Beiträge von Wurschtler

    Ich verstehe nicht, warum die B Version günstiger ist als die A Aktie, aber ich habe sie gekauft.
    Der bessere Kauf: Royal Dutch Shell A oder Royal Dutch Shell B


    Achtung, der Artikel ist veraltet.
    Die Niederländer haben die Quellensteuer ab 2020 abgeschafft, damit ist zwischen A und B steuerlich kein Unterschied mehr. Dadurch wurde die ehemals wertlosere A-Aktie aufgewertet.
    Dass sie jetzt allerdings mehr wert sein soll als die B-Aktie, ist irrational und wohl den starken Marktbewegungen der letzten Wochen geschuldet.
    Wenn B billiger ist, greift man natürlich dort zu. :)


    Banken sind doch auch nur Verbrecher. Da trifft es keine Unschuldigen.

    Mit den ADR habe ich auch immer gewisse Bauchschmerzen, weil es am Ende auch nur wieder ein Zertifikat einer US-Bank ist, die das ADR Programm einstellen könnte, wenn ihr danach ist. In der US-Außenpolitik kann dies als Baustein einer Anti-Russland oder Anti-China Politik nciht ausgeschlossen werden.


    Für das ADR-Problem gäbe es noch einen andere Alternative: Ein physisch replizierender ETF, der in die Originalaktien investiert. Damit hätte man zumindest mittelbar ein Sondervermögen, wobei auch hier jederzeit der ETF aufgelöst werden könnte.


    @nicco hatte bereits einen entsprechenden ETF genannt, wobei der HSBC MSCI Russia Capped UCITS ETF (DE000A1JXC86) vor kurzem eine neue ISIN bekommen hat: IE00B5LJZQ16


    Ich bin mittlerweile ernstaft am Überlegen, in diesen ETF zu investieren, bevor ich mir die ganzen einzelnen ADR/GDR hole. Hier zahlt man zwar Gebühren von 0,6% p.a., allerdings zahlt man auch bei den ADR/GDR eine Gebühr, die von der Dividendenausschüttung abgezogen wird, von daher nimmt sich das nicht viel.
    Mit dem ETF wäre man zumindest im europäischen Rechtsraum, was für uns sicherer sein sollte als der US-amerikanische.


    Die Bestandteile des ETFs finde ich größtenteils interessant:
    Sberbank of RussiaPJSC 17.94%
    Gazprom PJSC 17.82%
    LUKOIL PJSC 15.82%
    MMC Norilsk NickelPJSC 7.89%
    Tatneft PJSC 7.56%
    Novatek PJSC 7.49%
    Surgutneftegas PJSC 4.06%
    Rosneft Oil Co PJSC 3.42%
    Mobile TeleSystemsPJSC 2.05%
    Magnit PJSC 1.74%


    Einziges Risiko, das ich bei HSBC entnehmen konnte: Anscheinend werden bei deren ETFs bis zu 20% des Wertpapierbestands für besicherte Wertpapierleihen genutzt, die andere für Leerverkäufe missbrauchen können.
    Mit bis zu 20% Verlustrisiko muss man im Worst Case also rechnen. Das ist allerdings wesentlich besser als die möglichen 100% Verlust bei den ADR/GDR, da diese nur wie ein Zertifikat sind.

    Wenn die Dividende über dem Cash Flow liegt, kann man die schönen Dividendenrendten vergessen.
    Sollte die Dividende gekürzt werden, dann fallen auch die Aktien. Danach würde ich Royal Dutch oder BP kaufen.



    Shell and BP dividends are “safe for now” - broker

    Also ich finde die Prognosen eigentlich besser als erwartet.
    Wenn Shell die Dividendenzahlung 2 Jahre lang aus der Substanz zahlen kann, dann reicht das meiner Meinung nach. Ich denke nicht, dass die Ölpreise so lange so tief bleiben werden.


    Vor kurzem hieß es noch, dass Russland bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 wieder mit einem Ölpreis von 40$ rechnet.

    Das Tanker-Geschäft sehe ich nicht als nachhaltig an. Die Dinger wird man ja nur temporär als schwimmende Lagertanks missbrauchen. Oder gibt es Gründe für einen langfristigen Aufschwung?

    Bei Tatneft hab ich halt nur einen ADR, bei Shell eine Originalaktie.


    Normal bevorzuge ich die Russen, weil die Bewertung deutlich niedriger und die Dividende deutlich höher ist.
    Seit dem Crash hat sich das jedoch angenähert. Zu meinem Kaufkurs bekomme ich bei Shell 16% Dividendenrendite. (wenn sie nicht gekürzt wird)

    Solange pulver trocken halten und auf der Seitenlinie warten?



