Beiträge von fritz

    Im allerschlimmsten Fall ist es ganz egal, wo man vermodert. Ein schneller Tod ist dann das beste, was man sich wünschen kann.


    Die nicht ganz so schlimmen Fälle, wo es eine Überlebenschance gibt, sind so verschieden, dass es unmöglich ist, heute etwas zu finden, was für alle Fälle passt.


    Die ganze Diskussion ist für die Katz.


    Gruß! Fritz

    Es gibt eine Grundversorgungspflicht, die dürfte auch in Augsburg gelten.

    Die Grundversorgungspflicht reicht nicht weiter als das Netz. Jederzeit kann sie durch einen Federstrich des Gesetzgebers eingeschränkt oder aufgehoben werden.

    Außerdem: Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren.


    Gruß! Fritz

    Marketcap unter 100 Mio CAD ist m.E. ein Witz für einen (angehenden) Produzenten...

    Ein angehender Produzent, der sorgfältig verbirgt, wieviel er produziert, und dafür Gemeinplätze zum besten gibt wie: dass es breite und schmale Adern gibt und die breiten maschinell, die schmalen aber nur von Hand abgebaut werden können, ist mindestens hochgradig verdächtig.


    Gruß! Fritz

    (Fettungen von mir)


    Sie planen zu entwickeln... Leute, das dauert noch.


    Sie könnten, wenn sie wollten, die älteste Währung der Welt verwenden und einfach ein Gramm Feingold zur Einheit erklären (schrieb ich schon mal). Eine Verrechnungsstelle könnte China in einem Monat aus der Erde stampfen, mit Computern, Datenleitungen und Personal. Warum tun sie es nicht?


    Erstens verlieren sie damit die Möglichkeit zu inflationieren. Auf die kann keine Regierung verzichten, angesichts der gigantischen Schulden aller staatlichen Ebenen und wichtiger Firmen.


    Zweitens müsste eine solche Währung voll konvertibel sein, um zu funktionieren. Damit verliert die Regierung die Möglichkeit, den Kapitalexport zu kontrollieren. Das gibt dem Kapital eine Macht, die die Regierung matt setzt.


    Schafft man bloß eine weitere fiat-Währung, dann würde die allenfalls eine Rolle spielen wie der Euro. Der hat den Dollar auch nicht entthront.


    Übrigens, warum handelt man nicht einfach in der chinesischen Währung? China ist heute wirtschaftlich mindestens ebenso mächtig wie die USA. Was hat der Dollar, was der Yuan nicht hat? Ich denke, Ihr wisst es...


    Gruß! Fritz

    Gabriel hat verloren:

    "EXCLUSIV Verdict surprinzător: România câștigă procesul în dosarul Roșia Montană / Statul român nu va plăti nicio despăgubire / România va recupera de la Gabriel Resources 1,4 milioane dolari cheltuieli de judecată

    Articole • 8 Martie 2024 • Dan Tăpălagă 5 comentarii


    Statul român nu va plăti nicio despăgubire companiei Gabriel Resources în cazul Roșia Montană. Acesta este verdictul comunicat vineri seară Guvernului României de către Centrul Internațional pentru Reglementarea Diferendelor Relative la Investiții al Băncii Mondiale (ICSID). Verdictul este surprinzător dar fiind că în ultimele săptămâni atât premierul cât și ministrul Finanțelor au declarat că România se așteaptă să piardă procesul și au sugerat că despăgubirile pe care statul român ar urma să le plătească se ridică la 2 miliarde de euro.

    Decizia – definitivă și executorie – vine la capătul a aproape nouă ani de proces. România a fost reprezentată în acest proces de casa de avocatură românească Leaua Damcali Deaconu Paunescu – LDDP și firma elvețiană LALIVE SA.

    România urmează să recupereze 1,4 milioane de dolari cheltuieli de judecată."


    "EXKLUSIV Überraschendes Urteil: Rumänien gewinnt den Prozess im Fall Rosia Montana / Der rumänische Staat wird keine Entschädigung zahlen / Rumänien wird 1,4 Millionen Dollar an Prozesskosten von Gabriel Resources zurückfordern

    Artikel - 8. März 2024 - Dan Tăpălagă - 5 Kommentare


    Der rumänische Staat wird im Fall Rosia Montana keine Entschädigung an Gabriel Resources zahlen. Dies ist das Urteil, das das Internationale Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) der Weltbank am Freitagabend der rumänischen Regierung mitgeteilt hat. Das Urteil ist überraschend, da sowohl der Premierminister als auch der Finanzminister in den letzten Wochen erklärt haben, dass Rumänien davon ausgeht, den Fall zu verlieren, und angedeutet haben, dass sich die Entschädigung, die der rumänische Staat zahlen müsste, auf 2 Milliarden Euro belaufen würde.


    Die Entscheidung ist rechtskräftig und vollstreckbar und steht am Ende eines fast neun Jahre dauernden Rechtsstreits. Rumänien wurde in diesem Fall von der rumänischen Anwaltskanzlei Leaua Damcali Deaconu Paunescu - LDDP und der Schweizer Firma LALIVE SA vertreten.


