Beiträge von Goldregen

    Ich glaube auch eher, daß die Aktienmärkte derzeit eher dabei sind einen Deckel (denn Boden) auszubilden.


    Große Marktteilnehmer beeinflussen den Index nach ihren Gutdünken, da sich die Kleinanleger so gut wie aus den Aktien verabschiedet haben und nur noch "Zocker von großen Gewinnen träumen, fehlt eine zweite Macht, welche die Kurse einzelner Aktien stabilisiert und zu große Schwankungen teilweise ausgleicht.


    In den nächsten Tagen, wenn man die 4000 er Marke wieder antestet, wird man erneut versuchen ein paar Schlaumeier "in die unterbewerteten Aktien" zu locken - mit der Hoffnung, daß der Dax vielleicht wieder auf die 5000 Punkte hochläuft - vielleicht geht es noch einmal gut - aber irgendwann, wenn die Masse der Lemminge, welche die letzten Aktien zu vermeintlichen Ausverkaufspreisen gekauft haben, groß genug ist, wird das Spiel sich nicht wiederholen. Und dann geht es (es wird wohl heißen es "war nicht vorhersehbar", daß die Lage tatsächlich so schlecht ist) wohl schnellen Schrittes auch unter die 3500/3600 er Unterstützungszone.


    ...


    Erstaunlich finde ich, daß selbst einige "Goldseitenuser", welche doch die besten Voraussetzungen haben, die Lage kritischer und "realer" zu sehen (als die ahnungslose, desinteressierte Masse), teilweise derart blauäugig den verschiedensten Bekundungen von Politik und Wirtschaft vertrauen, daß es so kommt wie bisher immer - der Abschwung nur von kurzer Dauer ist, ... und man bald mit Kursgewinnen über viele Aktien in Höhe von 100 Prozent und mehr rechnen kann.


    unten - wieder mal ein kurzer Überblick über die Wertentwicklung der Käufe von ghost_god/bodenbildung


    im oberen Teildie Kurse der einzelnen Aktien - unten die prozentuale Entwicklung - der unterste Wert (- 11,24) die durchschnittliche Entwicklung aller Aktien (leider kennen wir ja nicht die Anteile der einzelnen Werte im Depot) - wir wollen ja nicht hoffen, daß die Banken stärker gewichtet sind als der Rest.


    Mit Schluß Gestern hielten sich noch fünf Werte im positiven Bereich, wobei drei dieser Werte kurz vorm Abtauchen ins Minus stehen.

    Irgendwie sollten wir hier und in anderen Foren unterstreichen, daß das Abladen von in Privatbanken im Rendite-/Boniwahn angesammelten "Giftmülls" in einer BadBank ein Betrug am (dt.) Volk darstellt.


    Es ist absehbar, daß aus dem Bestreben diverser Interessengruppen ein enormer Schaden für den Steuerzahler und jeden Staatsbürger der BRD entsteht und dieses Vorgehen einfach nicht hinehmbar ist.


    Da sollen doch die Banken eine privatwirtschaftliche "BadBank" organisieren - die KfW kann im diesem Sinne auf ihre Anteile an der IKB verzichten - von mir aus - die IKB noch mit 50 Mrd. Euro "Unkrautvernichtungsmittel" ausstatten und die neue IKB-BadBank kann diese 50 Mrd. hebeln und den Müll der Privatbanken aufkaufen.


    Werte Politiker - wagt es Euch nicht unser (Volks)Vermögen irgendwelchen insolventen Banken in den Rachen zu schmeißen - ich sage Ihnen - diese Banken, welche ihren Müll gern zu Lasten des Volkes der Bundesrepublik Deutschland entsorgen wollen, sind faktisch pleite - sollten Sie (die Politiker) diesen Verrat unterstützen, können sie sich nicht darauf berufen, daß die Folgen des Verrates nicht absehbar waren.


    Ich hoffe, daß Alle Aufrechten in diesem Staate sich gegen derlei Betrug zur Wehr setzen, dies offen als Betrug/Verrat brandmarken und die Verantwortlichen benennen.


