Beiträge von Goldregen


    Teuerung ist doch allein die Preisentwicklung der Güter in Form von Warenkörben relativ unabhängig von der Entwicklung der Geldmenge.


    Wenn ich die (Entwicklung der) Geldmenge zum Güternangebot ins Verhältnis setze, kommt Inflation oder Deflation ins Spiel.


    Mich für meinen Teil interessiert die verschwurbelte Defintion von Deflation oder Inflation weniger.
    Die gewaltige Geldmengenausweitung der vergangenen Jahre (über abnorme Derivatexplosion, ... ) hatte keinerlei reale Auswirkung - in der Gesellschaft gab es keine Diskussion darüber - Inflation lt. den Definierern diverser Rechtsnormen lag bei knapp über 3 Prozent. Demzufolge sind die Begriffe von Deflation und Inflation oder Teuerung doch unerheblich.


    Mich allein interessiert meine Geldmenge und die von mir nachgefragte/nachfragbare Gütermenge und dieses Verhältnis sinkt infolge einer Währungsreform - speziell auch dann wenn die Preise für die Produkte des Warenkorbes konstant bleiben (somit keine Teuerung besteht).

    Die Gesamtinflation bzw. -deflation ist angesichts aggressiver Finanzmanipulationen weltweit doch eh nur Schein, die je nach Bedarf ausgelegt oder einfach nicht betrachtet/ignoriert werden, ... .


    Inflation/Deflation/ ... /Teuerung sind Scheindebatten im Sinne der Manipulatoren.


    Oute mich auch als einer der ganz wenigen . . . und bin dankbar für alles.
    Wenn es über ein Wochenende mal eine Währungsreform gibt, ist das eine Inflation oder eine Deflation? Gute Frage, gell?
    Wenn es eine richtige Währungsreform ist, bei deren Gelegenheit sich der Staat entschuldet (und nur dann machte eine Währungsreform Sinn), ist es eine Deflation (=Verminderung der ungedeckten Geldmenge).
    Was passiert dann mit EM?
    Weiss man nicht ganz genau, auf jeden Fall bleibt es aber erstmal EM, egal in wessen Hände es sich befindert oder wohin es wandert, wo hingegen Papiergeld sicher größtenteils zu Altpapier wird.


    Deflation oder Inflation - für wen???


    Was interessiert mich eine Deflation für x oder y.


    Ich habe nach einer Währungsunion vielleicht noch ein Zehntel meines "Scheingeldes" (mir schien ich hatte mal Geld).
    Danach kann ich mir im besten Fall bei einer Halbierung der Preise (wahrscheinlich auch Halbierung der Einkommen), nur noch ein Fünftel dessen leisten, wie vor der Währungsreform. In einer reinen Deflation kann ich mir von meinem Geld mehr "leisten" .


    Daher kann man im Ergebnis (bei einer Währungsreform) wohl eher von einer Inflation sprechen, weil das Vermögen wohl stärker beschnitten wird, als eine eventuelle "Preissenkung" wieder gutmacht.

    Ich bin sowohl für Thomas_Ks als auch Grünundblaus Beiträge dankbar, wobei ich G&B wichtiger finde, da er so ziemlich der Einzige (oder einer von ganz wenigen) hier im Forum ist, die uns auf möglicherweise bevorstehende Deflationsszenarien aufmerksam macht! [smilie_blume]
    Daß wir alle langfristig Inflation erwarten ist klar, deswegen sind wir ja Goldbugs. Aber wenn wirklich demnächst die Banken nur noch beschränkt Bargeld rausrücken sollten, werden die meisten an die Warnungen des vermeintlichen Trolls zurückdenken...!!! [smilie_love]
    Ich hab jedenfalls zusätzlich zu den EMs auch genug Cash gebunkert (in "kleinen, gebrauchten Scheinen")...