    Rumänien erhält 1,4 Millionen Dollar an Prozesskosten zurück."


    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)


    EXCLUSIV Verdict surprinzător: România câștigă procesul în dosarul Roșia Montană / Statul român nu va plăti nicio despăgubire / România va recupera de la Gabriel Resources 1,4 milioane dolari cheltuieli de judecată
    Statul român nu va plăti nicio despăgubire companiei Gabriel Resources în cazul Roșia Montană. Acesta este verdictul comunicat vineri seară Guvernului
    www.g4media.ro


    Gruß! Fritz

    Die Ware putzt sich, wie sie kann,

    und bringt sich doch nicht an den Mann.


    Das fiel mir beim lesen spontan ein. Mephisto sagt es im Faust über die Kupplerin Frau Marthe.


    9,75 Mio USD kommt mir für 1,5 % NSR an einem großen aussichtsreichen Vorhaben wenig vor. Ist da ein großes Risiko einkalkuliert?


    Oder wirft man mit der Wurst nach der Speckseite? Geht Integra in die Insolvenz, dann schauen die Aktionäre in die Röhre, aber Wheaton behält seine NSR, die ist ja abgesichert. Ein anderer nutzt die geschaffenen Werte, Wheaton kassiert. Muss nicht, aber kann.


    Gruß! Fritz

    Le coq français chante fort, s'il gagne la victoire.

    Il chante encore plus fort, quand il est bien battu.


    Der gallische Hahn kräht laut, wenn er den Sieg erringt.

    Jedoch noch lauter tönet es, wenn er Schläge kriegt.


    Aus dem siebenjährigen Krieg, nach der Schlacht bei Rossbach.

    Also nicht Macron..


    Gruß! Fritz

    Aus dem letzten Quartalsbericht:


    "Newmont reported a GAAP Net Loss from Continuing Operations of $(3.2) billion. Adjusted Net Income increased to $486 million or $0.50 per share, primarily driven by higher sales volumes and higher realized gold prices compared to the third quarter. Adjusted Net Income excludes significant non-cash accounting charges, primarily related to impairment charges of $1.9 billion recorded at year end in conjunction with the Company's annual impairment review and reclamation charges of $1.2 billion. In addition, Newmont incurred $427 million of costs related to the acquisition and integration of Newcrest.

    • $1.9 billion of impairment charges primarily due to the write-down of goodwill of $1.2 billion at Peñasquito, $293 million at Musselwhite and $246 million at Éléonore
      • The goodwill impairment at Peñasquito was driven by an update to the geological model that impacted expected metal grade and recoveries, resulting in lower underlying cash flows
      • The goodwill impairments at Musselwhite and Éléonore were driven by a deterioration in underlying cash flows as a result of higher costs due to inflationary pressures
      • The long-lived assets at all three sites were evaluated for impairment and no impairment was identified
      • The site-specific goodwill amounts originated from the Goldcorp purchase price allocation in 2019, which was based on best estimates of each site's value and country-risk assumptions at that time
    • $1.2 billion reclamation adjustment charges primarily at Yanacocha due to increased estimated water management costs
    • $427 million of Newcrest transaction and integration costs; primarily due to the accrual of $316 million in stamp duty tax incurred in connection with the transaction

    Newmont meldete einen GAAP-Nettoverlust aus fortgeführten Geschäften in Höhe von (3,2) Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Nettogewinn stieg auf 486 Mio. $ oder 0,50 $ pro Aktie, was in erster Linie auf ein höheres Verkaufsvolumen und höhere realisierte Goldpreise im Vergleich zum dritten Quartal zurückzuführen ist. Beim bereinigten Nettogewinn sind erhebliche nicht zahlungswirksame buchhalterische Aufwendungen nicht berücksichtigt, in erster Linie im Zusammenhang mit Wertminderungsaufwendungen in Höhe von 1,9 Milliarden $, die zum Jahresende in Verbindung mit der jährlichen Wertminderungsprüfung des Unternehmens verbucht wurden, sowie Rekultivierungsaufwendungen in Höhe von 1,2 Milliarden $. Darüber hinaus entstanden Newmont Kosten in Höhe von 427 Mio. $ im Zusammenhang mit der Übernahme und Integration von Newcrest.


    Wertminderungsaufwendungen in Höhe von 1,9 Milliarden $, die in erster Linie auf die Abschreibung des Firmenwerts bei Peñasquito in Höhe von 1,2 Milliarden $, bei Musselwhite in Höhe von 293 Millionen $ und bei Éléonore in Höhe von 246 Millionen $ zurückzuführen sind.

    Die Wertminderung des Firmenwerts bei Peñasquito ist auf eine Aktualisierung des geologischen Modells zurückzuführen, die sich auf den erwarteten Metallgehalt und die Gewinnung auswirkte, was zu einem geringeren zugrunde liegenden Cashflow führte.

