Beiträge von fritz

    Bin hier gestern auch rein, zu 2,74 CAD, mittlere Position. Hatte sie am 28.06. für 3,65 verkauft, damals nur kleine Position. Edel, Du hast mir Mut gemacht zum Wiedereinstieg. Danke!


    Gruß! Fritz

    Nebelparder, danke für Deine Ausführungen. Bin hier weiterhin dabei.
    Aber die zwei Großaktionäre/Kreditgeber/Absahner darf man nicht vergessen. Jederzeit können sie den Kurs nach Belieben manipulieren. Vielleicht ist er ihnen egal, dann könntest Du recht behalten.
    Sie können auch die Karre an die Wand fahren (Zinsen nicht mehr bezahlt..), die Vermögenswerte aus der Pleite übernehmen und dafür gerade so viel bezahlen, dass ihre Kredite gerettet sind. Wir schauen dann in die Röhre. Ich unterstelle keine solche Absicht, aber die Möglichkeit besteht. Putin würde sie schwerlich daran hindern.


    Gruß! Fritz

    Auch nach einer Zeit der Eingewöhnung finde ich das neue Forum einen Rückschritt. Ständig muss ich mich neu einloggen, obwohl der Haken bei "angemeldet bleiben" gesetzt ist. Keine große Sache, mein firefox hat das automatisiert, aber doch lästig, zumal man nach dem Einloggen oft woanders ist als man wollte. Und warum muss man überhaupt angemeldet sein, wenn man bloß mitlesen will? Sind wir bei den Jesuiten oder was?


    Scrollen rauf und runter war schon früher eine Haupttätigkeit, jetzt muss man es noch mehr, weil zu viel Platz vergeudet wird. Könnt Ihr nicht wenigstens die Nachrichten der letzten 24 Stunden auf eine (längere) Seite bringen?

    Gruß! Fritz

    Wahrscheinlich geht ihnen einfach die Luft aus. Auf ihrer homepage ist der letzte Quartalsbericht der für Januar bis März 1916. Am 31.03. hatten sie noch 141.084 CAD auf dem Konto. Der Quartalsverlust betrug 2.250.460 CAD, ein Großteil durch Abschreibungen auf die Mittelost-Tochter, aber allein 770.966 CAD Verwaltungsausgaben. Das letzte in dem Bericht erwähnte Ereignis ist die Kapitalerhöhung vom 11.04.2016.
    Die letzte News Release ist vom 21. 04.2016, allein drei im April, danach nichts mehr. Anscheinend hat niemand mehr Lust, für diese Firma einen Finger zu rühren.


    Gruß! Fritz

    Habe eben verkauft, zu 2,80 CAD. Kaufkurs war 2,00. Nicht optimal, aber geht so.
    Mir scheint, der Höhepunkt ist erst mal überschritten. Die erwartete Übernahme lässt auch auf sich warten. Wer bei 1,60 nicht zugeschlagen hat, wird es jetzt nicht eilig haben.
    Kann aber auch alles falsch sein.
    Bleibt auf der watchlist, Rückkauf nicht ausgeschlossen.


    Gruß! Fritz

    Zwyss, Kinross habe ich seit langem im Depot, und zum heutigen Kurs will ich sie auch nicht hergeben. Aber so recht glücklich bin ich damit nicht.
    Bewertungsmäßig hast Du recht. Ihr handicap ist, dass die zwei profitabelsten Minen in Russland liegen, und das goutiert der angelsächsisch dominierte Markt eben nicht. Ob sich das irgendwann ändert? Wer weiß es.. ich nicht.


    Gruß! Fritz

    [font='Arial, Helvetica, sans-serif'][size=12]Zwyss, die Erklärung steht im Quartalsbericht:

    Zitat

    2016 Mine Plan –The June quarter saw total material moved up 38 % from the June 2015 quarter and in excess of the 2016 Mine Plan, resulting in higher costs.

    Dazu kommt (aus der Präsentation):

    Zitat

    [color=#000000]Lower grade mined in first half ahead of much higher grades in the second half
    Costs were negatively impacted by a 10% appreciation of Brazilian Real during the June 2016 quarter

    Zitat


    Wenn sie im zweiten Halbjahr weniger Material bewegen müssen und höhere Goldgehalte im Erz haben, ist eine deutliche Kostensenkung plausibel. Ob tatsächlich 800 USD erreicht werden, steht dahin. Wie hoch die "much higher grades" sein werden und wie sich die Wechselkursentwicklung auswirkt, kann man wohl erst im Jahresbericht lesen.


    Gruß! Fritz


    PS: Als einen Spezialisten sehe ich mich nicht, eher als Generalisten.

    Kämmerer, die 1,107,642 Stück heute (laut yahoo) wurden nicht nur verkauft, sondern auch gekauft. Kaufmarken hat es also wohl gegeben, nur nicht genug, um den Rückgang zu verhindern.
    Morgen ist auch noch ein Tag. Als Käufer hätte ich da auch erst einmal abgewartet.
    Das soll natürlich keine Prognose sein. Vielleicht äußern sich die Charttechniker? Wäre lieb.


    Gruß! Fritz

    Ich denke, man hat gesehen, dass die Aktie jetzt nicht nachhaltig über 0,50 CAD kommt. Darauf haben Gewinnmitnahmen eingesetzt, später wurden stop losses gerissen. Mehr Erklärung braucht es, denke ich, nicht.