    Wann weiß mann dass der absolute Tiefpunkt erreicht ist?

    Möchtest du wirklich riskieren, im Fall der Fälle mit nichts dazustehen?
    Niemand erreicht den absoluten Tiefpunkt! Verabschiede dich von der Illusion.


    Das aktuelle Kursgeplänkel ist sowieso lächerlich gegenüber dem, was uns in Zukunft noch erwarten wird.


    PS: Natürlich solltest du genug Cash haben, um deinen Lebensunterhalt für ein paar Jahre decken zu können und du solltest schuldenfrei sein. Sonst: Finger weg von Aktien.

    Öl dürfte tatsächlich schon nahe am Tiefpunkt sein.
    Wahrscheinlich gibt es aufgrund der hohen Volatilität noch Ausreißer nach unten, aber ich denke man kann schon vorsichtig anfangen, Ölfirmen einzukaufen.


    Ich persönlich finde Shell (B) sehr interessant.
    Die habe ich vor einer Woche eingesackt. Der Tiefpunkt war bei rund 10€ und selbst die aktuellen 13,50€ sind spottbillig. Selbst zur Finanzkrise war der Kurs am Tiefpunkt noch bei rund 16€!
    Beim aktuellen Kurs kann man 12-13% Dividendenrendite erwarten und Shell ist bekannt dafür, dass sie mit aller Kraft versuchen ihre Dividenden langfristig stabil zu halten. Shell hat bereits reagiert und das Aktienrückkaufprogramm gestoppt und ein hartes Sparprogramm aufgelegt. Es wäre zwar immer noch denkbar, dass die Dividende gekürzt wird, aber spätestens in ein paar Jahren, wenn sich der Ölpreis nachhaltig erholt hat, dürfte wieder das alte Niveau erreicht werden.


    Also ideal fürs Rentendepot. ;)
    Ich hoffe daher noch auf eine weitere Gelegenheit, um aufstocken zu können.
    So leicht wie derzeit konnte man sich schon lange nicht mehr ein "bedingungsloses Grundeinkommen" durch Dividendentitel aufbaun. :)

    Die russischen Goldproduzenten haben gerade einige starke Wettbewerbsvorteile:
    - Extrem niedrige Bevölkerungsdichte und damit ein deutlich geringeres Corona-Risiko.
    - Die russische Wirtschaft ist in großen Teilen autark überlebensfähig und damit nicht so stark von Importen abhängig, was in Zeiten rückgehender Globalisierung ebenfalls ein starker Vorteil ist.
    - Auch gibt es in Russland genug Goldraffinerien, sodass sie auf die weggefallenen Kapazitäten in der Schweiz nicht angewiesen sind.
    - Schwacher Rubel (wie schon erwähnt)

    Mir sind diese ellenlangen Videos zuwider. Meistens 30-45 Minuten lang, am Anfang 8 Minuten Gefloskel, in der Mitte das was der geneigte Goldseitenforist eh weiss und am Ende dann nochmal 8 Minuten Buchwerbung.
    In 30-45 Minuten lese ich knapp 70 Seiten, sowas ist mir dann lieber...

    Die heutige "Generation Youtube" ist nicht mehr dazu in der Lage, Informationen ohne Videos aufnehmen zu können.
    Texte können anscheinend nicht mehr sinnerfassend gelesen werden. Das merkt man auch daran, dass das Geschreibsel von solchen Leuten völlig unleserlich ist.


    Manchmal fühlt man sich wie in Idiocrazy. [smilie_happy]

    Ich hab mich etwas gewundert, wieso sich GORO nach dem starken Absturz kaum erholt hat.


    Dann habe ich das hier entdeckt:


    Der Basismetallanteil ist schon extrem hoch! Eigentlich müsste es "Zinc Resource Corp / ZIRO " heißen. ;)

    Krass. Mit solchem Weibsgesindel ist man :wall: ... voll am Arsch. Wahrscheinlich linksgrün, psychisch labil - die lassen sich gern schreiend auf den Boden fallen, bis sie ihren Willen bekommen.Was soll das erst werden, wenn mal ne (echte) Versorgungskrise ausbricht ...


    Der Durchschnittspöbel steht brutal unter Stress. Die hat es ja kalt erwischt.
    Keine Vorräte, kein Gold, keine Ersparnisse, alles auf Ratenzahlung, Leasing und ein teures Kredithaus.
    Da darf kein Milimeter vom Schema F abweichen, sonst bricht das ganze Kartenhaus zusammen.