    Daher noch einmal - nein wir brauchen keine BadBank - ich vermute, daß ein Großteil der User des Forums diese Meinung teilen - irgendwie könnte man dem Thread fälschlicherweise entnehmen, daß wir das Treiben der Politik widerspruchslos hinnehmen könnten - dem möchte ich meinerseits engegentreten, dieses Thema kann nicht derart lau diskutiert werden - wir benötigen hier eine klare Linie - die Banken müssen die Verantwortung selbst tragen - der "freie Markt" (wie bisher stets gefordert) darf nicht gestört werden - wer nicht überlebensfähig ist muß liquidiert werden - oder man begibt sich in die Gefahr, daß in Zukunft überhaupt kein freies Handeln zwischen verschiedenen Handelspartnern mehr möglich ist.

    U.a. dank KfW hat Lehman wieder einen höheren Barbestand - aber ob die Aktiva tatsächlich noch einen Wert von 639 MrdUSD hat, wage ich schwer zu bezweifeln.


    Theoretisch liegt der wahre Wert der Mehrzahl der Banken eher im negativen Bereich - also am besten alles abwickeln und dann Strg - Alt - Entf.

    Hast Du irgendwo eine Quelle (engl) dafuer ? Wuerde gern meinen Cube damit schmuecken.

    Wird hier in einer Zitatesammlung erwähnt:


    http://www.brainyquote.com/quo…es/h/henryford136294.html


    Zitat


    It is well enough that people of the nation do not understand our banking and monetary system, for if they did, I believe there would be a revolution before tomorrow morning.
    Henry Ford


    Entschuldigung - war zur Zeit kurz abgelenkt und daher zu spät.

    Hört sich für die Zukunft doch auch schon sehr vielversprechend :cursing: an.


    http://www.n-tv.de/1082652.html


    Was ich nicht verstehe, ist folgendes:


    Zitat


    ...
    Wegen der Finanzkrise und der Risiken der Dresdner-Übernahme ist die Commerzbank an der Börse derzeit nur noch rund 3,6 Mrd. Euro wert. Die Aktie brach am Freitag erneut ein und notierte knapp unter fünf Euro. Der Bankenfonds zahlt für seinen Anteil von 25 Prozent plus eine Aktie aber sechs Euro.
    ...


    Also die Commerzbank ist derzeit nur 3,6 Mrd. wert - im besten Fall plus irgendetwas für die Dresdner Bank (obwohl hier den Verlusten/Abschreibern bestimmt nicht sehr viel werthaltiges gegenübersteht).


    Wir kann in diesem Fall eine Beteiligung von 25 Prozent plus eine Aktie (bei einem eigentlichen Wert von 3,6 Mrd.) der Steuerzahlers zu einer Zwangsbeteiligung in Höhe von 10 Mrd. herangezogen werden.
    Nach der "stillen" Einlage von 8,3 Mrd. und den 10 Mrd. hat man also 18,3 Mrd. eingeschossen und hält jetzt ca. 25 Prozent an der Commerzbank, die derzeit mit 3,6 Mrd. bewertet wird.
    Aus diesen "Beteiligungen" sollen der Commerzbank jährliche Aufwendungen von 1 Mrd. Euro entstehen - in den besten Zeiten soll sie jedoch nur knapp über 2 Mrd. erwirtschaftet haben.


    Wie kann man nun dem Steuerzahler erzählen wollen, daß der Staat in besseren Zeiten den Anteil an der Commerzbank wieder veräußern will - diese besseren Zeiten wird es für die Commerzbank nie mehr geben. Da ist es schon eher wahrscheinlich, daß der Steuerzahler wieder alleiniger Verlustträger einer "dt. Staatsbank" wird und diese womöglich zur BadBank umfunktioniert wird.

    Man muß wohl eher aus den wirtschaftsstarken "Inseln" Deutschlands kommen, um derart systemgläubig und gesamtdeutschlandfremd zu sein.


    Man lebt in einer (bis vor wenigen Monaten) heilen Welt und verkennt die wahre Situation in weiten Teilen Deutschlands/ der globalen Wirtschaft.


