Beiträge von privileg

    Inzwischen wird nicht mehr eine Waffenruhe diskutiert, von Trump bis zur Koalition der Willigen wird ein Friedensvertrag gefordert und die USA will Sicherheitsgarantien gemäß Paragraf 5 der Nato anbieten, dass hatte Meloni schon vor Monaten vorgeschlagen.


    Mal eine Einschätzung der schlauen Köpfe hier, was wird hier gespielt ? Schadensbegrenzung bevor die ganze Ukraine weg ist aus dem westlichen Einflussbereich oder steckt was ganz anderes dahinter ?

    Paul Craig Roberts


    Gestern bestätigte Präsident Trump in seinen öffentlichen Erklärungen meine Schlussfolgerung, dass Trump die russische Position nicht kennt und zu dem Treffen geht, um die „Parameter“ zu ermitteln. Er sieht das Treffen als ein „Sondierungstreffen“, um zu prüfen, ob der Konflikt in der Ukraine beendet werden kann.


    Mit anderen Worten: Von dem Treffen, für das keine Vorbereitungen getroffen wurden, wird keine Lösung erwartet. Worauf basieren also die überzogenen Erwartungen an das Treffen? Warum solche Erwartungen wecken, wenn kein Vorschlag auf dem Tisch liegt? Wo ist das „akzeptable“ Angebot, das Juri Uschakow in dem Nicht-Vorschlag fand, der Putin davon überzeugte, nach Alaska zu reisen?


    Lässt sich die Antwort darauf deuten, dass der Zweck des Treffens darin besteht, Putin in Verlegenheit zu bringen, indem man Erfolgserwartungen weckt, die nicht erfüllt werden können? Der französische Präsident Macron sagte, Trump habe ihm mitgeteilt, er wolle „während des Treffens mit Putin einen Waffenstillstand in der Ukraine erreichen“. Wenn Putin sich nicht bereit erklärt, Russlands erfolgreiche Offensive zu stoppen, ist dann der Plan, Putin die Schuld für die Zerstörung der Friedenschance zu geben? Wird dies dazu beitragen, die BRICS-Staaten zu schwächen, indem Putin für die Verhängung von Sekundärzöllen gegen Indien, China, Brasilien und Südafrika verantwortlich gemacht wird? (Von Bloomberg heute: Der Einsatz steigt. Donald Trump drohte nach einem Telefonat mit europäischen Staats- und Regierungschefs vor seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten mit „sehr schwerwiegenden Konsequenzen“, sollte Wladimir Putin einem Waffenstillstandsabkommen nicht zustimmen. Tass berichtete jedoch, dass die beiden im Anschluss an die Gespräche eine gemeinsame Pressekonferenz abhalten werden. Unterdessen erklärte US-Finanzminister Scott Bessent in Europa, es gehe bei Sanktionen gegen Länder, die russische Energie kaufen, um „Halt oder Klappe“.)


    So sieht es aus. Die ukrainische Front bricht zusammen. Ein Waffenstillstand würde den russischen Vormarsch stoppen und den ukrainischen Streitkräften Zeit geben, ihre Positionen zu stabilisieren und zu verstärken. Dies ist für den Westen wichtig, denn sobald Russland die ukrainischen Streitkräfte aus dem gesamten wieder der Russischen Föderation einverleibten Gebiet vertrieben hat, gibt es kein Land mehr in ukrainischer Hand, das Trump mit Putin tauschen könnte.


    Wie ich bereits mehrfach berichtet habe, steht ein Landtausch nicht auf Putins Liste. Was Putin mit „der Grundursache des Konflikts“ meint, ist Russlands Unsicherheit angesichts der NATO- und US-Atomraketen an der russischen Grenze.


    Als die Sowjetunion Atomraketen in Kuba stationierte, um die Atomraketen Washingtons in der Türkei an der Grenze zur Sowjetunion zu kompensieren, war Washington äußerst verärgert. Heute haben die USA Raketen an der russischen Grenze und die Möglichkeit, Raketenbasen an den russischen Grenzen von Finnland bis zum Südkaukasus zu errichten – ein Vielfaches der sowjetischen Raketenbasis in Kuba.


    Wenn also schon eine Basis in Kuba den USA Unbehagen bereitet hat, wie unbehaglich ist erst Russland angesichts der Aussicht auf Atomraketen entlang der Grenze über Tausende von Kilometern.


    Amerikanische und europäische Politiker und Entscheidungsträger haben nicht anerkannt, dass die eigentliche Ursache des Konflikts die NATO an der russischen Grenze ist. Die Aussicht auf einen NATO-Beitritt der Ukraine und die damit verbundene Eingliederung in das Gebiet mit US-Raketenbasen war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.


    Trumps Gebietstausch und Waffenstillstand lösen Russlands Sicherheitsproblem nicht. Die eigentliche Ursache des Konflikts ist Russlands Unsicherheit. Diese kann nur gelöst werden, indem die NATO von Russlands Grenzen ferngehalten wird.


    Dies ist der Zweck des gegenseitigen Sicherheitsabkommens, das Putin seit Jahren auszuhandeln versucht, nur um dann von der Biden-Regierung im Dezember 2021/Februar 2022 ignoriert zu werden.


    Fragen Sie sich, ob Trump Ihrer Meinung nach in einer ausreichend starken Position ist, um sowohl die neokonservative Doktrin der US-Hegemonie als auch die Interessen des amerikanischen Militär- und Sicherheitskomplexes außer Kraft zu setzen.


    Solange die Wolfowitz-Doktrin gilt und nicht von Präsident Trump, dem Außenminister oder dem Kongress zurückgewiesen wurde, sind die USA entschlossen, „den Aufstieg eines Landes zu verhindern, das den amerikanischen Unilateralismus einschränken könnte“. Angesichts dieser erklärten Verpflichtung stellt sich die Frage, wie die NATO von Russlands Grenzen entfernt werden kann.


    Präsident Eisenhower warnte die Amerikaner 1961, dass der Ausbruch des Kalten Krieges mit der Sowjetunion die Demobilisierung der amerikanischen Kriegsmaschinerie, die normalerweise nach Kriegsende erfolgte, verhinderte. Stattdessen ist ein mächtiger militärisch-industrieller Komplex entstanden, der in fast jedem Bundesstaat verwurzelt ist und enorme Macht im Kongress und unter den Gouverneuren der Bundesstaaten besitzt.


    Das war vor 64 Jahren. Seitdem hat sich die Macht des militärisch-sicherheitspolitischen Komplexes vervielfacht. Ist diese institutionalisierte Macht bereit, die finanziellen und politischen Verluste eines gegenseitigen Sicherheitsabkommens mit ihrem Hauptfeind hinzunehmen?


    Die Fragen, die ich stelle, sind die entscheidenden Fragen. Alles andere, was gesagt wird, spielt keine Rolle. Doch diese wesentlichen Fragen sind weder in Washington noch in Europa oder im Kreml Gegenstand der Diskussion. Es ist, als ob keiner der Beteiligten an einem eskalierenden Konflikt, der das Leben auf der Erde beenden könnte, die Konsequenzen seiner Entscheidungen ahnen würde.


