Beiträge von fritz

    Habe eben verkauft, zu 2,80 CAD. Kaufkurs war 2,00. Nicht optimal, aber geht so.
    Mir scheint, der Höhepunkt ist erst mal überschritten. Die erwartete Übernahme lässt auch auf sich warten. Wer bei 1,60 nicht zugeschlagen hat, wird es jetzt nicht eilig haben.
    Kann aber auch alles falsch sein.
    Bleibt auf der watchlist, Rückkauf nicht ausgeschlossen.


    Gruß! Fritz

    Zwyss, Kinross habe ich seit langem im Depot, und zum heutigen Kurs will ich sie auch nicht hergeben. Aber so recht glücklich bin ich damit nicht.
    Bewertungsmäßig hast Du recht. Ihr handicap ist, dass die zwei profitabelsten Minen in Russland liegen, und das goutiert der angelsächsisch dominierte Markt eben nicht. Ob sich das irgendwann ändert? Wer weiß es.. ich nicht.


    Gruß! Fritz

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=12]Zwyss, die Erklärung steht im Quartalsbericht:

    Zitat

    2016 Mine Plan –The June quarter saw total material moved up 38 % from the June 2015 quarter and in excess of the 2016 Mine Plan, resulting in higher costs.

    Dazu kommt (aus der Präsentation):

    Zitat

    [color=#000000]Lower grade mined in first half ahead of much higher grades in the second half
    Costs were negatively impacted by a 10% appreciation of Brazilian Real during the June 2016 quarter

    Zitat


    Wenn sie im zweiten Halbjahr weniger Material bewegen müssen und höhere Goldgehalte im Erz haben, ist eine deutliche Kostensenkung plausibel. Ob tatsächlich 800 USD erreicht werden, steht dahin. Wie hoch die "much higher grades" sein werden und wie sich die Wechselkursentwicklung auswirkt, kann man wohl erst im Jahresbericht lesen.


    Gruß! Fritz


    PS: Als einen Spezialisten sehe ich mich nicht, eher als Generalisten.

    Kämmerer, die 1,107,642 Stück heute (laut yahoo) wurden nicht nur verkauft, sondern auch gekauft. Kaufmarken hat es also wohl gegeben, nur nicht genug, um den Rückgang zu verhindern.
    Morgen ist auch noch ein Tag. Als Käufer hätte ich da auch erst einmal abgewartet.
    Das soll natürlich keine Prognose sein. Vielleicht äußern sich die Charttechniker? Wäre lieb.


    Gruß! Fritz

    Ich denke, man hat gesehen, dass die Aktie jetzt nicht nachhaltig über 0,50 CAD kommt. Darauf haben Gewinnmitnahmen eingesetzt, später wurden stop losses gerissen. Mehr Erklärung braucht es, denke ich, nicht.


    Jürgen R. in seinem Depotthread:

    Zitat

    Dafür habe ich mich von SBR mit einem Gewinn von ca. 88,9% nach Steuern getrennt. Für mich sind die
    Kreditkonditionen (Restfinanzierung von 55,2 Mio. für 15% Zinsen per Anno) für die Gesellschaft belastend.

    Und ich war auch nah an einem Teilverkauf.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    Ich habe etwas moralische Bedenken in Nahrungsmittel zu investieren

    Hallo Nicco,
    schon Josef hat in Ägypten mit Lebensmitteln spekuliert (im Namen und auf Rechnung des Pharao, aber es war seine Idee). Er kaufte in den fetten Jahren, wo die Preise am Boden waren, große Mengen Lebensmittel auf und lagerte sie ein. Die Produzenten waren froh, dass die Überschüsse aus dem Markt genommen wurden; die hohen Mengen glichen die niedrigen Preise in etwa aus. Die Verbraucher konnten trotzdem billig einkaufen.
    In den mageren Jahren verkaufte er dann das Gespeicherte. Die Preise müssen da höher gewesen sein, damit die Produzenten einen Ausgleich für die geringeren Erntemengen hatten. Die Verbraucher waren froh, dass sie überhaupt noch etwas bekamen, zu höheren, aber noch erschwinglichen Preisen.
    Josefs Idee dürfte viele Ägypter vor dem Verhungern bewahrt haben. Und der Pharao hatte wahrscheinlich einen satten Gewinn davon. Preise und Lagerkosten sind uns allerdings, soviel ich weiß, nicht bekannt.
    Ob die Geschichte stimmt, weiß ich natürlich nicht. Aber die Grundidee ist überzeugend. Wer durch Spekulation, besser Arbitrage, Marktschwankungen vermindert, tut etwas gutes. Wer sie allerdings zur Profitmaximierung verstärkt, für den gilt das Gegenteil. Aber dazu gehört dann schon Manipulationsmacht, die haben wir nicht.


    Gruß! Fritz

    Es gab einen Quartalsbericht. Erhalte ich per e-mail, steht aber sicher auch auf der homepage. Daraus:

    Zitat

    Total production of 49,499 gold equivalent ounces1, comprised of 28,978 ounces of gold and 1.60 million ounces of silver from San Dimas, and 15,172 ounces of gold from Black Fox, a 37% improvement over the 36,158 gold equivalent ounces produced in the first quarter of 2016. Primero produced 62,490 gold equivalent ounces in Q2 2015...The Company realized a net loss of $19.4 million ($0.12 per share) and adjusted net loss2 of $2.4 million ($0.01 per share) in Q2 2016. The Company generated second quarter operating cash flow before working capital changes of $11.2 million ($0.07 per share), notably increased over Q1 2016 of negative $8.5 million.

    usw, viele Seiten lang, will ich nicht alles posten. Das fanden die Leute wohl nicht so prickelnd.


