Beiträge von clarius

    Hallo Otoshi,

    meiner Meinung nach bist du wegen deines Verhaltens nicht nur hauptverantwortlich sondern sogar alleinschuldig an der Finanzkrise! :boese: Wir erwarten nun deine bedingungslose Kapitulation binnen 45 Minuten! [smilie_happy] :D


    Grüße
    Clarius

    normalerweise bist du doch so ein helles Köpfchen, warum ärgerst du uns zwischendurch denn immer so? ;( :hae:

    Was Brichta sagt, ist doch durchaus ok und sachlich!


    Was Brichta bricht, das bricht er:


    Zitat aus dem Video: "
    Kommunist 1 (Busch): ...denn der Staat selber kann es gar nicht lösen, der kann nur Geld geben und hoffen, dass es gut geht.
    Kommunist 2 (Brichta): Das ist die einzige Lösung.
    Kommunist 1 (Busch): Ja!
    Kommunist 2 (Brichta): Mehr gibts nicht.
    Kommunist 1 (Busch): Ja!
    Kommunist 2 (Brichta): Was andres kann man gar nicht machen.
    Kommunist 1 (Busch): Ja!
    Kommunist 2 (Brichta): Das ist die Lösung.
    Kommunist 1 (Busch): Ja!
    Kommunist 2 (Brichta): Der Staat muss Geld geben, (dann will er auch das Sagen haben)."


    Der Staat MUSS nicht nur NICHT, sondern nein, der Staat DARF hier überhaupt NICHT eingreifen! Oder bist du neuerdings zu den Sozen übergelaufen? Nicht wirklich, oder? [smilie_happy]


    Grüße
    Clarius

    Danke Masu,

    Ich weiß nicht, ob es schon gezeigt wurde hier auf den GS, mal ein kleiner Blick hinter die Kulissen von n-tv, bei dem der Zuhörer so einige Wahrheiten zu hören bekommt. ;)


    [tube]

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    starkes Material!
    Es ist allerdings weniger "die vermeintliche Wahrheit", als vielmehr die hilflose Dummheit der beiden Hauptdarsteller, die diesem Video das Prädikat "bitte sofort anschauen" verleiht! :rolleyes:


    Grüße
    Clarius

    Hallo Oliver,

    Clarius, ich habe lediglich etwas gesucht, wo der Geldmultiplikator beschrieben wird.

    ja, auf dieser Suche bin ich auch, deshalb habe ich mich ja eingeklinkt.

    Zitat

    Daher der Hinweis auf 9.1.3 in dem Link. Eine echte Regel, die Banken fixe Werte bezüglich der Verwendung von Einlagen vorgibt ist Basel II auch nicht.


    Hmm, das könnte sein. Wenn man Basel II verstehen will, dann ist es hilfreich, sich den Vorläufer Basel I anzuschauen. Dort heißt es: "Das maximale Volumen der Ausleihungen wird dabei mit dem verfügbaren Eigenkapital verknüpft." Das ist der Satz, der mich (als Buchhalter) sehr bewegt hat, :D denn das bedeutet, dass das Kreditschöpfungspotential der Geschäftsbanken nicht von den Kundeneinlagen abhängt, sondern vom Eigenkapital der GB. Und zwar wie folgt:
    "Die Regelungen sehen vor, dass Banken im Verhältnis zu ihren Aktiva mindestens 8% Eigenkapital halten müssen."
    Mt Basel II wurde lediglich eine Risikogewichtung eingeführt, im wesentlichen gelten diese Regelungen also noch heute.


    Zitat

    Ich würde mal eher sagen, daß man hier und da Regelungen die man mal ausdiskutieren kann verstreut hat. Ähnlich lasch aufgezogen, wie die Maßnahmen bei Unterschreitung der Mindestreserve, wenn es sich lohnt kann man das Spielchen ruhig spielen - geht es in die Hose hat man ein Problem, vorher nicht. OK, ich muß wohl einen Fehler in meinem ursprünglichen Beispiel einräumen ...


