Aus dem letzten Quartalsbericht:
"Newmont reported a GAAP Net Loss from Continuing Operations of $(3.2) billion. Adjusted Net Income increased to $486 million or $0.50 per share, primarily driven by higher sales volumes and higher realized gold prices compared to the third quarter. Adjusted Net Income excludes significant non-cash accounting charges, primarily related to impairment charges of $1.9 billion recorded at year end in conjunction with the Company's annual impairment review and reclamation charges of $1.2 billion. In addition, Newmont incurred $427 million of costs related to the acquisition and integration of Newcrest.
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$1.9 billion of impairment charges primarily due to the write-down of goodwill of $1.2 billion at Peñasquito, $293 million at Musselwhite and $246 million at Éléonore
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The goodwill impairment at Peñasquito was driven by an update to the geological model that impacted expected metal grade and recoveries, resulting in lower underlying cash flows
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The goodwill impairments at Musselwhite and Éléonore were driven by a deterioration in underlying cash flows as a result of higher costs due to inflationary pressures
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The long-lived assets at all three sites were evaluated for impairment and no impairment was identified
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The site-specific goodwill amounts originated from the Goldcorp purchase price allocation in 2019, which was based on best estimates of each site's value and country-risk assumptions at that time
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$1.2 billion reclamation adjustment charges primarily at Yanacocha due to increased estimated water management costs
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$427 million of Newcrest transaction and integration costs; primarily due to the accrual of $316 million in stamp duty tax incurred in connection with the transaction
Newmont meldete einen GAAP-Nettoverlust aus fortgeführten Geschäften in Höhe von (3,2) Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Nettogewinn stieg auf 486 Mio. $ oder 0,50 $ pro Aktie, was in erster Linie auf ein höheres Verkaufsvolumen und höhere realisierte Goldpreise im Vergleich zum dritten Quartal zurückzuführen ist. Beim bereinigten Nettogewinn sind erhebliche nicht zahlungswirksame buchhalterische Aufwendungen nicht berücksichtigt, in erster Linie im Zusammenhang mit Wertminderungsaufwendungen in Höhe von 1,9 Milliarden $, die zum Jahresende in Verbindung mit der jährlichen Wertminderungsprüfung des Unternehmens verbucht wurden, sowie Rekultivierungsaufwendungen in Höhe von 1,2 Milliarden $. Darüber hinaus entstanden Newmont Kosten in Höhe von 427 Mio. $ im Zusammenhang mit der Übernahme und Integration von Newcrest.
Wertminderungsaufwendungen in Höhe von 1,9 Milliarden $, die in erster Linie auf die Abschreibung des Firmenwerts bei Peñasquito in Höhe von 1,2 Milliarden $, bei Musselwhite in Höhe von 293 Millionen $ und bei Éléonore in Höhe von 246 Millionen $ zurückzuführen sind.
Die Wertminderung des Firmenwerts bei Peñasquito ist auf eine Aktualisierung des geologischen Modells zurückzuführen, die sich auf den erwarteten Metallgehalt und die Gewinnung auswirkte, was zu einem geringeren zugrunde liegenden Cashflow führte.
Die Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts bei Musselwhite und Éléonore waren auf eine Verschlechterung der zugrunde liegenden Cashflows infolge höherer Kosten aufgrund des Inflationsdrucks zurückzuführen.
Die langlebigen Vermögenswerte an allen drei Standorten wurden auf ihre Werthaltigkeit überprüft und es wurde keine Wertminderung festgestellt.
Die standortspezifischen Goodwill-Beträge stammten aus der Kaufpreisaufteilung von Goldcorp im Jahr 2019, die auf den besten Schätzungen des Werts jedes Standorts und den Annahmen zum Länderrisiko zu diesem Zeitpunkt basierte
1,2 Milliarden $ an Anpassungsgebühren für die Rekultivierung, vor allem bei Yanacocha aufgrund erhöhter geschätzter Wassermanagementkosten
427 Mio. $ an Transaktions- und Integrationskosten bei Newcrest; in erster Linie aufgrund der Abgrenzung von Stempelsteuern in Höhe von 316 Mio. $, die im Zusammenhang mit der Transaktion anfielen
Übersetzt mit deepL
Also die Bodenschätze sind allein bei Peñasquito 1,2 Mrd. weniger wert als bisher gedacht. Ob da nicht auch die Streikfolgen eine Rolle spielen? Gesagt wird es nicht.
Ebenfalls 1,2 Mrd. braucht man mehr für die Rekultivierung.
Die Abschreibungen bei Musselwhite und Éléonore werden auf die Inflation geschoben. Die sollte allerdings auch den Produktpreis erhöhen.
Die überhöhten Firmenwerte stammen aus der Übernahme von Goldcorp. Offenbar gab es damals Illusionen, deren Verlust man jetzt buchhalterisch notieren muss.
Wenn das bei anderen Firmen ähnlich aussieht, dann würde das zur Erklärung der traurigen Entwicklung im Minensektor beitragen.
Gruß!Fritz