Beiträge von fritz

    wef,
    das sehe ich anders. Das chinesische Goldfass füllt sich allmählich, die westlichen Fässer leeren sich. Das ist ein bedeutender Vorgang, wenn auch derzeit nicht preiswirksam. Erst wenn das eine Fass voll oder (wahrscheinlicher) das andere leer ist, werden die Auswirkungen im Preis sichtbar.
    Es heißt, Chinesen denken langfristig. Wir sollten das auch tun.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    Wenn sich auf dem physischen Markt nichts Bedeutendes tut

    Aber auf dem physischen Markt tut sich doch Bedeutendes: China kauft alles auf, was es kriegen kann (wobei es nicht unbedingt allein ist). Natürlich wollen sie dabei nicht den Preis treiben. Aber irgendwann ist der Markt leergekauft. Nur Geduld.


    Gruß! Fritz

    Hallo Fab,

    Zitat

    ...results for the second quarter ended June 30, 2014. Net profit attributable to shareholders of the Company for the quarter was $37.6 million or $0.05 per share.... All figures in US dollars unless otherwise stated.

    Jahresgewinn also etwa 150 Mio USD. Als Marktkap in USD finde ich 4.94 Milliarden (Deine Zahl sind wohl CAD). KGV also etwa 33.
    Ich widerspreche Deiner Darstellung nicht, aber da ist einiges an Hoffnung eingepreist.


    Gruß! Fritz

    Wo seht Ihr denn die Kaufkraftparität USD-EUR? Ich denke, sie liegt höchstens bei 1,20 $ für den Euro, eher noch tiefer. Manches, z.B. Energie, wäre selbst bei 1:1 drüben noch billiger. So gesehen wird zur Zeit nur die Überbewertung des € abgebaut.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    Vielleicht müssen die Russen bald ihr Gold verkaufen.


    M.E. völlig abwegig (entschuldige das harte Wort, smile).


    Zitat

    Russland könnte Sanktionen vermutlich einige Zeit aushalten, da das Land über Währungsreserven in Höhe von rund 470 Milliarden Dollar verfügt, die zu rund 10 Prozent aus Gold bestehen. (Aus dem von Dir verlinkten Artikel)


    An fiat fehlt es den Russen nicht. Wenn der Westen Lieferungen sperrt, z.B. von rüstungswichtigen Gütern, so spart Russland die Bezahlung dafür.


    Zitat

    Nach Berechnungen der Investmentbank Goldman Sachs haben europäische Banken Kredite über 211 Milliarden Dollar an Kreditnehmer in Russland und der Ukraine vergeben.

    Sollten die Sanktionen Russland weh tun, könnte es ja die Bedienung dieser Kredite einstellen, mit Verweis auf gesperrte Konten.


    Letztlich würde China sicher gerne aushelfen, natürlich nicht umsonst. Und sollte Russland wirklich Gold verkaufen wollen, würde China das mit Handkuss abnehmen und noch einen Kredit oben drauf legen. "Wohin mit den Dollars" dürfte eine der größeren Sorgen Pekings sein.


    Gruß! Fritz

    Hallo value,
    ich fand ja, dass Du recht hattest mit den letzten beiden postings, wollte aber die paar Stück, die ich noch habe, doch nicht so billig abgeben. Du hast vermutlich noch zu besseren Preisen verkauft.
    Nun ist jemand anderer Meinung, in den letzten drei Handelstagen wurden bei deutlich steigenden Kursen über 3,5 Mio Stück gekauft, wenn man New York und Toronto zusammennimmt. Warum? Ich finde nichts. Es muss aber einen Grund geben (von nichts kommt nichts.. wo Rauch ist, ist auch Feuer.. und wie die Sprüche alle heißen).
    Jetzt bin ich unschlüssig. Verkaufsgelegenheit? Engen stoploss setzen? Oder annehmen, dass die unbekannten Gründe weiterwirken, und Korrekturen aussitzen? Der Kursrückgang gestern abend kurz vor Handelsschluss könnte bedeuten, dass der unbekannte Käufer fertig hat. Es könnte aber auch bedeuten, dass er genau diesen Eindruck erwecken will, um Verkäufe auszulösen und stoplosses auszulösen. Bei so etwas ginge ich ungern auf den Leim.
    So weit bin ich mit meinen Überlegungen. Für Deine Meinung, und auch die anderer, wäre ich dankbar.