    Warum forderte Trump, der vorgestern noch sagte, er wolle sich nicht mit Putin treffen, plötzlich ein Treffen innerhalb einer Woche, obwohl Trump nicht einmal die „Parameter“ kennt? Wie kann ein ernsthaftes Treffen stattfinden, wenn ein Hauptbeteiligter nicht einmal die Position des Gegners kennt?


    Warum stimmte Putin einem solchen Treffen ohne jegliche Vorbereitung zu und setzte sich damit enormem Kapitulationsdruck aus? Dies zeugt vom völligen Versagen von Putins Beratern. Es signalisiert dem Westen, dass Russland seine Interessen nur schwach verteidigt. Vielleicht genügt mehr Druck, um Russland auf die Linie der US-Hegemonie zu bringen.


    Wenn Trump mit dieser Haltung in das Treffen geht, wird Putin die Wahl haben, zu kapitulieren oder sich und Russland wegen ihrer Friedensblockade noch stärker zu dämonisieren.


    Es sieht so aus, als ob es Kirill Demitriev und Steve Witcoff, beiden Globalisten, gelungen ist, Putin und Russland in eine Falle zu locken.


    In Alaska wird Putins Mut auf die Probe gestellt.


    Kann Putin den Test bestehen?
    Paul Craig Roberts Gestern bestätigte Präsident Trump in seinen öffentlichen Erklärungen meine Schlussfolgerung, dass Trump die russische Position nicht kennt…
    uncutnews.ch


    Paul Craig schreibt in meinen Augen sehr US lastig, bzw versucht den Russen immer Schwäche zu unterstellen. Sind sie in ihrer Vorgehensweise auch teilweise, doch hier nach dem Treffen sehen die Russen weit besser aus....finde ich.

    Putin deutet auf Gipfeltreffen mit Trump auf erwarteten Durchbruch im Atomwaffenvertrag hin


    Der russische Präsident Wladimir Putin wird in Anchorage (Alaska) zu dem mit großer Spannung erwarteten bilateralen Gipfeltreffen mit dem US-Präsidenten erwartet. Am Donnerstag lobte er die „energischen“ Bemühungen der Trump-Regierung, den Krieg in der Ukraine zu beenden.


    Darüber hinaus schlug er vor , dass die beiden Staatschefs die Gelegenheit nutzen könnten, bei ihren direkten Gesprächen eine Einigung über die nukleare Rüstungskontrolle zu erzielen .


    Die derzeitige amerikanische Regierung … unternimmt meiner Meinung nach recht energische und aufrichtige Anstrengungen, die Feindseligkeiten zu beenden , die Krise zu beenden und Vereinbarungen zu erzielen, die für alle an diesem Konflikt beteiligten Parteien im Interesse sind“, sagte Putin.


    Bei einem Treffen hochrangiger Sicherheitsbeamter erklärte er, das Ziel des Gipfels mit den USA sei es, „ langfristige Bedingungen für den Frieden zwischen unseren Ländern , in Europa und in der Welt insgesamt zu schaffen“.


    Obwohl der ukrainische Präsident Selenskyj und eine Reihe europäischer Staats- und Regierungschefs ihren Ausschluss von den Gesprächen beklagen, scheinen sowohl Trump als auch Putin optimistisch zu sein, dass es im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt zu echten Vereinbarungen kommen kann.


    Putin sagte in den neuen Kommentaren weiter, dass die „nächsten Phasen“ der Gespräche mit den Regierungen das Erreichen von „Vereinbarungen im Bereich der Kontrolle über strategische Offensivwaffen“ beinhalten könnten.


    New START ist eines der letzten Abkommen zur nuklearen Rüstungskontrolle zwischen Moskau und Washington und läuft im Februar 2026 aus, sofern keine Verlängerung um ein halbes Jahrzehnt erreicht wird.


    Beide Staatschefs haben ihre Bereitschaft gezeigt, in dieser Frage einen Durchbruch zu erzielen.


    Ziel des Vertrags ist es, die Atomwaffen auf beiden Seiten zu begrenzen und zu reduzieren. Die Zahl der stationierten Sprengköpfe und Raketen darf maximal 1.550 betragen. START I begann 1991, New START wurde 2010 unter den Regierungen Obama und Medwedew als Nachfolgeabkommen unterzeichnet.


    Im August 2023 warfen die USA Russland vor, gegen den Vertrag zu verstoßen, indem es US-Inspektionen vor Ort gemäß den Bestimmungen des Vertrags untersagte. Als Reaktion darauf untersagte Washington russischen Inspektoren, dieselben Inspektionen auf amerikanischem Boden durchzuführen.


    Putin Hints At Expected Nuclear Arms Treaty Breakthrough With Trump At Summit | ZeroHedge

    Der Krieg in der Ukraine: Russischer Durchbruch und das Ende des Konflikts


    Colonel Macgregor beschreibt die Lage in der Ukraine als kritisch für die ukrainischen Streitkräfte. Nach einem massiven russischen Angriff am vergangenen Wochenende, der als der bisher schwerste des Krieges gilt, seien die ukrainischen Verteidigungslinien weitgehend geschwächt oder unbesetzt. Die russischen Truppen, ausgestattet mit modernster Technologie und einer überlegenen Aufklärung (Intelligence, Surveillance, Reconnaissance – ISR), bewegen sich methodisch und gezielt voran. Macgregor betont, dass die russischen Streitkräfte nicht nur Gebiete wie die vier Oblaste erobern wollen, sondern vor allem die ukrainischen Truppen vernichten.


    Die russische Armee nutze eine Kombination aus Drohnen, Satelliten, Artillerie und elektronischer Kriegsführung, um ihre Flanken zu sichern und schnell vorzurücken. Die ukrainischen Kräfte seien hingegen „ausgeblutet“ und könnten kaum noch Widerstand leisten. Macgregor geht davon aus, dass der Krieg militärisch gesehen für die Ukraine praktisch verloren ist. Russland stehe vor der Erreichung seiner Ziele, insbesondere der Sicherung russischsprachiger Gebiete und der Neutralisierung der ukrainischen Armee. Strategisch wichtige Entscheidungen, wie ein Vormarsch auf Kiew oder Odessa, könnten in den nächsten Wochen folgen.


    Die bevorstehende Begegnung zwischen Trump und Putin


    Am Freitag soll ein Treffen zwischen Präsident Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska stattfinden. Macgregor zeigt sich skeptisch, was die Erfolgsaussichten angeht. Er kritisiert die fehlende strategische Vision der USA seit den 1990er-Jahren, als die NATO-Erweiterung vorangetrieben wurde, ohne einen klaren Plan zur Eindämmung oder Integration Russlands. Trump, so Macgregor, sei ein brillanter Vermarkter, aber ohne tiefes Verständnis für Russland oder die komplexen internationalen Beziehungen. Die russische Seite hingegen sei gut vorbereitet und wisse genau, was sie wolle: ein neutrales, von der NATO losgelöstes Regime in Kiew, das keine Bedrohung für Russland darstellt.