    Gruß! Fritz

    Ich bin jetzt auch kein Harry-Dent-Fan, aber etwas ernster sollte man die Deflationsthese schon nehmen. Stellt Euch mal vor, Staaten und Private hätten sich in den letzten Jahrzehnten nicht verschuldet. Dann hätte es eine riesige Nachfragelücke gegeben, wir säßen längst tief in einer Depression, schlimmer als die der Dreißigerjahre. Jetzt kommen die Schuldaufnehmer nach und nach an ihre Verschuldungsgrenzen, manche sind schon darüber, so wie bisher geht es nicht weiter. Als letzte Reserve wurden die Notenbanken an die Front geworfen, aber sie haben ihr Pulver auch schon weitgehend verschossen. Die massenhafte Geldschöpfung ist doch ein Verzweiflungsakt.
    In der Depression herrscht allgemeiner Geldmangel, deshalb sinken die Preise. Firmen gehen reihenweise hops, Produktion und Versorgung brechen ein und schließlich zusammen. Wem das Geld für Brot und Milch nicht reicht, der kauft kein Gold. Und wenn schließlich der Bäckerladen geschlossen ist und Aldi keine Margarine mehr verkauft, dann gibt niemand seine letzten Lebensmittel für Gold her.
    Aus Kindertagen (1945 - 1948) erinnere ich mich gut an Berichte über Städter, die mit ihren Preziosen aufs Land zogen, um Lebensmittel einzutauschen, und bitter darüber klagten, wie wenig sie von den Bauern bekamen, wenn überhaupt etwas. Ich empfand damals kein Mitleid mit diesen Leuten. Es gab den Begriff Zigarettenwährung, für Gold hat sich niemand interessiert. Der schwäbische Volksmund weiß übrigens seit alters: Mir brauchet koi Konscht, mir brauchet Grombiere. (Für Sprachunkundige: Wir brauchen keine Kunst, wir brauchen Kartoffeln.) Gold ist hier auch Kunst.
    Die wichtigste menschliche Fähigkeit ist und bleibt die Fähigkeit, Zusammenarbeit zu organisieren. In ihr liegt die einzige Sicherheit, die es gibt.


    Gruß! Fritz

    http://www.cnbc.com/2016/07/14…bad-loan-deal--paper.html


    Die Rechnung stimmt nicht, 6,7% (70% discount - 63,3% Abschreibung) von 26,6 Mrd. sind nicht 4 Mrd, sondern knapp die Hälfte. Anscheinend sahnt da noch wer ab.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    Erklärt mir lieber, wie es sein kann,dass der DOW Jones und der S&P 500 neue ALLTIME HIGHS machen, wenn doch alles so schlimm sein soll???

    Sirgey, das ist doch leicht erklärt. Es gibt im Verhältnis zu den Anlageobjekten viel zu viel Anlage suchendes Kapital, teils infolge der Anhäufung von immer mehr Vermögen in immer weniger Händen, teils wegen der Gelddruckerei der Notenbanken. Die Begriffe asset inflation bzw. Anlagenotstand gibt es ja schon lange. Inzwischen kaufen die Leute (nicht nur die kleinen) in ihrer Verzweiflung massenhaft Staatsanleihen mit negativer Verzinsung. Da sind überbewertete Aktien doch noch das kleinere Übel.
    Der Anlagedruck schließt auf längere Sicht auch niedrigere Goldpreise aus, auch wenn es natürlich zunächst nochmal runtergehen kann. Wenn ich Banker wäre (gleich ob Zentral- oder Geschäfts-), hätte ich übrigens derzeit andere Sorgen als den Goldpreis.


    Gruß! Fritz

    Lucky, den Börsenbrief kenne ich nicht weiter, nur den Namen (tai pan, das heißt wohl auf Chinesisch so was wie Handelsherr) aus der Werbung, und die schien mir arg marktschreierisch. Aber es gibt den Brief schon lange, und ich dachte mir, ihr Flaggschiff werden sie wohl sorgfältig wählen. "Pumper und Dumper" finde ich zu hart; wenn ihre Leser auf einem engen Markt kaufen wollen, kann das eine Bewegung auslösen, daytrader - auch automatische - springen auf, aber so was fällt schnell wieder in sich zusammen.
    Fundamental ist highland unterbewertet, das hast Du ja auch festgestellt. Den Grund sehe ich im Russland-Malus. Wenn der schwindet, gibts hier schöne Gewinne. Aber ich bin auch noch am Überlegen.
    Die Aktie wird auch over the counter (HGHGF) sowie in Frankfurt (HGM.F), Berlin (HGM.BE), Düsseldorf (HGM.DU), München (HGM.MU) und Stuttgart (HGM.SG) gehandelt. Dem bin ich aber nicht weiter nachgegangen, bestimmend ist sicher London.


    Gruß! Fritz

    Eine Werbemail für einen Börsenbrief brachte mich auf Highland Gold Mining (HGM.L). Die Firma war nicht genannt, aber leicht zu erkennen. Letzter Kurs in London 108 pence, Marktkapitalisierung 351.24 Mio GBP, Issued shares 325,222,098. Zahlen für 2015: Production (gold and gold eq. oz) 262,485, Group all-in sustaining costs (US$/oz) 640, Revenue 276 Mio USD, Operating profit 22,4 Mio USD. Wird auch in Deutschland gehandelt.
    homepage: http://www.highlandgold.com
    Das könnte in der Tat interessant sein. Überlege mir einzusteigen. Hat sie jemand? Meinungen?


    Gruß! Fritz