Beiträge von elsilbero

    Echtsilber


    "tralalalala" funktioniert aber nur dann, wenn man die Währung immer wieder abwerten kann, so wie früher bei der Lira.
    Beim Euro wird das bald nicht mehr funktionieren, weil die Preise so hoch werden, daß die Käufer ausbleiben. Das wird man dort auch noch lernen. Dann bleibt nur eine Rückkehr zu alten Zeiten, natürlich nicht ohne sich vorher "entschuldet" zu haben.


    Grüße
    elsilbero

    Lieber S-Neuling,


    wer hat dann noch Vertrauen in einen "New-Dollar" wenn seine Bestände in einen "Old-Dollar" zuvor kaputt gegangen sind, um es mal einfach auszudrücken?
    Es scheint schon solche Leute zu geben, aber, wenn auch die Massen meistens falsch liegen, so etwas wird so schnell nicht vergessen.
    I.d.R. braucht es eine Generation, bis so ein Bankrott einer Währung oder eines anderen Anlagevehikels wieder so ziemlich vergessen wurde und die Leute unbeschwert wieder investieren. Zulange für ein Imperium.
    Wäre auch zu einfach, einfach immer nur "drucken". Aber es geht lange gut, wie man sieht, den Leuten ist nicht bewußt, daß der $ (und auch andere Währungen ähnlich oder noch schlechter) seit 1913 mindestens 95% seines Wertes verloren hat. Die Leute kümmern sich halt um "Brot und Spiele", wie schon im alten Rom.


    Grüße
    elsilbero

    Ach weissgarnix, ich glaube, die weitere Diskussion mit Dir hat keinen großen Sinn.


    Wenn Du wirklich etwas wissen willst über die Zeit, in der die Welt auch ohne Papiergeld, insbesondere ohne $-Weltwährung, besser funktioniert hat als heute seien Dir 2 Bücher empfohlen:


    1. "Das Silberkomplott" von Reinhard Deutsch (er war ja auch einmal Mitglied bei Euch im gelben Forum, viel gelernt von ihm haben so manche von Euch aber nicht)
    2. "Geld, Gold und Gottspieler" von Roland Baader


    Grüße
    elsilbero

    nepton


    Ja wahrscheinlich wird Steinbrück und Co. dafür sorgen, daß die Banken überleben - soweit wird erst mal gar nichts passieren.
    Nur zu welchem Preis?
    Der Staat wird sich weiter verschulden müssen, und wer gehört zum Staat?
    Richtig, auch Du nepton.
    Insofern wird doch etwas passieren, was aber die meisten nicht wissen und nicht einschätzen können, zu denen offensichtlich auch Du gehörst, nepton.
    Nämlich eine weiter schleichende und dann irgendwann galloppierende Inflation. Insofern passiert also doch etwas: unser Geld wird täglich mit zunehmendem Ausmaß weniger wert.
    Und der Zusammenbruch ist zumindest in Sichtweite: Heute und morgen wohl nicht, aber in 2 bis 3 Jahren eben womöglich schon. Auch der Staat kann sich nicht immer weiter verschulden, es gibt nur 2 Möglichkeiten der Lösung: Inflationieren oder Zusammenbruch sofort.
    Der Staat wird sich für ersteres entscheiden, siehe Zimbabwe.
    Inflate or die. Nichts anderes.


    Grüße
    elsilbero

    wieder im gelben:


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=10598



    >Die Amis wären ihr Gold wieder schneller los, als sie es selbst in ihren schlimmsten Alpträumen sich ausmalen könnten, die Japaner, Russen und Chinesen hingegen würden dermaßen in Gold ersaufen, dass ihnen die Inflation wahrscheinlich zweistellig um die Ohren pfeift ...<


    weissgarnix meint also, Dollar ($) wären besser für Japaner, Chinesen ...


    Da hab ich doch schon wieder was gelernt heute vom Prof.


    Daß die Amis dann mal lernen könnten, nicht über ihre Verhältnisse zu leben, kommt ihm natürlich nicht in den Sinn. Wäre auch zu einfach. Oder glaubt er, daß die Welt für alle Zukunft den Konsum der Amis bezahlen will...?


