Beiträge von Goldregen

    Das (Bild welches Du vermitteln willst) ist doch Unsinn - wenn dem so wäre, hätte die Nato längst militärisch eingegriffen - dann hätte selbst Medvedev und Putin keine Möglichkeit, es sei denn sie wöllten ihr Gesicht vor der UNO verlieren - es wären längst x Resulutionen auf den Weg gebracht, weil die Medien dies Ungeheuerlichkeiten weltweit derart ausschlachten würden.


    Die Verfehlungen Barraks und Gadaffis waren doch schon ausreichend für ein Medienspektakel ohnegleichen - Deine Beschreibungen toppen selbst die erhobenen Vorwürfe gegen die Vorgenannten - hier wurden trotzdem Unterstützer ins Land geschleust, welche die Unruhen anfachten und am Köcheln hielten bzw. zum Überkochen brachten.

    Verstehe nicht warum es dann in unseren Medien solche Meldungen noch nicht gibt.


    Länder die mehr als Pleite sind und nur deshalb nicht den Offenbarungseid leisten müssen, weil sie in einer weltweit akzeptierten Wähung bilanzieren/handeln, diese selbst nach Belieben vermehren/hemmungslos drucken - diskutieren die eventuell anstehenden Probleme eines Landes, welches unseren Maßstäben nicht gerecht wird.
    Die größten Gauner zeigen auf einen "kleinen Dieb".


    Warum steht das weissrussiche Volk nicht auf?

    Mich erstaunt und erzürnt in diesem Zusammenhang, daß Tepco (welche bisher immer beteuerten, daß keine oder max. nur eine kurze und nanokleine Kernschmelze eingetreten sei) plötzlich nach zwei Monaten zu der Erkenntnis gelangt scheinen, daß die Kernschmelze genau dann und dann eingetreten ist.


    Woher der plözliche Erkenntnisgewinn - zumal die Verantwortlichen von Tepco und die "Experten" der japan. Regierungen von unzähligen Wissenschaftlern gewarnt wurden?.


    Für mich steht außer Frage, daß den Tepco-Verantwortlichen alles bekannt war und man aus genau diesem Grund zunächst keine Roboter aus dem Ausland einsetzte, weil man sonst eben diesen Zustand hätte offenbaren müssen. Stattdessenhat man die Menschen hauptsächlich vor Ort ungewissen Gefahen ausgesetzt. Die Gesundheit von Kinder, schwangeren Frauen (sowie Anderer gefährdet) und garantiert auch geschädigt. Der Umkreis wurde zu spät oder unzureichend evakuiert, warum hat man erst vor Tagen diverse Städte zur Evakuierung angewiesen.

    Man hat aufs widerwärtigste eigene Interessen über das Wohl der Bevölkerung gestellt. Wenn ich heute noch an die Meldungen der vergangen Tage denke, wonach die Schulhöfe noch nicht einmal richtig dekonterminert wurden oder das Material der obersten cm irgendwo auf dem Schulhof gelagert wurde, werde ich ungeheuer wütend über soviel Ignoranz, Betrug und Verlogenheit - ich hatte schon vor Wochenauf das Problem mit Spielplätzen und soweiter verwiesen.


    Und dann kommen langsam wieder diverse Meldungen mit weiteren neuen brisante Zusatzinformationen.
    Damals heiß es ja nur die Muttermilch von 5 Frauen wäre belastet. Heute kam ja noch also zusätzliche Info hinzu, daß man gerade mal 41 Frauen untersucht hatte - ist daß verantwortungsvoller Umgang in einer Demokratie oder erwartet manso etwas eher von einem Dritteweltland.


    Diese Gesellschaft ist perfide - man definiert Recht und Unrecht - verdammt Andere für kleinere Unzulänglichkeiten und zieht dann soetwas gegen das eigene Volk ab -- lügt und betrügt in einem Maße und in einer verabscheuenden Art und Weise und difammiert noch diejenigen, welche die Wahrheit ans Licht brinegn (siehe den Fall über die letzten Verhandlungen auf Europaebene, wo die undichten Stelle gesucht wird) .