    Gruß! Fritz

    Es gibt eben Leute, die ihre Einsichten poolen und dabei anscheinend besser fahren als die meisten stillen Werkler.


    Gruß! Fritz

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    zwischen dem 5.3. und 11.3 sahen wir starke käufe aus dem ask, aber der kurs reagierte quasi nicht
    am freitag gab es bei weitem niederigeres Volumen, aber der kurs reagierte viel stärker mit plus 15


    museo, laut meinem yahoo (und http://web.tmxmoney.com/quote.php?qm_symbol=GQC) war das Volumen am Freitag 1.469.015 Stück, etwa das fünffache des drei-Monats-Durchschnitts. Davor (ab 05.03.) war es nur zweimal über 1 Mio, am 12.03. mit 1.311.500 und am 06.03. mit 1.073.800 Stück. Von daher verstehe ich Deine Argumentation nicht. Kannst Du mich bitte aufklären?


    Gruß! Fritz

    Edel, die meisten Leute interessiert doch gar nicht, ob eine Währung durch Gold oder sonstwas gedeckt ist, sondern nur, was sie dafür kaufen können. Solange man für Dollar alles bekommt, was man will, wird der Dollar eine starke Stellung behalten. Dass die Konkurrenz zunimmt, ist wohl zu erwarten.
    An einen goldgedeckten Yuan glaube ich überhaupt nicht. Eine so stark wachsende Wirtschaft wie die chinesische braucht einen stark wachsenden Geldmantel. Schau Dir die chinesische Währungspolitik der letzten Jahre an. Mit Gold ist das nicht zu machen.
    Eine Doppelwährung - gut und golden für das Ausland, papieren für den Inlandsgebrauch - werden sie sich auch nicht erlauben. Die Herrschenden sehen dabei immer schwach aus. Und Machterhalt ist offenbar die oberste Priorität der KPCh.
    Im internationalen Handel kann man direkt mit Gold bezahlen, wenn man das will; dafür braucht man keinen goldgedeckten Yuan. Aber bisher rücken sie nichts raus, soweit ich sehe. Haben sie ja auch nicht nötig.


    Gruß! Fritz

    Mir scheint, Ihr stellt Euch eine Übernahme zu einfach vor. Schaut doch einmal die Liste der Großaktionäre an.
    http://www.pretivm.com/investo…re-structure/default.aspx
    Allein die ersten drei haben zusammen über 30 %, alle zehn über 46 %. Das sind in meinen Augen keine schwachen Hände, die lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Wahrscheinlich haben sie sich für den Fall eines Übernahmeversuchs abgesprochen. Wenn pretivm gut ist, werden sie es nicht hergeben, jedenfalls nicht zu heutigen Preisen. Und ist es nicht gut, so wird es keiner haben wollen. Sicher gibt es Leute, die darüber mehr wissen als wir.


    Gruß! Fritz

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    nicht die Zahl der Schuldner geht aus, sondern die Schuldner mit guter Bonität

    Theo, die meinte ich natürlich, die anderen können ja nicht viel Geld unter die Leute bringen.


    Gruß! Fritz

    Zitat

    Der einzige Weg zur Vermögensbildung: so viel Schulden wie möglich - und alles weitere vertrauensvoll dem Kollegen Kluncker überlassen

    Das ist jetzt ein Selbstzitat aus 1969, wo ich meine erste Eigentumswohnung kaufte - mit 20 % Elternhilfe und 75 % Schulden. (Kluncker war damals der ÖTV-Vorsitzende.) Mit diesem Grundsatz bin ich seitdem gut gefahren. Ohne eine hilfsbereite Familie und Verwandtschaft im Hintergrund hätte ich aber auch vorsichtiger taktiert.


    Gruß! Fritz