Wenn die Chinesen so weitermachen sind wir bald "kommunistischer" als die.Grüße
elsilbero -
War das jetzt ernst gemeint mit G. Hannich ...?
Einer, der noch nicht einmal über ein hinreichendes Grundlagenwissen verfügt aber so tut, als hätte er den Stein der Weisen entdeckt, ist für mich ein Scharlatan.Grüße
elsilbero -
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Die privaten wohl weniger, dafür ist deren Verschuldung zu hoch.
Aber die staatlichen können noch saufen, und wenn nicht mehr, bleibt immer noch das Gelddrucken. Das hilft natürlich auch nur für eine begrenzte Zeit und läßt das spätere Chaos noch größer werden, aber dann können die Politiker die Schuld an der Entwicklung eher abschieben als bei einem Crash (game over) sofort. Dann war es halt der Ölpreis (die Araber) oder die Chinesen oder die Rohstoffe oder ein Krieg, vor dem Gott uns behüten möge. Auf jeden Fall kann man länger am Ruder bleiben und seinen Abgang noch besser organisieren. Es soll ja Politiker geben, die sich schon in Paraquai eingekauft haben.
weissgarnix glaubt nicht ans Saufen:http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=11881
Was will man mit 150 oder auch 200 Miliarden $ anfangen, wenn 1000 Miliarden fehlen, die man jedes Jahr durch die Beleihung von Immobilien, die bis 2006 ständig kräftig gestiegen sind, für Konsumzwecke genutzt hat?
Scheinbar kann man dort drüben nicht rechnen, GWB, der noch nicht einmal ein Bier einschenken kann, darf man soetwas natürlich nicht zutrauen, aber ich dachte, daß es da goldman(ner) gibt, die das können. Aber das kommt wahrscheinlich noch, die Aufstockung von 150 auf 1000 Mrd. $, peu a peu.
Ansonsten braucht man ja neue Atomwaffen, wie heute zu lesen ist. Oder bald vielleicht neue Panzer usw. Hoffentlich nicht, aber zu befürchten ist es schon. Auf jeden Fall kann der Staat sich noch weiter verschulden und kann dann eine große Party machen. Wie schon W. Buffett sagte: Man gebe mir eine Billion (Mrd.) $ und ich mache auch eine große Party. Wenn der Staat investiert, landet das Geld ja auch irgendwann beim Lohnempfänger (Lohn-Preis-Spirale), weil der eben den zusätzlichen Panzer produziert hat und deswegen mehr Lohn einfordert. Das wird nicht für alle Arbeitnehmer gelten, aber wer sagt, daß eine Inflation nur möglich ist, wenn auch die Löhne steigen? Die letzten Jahre hatten wir eine steigende Inflation (ich meine jetzt nicht die offiziellen Zahlen) und die Löhne stiegen nur bedingt, dafür sank allerdings der Lebensstandard.
Ja, lebenslang lernen ist notwendig:http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=11889
Was, schon Gold empfohlen, habe ich das richtig verstanden? Also doch schon was hier gelernt. Super.
Schließlich soll ja aus dem weissgarnix ein weissviel werden.Grüße
elsilbero -
Bin wohl gestern im falschen thread gelandet.
Wen´s noch interessiert:http://www.goldseitenforum.de/…?postid=248585#post248585
Es gibt auch gar keine andere Wahl mehr:
Nur die Staaten können sich noch mehr verschulden und wenn das auch nicht mehr geht bleibt wirklich nur noch "Geld drucken".
Das verschafft wenigstens noch einen Aufschub, bevor es dann noch schlimmer crasht.
Wenn man diesen Weg nicht gehen will ist aber wirklich schon bald "Game over".
Politiker neigen wohl aber dazu, eher länger als kürzer an der Macht bleiben zu wollen.Grüße
elsilbero -
Ich glaube nicht, daß Politiker (einzelne ausgenommen) lernfähig sind, höchstens, wenn es um ihren Machterhalt und um die Ausweitung ihrer Vorteile geht. Aber sonst - Ökonomie etc. - Fehlanzeige.
