Beiträge von Goldregen

    Heute nur mal kurz - vielleicht nehme ich mir die Tage mal die Zeit Deinen Unsinn auseinander zu nehmen. (aber das artet wie damals nur wieder aus)


    Zuallererst zu Deiner Übersetzung:
    In vielen Dingen hast Du Unrecht, bemißt Deiner Meinung einfach zuviel wert, ... .
    Vielleicht kannst Du mir auch sagen, aus welchemTeil Du folgendes


    "Ich weiss alles besser"


    ableitest.


    Zu Deiner Vita - Du mußt tatsächlich unheimlich "superhöchstbegabt" sein.

    Zitat

    Mit 19 bin ich nach Franfurt gezogen, mit 20 nach New York, seit ich 21 bin lebe und arbeite ich in London. Seit mittlerweile 10 Jahren. Wirtschaftswissenschaften in Deutschland (Schwerpunkt Finanzwirtschaft)

    Wirtschaftswissenschaften mal so neben der Arbeit in Dtld. studiert - dies bestimmt nicht an einer "der besten Universitäten der Welt" - macht sich zumindestens schwer, bis zum Alter von 20 Jahren (anschließend in New York und seit 10 Jahren London) - wenn man unterstellt, daß man mit Abschluß Abitur (war bis zu Deinem Studienbeginn gewiß noch Zugangsvoraussetzung fürs Studium) normalerweise 18 Jahre alt ist, ... .


    Leider bist Du bei Deinem Posting auch nicht auf den Sinn Deines Hinweises bzgl. Anzahl der Google-Treffer zu FairValue eingegangen.


    ...

    ...
    Preisfrage: Wieviele Suchergebnisse liefert Google fuer den Begriff "fair value" (=fairer Wert) im oekonomischen Kontext?

    ghostgod
    "Du schreibst den halben Tag nur Unsinn und nimmst Dich wichtig" - mit Deinen Aktien, den Gewinnen, zum ZeitpunktX (wenn Du glattstellst und wieder neu aufmachst, Glücksspiel, und sonstigen Gewinnsituationen, ...).


    Man könnte Dir vielfältig aufzeigen, daß Du zum Großteil nur mittelmäßig daherplapperst, von Deinem theoretischen Wissen begeistert bist, Dir am Ende aber die Hälfte zusammen fantasierst.


    Aber dafür ist mir die Zeit einfach zu schade.


    Was willst Du z.B. mit obigem Müll ausdrücken - das ist doch bloß eine hohle Phrase - einfach ohne Aussagekraft.
    Was sagen eine Million, zwei Millionen, oder zehn Mio. Treffer unter google aus?


    Suche doch nach anderen Worten - und leite z.B. Zusammenhänge zwischen "Fair-Value" und "Politik" ab.


    ...

    http://www.handelsblatt.com/un…er-billion-dollar;2486240


    Es ist eine gigantische Summe: Die US-Investmentbank Lehman Brothers rechnet nach ihrer Insolvenz mit Forderungen von bis zu einer Billion Dollar. Auch in Deutschland sind Milliardenforderungen aufgelaufen.


    Ob die 820 MRD schon abgeschrieben wurden?
    vermutlich schlummern die noch in den Bilanzen...

    interessant finde ich an diesem Artikel folgendes:


    Zitat

    Auch in Deutschland sind Milliardenforderungen an Lehman aufgelaufen. Unter anderen erhebt die Bundesbank Angaben vom September zufolge Ansprüche im Umfang von 10,4 Mrd. Dollar, die Deutsche Bank von etwa einer Milliarde Dollar.

    Kann mir kaum vorstellen, daß dieses Verhältnis aus normaler Geschäftstätigkeit herrührt.
    Wie lange hat mittlerweile die EZB die Rolle der nationalen Zentralbanken bei der Refinanzierung (Tendergeschäfte, ... ) übernommen? Wie langfristig finanzieren Zentralbanken irgendwelche Geschäftsbanken, daß die Bundesbank noch Ansprüche in Höhe von 10,4 Mrd. gegenüber Lehman haben soll?


    Oder ist es vielmehr so, daß die Risiken dt. Geschäftsbanken gegenüber Lehman in Mrd.-Höhe auf die Dt. Bundesbank und somit auf den Steuerzahler übergegangen sind.?

    So halbgare Betrüger(innen) suchen weiterhin Dumme und nutzen ihre Netzwerke (Medien).