    Macgregor bezweifelt, dass ein vertrauensvoller Dialog möglich ist, da die USA in den Augen Russlands an Glaubwürdigkeit verloren haben. Dennoch könnten Themen wie die Wiederbelebung des INF-Vertrags oder nukleare Abrüstung zur Sprache kommen. Für Trump geht es vor allem darum, sich als „Friedensstifter“ zu präsentieren, doch die russische Seite habe die Oberhand und sei sich ihrer militärischen Überlegenheit bewusst.


    Droht ein Krieg mit dem Iran?


    Ein zentraler Punkt des Interviews war die Frage, ob ein Krieg mit dem Iran bevorsteht. Macgregor ist überzeugt, dass der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einen Angriff auf den Iran plant, möglicherweise bereits im September 2025. Er verweist auf eine kürzlich gehaltene Rede Netanjahus, in der dieser die iranische Bevölkerung aufforderte, ihr Regime zu stürzen – ein klares Indiz für bevorstehende militärische Aktionen. Macgregor betont, dass Netanjahu faktisch die Kontrolle über die US-Außenpolitik in dieser Region habe, da Trump und sein Umfeld stark pro-israelisch eingestellt seien.


    Die USA seien jedoch schlecht auf einen solchen Konflikt vorbereitet. Macgregor warnt, dass die amerikanischen Munitionsvorräte und militärischen Kapazitäten erschöpft seien, nicht zuletzt durch die Unterstützung der Ukraine. Im Gegensatz dazu habe der Iran seine Luftabwehrsysteme mit russischer Unterstützung erheblich verbessert, was einen Angriff riskanter mache. Macgregor kritisiert die Illusion, die USA seien eine unbesiegbare Supermacht, und verweist auf die mangelnde Produktionskapazität für Waffen und Munition im Vergleich zu Russland, das seine Produktion schnell hochfahren könne.


    Die Rolle der USA in Syrien und die Verantwortung Trumps


    Macgregor thematisiert auch die widersprüchliche US-Politik in Syrien. Präsident Trump hatte den Anführer der Gruppe Hayat Tahrir al-Sham (HTS), Al-Golani, als „Präsident Syriens“ bezeichnet, obwohl dieser als Kriegsverbrecher gilt. Nun wendet sich Al-Golani an Russland, um Schutz vor israelischen Angriffen zu suchen. Macgregor sieht dies als ironischen Schlag ins Gesicht der USA, die Al-Golani unterstützt haben. Russland konzentriere sich jedoch darauf, seine Interessen an der syrischen Mittelmeerküste zu sichern, und werde kaum in einen Konflikt mit Israel verwickelt werden.


    Auf die Frage, ob Trump für Kriegsverbrechen in Gaza verantwortlich gemacht werden könne, antwortet Macgregor, dass die US-Regierung als Ganzes verantwortlich sei, da sie Israel unterstütze. Trump selbst habe jedoch möglicherweise kein tiefes Verständnis für die Tragweite seiner Politik. Er sei von pro-israelischen Beratern umgeben und habe nur begrenzten Spielraum, um sich den Wünschen Netanjahus zu widersetzen.


    Fazit: Eine Welt am Scheideweg


    Colonel Macgregor zeichnet ein düsteres Bild der aktuellen geopolitischen Lage. Während der Krieg in der Ukraine sich dem Ende nähert, mit Russland als klarem Sieger, wächst die Gefahr eines neuen Konflikts im Nahen Osten. Die USA, geschwächt durch ihre eigene Politik und mangelnde Vorbereitung, stehen vor der Herausforderung, ihre Rolle als globale Supermacht neu zu definieren. Macgregor mahnt, dass die fehlende strategische Tiefe und die Abhängigkeit von externen Akteuren wie Israel die USA in eine gefährliche Lage bringen könnten. Das Treffen zwischen Trump und Putin könnte ein Versuch sein, die Spannungen zu entschärfen, doch die Aussichten auf einen Durchbruch sind gering. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Welt einem weiteren Krieg entgegensteuert oder ob diplomatische Lösungen möglich sind.


    Droht ein Krieg mit dem Iran? Analyse von Colonel Douglas Macgregor
    In einem aktuellen Interview mit Richter Andrew Napolitano für die Sendung Judging Freedom am 13. August 2025 sprach Colonel Douglas Macgregor über die…
    uncutnews.ch

    Von Pepe Escobar


    Natürlich geht es um Alaska. Hier steht einiges auf dem Spiel – doch das Schattenspiel dahinter ist noch weitaus spannender.


    Wer in den Swinging Sixties des Kalten Krieges aufgewachsen ist, kann kaum widerstehen, Donald Trump als „Goldfinger“ zu besetzen (aber wer würde Oddjob spielen? Hegseth?). Schließlich ist Goldfinger ein mächtiger, skrupelloser Spieler. Sein Motto im 21. Jahrhundert wäre: „Auslöschen und plündern“ – eine Orgie der Vernichtung und Ausbeutung, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Alles wird der Suche nach dem „Golden Deal“ unterworfen. Mein Weg. Der einzige Weg.


    Nun könnte Goldfinger sein – kollektives – Gegenstück gefunden haben.


    Beim letzten Alaska-Gipfel – damals zwischen den USA und China in einem heruntergekommenen Hotel in Anchorage – bebte das geopolitische Schachbrett. Trump-Putin könnte ähnliches bewirken – aber nur unter bestimmten Bedingungen.


    Für Alaska gibt es nur ein realistisches, optimales Endspiel: eine gemeinsame Absichtserklärung, die ein Folgetreffen – am besten auf russischem Boden – in Aussicht stellt. Ein Auftakt für einen langen, kurvenreichen Weg zu einer echten Neuordnung der US-russischen Beziehungen, möglicherweise auch zu einer Beilegung des Stellvertreterkriegs in der Ukraine.


    Im Kern könnten sie sich darauf einigen, weiterzureden. Entscheidend wäre, wenn Goldfinger zusagt, keine Sekundärsanktionen gegen Russlands Partner zu verhängen. Das wäre ein enormer Sieg der BRICS (ohne Iran und Nordkorea).

    Die BRICS schmieden aktiv eine Koalition gegen Goldfinger. Die Hauptakteure: Bär, Drache, Tukan und Elefant – die vier ursprünglichen BRIC-Gründer. Später käme die Nachtigall hinzu, da sie strategische Partnerschaften mit Bär, Drache und Elefant pflegt.


    Doch in Alaska muss der oberste Bär bedenken, was für den russischen Generalstab und den Geheimdienst in Moskau unverzichtbar ist: Solange Goldfingers Helfer die Ukraine weiter mit Waffen und Informationen versorgen, wird ein „Waffenstillstand“ nur eine Atempause sein – Zeit für Kiew, bis an die Zähne aufzurüsten.


