Ich befürchte, daß
a) das abgebildete Gebäude nicht ausreicht, um alle Euros aufzunehmen und
b) die Münze eher herauskommt, als die Euroblase platzt ![]()
24. Februar 2026, 17:08
Ich befürchte, daß
a) das abgebildete Gebäude nicht ausreicht, um alle Euros aufzunehmen und
b) die Münze eher herauskommt, als die Euroblase platzt ![]()
...einige Abbildungen finden sich auch hier: http://www.canadian-coins.de/?…ilber&content=SilberPrivy ....
Es wird dieses Jahr noch eine weitere Ausgabe eines Maple Leaf mit einem Privymark geben, nach Berlin/Brandenburger Tor und London/Tower Brücke ein weiteres relativ bekanntes europäisches Bauwerk aus Südeuropa...
Langsam fängt es wieder an, daß sich für bestimmte Produkte Lieferzeiten aufbauen, vor allen Dingen für einige Goldbarren, es mehren sich sowohl Käufer als auch Verkäufer und das in großen Mengen (leider wollen die Käufer nicht immer das kaufen, was die Verkäufer verkaufen wollen
)
Die letzten Tage war auch wieder ein TV-Team da, dem wir zur Nachfrage ein Interview gegeben haben:
@foxl: Wir bitten um Verständnis, daß wir das Angebot erst in Kürze einstellen werden und nicht im Vorfeld irgendwo ankündigen, welche Konditionen dies haben wird. Dies ist auch allgemein unüblich, - alleine schon, um den Wettbewerb aufrecht zu erhalten. Üblicherweise waren bisherige CID-Specials bisher vom Markt eher als "günstig" eingestuft worden. Es soll ja auch ein wenig spannend bleiben, gell
und OFF
Zitataber Downies ist eben nicht die PM
Das ist uns wohl bekannt. Auch die Perth Mint direkt hat Distributionsabkommen mit staatlichen chinesischen mit dem Münzhandel befassten Firmen... da kann ich sie beruhigen.
@goonie: Wir bedauern, daß Sie offensichtlich den Ehrgeiz haben, aus einem Nichtwissen heraus eine Einschätzung des Marktes vornehmen zu wollen.
Gerne lassen wir Ihnen hier noch etwas Platz, Ihre Sicht der Dinge darzustellen und werden uns nunmehr wieder etwas der Realität zuwenden. Sie können ja unsere Abwesenheit dazu nutzen, pauschal alle Münzhändler zu verurteilen und weiter mit Verallgemeinerungen zu arbeiten. Wenn es Sie beruhigt, darf ich Ihnen mitteilen, daß ich mir keinerlei Sorge mache, Lunarmünzen an den Mann zu bringen. Weder auf dem jetzigen, noch auf einem höheren oder niedrigeren Preisniveau.
Öffentliche Angebote von Ware unter Marktpreis haben immer die Eigenschaft in kapitalistischen Systemen, innerhalb von Minuten ausverkauft zu sein...
Sie glauben gar nicht, wie viele Händler mittlerweile auch mehrere Accounts bei CID angelegt haben, um bei Mengenbeschränkungen auch noch für Hund, Katze, Maus und die Oma mitbestellen zu können...und anschließend dann auch noch anrufen und fragen, ob man die 12 Einzel-Orders zusammen fassen kann ![]()
Es wird aller Voraussicht nach noch ein öffentliches Endkundenangebot geben, - wer das in Anspruch nehmen will, möge dann dort zugreifen ... und wer nicht, möge dies bleiben lassen. Mit zunehmendem Zeitablauf werden mehr und mehr Marktteilnehmer über Ware verfügen. Ob sich dadurch die Preise nach oben oder unten verändern, muß jeder für sich selber abschätzen, - ebenso, wann er bei welchem Händler zu welchem Preis kaufen will. Ob man abwartet und auf spätere tiefere Preise wartet oder jetzt kauft, muß jeder selber wissen. Leider haben auch wir keine Glaskugel.
Aus unserer Marktkenntnis heraus erlauben wir uns allerdings die Anmerkung, daß diese Münze sowohl in Asien, als auch in Australien und Russland sehr stark nachgefragt ist. Kenntnisse über diese Märkte scheinen sich den meisten Marktteilnehmern zu entziehen. Alleine in Russland gibt es eine Bankengruppe, die regelmässig für ihre 1000 besten Filialen je 100 Silbermünzen einkauft... Kenner des Taschenrechners kommen schnell auf das dortige Absatzpotential. In Japan haben wir alleine schon einen Kunden, der für seine Firma gerne 4000-8000 motivgleiche Goldmünzen einkauft, weil er die mit einer Werbeaktion leicht verkauft, wenn das Motiv stimmt. Das sind nur zwei Beispiele, die aber klar machen sollten, daß die Welt nicht nur aus Deutschland besteht. Auch nicht für die Perth Mint.
