Beiträge von GoldBullish
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Aus sicherer Quelle wissen wir,
a) daß das keine Ente ist, wohl etwas verkürzt dargestellt
b) dies auch in Deutschland sowohl bei Münzhändlern als auch bei Kreditinstituten vorgekommen ist.
Es werden sowohl falsche Goldbarren als auch Goldmünzen mit Aufdruck "Copy", "Probe", "Attrappe" o.ä. angekauft, sowie auch nur einseitige Prägungen aus Messing zur Schaufensterdekoration.
Falsches Gewicht stört manchmal ebenso wenig wie völlig falsche Ausmaße.
Viele Aufkäufer haben überdies unzureichende Prüfmöglichkeiten.
In den Zentralen der Banken sind oft Prüfvorrichtungen vorhanden, nicht aber in den Filialen und Zweigstellen.
Kaum einer benutzt ein Röntgenspektrometer, weil diese i.d.R. ab 20.000 Euro aufwärts kosten (dicke Goldauflagen sind damit alleine auch nicht zu erkennen, galvanische Vergoldungen oder Blattgoldauflagen allerdings schon zweifelsfrei), - selbst einfachste Ultraschallgeräte im Bereich zwischen 1000 und 2000 Euro finden sich kaum bei Händlern und Zweigstellen (wobei diese dünne Materialien nur unzureichend messen)
Täter suchen sich gezielt die potentiellen Abnehmer aus...
Auch Österreichs Zeitungen berichteten übrigens über diesen besonders aufmerksamen Banker: http://www.krone.at/Oesterreic…utm_campaign=%D6sterreich
Manche Täter sind allerdings auch besonders mutig. Neulich hatten wir einen, der wollte einen 50 Gramm Goldbarren zu Geld machen, - leider wog dieser nur etwas über 30 Gramm. Das wir das Ding auf eine Waage legen, - damit hatte er wohl nicht gerechnet....
Und dann war da noch der Schlaumeier, der 30 x 50 Gramm Goldbarren verkaufen wollte. Alle noch original eingeschweisst. Blöd nur, daß die alle die gleichen Seriennummer hatten
und ein kleines Bleiplättchen mit eingeschweisst werden mußte, damit der Barren das richtige Gewicht bekam 
Die treffen offensichtlich so oft auf Unbedarfte, daß gar nicht mehr damit rechnen, daß es auch andere Aufkäufer gibt

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Goony schrieb:
ZitatHalolo Goldbullish, wie erklärst du dir den rapiden Preisverfall von deinen stabilen 70 euro auf 55 und tiefer (Bucht ca. 45 Euro) in nur knapp 10 Wochen?
Habt ihr also doch nur die Schafe rasiert?Ein Preis fällt dann, wenn das Angebot größer ist als die Nachfrage... gilt für Apfelsinen, Turnschuhe, Freudenhäuser und auch für Münzen

Hier dürften
a) einige "Privat-Spekulanten" am Werk gewesen sein, die bei Händlern 50 oder 100 Münzen gekauft haben und die dann in Ebay einzeln mit Gewinn weiterverkaufen wollten oder weiterverkauft haben. Bei einem Überangebot in Ebay fällt der Preis. Mancheiner reagiert dann darauf damit, daß er noch mehr einstellt, um den Rest schnell los zu werden, bevor es noch weiter fällt.
b) Einige Händler sich einige Drachen aufgehoben haben, - für den Fall, daß es noch weiter steigt und man dann damit noch mehr Gewinn machen kann. Darunter ist vielleicht auch der ein oder andere Händler, der das eingesetzte Geld eher schneller als langsamer wiedersehen möchte...
Diese Preisentwicklung bedeutet einfach, daß noch zu viele Drachen in der Hand von SPEKULANTEN statt von INVESTOREN oder SAMMLERN sind.
Der letzte Drachen, den ich gesehen habe, lief gestern in Ebay für um die 55 Euro aus, siehe: http://www.ebay.de/itm/1-Oz-Un…4cfc196be0#ht_1673wt_1185
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Die meisten mit bekannten Münzhändler benutzen Waagen der Firma KERN.
Für den Hausgebrauch reichen sicher auch einfachere Modelle, die angeben, auf die zweite Nachkommastelle genau zu wiegen.
Beliebter Abmahngrund für Goldaufkäufer ist übrigens eine nicht auf den Einsatzort geeichte Waage