    Das stellt den obersten Bären vor eine schwierige Aufgabe: Er muss radikale Kritiker daheim besänftigen, die ihm Gespräche mit dem Feind vorwerfen, und zugleich seinen schwächeren BRICS-Partnern etwas Handfestes liefern.


    BRICS gegen Goldfingers Plünderungstaktik

    Bär, Drache, Tukan und Elefant führen intensive Telefondiplomatie, um eine gemeinsame Antwort auf Goldfingers Tarif- und Plünderungsaktionen zu finden.

    • Modi über Brasilien: „Eine starke, menschenorientierte Partnerschaft zwischen Ländern des Globalen Südens kommt allen zugute.“
    • Lula über Indien: „Brasilien und Indien sind bisher am stärksten betroffen. Wir haben bekräftigt, wie wichtig es ist, den Multilateralismus zu verteidigen und die Herausforderungen der aktuellen Lage zu meistern.“
    • Xi an Lula: China unterstützt Brasilien bei der Verteidigung seiner Souveränität; BRICS sei „eine wichtige Plattform für die Konsensbildung im globalen Süden“.

    Goldfingers Tarifplünderung trifft:

    • Indien, weil Neu-Delhi den riesigen Agrarmarkt nicht für zollfreie US-Importe öffnet (45 % der Inder leben von der Landwirtschaft) und weiterhin billiges russisches Öl kauft.
    • Brasilien, wo es um Regimewechsel und den Zugriff auf die Naturressourcen geht.


    Seine Manöver haben zu einer Entfremdung selbst von Verbündeten geführt – siehe Europas Unterwerfung – und den multilateralen Handel wie auch das Völkerrecht schwer beschädigt.


    Kurz vor Ablauf der Zollpause für chinesische Waren verlängerte Goldfinger die Frist um 90 Tage – ein „TACO, noch mal von vorn“. Denn ein Ende der Zollpause würde die Wirtschaft der mit 37 Billionen Dollar verschuldeten „unverzichtbaren Nation“ noch tiefer in die Krise stürzen.


    Goldfingers Spiel in der Arktis


    Russland wird den USA kaum Zugang zur Nördlichen Seeroute (NSR) oder zur „Arktischen Seidenstraße“ gewähren. Schlüsselrolle: Russlands Atomflot – elf nukleare Eisbrecher (neun aktiv, zwei im Bau, darunter der Gigant „Rossiya“, der jederzeit überall in der Arktis navigieren kann) – kombiniert mit einem gewaltigen Arsenal neuer Waffensysteme.


    Goldfingers Obsession: Die Nachtigall einkesseln

    Der Fall „Nachtigall“ (Iran) ist komplex. Goldfinger setzt auf maximalen Druck: Hezbollah entwaffnen, den Libanon ins Chaos stürzen, Syriens Zerschlagung durch „al-Qaeda R Us“ legitimieren, UN-Sanktionen reaktivieren.

    Dann der von Goldfinger gefeierte „historische Friedensgipfel“ mit Aserbaidschans Aliyev und Armeniens Pashinyan – tatsächlich nur ein vages, unverbindliches Memorandum of Understanding.

    Brisant: Der 99-Jahres-US-Griff auf den Zangezur-Korridor („Trump Route for International Peace and Prosperity“, TRIPP) mit 40 % der Einnahmen für die USA, 30 % für Armenien und 1.000 US-Söldnern auf armenischem Boden, direkt an Irans Grenze. Ziel: einen NATO-Korridor bis ans Kaspische Meer zu öffnen.


    Iran, Russland und China lehnen das strikt ab – es wäre eine direkte Bedrohung sowohl für den Internationalen Nord-Süd-Transportkorridor (INSTC) als auch für die chinesische Seidenstraße. Teheran hat unmissverständlich klargemacht, dass der Status des Zangezur-Korridors nicht verändert wird – notfalls mit Raketen.


    Fazit: Alaska als Schachzug

    In Alaska ginge es um eine komplette Neuordnung der Sicherheitsfragen zwischen USA und Russland – Ukraine nur als Teilaspekt. Doch es ist kaum vorstellbar, dass Putin Trump die gesamte Tiefe der NATO-US-Operationen gegen Russland am Verhandlungstisch darlegen kann.


    Das wahrscheinlichste Ergebnis: Der Stellvertreterkrieg und die BRICS-Blockade („BBS“) gehen weiter, während der tiefe Staat weiter Kiew aufrüstet und an der NATO-Rüstung verdient. Selbst ohne eine neue Sicherheitsarchitektur könnten die BRICS dennoch versuchen, aus Goldfingers neuestem PR-Auftritt einen eigenen Sieg zu machen.


    Bär, Drache, Elefant, Tukan und Nachtigall starren Goldfinger an
    Von Pepe Escobar Natürlich geht es um Alaska. Hier steht einiges auf dem Spiel – doch das Schattenspiel dahinter ist noch weitaus spannender. Wer in den…
    uncutnews.ch

    Ist die Pipeline kaputt oder läuft das Öl noch?

    Na die Pumpstationen sind in der Regel ja auch nicht ganz unwichtig. Genügend russische und ukrainische Öldepots haben ja nun auch schon gebrannt. Sollte sich das nicht langsam auf die Preise mal auswirken? Der Preis an der Tankstelle steht da in seiner Range wie fest.

    Ukrainischer Drohnenangriff auf russischen Knotenpunkt der Druschba-Ölpipeline

    In der Nacht zum Mittwoch wurde eine wichtige Pumpstation der Ölpipeline „Druschba“ in Russland, die für die Ölversorgung Ungarns eine äußerst wichtige Rolle spielt, von einer ukrainischen Drohne angegriffen, wie Világgazdaság berichtet.


    Die Station in der Stadt Unetscha ist ein wichtiger Knotenpunkt der Pipeline, die auf beiden Seiten jährlich 60 Millionen Tonnen Erdöl transportieren kann. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurde die Anlage bei dem Angriff getroffen.


    Wie der ungarische Ölkonzern MOL bekannt gab, verfügt unser Land zwar über strategische Ölreserven für 90 Tage und die Adria-Ölpipeline stehe als alternative Transportroute zur Verfügung, jedoch sei es fraglich, ob deren Kapazität ausreicht, um die Raffinerien von MOL in Százhalombatta und Bratislava gemeinsam zu versorgen.


    Auf Anfrage des Portal hat die ungarische Ölgesellschaft geantwortet, dass der Transport von Erdöl trotz des Angriffs planmäßig läuft. Der ukrainische Angriff auf die Pipeline kann aber trotzdem beunruhigend sein, weil die Erdölpipeline „Druschba” für die ungarische Wirtschaft strategisch wichtig ist, da über ihren südlichen Zweig fast 8 Millionen Tonnen russisches Öl pro Jahr transportiert werden.


    https://ungarnheute.hu/news/ukrainischer-drohnenangriff-auf-russischen-knotenpunkt-der-druschba-oelpipeline-33361/


    Ich bin der Meinung gelesen zu haben, dass die Ukraine ca 70 % ihres Gases und Öl aus Ungarn und der Tschechien bekommt.