    Sehe da noch keine Indikation für Deflation - im gleichen Moment kann das "gehortete" Geld in Güter (speziell Lebensmittel) drängen.
    Die Bank hat doch im Normalfall kein Interesse am Horten von Bargeld - das vorhandene Bargeld wird entweder vom "Sparer gehortet" oder läuft bis auf gewisse Bestände in den Banken zwischen Verkäufer und Käufer mit der entsprechenden Verweildauer beim Halter.


    Allein mit der umlaufenden Bargeldmenge könnte man ein mehrfaches des Lebensmitteleinzelhandelsumsatzes eines Jahres abdecken - im Notfall brauchts halt nur Lebensmittel - auf diversen Konsummüll (dritten Flachbildschirm, ...) wird die Mehrheit locker verzichten können.


    Ich sehe kein nennenswertes Risiko einer Deflation.

    Leute, wenn es so kommt, wie ich geschrieben habe - dann will ich von jedem eine schriftliche Entschuldigung... :D


    Naja, goldbugs erwarten schon fast automatisch eine Inflation - eine deflation vertragen die nicht... darum seid ihr so... kann man nix machen... dann liest mehr Eichelburger...


    Ok wenn das Barrel Öl unter 20 Dollar steht (welche Deflationspreise für welche Güter standen noch so zur Debatte? ) , folgt von mir eine schriftliche Entschuldigung.

    Naja wieder mal so ein typischer Kirchhof.
    Er erwähnt aber nicht worin nun der eigentliche Rechtsbruch besteht.

    Zitat


    "gibt es das Instrument der Organklage". Fühlten sich Parlamente oder auch Abgeordnete "in ihren Rechten verletzt, können sie das Verfassungsgericht anrufen"


    "in Rechten verletzt fühlen" ist aber noch weit entfernt von einem Rechtsbruch - ich fühle oft so - aber unser Recht spricht oft gegen meine Auffassungen


    Zitat


    Kirchhof forderte die Politik auf, einen Konstruktionsfehler des europäischen Rechts zu beheben. "Bislang werden die Kriterien aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt von der Versammlung der europäischen Finanzminister überwacht. Das heißt: Täter und Wächter sind identisch." Dieses Doppelmandat habe sich nicht bewährt.


    Auch hier nichts von einem Rechtsbruch erkennbar, sondern nur von einem Doppelmandat, daß sich nicht bewährt hat.


    Der Kirchhof ist für mich ein Dampfplauderer erster Güte.

    OK, nehmen wir an, dir hat jemand eine Blüte gegeben...
    Du gehst zur Bank, um aufs Konto einzuzahlen...
    Die Bank sagt - ist leider Falschgeld...
    Das bedeutet: Pech für dich - das Geld wird geschreddert - und weg ist es für immer...
    Du bekommst selbstverständlich keinen Ersatz...
    Das Geld ist aus dem Umlauf - für immer...

    An welcher Stelle war Deine Blüte "Teil" der Geldmenge - als bezahlte(s) unbedrucktes Papier und Tinte?


    nicht so ungeduldig... warte noch 2 Jahre...

    Was siehst Du in zwei Jahren?
    Ein durchschnittliches Geldmengenwachstum innerhalb von 12 Jahren kannst Du innerhalb von zwei Jahren durch eine Schrumpfung von jenseits von zwanzig Prozent wettmachen - in diesem Fall wäre dieses (Politik- und Wirtschafts-)System zerfallen.

    ich bin zur Zeit in Dubai - es gibt noch viele Baustellen - vieles ruht derzeit.
    Hier auf der Palme (Palm Jumeirah) scheint auf unserem Wedel gerademal jede zweite Villa verkauft oder vermietet zu sein.
    Der Rest ist zum Teil fertig aber offensichtlich nicht bewirtschaftet - der Rasen verdürrt, die Fläche zwischen Villa und Strand ist nicht bepflanzt, bei manchen sind die Pflaster zur Straße schon wieder vermoost, ... .