    Uns geht es da ja wesentlich besser. Ich bin daher auch vergleichsweise entspannt.
    Wenn es sein muss, dann kann ich mich auch für 6 Monate einbunkern. Genug Vorräte sind da und Schulden hab ich auch keine.
    Mein einziger Stress ist es, ständig die Börsenkurse bei dieser hohen Volatilität zu beobachten. :D

    Fahrrad XXL gibt einen Preisnachlass auf nagelneue Modelle. Das im Frühjahr, wo normalerweise die beste Verkaufszeit ist. Ich habe gleich zugeschlagen. Habe schon eine zeitlang mit einem neuen E-bike geliebäugelt. Wollte zwar im Laden kaufen, nur wann das wieder möglich ist, steht in den Sternen.

    Das ist erst der Anfang.
    Ich warte lieber noch, bis die Händler massenhaft pleitegehen.
    Dann hol ich mir das Zeug billigst aus der Insolvenzversteigerung.


    Dann gibts nicht nur ein neues Fahrrad, sondern ein neues Auto (oder gleich mehrere?) und was man sonst noch so braucht. :D


    Also noch ein bisschen Pulver trocken halten. ;)

    Soeben hat die ATU Werkstattgruppe die Schliessung sämtlicher Niederlassungen im In- und Ausland bekanntgegeben!
    Das sind Millionenverluste/Monat!

    ATU hat zudem schon vorher um's Überleben gekämpft.
    Die wären wahrscheinlich sowieso pleite gegangen und Corona ist jetzt der perfekte Sündenbock, um "gesichtswahrend" pleitegehen zu können und ggf. noch Staatsknete abgreifen zu können.


    Bei Gold ist Goldman Sachs doch eher ein Kontra-Indikator.
    Wenn die einen Kauf empfehlen, dann geht es wohl nochmal ein bisschen bergab.

    Mir ist aufgefallen, dass sich die Preise der ADRs/GDRs nicht 1 zu 1 an den Originalwerten in Moskau orientieren.
    Besonders bei stärkeren Abwärtsbewegungen fallen diese stärker.
    Am Anfang hat mich das genervt. Aber diese Abweichungen gleichen sich später wieder an.
    Wenn die ADRs/GDRs über 1 % günstiger, bevorzuge ich diese "Ersatzaktien".

    Interessant. Darauf werde ich auch mal genauer achten in Zukunft.


    Mir ist das auch bei Shell aufgefallen, die es als A und B gibt.
    Früher waren immer die A-Aktien billiger als die B-Aktien.
    Derzeit sind die B-Aktien billiger, weil die stärker gefallen sind. Ich habe daher auch bei B zugegriffen, weils sonst keinen Unterschied macht.

    Auslandsbroker habe ich auch schon überlegt, aber aufgrund der komplizierten Steuerthematik lass ich es lieber bleiben.
    Probleme, die ich identifizert habe:
    1. Deutsche Kapitalertragssteuer / Abgeltungssteuer
    Die wird beim deutschen Broker automatisch abgeführt. Es erfolgt auch eine automatische Verlustverrechnung. Man muss sich um nichts kümmern. Beim Auslandsbroker muss man alles selber versteuern.
    2. Quellensteuern auf Dividenden
    Hier erfolgt in Deutschland eine automatische Verrechnung mit der Abgeltungssteuer.
    Außerdem ist eine Vorab-Reduzierung der Quellensteuer möglich. So wird bei mir die Abgeltungssteuer aus den USA und Kanada automatisch auf 15% reduziert und dann voll auf die dt. Abgeltungsteuer angerechnet.
    D.h. effektiv zahle ich keinen Cent Quellensteuern.
    Auch das passiert beim Auslandsbroker nicht automatisch. Man muss sich die Quellensteuer selber mühevoll durch einen Antrag beim Ausland zurückholen, was die Sache nochmal äußerst verkompliziert.
    Auch Russland hat eine Quellensteuer. Aber diese ist nicht relevant, wenn man einen US-ADR hat. Da gilt dann die US-Quellensteuer, die bei deutschem Depot automatisch reduziert und verrechnet wird.


    Für mich ist es den Aufwand daher nicht wert. Ich bleibe beim deutschen Depot. ADR/GDR bekommen bei mir einen gedanklichen Bewertungsabschlag. Wenn sie dann immer noch interessant sind, dann kauf ich sie trotzdem. Hab ja z.B. auch Gazprom im Depot. ;)

    Ein Russland Depot ohne Polyus? Mein Schwergewicht im Depot. [smilie_blume]



    Fundamental betrachtet gehört es definitiv rein, aber ich habe eine gewisse Abneigung gegen ADRs/GDRs und bei den Goldminen gibt es für mich genug russische Alternativen. ;) Mein Liebling ist und bleibt immer noch HGM. HGM ist profitabel, günstig und hat trotzdem starke Wachstumsaussichten.