wichtig zu fragen "Wann wird es denn geliefert?" wenn ich bei kleineren Händlern was bestelle... oft haben die nämlich nix und versuchen dann erst einzudecken :-))
Beiträge von GoldBullish
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Vorrat haben... , die muß man halt herausfinden... wobei im Moment in der Tat eine außerordentlich hohe Nachfrage herrscht. Münzprägestätten haben auch nur begrenzte Produktionskapazitäten... und wer jetzt erst bestellt, wird ggf. erst in Wochen beliefert... :-))
Der kluge Mann baut vor und legt sich rechtzeitig einen vorrat an... das können aber nur die Händler, die kapitalkräftig sind.
Man muß zum einen auf die idee kommen, sich einen Vorrat anzulegen, dann auch den Mut, dies zu tun und zum anderen aber auch die Kohle, sich dies leisten zu können.
Bei vielen kleineren Händlern geht dies halt nicht, die könnig nicht mal eben 400 Kilo-Kookas und 3000 goldunzen und 20.000 Silberunzen auf Lager nehmen... ist ja auch ein bißchen Kapitalbindung :-))
Da gibt es sicher in Deutschland noch keine Handvoll Firmen, die dies tun können.
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Wenn die Nachfrage deutlich grösser ist als das Angebot, ist es in der Wirtschaft üblich, die Abgabepreise zu erhöhen, weil das Produkt ja ohnehin gekauft wird....
Wenn meine Frau am Tag nur 50 Torten backen kann und ich stelle mich auf den Wochenmarkt und dort stehen 100 Leute Schlange... könnte ich
a) versuchen, 100 Torten zu backen, um doppelt soviel zu verkaufen
oder
b) meine 50 Torten zum höheren Preis verkaufen, - da mag dann zwar der ein odere andere abspringen, aber es beilben trotzdem 50 Kunden übrig, an denen ich dann mehr verdient habe... :-)))
In der Praxis wird man als Verkäufer versuchen, sowohl Abgabemenge als auch Preise zu erhöhen, wobei man immer aufpassen muß, daß man nicht zuviele Kunden verprellt, weil Kunden merken sich das auch und gehen vielleicht auch in Zeiten geringerer Nachfrage zur Konkurrenz....
Gibt es allerdings 500 Torten und ich stelle 8 Verkäufer ein, damit jeder Kunde schnell bedient wird, ist die Torte nichts besonderes mehr und keiner will sie haben... die Leute brauchen auch das Gefühl, etwas Besonderes gekauft zu haben :-))
Wie mit Silber... es muß zwischendurch mal schwer sein, es schnell physisch zu bekommen, damit die Leute an die knappheit glauben und eine übergroße Nachfrage (die aber auch da ist)
Das ist wie in einer Nobeldiscothek in Düsseldorf, da kostet die Cola 18€, einige Kunden kommen nicht mehr, aber der Laden ist trotzdem voll :-))
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... daß der ein oder andere Händler auch ein Lager und damit sofort lieferfähige Ware hat... diese ist in der Regel VOR dem Verkaufszeitpunkt eingekauft worden...
Wer meint, es wäre klug, 10.000 Silberunzen zu 12 einzukaufen und dann bei fallenden Kursen 1000 zu 10 zu verkaufen, weil er sie für 9,50 einkaufen kann, kann dies tun. Niemand kann aber einen Händler dazu zwingen.
Es steht jedem frei, ein Gewerbe als bullionmünzengroßhändler aufzumachen und billiger als die anderen zu verkaufen.
Der letzte, der dies in großem Stil probiert hat, war Herr Marcus Müller in Lindau mit seinem Bodenseepowershop. Er hat auch geglaubt, sich billiger eindecken zu können...
Mittlerweile ist er nicht mehr aktiv, hat dem Vernehmen nach mehr als 30 Strafanzeigen bei der Polizei in Lindau und zuletzt waren 6stellige Rückzahlverpflichtungen bekannt.
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Deutschland wurde heute bei Goldbarren und krügerrands leergekauft :-)) selbst größte deutsche Banken, die sonst hunderte und tausende Krügerrands hatten, waren bei NULL.
Pfiffige Händler wissen aber immer noch, an sofort lieferfähige Ware zu kommen