    Von unserer gemieteten Villa schauen wir über den bisher leeren, kleinen Yachthafen (die Jachten der Scheichs liegen scheinbar alle an der FormelEins Strecke in AbuDhabi - da waren ein paar schöne Teile dabei) auf ein paar Appartmenthäuser die zum Großteil des Abends keine oder kaum beleuchtete Zimmer haben. (siehe Foto gestern Abend ca. 22:10 Uhr)


    Es gibt aber auch noch Leute die einiges übrig haben und sich dann ihr kleines Traumhäuschen (siehe drei Fotos von ein und dem selben Hüttchen) bauen lassen.
    Hier müßten wir wohl alle zusammenlegen und es reicht immer noch nicht.


    Goldregen

    So ist es... sollte Hyperinflation einsetzten, dann werden Silbermünzen mehr gefragt sein als Gold... Da die Wertdichte viel geringer ist für "Kleinsparer". Man sollte auch drauf achten, dass auf den Münzen auch Silver 999 drauf steht...


    Vergleichbar mit Russland: wo Metall-Rubeln (die waren nicht aus Edelmetall !) 20x mehr Wert waren als Papierrubel.


    Bis dahin ist noch sehr weit...

    Kannst Du das genauer spezifieren
    "gehe nicht ueber Los, ziehe nicht 4000, - Euro ein" - gib stattdessen Dein Geldvermögen ab oder akzeptiere den Währungsschnitt
    bzw. drei mal links abbiegen, kann noch relativ weit sein bis zum Punkt X - aber wehe Du biegst an der nächsten Kreuzung falsch (rechts) ab - da stehst Du realtiv rasch vor der Wand.


    Und unterwegs gibt es noch viele Hauswände rechts und links - ich freue mich über jeden Tag an dem wir noch fahren - zumal, wenn man betrachtet, daß unsere Fahrer (Wirtschaftsbosse und Politiker) scheinbar mit der einen oder anderen "Scheuklappe" unterwegs sind oder von diversen (Lobby)Verbänden aufgrund diverser Einschränkungen Blindengeld erhalten.

    Wir kommen an einem solidarischem System nicht vorbei.
    Eine Kopfpauschale ist doch für Einzelne genauso ungerecht oder warum soll ein gesunder, junger Niedriglohnjobber oder "GeradesoVerdienerdaßerkeinenSozialaugleicherhält" genauso viel einzahlen wie ein 50 jähriger SehrgutVerdiener, der raucht, trinkt, fett ißt und kein Gesundheitsrisiko ausläßt.


    Eine Kopfpauschale ist nicht bezahlbar und das ist selbst den FDP-Verantwortlichen bekannt oder warum hören wir Nichts von einem möglichen/zu erwartenten Beitragssatz. Warum wird uns diesbezüglich nicht reiner Wein eingeschenkt - ist man seitens der FDP nicht in der Lage die Gesundheitskosten grob durch die Zahl der Köpfe zu teilen und uns mitzuteilen, daß dann Jeder Steuerzahler und potentielle Kranke, ob Kind oder Rentner ca. 200 Euro +++ im Monat zu zahlen hat.


    Das ist doch unter Kopfpauschale zu verstehen. Und es ist und bleibt doch das Ziel, das der Beitrag sowohl für den Großverdiener als auch für die geringeren bzw. mittleren Einkommensbezieher gleich ist und die Unternehmen von ihren Anteil entlastet werden.


    Da ist es doch auch fair zu sagen, woher die zu erwartenden Mindereinnahmen (des Sozialausgleiches) herkommen sollen?


    Erst noch mal zu den ungefähren Zahlen.
    Leider habe ich auf die Schnelle nur die Gesundheitskosten von 2006 gefunden.


    Diese betrugen damals 245 Mrd. Euro.
    http://www1.bpb.de/wissen/6G93…,Gesundheitsausgaben.html


    Man kann spekulieren - aber die Kosten werden im besten Fall gleich geblieben sein - wahrscheinlicher sind es eher +10 Prozent+++.


