Beiträge von Goldregen

    Dieses Jahr gibt es ja noch zwei Ausgaben ;)

    Ob wir dann aber noch die Stückzahlen wie von dieser Ausgabe erhalten?
    Wenn diese Andeutung/Ankündigung bzgl. Legierungsänderung in den Sparkassen und Volksbanken unter den Mitarbeitern erst richtig umläuft, werden dann wohl selbst Jene, die meinten die Gedenkmünzen wären in Alufolie verpackte Schokotaler, selbst deren Wert erkennen und die Teile vorwiegend untereinander verteilen.

    Ja, absolut ! Mehr als wir rennen allerdings die neuen Silber- oder Goldkäufer !
    Wahrscheinlich sogar in deutlich näherer Zukunft als 2- 3 Jahren.


    PS. Deine Kumpels hatten nur je ca. 7,5 kg zu schleppen und stöhnen darüber ?

    je 7,5 kg ist nicht ganz richtig.


    Ausgangslage: die Zwei durften Silberzehner im Tauschwert von je 10.000 Euro nach Hause tragen - macht 1000 Silberzehner - a 18 g


    demzufolge je 18 kg - in die Hosentasche haben die wohl nicht ganz gepaßt

    Gab es nicht mittlerweile eine Meldung, wonach man gedenkt die "Spekulationsgebühr" in Höhe von 0,1 Prozent zu erheben?
    Demzufolge müßten Untersuchungen ja ergeben haben, daß die durchschnittlich erzielten Gewinne ein gutes Stück darüber liegen.

    Es ist und bleibt trotzdem beim mehr als 25 fachen des Tages-Welt-BIPS.


    Ach überigens weil der Aufschwung gerade so über uns hereinbricht - steigen die Mieten nicht unwesentlich.


    http://www.n-tv.de/politik/Woh…eurer-article1418811.html

    Zitat

    ...
    Besonders rapide stiegen die Mieten in vielen Großstädten, schreibt die Zeitung unter Berufung auf das Immobilien-Marktforschungsinstitut Empirica. In Berlin koste das Wohnen heute 14 Prozent mehr als vor einem Jahr, in Düsseldorf seien die Mieten im Schnitt um 13 Prozent gestiegen, in Köln und Bonn um zwölf Prozent. Auch in Hamburg und Frankfurt am Main wurden die Mieten den Angaben zufolge mit sieben Prozent überdurchschnittlich stark angehoben.


    Grund für die Mieterhöhungen sei, dass viele Städte seit Jahren an Einwohnern gewonnen hätten, die noch dazu immer häufiger allein lebten, sagte Empirica-Immobilienexperte Reiner Braun der "FAS". Es seien aber nicht so viele neue Wohnungen gebaut worden. Außerdem habe sich in diesem Jahr der wirtschaftliche Aufschwung ausgewirkt. "Die Leute sind zuversichtlicher geworden und ziehen auch eher einmal um. Deshalb können die Vermieter höhere Mieten durchsetzen", erläuterte Braun.
    ...

    So siehts aus.
    Hoffentlich bekomme ich heute mal eine ganze Rolle....sonst schlepp ich da 25 einzelne an und tausche die zu einer Rolle. Hier in HH werden meist max. 5 Stück abgegeben.
    Hat schon jemand welche in einer Sparkasse bekommen heute?


    Grüße

    Heute bei der Sparkasse unseres/meines Vertrauens jeweils eine (insgesamt drei) Rolle(n) abgestaubt. :love:

    Man sollte dieses ManipulationsSystem nicht unterschätzen. Wir leben nicht mehr in Zeiten, wo der Handel an Börsen und Märkten fair ablief.
    Heute treffen sich Manager diverser Hedgefonds zu Parties um ihre nächsten Zocks zu planen und stürzen sich nach Absprachen per emails zu tausenden auf einzelne Währungen.



