das ist durchaus nicht so einfach
im Prinzip eher was für den noch selteneren Beruf des Silberschmieds
Erklärung: Goldschmied baut kleine Sachen wie Schmuck aus vielen verschiedenen
Materialien (Gold, Silber,Platin usw)
der Silberschmied baut größere Sachen wie Gürtelschnallen, Becher, Teller, Kannen aus Silber, und vielleicht auch aus Kupfer und Messing und hat dafür mehr und größere Treibunterlagen
das teil hier benötigt werkzeugmäßig eher die Sachen vom Silberschmied
leider keine geraden Flächen
die leichte Wölbung ist geringer als das, was der Goldschmied gemeinhin als geringstgewölbte Unterlage zum Schmieden hat:für Armreifen
dann muß das auch noch definiert nicht scharfkantig gebogen werden mit einer Materialstärke, die nicht letztlich durch angelötete Seiten stabilisiert wird, sondern echt von sich aus stabil sein muß (bei scharfkantig kann man kerben und danach die Innenkante auslöten)
für Eigenverwendung würde ich es vielleicht trotz unzureichender Werkzeugausstattung versuchen, und dann wohl eher mit Hammerschlagstruktur, weil sie weniger kratzerempfindlich ist und auch geringe Oberflächenunregelmäßigkeiten der Wölbung kaschieren würde
als Auftrag. nein, muß nicht sein, wenn/weil es experimentell ist und der Kunde natürlich verständlicherweise ein max.Budget vorgibt
EDIT: Ergänzung: Prinz Albert hat ja inzwischen auch den Silberschmied erwähnt, der allerdings wohl doch eher ein Goldschmied ist, der hauptsächlich mit Silber arbeitet
jedenfalls würde ich für Eigenbedarf, wo man nicht immer auf die Zeit schaut, wohl ne Mulde in Holz feilen zum Schmieden der Wölbung, evtl. spezielle Werkzeuge/Hilfsmittel aus Eisen machen