    Man muß sich doch immer nur die Entwicklung des Daxes anschauen - der Handel innerhalb des Tages/der Woche orientiert sich doch weniger an fundamentalen Daten - vielmehr an irgendwelchen Haltenbarrieren oder Zielmarken - der Dax hat sich komplett von der Realwirtschaft und den anderen Indizes abgekoppelt - keine Sorge in den nächsten Wochen und Monaten werden wohl wieder einige indexbestimmenden/-treibende Institute bedeutende Verluste im Eigenhandel vermelden.

    Um Gottes Willen nein, die Empfehlung stammt nicht von mir, sondern von Bodenbildung alias ghost_god. Ich will mich über seine Empfehlung nur zu gegebener Zeit lustig machen, wenn alles in rot nur so trieft, deshalb habe ich das archiviert!
    Er will ja halten, heute hat er mit der Commerzbank einen tollen Griff getan, Teilverstaatlichung! Aber wer weiß, vielleicht ist das ja sogar am Ende gut für den Aktienkurs ..., schließlich hätte er ohne Staatsknete die Aktie gleich wertlos ausbuchen müssen! :wall: :wall: :wall:


    Minos

    Interessant an der Sache ist ja der Sachverhalt, daß die neuerlichen 10 Mrd. ja angeblich notwendig sind, um die "Risiken des Dresdner Bank Portfolios auszugleichen".
    Also gibt es irgendwelche Risiken (Abschreibungsbedarf) allein bei der Dresdner Bank in Höhe von größer 10 Mrd. Euro (zuvor erhielt ja die Commerzbank schon stille Einlagen des Steuerzahlers von 8,2 Mrd. Euro im Nov. des vergangenen Jahres - dazu kommen noch die Belastungen aus der Dresdner Bank, die die Allianz in ihre Bücher nimmt.


    http://www.n-tv.de/1082150.html

    Zitat


    Die Allianz übernimmt bei Vollzug des Deals erhebliche Risiken. Deutschlands größter Versicherungskonzern will nach Angaben der Commerzbank die Kapitalausstattung der Dresdner Bank stärken. Dies erfolge durch die Übernahme von verbrieften Wertpapieren im Wert von 2,0 Mrd. Euro für einen Kaufpreis von 1,1 Mrd. Euro. Diese Papiere haben in der Finanzkrise dramatisch an Wert verloren.


    Für die neue Commerzbank ergebe sich in der Bilanz damit eine Entlastung bei Risikopapieren von 17,5 Mrd. Euro, berichtete der Konzern. Dies setze Eigenkapital von 700 Mio. Euro frei. Außerdem werde die Allianz eine stille Einlage in Höhe von 750 Mio. Euro zeichnen. "Damit steht die Übernahme der Dresdner Bank kurz vor dem Abschluss", teilte die Commerzbank mit.


    Allein aus dem letzten Abschnitt (und der Notwendigkeit) (siehe unten) kann man absehen - wieviel Müll allein bei der (dresdner)Commerzbank noch in den Büchern liegen muß und in welchem Verhältnis diese vom Eigenkapital gedeckt sind ( auf 700 Mio. frei werdendes Eigenkapital "lagen Risikopapiere" in Höhe von 17,5 Mrd) - das fünfundzwanzigfache.


    Und nun sage mir Niemand die Commerzbank/Dresdner Bank wäre ein Sonderfall - bei der Deutschen Bank hätte man viel solider gewirtschaftet.
    Hauptsache man konnte zuvor erst einmal die Landesbanken ins schlechte Licht rücken - Privatbanken würde ihr Geschäft/Risiko doch viel besser führen/managen.


    Nein die Landesbanken mußten/konnten ihre faulen Papiere eher offenbaren - dafür wird der Offenbarungseid bei den Privaten wohl viel härter reinschlagen.


    ebenfalls n-tv (siehe oben)

    Zitat


    ...
    Das Bundesfinanzministerium sprach am Donnerstag in Berlin von einem "starkem Signal für eine starke Commerzbank". Die Beteiligung des Bundes sei "keine Teilverstaatlichung, sondern Wahrnehmung unserer Verantwortung für einen der großen deutschen Akteure am Finanzmarkt", sagte Sprecher Torsten Albig.