    http://info.kopp-verlag.de/dru…CD3D2BE768936CECB?id=1642
    oder
    http://www.bueso.de/artikel/gl…onen-unter-strafe-stellen

    Zitat

    ...
    Eingeladen hatte zu dem „Ideen-Diner" das Investment- und Brokerhaus Monness, Crespi, Hardt & Co. Anwesend soll auch David Einhorn, Gründer von Greenlight Capital, gewesen sein, ebenso wie Aaron Cowen, Manager von SAC Capital, der sämtliche Lösungsansätze für Griechenland als negativ für den Euro eingeschätzt habe. Ebenfalls vertreten waren Soros Fund Management und Brigade Capital.
    Das Treffen fiel laut Financial Times Deutschland zeitlich zusammen mit dem rapiden Anstieg der Euro-Nettoverkaufspositionen an den Terminmärkten. In der gleichen Woche kletterte die Anzahl der Kontrakte, mit der Händler an der Chicago Mercantile Exchange (CME) auf den Kursverfall des Euro wetteten, auf 60.000, und damit auf die höchste Anzahl seit Einführung des Euro, urteilten die Währungsstrategen von Morgan Stanley in einem Researchbericht. Drei Tage nach dem Diner fiel der Kurs des Euro auf unter 1,36 $. - im Dezember hatte er noch bei 1,51$ gelegen.
    Weltweit erreichten die Transaktionen im Januar mit 820.000 Kontrakten am Tag im Nominalwert von 108 Milliarden neue Spitzenwerte - eine Steigerung zum Vorjahr um 78%. Dabei war zunehmend eine Tendenz bei den Marktteilnehmern zu erkennen, auf eine Schwächung des Euro-Kurses zu wetten.


    ...

    Also Tagesbewegungen in den Währungen von 0,5 Prozent sind doch nicht so selten - gezielte Aktionen von Hedgefonds oder anderen Großinvestoren haben doch zuletzt Währungen In Wochen oder wenigen Monaten in einem Maß nach oben oder unten getrieben, wie wir es sonst nur innerhalb von Mehrjahreszyklen gekannt haben (mit all dem Schaden für Unternehmen und Volkswirtschaften).

    Noch einmal zu den 4 Bio. :
    Wenn man unterstellt, daß die 4000 Mrd, die tagtäglich so "dahinvegetieren" bzw. sich wie Heuschreckenschwärme um den Globus bewegen, nur zu dem Zweck der Rendite-Erzielung umherirren und im Spekulationswahn manipulativ 0,5 Prozent Rendite erzielen - so macht das allein 20 Mrd. (also 2/15 des Welt-BIPs.


    !!! Jeden Tag läuft allein im Devisenhandel mehr als das 25 fache des des Welt-BIPs um!!!


    Das sieht mir nicht gerade nach Liquiditätsengpaß aus - sondern vielmehr nach ungezügelter unkontrollierbarer Liquiditätsschwemme.

    Summe aller Schulden muß exakt der Summe aller Geldvermögen

    Ein Kreditnehmer macht mit seinen 100.000 an der Börse 150.000 - tilgt seine Schulden und hat am Ende zig tausend Euro über.
    Zins und Zinseszins - Schuld wird getilgt, Zinsen existieren weiter
    ...


    interessant finde ich folgendes (habe hier auch einmal zeitpunktbezogen optimiert)
    http://www.bundesbank.de/stati…&open=&func=row&tr=WX4209


    seit November 2002 (Dax-Stand damals ca. 3150) wurden dem Aktienmarkt (in- und ausländische Aktien) seitens Dtld. 837 Mio. Euro dem Aktienmarkt entzogen. Wo wie heute stehen ist allseits bekannt. Mit den ganzen Wertsteigerungen aus Scheingeschäften (weltweit).