    Ich könnte kot*en.

    Nach und nach werden immer mehr Informationen ans Tageslicht treten und am Ende werden wir Alle (auch die Unverbesserlichen) erkennen, Daß Tepco und die jap. Regierung uns belogen und betrogen haben - vielleicht noch schlimmer als die Sowjets nach Tschernobyl - da weitreichendere Konsequenzen und lang anhaltende Verharmlosung.


    http://www.n-tv.de/panorama/Di…n-Weg-article3365931.html

    2009 betrug die Sterberate 9,54 - soll heißen je 1000 Bürger starben im Jahr 9 bis 10 Personen.
    Für zwei Monate also 1,5 Personen - wenn man jetzt annehmen würde, daß die Sterberate mehrheitlich ältere/nicht mehr arbeitsfähige Leute umfaßt, liegen wir bestenfalls bei 0,1 bis 0,2 Todesfällen je 1000 Arbeitern - demzufolge müßten 15000 bis 30000 Arbeiter über den gesamten Zeitraum vor Ort gewesen sein - ansonsten würde sich dieses Verhältnis noch weiter verringern.

    Nach Lupus wahrscheinlich soviel, daß die drei Toten der normalen Sterblichkeitsrate entsprechen - "entsprechend TEPCO fast Keiner" - zumindestens Keiner der sich mal mit dem Thema "mögliche Kernschmelze (wie erkennbar, anhand welcher Fakten ausschließbar) auseinandergesetzt hat.
    Weil wie kann man erst jetzt erkennen, daß der Reaktor 1 seit dem ersten Tag nach dem Erdbeben infolge der Kernschmelze leckt.
    Normalerweise sollte doch zum Zeitpunkt des Erdbebens volle Personalstärke vorhanden gewesen sein.
    Innerhalb der nächsten 48 Stunden wurde das Personal doch bestimmt nicht evakuiert - man wollte doch schließlich die Katastrophe vermeiden.
    Das Personal vo Ort hätte demzufolge im Rahmen der üblichen Kontrollen derartige Vorkommnisse erkennen müssen.


    Was hat man nicht alles vermeldet - keine Kernschmelze, keine Gefahr - alles in Ordnung - haben die vor Ort die neuesten Meldungen erwürfelt
    Tepco hat immer nur beschwichtigt und gelogen - trotz besseren Wissens.


    hier noch einmal die Anfänge:
    http://www.wienerzeitung.at/De…Alias=Dossiers&cob=550854


    800 Arbeiter - später (Di. 15.03.2011) auf 50 reduziert.

    Weil Ihr auch immer mit den Voodoo-Puppen rumspielen müßt - kein Wunder, daß vor Ort einfach mal so drei Mitarbeiter das Zeitliche segnen, obwohl bis heute lt. Tepco doch nicht wirklich etwas Schwerwiegendes passiert sein soll.


    Aber eben doch nur bis heute - hoffentlich liest Lupus nicht mit - nicht das er noch vom Glauben an Tepco und Co abfällt.


    http://www.n-tv.de/panorama/Ke…Tag-2-article3340281.html



    Na welch ein Wunder - haben die hohen Herren/Experten von Tepco endlich eingesehen, was zahlreiche Laien überall auf der Welt schon vor Wochen prognostiziert haben.
    Aber wer konnte denn das überhaupt erahnen - alles nur Schwarzmaler - Tepco sagte natürlich immer und zu jeder Zeit die wahrhaftigste Wahrheit und hat die Bevölkerung stets ausreichend informiert und vor jeglichem Schaden bewahrt.