    Die Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts bei Musselwhite und Éléonore waren auf eine Verschlechterung der zugrunde liegenden Cashflows infolge höherer Kosten aufgrund des Inflationsdrucks zurückzuführen.

    Die langlebigen Vermögenswerte an allen drei Standorten wurden auf ihre Werthaltigkeit überprüft und es wurde keine Wertminderung festgestellt.

    Die standortspezifischen Goodwill-Beträge stammten aus der Kaufpreisaufteilung von Goldcorp im Jahr 2019, die auf den besten Schätzungen des Werts jedes Standorts und den Annahmen zum Länderrisiko zu diesem Zeitpunkt basierte

    1,2 Milliarden $ an Anpassungsgebühren für die Rekultivierung, vor allem bei Yanacocha aufgrund erhöhter geschätzter Wassermanagementkosten

    427 Mio. $ an Transaktions- und Integrationskosten bei Newcrest; in erster Linie aufgrund der Abgrenzung von Stempelsteuern in Höhe von 316 Mio. $, die im Zusammenhang mit der Transaktion anfielen

    Übersetzt mit deepL


    Also die Bodenschätze sind allein bei Peñasquito 1,2 Mrd. weniger wert als bisher gedacht. Ob da nicht auch die Streikfolgen eine Rolle spielen? Gesagt wird es nicht.

    Ebenfalls 1,2 Mrd. braucht man mehr für die Rekultivierung.

    Die Abschreibungen bei Musselwhite und Éléonore werden auf die Inflation geschoben. Die sollte allerdings auch den Produktpreis erhöhen.

    Die überhöhten Firmenwerte stammen aus der Übernahme von Goldcorp. Offenbar gab es damals Illusionen, deren Verlust man jetzt buchhalterisch notieren muss.


    Wenn das bei anderen Firmen ähnlich aussieht, dann würde das zur Erklärung der traurigen Entwicklung im Minensektor beitragen.


    Gruß!Fritz

    Die Plötzlichkeit der Finanzierung und ihre mehr als halsabschneiderischen Bedingungen lassen auf akuten Geldmangel schließen. Wie kommts?


    Seit dem ersten Goldguss am 10.10. sind vier Monate vergangen. Wie viel Gold wurde inzwischen produziert? Dazu finde ich nichts. Erfolge wären ja wohl gemeldet worden.


    Aus dem update vom 18.01.2024:

    "Mining activities at Tuvatu in 2024 will consist of a mix of handheld and mechanized mining methods. Handheld mining is ideal for narrow vein mining as it is precise and enables the effective development of narrow drives, thereby minimizing dilution."


    Wieviel handheld mining nötig ist, wird nicht verraten. Wenn das meiste goldhaltige Gestein von Hand herausgepickelt werden muss, dann ist es wohl auch bei relativ hohen grades kein Wunder, wenn die Produktion nicht die Kosten deckt.


    Schön wäre, wenn jemand einen Fehler in meinen Überlegungen findet und hier mitteilt.


    Gruß! Fritz

    Der Hedgefonds Qube hat Wetten gegen VW, Reinmetall, Siemens Energy und die Deutsche Bank plaziert.

    Friedhelm, danke für die Rückmeldung. Nur ein Beispiel:


    Wem gehört die Deutsche Bank? Daten zur Aktionärs-Struktur
    Großaktionäre der Deutschen Bank; Anteil Aktien im Streubesitz; Warum prüfte die EU-Bankenaufsicht Eigner-Strukturen?
    www.nfs-netfonds.de


    "Wem gehört die Deutsche Bank?

    Die meisten Aktien des Bankhauses befinden sich bei institutionellen und privaten Anlegern im Streubesitz, wobei der überwiegende Anteil der Eigner bereits seit 2019 nicht mehr aus Deutschland stammt. Derzeit gibt es fünf Großaktionäre (ab 3 % der Aktien; Stand: 26.01.2023 laut Website der DB zur Aktionärsstruktur):

    • Das US-Unternehmen Black Rock (5,23 % der Anteile)
    • Die Paramount Services (britische Jungferninseln). (4,54 % der Anteile)
    • Douglas Braunstein (USA) über den Hedgefonds Hudson Executive Capital LP (3,18% der Anteile)
    • Amundi S.A. aus Frankreich (3,07% der Anteile)
    • Die Supreme Universal Holdings (Kaiman Inseln). (offiziell 3,05% der Anteile)


    Hinter den beiden Unternehmen Paramount Services und Supreme Universal Holdings stehen die Herrscher des Golfstaats Katar, die Familie Al-Thani. Die Katarer sind 2014 bei der Deutschen Bank eingestiegen und haben ihre Anteile seither über die beiden Investmentgesellschaften aufgestockt.

    Die chinesische "HNA" war von Mai 2017 bis Ende 2019 der größte Anteilseigner der Deutschen Bank, der Mischkonzern hielt damals 9.9 Prozent."


    Was ist da noch deutsch, außer dem Namen?


    Gruß! Fritz