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Vielleicht müssen die Russen bald ihr Gold verkaufen.
M.E. völlig abwegig (entschuldige das harte Wort, smile).
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Russland könnte Sanktionen vermutlich einige Zeit aushalten, da das Land über Währungsreserven in Höhe von rund 470 Milliarden Dollar verfügt, die zu rund 10 Prozent aus Gold bestehen. (Aus dem von Dir verlinkten Artikel)
An fiat fehlt es den Russen nicht. Wenn der Westen Lieferungen sperrt, z.B. von rüstungswichtigen Gütern, so spart Russland die Bezahlung dafür.
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Nach Berechnungen der Investmentbank Goldman Sachs haben europäische Banken Kredite über 211 Milliarden Dollar an Kreditnehmer in Russland und der Ukraine vergeben.
Sollten die Sanktionen Russland weh tun, könnte es ja die Bedienung dieser Kredite einstellen, mit Verweis auf gesperrte Konten.
Letztlich würde China sicher gerne aushelfen, natürlich nicht umsonst. Und sollte Russland wirklich Gold verkaufen wollen, würde China das mit Handkuss abnehmen und noch einen Kredit oben drauf legen. "Wohin mit den Dollars" dürfte eine der größeren Sorgen Pekings sein.
Gruß! Fritz