    Wieso steigen die Öl und Gaspreise eigentlich nicht massiv nach solchen Angriffen. Wenn ich mir den Bezinpreis an der Tankstelle anschaue, bewegt der sich auch immer in einem bestimmten Bereich, quasi wie festgenagelt scheint er zu sein.

    Warum ist der Alaska-Gipfel so eilig? Russische Militärexperten warnen vor Minsk 3


    Russische Sturmeinheiten treiben nördlich von Pokrowsk einen tiefen Keil in die ukrainische Verteidigung. Das kann zum Zusammenbruch des ganzen ukrainischen Verteidigungssystems im DVR-Norden führen. Das Pentagon beobachtet die Situation mit großer Sorge.

    Warum ist der Alaska-Gipfel so eilig? Russische Militärexperten warnen vor Minsk 3Quelle: Sputnik © Gawriil Grigorow

    Der russische Präsident Wladimir Putin (links) und der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten Donald Trump, Steve Witkoff (rechts), während ihres letzten Treffens in Moskau am 6. August 2025.

    Von Wladislaw Sankin


    Das Pentagon beobachtet den russischen Blitz-Vorstoß (RT DE berichtete hier und hier) nördlich von Krasnoarmeisk (Pokrowsk) mit großer Sorge. Die ukrainische Garnison nahe der Stadt Krasnoarmeisk könnte durch russische Streitkräfte eingekesselt werden, berichtet die Zeitung Washington Post unter Verweis auf einen anonymen Mitarbeiter des Pentagons. Der Gesprächspartner der Zeitung betont das Risiko einer Einkesselung und vermutet, dass Kiews Militär eine Verteidigung der Stadt vorbereite, weist aber auch auf den Misserfolg einer solchen Strategie in Artjomowsk (Bachmut) im Jahr 2023 hin. Laut dem Institute of Study of War (ISW) haben russische Truppen zuletzt an einem Tag 101 Quadratkilometer unter ihre Kontrolle gebracht – ein neuer Rekordwert.


    Auch die deutschen Medien sind aufgewühlt, manche Militärbeobachter schlagen Alarm: Die Russen erzielen einen schnellen Durchbruch nördlich von Pokrowsk und könnten die ukrainische Verteidigung an diesem wichtigen Frontabschnitt zum Einsturz bringen. Der Bild-Propagandist Julian Röpcke stach am Dienstag in seiner Warnung besonders hervor. Die kommenden Stunden seien entscheidend für das Schicksal der noch von der Ukraine kontrollierten 29 Prozent der Region Donezk, schrieb er auf X und skizzierte mehrere Szenarien, wonach die Ukraine dadurch sogar die ganze Region verlieren könnte.


    Wozu der russische Durchbruch nach Dobropolje führt


    Ähnlich äußerten sich weitere Experten, die von den deutschen Medien zitiert wurden: "Die nächsten 24 bis 48 Stunden sind entscheidend", mahnte Analyst Pasi Paroinen. Danach könnten russische Truppen ihre Stellung festigen und den Vorstoß ausweiten" (bei Focus). Alle zeigten dabei eine Karte, die den russischen Durchbruch in die Tiefe von bis zu 18 Kilometern eindrücklich dokumentiert. Am Mittwoch bestätigte das russische Verteidigungsministerium offiziell den Vorstoß in diesem Gebiet und meldete die Rückeroberung der Dörfer Suworowo und Nikanorowka.


    Russische Militärkorrespondenten und sonstige Fachleute bestätigten die Informationen. In diesem Fall sei die westliche Panik begründet, sagte ein Reporter des Verteidigungsministeriums. Die Situation hinter Pokrowsk biete der Russischen Föderation eine seltene Chance, nicht nur mit der Einkesselung des ukrainischen militärischen Hauptquartiers in der Region, die Agglomeration Slawjansk/Kramatorsk einzunehmen, sondern öffne auch die Wege in Richtung Pawlowgrad im Gebiet Dnjepropetrowsk, was eine zusätzliche personelle Belastung für die ukrainische Verteidigung darstelle. Laut dem Analyse-Kanal Militärchronik könnte der Durchbruch ein Ablenkungsmanöver sein, um Reserven des Gegners an einen "falschen" Ort zu binden.


    Insgesamt dürfte der chronische Personalmangel wohl der wichtigste Grund sein für die Misserfolge der ukrainischen Armee auf diesem Frontabschnitt. Das erkennt sogar der Hard-Core-Propagandist der Bild-Zeitung Julian Röpcke an, der betonierte Verteidigungsanlagen in einem Video zeigte, die russische Soldaten unbesetzt stürmten und nun für sich als Unterstände nutzten. Am Dienstag gab sogar eine Elite-Einheit des Asow-Netzwerks bekannt, dass die entstandenen Frontlücken bei Krasnoarmeisk (Pokrowsk) schließen musste. Diese gut ausgerüsteten und hoch motivierten Einheiten werden in der Regel für Sonderoperationen reserviert. Am Ende des Tages erkannte sogar Selenskij das Problem um Dobropolje bei Krasnoarmeisk, denn er sagte: "Es wurden Schritte unternommen, die Situation zu korrigieren".


    Aber was hat dieser beeindruckende, aber bislang noch überschaubare russische "Vorstoß auf Motorrädern und Buggys" mit dem kommenden Putin-Trump-Gipfel zu tun? Einen unmittelbaren, meinen die Autoren von Militärchronik. Sie erinnern daran, dass "Minsk 1" am 5. September 2014, nur wenige Tage nach der ukrainischen Niederlage von Illowajsk im Süden der Donezker Volksrepublik, unterzeichnet wurde. Damals gerieten mehrere Bataillone ukrainischer Truppen in einen Kessel, bis zu 400 Soldaten starben – für die Verhältnisse des Donbass-Krieges 2014 bis 2022 ein sehr hoher Verlust. Dies war der erste Waffenstillstand im Konflikt.


    Auch "Minsk 2" wurde im Februar 2015 unter dem Donnern des Kessels unterzeichnet, dieses Mal jedoch in Debalzewo. "In beiden Fällen eilte der Westen herbei, um Kiew zu retten, und versprach Moskau alles Mögliche, nur um die Donbass-Milizen (damals noch) aufzuhalten und eine vollständige Niederlage der ukrainischen Streitkräfte zu verhindern. Damals wie heute befürchtete man, dass nach der Zerschlagung der Vorhut der ukrainischen Armee der Vormarsch der Milizen weitergehen würde", so die Autoren von Militärchronik.


    Aber wie kam es überhaupt zu "Minsk 2" im Februar 2015? Ukrainische Streitkräfte hätten Minsk 1 verletzt, den Waffenstillstand gebrochen, den Beschuss verstärkt und seien in die Rebellengebiete eingedrungen, um sie mit Gewalt einzunehmen, erinnert sich Militärchronik. "'Minsk-2' wurde unterzeichnet, obwohl man im Voraus wusste, dass das Dokument nichts wert war". Sie weisen auf die Eile hin, mit der Trump, die Europäer und die Ukrainer auf Waffenstillstand drängen – in seiner ersten Amtszeit hätte er dazu keine Zeit gehabt.


