Beiträge von Goldregen

    Paßt zwar nicht gerade zum Threadtitel - aber derzeit geht der Dollar mal wieder ab wie eine Rakete.


    Waren gerade kurz vor der 1,25 er Marke.


    Innerhalb von wenigen Wochen haben wir eine Entwicklung (Abwertung des Euros erlebt), die man in umgekehrter Richtung in diesem Außmaß eigentlcih nicht gesehen haben (obwohl es wohl tiefere Gründe für einen stärkeren Verfall des Dollars vor einigen Monaten gab - aber irgendwie gab es da Kräfte die abfederten - ähnliche Kräfte verstärken scheinbar die derzeitige Euroabwertung.

    Besser im Ernstfalle mit Silber und nicht hungern, als mit Fiat und hungern - oder ? Wobei Silber brennt nicht, d.h. das Fiat kann noch zum Feueranmachen dienen. Also beides hätte seinen Sinn ^^

    Sollte es wirklich mal zum Horrorszenario kommen, kannst Du dann aber für eine Unze Silber bestimmt eine Schubkarre wertlose Euroscheine kaufen - oder holst Dir doch besser beim Waldbesitzer Brennstoffe mit höherem Heizwert und mit etwas Mühe und Geduld sollte man das Zeug auch ohne Geldscheine anbrennen können. :thumbup:

    In der Quelle wird aber auch erwähnt

    Zitat

    Die Reichsmark als Währung war hier weitgehend nutzlos, kaum einer war bereit, Güter gegen Geld aus der Hand zu geben.

    Sowie

    Zitat

    Die Ahnungen und Vermutungen führten zu einem völligen Vertrauensverlust gegenüber der alten Währung, Waren wurden zurückgehalten, die wirtschaftliche Lage verschärfte sich rapide und erhöhte den Druck auf die Verantwortlichen, den Termin für die Umstellung bekanntzugeben. Am 19. Juni 1948 war es dann soweit, die Westalliierten gaben das Währungsgesetz bekannt, und am 20. Juni wurde die neue Währung ausgegeben: die DM. Jeder Einwohner der Trizone erhielt 40 DM “Kopfgeld“, Sparguthaben wurden stark abgewertet.

    Was war also 1948 werthaltiger - die (immer weniger) gute, alte Reichsmark oder (das rechtzeitig gekaufte) Silber?
    Was nützte damals ein hohes PapierReichsmark-Guthaben wenn man dafür kaum was kaufen konnte und man es zur Währungsunion "einbüßte"?


    Wer über ausreichend Silber verfügte, wird wohl nicht unbedingt Hunger erlitten haben (oder zumindestens weniger als die Papier-Reichsmark-Halter) und hatte eventuell nach der Währungsreform immer noch etwas Edelmetall neben den 40 DM "Kopfgeld" .

    Waren heute Morgen 7:45 Uhr in Buba Leipzig (10 Silberlinge) - da noch ca. halbe Länge zwischen linken und rechtem Schalter(n) - auf dem Rückweg nach Hause noch mal schnell nachgefragt - Antwort ca. 10:00 Uhr letzte Münze ausgegeben.

    Doch Staaten allein können Griechenland nicht retten. Das wird oft übersehen. Die Stabilisierung der Lage kann nur gelingen, wenn sich das Land am freien Kapitalmarkt finanzieren kann. Gefragt ist ein Beitrag der großen Banken. Gefragt ist aber auch ein Europa der Bürger, das den Griechen einen Vorschuss gewährt ? einen Vorschuss vor allem an Vertrauen. Darauf zielt unsere Aktion ?Ich kaufe griechische Staatsleihen?. Es geht um ein Zeichen der Mitverantwortung auch unter Inkaufnahme eines nicht bestreibaren finanziellen Risikos. Am Freitag haben wir daher für 8000 Euro griechische Staatsanleihen geordert.

    Das spiegelt ja ein echtes Vertrauen gegenüber Griechenland wieder - mich würde glatt einmal interessieren, wieviel da zusammengeschmissen haben, um diesen bedeutenden Anteil an der Refinanzierung Griechenlands zu stemmen. :D

    Toll: Je Buerger also mal eben 3.000 Eur Schulden aufnehmen, nur um die den Griechen wieder in den Arsch zu blasen.


    Wieviel muessen wir fuer Spanien und Italien dann noch hinblaettern?