    Zitat

    ...
    Dieser Interessent war Luigi Zunino, der Chef der Mailänder Immobilienfirma Risanamento. Der hatte schon einen Kaufvertrag für die "State Suite" unterschrieben, für 45 Millionen Dollar, konnte die Summe dann aber nicht aufbringen. Das "Wall Street Journal" will erfahren haben, dass er die Wohnung für 100 Millionen Dollar schnell wieder habe abstoßen wollen, um die Differenz einzusacken. Was natürlich ein weiteres Problem war, da er sie dazu ja erst mal hätte besitzen müssen.
    ...

    Dieser Absatz ist doch irgendwie lächerlich - da versucht man Bilder zu malen, um irgendwelchen Leuten Illussionen vorzugaukeln.
    Ok dieser besagte Interessent wollte dieses "kleine Objekt" für 45 Mio. kaufen, weil er angeblich schon wieder einen Käufer hatte, der bereit gewesen wäre 100 Mio zu zahlen. Das Problem bestand nun allein darin, den ersten Kauf zu finanzieren.
    Woher will das "Wall Street Journal" denn diese heiße Info haben? Doch nicht etwa rein zufällig von der Maklerin???


    Welcher Zweitinvestor kauft denn das Teil für 100 Mio. wenn es zuvor (doch bestimmt öffentlich) zu 45 Mio. angeboten wurde?
    Warum kaufte er es dann nicht zum Schnäppchenpreis von 39 Mio. ?


    Ja und der Luigi Zunino ist bestimmt auf der Wurstsuppe dahergeschwommen - hat natürlich zuvor nicht von derlei Problemen erfahren oder bei einer Investition in diesem Preisbereich keine Besichtigung vorgenommen, wo diverse Probleme (Verbauung, ...) aufgefallen wären.
    Wer wird denn wohl bei diesem Zunino dann das Interesse an den Tag gelgt haben, die Immobilie für das reichlich zweifache zu erwerben?
    Es scheint der Mafia mittlerweile wirklich schlecht zu gehen (haben wohl auch unter der Finanzkrise mächtig gelitten), daß sie nicht mal 45 Mio. auftreiben können, um leichte 100 Mio. zu machen.


    Also immer wieder Müll seitens der Medien (pure Verdummung) - wollte man wohl zwischendurch mal wieder den Schein auf schnelle Gewinne erzeugen.

    ...


    Das mit Vorauszahlung ist ein alarmierendes Zeichen - wenn die Sicherung nochmal aufgestockt werden muß, dann werden die Banken das Geld aus den Märkten ziehen...

    Das Handelsblatt gibt scheinbar nur einen Teil der "Wahrheit" preis.


    http://www.n-tv.de/wirtschaft/…en-ein-article587749.html

    Zitat

    ...
    Für die Jahre 2009 bis 2013 befürchtet die FDIC durch die Pleitewelle Kosten von rund 100 Milliarden Mrd. Dollar.

    So man befürchtet also Kosten von 100 Mrd. Dollar - zieht jetzt Vorauszahlungen in Höhe von 45 Mrd. für drei Jahre im Voraus ein - bleiben weitere Mrd. Miese oder hat man allein 2009 55 Mrd. ausgegeben.

    Jemanden auf ewig zu Null-Zins Geld verleihen ist nichts anderes als verschenken. Geld wird niemals vergeben/verschenkt, andernfalls waere das eine prinzipielle Abkehr vom System Schuldgeld. Folge: Hyperinflation. Die Maechtigen sind aber nun mal die Finanziers der Banken und bereichern sich am Zins (z.B. Bankanleihen bringen mehr als 6% Rendite und sind bei den Grossen erwiesenermassen totsicher). Deswegen werden sie eine Abkehr vom Schuldgeldsystem nicht zulassen.

    Glaubst Du, daß Bernanke und Co Probleme damit hätten die (jetzigen und zukünftigen) Steuern von "Michel und Michelela" und "Dumm und Dümmer & Söhne" an die "Mächtigen, Finanziers und Boni-Einsacker" weiterzureichen? Ich nicht - und die Medien werden jene Zahlmeister zum Großteil zu "überzeugen" wissen - wenn nicht wird halt der Unterdrückungsaparat weiter ausgebaut oder ... - man wird sich schon irgendwas einfallen lassen, vielleicht macht man auch aus den Schulden der Banken bei den Zentralbanken irgendwelche Guthaben.


    Eines wird es nicht geben - und zwar - der normale Bankkunde wird wohl nicht von derartigen Regelungen profitieren - somit bleibt man ja noch beim Schuldgeld - außerdem schuldet halt der Steuerzahler irgendwann die "geschenkten Milliarden".

