Beiträge von mvd

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    Original von Archie-Verschnitt


    Schon schnelleres und längeres Arbeiten bei gleichem Lohn würde die
    Wettbewerbsfähigkeit verbessern und das BIP auf Kosten anderer Volks-
    wirtschaften erhöhen.


    Nein, ob wir nun 7 oder 14 Stunden arbeiten macht für das BIP keinerlei Unterschied.


    Erst wenn ein Käufer neuen Kredit nimmt, um die von uns hergestellten Produkte oder angebotenen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, steigt das BIP.


    Und dieser Kredit (Geld) geht nur dieses eine Mal ins BIP ein, alles was wir dann damit machen (Brötchen kaufen, Gold kaufen oder zum Friseur gehen), hat keinen Einfluß auf das BIP.


    Gruß
    mvd

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    Original von juergenlangen
    Falls es dieses Jahr nochmal günstige Aktienkurse geben sollte, könnte man glatt auf die Idee kommen, ein paar Goldstücke wieder an der Börse zu investieren


    Wenn elli Recht behält, mußt Du dich wohl noch etwas länger gedulden.


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=10425


    Auch diese Chartprognose ist wieder ein Mosaiksteinchen im Bild des deflationären Crashs, während das Bild der Hyperinflation immer löcheriger wird.


    Gruß
    mvd

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    Original von Delphin
    ...mit meinem Landy...


    :D


    Ich sehe schon, Du bist Krisenfest!


    Wer einen Landy hat, ist in der Regel auch sonst gut ausgerüstet.


    Was heute nur viele vergessen (verdrängen?) ist die Heizung. Ohne Ofen sieht man schnell ziemlich blaß aus. Während der letzten Krise waren die Wälder wie leergefegt, sogar die Tannenzapfen wurden als Brennstoff eingesammelt. Die Kinder suchten die Bahngleise nach heruntergefallenen Kohlestückchen ab und sammelten sie auf.


    Auf Kinder wurde nicht geschossen.


    Gruß
    mvd

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    Original von Delphin


    Was sollte im Falle eines deflationären Crashes mir denn mit grösserer Sicherheit ermöglichen beim Bauer im Eifelland ein Sack Kartoffeln zu kaufen als eine Goldmünze? Ich verstehe nicht was den Umtausch einer Unze Gold in eine beliebige Ware verhindern sollte? Oder in Geld?


    Angenommen der Bauer verkauft nur noch diesen einen Sack Kartoffeln, weil er selbst ja auch leben will. Du stehst da mit deiner Viertel Unze Gold in der Hand und dein Konkurrent bietet ihm 20 Liter Diesel für den Traktor an.


    Wer wird wohl an diesem Abend satt ins Bett gehen?


    Gruß
    mvd

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    Original von Robertino


    Wenn Leute massenhaft ihre Jobs verlieren, wenn auf Sparguthaben nicht mehr zugegriffen werden kann, wenn Ansprüche verfallen, wenn Unternehmen ihre Betriebe schließen, wenn Immobilieneigentümer ihre Kredite nicht mehr bedienen können, wenn die hungrigen Mägen knurren … dann frage ich mich, WER schafft in so einer Situation die Nachfrage, damit die Preise von Edelmetallen (frei nach Eichelburg, der eigentlich ein verkappter Deflationist ist) „durch die Decke gehen“???


    Eben.


    Wenn die ganz große Krise wirklich kommt, hat man andere Sorgen als Gold. Nahrung und Energie sind dann das Thema.


    Haltbare Nahrungsmittel, Diesel, Brennholz, Werkzeug, evt. Waffen und Drogen sind dann das was man braucht. Nur die wenigen, die davon reichlich gebunkert haben interessieren sich dann vieleicht noch für Gold.


    Danach sieht das wieder ganz anders aus. Wer es schafft sein Gold über diese Zeit zu retten, der steht sicher gut da. Nur während der Krise nutzt es so gut wie nichts.


    Gruß
    mvd

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    Original von SilVisconti
    Ihr versteckt euer Unwissen hinter Arroganz, Zynismus, vorlauten Sprüchen, Ablenkung, Ungenauigkeiten.


    Du magst es aber heute wieder sagen. :D


    Gruß
    mvd

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    Original von GOLD_Baron


    Hast du Dir wenigstens ein einziges Mal die nette Tabelle von BAAL angeschaut, bzgl. Deflation?


    Ich sehe sie gerade. Eine äußerst suspekte Tabelle.


    Demnach war Gold 1830 in den USA nichts mehr wert, denn ein Kaufkraftverlust von 100% läßt nicht viel übrig, oder?


    Gruß
    mvd

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    Original von BAAL


    würde ich als Shortie auch sagen, das sind auch einige Händler hört man :D


    Du solltest deine Medikamente regelmäßig nehmen.


    In diesem Forum bin ich schon als Terrorist, Drogendealer, Islamofaschist, Linksradikaler, Rechtsradikaler und Verschwörungstheoretiker bezeichnet worden.


    Aber noch nie hat mich jemand einen "Shortie" genannt. :D :D :D


    Gruß
    mvd

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    Original von Delphin


    Was könnte es sichereres geben als Gold, selbst wenn - wie Baal wahrscheinlich sagen würde der Preis fallen wird - so wird doch der Wert steigen, oder?


    Etwas sichereres als Gold ist mir noch nicht eingefallen, deshalb sollte man immer, egal was die Zukunft bringt, etwas davon besitzen.


    Nur sollte man mit seinen Erwartungen auf dem Teppich bleiben und nicht damit rechnen eines Tages steinreich zu sein. Wie man seine Ersparnisse anlegt, kommt ja auch immer auf die persönlichen Umstände und Ziele an.