    :wall:
    Otoshi

    :wall: :wall: :wall:


    3000 € pro Buerger???
    Man kann sich ja mal leicht vertun - aber bei Tausendern ist es doch recht einfach zu überblicken.


    allein nur 1000 Euro bei 82 Mio. Bundesbürger ergebn schon 82 Mrd. Euro einfach Mio. --> Mrd.
    also hast Du Dich um den aktor 10 vertan - 300 statt 3000 Euro - ist auch kein Pappenstiel - aber wir Deutschen sind doch selbst schuld - ist scheinbar immer noch zu wenig - selbst bei 3000 Euro würde man wohl eher den Buckel krum machen - als aufrecht auf die Straße zu gehen.

    Goldregen Die LBBW ist übrigens mit rund 2 Mrd. in GR-Bonds.


    Ein Forderungsverzicht würde direkt und sofort den Steuerzahler belasten, während bilaterale Kredithilfen das Problem in die Zukunft verlagern. Auch nicht schön, aber in der derzeitig verfahrenen Situation der einzig gangbare Weg.

    Die diversen Badbankmodelle/Auslagerungsanstalten waren doch teilweise so angelegt, daß die auslagernden Banken die Differenz aus Marktwert und angesetzten Buchwert teilweise über zwanzig Jahre abzahlen können - das kurzfistige (Ausfall)Risiko hätte man ebenso über die KfW absichern können, wie bei den Krediten für Griechenland.


    Bei 43,2 Mrd. hätte man auch auf einen Großteil der Forderungen verzichten können, um letztenendes besser dazustehen als über drei Jahre mal mind. 30 Mrd. da runter zu überweisen.
    Soll heißen dt. Banken hätten auf 50 Prozent der Forderungen verzichtet (macht 21,x Mrd.) - blieben locker 8 Mrd. über - denn die 30 Mrd. Finanzhilfe sehen wir doch eh nicht wieder.

    Das Thema Griechenland ist doch eh gegessen - die Banken haben sich für dieses Jahr die Taschen vollgepackt - warum soll man da nicht unter der Decke die Übereinkunft treffen - für dieses Jahr erst mal die Füsse still zu halten.


    Damit dürften sich die Märkte beruhigen - die Aktien steigen und, und, und ... .
    Nächstes Jahr gibt es dann wieder neue Gelegenheiten - no Risk no Fun - vieles wird bis dahin vergessen - man hat genügend Zeit diverse Vorkehrung zu treffen, ... .

    Nein, so geht das nicht. Denn auch der Rollstuhlfahrer weiß, dass eine Beteiligung der Banken (=teilw. Forderungsverzicht) in Deutschland die HRE am härtesten träfe. Die gehört dummerweise derzeit dem Bund und für Forderungsausfälle haftet ... na?

    Ist dem auch wirklich so, wie uns die Medien seit Tagen einreden wollen.
    Da bin ich sehr vorsichtig bzw. skeptisch.


    Lt.
    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,691559,00.html


    hat Griechenland bei dt. Banken Verbindlichkeiten in Höhe von


    43,2 Mrd. Euro


    Zitat

    Die HRE - die mittlerweile Deutsche Pfandbriefbank heißt und mit rund 100 Milliarden Euro gestützt wird - kam zum 31.12.2009 auf ein Volumen von 7,9 Milliarden Euro an griechischen Staatsbonds. Bei der Commerzbank sind es etwa drei Milliarden. Auch einige Landesbanken sind betroffen. Bei der BayernLB etwa sprechen Finanzkreise von einem Engagement in Höhe von 300 Millionen Euro.
    ...
    Die Allianz erklärt, die gesamte Gruppe habe mit Stichtag 31. Dezember etwa 3,5 Milliarden Euro an griechischen Staatsanleihen in den Büchern. Bei der Münchner Rück waren es Ende 2009 rund 2,2 Milliarden Euro.
    ...


    HRE 7,9 Mrd.
    Commerzbank 3 Mrd.
    BayernLB 0,3 Mrd.
    Allianz 3,5 Mrd.
    MüRü 2,2 Mrd.


    macht 16,9 Mrd. so ich richtig addiert habe - ok alles scheinbar Stand 31.12.2009 - auch wenn wir hier noch die anderen Landesbanken hinzurechnen - werden wir doch bestimmt noch nicht die 20 Mrd. übersteigen - ansonsten hätte man die entsprechende LB bestimmt oben aufgeführt.


    Wo bleiben also die restlichen Mrd. oder sollen die oben genannten Institute tatsächlich noch derart zugeschlagen haben?


    Zitat

    Immerhin: In der Debatte um eine mögliche Griechenland-Pleite kann sich Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, der sonst oft als Vorzeige-Buhmann der Bankenbranche herhalten muss, entspannt zurücklehnen. Sein Haus hat nach eigenen Aussagen mit der ganzen Sache wenig zu tun.