    Habe das Zitat aufgrund der Länge (einfach und ohne Hintergedanken) gekürzt.
    Was und wie gerechnet wurde spielt für mich keine Rolle - es ging mir einzig und allein darum, daß der nukleare Abfall durch längere Nutzung nicht "milder/leichter" wird.
    Es ist auch für mich vollkommen unerheblich, ob man ohnehin planmäßig bis zum Jahre x so und soviel Abfall produziert hätte. Nein solange einfach nicht geklärt ist, was mit dem Abfall passiert - wie dieser sicher gelagert werden kann - muß man feststellen, daß mit jedem Jahr ab heute eine gewisse Anzahl vpn XXX Tonnen Müll anfällt.
    Wir haben geade mal 50 Jahre hinter uns - die Asse fällt zusammen der Salzstock ist radioaktiv verseucht - die Sanierung kostet uns jetzt schon nach xx Jahren mind. 1,5 Mrd. (garantiert Minimalstschätzung) - eventuell muß aufgrund der Einsturzgefahr komplett geräumt werden. Ok diese Generation hat aus diesem Abfall einen Nutzen gezogen - aber unsere Enkel-, Urenkel- ,Ururenkelgenerationen die werden mit Kosten und Problemen belastet ohne jemals auch nur einen Cent Vorteil gehabt zu haben.
    Die werden mit weltweit unzureichenden Resourcen zu kämpfen haben - ich kann mir vorstellen, daß diverse Vorkommen zur Neige gehen und das BSP irgendwann nicht mehr wachsen sondern zurückgehen wird. Wovon sollen dann derartige Sicherungsmaßnahmen (die sich aufgrund gestiegener Mengen und aufgrund immer wieder leckender Behältnisse enorm steigen können) bezahlt werden. Die Sicherheit wird einfachnicht auf Dauer gewährleistet werden können. Trinkwasser in entsprechender Qualität wird ein rares Gut und dieses wird durch radiaktive Abfälle weiter gefährdet - nur weil einige Gierhälse (Wirtschaftsfunktionäre, Politiker, Aktionäre) ihren Rachen nicht voll genug kriegen.
    ...


    Und es ist doch lange nicht so, daß mit längerer Laufzeit einfach nur die bereits vorhandenen Brennstäbe abgereichert werden. Ich glaube kaum, daß die bis zum Auslaufen der AKWs notwendigen Brennstäbe alle schon produziert bereitliegen. Nein Jahr für Jahr werden tonnenweise neue Brennstäbe hergestellt - wovon ein Großteil durch einen zügigen aber durchdachten Ausstieg eingespart werden könnten.

    Was ist der Unterschied zwischen einem noch ein paar Jahre Energie produzierendem AKW
    und einem abgeschalteten ? ... Ich denke, nur ein geringer, abgesehen von den Kosten und dass
    abgebrannte Brennstäbe weniger Pu enthalten als vorzeitig ausser Betrieb genommene ?


    Nur ein unwesentlicher Unterschied von wahrscheinlich 4400 t zusätzlichem Atommüll.


    http://www.spd-fraktion.landta…010_11_10_Stinka_TOP4.pdf

    Zitat


    ...
    Die Laufzeitverlängerung wird zu einer Vergrößerung des Abfallberges von 4.400 t auf 21.600 t bis zum Jahr 2040 führen.
    ...


    ...
    Aber ganz im Ernst, ihr könnt doch nicht annehmen, dass die 30% Unternehmer in diesem Land soooo dämlich sind, dass sie es nicht mitbekommen würden, wenn da einer an der Inflationsschraube dreht. Die kaufen jeden Tag Rohstoffe ein, verkaufen ihre Waren in die ganze Welt. Da sind auch ältere Firmenchefs dabei, die viel Erfahrung haben. Die Leute würden sich und ihre Unternehmen schützen. Aber sie tun es nicht. Warum? Weil es wahrscheinlich nicht so schlimm kommen wird, wie alle hier im Forum annehmen.


    ...