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Da die Ronden/Münzen alle verwalzt worden sind, eigenen sie sich nicht für neue Prägungen, sondern müssen erst geschmolzen werden, um dann wieder neue Ronden daraus zu machen.
Da es 925er und kein 625er-Silber ist, können es nur nicht ausgegebene oder zurückgekommene "alte" 10-Euro-Münzen sein oder Ronden, die man vorher noch für 925er gekauft hat, was aber unwahrscheinlich ist...
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Die allermeisten Ronden, deren Produktion wir beobachten durften, wurden bislang immer aus "Blechen" gestanzt, in der Fachsprache aus einem "Zain"
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Foxl fragt:
ZitatKann man bei Ihnen gekaufte Pumas zurückgeben, wenn sie wider Erwarten und trotz hier gemachter Zusage doch Milchflecken aufweisen
Wir hatten noch keinen solchen Fall. Aber wenn jemand nach dem Kauf einen Flecken entdeckt, tauschen wir gerne um. Wenn Silber in 2 Jahren bei 60 Euro steht, erstatten wir auch gerne gegen Rücknahme der Münze den Kaufpreis von 30 Euro

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offensichtlich hat es keinen wertmindernden Charakter in Ebay... in Ebay wird aktuell ja mehr für die Münze geboten, als milchfleckenfreie Stücke bei uns im Festpreisshop kosten

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Bisher ist meines Wissens dort niemand überfallen worden. Größere Händler haben ohnehin eigenes Sicherheitspersonal. Dazu sind in der Halle sichtbar und "unsichtbar" Sicherheitsleute unterwegs.
Einige Händler haben extra "Abwicklungskabinen" in denen die Abwicklung für den Aussenstehenden weitgehend uneinsichtig stattfindet, sodaß der außenstehende Beobachter es schwer hat, zu erkennen, ob der Kunde einen Kookaburra oder 100 Krügerrands gekauft hat.
Auffällig macht sich natürlich der, der im Trolley 3 Masterboxen wegfährt und dabei ins Schwitzen kommt. Allerdings läuft ein Täter mit einem solchen Trolley dann auch nicht außergewöhnlich schnell.
Unauffälliges Verhalten und die alte Jeans sind ein guter Begleiter für Besucher auf solchen Messen. Blaues Sakko mit goldenen Knöpfen, Einstecktuch plus Ehefrau mit Hochsteck-Frisur und Louis-Vuitton-Tasche sind schon dem einen oder anderen zum Verhängnis geworden.
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n-tv hat auch über die Edelmetallmesse berichtet: http://www.n-tv.de/mediathek/v…-Gold-article4695821.html
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Valcambi ist ein sogenannter LBMA-zertifizierter Barrenhersteller und damit international anerkannt.
Damit werden diese Barren genauso gerne und einfach von Banken oder anderen angekauft wie Heraeus oder umicore-Barren
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Probesichtungen bei den 2012er-Maples haben die letzten Tage auch keinen einzigen mit Flecken oder Ansätzen zu Flecken ergeben...
Kann natürlich noch kommen, aber bisher haben wir nur einwandfreie Exemplare bekommen
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Bisher sind keine Flecken aufgetaucht, auch keine Ansätze dazu. Weder bei 20facher noch bei 200facher Vergrösserung...
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Vermutlich kann man die auch auch unbewacht am Messestand herumstehen lassen, weil die ohnehin niemand wegträgt

