Beiträge von GoldBullish

    ...vielleicht kommt die Dame zur ersten Anprobe mit... :)


    Im Übrigen empfehle ich dem werten Schuhkritiker einen Gang durchs Düsseldorfs Kö-Galerie... dort kosten die billigsten rahmengenähten Schuhe ca 600 Euro, doch das ist eher etwas für das einfache Volk, für ein paar vernünftige Hirschlederschuhe, hand- und rahmengenäht, ist man durchaus in einer ähnlichen Preisklasse - verglichen zur monierten.


    Luxus gibt es bereits seit den Neandertalern und gibt es auch in Moskau, im Kommunismus wie im Kapitalismus. Mit Inflation hat das nichts zu tun. Es gibt nunmal unterschiedliche Einkommens- und Vermögensgruppen.


    Wer im Maybach zur Vermögensverwaltung fährt, mit dem Heli in Urlaub fliegt, der muß auch keine Schuhe tragen, für die viele kleine Polyester ihr Leben ließen.


    Leben und leben lassen.

    ... Holzkiste gibt es nichts zu löten.... :)


    Ich habe mich mit der thematik vor 15 Jahren, vor 10, vor 5 und vor 2 Jahren eingehend beschäftigt und pflege die Grundlagen meines Geschäfts vor Aufnahme des Geschäfts zu klären.


    An Diebesgut oder Hehlerware kann man (bei genannten Ausnahmeartikeln) kein rechtmässiges Eigentum erwerben.


    Dies gilt insbesonders z.B. bei Goldbarren und Goldmünzen.


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    Es steht natürlich jedem frei, die Wahrscheinlichkeit des Erwischtwerdens persönlich zu werten, aber die Rechtssituation ist eindeutig -,ohne jeden Auslegungsspielraum

    Gutgläubiger Erwerb an Diebesgut ist ausgeschlossen.


    Rechtssprechung und Gesetz lässt meines Wissens nur zwei Ausnahmen zu: Geld in Form von Banknoten und Umlaufmünzen, die zum Nominal gehandelt werden und dem Zahlungsverkehr dienen und Erwerb bei öffentlichen Versteigerungen (und Inhaberpapiere, was aber auch klar sein dürfte)


    Gesetzlich geregelt in 935 BGB:
    § 935
    Kein gutgläubiger Erwerb von abhanden gekommenen Sachen
    (1) Der Erwerb des Eigentums auf Grund der §§ 932 bis 934 tritt nicht ein, wenn die Sache dem Eigentümer gestohlen worden, verloren gegangen oder sonst abhanden gekommen war. Das Gleiche gilt, falls der Eigentümer nur mittelbarer Besitzer war, dann, wenn die Sache dem Besitzer abhanden gekommen war.


    (2) Diese Vorschriften finden keine Anwendung auf Geld oder Inhaberpapiere sowie auf Sachen, die im Wege öffentlicher Versteigerung veräußert werden.


    Edelmetallhändler mit Ladengeschäft in Bahnhofsnähe können ein Lied davon singen... :)

    An Diebesgut kann man kein Eigentum erwerben, auch nicht, wenn man keine Ahnung hatte.


    Jeder Münzhändler, der schon länger ein Ladengeschäft hat, kann dies bestätigen.


    Sie kaufen also einen Barren für 8000 Euiro an und eine halbe Stunde später kommt die Polizei und beschlagnahmt den Barren, weil genau die Seriennummer aus einem diebstahl stammt und der Dieb denen leider draussen entwischt ist... Barren weg, Geld weg.


    Sehr schön zusammengefasst hier: http://www.computerteam-koblen…att_03_Ebay_Diebesgut.pdf


    Für die immer noch Halbwissen verbreiten-Wollenden hier auch juristisch unterlegt: http://bgb.jura.uni-hamburg.de/av/eigentum-bewegl.htm#5.%20Abhandenkommen%20§%20935




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    Wir verschicken auch i.d.R. nicht mit Werttransporter, sondern deutlich unauffälliger mit sep. versicherten normalen Paketdiensten oder unauffälligen Werttransporteuren, die in Zivil mit Zivilfahrzeugen arbeiten.