    Wie wir bisher gesehen haben, wurden zum Teil erst Bruchteile dessen abgeschrieben, was normalerweise uneinbringlich ist.


    Und was glaubt Ihr passiert, wenn die Banken das Zentralbankgeld nicht zurückzahlen können?


    Meine Meinung: Die Banken werden das Geld nicht zurückzahlen können - die Entscheider und Strippenzieher werden alles Erdenkliche tun, daß dieses Betrugssystem auch diesen Knackpunkt übersteht - und wenn man im Notfall auf die Rückzahlung verzichtet (was anderes wird nicht geschehen) und sogar noch weiter hunderte Mrd. zur Verfügung stellt.

    Zitat

    Du vergleichst Aepfel mit Birnen. Der Staat kann sich nicht ueber die Giralgeldvermehrung der Banken finanzieren, so wie sich Unternehmen und Verbraucher finanzieren.

    Mein Posting bezog sich sich auf folgende Aussage von DIr

    Zitat

    Die Geldmenge waechst nie durch Umverteilung. Geld=Schuld. Sinken die Schulden (z.B. durch weniger Neukredite - in den USA gehen Verbraucherkredite um 4% p.a. zurueck), sinken auch die Vermoegen der Glaeubiger.

    Noch einmal meine Ansicht - die sprichst die ganze Zeit von den Kreditgebern (Banken), welche durch die Verringerung der Verbraucherverschuldung an Vermögen verlieren.
    Ich erwähnte, daß die die ernorme Staatsverschuldung dies ausgleiche - Du bestreitest dies.
    Es ist also nicht richtig, daß diverse Banken zum einen über den Kauf von Staatsanleihen, welche sie zum Beispiel als Sicherheiten innerhalb von Refinanzierungsgeschäften bei den Zentralbanken hinterlegen und über diese Refinanzierungsgeschäfte neue Mrd.Mittel erhalten und somit "ihr Vermögen aufbessern" .
    Es ist auch nicht geplant oder schon innerhalb der Stützungsmaßnahmen erfolgt, daß Banken im Tausch von Finanzmüll Staatsanleihen im Gegenzug erhalten haben, welche wiederum für weitere Deals herhalten - das gleiche Spiel war doch innerhalb des BadBankmodells geplant.


    Diese ausgetauschten und vom Staat an die Banken vergebenen Anleihen, wurden doch über die Neuverschuldung des Staates geschaffen oder zumindestens der Kauf von Staatsanleihen (die den Banken weitergegeben wurden) am Markt wiederum durch die Ausgabe neuer Staatsanleihen "finanziert".


    Somit tritt der Staat mit eben jener Neuverschuldung an die Stelle der Verbraucher, welche zunächst erst mal weniger Kredite nachfragen aber über diverse Rettungsscheingeschäfte an der Bankenrettung (Bilanzaufbesserung) zwangsbeteiligt werden.

    Am Anfang war das Startkapital. 1948 = 60 DM / Kopf. Mehr Geld konnte nur entstehen, weil Kredite bei den Banken aufgenommen wurden (Giralgeldvermehrung). Alles Geld ist also Schuld, was danach mit dem Geld passiert, ist nur nachrangig.

    Und was ist heute Geld und dementsprechend Schuld- wenn dies (die Entwicklung) nur nachrangig ist
    Wenn man für 1948 mal zur Vereinfachung mit 60 Mio. Bundesbürgern rechnet macht dies eine StartGeldmenge 3,6 Mrd.


    Würde man pro Jahr eine Geldmengenerhöhung/Erhöhung der Verschuldung von 10 Prozent ansetzen würde man für 2009 eine Geld-/Schuldmenge von rund 1200 Mrd. DM erhalten (so meine Excel-Tabelle keine Fehler enthält) - demgegenüber betrug die Bilanzsumme (Vermögen Schuld) allein der DeutschenBank irgendwann in 2007 oder 2008 2500 Mrd. Euro

    Lediglich Umverteilung, aber das wird durh diese Massnahmen niemals um ein Vielfaches wettgemacht, schliesslich ist die Gesamtgeldmenge ruecklaeufig !

    Die ausgewiesene Geldmenge in Form der Geldmenge der Nichtbanken ist im besten Falle im sinken - schließlich rechtfertigt diese doch auch die niedrigen Zinsen - die zusätzliche Staatsverschuldung und Verschuldung anderer öffentlicher Haushalte wird doch maßgeblich durch Banken finanziert - ein Teil dieser Anleihen werden in Verbindung mit Schrottanleihen wieder bei einer Zentralbank als Sicherheit für irgendwelche Tender hinterlegt und diese fast zinslosen Mittel dann wieder in irgendwelche Finanzmärkte (mit xx Prozent Renditeziel) geschleust.