    irgendwo muß mein Denkfehler liegen - ansonsten existieren Bio. Geldvermögen unabhängig von Schuld mit Anspruch auf Gegenwert.
    Selbst bei den geplatzten Immobilienkrediten von klammen US-Schuldnern - in den guten Jahren haben die Kreditgelder Mehrwerte geschaffen - später wurden Schuldpaktete geschnürt, aufgehübscht und in alle Welt verkauft - dieser Schrott ist zwar theoretisch nicht das wert - aber wen kümmerts - der Schrott wird halt zu Fantasiewerten bilanziert, in Zweckgesellschaften ausgelagert, mit Bürgschaften versehen zwischendurch der verkaufte Betrag mehrfach versichert (gegen den Ausfall von Gläubiger X, dessen Gläubiger Y, ...Z, Z1, Z2, ... .
    Auf alles dann noch mal verschiedene Derrivate - Bio. in Long oder Short - mit allem wird virtueller Gewinn gemacht - mal gewinnt der Spekulant, in der Regel unsere systemrelevanten Finanzinstitute - wo steckt da Schuld - wo entstand wieviel Geld aus Geld bzw. Schuld (unabhängig von einer Schuld über Zinsen oder Spekulationsrenditen), ... .


    Zusatz: Besonders interessant in diesem Zusammenhang auch noch einmal folgende Nachricht der letzten Tage (wurde im Forum auch schon thematisiert):


    http://www.n-tv.de/wirtschaft/…lt-an-article1393911.html

    Zitat

    Schwer vorstellbare 4 BillionenDevisenhandel schwillt an
    Der internationale Devisenhandel produziert nicht nur Wechselkurse, sondern auch Daten in gewaltigen Mengen. Alle drei Jahre schauen sich die Experten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) diese Zahlen genauer an. Die Ergebnisse der aktuellen Überprüfung bringt selbst hartgesottenen Händlern so etwas wie Ehrfurcht bei: Der Markt gewinnt offenbar gewaltig an Umfang.
     [Blockierte Grafik: http://www.n-tv.de/img/13/1393976/Img_4_3_220_RTX9CBE.jpg] Fleißarbeiten in New York und Basel: Wer den Devisenhandel in seine Schranken weisen will, muss erst herausfinden, welchen Umfang er hat.
    (Foto: REUTERS)
    Der Umsatz im internationalen Devisenhandel ist nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in den vergangenen drei Jahren um rund 20 Prozent gestiegen. Täglich werden im Durchschnitt 4 Billionen US-Dollar umgesetzt, wie aus der neuen Untersuchung der BIZ zum Devisenmarkt hervorgeht. Das durchschnittliche Tagesvolumen beläuft sich demnach auf umgerechnet rund 3128 Mrd. Euro.

    4 Bio oder 4000 Mrd. fließen tagtäglich umher - mit welchem Zweck - woher kommt das Geld - angesicht der Tatsache, daß doch kaum welches vorhanden sein sollte.
    4.000 Mrd. laufen da Tag für Tag um angesichts eines Welt-BIPs von ca. 150 Mrd. pro Tag (hypothetisch angesichts der Werte vor der Krise 2007)


    http://www.bpb.de/files/HYWP0G.pdf

    Zitat

    Das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2007 bei etwa 54.300
    Milliarden US-Dollar.


    ...
    Doch betrahte ich die Aktienkurse, so stehen wir immer noch tiefer als 2007 (8000 runter auf 6100)
    Betrachte ich den Öl-Preis, so stehen wir immer noch tiefer als 2008 (140 runter auf 77)
    ...

    Einzig im Zeitraum 10/2007 bis 10/2008 stand Öl über dem derzeitigen Wert (innerhalb der letzten Jahre) .
    Aber es sei Dir gegönnt, den Vergleichszeitpunkt dem eigenen Konzept entsprechend auszuwählen - ob es zielführend ist sei dahingestellt.


    Schade, daß für die dt. AN der Preis für Super, der Preis für Lebensmittel, ... nicht dementsprechend hyperdeflationiert ist.


