zum Design nur so viel:
du hast es entworfen und dann sollte es dir auch gefallen (also wenn die Idee halbwegs korrekt umgesetzt wurde)
das heißt aber nicht, dass das dann auch anderen gefällt (diesbezügliche Aussagen von Freunden, die das nicht bezahlen müssen, finde ich in dem Zusammenhang wenig relevant)
Beiträge von Tilo
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ja, jetzt werd ich dir nicht widersprechen
hoffentlich zieht Mariana die richtigen Schlüsse -
hier gehts aber nicht um Wiederverkauf von gebrauchtem Schmuck aka Altgold, sondern um Auftragsanfertigung zum direkten Neu-Weiterverkauf
keine Ahnung, was der Vergleich mit obsoleten Trauringen soll.(bei denen es aus ideellen Gründen und wegen Individualfertigung Muster-Größen nicht nur wegen meist zusätzlicher Individualisierung per Gravur gar keinen 2.Markt gibt)hier: "ganz normales" Neukundengeschäft: Ware wird bei Hersteller gefertigt, direkt (Ring, Anhänger) oder über Zwischenhändler(Kette) bezogen und von Einzelhändler verkauft
nur dass der Einzelhändler hier nicht wirklich einen laden hat, sich zum thema Gewährleistung noch nicht geäußert hat und aus meiner Sicht etwas blauäugig an dieNSache rangehtich finde das geschäftsmodell nicht ausgereift, das aber als Altgoldverhökerer abzuwerten ist doch absurd
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Apotheke/teuer?
wegen selberlegieren?
dazu einige Anmerkungen: auch die Bleche/Stäbe/Rohre/Trauringrohlinge gibts von der Scheideanstalt nicht zum Goldwert, sondern deren Herstellung und(!) Verarbeitungsverlust wird berechnet
da ist selberlegieren gar nicht zwangsläufig unwirtschaftlichund es gibt auch bei deutschen Scheideanstalten Halbzeug oberhalb 750
üblicherweise 900 und 917 siehe beispielhaft
https://www.c-hafner.de/techno…korative-anwendungen.html
Bearbeitbarkeit wie bei Silber, nichts, wovor man sich fürchten muss.ich bin hier von Selberlegieren durch den Goldschmied ausgegangen, weil bei der Kalkulation wohl Mehrwertsteuer (und Spannen aufs eingesetzte Material) vermieden werden mussten und nach meiner Einschätzung dem Goldschmied mehrwertsteuerfreies Anlagegold angeliefert wurde
sonst hätte ja beim Goldschmied die Mehrwertsteuer nicht nur auf die Arbeit, sondern auch aufs aufs Material bezahlt werden müssen
die Kette wird ja wohl kaum mehrwertsteuerfrei beschaffbar gewesen sein, was bei deiner und Nachtwächters Rechnungen nie auch nur ansatzweise berücksichtigt wurde
(falls die Mehrwertsteuer nicht auf andere Art vermieden wurde, was ich natürlich nicht unterstellen möchte)und Weißgold ist eh Mist:
wird eh nur edelstahlgrau durch Zusatz von sehr teurem Palladium, dessen nennenswerten PreisAnteil Nachtwächter dann nichtmal zum SAchrottwert vergüten würde, weil er nur nach dem Goldwert rechnet
und so richtig weiß erst durch Rhodinierung, was ja angesichts der Rhodiumpreise auch keine günstige Sache mehr istdann schon eher Platin, wenns weiß sein soll
PS: man kann zwar Zinn in hitzefestes Silikon gießen, aber nicht Gold
das braucht den Umweg Wachs-Gips
oder, und das scheint mir nicht unwahrscheinlich, man bezieht einen mit allen benötigten Radien innen/außen gedrehten Rohling bei der Scheideanstalt
schau mal zu dem Bild des Ringstempels. das könnten Drehspuren sein, meine ichdass die Brillis oft in Krappen gefasst sind, hat hauptsächlich den optischen grund, dass der Stein möglichst wenig verdeckt wird
nicht, dass seitlich Licht rankommt -
nach meiner Vermutung (Lichtbrechung statt Wärmeleitung) hast du
https://www.uhrmacherwerkzeuge…inmessgeraet-mit-Software (oder dessen Vorgänger)
wenn es so ist: gibts nicht nur "überm Teich", sondern auch hierzulande bei diversen Anbietern
oder z.B. das hier http://www.gemcontrol.at/de/produkte/gemmeter/
und ist bzgl. Anzeigegenauigkeit nur so gut wie die Politur des Steinswenns was anderes ist, was für ein gerät denn?