    Die Kosumentenkredite gingen in den Monaten Juli und Juni lt.
    http://www.finanznachrichten.d…en-mit-rekordrate-009.htm
    $21,6 Mrd. bzw. um 15,5Mrd. zurück


    Wenn man im Durchschnitt pro Monat mit 10 Mrd. rechnet - käme man in 2009 auf einen theor. Jahresrückgang von 120 Mrd. gesunkener Verschuldung - welche Neuverschuldung des Staates oder der öffentlichen Haushalte steht diesen 120 Mrd. gegenüber???

    Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn die Hauspreise fallen, steigt mein Vermoegen als Kreditgeber, weil ich mir immer mehr Haeuser zum Marktpreis von meinem Vermoegen leisten koennte.

    In der Theorie - aber wenn das Vermögen aller Kreditgeber schon zum Zeitpunkt vor der von Dir erwähnten Inflation auf dem Häusermarkt den Wert der angebotenen Häuser überstieg - seitdem das Vermögen eben jener Kreditgeber weiter stieg - die Häuserpreise in der Inflation weiter gesunken sind so hat sich das schon vorhandene Marktungleichgewicht zwischen Wert der erwerbbaren Häuser und dem Vermögen weiter verschärft - warum sollen die Kreditgeber dann in ein sagen wir sechs Monaten plötzlich hundert Immobilien kaufen statt heute 80 und was passiert wenn die Sie in neun Monaten dann auch nicht die 160 Immoblien für einen Teil ihres Vermögens kaufen - was ist wenn alle auf immer höhere Deflation warten - nur weil eben keiner Häuser kauft oder weil die die Kreditgeber einfach schon genug unvermietbare Immobillien ander Backe kleben haben, die innerhalb weniger Monate geplündert undzerlegt werden, Steuern das restliche Vermögen angreifen, ... die Kreditgeber derweil die "Inflation" in anderen Assets (Rohstoffen, Aktien) angetrieben haben - weil dem gesamten Vermögen muß nun mal immer ein entsprechender "Güterwert" gegenüber stehen muß -
    Bleibt die Geldmenge gleich oder sinkt nur geringfügig und sinken die Preise einer Gütergruppe, muß entweder die Gütermenge insgesamt ansteigen, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes sinken oder die Preise anderer Güter dementsprechende steigen.

    Zitat

    Alles Geld ist nach wie vor Schuld.

    Aber (neue) Schuld ist doch nur dann reale Schuld, wenn wenn ich als Geldgeber davon ausgehen kann, daß dieses Geld auch Geld bleibt und nicht hundertfach zerschreddert/neu zusammengeklebt immer weitergereicht wird und am Ende nicht mehr erkennbar ist, wer wem was schuldet oder wer noch im Besitz von einbringbaren Geldforderungen ist.


    Das mag vielleicht in der glorreichen Theorie einer schon fast versunkenen Epoche gegolten haben, als Bilanzen noch anähernd nachvollziehbar und verläßlich waren.


    Was bedeuten heute wohl Rettungspakete, BadBanks wenn der Staat in persona Angela Merkel hunderte Mrd. garantiert, Finanzhilfen in Höhe von hunderten Mrd. beschließt - die bilanzierte Neuverschuldung aber wesentlich niedriger ausfällt?
    Was ist, wenn die Vermögen der Geldanleger als Schuld der Banken bei zigfacher Verbandelung/ unauflösbarer Verstrickungen unzähliger Banken innerhalb von diversen Derrivaten verlustig/in Luft aufgelöst ist - der wahre Schuldner nicht mehr ermittelbar ist und der Steuerzahler von dem Merkel zum eigenen Bürgen ernannt wird mit dem Wissen, daß im Falle des Falles der neue Schuldner diese Mittel für die Bürgschaft des eigenen Vermögens (welches ja verlustig ist) oder die Mittel der zugesagten Finanzhilfen gar nicht aufbringen kann und dies (Kollaps mit anschließender Währungsreform) wissentlich von den Drahtziehern eingeplant ist.