Das Herausheben der 100 Kilo-Münze aus Kanada aus dem "Etui" war allerdings schon immer nicht ganz einfach , bei der 1000 Kilo-Münze dürfte das Aufstellen ohne maschinelle Hilfe doch an der Grenze der Unmöglichkeit sein...
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Wir nutzen gerne die Gelegenheit und wiederholen gebetsmühlenartig auch an dieser Stelle, daß es bei der Einschaltung eines Werttransporteurs VOR DEM VERSAND werthaltiger Güter erforderlich ist, sich um die Dinge wie vom Vorredner geschildert zu kümmern.
Insbesondere sind die Fragen zu klären:
- Besteht eine entsprechende Rückdeckungsversicherung des Transporteurs bei einer leistungsfähigen Versicherung, von dieser ist eine Deckungszusage einzuholen. Seriöse Unternehmen können das in Sekunden zur Verfügung stellen
- Sind alle betriebswesentlichen Risiken dadurch abgedeckt, insbesondere auch das Risiko der Beraubung oder der Unterschlagung durch eigene Angestellte
Hier hat es in der Vergangenheit für einige - auch gewerbliche - Versender von Wertsachen böse Überraschungen gegeben. Ein großer Name und eine bunte Versandtüte schützen davor nicht. Ebenso wenig wie Hochglanzprospekte...
Wir haben vor kurzem das Umschlagdepot eines Werttransporteurs , der mit uns Geschäfte machen wollte, besichtigt und haben festgestellt, daß im vermeintlichen Werttransportdepot noch nicht einmal eine vernünftige Alarmanlage vorhanden war. Was dann auch erklärlich machte, warum Kollegen vor kurzem Sendungen verloren haben, die in einem ähnlich ungesicherten Depot nachts gestohlen worden waren.
Wer Werte mit unbekannten oder ungeprüften "Werteversendern" versendet, kann auch gleich in Fakeshops etwas bestellen und per Vorkasse nach Absurdistan überweisen.
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Die Halbunzen Auflage der Britannia Silber 2011 wird NICHT erhöht. Aussage der British Royal Mint von Mitte Oktober
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Es gibt mehrere Riesen-Goldmaples auf dieser Welt...
z.B. einen, den eine österr. Vermögensverwaltung besaß, der mittlerweile Straftaten vorgeworfen werden...deren Exemplar wurde in der Tat durch das Dorotheum in Wien versteigert...
Das Exemplar, welches in der Vergangenheit durch CID auf der Edelmetallmesse ausgestellt wurde, wurde aber zwischenzeitlich VERKAUFT (übrigens über Spot) und zwar Richtung amerikanischem Kontinent, wo es jetzt der neue Besitzer ebenfalls einem Museum zur Verfügung gestellt hat... zwischen Einkauf und Verkauf lagen deutlich mehr als 100%
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Uns liegen nur Informationen über eine Auflage von 20.000 vor.
Mit einer angeblichen Auflage von nur 5000 wurden wir jetzt allerdings schon öfters konfrontiert, - wo finden sich solche Angaben?
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Vor laufenden Kameras sind viele Menschen nervös oder lassen sich auch von einem "Prominenten" wie Herrn Friedmann beeindrucken und lassen dann zuviel Respekt walten.
Friedmann war natürlich rhetorisch viel geschulter.
Argumentativ habe ich viele Argumente vermisst, - vieles wäre ganz leicht zu entkräften gewesen.
Auch das Argument, daß man einen Lebensmittelvorrat ja nach 2 Jahren wegschmeissen muß, ist natürlich totaler Blödsinn, weil man den ja ständig erneuert: Man nimmt das am frühesten ablaufende Paket Nudeln, kocht sich was und stellt ein neues, wieder länger haltbareres wieder hin. Das ist ja nicht so schwierig. Bei zwischen 7 und 8 % steigenden Lebensmittelpreisen spart man damit in der Tat auch noch Geld, wenn man sich jetzt einen Vorrat hinlegt.
Zudem ist es so eine Art "Versicherung". Dafür zahlt man auch eine Prämie. Schön, wenn man die Versicherung nicht braucht und das Haus nicht abbrennt, aber besser man ist für den Fall der Fälle versichert....Natürlich hat Tenhagen Recht, wenn er sagt,Gold ist in den 80ern gefallen, aber die Anleger haben ja nicht in den 80ern zu entscheiden, ob sie Gold kaufen, sondern JETZT und jetzt sprechen alle Signale für weiter positive Wertentwicklung.
Ein einfaches wäre es auch gewesen, Herrn Tenhagen einmal zu fragen, was seine Leser eigentlich verloren haben, wenn sie auf seine seit 10 Jahren ständig wiederholten Goldwarnungen hören. Denen ist nämlich glatt eine Vervierfachung ihres Vermögens entgangen. Danke, Herr Tenhagen, kann man da nur sagen.
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Friedmann war den beiden Goldkollegen leider rhetorisch um Längen überlegen und hat natürlich viel grössere Medienerfahrung als ein Herr Spannbauer. Auch wenn die Herren Spannbauer und Mross mit der Angst vor einem Euro-Werteverfall Geld verdienen, heisst das nicht, dass sie deswegen inhaltlich nicht recht haben können.
Tenhagen als Stiftung Warentest-Mann, die vom Staat nahezu gesamt getragen wird, war noch nie ein Goldfreund... und er hat mit seiner Warnung vor Gold die letzten 10 Jahre Unrecht gehabt.