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.. ist es schwierig, den Tiefstpunkt zu erwischen..und natürlich kann man sicher ärgern, wenn vor ein paar Tagen für mehr Geld eingekauft hat.... aber man ersicht nie die optimalen Punkte... man kauft NIE zu Tiefstpreisen ein und man verkauft auch NIE zu Höchstpreisen... wer aber jetzt noch Geld hat und prinzipiell an Silber glaubt, muß halt nochmal ins Geldtöpfchen langen... bevor es wieder teurer wird
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..never catch a falling knife.... aber hier handelt es sich wohl eher um eine Nach-unten-Dehnung-eines-Gummis.... und wenn man sich dann unten draufsetzt, ist man dabei, wenn es wieder nach oben geht...
Nur, wer einsteigt fährt mit... die anderen lesen nur in der Zeitung, wie Dritte an Edelmetallen Geld verdient haben...
nochmal den Aufwärts-Chart des Silbers der letzten 7 Jahre gefällig:
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Die ganzen letzten 7 Jahre hat es immer Bedenkenträger und Profiteure gegeben.
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.. das wäre ganz wichtig... jetzt alles verkaufen... am besten an mich... wenn alle glauben, Edelmetalle fallen bald ins Bodenlose oder gehen auf Null, dann zahle ich 10% mehr

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...die Kripo in Lindau hat eine Liste, dito die Staatsanwaltschaft... in Ebay gibts ein Sicherheitsforum zum thema Bodenseepowershop und in Ebay gibt es auch einen Geschädigten-Club... alle links sind hier auch in bodenseepowershop-Threads zu finden... einfach etwas rückwärts lesen...
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Sollten Sie wider Erwarten noch keine Strafanzeige gestellt haben, sollten Sie das unverzüglich nachholen, dito Ihre Forderung titulieren lassen... je später man kommt, desto weiter hinten muß man sich anstellen :-)) -
..an Silber glaube und der Auffassung bin, dies ist auch fundamental unterlegt, dann kaufe ich bei fallenden Kursen dazu, um für mein Geld möglichst viel Silber zu bekommen.
Auch durch eine Immobilienkrise und einen Aktiencrash werden die Silbervorräte auf der Erde nicht grösser und die Weltbevölkerung wird dadurch nicht kleiner...
Ich empfehle den Silber-Skeptikern den Besuch der in Kürze in peking stattfindenden Münzmesse... wer da einmal erlebt hat, wie Hunderte, wenn nicht Tausende Chinesen Kilo-Kookas an den Ständen kaufen, der verkauft alle Aktien, beleiht sein Haus und deckt sich mit Silber ein.
Die kaufen nicht das Motiv, da könnte ein Hundehaufen drauf sein, die kaufen das Silber.
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... in einer Bank gearbeitet....
Die wenigsten Kunden verstehen, daß auch der Banker etwas "verkauft". Viele Kunden haben noch den reinen "Beratungsgedanken" im Kopf

Wobei man zur Ehrenrettung zahlreicher Banker sagen muß, daß es auch viele ehrliche, im Kundeninteresse handelnde Berater gibt.
Wenn aber ein Anlageberater am erwirtschafteten Gebührenertrag beteiligt ist, dreht er lieber 10x ein Aktiendepot in 6 Monaten um, statt einmal dem Kunden Gold zu verkaufen.
Gold und immobilienfonds hassen Anlageberater wie die Pest, da man das nicht so schnell wieder gebührenpflichtig switchen kann :-))Die meisten Banken messen den Verkaufserfolg Ihrer Berater EDV-mässig, dort wird über Versicherungen, Aktiv- und Passiv-Produkte, Investmentfonds so ziemlich alles erfasst, i.d.R. NICHT aber: Edelmetalle.
Der Berater steht also ggü. seinem Vorgesetzen am Monatsende gem. Statistik doof da, wenn er viel Gold verkauft hat, auch wenn die Bank daran gleich viel verdient, wie an einem Investmentfonds...

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...genausoviele Käufer wie Verkäufer bei den abgeschlossenen Deals... :-))
Wenn jetzt aber die Leute, die vorher von Gold abgeraten haben, ins Gold einsteigen, bringt mich das zum Grübeln...
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Heute kamen mehrere Frankfurter Investmentbanker auf uns zu und kauften Gold in Mengen... selbst Großbanken waren teilweise leer, auch Krügerrands waren nicht mehr zu bekommen.
bei Ihren eigenen Mutterinstituten gab es schon nichts mehr :-))
Wenn jetzt selbst die, die Aktien handeln und verkaufen, Ihr Goldengagement drastisch erhöhen, sollte man anfangen, nachzudenken, warum die das tun.
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ich sag´s ja immer: Wer Gold hat, hat immer Geld...