    Was mich immer wundert ist: Warum in der Diskussion Hyperinflation möglich oder nicht - hier auf irgendwelche Assetklassen abgestellt wird.
    Was haben die Menschen(massen) in der Hyperinflation wohl als problematisch empfunden?


    Daß die Preise für Lebensmittel exorbitant gestiegen sind oder eher, daß Gut X oder Y nicht super hyperinflationierten. Vielleicht hätte man diese Zeit mit solchen Diskussionen einfach lockerer übergehen können - so ein paar Mrd. für ein Brot sind doch da einfach nebensächlich.

    Entscheident ist nicht das aktuelle Wachstum von M3 - sondern der Wert der Geldmenge speziell die Entwicklung des Wertes meiner/Eurer Geldmenge.


    Wenn meine Geldmenge nicht zunimmt oder aufgrund von realen Einkommensverlusten sogar sinkt, ist angesichts der tendentiellen Entwicklung seit 2000 ein Vertrauensverlust angesagt.
    Wenn man bedenkt , daß seit 2000 jedes Jahr die (durchschnittliche) Geldmengenerhöhung (um 460 Mrd. ) mehr als den Wert des Einzelhandesumsatzes ausmacht - sieht man die reale Geldentwertung. Seit 2000 stieg die Geldmenge also um 4,6 Mrd. Euro - dieser doppelten Geldmenge steht aber immer noch ein konstanter Einzelhandelsumsatz gegenüber. Die Reallöhne der AN sind seit 2000 aberannähernd konstant geblieben - dies hauptsächlich aufgrund einer Minderheit von Beschäftigten mit guten Tarifverträgen - ein anderer Teil hat selbst nominal nur unwesentliche Einkommenszuwächse.
    In einer Vertrauenskrise könnte allein die gestiegene Geldmenge (um 4600 Mrd. ) theroretisch das 11,5 fache des diesjährigen Einzelhandelsumsatzes (400Mrd.) aufkaufen.


    Im Vergleich zum Vorjahr hätte sich natürlich nichts geändert.
    Was ist nun übler für Dein/unser Geld - daß wir für unseren Einzelhandelsumsatz in diesem Jahr den selben Anteil unserer Geldmenge aufbringen müssen wie voriges Jahr oder daß allein der Geldmengenzuwachs seit 2000 das 11,5 fache des Einzelhandelsumsatzes aufkaufen könnte - mit all seinem (Inflations)Risiko im Ernstfall.

    das ist sogar normal.
    aber normal ist auch M3 +7% Wachstum zum Vorjahr
    0,0% ist ziemlich übel

    Trotz der 0,0 % hast Du aber noch jährlich die 7 % seit 2000 und das bei gleichbleibendem Konsum/gleichbleibender Güternachfrage.
    Diese 7 Prozent liegen trotz der außergewöhnlichen Entwicklung des letzten Jahres noch weit über dem anvisiertem Ziel der EZB von 4,5 Prozent.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Zentralbank

    Zitat

    Kritik an der zweiten Säule: Die EZB wird einerseits dafür kritisiert, dass sie den selbstgesteckten Geldmengen-Referenzwert zu oft nicht erreicht (so lag das Wachstum der Geldmenge M3 in den letzten Jahren meist weit über den anvisierten 4,5 Prozent). Zum anderen richtet sich die Kritik gegen die monetäre Säule als solche; von verschiedenen Ökonomen wird die generelle Aussagekraft der Geldmenge M3 angezweifelt.

    Somit ist wohl eher die Entwicklung der vergangenen Jahre übel - speziell angesichts der Tatsache, daß der Einzelhandelsumsatz in dieser Zeit (seit 2000 ) gleich geblieben ist.