    ...

    Schon allein die (alle) Auswahlmöglichkeiten sind alle israelfreundlich. Wir wäre es z.B. mit
    "Israels militärischer Kampfeinsatz ist angesichts der Bevölkerungsdichte Gazas und den zahlreichen toten Kindern und Frauen ein (Kriegs)Verbrechen gegenüber der Zivilbevölkerung."


    Ok es gibt garaniert bessere Formulierungen - bin einfach zutiefst verärgt über die Propaganda pro Israel anti Gaza/Palästina.

    Nicht kleckern; sondern Klotzen.


    http://www.n-tv.de/1078813.html



    hier ein paar Mrd. dort ein paar hundert Mrd. - jetzt kommen langsam die Billionen an die Reihe.


    Ok .. ich will nicht tauschen... aber Umverteilung von unten nach oben ? Stelle ich zumindest in Frage,
    das dies der grosse dominierende Effekt ist ... Und jetzt kommt mir nicht mit Einzelfällen wie Ackermann !

    dazu vielleicht einfach mal die Einkommensteuerstatistiken unter destatis.de anschauen.
    dort kann man die Entwicklung deutlich ablesen.


    einen Vergleich zwischen den einzelnen Einkommensgruppen der Jahre 2002 und 2004 siehe unten:
    falls Jemand nicht klarkommt - kann ich die Zahlen auch noch einmal kommentieren


    interessant zum einen die Entwicklung der Zahl der Steuerpflichtigen in den jeweiligen Gruppen und die Entwicklung der Durchschnittseinkommen

    was zu sinkenden Zinsen führt (die kurzfristigen Discountsätze sind ja nur EIN steuerungsinstrument),
    und dann wird der Anreiz geringer das Geld nur zu parken, und der Anreiz für Investoren, Kredite zu
    nehmen und zu investieren steigt wieder .. und der nächste Aufschwung kommt...

    Wer soll denn investieren? Die Stahl-, Automobilbauer, die Zulieferindustrie, ... .
    Die Mehrzahl der Unternehmen wird in den nächsten Monaten die Produktion(skapazitäten) weiter zurückfahren.


    Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Konsumenten nächstes Jahr auf Teufel komm raus den dritten LCD-Fernseher, der dritten PC oder sonst etwas kaufen - der Konsum wird im besten Fall weiter dahinvegitieren - welcher vernünftige Unternehmer investiert in einem solchen Szenario?


    Ok vielleicht wird der Staat irgendwelche Investitionen stemmen - vielleicht werden ein paar Schulen modernisiert, die manzwei Jahre später wieder schließt - oder ein paar neue Straßen, aber der Umfang wird nicht nennenswert sein oder die Verschuldung wird dermaßen ausgebaut, daß die nächste Krise schon in wenigen Jahren auf uns zu rollen wird.


    Nein viele werden im nächsten Jahr erkennen müssen, daß sie mit ihrer Systemgläubigkeit arg hinters Licht geführt wurden - vielleicht wird der Eine oder Andere Lehren daraus ziehen.


    Zitat


    zu jedem Kredit gehört ein Gläubiger ... soll=haben ... auf den cent genau.


    Und was bringt uns das - wenn Soll und Haben die realwirtschaftlichen Werte um ein Vielfaches übersteigen - wenn zum "vorgestrigen"/jetzigen Soll-HabenStand - Billionen an Soll und Haben Gestern hinzugefügt wurden/morgen hinzugefügt werden (siehe Garantien und Rettungspakete).


    Oder haben wir bisher etwa Abschreibungen in solcher Höhe gesehen und hätten diese Abschreibungen nicht auch ohne neue Soll und Haben aufgrund des vielen Fiat gegenüber der geringeren Realwerte nicht auch so viel höher ausfallen müssen.

    Wie können die es nur wagen. Wo doch der weisse Mann Gottes höchste Instanz auf dieser Kugel ist. :D


    Es fällt auf das hier im Forum vermehrt auf die reine Lehre des FAZismus, Spiegelismen und Bertelsmännischen Glauben hingewiesen wird.