    Jürgen R. in seinem Depotthread:

    Zitat

    Dafür habe ich mich von SBR mit einem Gewinn von ca. 88,9% nach Steuern getrennt. Für mich sind die
    Kreditkonditionen (Restfinanzierung von 55,2 Mio. für 15% Zinsen per Anno) für die Gesellschaft belastend.

    Und ich war auch nah an einem Teilverkauf.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    Ich habe etwas moralische Bedenken in Nahrungsmittel zu investieren

    Hallo Nicco,
    schon Josef hat in Ägypten mit Lebensmitteln spekuliert (im Namen und auf Rechnung des Pharao, aber es war seine Idee). Er kaufte in den fetten Jahren, wo die Preise am Boden waren, große Mengen Lebensmittel auf und lagerte sie ein. Die Produzenten waren froh, dass die Überschüsse aus dem Markt genommen wurden; die hohen Mengen glichen die niedrigen Preise in etwa aus. Die Verbraucher konnten trotzdem billig einkaufen.
    In den mageren Jahren verkaufte er dann das Gespeicherte. Die Preise müssen da höher gewesen sein, damit die Produzenten einen Ausgleich für die geringeren Erntemengen hatten. Die Verbraucher waren froh, dass sie überhaupt noch etwas bekamen, zu höheren, aber noch erschwinglichen Preisen.
    Josefs Idee dürfte viele Ägypter vor dem Verhungern bewahrt haben. Und der Pharao hatte wahrscheinlich einen satten Gewinn davon. Preise und Lagerkosten sind uns allerdings, soviel ich weiß, nicht bekannt.
    Ob die Geschichte stimmt, weiß ich natürlich nicht. Aber die Grundidee ist überzeugend. Wer durch Spekulation, besser Arbitrage, Marktschwankungen vermindert, tut etwas gutes. Wer sie allerdings zur Profitmaximierung verstärkt, für den gilt das Gegenteil. Aber dazu gehört dann schon Manipulationsmacht, die haben wir nicht.


    Gruß! Fritz

    Es gab einen Quartalsbericht. Erhalte ich per e-mail, steht aber sicher auch auf der homepage. Daraus:

    Zitat

    Total production of 49,499 gold equivalent ounces1, comprised of 28,978 ounces of gold and 1.60 million ounces of silver from San Dimas, and 15,172 ounces of gold from Black Fox, a 37% improvement over the 36,158 gold equivalent ounces produced in the first quarter of 2016. Primero produced 62,490 gold equivalent ounces in Q2 2015...The Company realized a net loss of $19.4 million ($0.12 per share) and adjusted net loss2 of $2.4 million ($0.01 per share) in Q2 2016. The Company generated second quarter operating cash flow before working capital changes of $11.2 million ($0.07 per share), notably increased over Q1 2016 of negative $8.5 million.

    usw, viele Seiten lang, will ich nicht alles posten. Das fanden die Leute wohl nicht so prickelnd.


    Gruß! Fritz

    Ich bin jetzt auch kein Harry-Dent-Fan, aber etwas ernster sollte man die Deflationsthese schon nehmen. Stellt Euch mal vor, Staaten und Private hätten sich in den letzten Jahrzehnten nicht verschuldet. Dann hätte es eine riesige Nachfragelücke gegeben, wir säßen längst tief in einer Depression, schlimmer als die der Dreißigerjahre. Jetzt kommen die Schuldaufnehmer nach und nach an ihre Verschuldungsgrenzen, manche sind schon darüber, so wie bisher geht es nicht weiter. Als letzte Reserve wurden die Notenbanken an die Front geworfen, aber sie haben ihr Pulver auch schon weitgehend verschossen. Die massenhafte Geldschöpfung ist doch ein Verzweiflungsakt.
    In der Depression herrscht allgemeiner Geldmangel, deshalb sinken die Preise. Firmen gehen reihenweise hops, Produktion und Versorgung brechen ein und schließlich zusammen. Wem das Geld für Brot und Milch nicht reicht, der kauft kein Gold. Und wenn schließlich der Bäckerladen geschlossen ist und Aldi keine Margarine mehr verkauft, dann gibt niemand seine letzten Lebensmittel für Gold her.
    Aus Kindertagen (1945 - 1948) erinnere ich mich gut an Berichte über Städter, die mit ihren Preziosen aufs Land zogen, um Lebensmittel einzutauschen, und bitter darüber klagten, wie wenig sie von den Bauern bekamen, wenn überhaupt etwas. Ich empfand damals kein Mitleid mit diesen Leuten. Es gab den Begriff Zigarettenwährung, für Gold hat sich niemand interessiert. Der schwäbische Volksmund weiß übrigens seit alters: Mir brauchet koi Konscht, mir brauchet Grombiere. (Für Sprachunkundige: Wir brauchen keine Kunst, wir brauchen Kartoffeln.) Gold ist hier auch Kunst.
    Die wichtigste menschliche Fähigkeit ist und bleibt die Fähigkeit, Zusammenarbeit zu organisieren. In ihr liegt die einzige Sicherheit, die es gibt.


    Gruß! Fritz

    http://www.cnbc.com/2016/07/14…bad-loan-deal--paper.html


    Die Rechnung stimmt nicht, 6,7% (70% discount - 63,3% Abschreibung) von 26,6 Mrd. sind nicht 4 Mrd, sondern knapp die Hälfte. Anscheinend sahnt da noch wer ab.


    Gruß! Fritz