    Wie es der Zufall will, hat wohl der Kunde, dessen Äusserungen Herr MM so verstanden haben muß, daß es etwas auf die Plauze gibt, wenn nicht bald der Rest geliefert wird, jetzt auch seine letzte teillieferung bekommen.


    Mit einer SMS "Grüsse an Herrn Schneider" o.ä.


    Warum nicht gleich so, Herr Müller?


    Wenn Sie die Kunden, die in einem Betrag überweisen, ähnlich schnell beliefern würden, wie bezahlt wird und das in EINER Lieferung, hätten Sie sich viel Ärger erspart. Und müssten nicht noch etwas dazulegen oder darüberhinaus zahlen, um die Kunden versöhnlich zu stimmen.


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    Hoffentlich sind ihre anderen Kunden auch so freundlich und avisieren einen Besuch und sie oder Ihr Vater bekommen nicht irgendwann von einem ungeduldigen Kunden etwas auf die "Plauze".

    Tafelgeschäfte im Bereich gold zu machen hat folgende Nachteile:


    a) es gibt ständig Diskussionen mit dem Finanzamt, ob die aufgezeichneten An- und Verkaufspreise wohl stimmen


    b) Über kurz oder lang führt dies zum ankauf von Hehlerware, die einem Beschlagnahmerisiko ohne Wertausgleich ausgesetzt ist. Wer kann dem Barren ansehen, ob er gestohlen worden ist.


    c) Wir benutzen einen Wertelogistiker für Lagerung und Versand und wollen weder dort noch im Büro Kundenverkehr haben - aus Sicherheitsgründen. So können wir Tag und Nacht überfallen werden und nix gibts.


    d) Kundentermine werden in einem Drittel der vereinbarten Termine nicht eingehalten (Kunde kommt deutlich zu spät oder zu früh oder gar nicht), - wir haben keine Lust, unsere Zeit mit Warten zu vergeuden.


    e) Kunden haben oft kein Verständnis für das Einhalten von Geldwäschevorschriften (Ausweis notieren).


    f) Kunden, die einmal per Fernabsatz gekauft haben und gemerkt haben, daß das reibungslos funktioniert, ordern zeit- und kostensparend online nach.


    Betriebswirtschaftlich ist es billiger, auch einem ebay-Kunden, der etwas für 20 Euro ersteigert hat und in derselben Stadt wohnt, per dhl zuzusenden, als darauf zu warten, daß er kommt und es abholt und man manpower vorhalten muß und manuelle Kassenbuchungen vornehmen muß.


    Damit fallen wir sicher aus dem Raster, aber wenn man ehrlich ist: Unsere Kunden wissen, wie ein maple Leaf oder ein Goldbarren aussieht. Sie wissen auch, daß wir korrekt liefern, - wo ist also das Problem?


    Wir haben noch nie Kunden verstanden, die 10 Euro Sprit verfahren, für 2 Euro parken und 3 Stunden Zeit aufwenden, um 7 Euro Versandkosten zu sparen.

    in düsseldorf gibt es noch die Münzhandlung Ritter auf der immermannstr., dort nachfragen hat noch nie geschadet... :)


    Ich selber mache ausnahmslos KEINE Tafelgeschäfte. Das mag der ein oder andere nicht verstehen, aber es ist so.

    besitzt doch eine ausgeprägte Bankenlandschaft, - hier verkauft vor allen Dingen die Dresdner bank an der Kö immer noch aktiv Edelmetalle... aber Preise vergleichen hat noch nie geschadet... so manch große Versandplattform ist manchmal preiswerter.

    Sehr geehrter MVD,


    es liegt mir fern, Ihnen irgendetwas zu unterstellen,


    ich habe lediglich sachlich richtig angemerkt, daß der werte Leser die Münze gar nicht erkennen kann.