    Ja sehr augenscheinlich - bei den Anderen sind es die "Vorbeter" - bei sich selbst die "Vordenker" (siehe "FAZismus, Spiegelismen und Bertelsmännischen Glauben") - letztere machen einem das Leben scheinbar merklich leichter - bleibt mehr Zeit für andere Sachen.

    Was bedeuten denn 75 Mrd. für ein Land wie Rußland?
    Das keine Kreditgeber vorhanden sind, liegt doch weniger an Rußland (diese hätten doch genug "Sicherheiten" für solch eine peanutSumme) sondern vielmehr an dem dem darniederliegenden FInanzsystem.


    Auch dieser Spiegel-Artikel beschreibt ein (Abschwung)Szenario für Rußland - deren Ausmaße auf Dtld. und die USA ich mir nicht ausmalen möchte - wo wird dann bitte schön das Haushaltsdefizit in Deutschland oder den USA liegen.


    Es liegt doch an den Erdölförderländern selbst - warum soll man denn weiterhin (in diesem Szenario) Öl gegen Dollar liefern - im Normalfall (wenn der Dollar als Weltleitwährung abgemeldet wäre) hätten die USA, doch schon lange keine Kreditgeber mehr. Die USA schaffen sich das Geld in der Höhe wie es benötigt wird.


    Rußland hat derzeit noch genügend Gold- und Devisenreserven - es fehlt einzig der Wille und die "Durchsetzungskraft" die USA mit Hilfe von China gegen die Wand zu fahren - man verspielt hier wichtige Zeit und kann im Extremfall durch weiteres Abwarten mehr verlieren als gewinnen.


    Und warum soll man im Notfall nicht entscheidende Industriebereiche wieder verstaatlichen, es ist doch viel konsequenter als privaten Banken, Automobilkonzernen, ... hunderte Mrd. an Steuergeldern in den Rachen zu werfen - immer hört man, daß in einem Fall (in irgendeinem Nordland) wieder das Geld zurückgeflossen wäre - man versucht dem Steuerzahler diesen Fall als Möglichkeit schmackhaft zu machen - man verschweigt jedoch, daß wir vor einer Krise ungeheuren Ausmaßes stehen und dieser Glücksfall niemals eintreten wird.

    Wie sieht es mit der dt. Wirtschaft aus???
    Angesichts eines Größenvergleiches (Deutschland/Rußland)sollte es doch für ein dt. Schmierenblatt auch nicht unmöglich sein - nur Firmenpleiten aus Deutschland abzudrucken - man schreibt ja nicht wieviel Firmen lt. "Kommersant" bankrott gegangen sind - einzelne Bankrottanzeigen kann man ja auch unterschiedlich groß drucken.


    Warum findet man in besagtem "Spiegelartikel" keine weitergehenden Fakten zur Zahl der Firmenpleiten,... etc. .


    Schätzungen von der Rating-Agentur Standard & Poor's bzgl. des Schrumpfens der russischen Wirtschaft für 2009 in Höhe von 2,5 Prozent sind bestimmt genauso objektiv wie die Ratings von diversen USA-Unternehmen, Anleihen, ... .
    Wie hoch sehen dt. Institute die dt. Wirtschaft in 2009 schrumpfen - wie sieht das Jahr 2009 für die USA aus???


    Wieviele hunderttausende Amerikaner haben bereits ihren Job verloren???


    :thumbdown:

    Die Postbank hat ein Tagesgeld-Angebot gültig bis Jahresende von 5% Guthabenzinsen bei Einlagen bis 500.000,00 € !


    Wie wird dieses Geld von den Banken verdient, wenn keine Kredite ausgereicht werden und der EZB-Zins niedriger
    liegt ?


    Grüße

    Ach und wie wird es verdient?
    Es wird nicht mehr verdient - es handelt sich derzeit noch um das "legale" Spiel "Madoff" - man bezahlt die Zinsen mit den neuen Einlagen (alles unter Duldung diverser Aufsichtsbehörden) .


    Jeder Einleger sollte halt wissen, daß das Spiel jederzeit zuende sein kann - für zeitweilig hohe Zinsen verliert man in naher Zukunft seine Einlage (Einlagesicherung wird nicht viel bringen - haben wir ja oft genug diskutiert).