    Natürlich sagen auch die Deutsch-Banker nicht genau, was in ihren Büchern an griechischen Anleihen steht. Aber auf Nachfrage in einem Analysten-Call konnte Finanzchef Stefan Krause zwei beruhigende Nachrichten in die Welt setzen. "Very limited", sehr begrenzt, sei das Engagement des Hauses in Griechenland. "Wir sind nicht beunruhigt."

    Dem Ackermann sein Haus - vielleicht aber die Postbank oder man hat das eine oder andere Griechenland-Mrd.chen galant ausgelagert - bei der EZB hinterlegt und der Ackermann schaut vielleicht immer nur in seinen Tresor.
    "Sehr begrenzt" wären z.B. auch begrenzte 100 Mrd. (ok sind ja insgesamt nur 43,2 Euro) - und "Wir sind nicht beunruhigt" bedeutet ja angesichte der guten Kontakte zu Merkel und Co und den Aussichten auf die Finanzhilfe für Griechenland auch nicht viel.


    Eventuell wissen die Deutsch-Banker einfach schon haargenau, wie alles in Folge ablaufen wird - Frau Merkel hat vielleicht die 15bändige Ackermannsche Enzyklopädie "Einfluß möglicher Staatspleiten auf die Stabilität dt.Banken und diesbezügliche Verhaltensregeln" auf dem Schreibtisch stehen oder immer griffbereit.

    Unser Irre vom Dienst hat sie echt nicht mehr alle - die Vorgeschichte ist uns Allen ja Noch in Erinnerung (die Griechen brauchen die Hilfe nicht, dann ein paar Anrufe das die Griechen doch noch ein paar Tage warten) - oben genannnte Äußerungen.


    Und dann noch folgendes
    http://www.n-tv.de/politik/Nei…lossen-article840520.html


    Da bin ich ja echt beruhigt. Wenn die dt. Politik mit ihrem Ja zu dem Kredit erst warten will, ob Griechenland den strikten Sparkurs über Jahre hin fortsetzt, dann ist Frühstück, Mittag und Abendessen gegessen und der Kredit auf den SanktNimmerleinsTag verschoben.


    Aber irgendwie wächst meine Angst täglich, wenn ich an die minderbemittelten Lenker Deutschlands (in Politik/Medien und Wirtschaft) denke.
    Man opfert die Zukunft unseres Landes und ruiniert/zerstört unser (Human-)Kapital, ... .

    http://www.tagesschau.de/multi…sendungsbeitrag47114.html


    Schäuble: "Ich hab noch (äh) mit dem griechischen Kollegen heute Vormittag ein paar mal telefoniert und gesagt, ob sie nicht besser noch ein paar Tage warten könnten. Aber die griechische Regierung hat dann gesagt: "Sie wollen den Antrag stellen, aber sie wissen, daß der europäische Rat noch nicht entscheiden kann" "


    Merkel: "Ich darf außerdem sagen, daß es nicht um direkte Hilfen aus dem Haushalt gehen wird, sondern daß es um Garantien gehen wird, die der Bundeshaushalt gibt für Finanztransaktionen der Kreditanstalt für Wiederaufbau"


    :wacko: :wacko: :wacko:


    Ja ja der Schäuble setzt sich echt für Deutschland ein - telefoniert ein paar mal mit dem griechischen Kollegen und sagt ihm, daß Griechenland doch ruhig ein paar Tage (bis nach der Wahl in NRW) warten könnte und die sind dann doch so undankbar - einfach unglaublich, wie die mit körperlich Behinderten umspringen.


    Und das Merkel: Natürlich geht es niemals um Geld der Steuerzahler - nein, nein, nein - wir geben wieder mal nur Garantien - zahlen tun wir nix, nein woher auch - daß macht die KfW, die ham doch noch genug Geld über und unsere Garantien werden nie und nimmer beansprucht.


    :wall: :wall: :wall:

    Also ich bin jetzt total verwirrt 8|



    Ich bin kein Techniker, soviel vorab. Aber dass aus einer Platine Kühlmittel austritt halt ich für unwahrscheinlich.

    Ich lese hier gelegentlich mit, habe aber scheinbar die Stelle überlesen, wo Irgendjemand (außer Dir) davon schrieb, daß Kühlmittel aus der Platine ausgetreten wäre. ?)


    Oder warst Du tatsächlich nur total verwirrt?

    Ich würde mal vermuten, die meiden Schulden wie der Teufel das Weihwasser. Dann genügt auch weniger Umsatz um Gewinne zu machen.
    ...