    Hatte ich ganz vergessen.
    Glaubst Du, daß wir ein wenig dämlich sind oder die 30 Prozent Unternehmer in diesem Land, die keine Inflation wahrnehmen.
    Hier kollidieren bestimmt wieder die Begrifflichkeiten Inflation(serwartung) und Preissteigerung(serwartung) .
    Also ein Großteil der Unternehmen wird wohl die Preise und deren Entwicklungstendenzen als Grundlage ihrer unternehmerischen Tätigkeit verstehen, beobachten, antizipieren/ in gewissen Umfang in ihre unternehmerischen Entscheidungen einbeziehen.
    Ob diese keine Preissteigerungen erwarten oder wohl eher die offiziellen Verlautbarungen kennen - möchte ich nicht bewerten.


    http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=120082

    Zitat


    Großhandelspreise März 2011 um 10,9 % gestiegen
    Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 13.04.2011


    Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag im März 2011 um 10,9 % über dem Stand von März 2010. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, gab es eine solch hohe Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Oktober 1981 (+10,9 % gegenüber Oktober 1980). Im Februar 2011 hatte die Jahresveränderungsrate +10,8 % betragen, im Januar 2011 lag sie bei +9,4 %. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2011 stiegen die Großhandelspreise im März 2011 um 1,3 %.
    ...


    Stimmt - Du kannst niemals wissen wohin die Reise geht - soviel Unsinn aus Unkenntnis habe ich lange nicht mehr gelesen - habe nur mal obigen Ausschnit herausgezogen.
    Du unterschätzt eine Vielzahl der Forenuser (in Bezug auf die Krise ausgehend von den Geschehnissen in der USA) und überschätzt Dich und die "Intelligenz" der Elite.
    Nein die Firmenchefs sind zum Großteil natürlich nicht blöd (zumindestens nicht in Bezug auf einen Teil ihres Unternehmens) .
    Warum sollten sie Rohstoffe bunkern - nicht einfach nur irgendwelchen Unsinn posten, sondern einfach mal Gedanken darüber machen.?
    Die Unternehmen hatten früher gewiß mal höhere Bestände an Rohstoffen gebunkert - da kamen irgendwelche schlauen Unternehmensberater und analysierten aufgrund diverser Renditesteigerungsziele seitens irgendwelcher Großanteilseigner deren Kostenstrukturen - und entwickelten neue Modelle.
    Just in time war ein Zauberwort - Auslagerung von Produktionvorstufen kam in Mode, ... - man baute aus Kostngründen Lagerkapazitäten ab.
    Die Mehrheit der größeren Unternehmen könnten gar keine Rohstoffe oder Vorprodukte in nennenswerten Größen bunkern - diese und sehr viele Kleine hätten (so sie noch über gewisse Lagerkapazitäten verfügen) gar nicht den finanziellen Spielraum Ihre Vorräte zu verdoppeln oder noch stärker auszubauen.
    Die sind aufgrund diverser Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten oder Lieferanten derart eingeengt, daß der "finanzielle" Spielraum für Rohstoffe wohl nur für ein paar Tage oder wenige Wochen ausreicht.


    Inflationserwartung von 30 Prozen der Unternehmern:
    Welche 30 Prozent von welcher Ausgangsmenge meinst Du?
    den Dienstleister - den kleinen selbst. Hausmeister, die selbst. Frisöse, ...)
    den Würstchenverkäufer - macht sich schlecht, wenn der sich ne Lagerhalle baut und Grillwürstchen oder Brötchen für zwei Jahre einlagert
    die kleinen Ladenbesitzer deren Warenbestand Unsummen bindet, obwohl diese teilw. nur Umsätze generieren, die oft nicht einmal die Ladenmiete oder Personalkosten erwirtschaftet
    ...


    nene mit Deinem Wissen von Wirtschaft wird das wohl nichts - soviel Massel gibt es wohl nicht - daß wird definitiv Nichts mit Bröckchen vom Kuchen - Du wirst wohl derjenige sein, der das Mehl für die schwitzenden Hände des Bäckers sponsert, daß der den leckeren Teig kneten kann und ja nicht ein Krümchen an den falschen Händen/STellen kleben bleibt.
    Mit welchen Summen bist Du wo long oder short - sind die zu erwartenen Bröckchen schon in Atomen meßbar?
    Gerade mal Gewinne bei 30 Unzen AG mitgenommen und jetzt das große Rad drehen wollen bzw. anderen Foristen Ratschläge geben wollen.