    Kann gar nicht sein, denn Ansprüche an die Versicherungen sind doch ""geparktes" nicht liquides Geld" :!: ;)

    :thumbup: Stimmt :thumbup:


    [smilie_happy] 2,5 Billionen Euro haben die Deutschen in diversen Lebensversicherungen sicher geparkt. [smilie_happy]


    :wall: Das entspricht ja fast der gesamten Verschuldung Dtlds und dem Wert der Dax-Unternehmen (zur Gänze),... . :wall:


    :D ?) Welche SIcherheiten hier wohl dem geparkten Einlagen entgegenstehen? ?) :D


    ;( ;( ;(



    http://www.welt.de/finanzen/ar…aechste-Rentenschock.html

    Zitat

    ...
    Heute schlummern in deutschen Schubladen und Aktenordnern fast 100 Millionen Lebenspolicen mit einer Versicherungssumme von sagenhaften 2,5 Billionen Euro.
    ...


    Die Lebenshaltungskosten sind ja nicht nur von den Preisen abhängig - es kommt zum Großteil ja auf die Selbstversorgungsrate an.
    Wenn ich meine Ernährung zum Großteil aus eigenem Anbau und Kleintierhaltung und Tauschhandel bestreiten kann, interessieren mich die Preise der Güter im Einzelhandel nicht. In vielen Länder der zweiten und dritten Welt funktioniert das so - ein Teil (oft die Alten) kümmern sich um den Garten und ums Vieh und die Jugend verdingt sich in der Wirtschaft, um übrige Kosten zu bestreiten.


    So funktionierte die Familie fast über Jahrhunderte. Einzig die die Egogesellschaft in ihrer derzeitigen Form untergräbt die sozialen Strukturen der Familien - treibt so alle Familienmitglieder in die Abhängigkeit und Ausbeutung von Wirtschaft/Staat.

    Wichtigster Punkt der heutigen (BIP)Veröffentlichung scheint mir folgender zu sein.


    http://www.destatis.de/jetspee…mplateId=renderPrint.psml


    ich hoffe derLink funktioniert ansonsten einfach unter http://www.destatis.de

    Zitat

    ...
    Neben der Erstberechnung des zweiten Quartals wurden zu diesem Termin – wie jedes Jahr im August – auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse der letzten vier Jahre (ab 2006) überarbeitet (Korrekturen der saison- und kalenderbereinigten Ergebnisse ab 1991).
    ...
    Insbesondere die Veränderungsraten des BIP für die Quartale und das Jahr 2008, für das nun erstmals Ergebnisse jährlicher Basisstatistiken vorlagen, wurden zum Teil deutlich nach unten korrigiert.

    in Verbindung mit


    Zitat

    ...
    Zudem wurde auch das Ergebnis für das erste Quartal 2010 deutlich nach oben korrigiert auf nun + 0,5%.
    ...
    Die vergleichsweise großen Korrekturen hängen mit der in der jüngsten Vergangenheit stark schwankenden Konjunktur zusammen, was die Schätzungen am aktuellen Rand erschwert.

    kann man erahnen welche Auswirkungen die Korrekturen der Vorjahresquartale haben, wenn sich (u.a.) dadurch das BIP von 0,2 auf 0,5 Prozent erhöht hat.


    Zusammenfassend muß man eh bemerken, daß es sich hier nur um eine Schätzung des statistischen Lügenamtes handelt
    siehe auch


    Zitat

    Diese laufenden Revisionen werden routinemäßig durchgeführt, um neu verfügbare statistische Informationen in die Berechnungen einzubeziehen. Die Berechnung des BIP wird damit sukzessive auf eine statistisch immer besser fundierte Datenbasis gestellt. Die für eine „finale“ Berechnung der Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) notwendigen Basisstatistiken liegen vollständig spätestens nach vier Jahren vor, so dass erst dann die Ergebnisse end­gültig sind und nicht mehr regelmäßig revidiert werden müssen.

    Man revidiert sich die Zahlen solange zurecht, bis es ins zu zeichnende Bild paßt - wen interessieren denn die stark nach unten revidierten Daten der Vorjahre und wenn man dann noch eine Reihe von Teildaten (wie Schwarzarbeit nach Gutdünken festlegen) schätzen kann, sollte Jedem klar sein waswir von diesem System halten müssen.