    Ich glaube, Sie haben sich da auf den Fuss getreten gefühlt, wo kein Fuss war und auch niemand getreten hat.


    Sollte ich mißverstanden worden sein, bitte ich das zu entschuldigen.

    ...was hinter diesen Geldscheinen steckt... ist es im Wesentlichen der Glaube, daß die was wert sind.... und die Kraft einer Volkswirtschaft, bzw. der Glaube daran.
    eine Golddeckung gibt es ja nicht mehr.
    Insoweit ist es in der Tat sicher eine nachvollziehbare Empfehlung, einen Teil seines Geldes auch in Sachwerten anzulegen.


    Wegen der Fungibilität und Konvertierbarkeit bietet sich als Wertaufbewahrungsmittel dasedelmetall Gold einfach an. Auf kleinstem Raum können große Werte konserviert werden. Selbst im Falle eines Krieges kann man das einfach mitnehmen.


    Das sieht mit einer IM-mobilie oder einem Sparbuch etwas anders aus :-)) da streicht dann die Regierung ein paar Nullen oder der Feind wirft eine bombe aufs Haus.


    Meine Großeltern hatten mehrere Immobilien in Frankfurt. Der Amerikaner hat nicht nur die Deutschen von Hitler befreit, sondern auch meine Großeltern von den Immobilien :-))


    bei Rückkehr aus dem Luftschutzbunker waren dort noch hübsche kleine Steinhäufchen zu sehen, was auch im Nachhinein nicht adäquat entschädigt wurde.


    Ich kann es weder ihnen noch den nachfolgenden Generationen verübeln, wenn der ein oder andere einen Goldbarren im Keller als sicherer ansieht als eine Festgeldbestätigung der bank oder einen Eintrag im Grundbuch.

    wäre er in Focus, Spiegel und Bild :-))


    Sehr schön mit konspirativen Fotos, durch die hecke geschossen, wie er das Haus verlässt oder in seinen getunten Golf GTI steigt, so er ihn noch fährt. Auch sehr schön: Bilder vor seiner Hausbank.
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    Mir tut der Mann nur leid und ich hoffe immer noch an das Gute im Menschen....


    Solange ich keine Eidesstattliche Versicherung von ihm vorliegen habe, kann ich nicht glauben, daß das ganze Geld weg sein soll.


    Unter http://www.Insolvenzbekanntmachungen.de findet sich zwar ein "Marcus Müller", aber einer aus Knittlingen, nicht aus Lindau :)

    Der Inhaber des Bodenseepowershops droht nunmehr mir damit, daß er alle emails und Forenbeiträge ausgedruckt hat und seiner Anwaltskanzei übergeben habe.
    Ich erstarre in Ehrfurcht.
    Ist vielleicht gar nicht so schlecht. Eine vernünftige Anwaltskanzlei legt dann das Mandat nieder :)


    Andere schreiben dann Briefe mit Schadenersatzforderungen, den Weiterleitungsumschlag an die Staatswanwaltschaft und die Anwaltskammer habe ich schon einmal vorbereitet...


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    Das erinnert mich an das Anwaltsschreiben der Dame, die in Ebay bei mehreren Händlern Goldmünzen mit paypal bezahlt hat und kurz danach, - oft nach Versand - wurde dann die paypal-Zahlung storniert.
    Nach Strafanzeige und Recherche wurde dann doch noch bezahlt und es kam ein Schreiben vom Anwalt, dies sei üble Nachrede und Rufschädigung, wenn man seine Mandantin anzeigt... :-)) solch ein letztes Zucken ist natürlich völlig erfolglos.


    Demnächst überfällt jemand die Deutsche Bank, raubt das Geld und wird beim Herausgehen von der Polizei festgenommen. Dann schreibt der Anwalt, daß der Polizist schuld ist, daß der Mandant nunmehr seine offenen Rechnungen woanders nicht bezahlen kann....
    und fordert Schadenersatz...
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