Zitat
Original von taheth
Für 39E, 39G und Garnisonskirche mit Datum wird etwas mehr gezahlt, den Rest kannst Du getrost in einen Sack tun.
Nana, das ist nicht einmal die halbe Wahrheit.
Bei den Münzen zu 5 RM aus dem Dritten Reich muß man zunächst mal zwischen den Gedenkmünzen und den Umlaufmünzen unterscheiden.
Zu den seltenen und teuren Gedenkmünzen gehören J 353, Martin Luther von 1933, J 356, Garnisonskirche mit Datum von 1934 und J 359, Friedrich Schiller von 1934.
Die seltenste und teuerste dieser Münzen ist Luther 1933 G mit nur 12.200 Exemplaren. Katalogwert in ss, vz, st: 200,- 300,- 380,-.
Bei den Umlaufmünzen gibt es J 357, das ist die Garnisonskirche ohne Datum von 1934 und 1935. Hier ist die Ausgabe 1935 J die teuerste und wird je nach Erhaltung mit 10,- 25,- oder 90,- bewertet.
Weiter gibt es J 360, Paul von Hindenburg mit dem alten Reichsadler auf der Wertseite. Die wurden 1935 und 1936 geprägt. 1936 G in Stempelglanz steht mit 65,- im Katalog.
Als letztes gibt es J 367, ebenfalls Hindenburg, aber nun statt Reichsadler das Parteisymbol der NSDAP auf der Wertseite. Diese wurden pünktlich zur Olympiade in Berlin, von 1936 bis 1939 geprägt. Selten in gutem Zustand sind 1936 E, G und J zu finden, 1938 E, F und G sowie schon gesagt 1939 E und G.
Der höchste Katalogwert liegt bei 130,- für 39 G in Stempelglanz.
Die Buchstaben sind Kennzeichen der Prägestätten, wobei A für Berlin steht, B Wien, D München, E Muldenhütten, F Stuttgart, G Karlsruhe und J für Hamburg. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert.
Gruß
mvd