    Habe gerade mal kurz Infos dazu gesucht und folgende "Erwartungen" bzgl. der Beschäftigungsdauer gefunden.


    http://www.handelsblatt.com/po…-zur-rechten-zeit;2510538


    Wie lange soll eigentlich noch die Volkszählung dauern - sobald diese beendet ist, werden sie in den USA dann woanders weiterzählen, vielleicht mal ernsthaft auf Halde stehende Autos, oder leerstehende "Hunde"Hütten - ansonsten wird der folgende Monate gewiß verheerend aussehen?.

    Ich hatte es schon einmal vor einigen Monaten geschrieben - die diskutierten Begriffe wie Inflation oder Deflation werden zwar häufig falsch angewandt (Vermischung Inflation/Deflation und Teuerung) , jedoch auch in der Definition manipulativ eingesetzt.


    Über viele Jahre stieg die Geldmenge extrem an - sprach da Jemand von einer erhöhten Inflation? Daran kann ich mich nicht erinnern.
    Jetzt beruhigt sich dieses gesamte Mißverhältnis einigermaßen und fast überall wird das Schreckensszenario Deflation gespielt.


    Die Definition: Inflation ist eine Steigerung der Geldmenge (bei sinkendem/konst.oder geringer steigendem Güterangebot) greift doch wie oft diskutiert einfach viel zu kurz (siehe Umlaufgeschwindigkeit des Geldes).


    Was sagt uns diese Größe eigentlich???
    Doch maximal, daß die gesamte Geldmenge halt stärker wächst als das gesamte Güterangebot - aber noch lange nichts über eine Entwicklung diverser Preise.
    Diese gesamte Geldmenge ist ja noch lange nicht nachfragewirksam und selbst wenn sie es wäre (z.B. als Bargeld) kann man ja noch nicht von einer Gleichverteilung dieser Geldmenge auf alle Güterklassen ausgehen.


    Und eben hier muß man unterscheiden - der Geldmenge stehen verschiedene Güter gegenüber. Man kann keinen Besitzer einer Teilgeldmenge zwingen diese oder jene Güter gleichmäßig zu erwerben.
    Also müss(t)en die Güter-/und Geldmengen noch einmal auf Teilmärkte zerlegt werden.


    Es nützen doch keine Güter (Muscheln, Tulpen oder sonstige SuperIrrwitze Luxusartikel, ... ) wenn es dafür nicht wirklich eine nennenswerte Nachfrage dafür gibt.
    Im Zweifelsfall besinnen sich die Besitzer der Geldmenge auf solche Güter, die ihnen einen entsprechenden Wert darstellen (vielleicht solche die zum Überleben notwendig sind - Nahrung, Bekleidung, ... ) und nutzen ihre Geldmenge für den Kauf bestimmter Güter, während andere in den Regalen, Lagern und Produktionshallen verrotten.


    Wenn die nachfragewirksame Geldmenge sich immer mehr auf bestimmte Güter kanalisiert, steigt ein Anteil der Geldmenge extremst gegenüber einem relativ konstant gebliebenen Güterangebot - in daneren Güterbereichen sind die Geldmengenbesitzer weniger bereit Geld für irgendwelchen Nonsens auszugeben - somit steht einer gewissen Gütermenge keine entsprechend nachfragewirksame Geldmenge gegenüber.


    Gemäß dieser Betrachtung kann es für mich schon zu unterschiedlichen Inflationsraten/Deflationsraten für einzelne Güter und somit unterschiedliche Preisentwicklungen/Teuerungsraten für Produkt x oder y geben.


    Inflation/Deflation (in ihrer Definition) als Betrachtung der Veränderung der Geldmenge gegenüber der Gütermenge ist einfach unsinnig und dient der Verschleierung tatsächlicher ökonomischer Sachverhalte.