    Ich bin der Meinung, daß in diesem "terroristischem Regime" keine vollständige Zuordnung von Geld in Form von Vermögen und den entsprechenden Forderungen aus der Schuld möglich ist. Geld hat sich mittlerweile von der Schuld abgekoppelt, weil zum Teil eh nur fiktiv in irgendwelchen Assets bilanziert.
    Marktpreise manipuliert sind - dieses Geld in irgendwelchen Derrivaten (deren Abwicklungsbedinungen teilweise gar nicht mehr ermittelbar sind) teilweise vermischt und gerollt wurde, ... - Irgendwelche Finanzinstrumente der Partei X derzeit einen Marktwert vom 30 Prozent haben - mit 85 Prozent in der Bilanz stehen - diese sind von Partei A gebündelt an irgendwann über B,C, D,... an S verkauft wurden (jeweils zwischendurchnoch mal etwas aufgedröselt, zwischenzeitlich Rosinen herausgepickt an anderer Stelle wieder aufgehübscht und zwischzeitlich mehrfach versichert wurde - und zu guter Letzt noch Wetten über den (Un)Wert zwischen teilweise Nichtbeteiligten auf bestimmt Ereignisse (mit schwer erkennbaren , da mathematisch mit der Wertentwicklung von anderen Derrivaten verbunden) abgeschlossen wurden.
    ...


    So - genauso undurchsichtig/unergründlich wie von mir beschrieben - ist heutzutage die Verbindung zwischen Geld und Schuld.


    Es existiert nur ein Schein einer Ordnung - und um diesen Schein aufrecht zu erhalten wurden und werden immer wieder hunderte Mrd. ins System geschleust. Mit dem Ziel, daß man mit jedem Tag selbst noch etwas fetter wird und wie gewohnt weiter betrügen und Unheil verbreiten kann.

    Zitat

    Fuer die Vermoegensbetrachung sind die Mengen-Verhaeltnisse nicht interessant, sondern nur die Marktpreise.

    Gütermenge*Marktpreise der Gütermenge=Wert der Gütermenge
    Wenn nun der Wert der Gütermenge in der Deflation (geringere Marktpreise) sinkt - muß die Menge der kaufbaren Güter steigen, wenn einem gleichbleibendem Vermögen ein gleichbleibende Güterwert entgegenstehen soll - oder die Umlaufgschwindigkeit des Geldes muß weiter sinken.


    Dies ist in der Deflation wohl eher nicht zu erwarten, denn welches Unternehmen wird bei sinkenden Preisen immer mehr produzieren um die Spirale weiter voranzutreiben.
    Also wird man wohl eher bestrebt sein, den Güterausstoß zu senken (Kostensenken zu Lasten der Staatshaushalte sind ja derzeit kein Problem - siehe Kurzarbeiterregelungen in Dtld. oder Verlängerungen der Bezugsdauer von Arbeitlosenunterstützung in den USA - bei nicht voll ausgelasteten Produktionsfaktoren.


    Also sinkende Konsummenge bei sinkenden Preisen ergibt einen wesentlich geringeren Wert der Gütermenge - dies ergibt bei Unterstellung eines gewissen Gleichgewichtes, daß die Vermögen der Besitzenden ebenfalls sinken müssen - siehe anderes Posting.


    ...
    Die Geldmenge waechst nie durch Umverteilung. Geld=Schuld. Sinken die Schulden (z.B. durch weniger Neukredite - in den USA gehen Verbraucherkredite um 4% p.a. zurueck), sinken auch die Vermoegen der Glaeubiger.

    gruenundblau
    schrieb von Geldmenge - ich habe es ja dann in Richtung BIP als Grundlage der Zinszahlung "umgeschrieben".


    Verbraucherkredite sind doch nur ein Bruchteil der Verschuldung und damit "Vermögen" der Gläubiger.
    Die 4 Prozent Rückgang der Verbraucherkredite wird doch derzeit um ein Vielfaches durch höhere Staatsverschuldung bzw. Verschuldung anderer öffentlicher Haushalte (Bundesstaaten, ...) wettgemacht.
    Und diese Lasten trägt wiederum die Allgemeinheit die wiederum die eigene Verschuldung zurückfahren. Der Staat (Krake) und dessen unzähligen Arme (andere öffentlichen Schuldner) werden die Konsumenten im Sinne der Gläubiger über zukünftige Steuererhöhungen schon zwangsverschulden - bis der Tag X erreicht ist.

    Zitat

    LOL - M3 darf unter keinen umständen fallen - nicht mal um 1% - das
    wäre schon eine Katastrophe... das wäre lupenreine - manche würden hier
    sagen "unmögliche" DEFLATION inkl. "Geldzerstörung". Selbst wenn M3
    konstant bleibt - muß bereits ein Preisverfall in einigen Gütern
    erkennbar sein... Und es ist erkennbar...