    Warnen ist ja ok - Silber wird irgendwann korrigieren - aber daran glauben, daß Du bei dieser Korrektur den großen Schnitt machen wirst ?) :hae: ;(

    nochmal zu der t-online-news
    http://nachrichten.t-online.de…ch-vor-/id_46102650/index


    Zitat


    ...
    Anhebung der Grenzwerte kritisiert


    Bei seinem Rücktritt kritisierte Regierungsberater Kosako nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo auch mangelnde Transparenz bei der Strahlungsmessung rund um die Meiler von Fukushima und die Anhebung der Grenzwerte für Arbeiter in der Anlage.
    ...

    Reichlich 5 Stunden Spielen im 50 km entfernten Koriyama und ein Kind hätte die Strahlendosis erreicht, die für einen Mitarbeiter in einem dt. Atomkraftwerk im Jahr maximal erlaubt wären - aber wahrscheinlich sind dort nur ein paar Düngerlaster umgekippt.


    http://www.n-tv.de/panorama/Fu…rahlt-article3186661.html

    Ach übrigens bei der BlackBox bestand die Gefahr, daß jederzeit eine Kernschmelze hätte eintreten können (so sie nicht schon {angeblich} partiell im Gange war).
    Warum sollte man in solch einer Situation, geeignete Maßnahmen ergreifen (Roboter anfordern und einsetzen), um sich ein kongretes Bild der tatsächlichenLage machen zu können - daß wäre doch gewiß unverantwortlich gewesen.

    Was soll denn dann sonst gerade zu dieser Zeit Einfluß gehabt haben?
    "Deine" Einleitung von radioaktiv belasteten Wassers in den Ontariosee in ca, 3500 km Entfernung? Wäre dies die Ursachen, hätte es wohl andere Meldungen aus Kanada bzw. USA bzgl. stark erhöhter Strahlung geben müssen.


    Und noch einmal: Ein Absinken von Deinem Durchschitt von 10 Bq/l auf 3,4 Bq/l können keine normalen Schwankungen im Regenwasser sein - daß sind Abweichungen von weit über 60 Prozent - da müßten ja plötzlich Zeolith-Wolken die natürlich Durchschnittsstrahlung absorbiert haben.


    :hae:
    Das das zwei verschiedene Dinge sind spielt keine Rolle?
    Mit dem "Normwert" ist der "Normalwert" gemeint, also der natürliche Durchschnitt. Es wurde also mit 3,5 weniger als im Durchschnitt(10) gemessen, und vorher minimal (12) mehr. Die "Grenzwerte" liegen ganz woanders, in Japan (ausgerechnet) sehr niedrig bei 300, in Deutschland höher. Europa empfiehlt 1000, aber immerhin bei 100 Beobachtung. Kanda hat mit Sicherheit vergleichbare Bestimmungen.
    Aber alle schreiben voneinander bzw. von einer Agenturmeldung dasselbe ab - vielleicht weil es so schön mißverständlich ist.
    Der "Normwert" liegt in Deutschland laut Umweltinstitut.org eher deutlich höher als im Traumland Kanada "Rund 7 % des deutschen Trinkwassers weist eine Radon-Belastung von mehr als 100 Bq/l auf. Eine Probe aus einem Brunnen im Fichtelgebirge lag über 1000 Bq/l."