    Naja viele Banken sind derart klamm, daß sie nur durch solche zusätzlichen Einlagen keine oder weniger Rettungsmittel in Anspruch nehmen müssen, die dann wie im Fall Commerzbank mit (waren es) 9 Prozent zu verzinsen sind.


    Da zahlen die scheinbar gern 5 Prozent - ohne irgendwelche Vorschriften (keine Dividenden zahlen zu dürfen, Beschränkungen bei den Managergehältern, ... ) .

    DB definitiv eine Luftnummer - oder glaubt allen Ernstes einer dieser sogenannten Experten, daß irgendein Unternehmen seine Bilanzsumme (im damals beginnenden Abschwung) auf "seriösem Weg" innerhalb einiger Monate um einige hunderte Mrd. "aufbessern" kann.


    http://www.db.com/ir/en/download/FDS_1Q2008.pdf


    Bilanzsumme per:

    Ende 06 1.584 Mrd Euro

    Ende Q1/07 1.760 Mrd Euro
    Ende Q2/07 1.953 Mrd Euro
    Ende Q3/07 1.892 Mrd Euro
    Ende Q4/07 2.020 Mrd Euro

    Ende Q1/08 2.305 Mrd Euro


    Vom Ende Q3 2007 bis Ende Q1 2008 ein Anstieg von mehr als 400 Mrd. (gerade in der Anfangszeit des Crashs) - oder mehr als 700 Mrd. von Ende 2006 bis Ende Q1 2008 - wovon soll dies innerhalb einer gesunden Geschäftstätigkeit herrühren.


    Mir kann Niemand irgendwann sagen, daß man bei der Dt. Bank keine Ungewöhnlichkeiten/Unregelmäßigkeiten in der Geschäftstätigkeit hätte vorhersehen können.
    Jeder der nur einen kleinen Blick in die Bilanzen wirft, müßte hier stutzig werden und entsprechende Vorkehrungen treffen.

    Wieviele Silberzehner haltet Ihr eigentlich so - wäre doch einmal interessant zu wissen.
    Vielleicht könnte ein Spezialist des Forums bei Interesse (und sofern nicht vorhanden) dazu mal eine Umfrage erstellen.


    Wir haben ein paar hundert Silber(Euro)-Zehner und hätten gern noch mehr - wird jedoch immer schwieriger nennenswerte Bestände aufzubauen.


    (Für eine Umfrage könnt man vielleicht diverse Spannen anbieten
    <50
    50 bis 100
    100 bis 250
    250 bis 500
    500 bis 750
    750 bis 1000
    1000 bis 1500
    ...
    > xxxx


    - habe selbst noch keine Umfrage erstellt und habe keine Kenntnis wie ich das bewerkstelligen soll.)

    Ja die UBS und anderen Banken haben sehr große Verluste mit diversen Finanzkonstruktionen gemacht, die kaum einer der Verantwortlichen in den Banken verstanden hat.


    Aber ebenso haben die UBS und andere Banken z.B. aktuell im Fall "Madoff" einige Mrd. verloren.


    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/madoff106.html


    Irgendwo gab es auch eine Melddung, wonach die UBS ein paar hundert Mio. verloren haben - bzw. eine (Verlust)Aufstellung der "beteiligten" Banken.
    Und wenn man annimmt, daß diverse Banken Gelder in Madoffs-Hedgefonds investierten, kann man doch gewiß auch davon ausgehen, daß eben jene (und andere) Banken diverse (Einlage)Gelder zu Diversifikationszwecken und zur Renditesteigerung in verschiedene andere Hedgefonds investiert haben.
    Bleibt nur die Frage, umwelche Gelder es sich hierbei handelt - eigenes Geld der verschiedensten Manager wird es wohl kaum sein, wenn die Banken nicht direkt darauf verweisen, daß es sich


    dabei um Geld von speziellen Kunden handelt, kann es sich fast nur um diverse "Einlagen" von normalen BankKunden handeln, welche man hier zum guten Teil verspekulieren läßt.