Grüße
elsilbero -
liest man das, könnte man´s glauben.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=11686
Was kann man schon ausschließen? Natürlich kann es so kommen. Und wird auch kommen, nur später.
Wenn es die Politiker nicht wissen sollten, fahren sie einfach nach Zimbabwe. Dort gibt es old Mugabe, der auch schon vor ein paar Jahren fertig war, könnte man gedacht haben. Und noch immer hält er sich. Weil er ein Maschinchen im Keller hat. Das wird nicht ewig so weiter gehen, aber lieber noch ein paar Jährchen (bei uns) als gleich weg vom Fenster, wird sich die Politikernomenklatura denken.
So dachte auch Mugabe, bei ihm wird es wohl aber nicht mehr solange dauern, ein paar Monate vielleicht noch.
Übrigens, wie man Schulden weginflationiert:
Da braucht man nur zu schauen, wie die das 1923 bei uns gemacht haben: erst hyperinflationiert und dann vor dem neuem Geld noch schnell die Schulden zurückgezahlt, ja, Ordnung muß schon sein, old Mugabe macht das natürlich nicht, ist ja auch kein Deutscher.
Das ganze wurde dann später noch vom höchsten deutschen Gericht abgesegnet, also nur die Geschichtsbücher lesen, dann muß man garnicht das Rechnen anfangen.Grüße
elsilberoUnd komm mir jetzt keiner und sage, Geld drucken ist aber verboten. In der EU meines Wissens schon, aber da treffen sich dann, wenn sie es nicht schon getan haben, der Herr Sarko, das Merkel und andere mehr und dann ist es nicht mehr verboten. Wird natürlich nicht publiziert.
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...von Jekyll Island (von G.E. Griffin)
Ich bin gerade am lesen und kann das Buch nur weiterempfehlen.
Im Kapitel 2 "Der Name des Spiels heißt "Bailout" "
wird genau beschrieben, was heute hier und in der Welt abläuft.
Kern des Ganzen ist die Fähigkeit des Bankensystems, Geld aus dem Nichts zu schaffen und es gegen Zinsen zu verleihen. Bei Problemen werden neue Kredite gewährt, sollten die Probleme größer werden und Rückzahlung und Zinsen in Frage stehen und noch wichtiger, wenn die Gläubiger der Banken mistrauisch werden und ihr Geld abziehen, wird das ganze Spiel aber irgendwann (so wie jetzt) für die Banken existentiell gefährlich. Dann muß der Staat aus der Patsche helfen (so wie jetzt IKB, Northern Rock, weitere werden folgen).
Das ganze wird sich inflatorisch auswirken, so Griffin.
Griffin hat das alles bereits 1994 in diesem Buch beschrieben.Grüße
elsilbero -
...könnte man auch schreiben...
Schließlich waren wir mal bei 50 $ (ohne Inflationsbereinigung)
Volle Zustimmung zu den Aussagen von Edel Man und Eldo.
Im Laufe eines Anlegerlebens muß man lernen, einmal selber sich eine Meinung zu bilden und zum anderen auch zu lernen, wem man mehr und wem man weniger vertrauen kann (bei den Aussagen zur weiteren Entwicklung) ...
Aber keiner hat immer recht und es gibt viele, die nur verdienen wollen mit ihren Empfehlungen, in die eigene Tasche.
Hier gilt es vor allem Abstand zu nehmen von "institutionellen" Beratern.Grüße
elsilberoÜbrigens Eldo
fast 10.000 Beiträge Respekt ! -
Solange die Investoren (offensichtlich auch P.C.Martin = dottore) den offiziellen Inflationsraten noch Glauben schenken brauchen sie sich ja nicht stark mit Gold eindecken.
Auch das ändert sich noch.Grüße
elsilbero