    Du scheinst mir ja ein ganz großer Denker und Dichter zu sein.
    Wie kann es sein, daß der gemessene Wert während der Katastrophe von Fukushima auf ein Drittel des üblichen Durchschnitts gefallen sein soll (von 10 Bq/l {dein Normal} auf 3,4 Bq/l) ?
    Für derart einfache Abstraktionskünste reicht es nicht.
    Du willst doch nicht Regenwasser aus Kanada mit Brunnenwasser im Fichtelgebirge vergleichen, wo Plutonite im Gestein eingelagert sind.
    Woher kommt sonst üblicherweise eine derartige Schwankung im Regenwasser - im üblichen Jahresablauf wird wohl durch Regen kaum eine dreifach höhere Hintergrundstrahlung (Dein Durchschnittswert von 10 Bq/l) aufgenommen als am 29.03. mit 3,4 Bq/l. Ist klar, daß die Belastung dann für das eigentliche Trinkwasser dann relativ gering waren, aber hallo wir sprechen von einer Entfernung von 11.200 km.
    Und Deine anderen Vergleichswerte spielen hier gar keine Rolle - sondern dienen nur der Verschleierung von Tatsachen.
    Die von die zitierten Werte für Dtld. und Japan gelten für die Sonderbedingung des Katastrophenfalles und in der Regel nur für die direkten "Katastrophengebiete" und dienen einzig dem Zweck, nicht enorme Landstriche evakuieren zu müssen.


    Seltsam das das immer wieder entfällt.
    Die hatten dort ein Erdbeben und einen Tsunami mit entsprechenden Schäden. Die mussten nicht nur Kühlen sondern auch eine Straße neu bauen, Stromleitungen legen und der Stausee für die Süßwassserversorgung war auch kaputt.
    Was für eine perfide Hinhaltetaktik aber auch.... :rolleyes:


    Ja, hast natürlich recht, nach zwei, drei oder vier Wochen war das AKW Fukushima einfach unzugänglich, solch ein Roboter hätte niemals dorthin gebracht werden können.
    Die Wasserwerfer bzw. die ANlagen aus Dtld. hat man per Teilchenübertragung nach Fukushima verbracht, stattdessen hat man Feuerwehrleute aus Tokio und sonstige Testpersonen von externen Firmen ohne geeignete Ausrüstung in die Gebäude geschickt - um ungeplant, so nebenbei die Radioaktivität des Wassers zu messen (siehe Verbrennungen von zwei Arbeitern).
    Und das Eine schließt das Andere natürlich aus - man konnte also nur entweder die Straße oder eine neue Stromleitung bauen (ich frage mich wie man dieses Material dahin gebracht hat) oder die Roboter anfordern, vor Ort bringen und einsetzen. Es wäre ja für eine korrekte Einschätzung der Lage und eine gezielte Einsatzplanung auch überhaupt nicht notwendig gewesen, sich ein genaues Bild vom Zustand der Anlagen zu machen.
    Nein soetwas wäre niemals üblich - man arbeitet doch viel sicherer und zielgerichteter, wenn man im gewissen Sinne eine BlackBox vor sich hat.


    erinnerte Bruchstücke bei mir - Du kannst Dich ja scheinbar nicht mehr an die Diskussion bzgl. Kannada hier im Thead erinnern - liegt ein paar Seiten zurück - daher kann es Dir nicht neu sein.


    hier noch einmal
    http://www.welt.de/aktuell/art…adischem-Trinkwasser.html

    Zitat


    ...
    Nach dem Höchstwert von 12 Becquerel pro Liter (Bq/l) Regenwasser am 20. März zeigte die letzte analysierte Messung vom 29. März nur noch 3,4 Bq/l an. „Das ist weit unter der kanadischen Norm von 10 Bq/l“, sagte der Atomforscher. Für den Rückgang kommen ihm zufolge zwei Erklärungen infrage: „Entweder tritt nicht mehr so viel Strahlung in Fukushima aus, oder das Wetter hat sich geändert“. Das radioaktive Jod war durch die Westwinde, den Jetstream, von Japan über den Pazifik an die Westküste von Nordamerika gelangt.
    ...