stinknormales optisch/"analoges"refraktometer mit Immersionsflüssigkeit ist genauer, aber etwas umständlicher in der Bedienung
oben geschlossene Fassung und trotzdem Licht von seitlich ist gestalterisch/konstruktiv schwer umzusetzen (und bringt für die Steine eh nichts, wenn es darum geht)
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soll das jetzt ein Geschäftsmodell sein: Steine besorgen, Schmuck entwerfen, Goldschmied beauftragen, Gutachter bezahlen und dann den Schmuck verkaufen?
das scheint mir durchaus schwierig, da was dran zu verdienen
und ob eine Investition in Ohrschmuck den Verkauf erleichtert? nicht hier auf dieser Plattform der Goldhorter

ansonsten gibts hier im Thread einige Dinge, die ich so nicht stehenlassen möchte:
Feingold zu weich und deshalb 750: es hätte ja noch einige Möglichkeiten dazwischen gegeben: 900er z.B., das härtemäßig mit 925er (Sterling)Silber zu vergleichen ist und demzufolge weit entfernt von zu weich für Schmuck
gilt auch noch für 22k=917erkompaktes und leistbares Edelsteintestgerät, das echt von synthetisch unterscheiden kann gibts leider nicht.
was es gibt: Geräte, die anhand von z.B. elektrischer oder Wärme- Leitfähigkeit oder Reflektivität der Oberfläche verschiedene Edelsteinarten auseinanderhalten können und somit Turmalin von der optisch guten Imitation mittels synthetischem Spinell unterscheiden können
synthetischen Rubin/Saphir können die keinesfalls von echten Korunden unterscheiden und auch nicht echten Spinell von synthetischem, weil Leitfähigkeit und Lichtbrechung identisch
nur eben z.B. Glas oder Spinell von den Steinen, die sie imitieren: Aquamarin, Turmalin etc.Licht an Stein von der Seite: wird überbewertet. Edelsteine sind so geschliffen, dass sie von oben eindringendes Licht nach 2facher reflexion nach oben zurückstrahlen, während Licht von der Seite nicht auch noch nach oben gelenkt werden kann. das ist physikalisch nicht möglich
und mit Mathe haben so manche ihre Schwierigkeiten
selbst ohne Berücksichtigung der Kette hat das Set natürlich schon über 10% mehr als eine Unze Gold benötigt
Nachtwächter hatte zuvor schon ungefähr den Börsenwert des Feingoldinhalts errechnet und als fairen Preis bezeichnet -
der Preis ist aber schon bemerkenswert
auch und gerade im Vergleich zu den Preisen der anderen Münzen der Serie
vorne um 1 vertippt? -
begrenzt? wer kauft das zeug an? und zu welchem Preis im Verhältnis zum gleichzeitigen Verkaufspreis?
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ich gehe auch von echt aus
mal sen, was der Händler zur Untersuchung nutzt und wie sein Urteil ausfällt -
jetzt hast du den link zur grafik. diesen kopieren und einfach unter der beitragsoption "bild" reinkopieren, einfügen anklicken und fertig.
