Oh oh ... ja die Linksgrünen seh' ich ja auch als "nützliche Idioten" (und selbst beruflich meist viel zu verwöhnt)
Aber wieder das böse Kapitel 
Jaja, es gibt (aus Sicht der "Profitgeier") einen Grund, warum man ein Land ausgesprochen schwach und rückständig und billig-löhnig halten möchte, um es besser ausbeuten zu können: Ja, genau, wenn das Land Rohstoffe besitzt.
Aber die derzeitige Politik in Deutschland, die nützt keinesfalls "dem Kapital". Möglichst viele Arbeitslose (absichtlich) produzieren, somit die Sozialkosten erhöhen, um dann wieder die Sozialkosten zu drücken - was ist denn das für eine Logik
Meinetwegen sind auch noch Billiglöhne in China erwünscht, aus der Sicht der Profitgeier, meinetwegen, unterschrieben, aber alles andere ... na ja.
Und die "großen Kreditgeber", wer sind denn die?
Die größten Halter von Firmen-Anleihen, das sind die Kapitalsammelstellen des Volkes, die Lebensversicherungen. Und die stecken seit längerem in Schwierigkeiten, sind mitnichten Profiteure. Klaro will das Volk "Rendite", wird von kleinauf eingeimpft der Zinswahn. Einzig Goldbugs sind davon frei
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Deutschland besitzt selbst wenige Rohstoffe - aber Deutschland besitzt umsomehr Produktivkapital (was nützt die höchstwahrscheinlich beste Ausstattung/Ausrüstung an Produktionsanlagen, wenn man diese nicht produktiv nutzen könnte und was nützen zunächst unzählige potentielle Produktionsstandorte mit niedrigsten Lohn(neben)kosten, wenn ich erst hunderte Mrd. investieren müßte, um annähernd die Kapazitätsmengen aufzubauen, wie sie in Dtld. nun einmal existieren.
Was ist also die günstigste Strategie des Kapitals. Man beginnt Schritt für Schritt die Produktion auszulagern - zunächst in geringen Maße, um kein zu großes (Eigentums)Risiko (z.B. in China) einzugehen. Allein durch diese zunächst anfänglichen Auslagerungen erzeugt man genügend Wettbewerbsdruck bei den Konkurrenten und ebenfalls ausreichend Lohn-Druck auf die Arbeitnehmerschaft des Ursprunglandes.
Wie wurde den die Arbeitslosigkeit produziert? Haben die AN durch EInfluß auf die Politik zu hohe Lohnzuwächse durchgesetzt - sind durch Lobbyiesten zuviele AN-freundliche Gesetze in Kraft gesetzt wurden, ... . Wollten AN verstärkt in Leiharbeit, Niedrigslöhne oder sich auf HartzIV ausruhen?
Und zu den Kapitalsammelstellen - ok die Mehrzahl von Anleihen etc. liegen bei Versicherungen und Banken (gestützt durch Beitragszahlungen und Einlagen) - aber dies bedeutet doch nicht, daß der kleine Michel mit seiner LV oder seinem Riestervertrag tatsächlich Einfluß auf irgendwelche Entscheidungen hat. Dieser ist doch wieder nur der willfährigere Konsument, den es zu Melken gilt - man kürzt seine Garantieverzinsung und es läuft doch letzten Ende daraufhinaus, daß im Extremfall der Michel oder die Michaela sein eingezahltes Kapital nicht wieder sieht - während die (Groß)Aktionäre statt jährliche Einzahlungen zu leisten, jedes Jahr Dividenden kassiert und bei entsprechend hohen Anteilsanteil verstärkt Einfluß auf das Unternehmen ausübt. Wer sind also die Einflußreichen (die Sparer oder eher Andere wie Blackrock).
http://www.manager-magazin.de/…kel/0,2828,665972,00.html
Und "günstige Arbeitswillige" nützen mir auch ganz persönlich nüscht, wenn ich keinen Markt mehr habe.
Ich selbst habe übrigens lange Jahre von den günstigen Löhnen in Osteuropa profitiert: Niedrige Löhne (für unsere Verhältnisse) in Osteuropa, damals noch gute Kaufkraft in Germoney. Inzwischen bricht mir das Geschäft zusammen, eben weil die Deutschen kein Geld mehr haben, und die Osteuropäer nicht mehr sooo billig sind.
Und ne Zeitlang hab ich tatsächlich mal nach USA geschaut, als Markt, ganz einfach, weil dort das Geld "lockerer sitzt" (bzw. saß), während der (gutsituierte) Angstdeutsche sich zigmal hinundher überlegt, ob er denn nen Zwanziger locker macht oder eben lieber doch nicht, weil sowas ist ja für viele gutsituierte Menschen ne Entscheidung fürs Leben!
Aber das hat nüscht mit "dem Kapital" zu tun, sondern schlichtweg mit Mentalität. Und die ist halt in USA oder Südeuropa definitiv lockerer.
Also Gaudibursch, Goldregen, mir ist das alles zu konfus.
Man kann ja alles gerne kritisieren, aber behaupte bitte niemand, daß die derzeitigen Zustände deutschen Klein- und Mittel- und größeren Unternehmen a) nützen b) von ihnen gewollt sind. Das ist schlichtweg praxisferner Unsinn, sorry. Ich selbst halte es eher nach der Devise, ich hab' mir die Umstände nicht gemacht und auch nicht gewünscht, und sie sind für alle gleich beschissen, also paßt man sich halt den Umständen irgendwo an, und träumt trotzdem im Hinterstübchen noch von was andrem.
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Nein von den kleinen und mittleren Unternehmen sind die Zustände gewiß nicht gewünscht - die vergeben aber auch in den seltensten Fällen irgendwelche gut dotierten (Aufsichtsrats)Pöstchen an steuerbare und einflußreiche Politiker. Und eben Jene Unternehmen brauchen den dt. Absatzmarkt nicht im Sinne von Massenabsatz sondern eher um zu hohen Preisen (siehe Autos, ...) den noch vorhandenen Rahm abzuschöpfen - dafür haben sie ihre Exportmärkte mit den genutzten Mitteln der "Fremdfinanzierung" (Kredite, die nicht wirklich rückzahlbar sind) durch dt. Sparer. Der Deutsche ist halt zu blöd - er durchschaut diese Spiel nicht - der Deutsche schafft für wenig Geld, spart sich durch Konsumentsparung (weniger Konsum oder Billigramsch) noch ein paar Euro für die Altersvorsorge und ist am Ende der Dumme, welche die Zeche letztenEndes doch noch zahlt.
Die Gewinner sind die großen Konzern, welche von der Globalisierung profitieren bzw. deren Führungspersonal/Managment der obersten Ebenen, die großen Anteilseigner, die EInfluß auf das Geschehen nehmen, sowie die Erfüllungsgehilfen in der Politik, welche die entsprechenden Rahmen schaffen, (Leiharbeit, Niedriglöhne fördern, AN-Rechte aushöhlen, ... ) .