    Wir haben eine (seit 1998 ) ennorm gestiegene Geldmenge - bis 2007 ist das BIP (die Grundlage der Schuldentilgung) ebenfalls gestiegen. Zuletzt sank/ sinkt - das BIP die Geldmenge blieb zunächst erstmal (u.a. durch diverse Manipulationen z.B: Aktienkurse, ...) davon verschont.
    In dieser Zeit sind zwar Preise diverser Güter gefallen aber im RÜckblick liegen diese doch immer noch ein gutes Stück über den Werten von vor einigen Jahren.


    Du sprichst von einer Katastrope, wenn die Geldmenge auch nur um ein Prozent sinkt. Ich sehe darin kein Problem - wenn die Umlaufgeschwindikeit des Geldes wieder steigt, weil das Geld nicht mehr auf irgendwelchen Sparkonten liegt und innerhalb von Spekulations- und Anlagegeschäften teilweise im Nullsummenmanier dahin vegetiert (ein Teil der Investments macht 3 Prozent Rendite , ein super geringer Teil macht zunächst 25 Prozent - fährt aber in späteren Zyklen vielleicht Verluste ein) -zig. Mrd. werden in Termingeschäften am Tag hin und hergerollt - landen aber zum Teil niemals in der realen Güterwirtschaft. In diesem Fall kann letztendlich die höhere Umlaufgeschwindigkeit die sinkende Geldmenge wieder wettmachen und für Inflationsdruck sorgen.


    Eine Mehrzahl der Bürger hat bereits das Vertrauen in den inneren Wert des Papiergeldeses verloren - und werden angesichts der Marktmanipulationen immer mistrauischer.

    Zitat

    Alles neue Geld was geschaffen wird - muß nach der Theorie zumindest in die Wirtschaft durchsickern - ansonsten macht das irg. keinen Sinn... Bilanzfälschungen sollen zumindest die Banken vom gewissen Druck befreien... genützt hat es wenig...

    In der Theorie - in der Praxis legen die Banken einen Großteil der Gelder (aufgrund des Mißtrauens untereinander) wieder bei der Zentralbank an - in der Wirtschaft (als ein Bestandteil der Nichtbanken) kommt eher weniger an - also kein Einfluß auf M3.
    "Bilanzfälschungen" die Banken betreffend wirken schon mal nicht bei M3 - da diese nicht zu den Nichtbanken zählen.


    Zitat

    Dir ist doch hoffentlich klar, dass Schuldentilgung deflationär wirkt, oder? Der Staat wird NIEMALS die Schulden tilgen. Sondern umgekehrt mehr Schulden aufnehmen - und den "Kreditrückfall" zu kompensieren. Gleichzeitig wird die zukünftige Schuldenlast erhöht...

    Nein war mir bisher ehrlich nicht klar - sehe auch keinen Sinn in dieser Aussage.
    Wenn Du zum Einen schreibst, das der Staat niemals Schulden tilgt - kann dieses "Nichttilgen" ja auch nicht deflationär wirken.


    Wenn er mehr Schulden aufnimmt, müßte es ja im Gegenteil dann inflationär wirken - die resultierende Zinslast wird durch Umverteilung oder steigende Verschuldung finanziert und bringt auf der anderen Seite den Kreditgebern höhere Zinseinnahmen im hier und jetzt (dies kompensiert die höheren Abgaben der Steuerzahler).
    Kritisch wird es erst mit dem entgültigen Vertrauensverlust - aber dieser führt wohl eher nicht in die Deflation.

    Die Geldmenge wächst ja schon im Sinne der Kreditgeber, wenn eben jene Geldmenge amders verteilt wird.
    Soll heißen die Kreditgeber können auch bei "sinkender Geldmenge" besser sinkendem BIP befriedigt werden, wenn die (Staats)Ausgaben im Sozial-, oder öffentlichen Bereich z.B. Bildung, ... gesenkt werden und somit mehr Gelder zur höheren Schuldentilgung zur Verfügung stehen.
    Die privaten Schulden sind in diesem Fall - Privatsache, die Schulden der Wirtschaftssubjekte - Sache der Steuerzahler.


    Diese können sehen, mit welchen Einschränkungen sie eben jene Lasten schultern.

    .. wobei eine kleine aber maechtige Gruppe dies als Vermoegen besitzen. Deswegen wird es zur Entschuldung der Masse ueber Hyperinflation nie kommen, denn da waeren ja die ganzen Schuldner schnell von ihrer Schuld BEFREIT. Damit eruebrigt sich die Frage nach der Waehrungsreform wegen Inflation.
    ...