    Grüße
    elsilbero

    Im gelben Forum gibt es da so gewisse Vermutungen über


    Herrn Prof. weissgarnix
    siehe


    http://www.dasgelbeforum.net/f…e=1&category=0&order=time


    Würde mich auch interessieren, was er so arbeitet. Zeit genug zum schreiben hat er ja, also könnte er z.B. Beamter sein,
    vielleicht arbeitet er für einen gewissen Peer S aus B oder gar für ? und wurde ins
    Goldseitenforum geschickt, um allg. Verwirrung zu stiften. Wer weiß?


    Grüße
    weissauchnix äh elsilbero

    Du hast in Deinem Szenario eines vergessen: den Staat oder die Staaten.
    Wie sollen die in einer Deflation ihren Verpflichtungen (Zinsen bezahlen auf die hohe Staatsschuld, Pensionen und Renten für ehemalige Beamte etc. ) nachkommen ?
    Zwar kann dann in einer Deflation auch kurzfristig mal Gold fallen, wie Du beschrieben hast, da Spekulanten (wie in der letzten Zeit immer wieder Hedge Fonds) ihr Papiergold verkaufen müssen um an cash zu kommen, die richtigen Goldhalter verkaufen aber nicht, wie oben von Eulenspiegel und Delphin beschrieben, sondern es kommen neue Käuferschichten dazu:
    Diejenigen, die noch kein Gold haben und erkennen, daß ihr ganzes Papiergeld in seinem weiteren Bestand unsicher wird: wenn die Staaten sich entschulden müssen (was bei dieser Verschuldung anzunehmen ist, da sie ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können) können sie das nur über :
    1. eine (Hyper-) Inflation, wovon ich immer noch ausgehe
    2. sollte ich falsch liegen, was man ja nie ausschließen kann, dann
    können sie nur ihren Schuldenstand bei Deflation abwerten oder
    eine Währungsreform machen. Leute, die dies erkennen oder be-
    fürchten, kaufen Sachwerte (siehe oben Beitrag von Delphin), u.a. auch
    Gold. Was nützt Dir dann Geld, wenn der Wert um z. 2 Nullen
    abgewertet wird? Wenn von 10.000,- Euro Staatsanleihen 2 Nullen
    gestrichen werden, dann sind es nur noch 100 Euro, dafür bekommst
    Du anstatt 4 % Zinsen nur noch 0,4% usw. Möglichkeiten gibt es hier
    viele für den Staat. Wer glaubt in der heutigen Situation, daß sein Bar-
    geld Bestand hätte in einer deflat. Krise, dem kann man nicht mehr
    helfen. Der soll doch Bücher von Hannich lesen (ich habe auch eines gelesen, wußte damals noch nicht, wer das ist). Dem fehlt es schon an Grundlagenwissen. Das schlechteste Buch, daß ich je gelesen habe.


    Grüße
    elsilbero

    Warum macht er das?


    Angebot an Anleiheversicherer:
    http://www.n-tv.de/917956.html


    Hat man ihm die Pistole an den Kopf gehalten? Ihm den Ernst der Lage erklärt und ihn zum Retter der Nation erkoren? ("Wenn der Buffett das macht kann es doch wohl nicht so schlimm sein!", wird dann gedacht werden).
    Kann man das Risiko überhaupt kalkulieren?
    Sonst würde es Buffett wohl nicht machen.
    Oder steht jemand hinter ihm (Ausfallgarantieversprechen)?


    Grüße
    elsilbero

    Ja, das würde mich interessieren, was


    weissgarnix


    zum Hamer´schen Szenario sagt, insbesondere zur dort angesprochenen "Währungsreform" und wie er dann in dieser mit Bargeld und mit Staatsanleihen (auch kurzfristigen) "überleben" will.
    Ich halte es auch für möglich, daß in den nächsten 1-2 Jahren Staatsanleihen noch nicht von einem Bankrott betroffen werden, aber wissen kann man es nicht bzw. ein plötzlicher Bankrott bleibt immer möglich.
    Alternativen zu Gold (u. Silber): Da fallen mir nur Immobilien ein, insbesondere Agrarimmobilien, Grund und Boden, Wald; auf keinen Fall Bargeld und Staatsanleihen. Bei den heutigen Schulden (insbes. der USA) stellt sich die Frage, wie in einem defl. Kollaps noch die Schulden (u. Zinsen) bedient werden könnten.