    Wer einfach nur ganz altmodisch sparen will, so wie ich, kauft einfach regelmäßig Gold völlig unabhängig vom Preis. Wer aber Krisenabsicherung sucht, sollte sich darüber im klaren sein, daß das gewohnte monatliche Einkommen im Falle eines deflationären Crashes abrupt gegen Null tendieren kann und dann Gnade denjenigen, die nur ihr Gold haben.


    Gruß
    mvd

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    Original von GOLD_Baron


    Es geht ja darum DAS GOLD UND SILBER WIEDER GELD WERDEN. GELD IM SINNE VON CASH.


    Das hatten wir doch vorvorgestern erst. Gold und Silber waren schon immer und sind auch heute Geld; und das weltweit.


    Es geht darum, ob in einer möglichen Deflation die Metalle ihre Kaufkraft behalten, senken oder steigern.


    Was steigende Kaufkraft angeht, bin ich äußerst skeptisch.


    Gruß
    mvd

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    Original von BAAL
    Das gilt für jeden Forenteilnehmer hier.


    Etwas weniger Anmaßung und Überheblichkeit würde dir gut zu Gesichte stehen. Sonst müssen wir noch eine Namensänderung in Kaufrausch_2 beantragen.


    Jedenfalls nehme ich mich aus deinen kruden Äußerungen ausdrücklich aus.


    Gruß
    mvd

    Mal so zwischendurch @ weissgarnix.


    Schon im gelben habe ich deine Beiträge gern gelesen, aber hier läufst Du offenbar zu Höchstform auf. Das mag daran liegen, daß Du auf dieses grauenhafte Fachchinesisch verzichtest und dich in normaler Sprache äußerst.


    Aus dir wird noch ein zweiter marsch, wenn Du so weiter machst und das ist bitte als Kompliment zu verstehen.


    Gruß
    mvd

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    Original von GOLD_Baron


    Interessant ist, dass sich hier im Forum wohl keiner vorstellen will, dass Gold wieder zu Geld wird: zu Bargeld, zu Cash-in-the-Tash!


    Wieso wird?


    Gold war schon immer Geld, ist zur Zeit weltweit anerkanntes Geld und wird aller Voraussicht nach auch in Zukunft Geld sein.


    Ich möchte deshalb an die Diskussionen von Mitte 2006 erinnern, in denen unser Freund Bukanier so treffend formulierte:


    "Ich finde, wir haben de facto eine Goldwährung und daneben die Papierwährungen. Es ist eigentlich nicht so, daß man "Gold kauft", wie die allgemeine Redensart ist, sondern man kauft soundsoviele Tüten Papiergeld für sein Gold und der Preis dieses Papiergeldes schwankt."


    http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=3855



    oder hier:


    "Im Prinzip sehe ich aber keinen einleuchtenden Grund, Ersparnisse in einer anderen Währung als Gold aufzuheben. Dafür wird man jederzeit tütenweise Papiergeld kaufen können. Umgekehrt würde ich nicht darauf wetten."


    http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=3710



    Damit ist das Thema eigentlich erschöpfend behandelt. Egal ob wir in eine Phase der Inflation oder der Deflation geraten, Gold wird keinesfalls wertlos.


    Alle anderen Assets in denen man sparen kann, könnten aber wertlos werden, wie Bargeld durch Währungsreform, Aktien durch Firmenpleiten oder Grundbesitz durch politische Unruhen im Gefolge der großen Krise.


    Sicher ist es gut etwas Bargeld im Hause zu haben um 3 oder 4 Monate über die Runden zu kommen, das mache ich auch so in Form von Silberzehnern. In einer möglichen Deflation wird mir das über das schlimmste hinweghelfen.
    Aber letztendliche Sicherheit für meine Lebensarbeitsleistung bietet ausschließlich Gold und deshalb liegt auch dort mein Schwerpunkt.


    Deshalb ist mir auch völlig egal, was gerade auf den bedruckten Zettelchen steht. Gestern war es Mark, heute ist es Euro und morgen vieleicht Globo.


    Laßt sie machen! 8)


    Gruß
    mvd

    Ja, ich dachte ja auch, die Jungs vom Ehemaligen holen Karl Eduard von Schnitzler als neuen Chefredakteur.


    Bin mal gespannt ob wir irgend etwas über Teltschiks Kriegstreiberkonferenz in München lesen dürfen. Dort sitzt man ja gerade beisammen und diskutiert den nuklearen Erstschlag seitens der NATO.


    Gruß
    mvd

    Ach was Eldo, im ehemaligen Nachrichtenmagazin wurde Dank des unnachahmlichen, investigativen Journalismus doch schon festgestellt, daß es sich um einen Unfall handelte.


    Da hat nämlich ein Fischerboot geankert und dann versehentlich das Kabel beschädigt.


    Und zum Beweis dafür wurde heute von der Firma, die die Reparaturen ausführt, ein Tonnenschwerer Anker an der Schadensstelle gefunden. :D


    That´s Entertainment!


    Gruß
    mvd

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    Original von freefly


    Ich weiß nur nicht, weshalb er rät viel Cash zu halten - so Recht kann ich damit nichts anfangen


    In einer Deflation verliert Gold deutlich an Wert. Wer dann nicht genügend Bargeld hat um über diese Zeit zu kommen...


    Warum blendet ihr immer die reale Gefahr einer Deflation aus? Das System steht auf einem schmalen Grat und die Chancen stehen 50:50.


    Gruß
    mvd