ZitatAuch immer wieder lustig dieses Asienmärchen. Glaube kaum, dass die Perth Mint Lieferverträge mit der Kommunistischen Partei Chinas hat. 50% vertraglich zugesichert...
Ein Schwachsinn vom allerfeinsten.
Mit Verlaub darf ich mir die Bemerkung erlauben, daß man mit Praxisbezug zu einer anderen Einschätzung kommt.
Wer einmal auf einer Münzbörse in Shanghai, Peking oder auch nur Tokyo war, wird wissen, was ich meine. Der Stand mit dem größten Umsatz und der längsten Schlange in Peking ist regelmässig der der FIrma Downies aus Australien, die im Wesentlichen dort Kookaburra, Koala und Lunarmünzen verkaufen.
Für PA kann ich keine Aussagen treffen. CID hat Stammkunden, die sich haben rechtzeitig vormerken lassen und auch in der Vergangenheit ordentlich gekauft haben und nicht nur Rosinenpicker sind, ordentlich bedient und wird in den nächsten Tagen voraussichtlich noch eine Menge x zum Preis y über den Onlineshop anbieten. Auch CID wurde in der Menge drastisch ggü. der abgegebenen Bestellung beschnitten und kann daher nicht alle Kundenwünsche erfüllen.
CID hat nachweislich einen deutlich über 90% liegenden Anteil der zugeteilten Menge DRASTISCHST unter Marktpreis abgegeben. Wer dann die nächsten Tage kein Verständnis dafür hat, daß Ware auch zu einem Preis im Bereich des Marktpreisniveaus abgegeben wird, dem können wir dann auch nicht mehr helfen. Der Abgabepreis wird erst morgen oder Dienstag festgesetzt.
Bei der Gelegenheit gebe ich auch gerne die "Information" eines Kunden an uns weiter, der sich mit Rechtschreibung, Grammatik und allen Dingen aus dem Bereich des Dudens besser als wir auszukennen scheint:
"Es muß richtig heißen "Der Drache", weil mit "Der Drachen" ist das Spiel- und Fluggerät für Kinder gemeint, nur das Wort ohne "n" bezeichnet die Fabelgestalt zutreffend...."
Vermutlich hat der Kunde Recht, im Rahmen einer einheltlichen Diktion zum Thema DRACHE geben wir das gerne weiter und werden bei Gelegenheit unsere Shopsysteme - so sie denn ein "n" zuviel beinhalten, korrigieren....
Manie ist die richtige Bezeichnung... es ist schon erstaunlich.... einige Händler, die sonst das ganze Jahr nicht bei uns kaufen, kamen auch aus dem Dunkeln hervor mit mails a la "...wir würden uns freuen, wenn wir die Geschäftsbeziehung wieder intensivieren könnten...gerne wären wir bereit, gleich zu Anfang ein paar Hundert Lunar Drachen zu kaufen.... " (sehr großzügiges Angebot... )
Sehr schön auch das Mail eines Händlers:".... nach langer, schwerer Krankheit komme ich mal wieder dazu mich, bei Ihnen zu melden und würde gerne 500 Drachen reservieren..." (Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt lachen...)
Wir für unseren Fall haben langjährige Stammkunden, die sich rechtzeitig haben vormerken lassen, längst mit Münzen unterhalb des jetzigen Zweitmarkniveaus versorgt, die Auslieferung wird zum 1.9. stattfinden. Auf diese Weise ist nahezu die ganze Menge distributiert worden, ein kleiner Rest wird entweder über Onlineshopsysteme oder Auktionshäuser a la muenzauktion.com oder ebay vermarktet, wo dann der Marktpreis erzielt wird, was immer das auch sein mag.
Ich denke, so oder so ähnlich werden es sicher auch andere Händler machen. Möglicherweise auch die, die in diesem oder anderen Foren kritisiert werden. Ob es dann angemessen ist, die betroffenen Händler aufgrund eines möglicherweile nur kleinen Umsatzanteils, der offen zu sehen ist, weil er über das Internetshopsystem abgewickelt wird, öffentlich herabzuwürdigen, muß jeder Kritiker für sich beurteilen.
