Beiträge von fritz

    Hallo Goldie120,


    Jurist bin ich und habe 30 Jahre lang hauptsächlich Zivilrecht gelehrt. Das Urteil des AG Deggendorf ist mir aber nicht zugänglich, auch habe ich jetzt keine Literatur zur Verfügung. Daher kann ich mich nur unter Vorbehalt äußern.


    Im Urteil des LG Karlsruhe finde ich keinen Fehler. Auch sonst sehe ich keinen Grund, warum das FeinGehaltsG nur für Profis gelten sollte. Der Ausdruck "Verkäufer" bezeichnet im allgemeinen zivilrechtlichen Sprachgebrauch jeden, der etwas verkauft.


    Hier wird das Karlsruher Urteil von einem Fachmann zustimmend mitgeteilt:


    https://blog-it-recht.de/2013/…ingehaltsgesetz-beachten/


    Siehe auch hier:


    https://www.goldankauf-pro24.d…bc-feingehaltsgesetz.html


    Daraus: "Die Anwendung eines Feingehaltsstempels ist in Deutschland jedermann erlaubt und nicht nur Goldschmieden oder Schmuckherstellern vorbehalten."


    Deine Anfrage hat es bei google auf Seite 2 geschafft, wenn man "FeinGehaltsG" sucht.



    Gruß! Fritz

    Anders gefasst, die Commercials sind arg in der Bedrängnis. Nur wenn es gelingt, den Goldpreis kommende Woche unter 1521 zu halten und einen deutlichen Rücksetzer zu initiieren, dürfte die Korrektur in die Fortsetzung gehen. Die nächsten Tage dürften erste Entscheidungen bringen.

    Und so ist es gekommen. Dass die Commercials in der Regel den Ton angeben, ist seit langem kein Geheimnis.


    Mir scheint, Ihr Besserwisser unterschätzt hedda ganz gewaltig.


    Gruß! Fritz

    http://rohstoffbrief.com/2019/…gradiges-gold-und-silber/


    "Gerade erst hatte Ascot Resources (0,58 CAD | 0,39 Euro; CA04364G1063) die Ausweitung seines laufenden Explorationsprogramms auf dem Premier-Projekt bekannt gegeben. Parallel kommen aber immer mehr Bohreregbnisse aus dem Sommerprogramm aus den Laboren zurück. Und da liefert Ascot derzeit in Serie gute Resultate. So veröffentlichte man nun ein zweites Set an Ergebnissen aus dem Bereich „Silver Coin“, dass insgesamt 16 Bohrlöcher mit einer Länge von kumuliert 2.241 Meter umfasst. Zu den Highlights zählt dabei Bohrloch P19-2027 mit 13,14 g/t Gold über 4,10 Meter. Bohrloch P19-2033 wiedeurm kam auf 17,35 g/t Gold über 2,55 Meter.." (kopiert, für die Rechtschreibfehler kann ich nichts)


    Gruß! Fritz

    Hatte SBM auf der WL und wunderte mich über den zuletzt starken Kursverfall. Der wohl mit der
    Presentation to 2018 Denver Gold Forum zu tun haben dürfte bzw. mit der darin enthaltenen "Consolidated Production, Costs (A$), Guidance Summary".


    Bedeutet einen Produktionsrückgang von 403,089 Oz in 2018 auf 350k to 375k Oz in 2019. (2018 endete am 30.06.): Und dies bei stark steigenden AISC von 891 A$ auf 1,030 to 1,100 A$.

    (Das Zitat ist gut ein Jahr alt)


    Caldera, das Problem bei SBM war doch, dass das Gold im Boden zur Neige ging und die Kosten deshalb stiegen. Ein steigender Goldpreis nützt wenig, wenn kein Gold mehr da ist.


    Und der Erwerb von Atlantic war nur dann clever, wenn deren Zahlen stimmen. Das habe ich schon damals im Atlantic-Faden bezweifelt. Sie waren zu schön, um wahr zu sein. Vielleicht sehe nicht nur ich das so.


    Gruß! Fritz

    Gibt es irgendwelche fundamental strategische Gründe für ein Engagement im Moment?

    Da ist sehr viel Gold im Boden. Der Finanzbedarf ist enorm. Aber Geld ist billig, und es wird noch billiger, weil es in ungeheuren Mengen "geschöpft" werden muss, um das System am Laufen zu halten. Wo soll das neue Geld denn alles hin? Irgendwann kommt es zu Falco, mit oder ohne Übernahme. Wenn das System schwächelt, was ich erwarte, dann kommt es erst recht, weil dann noch mehr geschöpft wird und der Goldpreis steigt. So viele große Goldvorkommen ohne Förderung gibt es schließlich nicht mehr. Darum bleibe ich hier drin.


    Kann sein, dass es besseres gibt. Geduld wird man brauchen.


    Gruß! Fritz

    website und presentation sind wieder erreichbar und lesbar. Noch sehr am Anfang, das meiste Gold nur vermutet ("inferred"), obgleich schon seit 1976 von verschiedenen Firmen gebohrt wurde. Aber vielversprechend.


    Gruß! Fritz

    Damit Ihr mich nicht falsch versteht: Bin hier noch dabei, nach kurzer Überlegung. Läuft erst mal die Produktion, wird der Kurs schon zulegen.


    Nur die letzte Nachricht hat mich nicht überzeugt, weniger wegen der grades, als weil die goldhaltigen Schichten sehr dünn sind, sehr tief und vereinzelt liegen. Da ist nichts abbauwürdiges. An anderen Stellen kann es natürlich trotzdem Gold geben.


    Es stimmt, dass alle Bohrungen listenmäßig nachgewiesen sind. Aber außer den sieben gibt es über die neueren, d.h. die nicht schon früher besprochen wurden, anscheinend nichts zu sagen. Das meinte ich mit "ohne Nachricht". War vielleicht nicht glücklich ausgedrückt.


    Gruß! Fritz

    Danke für die Nachricht und den link, peter98!

    Am Ende des Artikels findet man eine Tabelle, in der die Bohrergebnisse zusammengefasst sind.

    Diese Tabelle stimmt mich eher skeptisch. Von sieben "Treffern" sind drei nur 1 m weit, zwei 1,1 m, je einer 5,4 und 5,8. core length, die true width sind nach der Anmerkung davon im Schnitt 80 %. Die Tiefen gehen von 102 bis 336,5 m, bei den zwei größten 172 und 284 m. Was will man damit anfangen?


    Noch skeptischer stimmt mich die Art, wie diese "Funde" im Begleittext hochgespielt werden. Anscheinend hat man es nötig.


    Die Lochnummern gehen von 657 bis 678. Unterstellt, dass alle belegt waren, sind 15 Löcher ohne Nachricht.


    Gruß! Fritz

    Die Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken ist nichts neues und kein Geheimnis. Habe das schon vor mehr als 50 Jahren in der Anfängerübung Geld und Kredit gehört, im Rahmen meines Zweitstudiums Volkswirtschaft.


    Sie funktioniert aber nur, wenn die Banken einigermaßen im Gleichschritt vorgehen. Prellt eine vor, gibt also großzügiger Kredite als die anderen, so werden ihre Kunden mehr an andere Banken überweisen als umgekehrt; ihr Guthaben bei der Clearingstelle (Zentralbank) schrumpft dann. Stößt es an die Minimumgrenze, dann spätestens muss sie ihre Kreditgewährung einschränken oder z.B. Vermögenswerte verkaufen und dadurch wieder Geld aus dem Kreislauf nehmen.


    Gruß! Fritz