    Ich habe das mit den 50x schon öfter gelesen und mir erhofft, hier etwas weiter zu kommen. Meine Hochachtung dafür, dass du dir diesen (Leichtsinns-)Fehler eingestehst, denn dazu sind heutzutage leider immer weniger Menschen in der Lage! :thumbup:


    Zitat

    Allerdings gerade in der jetzigen Phase von seriöser Buchhaltung im Bezug auf das Bankenwesen zu sprechen ist mindestens gewagt.


    In der Tat! [smilie_happy]


    Viele Grüße
    Clarius

    Hallo Oliver,

    Die Bank kann alles Geld, was Kunden ihr als Einlage bringen zur Deckung der Mindestreservepflicht vewenden. Wie daraus dann das 50 fache werden kann ist hier erläutert: Makroökonomie, Geld und Währung Seite 118 (9.1.3). Hierbei muß man beachten, daß der Mindestreservesatz nicht wie im Beispiel bei 10% liegt, sondern bei 2%. Demnach ergibt sich ein Geldmultiplikator von 50 (m=1/0,02).

    danke für den Link, den kannte ich noch nicht. Also denn, wo liegt nun der Denkfehler des Herrn Lothar Wildmann? Ich hab die entsprechende Passage mal kopiert, kennst du das Spiel "Finde den Fehler!"? :)


    "Die Bank hat nun 900 Euro Bargeld als Kredit an einen zweiten Kunden vergeben. Der erste Kunde kann jedoch weiterhin ein Guthaben von 1.000 Euro beanspruchen. Da der erste Kunde somit potentiell immer noch einen Anspruch auf 1.000 Euro geltend machen kann und der zweite Kunde faktisch 900 Euro zur Verfügung hat kann man argumentieren, dass das Geldangebot auf 1.900 Euro gestiegen ist beziehungsweise 900 Euro zusätzliches Geld geschöpft wurde."


    Ein Tipp: immer dann, wenn jemand bei mathematischer oder logischer Beweisführung die Worte "potentiell", "faktisch" oder "kann man argumentieren" in den Mund nimmt, hat das folgende nichts mehr mit Logik zu tun. ;) Man kann nicht. Was der Herr Wildmann hier beschreibt, hat leider nichts mit seriöser Buchführung zu tun, denn sobald der "erste Kunde sein Guthaben von 1.000 Euro beansprucht", wie Herr Wildmann schreibt, hat die Bank dafür Sorge zu tragen, dass diese Position im buchhalterischen Sinne ausgeglichen wird, d.h., sie muss den Kredit des zweiten Kunden (oder einen anderen in adequater Höhe) eintreiben. Tut sie das nicht, entsteht hier eine Differenz, die sich negativ auf das Ergebnis auswirkt. Jener vermeintliche "Anstieg des Geldangebots" existiert in der Realität also nur im Zeitraum zwischen diesen beiden Buchungen, er ist alles andere als dauerhaft.
    Genau darauf baut Herr Wildmann aber in seiner folgenden Argumentation auf.


    Es gibt im Übrigen eine Regelung namens Basel II, die in Fragen zur Höhe des Kreditschöpfungspotentials der Geschäftsbanken durchaus herangezogen werden kann. ;)


    Grüße
    Clarius

    Hallo Oliver,

    Die 1.000 EUR, die der Kunde dort anlegt werden als Mindestreserve hinterlegt...

    brrrrrrrhh, nun aber mal langsam mit den jungen Gäulen! :D


    Zur Mindestreserve heißt es z.B. bei Wikipedia: "Sie wird von der Zentralbank festgelegt in Prozent der Einlagen der Kunden der jeweiligen Geschäftsbank." Die Einlage des Kunden beträgt nun in meinem Beispiel 1000€, das ergibt somit eine Mindestreserve von 20€ (also 2%), nicht aber die gesamten 1000€! Ist es jetzt klarer?