    Grüße
    elsilbero

    > An die These einer neuen Weltordnung kann man glauben. Diese unter dem Dach der UN könnte bereichernd sein.


    Was daran bereichernd sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.
    Für Dich vielleicht "bereichernd", bist Du der Berater
    von "es Angie"?


    Grüße
    elsilbero

    Hi weissgarnix,


    danke für die Antwort.
    Alles klar, soweit liegen wir doch nicht auseinander.
    Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß bei einem deflationären Kollaps man mit Geld (Bargeld) durchkommt, bei der heutigen weltweiten Verschuldung wollen dann sicher doch die Staaten ihre Schulden loswerden und werten die Währungen ab, streichen ein paar Nullen oder machen gleich eine Währungsreform.
    Ich glaube aber immer noch, daß sie versuchen werden, eine inflationäre Entwicklung wieder zu entfachen.


    Grüße
    elsilbero

    weissgarnix


    "exkonservativ in ihrem Geldgebaren"


    Dazu gehörte früher neben Immobilien, Aktien und Anleihen auch Gold und zwar zu mindestens 20%.
    Ich nehme an, da wissen die Rothschilds heute noch!


    leonardoma


    ich hatte schon 2 genannt, die zumindest weitgehend unabhängig sind, soweit man das sein kann, wenn man "Geschäfte" macht. Zumindest was Gold anbelangt waren diese beiden in den letzten Jahren sehr erfolgreich.


    Grüße
    elsilbero

    zur Buchempfehlung "Besiege den Crash" von Prechter:


    wenn es nach den Elliott-Wavern gegangen wäre, deren oberster Vertreter Herr Prechter zu sein scheint, hätte Gold nicht bis auf über 900 $ steigen dürfen.
    Mit ihren Aussagen zu Gold liegen die Elliott-Waver schon seit vielen Jahren total daneben.
    Ich suche mir lieber erfolgreiche (und unabhängige) Ratgeber, aber letztendlich muß jeder sein eigener (letzter) Ratgeber sein.


    Grüße
    elsilbero

    weissgarnix


    Zu Bundesanleihen zu raten (auch zu kurzfristigen mit 1-2 Jahren Laufzeit) ist schon gewagt in einem Land, das im letzten Jahrhundert 2 mal eine Währungsreform über sich ergehen lassen mußte und die Anleihensparer fast alles verloren haben.
    Wenn es in D auch besser als in den USA ausschaut im Moment, was die Verschuldung anbelangt (oder doch nicht: was ist mit den Schattenhaushalten), wer garantiert uns, daß unser finanzielles System und der Euro überleben werden, wenn die Probleme in den USA doch nicht mehr zu lösen sind?
    Niemand.
    Durch die momentanen Maßnahmen der Notenbanken und der Staaten werden die Probleme nicht gelöst, sondern weiter verschlimmert und nur hinausgeschoben. Ein späterer Kollaps muß umso schlimmer werden, je länger man das Finanzsystem aufbläht. Zumindest sehen das Leute wie Dr. Ehrhardt mit über 40 jähr. Erfahrung so und auch andere wie Dr. M. Faber etc.
    Dann lieber in Sachwerte investieren (zumindest wenn man nicht in 1-2 Jahren bauen will) wie z.B. Gold (und Goldaktien), das mit weniger als 1% in den Depots der Anleger immer noch vernachlässigt ist gegenüber einer Vergleichsgröße von ca. 20% 1980.


    Grüße
    elsilbero

    Natürlich wollen (fast) alle auch irgendetwas verkaufen.


    Dr. Ehrhardt hört sich aber in kleinerem Kreis vorsichtiger und skeptischer an als in diesem (Onvista-) Video.
    Konkret: In seiner Finanzwoche hält er alles für möglich, wenn er auch glaubt, daß man durch viel Liquidität und Stützung (Übernahme) der Banken das Schlimmste vermeiden kann. Er rät massiv zu Gold und Goldaktien und auch cash für den späteren peu a peu Einstieg in ausgewählte Aktien bzw. Aktienmärkte (insbes. Em. Markets, aber auch Hongkong und Deutschland).


    Grüße
    elsilbero