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Der gemeine Geiz lässt die Leute nicht weniger Geld ausgeben, sondern mehr - Für "Schnäppchen"..
Wobei noch einmal darauf verwiesen werden sollte, daß ein großer Teil der Bevölkerung Dtlds. auf derartige Schnäppchen angewiesen ist, weil sie sonst gar nicht mehr über die Runden kommen.
Es werden immer Weniger, die "nicht weniger Geld ausgeben" sondern immer mehr nach Schnäppchen gieren (des Geizes wegens).
http://www.destatis.de/jetspee…mplateId=renderPrint.psml
die derzeit aktuelle Tabelle von destatis zeigt, daß im Jahr 2004
17.192.436 Steuerpflichtige (soll heißen mehr als 17 Mio. Steuerpflichtige + entsprechende Zahl von zusammen veranlagten Ehegatten + Kinder) haben ein steuerpflichtiges Einkommen von weniger als 25.000 Euro im Jahr.
Davon gehen dann halt noch die Steuern ab - allein die Einkommensgruppe von 20000- 25000 Euro hat auf des entsprechende Einkommen im Durchschnitt ca. 2000 Euro Steuern gezahlt.
Wenn man also bei den betroffenen 17 Mio. Steuerpflichtigen unterstellt, daß von den 17 Mio. Steuerpflichtigen 10 Mio. verheiratet und 7 Mio. ledig sind hätten wir 2*10 Mio. (Ehepartner) + 7 Mio. Singles = 27 Mio. Steuerpflichtige - dazu noch Kinder.
Unterstellen wir den 10 Mio. "Familien" - 5 Mio. Kinder und den Singles 2 Mio. Kinder - hätten wir theoretisch schon einmal 34 Mio. Menschen die innerhalb der Einkommensgrenzen bis 25000 Euro mit dem entsprechenden Einkommen eher haushalten müssen.
Dazu kommen dann noch Mio. Rentner, die im Durchschnitt wohl auch nicht gerade üppig ausgestattet sind.
Und erstgenannte 17 Mio. Steuerpflichtige stammen aus der Statistik von 2004 - ob sich die Zahlen bis heute gebessert haben wage ich wohl auch eher zu bezweifeln - prekäre Arbeitsverhältnisse (Niedriglohnsektor und Zeitarbeit wurde wohl eher noch ausgebaut).