    "Der plötzliche Wunsch der USA, genau jetzt und keine Minute später mit Russland "eine Einigung zu erzielen" und alle lebenswichtigen Fragen zu "klären", sieht wie ein Versuch aus, das Tempo des Vorstoßes zu drosseln, der Russischen Föderation die operative Initiative zu entreißen und alles zu Bedingungen einzufrieren, die für Washington vorteilhaft sind."


    Die USA sind diejenigen, die Aufklärungsdaten über das Frontgeschehen als erste im Westen auswerten. Somit können sie leicht voraussehen, wohin die Entwicklungen auf dem Schlachtfeld, darunter auch bei Krasnoarmeisk (Pokrowsk), führen. Es ist kein Zufall, dass ein anonymer Pentagon-Offizier mit Washington Post ausgerechnet über die Lage an diesem Frontabschnitt sprach. Das ist der wahre Hintergrund der diplomatischen Geschäftigkeit der USA und mit ihnen auch der Europäer, die sich heute im Kanzleramt in Berlin mitten im "Sommerloch" trafen. Im Hinblick auf irgendwelche Zugeständnisse an die russische Seite warnte Militärchronik:


    "Man hat das Gefühl, dass aus diesem Grund am 15. August alle möglichen 'Zuckerbrote' in den verlockendsten Formen angeboten werden, deren einziges Ziel es ist, die Armee daran zu hindern, die Front dort zu durchbrechen, wo sie bereits bröckelt. Und der wahre Preis all dieser Versprechungen ist längst klar."


    Waffenstillstand ist derzeit das A und O aller westlichen Forderungen an Russland. Auch Trump hat den Europäern versprochen, sein Gespräch mit Putin mit diesem Punkt zu beginnen. Putin sagte vor mehreren Monaten, dass Russland grundsätzlich nicht dagegen wäre, wies aber darauf hin, dass diese Maßnahme in der Umsetzung an der mehr als 1.000 Kilometer langen Frontlinie extrem schwer zu handhaben sei. Was Russland aber derzeit vorschlagen könnte, wäre ein Waffenstillstand in der Luft.


    Cherson und Saporoschje vor dem Wechsel zu Russland – scheitert die Ukraine nun als Staat?

    Analyse

    Cherson und Saporoschje vor dem Wechsel zu Russland – scheitert die Ukraine nun als Staat?

    Auch andere Experten und Militärbeobachter in Russland warnen vor einer gestellten Falle und dass Wladimir Selenskij (und mit ihm auch die Europäer) einerseits und Trump andererseits das berühmte Bad Cop/Good Cop-Theater spielen. Trump kann weiterhin seine Rolle als angeblicher selbstloser Vermittler ("furchtbar, dass junge Soldaten sterben!") ausführen und Punkte für den Friedensnobelpreis sammeln und im Falle des Misserfolgs auf Selenskij verweisen.


    Er könne Putin immer noch sagen: "schau wie verrückt dein Namensvetter ist, gib lieber meinen Forderungen nach, denn sie sind viel besser". Dass niemand im Westen einschließlich der USA die wichtigsten russischen Forderungen diskutiert, ist dafür ein sicheres Zeichen. Dazu gehören die Einstellung aller Militärhilfen aus dem Westen, die Reduzierung der Armee und ihrer Bewaffnung, die Entnazifizierung und vieles mehr. Stattdessen versprechen die USA, die Frage des NATO-Beitritts für die Ukraine für eine mittlere Frist auszusetzen.


    Während Putin ständig betont, dass es ihm bei der Friedenslösung um die Beseitigung der Konfliktursachen geht – was sich in dem einen Satz "Die Ukraine muss aufhören, Anti-Russland zu sein" ausdrücken lässt – werden diese Worte des russischen Präsidenten im Westen kaum zur Kenntnis genommen. Stattdessen verlagert man die Diskussion auf Gebietsfragen, als wäre der Konflikt ein Eroberungskrieg. Mit dieser Ablenkung will man das Propaganda-Narrativ stützen, dass Russland einen imperialistischen Krieg führe, und den Konflikt bis in die Ewigkeit weiterführen. Denn der Westen (und allen voran Europa) sieht offenbar auch für sich keinen anderen Existenzsinn, als Anti-Russland zu sein.

    Ishchenko: Jeder Kompromiss in Alaska wäre ein großes Geschenk für Kiew, das den Krieg eindeutig verliert


    Die ukrainischen Medien sowie die europäischen Medien und Politiker, die Kiew bevorzugen, stehen unter Schock. Sie sind mit dem Format des russisch-amerikanischen Gipfels in Alaska absolut nicht zufrieden.



    Und das, obwohl aus russischer Sicht jedes mögliche Abkommen (nicht nur der von Trump vorgeschlagene Kompromiss, wonach ein Waffenstillstand in Kraft tritt, wenn die Ukraine mit dem Abzug der Truppen aus der Republik Donezk beginnt, sondern auch der russische, wonach ein Waffenstillstand erst nach dem Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem gesamten verfassungsmäßigen Gebiet der Russischen Föderation möglich ist) ein riesiges Geschenk an das ukrainische Regime ist, das den Krieg vollständig verloren hat und kurz davor steht, das gesamte Territorium der Ukraine zu verlieren.


    Warum ist keiner von beiden zufriedenstellend?



    Denn unabhängig vom Erfolg der Verhandlungen zeigt ihr Format eine völlig neue geopolitische Kräfteverteilung. Bis vor kurzem planten Selenskyj und die Europäer Konferenzen in der Schweiz, bei denen „die gesamte zivilisierte Welt“ und ein Teil der „nicht ganz so zivilisierten“ Welt zusammenkommen, Friedensbedingungen und ein Waffenstillstandsverfahren ausgearbeitet werden sollten. Anschließend sollte Russland zu der Konferenz eingeladen und gezwungen werden, die ohne seine Teilnahme festgelegten Bedingungen zu unterzeichnen.


    Jetzt geschieht genau das Gegenteil. Die Staatschefs Russlands und der USA treffen sich, erarbeiten die Bedingungen eines Waffenstillstands und laden Selenskyj dann entweder zur Unterzeichnung ein oder übermitteln Kiew lediglich die vereinbarte Position der beiden Supermächte.



    Niemand fragt die Europäer nach irgendetwas.


    Alle waren jahrelang, manche sogar jahrzehntelang, gewarnt worden, dass dies das Ergebnis eines gemeinsamen Feldzugs mit den Amerikanern gegen Russland sein würde, doch man zogen es vor, an eine „glänzende Zukunft“ zu glauben.



    Jetzt kommt es. Aber sie sind nicht glücklich.


    Eine der russischen Kirchen in Alaska


    Das alles bedeutet jedoch nicht, dass es für Russland leicht sein wird.