    Aber was werden wohl die Mächtigen mit all ihrem Vermögen anfangen, welches bei Eurer Deflation ja immer weniger Werten gegenübersteht (relativ konstante Güter-/Wertemenge bei sinkenden Preisen bedeutet ja die käuflich erwerbbaren Güter sinken im Wert) - somit bleiben schon mal zwei Alternativen:
    Wenn Deflation einträte, müßten die Vermögen der Besitzenden auch eher im selben Umfang sinken
    oder die Vermögenden spielen ebenfalls ein Inflationsszenarion, mit der Erwartung ihr Vermögen mindestens in Höhe der Inflation zu steigern.


    Für die Besitzenden ist das Inflationsszenario dann sogar die bessere Alternative, da in diesem Fall die Lasten wohl eher der Allgemeinheit zufallen - nur Wenige werden wohl höhere EInkommenszuwächse erreichen als durch Inflation verloren geht und Vermögende werden ihren Besitz/Vermögensvorteil wohl eher gegen Inflaion schützen können als diejenigen, die beim derzeitigen Preisniveau gerade über die Runden kommen oder nur über minimale Guthaben verfügen; deren Altersvorsorge/Lebensversicherung, ... inflationsbereinigt am Ende wertlos ist.

    Was interessiert mich USA - erklär diesen MIST hier:
    -Trotz Milliarden-Bailouts
    -Trotz Bilanzfälschungen
    -Trotz Konjunkturpakete


    noch paar Monate und dann sind wir evtl. im negativen Bereich des Geldwachstums...
    Das ist immerhin die letzten 11 Jahre so nicht vorgekommen... UND evtl. früher auch nicht

    Du hast doch die Erklärung selbst gepostet. Schau Dir den ersten Chart mit der Geldmengenentwicklung an.
    Selbst wenn M3 ein paar Jahre um jeweils 5 bis 10 Prozent zurückgeht, liegt die Geldmenge noch ein paar Jahre über den Börsenboom-Jahren 1999/2000. Der Konsum (die Konsummenge) in eben jenen Jahren wird wohl in Dtld. in ähnlicher Höhe wie 2007 gelegen haben - wenn Du dann noch unterstellst, daß sich die Menschen in nächster Zeit noch mehr auf lebensnotwendige Güter beschränken (und der Rest einfach nicht nachgefragt wird - auch wenn die Preise um 10 Prozent sinken, werden die Wenigsten den dritten oder vierten FlatScreen das dritte KfZ, den xten Computer oder sonst was kaufen) und somit eine immer noch wesentlich höhere Geldmenge als 1998 einer geringeren Angebotsmenge an "nützlichen/brauchbaren" Gütern gegenüber stehen.


    Wo machen sich denn Deiner Meinung nach die Bailouts, Bilanzfälschungen und Konjunkturprogramme in der M3 bemerkbar (soweit ich mich richtig erinnere, handelt es sich dabei um Geldeinlagen von Nichtbanken) - Bilanzfälschung betrifft ja wohl eher die Bewertung von irgendwelchen Assets, Rettungspakete sind zum Großteil an Banken geflossen (und nur im geringen Rahmen an andere Unternehmen) und die Konjunkturpakete liegen ja bisher auch eher im einstelligen Mrd.-Bereich oder niedrigem zweistelligen Mrd.-Bereich - sonst wäre wohl die Neuverschuldung in Dtld. viel höher ausgefallen.

    Es paßt zwar nur indirekt zum Thema - aber sollte vielleicht denoch erwähnt werden.


    http://www.n-tv.de/wirtschaft/…erften-article580892.html

    Gebaut und teilweise ausgeliefert - aber mit welchen tatsächlichen Preisabschlägen und wieviele der angeblichen Schiffe im Auftragsbestand werden tatsächlich fertiggestellt und wieviele sind davon tatsächlich voll oder überwiegend finanziert und wieviele stehen zwar noch in den Büchern, obwohl abzusehen ist, daß die Auftraggeber die Auslieferung nach hinten schieben in Erwartung besserer Zeiten.


    Bei 10 Prozent Neuaufträgen gegenüber Vorjahr - die Krise war ja selbst 2008 für die Mehrheit im Forum schon in trockenen Tüchern - wir hätten wohl 2008 schon keinen Neubau in Auftrag gegeben - sieht die Lage wohl noch bedeutend bedrohlicher aus.