    Ich würde mal vermuten, daß der Partner wohl ein gutes Einkommen bezieht, ein Großteil dieses Einkommen in den kleinen Laden mit wenig Kundschaft fließt und die Familie sich alles vom Munde abspart.
    In anderen Fällen wird man wohl seine Guthaben aus besseren Zeiten abschmelzen oder bei x Lieferanten auf "Pump" bestellen, mit verschlossenen Augen, Ohren und abgeschalteten Hirn - in der Hoffnung, daß die Zeiten auch mal wieder besser werden - Rechnungen vielleicht nicht mal mehr öffnen - oder Eltern und Verwandte, Staat (Aufstocker) mit reinziehen.


    ...


    Schulden meiden wird da wohl eher kaum möglich sein.

    Das ist eine unnütze Zahlenspielerei.
    ...

    Ich habe mich vielleicht etwas mißverständlich ausgedrückt.
    Die unnütze Zahlenspielerei mit den 1875 Euro zeigt, daß das Vermögen des Durchschnittsbürgers statt um 2xx Euro zu steigen, um 16xx Euro gesunken wäre, wen das "vermögendste eine Prozent" nicht 150 Mrd. Vermögenszuwachs verbucht hätte.


    Ja und deshalb gibt es eben den Durchschnittsbürger - damit kann man wunderschön unterschiedliche Entwicklungen verbergen/vertuschen.

    i.V. mit


    Wenn die Zahlen stimmen, müßten die Vermögen der unteren 90+ Prozent gesunken sein.
    Allein die 150 Mrd. Vermögenszuwächse beim vermögendsten Prozent erhöht das durchschnittliche Vermögen eines jeden Bundesbürgers um ca. 1875 Euro.


    150 Mrd./80 Mio. =1875 Euro

    Ist es vielleicht nicht viel mehr so, daß die Versicherungen auf jeden Cent angewiesen sind (Neu- und Bestandskunden), um weiterhin ihren Auszahlungsverpflichtungen nachzukommen.
    Bei meiner Mutter stand im März die Auszahlung ihrer Lebensversicherung an.
    Ich hatte sie zumindestens soweit, daß sie keine Versicherung mehr abschließt.
    Der Vertreter kam, um die gesamten Unterlagen für die Auszahlung noch einmal zu besprechen und zu besiegeln.


    Plötzlich stand im Raum, ein Teil des Geldes als Tagesgeld bei der Versicherung anzulegen. Ich erklärte ihr die Risiken - am Ende flossen trotzdem 5000 Euro wieder "zurück" zur Versicherung.


    Es geht nicht um die Verwässeung von irgendwelchen Ansparzinsen - es geht ums Überleben der Versicherung bzw. um Zahlungsfähigkeit - die Bestandskunden wollen zum Ablauf eben bedient werden - ohne ausreichende Liquidität ist Ende im Gelände.

    Dann mache mal die Abheberunde und zwar zügig!


    sieht ja gut aus!


    Also ich würde aller erhältlichen ETFs auf Gold und Silber,... aufkaufen - vielleicht noch ein paar Lagerräume in der BuBa auf x Jahre anmieten (eventuell das ganze Gebäude kaufen undz zurück vermieten) und mir die Edelmetalle physisch ausliefern lassen. 8)

    Ich als eigentlicher "Dauerbär" sehe mich derzeit eher auf der Seite von ghost_god.
    Vielleicht wieder mal als Kontraindikator.
    Sehe aber zur Zeit eher ein gutes Marktumfeld für Aktien und eher steigende Kurse.


    Derzeit sind steigende Kurse gewünscht - daher werden die einflußreichen Marktteilnehmer alles dafür tun, daß es weiter nach oben geht.
    Vier Unternehmen streb(t)en an den Aktienmarkt - weitere stehen in den Startlöchern - da kann der Markt/die Börse es sich nicht leisten zu schwächeln.


    VW will ein paar neue Aktien an den Mann bringen - andere Unternehmen würden ein positves Umfeld wohl auch gern für Kapitalerhöhungen nutzen - also geht es eben ein paar Wochen noch bergauf.
    Ich glaube, daß man derzeit einen letzten Versuch startet, die Massen wieder in Aktien zu locken. Also steigende Kurse, um die Gier neu zu entfachen.


    Habe mal wieder ein paar Aktien gezeichnet, weil ich der Meinung bin, daß man diesen Markt noch einmal anstoßen will und dies gelingt nur, wenn einige Neuemissionen gut laufen und dies ist doch bei den derzeitigen Kleinstneuemissionen leicht zu steuern.