    Nochmal, woher stammt die Behauptung, die Bank könne nun das 50-fache als Kredit vergeben? :hae:


    Grüße
    Clarius

    Hallo Oliver,


    ... ist der Mindestreservesatz 2%, also das 50 fache des Eigenkapitals kann als Kredit raus.

    das habe ich nun schon öfter gelesen und nicht verstanden, kannst du mir das mal bitte anhand des folgenden Beispiels erklären:


    ein Kunde legt 1000€ bei der Bank ein, 2% (also 20€) hinterlegt die Bank nun bei der ZB (Mindestreserve) - so weit, so klar, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.
    Woher stammt aber die Behauptung, nun könne die Bank das 50-fache als Kredit vergeben? Das wären in diesem Beispiel immerhin 50000€. :hae: Und warum gerade das 50-fache? Wieso nicht das hundertfache? :hae:


    Rätselnde Grüße
    Clarius

    Hallo tollar,

    Das wird die Zahlungsmoral nicht gerade befluegeln. Wer bisher immer puenktlich sein Haus abbezahlt hat, wird motiviert sein, sich seinen Anteil aus dem Rettungsplan zu holen: Einfach Ratenzahlungen aussetzen und der Staat greift dann unter die Arme. Wer weiter punktlich abzahlt, darf sich als der Idiot des Jahrhunderts fuehlen.

    das ist schön, dass die Herrenmenschen nun supielieb sind. Nur, wie fühlen sich diejenigen, die sich ihren Arxxx aufreißen, um ihre Immobilie zu finanzieren? Der Versager bekommt also alles geschenkt, und diejenigen, die ranklotzen dürfen nun auch noch die Geschenke für die Versager finanzieren? Tolle Gerechtigkeit, oder?


    Supieliebhabfinanzsystem, oder?
    Clarius

    Hallo Beowulf,

    Was weiß ich? Schau auf meine Signatur :D . Goldzeit hat dazu bereits das Richtige gesagt, aber wenn ich ehrlich bin: Ich vermute (das heißt nicht wissen), daß sich hinter den derzeit abspielenden Ereignissen, Kalkül befindet

    !

    Zitat

    (VT: ein langjähriger Plan? :hae: ).

    !!

    Zitat

    Frage beantwortet?

    Nö. Was ist denn nun dieser Trick an diesem langjährigen Plan?

    Zitat

    Schönen Gruß

    Viele Grüße
    Clarius

    Hi Highlander,

    1. BILD Die lügen schon immer. :thumbdown: :thumbdown: Haben nix anderes gelernt.
    2. Wie hoch sind die Abflüsse? Goldverkäufe erreichen Rekordniveau. Siehe bspw. Verkaufszahlen der US-Mint.
    3. Wie groß ist das Einzugsbiet in München und wie hoch sind sonst die Zuflüsse?
    4. Die Sparkassen hängen über die HRE mit im Sumpf.


    Connor

    in diesem Falle lügen sie wohl eher nicht. Sehr viele Menschen ziehen ihr Geld mittlerweile aus unsicheren Anlagen wie Aktien, Fonds, Zertifikaten, Staatsanleihen etc. pp. ab, einige investieren in Edelmetalle, wiederum andere suchen sich von Kapitalmarktschwankungen unabhängige Anlageformen wie Sparbuch oder Tagesgeldkonto. Die Sparkassen bieten sich hier an (ebenso Volks- und Raifeisenbanken), da vermeintlich "nicht privat". Ist in Wirklichkeit natürlich Humbug, die "Geldsparer" werden es auch noch lernen... ;)


    Grüße
    Clarius

    Hallo Highlander,

    ich gebs zu: ich habs heimlich gemacht. :rolleyes: Hinter dem Rücken der Bankangestellten! :D Am Automat und ohne Gummi! :thumbup: Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag habe ich die letzten Jahre damit zugebracht, mein sauer erarbeitetes Geld in Sicherheit zu bringen. ^^


    Und ich schöpfe weiterhin jeden Monat das überflüssige Opel ab, denn es kann nur eines geben... :rolleyes:


    Grüße
    Clarius