In Asien ist nunmal der Drachen das beliebteste Motiv. Man kann es dann der Perth Mint auch nicht übel nehmen, wenn diese auch den asiatischen Markt bedient, zumal dieser räumlich für Australien sehr nahe liegt und es sträflich wäre, dies zu vernachlässigen. Bereits im letzten Jahr haben Asiaten in Massen das Vorgängermotiv gekauft, - es ist an sich nur gerecht, jetzt den Asiaten gleich viel Drachen wie auch Hasen zuzuteilen. Die, die jetzt so viele Drachen wollten, hätten dann im letzten Jahr halt mehr Hasen kaufen müssen ![]()
Ich habe selber mehrfach in Asien Teleshopping-Sendungen mit Tierkreiszeichen-Münzen gemacht, dabei war jedesmal der Drache -aufgrund seiner Bedeutung - das mit Abstand meistgekaufte Motiv. Der Grund dafür lag mit Sicherheit nicht darin, daß dies der geburtenstärkste Jahrgang ist... ![]()
Bei uns liegen mehrere Kaufgesuche auf dem Tisch, wo Händler 1oz Drachen in vierstelliger Menge suchen und dafür bereit sind, zwischen 60 und 65 Euro netto zu zahlen... , - aus Asien und auch aus Deutschland.
Insoweit kann ich nur schwer glauben, daß sich dauerhaft ein drastisch tieferes Preisniveau als das jetzige durchsetzt.
Gerne hier echte Fotos statt Grafiken...
Zitatich habe sofort gezahlt - Lieferzeit: eine Woche. DANN habe ich hier im Forum gelesen, daß Erstausgabe 01.09. sein wird. Das ist das, was mich dann doch stört. Die Preise waren mir egal. Aber Lieferung zu versprechen, wo sie noch gar nicht möglich ist???
Der Verkauf ist durch die Perth Mint vor dem 1.9. untersagt.
Große Distributoren bekommen die Münzen ggf. vorher ausgeliefert, mit der Verpflichtung, diese nicht vor dem 1.9. auszuliefern. Wer Auslieferung vor dem 1.9. stößt bei uns auf Verwunderung. Großkunden, die dies tun, müssen seitens der Perth Mint damit rechnen, im nächsten Jahr dann nicht mehr beliefert zu werden ![]()
Insoweit dürfte sich das Gros der Händler daran halten. Die meisten Händler haben deswegen auch Hinweise in das Angebot aufgenommen a la "lieferbar ab 1.9." oder "Lieferung innerhalb 14 Tagen" o.ä.... um diesem Umstand gerecht zu werden.
Der Sammler möchte eine Münze, die schnell ausverkauft, schnell im Preis steigt, aber am liebsten erst, nachdem er sie billig eingekauft hat.
Schwierig wird das allerdings dann, wenn Hunderte Sammler in Deutschland schon im Vorfeld große Aufträge bei den Münzhändlern plazieren, sicherheitshalber machen dies einige auch gleich bei mehreren... da darf man sich dann nicht wundern, wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot und der Preis steigt ![]()
Und wenn man mal ganz ehrlich ist, würden einige Sammler vermutlich gerne für 35 Euro einkaufen, um dann selber zu 70 Euro in Ebay zu verkaufen.... Ich denke, man kann es jemandem nicht übel nehmen, wenn er 100 Produkte hat und da stehen 300 Leute für Schlange, die sagen "Ich kaufe das für 70", daß er es dann nicht denjenigen Kunden gibt, die sagen "Ich hätte es gerne auch, möchte aber nur 30 zahlen"
Der Nachfragedruck ist allerdings auch schon enorm, mir liegen schon Ankaufsfaxe von Händlern vor, die 65 Euro netto dafür zahlen. Für die paar Erstabschläge, die anläßlich des Bullion Launches in Frankfurt ausgegeben wurden, wurden mir schon 150 Euro geboten. Die Welt ist schon verrückt. Für eine Unze Silber. Wobei die Bullion Launch Erstausgabe sich im Wesentlichen nur durch die Verpackung unterscheidet:
http://www.youtube.com/watch?v=Z3gUIM4lCuw
Bin mal gespannt, wann der erste Händler sein Ding in Ebay oder muenzauktion.com verhökert...
Nach den uns vorliegenden Informationen gab es für die 300.000 1oz-Drachen ein bei der Perth Mint eingegangenes Bestellvolumen in Höhe von über 2 Millionen Stücken, weswegen die Perth Mint die Stücke "zuteilen" musste. Dies werden Aktienfreunde von früheren Aktien-Neuemissionen her kennen.