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Silberkilos zu kaufen, - die sind doch im Verhältnis teilweise noch billiger... zumindestens ohne MwSt :-))
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... sollte man zum Aufbau von Positionen benutzen.
Wir gehen von mittel- und auch langfristig steigenden Kursen aus.
Die letzten 5 und auch 10 Jahre gab es im Schnitt deutlich steigende Preise. bei steigendem Wohlstand und steigender Weltbevölkerung und damit auch steigender Nachfrage gibt es bei begrenzten Resourcen keinen Grund für nachhaltige Preisrückgänge.
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... hatte ich gar nicht geschaut... nur die Preise waren hoch und es wurde Blattgold angeboten, was Kapitalanleger üblicherweise nicht präferieren

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´"draufhaut" , muß zu 100% sicher sein, daß es auch der Richtige ist.
Aus juristischen, moralischen, ethischen und auch Haftungsgründen.
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Mit dem Anbieter Lavendel habe ich mich bislang nicht beschäftigt, daher kann ich dazu gar nichts sagen.
Ich bin auch nicht der Direktor der Heilsarmee oder der Vorsitzende eines Verbraucherschutzvereines, sondern verdiene mein Geld durch den Münzenhandel. Herr Müller war mir überdies persönlich bekannt.
Außerdem sagt der Volksmund, soll man "..eine Sau nach der anderen durchs Dort treiben...." ...nimmt man alle gleichzeitig, läuft eine links in die Gasse, eine rechts.. und beide sind weg... nimmt man nur eine, landet diese garantiert dort, wo sie hinsoll.... :-))
Bei Ruhe, Zeit und Gelegenheit schaue ich mir gerne auch lavendel an. Aber nicht jeder, der spät liefert, ist ein Verbrecher :-))
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sicher nicht entzogen hat, bin ich auch im Münzhandel tätig.
Dadurch ergeben sich zahlreiche Kontakte zu Münzhändlern und auch Edelmetallinvestoren. Bundesweit und international.
Und wie es der Zufall will, reden Großhändler täglich mit zahlreichen Händlern und anderen Großhändlern. Dabei ist es naheliegend, daß es auch zum Informationsaustausch kommt.
Da ich ja nach einer Prüfphase einer der Protagonisten einer "Aufklärungskampagne" war, haben sich überdies noch einige Kunden direkt an mich gewandt.
Dito aus dem Verband der Münzenhändler.
Ich war erstaunt, wieviele Kunden dieser Herr hatte... Mein Eindruck ist, daß das Handelsvolumen deutlich über das Ebay-Volumen hinausgeht.
Auch mir hatte er ja mehr "ausserhalb ebays" angeboten...
Die Kundschaft zieht sich von Pfarrkirchen bis Pforzheim durch ganz Deutschland.
Ich habe bereits vor 20 Jahren energischst am Düsseldorfer "Grauen Markt" gegen Kapitalanlagebetrüger gekämpft, die den Anlegern 15% Zinsen p.a. gezahlt haben (solange bis das Geld weg war).
Schon damals habe ich die Erkenntnis gewonnen: "Gier frisst Hirn" , - es trifft aber immer auch einige Unschuldige.
Wer betrügt, gehört hinter Gitter.
Wer Waren dauerhaft drastisch preiswerter als andere anbieten kann, hat entweder das Ei des Kolumbus gefunden oder es stinkt etwas.
In diesem Fall scheint es sich nicht um etwas Kolumbianisches zu handeln.
Ich habe bewußt im Risiko gekauft, daß auch mein Geld weg sein könnte, um dann seinem Treiben ein schnelleres Ende zu setzen.
"Leider" hat er mich beliefert. Alles andere wäre auch sehr unklug gewesen und hätte sein Treiben deutlich schneller beendet.Es gibt auch in einem ansonsten langsamen Rechtsstaat legale Methoden, diesem Treiben innerhalb von 24h ein Ende zu setzen. Wochenenden ausgenommen.

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Fakt scheint zu sein, daß Marcus Müller noch immer nicht alle Lieferverpflichtungen erfüllt hat, das behaupten zumindestens seine Kunden.
Entweder sind ihm die Paketmarken ausgegangen oder Ware und/oder Geld.
Da er sich offensichtlich auch mit Abholwünschen schwertut, kann es nicht nur an den fehlenden Paketmarken liegen.

Ob er dann noch obendrein einen Offenbarungseid leisten soll oder geleistet hat, ist doch schon fast sekundär.
Wenn der Herr im deutschen Münzmarkt die nächsten 6 Monate wieder einen nennenswerten Fuß auf den Boden bekommt, setzt ich mich samstags auf den Düsseldorfer Wochenmarkt und stricke Klopapierrollenwärmer für die Hutablage und verkaufe Wackel-Dackel.
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Silber ist nochmal ein bißchen runter... ideal um nochmal Einstände zu verbilligen und Positionen aufzubauen :-))
Die meisten Händler machen aber zu und geben keine Kilos mehr ab, weil sie entweder keine mehr haben oder keine mehr haben wollen