    Gibt es nicht schon einige Anträge von Werften, um an Geldmittel des Sonderhilfsfonds "Dtld. wrackt ab" heranzukommen. Ist auch schade, daß die Pole immer weiter abschmelzen - daher verirrt sich auch immer seltener ein Eisberg zum Auflaufen in die gewöhnlichen Schifffahrtsrouten - so daß man auch nicht mehr nach dem Vorbild der Titanik Neubedarf schaffen kann.


    Dementsprechend wird man wohl nicht umhin kommen, ein paar Werftenzu schließen - es sei denn unserer hochintelligenten Politiker bündeln noch ein paar tolle Geschenkpakete und übereignen die dt. Werften mit ein paar Mrd. Euro fein säuberlich verpackt im Rahmen der DSF an eine Gesellschaft "Waffenhandel und Schutzgeld" zum Wohle der Entwicklung der Kräfte der freien Marktwirtschaft in Rußland.

    ...

    Überlege es doch mal so: wenn jeder ein Auto hat - warum sollen dann neue Autos produziert werden?
    Eine logische Schlußfolgerung wäre: Zurückfahren der Produktion mit all den Schmerzen...
    Oder aber man versucht noch mehr Leute zu finden, die sich noch Autos kaufen würden (Abwrackprämie)
    Irgendwann ist auch das erschöpft - weder neue Währung oder mehr Geld können diesen Missstand beseitigen!


    Es sind Pferde die nicht saufen wollen - weder süßeres Wasser oder mehr Wasser würde sie dazu bringen - die Pferde haben keinen Durst mehr...

    Inflation bzw. Deflation - was nützt Dir eine Deflation bei AUtos oder sonstigem Konsummüll, wenn die umlaufende bzw. in irgendetwas verbriefte Geldmenge konstant bleibt oder weiter steigt - hier kommt letztendlich niemals eine Deflation heraus - schon gar nicht, wenn der Staat hunderte Mrd. Miese hat und die ohnehin schwächelnde Wirtschaft als (direkte und über die AN als indirekte) Finanzzierungsquelle wegfällt und somit sich ein revolutionärer Zustand anbahnen könnte.


    Gut man könnte sagen, die Banken haben tausende Mrd. verzockt - aber irgendwo sind viele dieser (teilw. noch nicht abgeschriebenen) Mrd. doch immer noch als irgendwelche Ansprüche in Form von Forderungen - sei es als Termingelder oder in sonst welchen Anlagen geparkten Geldern (Versicherungen, ...) - im Verkehr.
    Glauben unzählige Obrigkeitsgläubige an ihr fiktives Vermögen - teilweise durch Staatsgarantien oder EZB- und sonstigen Zentralbankbetrügereien gedeckt.
    Demgegenüber sinkt die real benötigte Gütermenge immer weiter.
    Ein Teil der Menschen kann nicht mehr konsumieren ein anderer Teil will nicht und träumt von unglaublichen Renditen diverser Anlagemöglichkeiten.


    Erst wenn irgendein Umstand den tatsächlichen Spielstand aufdeckt - die Masse erkennt, daß die (Staats)Finanz- , und ein (Groß)Teil der WIrtschaftswelt Bankrott ist und man seine Guthaben und Ersparnisse retten will, dann geht es um die Abwicklung der virtuellen Vermögen.
    Hier stellt sich für mich die Frage - was wird man seitens der wahren Weltterroristen (führendenden (Finanz)Wirtschaft und deren Büttel) für Pläne in den Schubladen stecken haben.
    Flutet man die Auszahlungsschalter, Geldautomaten mit frisch gedrucktem Geld und heizt die Inflation (die ja versteckt vorhanden ist, aber u.a. aufgrund der begrenzten Liquidität und der vorgetäuschten Geld- und Systemsicherheit gedeckelt ist) an oder beginnt man sofort mit einem Neustart mittels einer Enteignungs- sprich Währungsreform.


    Die Masse verliert so oder so - anders ist es doch auch gar nicht möglich, die aufgelaufenen Ungleichgewichte zwischen virtuellen Guthaben, ennormer Staatsverschuldung und tatsächlich vorhandenen und notwendigen Gütern zu beseitigen.
    Es geht doch auch nicht um wünsch Dir was - ok ich besitze ein paar zehntausend Euro oder Dollar und warte auf Deflation, um mir mehr "wertvolle" Güter kaufen zu können - es geht nach Plänen der Gestaltenden - diese werden alles Erdenkliche unternehmen auf den weiteren Ablauf Einfluß zu nehmen - die bestellen (für sich) das große Fressen und bezahlen soll die Masse.