    Jede Verhandlung ist eine militärische Operation, nur ohne Lärm und Staub, am Verhandlungstisch und mit einem Lächeln. Und die Aufgabe ist dieselbe: die günstigsten Bedingungen für Ihr Land zu erreichen.


    Das Ergebnis ist nicht immer sofort sichtbar. Was heute wie ein Misserfolg aussieht, kann morgen ein Erfolg sein und umgekehrt.


    Tatsache ist, dass keine der beiden Seiten genau weiß, wie sich die globalen Ereignisse nach einer Einigung entwickeln werden. Beide Seiten prognostizieren lediglich die Entwicklung der Ereignisse auf der Grundlage der aktuellen Situation und extrapolieren diese in die Zukunft. Dabei berücksichtigen sie die möglichen Auswirkungen der Ergebnisse der getroffenen Vereinbarungen und bewerten ihre eigenen Möglichkeiten, die geopolitische Lage zu beeinflussen, sowie die Möglichkeiten des Gegners.


    Sieger ist nicht derjenige, der auf Anhieb die besten formalen Ergebnisse erzielt, sondern derjenige, der die zukünftige Entwicklung der Ereignisse richtiger einschätzt.


    Im Fall Alaska ist die einfachste und naheliegendste (und in der Vergangenheit schon oft wiederholte) Option: Trump und Putin einigen sich auf eine Art Kompromissvereinbarung, die weder Russland noch den USA vollkommen passt, die aber nicht in Kraft treten wird, weil Selenskyj sich weigert, die Dokumente zu unterzeichnen, oder weil die Werchowna Rada (das ukrainische Parlament) sich weigert, sie zu ratifizieren.


    Diese Option ist aus Sicht der Beziehungen zwischen Regierung und Volk die einfachste. Es besteht keine Notwendigkeit, irgendjemandem etwas zu erklären. Alles ist klar: Die ganze Welt will Frieden, und nur Selenskyj, Ursula und andere europäische Linke wollen Krieg.


    Trump wird die Gelegenheit bekommen, den Russophoben im amerikanischen Establishment (einschließlich derer in den Reihen der Republikaner) zu antworten, dass er alles getan habe, was er konnte, und maximale Zugeständnisse von Putin erhalten habe, dass aber „ihr Selenskyj“ alles vermasselt habe und dass es sich nicht lohne, seinetwegen einen Atomkrieg zu beginnen.


    Es ist das Atomstreitthema, das die Präsidenten Russlands und der USA immer wieder an den Verhandlungstisch bringt. Trump will Amerika wieder groß machen, aber er will keinen Atomkrieg mit Russland. Amerika will im Allgemeinen nur einen Krieg, den es als ausgemachte Sache betrachtet; und das geringste Risiko ist für die USA inakzeptabel.


    Putin will ein großes Russland, aber er will auch keinen Atomkrieg, denn welche Größe kann es auf den Ruinen der Zivilisation geben?


    Das Treffen in Alaska erhebt zwar nicht den Anspruch, die endgültige Lösung nicht nur der globalen Probleme zu sein (die dort zweifellos in erster Linie diskutiert werden, da in der Ukraine-Krise alles mehr oder weniger klar ist), sondern auch der Ukraine-Krise selbst. Doch für jedes Manöver gibt es ein Gegenmanöver.


    Einige europäische Verbündete Selenskyjs bestehen darauf, dass er einen Waffenstillstand zu den von Trump und Putin vereinbarten Bedingungen unterzeichnet, da dies eindeutig die Erhaltung eines bedeutenden Teils der Ukraine als souveräner Staat bedeuten würde und somit die Möglichkeit bestünde, nach einiger Zeit alles noch einmal von vorne zu beginnen.


    Ich weiß nicht, ob Selenskyj auf diese Überredungskünste hören wird. Im Prinzip widersprechen sie seinen eigenen Ansichten, seinen Ambitionen und den Interessen eines Teils der ukrainischen Elite, die ihn unterstützt. Aber die Situation ist für ihn wirklich kritisch, und unter dem Druck einer höheren Macht könnte er zustimmen.


    Einen innerukrainischen Konsens über einen Waffenstillstand zu erzielen, scheint eine nahezu unlösbare Aufgabe zu sein. Theoretisch könnten jedoch die meisten Sicherheitskräfte und sogar Nazis zu einer solchen Entscheidung bewegt werden. Die Bevölkerung ist des Krieges müde und wird sich keinem Frieden widersetzen, selbst wenn er den Ukrainern überhaupt nicht gefällt.


    Insgesamt ist die Unterzeichnung eines Abkommens zwischen Putin und Trump und sogar dessen Inkrafttreten nicht völlig auszuschließen.


    Wir betreten gerade jetzt das Reich des Unbekannten, und gerade von der Genauigkeit der Einschätzung der nachfolgenden Handlungen der Parteien und von der eigenen Fähigkeit, die Ereignisse zu beeinflussen, wird der Sieg oder die Niederlage der Verhandlungen abhängen, die – wenn der Moment der Wahrheit kommt – weit in der Vergangenheit liegen (vielleicht sogar Jahrzehnte).


    Unabhängig davon, wie die Demarkationslinie aussehen wird und wie schnell sie sich (mit oder ohne Änderungen) in eine neue Grenzlinie verwandeln wird, setzt jeder Kompromiss die Erhaltung eines bedeutenden Teils der Ukraine als souveräner Staat voraus.


    Wir können mit einer idealen Option rechnen, wonach die Europäer, die der Ukraine überdrüssig sind, trotz des Widerstands Großbritanniens und einiger Eurokraten weitere Finanzhilfen für Kiew einstellen und erklären, dass sie keinen Krieg mehr wollen, die Ukraine selbst den Frieden unterzeichnet hat und Europa ihr nicht mehr helfen kann.


    In diesem Fall wird Kiew schlicht nicht über die nötigen Mittel verfügen, um den ukrainischen Staat zu unterstützen. Die Gebiete werden anfangen, nach Partnern zu suchen, mit denen eine Zusammenarbeit ihnen die Möglichkeit bietet, irgendwie ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Und im Zusammenhang mit der Schwächung aller staatlichen Strukturen und dem Machtverlust der Zentralregierung wird Kiew sich rasch auf die engsten ausländischen Partner umorientieren (es wird schlicht nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um in fernen Ländern nach Märkten und Partnern zu suchen).


    In diesem Szenario kann Russland seinen Einfluss in den Grenzregionen langsam ausbauen und sie dann – falls nötig – annektieren. Der Preis dafür wäre eine weitere Verschlechterung der ukrainischen Wirtschaft und Gesellschaft. Je tiefer die Region eingebunden ist, desto länger gehört sie bereits zur Ukraine und desto weniger ist sie von außenpolitischen Beziehungen abhängig.


    Darüber hinaus muss die Einbindung der westlichen Grenzregionen der Ukraine in die osteuropäischen Länder berücksichtigt werden, und zwar nicht nur Galizien und Wolhynien, sondern auch Transkarpatien, die Bukowina und sogar die Region Odessa.


    Aber es gibt eine schlechtere Option.