Ich selber war in Chicago auf der Worlds Fair of Money und habe mit zahlreichen Distributoren weltweit gesprochen, incl. derer aus Asien, Russland, Australien und natürlich Europa... ich habe dort den Eindruck gewonnen, daß die weltweite Nachfrage nach diesem Stück sehr, sehr hoch ist. Insbesonders in China und Japan ist die Nachfrage nach diesen Stücken auf einem exorbitant hohen Niveau. Auf einer asiatischen Münzenbörse, an der ich im letzten Jahr teilnahm, wurden innerhalb eines Vormittags alleine bei einem Händler über 300 1-Kilo-Münzen aus der Lunarserie verkauft, meistens per ein bis drei Stück an vermeintliche Endkunden. Die Zunahme des Teils der Bevölkerung, denen es dort sehr gut geht, teilweise besser als dem Durchschnitt in den westlichen Ländern, darf man nicht unterschätzen.
Aus Gesprächen mit mir bekannten Distributoren und Händlern in Europa muß ich zunehmend den Eindruck gewinnen, daß alle gefühlt "zu wenig" Münzen zugeteilt bekommen haben.
An die Perth Mint wurde von verschiedener Seite der Wunsch herangetragen, doch die Auflage zu erhöhen, damit alle genug bekommen.
Die Perth Mint hat dies NICHT GETAN und hat gemäß eigenen Aussagen auch nicht vor, dies noch zu tun.
Wenn der Nachfrageüberhang so gewaltig ist, bilden sich am Markt auch höhere Preise heraus. Das ist bei Apfelsinen, Pantoffeln und auch bei Münzen so.Zumindestens in kapitalistischen Ländern...
Die meisten Händler werden nicht heute oder morgen diese Münzen "fixen", sondern haben die schon gefixt und zwar in den vergangenen Wochen.
...ja seit zehn Jahren jetzt jedes Jahr zweistellige Wertzuwächse, das ist ja nicht mehr schön.... und dazu noch keine Aussicht auf Änderung, auch zukünftig soll es weiter steigen, das ist echt nicht schön.... ![]()
Die ersten Barrenhersteller vermelden für Neubestellungen lange Lieferzeiten, insbesonders betroffen sind die stark nachgefragten Grössen:
1oz
100 Gramm
Teilweise bis zu 4 Wochen Lieferzeit vermelden z.B. Umicore, Perth Mint, Münze Österreich für Goldbarren... da sieht man wie die Nachfrage im Moment zuschlägt... und das ist sicher erst der Anfang des Booms ![]()
Dies ist jetzt schon nicht mehr die "Wünsch-Dir-Was-Zeit"... man muß froh sein, überhaupt noch Gold zu bekommen ![]()
Londoner Verhältnisse drohen überall dort, wo das Wohlstandsgefälle sehr groß ist und wo man die Anzahl derer, die so gerade eben nicht verhungern und über die Runden kommen, zu groß werden lässt. Aus welchen Gründen auch immer.
Im Prinzip wird dies auch in Deutschland irgendwann passieren, wenn man immer mehr Leute in Hartz4 schickt und Familienväter, die einen ganzen Monat arbeiten, von dem Lohn nicht mehr die üblichen Kosten wie Miete und Lebensmittel decken können.... da läuft halt was schief.
Die wenigsten der Ladenbesitzer dürften gegen Vandalismus in der Form versichert gewesen sein und es hat nicht nur große Ketten getroffen, die das vielleicht irgendwo "wegstecken" können, sondern auch viele kleine Einzelhändler deren Existenz jetzt kaputt ist und die dann demzufolge auch die Hiwis, die sie bis jetzt beschäftigt haben, entlassen müssen. Da hat dann die pöblende Masse nicht drüber nachgedacht, dafür hängt jetzt in irgendeiner Slumwohnung ein Flachbildschirm mehr.
Diese Glücksritter, die sich darauf beziehen, daß der Staat, in dem sie leben, gar nicht existiert, sind bereits mehrfach vor Gericht gescheitert... der Staat Deutschland sitzt da einfach am längeren Hebel, auch wenn einige deren Argumentation für in sich schlüssig halten.
Ergo müssen sie sich auch an die Regeln dieses Staates halten. Und wenn sie sich derzeit in Silberunzen, Brot oder Eimer mit Wackelpudding bezahlen lassen, wird die entsprechende Oberfinanzdirektion es für angemessen halten, daß der Wackelpudding, das Brot oder die Silberunze zum Bezugszeitpunkt in einen Euro-Gegenwert umgerechnet wird, damit daraufhin die Versteuerung stattfindet. Steuern sind dann wiederum in Euros zu zahlen.
Da beißt die Maus keinen Faden ab... ![]()
Sehr schön, das im TV-Beitrag erwähnte Beispiel Schumpeters "Auf einem Anspruch auf ein Pferd kann man nicht reiten....wohl kann man aber auf einen Anspruch auf Geld schon mal zahlen...." schöne neue Zertifikate-Welt... ![]()