    Normwert/Grenzwert sind 10 Bq/l
    Messung vom 29.03. 3,4 Bq/l - wird wohl nach gesundem Menschenverstand zu urteilen, bestimmt immer noch ein gutes Stück über den jahrelangen Durchschnittswerten liegen


    demzufolge liegen der Höchstwert von 12 Bq/l enorm über Normal (Grundstrahlung)


    Die Enfernung zwischen Fukushima und Vancouver liegt l.
    http://www.suite101.de/content…ioaktiv-verseucht-a107638
    bei 11200 km - soll heißen die Belastung im Regen-/Trinkwasser auf dieser Entfernung zeigt das Ausmaß des Fallouts deutlich - hier können jap. Stellen bzw. Tepco verschleiern wie sie wollen


    Warum hat man eigentlich erst nach einigen Wochen auf andere Strahlungsquellen hin untersucht, obwohl man angesichts der Wasserstoffexplosionen, von diversen Eventualitäten ausgehen mußte?
    Warum hat man die Roboter erst nach mehreren Wochen geordert und in die Anlagen geschickt?
    ...
    Weil man sich sicher war, daß Nichts passiert ist??? Daran glaubst Du doch wohl selbst nicht.
    Alles nur Hinhaltetaktik und Verschleierung - man lenkt ab (z.B. mit dem Bau von einer Elektroleitung, die am nächsten Tag womöglich die Pumpen wieder antreiben sollte - Tage gingen ins Land bis man die Beleuchtung in Gang gebracht hatte - ich glaube von einer planmäßigen und kontrollierten Kühlung (mit üblicher Filterung und Dekontermination des Kühlwassers) träumen die noch in einigen Monaten - jetzt will man auf die Schnelle Tanks für die zigtausend Tonnen hochradioaktiv verseuchtem Kühlwassers bauen.
    Scheinbar ganz kurzfristig entschied man sich dazu Millionen von Liter verseuchten Kühlwasserers ins Meer zu schütten, so daß man es um wenige Sekunden versäumte, die Anreinerstaaten rechtzeitig vor Beginn der Aktion darüber zu informieren - ging einfach alles viel zu schnell - die Kapazitäten zu organisieren - das Zeug abzupumpen - aufs Meer zu transportieren - - die damit beauftragten Leute waren derart schnell - daß die Frühstückspause des diplomatischen Dienstes einfach in die Quere kam und somit ein Großteil der Ladung bereits verkippt war - ehe man eine ensprechende Meldung abgeben konnte - und natürlich war das alles nur minimalst belastetetes Wasser - diese Erklärung der jap. Stellen ist 100 prozentig vertrauenswürdig.
    ...
    hier könnte man wohl ganze Bücher füllen
    siehe auch
    http://www.suite101.de/content…n-radioaktivitaet-a109180

    Mit damals meinst Du aber gewiß die Atomwaffentests in ihrer Gesamtheit von weit über 1000 Stück.
    Bezgl. des Austritts - noch einmal - erinnere Dich bitte an das Überschreiten der Grenzwerte vom Regenwasser im etwa 7000 km entfernten Kanada (aufgrund des Gaus in Fukushima) - wenn das keine reale Auswirkung ist und als Nachweis für ein exorbitantes Austreten von radioaktiven Materials angesehen werden kann, dann verstehe ich die Welt nicht mehr - ebenso die wieder stark angestiegenen Werte in den letzten Tagen (gegenüber vor einem Monat) zeigen wohl auch deutlich, daß die Lage vor Ort lange nicht so entspannt ist, wie Du uns vorgaukeln möchtest.

    Nur 3,5% des Brennstoffes ist Uran 235, das wären rund 5 Tonnen.
    Die Zar-Bombe wog 27 Tonnen.


    Selbst in Tschernobyl ist nur ein Bruchteil der radioaktiven Produkte in die Atmoshäre gelangt.
    Erst recht in Fukushima - nur während der ersten Tage als Druck abgelassen wurde (und damit auch Wasserstoff, der dann zu den Explosionen führte). Außerdem ist das Wasser das durch Tsunami und Kühlung in die Reaktoren bzw Gebäude gelangte kontaminiert. Es gibt Methoden das stark kontaminierte zu filtern und das wird auch gemacht.


    Und nochmal etwas grundlegendes Wissen.


    Die 27 Tonnen beziehen sich aber auf das reine Gewicht der Bombe.
    Die/der kleine "Fat Man" mit 6,2 Kilo Plutonium wird auch nicht nur 10 kg gewogen haben.