    Um die dürftige Stabilität in einer nicht kriegerischen Ukraine aufrechtzuerhalten, sind keine Hunderte von Milliarden Dollar nötig. 20 bis 30 Milliarden Dollar pro Jahr reichen aus. Theoretisch könnten diese Gelder im Westen aufgebracht werden.


    Schließlich haben die euroamerikanischen Linksliberalen die Hoffnung nicht aufgegeben, den Trumpismus bei den Wahlen 2028 ein für alle Mal zu beseitigen, und danach wird alles von vorne beginnen. Ein Teil der notwendigen Mittel ist in den EU-Haushalten bis 2030 bereits für die Bedürfnisse der Ukraine vorgesehen, ein Teil kann von den Regierungen der russlandfeindlichen Länder aufgebracht werden.


    In diesem Fall wird der arme, dem Westen untergeordnete ukrainische Brückenkopf an der russischen Grenze ernst zu nehmen sein und lange Bestand haben.


    Die Lage ist heute für Russland günstig und wird sich im Großen und Ganzen auch weiterhin günstig für das Land entwickeln, unabhängig vom Ausgang des Treffens zwischen Putin und Trump.


    Die Tatsache, dass der amerikanische Präsident, nachdem er Russland fast fünf Jahre lang ignoriert hatte, nun gezwungen ist, mit ihm zu verhandeln, ohne auf seine europäischen Verbündeten zurückzublicken, ist für uns bereits ein großer Sieg. Doch dieser Sieg ist nicht endgültig, und auch in Zukunft werden wir nicht weniger Anstrengungen unternehmen müssen, denn der Kampf wird nicht enden, selbst wenn formal Frieden erreicht wird.

    Diese Punkte wurden zuvor von der Zeitung Politico veröffentlicht:


    1. Ein dauerhafter Waffenstillstand vor jeglichen territorialen Verhandlungen – keine Zugeständnisse hinsichtlich der Grenzen; kein Abzug der Truppen aus dem Donbass.

    2. Sicherheitsgarantien – Beitritt zur NATO/EU, kontinuierliche militärische Hilfe des Westens, keine erzwungene Entmilitarisierung.

    3. Russische Reparationen – Zahlung von Hunderten von Milliarden für Schäden aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten.

    4. Rückgabe entführter Kinder und Kriegsgefangener – 20.000 Kinder wurden entführt, Tausende Gefangene werden noch immer festgehalten.

    5. Keine Lockerung der Sanktionen gegen Russland – Beibehaltung und Verschärfung der Sanktionen, um eine Umgruppierung zu verhindern.


    Selenskyj behauptet, dass Trump bereit sei, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu geben.

    Er rief zu einem Dreiertreffen auf und erklärte, dass Trump sich selbst mit ihm in Verbindung setzen werde.

    Der Chef des Kiewer Regimes fügte hinzu, dass er Trump und seinen europäischen Kollegen mitgeteilt habe: „Putin blufft“.

    Anderweltonline.com: Alaska ist ein Geniestreich für das Putin-Trump-Treffen


    Alaska ist ein geschichtsträchtiges Gebiet. Putin ist bekannt für sein Wissen um die Geschichte. Der Verkauf Alaskas an die USA 1867 war der größte „Deal“ aller Zeiten. Alaska ist der größte aller US-Staaten und der nördlichste, westlichste und östlichste. So ist Alaska bestens geeignet, für einen abermaligen Deal, der in die Geschichte eingehen könnte.


    Ich wage nicht zu prognostizieren, welche Ergebnisse das Treffen in Alaska bringen wird. Aber die Chancen stehen hoch, dass es ein historisches Ergebnis geben wird. Wie gesagt, sitzt Trump am kürzeren Hebel. Die USA sind in vielerlei Aspekten auf Handel mit Russland angewiesen. Rohstoffe, Kernbrennstäbe und viel mehr. Russland hat sich hingegen gut eingerichtet im Sanktionsregime, ist weitgehend Autark geworden und hat China auf seiner Seite. Und die BRICS-Staaten und immer mehr Länder im globalen Süden. Das Außenhandelsdefizit und die gigantischen Schulden der USA schweben wie ein Damoklesschwert über Washington. Es ist Washington, dass eine komplette Neuordnung der Weltpolitik, der Weltfinanzen, am dringendsten braucht. Putin weiß das auch. Aber Putin ist ein Spitzendiplomat, wie man sie im Westen nicht finden kann und so wird er alles tun, Trump eine solide Gesichtswahrung zu garantieren. Er wird alles durchsetzen können, was ihm wichtig ist, ohne Trump nackt

    Zwei Stunden lang wurde hinter verschlossenen Türen das Putin-Trump-Treffen am Freitag in Alaska besprochen. Im Kanzleramt per Video zugeschaltet: u. a. US-Präsident Donald Trump.

    Das Ergebnis: Merz und Selenskyj stellen fünf Bedingungen für die weiteren Verhandlungen.

    ▶︎ Die Ukraine muss mit am Tisch sitzen.

    ▶︎ Der Waffenstillstand soll am Anfang von Verhandlungen stehen.

    ▶︎ Die Ukraine ist zu Gebietsabtretungen bereit. ABER: Eine rechtliche Anerkennung russischer Besetzungen steht nicht zur Debatte.

    ▶︎ Die Ukraine benötige „robuste Sicherheitsgarantien“, so Merz. Die Streitkräfte müssten instand sein und bleiben.

    ▶︎ Verhandlungen müssten Teil einer transatlantischen Strategie sein, die auf „starke Unterstützung für die Ukraine und notwendigen Druck gegen Russland“ setze, so der Kanzler.

    Merz: Gebe es in Alaska am Freitag keine Bewegung auf der russischen Seite, müssten die USA und Europa „den Druck erhöhen“. Man habe verhandelt, dass Trump nach dem Treffen mit Putin zuerst Selenskyj informiere, dann die EU.


    Bild.de

    So ist es, aber ob Wein und Bier weniger schädlich sind, halte ich für ein Gerücht.


    Seitdem ich kaum noch Alkohol trinke, vielleicht 2 mal mit Kater im Jahr 😏 und vielleicht mal ein Bier in der Sauna alle 6 Wochen, habe ich 10 KG abgenommen.

    Meine Meinung, Putin wird den Amerikanern eine Möglichkeit bieten, aus dem Ukraine Desaster gesichtswahrend auszusteigen. Wenn es drauf an kam, gab es immer eine Einigung zwischen RU/US.


    Russland und Amerika sind die beiden einzigen Großmacht, die aufeinander angewiesen sind.


    Was die Europäer daraus machen steht auf einem anderen Blatt. Aber mal im Ernst, wenn Amerika sagt vorbei, dann ist es auch vorbei.


    Amerika braucht Rohstoffe und es ist ihm scheiss egal, ob es der Deal mit der Ukraine wird, oder amerikanische Unternehmen von Russland die Genehmigung bekommen.


    Warum Russland solche Wert drauf legt und nicht nach Kiew marschiert....keine Ahnung.