HeikeKathrins Bilder haben ja keine Internetadresse, sondern liegen einfach auf dem Phone rum
da ist nix mit Link kopieren und einfügen -
silbermindestfeingehalt für Gerät, ja, gilt noch
Medaillen zählen da nicht zu(und es gibt in Deutschland immer noch keine gesetzliche Stempelung für Platin und palladium!, war halt 1884 noch nicht so verbreitet als Schmuck und in den letzten Jahrzehnten wohl keine Gelegenheit, das mal nachzutragen)
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Deichkinds Link gibt die Gesetzeslage falsch wieder
der von Donk richtig:Schmuck darf jeden Feingehalt haben und gestempelt werden, aber NICHT das Kronengedöns
Gerät muss das Kronengedöns sowie herstellerstempel haben und mindestens 585 bzw. 800 sein (wer auch immer auf die bescheuerte Idee gekommen ist, die Untergrenze nur für Gerät festzulegen und das in weit über 100 jahren nie verbessert wurde, das unsägliche 333 zumindest für Neuware zu verbannen)
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ja, das kann sein
trotzdem ist das DIng in schlechtem Zustand -
hast du noch nie hier einen der vielen threads gesehn, wo winzige Kratzer an Lieferungen von Münzhändlern bemängelt wurden und viele hier dann empört waren, wenn der Händler nicht sofort einen Rücksendeschein auf seine Kosten und makellose Neuware im tausch schickte?
das will ich sehn, dass jemand so ein zerkratztes Ding bekommt für 50.000,- und das dann ohne Murren hinnimmthier wird teils sogar handelsgold abgelehnt, wenn es zu starke Gebrauchsspuren hat
(ich habe keine Lust, entsprechende threads rauszusuchen)
während ich bei handelsgold bisher noch jede Münze akzeptiert habe, finde ich diesen barren wirklich übelaber ist halt meine Meinung, die sich auf das Mitlesen hier im Forum begründet
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meine Meinung: so zerkratzt nicht bankenhandelsfähig und nicht sammelwürdig
ich sehe nur Goldwert -
wenn du es schaffst, meine Konversationen zu lesen, müsste ich mir ernsthafte Sorgen um den Datenschutz im Forum machen
meines wissens kannst du Konversationen markieren und dann verlassen
sie sind dann erstmal nur bei dir weg weg, aber noch bei dem/den anderen Teilnehmern der Konversation und können von denen auch verlassen werden, wodurch die dann "weg" sind
ob die dann noch auf dem Server als untote Nachrichten rumgeistern? man weiß es nicht so genau -
und ich dachte, dass es vielleicht die EXIF-daten sind mit GPS
aber bei dem einen Foto aus dem Angebot, wo ich es probierte, gabs da keine -
Deichkind: da hast du gestaunt, weil das so günstig war?
geht doch noch weit höher
Beispiel:
https://www.simplon.com/de/bik…rator/13151/basic/1173008 -
ok, ich hab dann mal die Tomaten von den Augen genommen

(ich hatte halt nur die pdf "studiert" und bei dem anderen Link nicht so genau hingeschaut.
und wie es manchmal so war in zeiten der Papiertelefonbücher: man sucht in der Liste und übersieht, dass der/das Gesuchte (teuer bezahlt) fett dazwischengesetzt war) -
bei den von dir verlinkten Auktionsbedingungen-pdf für 69 und 70 lese ich je bei 6.und 7., dass zwar die Mehrwertsteuer auf alles bei Goldmünzen nicht anfällt, die 20% Aufgeld aber schon
hatten die echt eine zurückliegende Auktion ohne Aufgeld?
Ergänzung: habe mir den Link zu weiteren 3 vorherigen Auktionen umgebastelt (66,67, 68) und überall der gleiche Wortlaut:
Aufgeld 20/22 Prozentund dann noch 7,7%Mehrwertsteuer auf alles, außer bei Goldmünzen
wodurch nach meinem verständnis Barren evtl. sogar mehrwertsteuerpflichtig sindAusländer zahlen die Mehrwertsteuer nicht (Einfuhrumsatzsteuer dürfte ja beim Import nach D. nicht anfallen bei Barren)