    Allein die 245 Mrd.durch 82 Mio. Köpfe macht rund 3000 Euro im Jahr - theoretisch also 250 Euro im Monat - macht für eine vierköpfige Familie einen glatten Tausender. Wenn nur 50 Prozent der "Geköpften" (Arbeitslose, Geringverdiener, Rentner,... - wahrscheinlich sind es bedeutend mehr) auch nur die Hälfte zahlen können, fehlen locker 60 Mrd. im Korb der "Kopfabschlagsfraktion" - der Steuerzahler darf erneut zur Kopfpauschale noch doppelt drauflegen.

    Für ein paar dt. Banken werden die griechischen Staatsanleihen wohl kein Problem mehr sein.
    Ihr könnt Euch doch noch an die nicht unerheblichen Auslagerungen der HRE in die extra gegründete Bad Bank erinnern.


    210 Mrd. soll(t)en es sein (kurz zuvor waren es doch glatt noch einige Mrd. weniger).


    Und wie nannte man es damals --> "nichtstrategische Staatsanleihen".


    Und welche Staatsanleihen werden wohl plötzlich nicht mehr strategisch gewesen sein, daß man sie in eine BadBank ausgliedern mußte?
    Und wer wird wohl letzten Endes dafür gerade stehen?


    Kein Wunder daß es manchem Politiker bange wird und man lieber ein paar Mrd. rüber schieben würde, wenn es denn ginge und man noch ein paar überzählige Milliärdchen finden würde.


    siehe
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/badbank154.html

    Ich kann es nicht zu 100% voraussagen... Ich vermute es wird ca. 1-2 Jahre ruhige Zeit geben Cash in EM+Aktien zu wechseln.
    Da nur Cash-Käufer das werden kaufen können... Ein RUN wie 2008 könnte erst viel später kommen...


    Würdest du 1 Oz zum jetzigen Preis kaufen oder lieber 2 Oz zum gleichen Preis später?

    Weshalb nur Cash-Käufer - darf man nicht mehr per Überweisung, etc. zahlen?
    gruenundblau durchdenkst Du auch immer Jenes, was Du schreibst?


    Warum sollen in ein bis zwei ruhigen Jahren nur Bargeldhorter Edelmetalle kaufen können - wenn "Cash" derart rar wäre, könnten wir garantiert nicht von einer ruhigen Zeit von ein bis zwei Jahren sprechen.


    Jetzt eine Oz für knapp unter 14 Euro und später zwei Unzen für unter 14 Euro - da muß es aber super ruhig werden - wie stellst Du diese ruhige Zeit vor. :hae: ?)

    am Rande kurz zu Bargeld:
    Nach meiner letzten Abhebung mußte ich entgegen der bisherigen Erfahrungen feststellen, daß übermäßig viel Xer-Scheine ausgezahlt wurden.
    Von 26 Fünfzigern waren es mindesten 16 mit einem X am Anfang (hatte erst einige Tage später geprüft, vier "Ungeprüfte" hatte ich schon weitergereicht) - zuvor waren die Xer eher in der SuperMinderheit.
    Alle zehn Zehner waren ebenfalls Xer.
    Habe so ein ungutes Gefühl, daß derzeit im schlimmsten Fall seitens der (Zentral)banken die eingesammelten Scheine den entsprechenden (Bundes)banken zu(rück)geführt werden.


    Zum Bargeld allgemein:
    Was spricht dagegen, daß mit dem Tag X ein Ersatzgeld zur Verfügung steht und der gute alte Euro im Verhältnis 10 zu 1 (aus)getauscht wird?

    ...


    brasilien hat sehr viel rohstoffe,kanada auch und diese länder,die viele rohstoffe haben,werden ganz gut bei der krise abschneiden.

    Ja aber die haben nicht das überirdische Merkel, denn nur mit dem Merkel kommst Du stärker aus der Krise heraus, als Du hinein gegangen bist.


    :hae: :boese: :wall: